Patt! Bundesrechnungshof versus Interne Revision

Bundesagentur für Arbeit Bild: privat

Bundesagentur für Arbeit Bild: privat

Nach der Prüfungsmitteilung des Bundesrechnungshofs (BRH) vom 7. November 2012  an die Bundesagentur für Arbeit und den schwerwiegenden Vorwürfen der Vermittlungsmanipulation stänkert nun auch die regelmäßige durchgeführte Innenrevision. Diese spricht von schweren Mängeln in der Vermittlung von Arbeitssuchenden. Insbesondere was die passgenauen Vermittlungsvorschläge betrifft. Jedoch nicht nur dieses – ebenso wird der Umgang mit Stellengesuchen von jungen Menschen, die auf einen Ausbildungsplatz hoffen, stark kritisiert. Deren Ausbildungsplatzgesuche wurden fast zur Hälfte nicht veröffentlicht. Gründe dafür: unbekannt.

Überhaupt scheinen viele unbekannte x-Faktoren innerhalb der Bundesagentur für Arbeit zu herrschen. Weiß die rechte Hand in Berlin womöglich nicht was die rechte Hand in Nürnberg so treibt? Ist der Staatsapparat BA zu mächtig und sie verlieren den Überblick? Bei rund 100 000 Mitarbeitern kann das schnell mal passieren. Nur, Nürnberg besteht nicht aus 100 000 Mitarbeitern; diese verteilen sich mehr oder weniger unwissend über die Zustände in Bayern auf ganz Deutschland. So scheint es, besteht die Hoheit Nürnbergs aus einer Trilogie der drei Herren Weise, Alt und Becker. Um sie herum das Kontrollgremium des Verwaltungsrats. Ein standardisierter Wechsel von C (c)-lever zu Bunt-(enbach) zum 1. Juli 2013.

Im Mai dieses Jahres wurde aufgrund des niederschmetternden Prüfungsberichts des BRH ein mir anonymes zugesendetes Schreiben an den BRH mit einem sogenannten Beschlussvorschlag vom März 2013 verfasst und durch den Vorstand der BA unterzeichnet. Zweck dieser Übung ist die Gewinnung von Erkenntnissen von weiteren Fehlsteuerungen innerhalb der Agenturen für Arbeit. Neben der internen Prüfung in den Bereichen der „Integration und Leistungsgewährung Arbeitslosengeld I (I)“ und „Markterschließung für Nichtleistungsempfänger (Va)“ sollte noch der Bereich „Berufliche Rehabilitation (VI)“ zusätzlich geprüft werden. Diese Prüfungen umfassen zehn weitere Agenturen. Dabei greift die BA die Kritik des BRH auf und setzt sich als Ziel zu guten Ergebnissen für alle Kundengruppen zu kommen. Weiterhin wagen sie sich zur Aussage, dass im Fokus das Ziel stehe qualitativ hochwertige Arbeit für die Kunden zu leisten. So weit so gut. Die Zukunft wird es bringen, sollte die derzeitige Souveränität der Bundesagentur für Arbeit nicht überraschend auf Berlin überspringen. Aber wer kennt schon die Zukunft?

Fakt ist jedoch, auch aus meinen eigenen Erfahrungen, dass die Mitarbeiter nicht wirklich wissen, was sie tun und noch viel wichtiger: Warum. Die Mitarbeiter in den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern erhalten regemäßig neue Weisungen. Sei es per Mail aus den Zentralen, sei es durch die ständigen neuen Handlungs- und Geschäftsanweisungen (HeGa) oder Arbeitshilfen. Die richtige Konsolidierung von Vermittlungsvorschlägen und den auch davon abhängigen passgenauen Lebenslaufeinträgen können durchaus verwirren. Hinzu kommt die Berücksichtigung des internen Absolventenmanagements, damit auch hier die Zeitabstände stimmen und das System richtig zählen kann. Ohne Absolventenmanagement und Lebenslauf keine Zählungen und somit stückweise, je nach Fallsituation, keine erfolgreiche Vermittlungsquote. Klingt kompliziert, ist kompliziert. Bisher ist mir noch kein Mitarbeiter entgegen gekommen, der dieses beherrscht. Die internen Controllinglisten mit der Aufforderung entsprechende Fälle nach zu korrigieren zeigen auf, wo es hängt. Die Teamleiter sind dem überdrüssig, jedoch davon abhängig, um ihre Zielzahlen zu erreichen. Wohin diese führen, ist nun hinlänglich bekannt und kann durchaus einen Skiurlaub finanzieren. Am Traurigsten ist jedoch, dass die interne Revision Jahr für Jahr zu den gleichen Ergebnissen kommt. Und eigentlich auch keine Überraschung darstellt. Zumindest nicht in Nürnberg. Schließlich lebt auch die Werbung vom Wiederholungseffekt und erzielt damit hervorragende Umsätze. Was will man mehr!

... und die kugel rollt und rollt ...

… und die kugel rollt und rollt …

Die interne Revision setzt einen oben drauf

Nach einem Spiegel Bericht vom 7. Juli stellt auch die Innenrevision durchaus Mängel innerhalb der Vermittlung fest. Für eine größere Stadt in Norddeutschland gilt dieses besonders im Bereich des Profilings, Ein-Euro-Jobs, Bildungsgutschein, Eingliederungszuschuss sowie bei bei den marktpolitischen Instrumenten eines Praktikums bei Unternehmen, wie das interne Papier wiedergibt. So sind fehlende vollständige Einträge im internen System Verbis festzustellen. Ziele und vorrangige Leistungen sind nicht erkennbar oder die Zuweisung in die Ein-Euro-Jobs erfolgte nicht schriftlich. Bei den Bildungsgutscheinen ist erkennbar, dass keine freie Trägerwahl angegeben wurde sowie das Fehlen einer Dokumentation über die Schadensersatzpflicht, wenn der Leistungsberechtigte die Teilnahme abbricht. Festzustellen ist, dass es mehrheitlich an der mangelnden Dokumentation durch die Sachbearbeitung innerhalb des Systems hängt. Auch wurde z.T. Maßnahmen bei Arbeitgebern und deren Zeitraum nicht in die Eingliederungsvereinbarung mit aufgenommen. Das hat zur Folge, dass hier keine Rechtskonformität vorliegt.

Bericht aus Finanznachrichten.de vom 7. Juli 2013

„Nach dem Bundesrechnungshof hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ auch die eigene Innenrevision der Bundesagentur für Arbeit (BA) schwere Mängel in der Vermittlung von Arbeitsuchenden vorgeworfen. In ihrem jüngsten Halbjahresbericht würden die Prüfer unter anderem kritisieren, dass die Agenturen dabei versagten, „passgenaue Vermittlungsvorschläge“ zu machen.“

„Dabei rügten die Kontrolleure besonders, dass hier und in anderen Kritikpunkten keine Besserung zu erkennen sei: Die „geprüften Einzelaspekte“ wiesen „über einen Zeitraum von zwei Jahren gleichbleibende Fehlerschwerpunkte auf“, urteilten die Revisoren. So bemängelte die Innenrevision, dass 49 Prozent der Eingliederungshilfen für Arbeitsuchende nicht plausibel erschienen. Während der Dauer solcher Eingliederungshilfen fallen die Kunden aus der Arbeitslosenstatistik. Wegen der fehlenden Transparenz bestehe das Risiko, „dass die Notwendigkeit…ggf. nicht gegeben und damit die Teilnahme an der Maßnahme nicht zulässig war“… weiter

 



Kategorien:Arbeitsmarktpolitik, Bundesagentur für Arbeit

Schlagwörter: , , , ,

181 replies

  1. Guten Tag,
    ich zitiere mal einen Absatz:

    “ … Fakt ist jedoch, auch aus meinen eigenen Erfahrungen, dass die Mitarbeiter nicht wirklich wissen, was sie tun und noch viel wichtiger: Warum. Die Mitarbeiter in den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern erhalten regemäßig neue Weisungen. Sei es per Mail aus den Zentralen, sei es durch die ständigen neuen Handlungs- und Geschäftsanweisungen (HeGa) oder Arbeitshilfen. Die richtige Konsolidierung von Vermittlungsvorschlägen und den auch davon abhängigen passgenauen Lebenslaufeinträgen können durchaus verwirren. Hinzu kommt die Berücksichtigung des internen Absolventenmanagements, damit auch hier die Zeitabstände stimmen und das System richtig zählen kann. Ohne Absolventenmanagement und Lebenslauf keine Zählungen und somit stückweise, je nach Fallsituation, keine erfolgreiche Vermittlungsquote. Klingt kompliziert, ist kompliziert. Bisher ist mir noch kein Mitarbeiter entgegen gekommen, der dieses beherrscht. Die internen Controllinglisten mit der Aufforderung entsprechende Fälle nach zu korrigieren zeigen auf, wo es hängt. Die Teamleiter sind dem überdrüssig, jedoch davon abhängig, um ihre Zielzahlen zu erreichen. …“

    Standing ovations! Absolut auf den Punkt gebracht.
    Wie oft haben ich extrem enerviert hinter dem Rechner gesessen und gedacht: Wenn die mich doch BLOSS in Ruhe meine wirkliche Arbeit machen lassen würden!!“
    Konsolidierung, 4PM, Lebenslauf komplett bis in die Grundschulzeit, Daten – Qualitätsoffensive, Statusassistent aktivieren, deaktivieren, austricksen; Umgehungslösungen anwenden. Uvm. !
    Klar müssen die wichtigsten Dinge und hilfreiche Informationen erfasst werden, kein Thema.
    Aber das was sich da abspielt ist kafkaesk, ist wie in einem Bild von M.C. Escher oder Hieronymus Bosch.
    Fallmanagement ist eine überwiegend beratende und helfende Tätigkeit. Beschäftigungsorientiert, richtig.
    Einige Daten können bei Antragstellung eingegeben werden, einige, bei Veränderungen, von FM. Für alles andere, bitte schön, soll man IT – Spezialisten bemühen. Oder den, mit Verlaub, Unsinn gleich weglassen.
    75 Kund_innen waren versprochen, 436 hatte ich am Schluß. UND diese monströse EDV.
    Unglaublich!
    MfG
    Burkhard Tomm-Bub
    Ex – Fallmanager

    • Der Giftgasanschlag in Syrien heißt in Deutschland übrigens Hartz IV und trifft die ärmsten unserer Gesellschaft. Seit 2002 werden Mitten in Deutschland Menschen mit sinnloser Arbeit in sogenannten 1 € Jobs (Arbeitslager) gefoltert. Wer nicht mitspielt muss verhungern und verliert seinen Gesundheitsschutz.

  2. Pressemitteilung

    Von Frank Loehn frankfaechapman@hotmail.de der Hungerstreik ist beendet

    „Auswaertiges Amt zahlt Sozialhilfe an bekannten Neonazi in Suedspanien“

    „Hungerstreik unter Palmen, Justizmobbing an Deutschen in Spanien“

    „Wie Neonazis, KGB Spitzel und Drogenkriminelle mit Sozialhilfe an der Costa del Sol versorgt werden“

    „Auf 1.Mill. qm Finca/Costa del Sol lebt ein bekannter Neonazi und wird vom Sozialamt versorgt“

    Guten Tag,

    Ich, Frank Loehn, befinde mich seit dem 24.06.2013 im Hungerstreik aus Protest gegen die Verschleppung und Verdunkelung von mehreren Strafverfahren (Betrug und Mordanschlag) gegen die Person Giuseppe Reinstaedler, Uta Lindner, Dennis Lindner und andere, auch gegen die ehemalige Richterin Gericht Nr.4 Estepona, Friedensrichter Casares, Chef der Guardia Civil Casares und einen Abogado. (genauer in den Strafanzeigen)

    Es geht hier um meine grundsaetzlichen Rechte, wie Wuerde, Menschenrecht und Rechtsschutz in Spanien, dass sich auch als sozialen Rechtsstaat definiert. Es geht auch um unterlassener Hilfe durch das Auswaertige Amt, der Botschaft Madrid und das Konsulats Malaga in Spanien.

    Dann geht es um die Person Giuseppe Reinstaedler (GR). Ein bekannter militanter Neonazi und KGB Spitzel DER SPIEGEL 12/1979 – Schnell die Fliege . Das „Cafe Vaterland“ wurde zum Bespitzeln von Alleiirten erdacht und umgesetzt. Denn engl., amerik. u. franz. Militaers waren die Hauptgaeste. Was man heute als Erlebnisgastronomie bezeichneen wuerde. Was den KGB betrifft, war sein Arbeitgeber W.Putin. Als Recherchehinweis Sonnenstein/Pirna/Dresden nach 1945.
    In Deutschland wird es wohl immer noch mindestens einen Haftbefehl geben. In Spanien ist GR rechtskraeftig wegen Betrug-, Gewalt-, und Drogenstraftaten verurteilt und in weiteren dutzenden Verfahren angeklagt. Er ist rechtskraeftig verurteilt wegen illegalem Anbau und Handel von Cannabis, ca. 800 kg (achthundert) gebrauchsfaehigem Marihuana, also ca. +/-15 Tonnen Cannabispflanzenmaterial. Marktwert: ca. 3-4 Millionen €. Dieses Strafverfahren ist nur deswegen zustande gekommen, weil die Anzeige bei einem Guardia Civil gemacht wurde, der nicht in der Sache eingeweiht und das Verfahren nicht mehr zu stoppen war. Nur GR ist angeklagt und verurteilt worden. Uta Lindner (Lebensgefaehrtin) und Dennis Lindner (Sohn, „Chefredakteur“ der Cannabiszeitung „thcene“) nicht. Alleine die Samenmenge, um soviele Cannabispflanzen anzubauen ist gewaltig. Dafuer steht dann der Herausgeber der „thcene“ Happy Leaf Media S.L. Algeciras/Cadiz/España = samenwahl.com. So sieht eine Firma in Spanien aus. Briefkasten und Handynummer, keine Name, keine Steuernummer und keine Adresse.
    GR ist erstinstanzlich zu 1 Jahr Gefaengnis und 800.000,-€ Geldstrafe und im Berufungsverfahren zu 5 Jahren Bewaehrung und nur noch 300.000,- € Geldstrafe verurteilt worden. Vertreten wurde er durch den deutschen Rechtsanwalt Falck Matthias Wohlfahrt San Pedro/Marbella. Zu solchen Urteilen kommen nur Leute die man direkt der Drogenmafia zuschreiben kann. Kleine Fische werden hart bestraft und landen viele Jahre im Gefaengnis. Oder als Vergleich: Cannabisplantage betrieben: Haftstrafe für Rentner | Berlin – Berliner Zeitung . GR ist frei, hat keine Bewaehrungsauflagen und konnte sich vermutlich einen Pass und eine Fahrerlaubnis 2006 beim deutschen Konsulat in Malaga kaufen. Dieser Konsul Hagl ist vor ca. 2 Jahren abgesetzt worden. Meine Anfrage diesbezueglich wird vom Konsulat mit Hinweis auf den Datenschutz nicht beantwortet. Auf wiederholten Anfragen und auch die Frage ob GR, UL, DL und andere namentlich benannte Personen Sozialhilfe erhalten, wird geschwiegen. Nach dem Gesetz kommt hier der § 24 Abs. 1 SGB XII, Punkt 3, hoheitliche Gewalt zum tragen. (die nie endende Bewaehrungszeit des GR, die alleine durch meinen Strafantrag seit mehr als 6 Jahre unterbrochen ist) Ermittlungsverfahren, Inhaftierung (Hausarrest) und Bewaehrungszeit sind objektiv Gruende um in Spanien Sozialhilfe zu bekommen. (Rechtsanspruch, ist Hinderungsgrund fuer Rueckkehr nach D)

    Seit Nov. 2006 werden durch die Strafverfolgungbehoerden Casares und Estepona/Malaga die Straftaten von Giuseppe Reinstaedler, Uta Lindner und Dennis Lindner vereitelt bzw. verdunkelt. Strafverfahren systematisch verschleppt, bzw. abgelehnt. Alle Drei sind zigmal nicht zu Gerichtsverhandlungen oder Vernehmungen erschienen, ohne irgenwelche Folgen. Dagegen fuehren Strafanzeigen gegen mich ohne wirkliche Gruende regelmaessig zu Gerichtsverfahren. Von mir beauftragte und bezahlte Rechtsanwaehlte legen ihr Mandat unbegruendet nieder. Eine Staatsanwaltschaft existiert praktisch nicht. Die ehemalige Richterin Alicia Ruiz Ortiz (wurde Aufgrund von Petitionen am EGfM abgesetzt) hatte angekuendigt, unter Zeugen, das sie jeden Rechtsanwalt darin hindern wird, irgend etwas fuer mich zu tun. Die inzwischen vergangenen Jahre, die Mandatsniederlegungen und Untaetigkeiten der Anwaehlte bestaetigen ihre Ankuendigung ueber ihre Entlassung hinaus. 2009 habe ich Strafanzeige gegen diese Richterin, den Friedensrichter, den Chef der Guardia Civil und den damaligen Abogado beim Gericht Nr.3 eingereicht. Obwohl dies von diesem Gericht ordentlich weiter geleitet wurde, passiert auch in dieser Hinsicht nichts.
    GR ist Geschaeftsfuehrer der Off Road Camp Casares Aktiengesellschaft (S.A.)
    OFF ROAD CAMP CASARES SA (MALAGA) – Actos Inscritos en el BORME, fast 1 Million qm oder 100 ha grosses Grundstueck, Wasserrecht fuer jeden Tag 2.500 L bestes Quellmineralwasser. Und Wasser ist kostbar in Andalusien.
    Das Gelaende sollte mal, nach Information GR, der „Sommersitz der Hells Angels Berlin“ werden. Alles das habe ich auch dem BKA mitgeteilt. Irgend eine Praktikantin teilte mir dann mit, ich sollte mich doch an die oertlichen spanischen Strafverfolgungsbehoerden wenden !Vom Auswaertigen Amt, deutsche Botschaft und Konsulat gibt es nur AbwimmelMails. Sonst nichts. Hier muss man den Eindruch gewinnen, dass diese Situation ganz bewusst so gewollt wird. Das gleiche gilt fuer andere Kriminelle Deutsche die sich hier ein schoenes Leben mit der Sozialhilfe machen, waerend in D bis zu 5 Millionen aus Angst und Scham auf ihre Ansprueche verzichten.
    Saemtliche Behauptungen und kann ich mit amtlichen Dokumenten belegen.

    Frank Loehn Casares/Malaga/España, den 07.Juli.2013

  3. Unterstützung für Inge Hannemann durch den Bezirkspersonalrat der Regionaldirektion NRW!!

    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/130724_personalrat_nrw.pdf

    Da Weise alle als Lügner bezeichnet und gar nicht daran denkt den aufgedeckten Skandal/Betrug zu ändern, endlich mal andere die zeigen was sie davon halten.

    Unterstützung durch Jobcentermitarbeiter für Frau Hannemann wächst!

    So langsam merken die Kolleginnen/Kollegen das es auch um sie selber geht und Frau Hannemann auch etwas für sie erreichen will.
    Endlich trauen sie sich an die Öffentlichkeit.

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=18088#h11

    Ein Jobcenter-Mitarbeiter schreibt uns u.a. dazu ergänzend:

    Der Geschäftsführung ist es gleichgültig, ob der Saisonauftrag einer ZA-Firma 1000 Integrationen zu sowohl prekären Löhnen und Arbeitsbedingungen als auch nur für ein oder zwei Monate befristet geschaffen hat, Hauptsache die Integrationszahlen für den jeweiligen Berichtsmonat haben gestimmt. Wenn dieser Auftrag auch noch zusätzliche Fördermittel beansprucht, wird man das im Zweifel sogar positiv bewerten, immerhin verringert sich dadurch das jeweilige Jahresbudget. Wenn vor der Arbeitsaufnahme beispielsweise eine 4-wöchige Weiterbildung finanziert werden muss, dann gibt es kaum eine Agentur oder ein Jobcenter das nicht gleich noch den passenden Bildungsträger an der Hand hat, bei dem die Kunden das benötigte Zertifikat ablegen können.

    Der unbedarfte Leser mag fragen, wo hier das Prinzip der Wirtschaftlichkeit bleibt, mit dem sich der der Vorstand der BA so gern schmückt; die Antwort ist klar: es wird mit Füßen getreten, Hauptsache die vorab definierten Controlling-Ziele werden erreicht. Nur in Bezug auf das “Führen durch Ziele” wähnt sich die BA klar auf Augenhöhe mit den von ihr so hochverehrten Wirtschaftsunternehmen.

    Der Personalrat hat mit seiner Reaktion eines von unzähligen Beispielen genannt, wohin der Controlling-Wahn im “operativen Geschäft” (wie es neuerdings gern genannt wir) führt, ich will einige andere Beispiele anführen.

    Die Kundenkontaktdichte (auch eine wichtige Zielgröße) wird genau dann verfehlt, wenn ein persönlicher oder telefonischer Kontakt nach exakt beispielsweise 6 Wochen nicht hergestellt werden konnte, erscheint der Kunde auch nur einen Tag später, bleibt das Ziel dennoch verfehlt. Wenn eingekaufte Maßnahmen nicht ausreichend besetzt werden können, weil es nicht genügend geeignete Kunden gibt, werden Anweisungen erlassen, wie viele Zuweisungen zu diesen (nicht selten völlig nutzlosen) Maßnahmen pro Team bzw. pro Mitarbeiter bis zum Stichtag x auszufertigen sind. Wenn Sie glauben, im Folgejahr würde man auf den Einkauf dieser Maßnahmen verzichten bzw. deren Umfang verringern, muss ich Sie enttäuschen. Das hehre Ziel einer JEDEN Dienststelle ist es, die eingestellten Mittel im Kalenderjahr zu 100% zu verbrauchen, um im Folgejahr keinen Cent weniger zur Verfügung gestellt zu bekommen. Prinzip der Wirtschaftlichkeit? Fehlanzeige.

    Individuelle, maßgeschneiderte Lösungen im Sinne der beruflichen Zukunft des Kunden? Keine Spur, es geht um Zahlen, Zielwerte und um Karrieren. Vergessen Sie die Hochglanzbroschüren die in Ihren Arbeitsagenturen ausliegen, in denen Ihnen erklärt wird, dass Sie als Kunde im Mittelpunkt stehen. Das gilt sehr wahrscheinlich für einige Arbeitsvermittler, Ihre persönlichen Ansprechpartner, die täglich den schmalen Grat zwischen dem Zwang zum Erreichen ihrer Zielwerte und ihrem womöglich noch erhaltenen Verständnis von Kundenorientierung gehen müssen und damit, wie im Falle von Frau Hannemann, auch manchmal bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen, aber es gilt nicht und galt noch nie für “Ihre Agentur für Arbeit” oder “Ihr Jobcenter”.

    Abschließend lässt sich festhalten, dass sich die Geschäftsführung in Nürnberg seit Jahren ausschließlich durch Selbstgerechtigkeit, Ignoranz, Unwissen über das tägliche Versagen ihres eigenen Systems und völliger Inkompetenz auszeichnet. Und wenn Sie glauben ich übertreibe möchte ich Ihnen versichern, dass sehr viele mir bekannte Kolleginnen und Kollegen nichts anderes zu berichten hätten, würde man sie fragen und würde ihnen endlich einmal jemand zuhören.

  4. Mal eine für mich sehr wichtige Frage:
    Muss ich einen SB akzeptieren, nur weil er für meinen Wohnort zuständig ist?
    Ich habe seine Terrorangriffe früher schon selbst erlebt.
    Bin dankbar für Tipps.

    • @somethingswrong,

      da die SB (größtenteils sogar in einem rollierenden System) zugeteilt werden, dürfte rechtlich
      kaum was machbar sein. Du könntest aber, sofern Du die Angriffe nachweisen kannst, beim
      Standortleiter per Dienstaufsichtsbeschwerde um einen neuen SB „bitten“.

    • Danke für die vielen Ratschläge.
      Dann werde ich mal meinen einsamen Kampf als Einzelfall fortsetzen.

      • „Dann werde ich mal meinen einsamen Kampf als Einzelfall fortsetzen.“

        Das ist leider so. Es gibt keine Solidarität unter Hartzern und Arbeitslosen. Allenfalls bilden sich mal kleinere Grüppchen, die mehr einen Freundschaftskreis als eine Solidargemeinschaft darstellen.

        Dir bleibt nur alles was irgend ein menschlicher Abschaum dir antut zu sammeln – möglichst beweisfest.

        § 17
        Besorgnis der Befangenheit

        (1) Liegt ein Grund vor, der geeignet ist, Misstrauen gegen eine unparteiische Amtsausübung zu rechtfertigen, oder wird von einem Beteiligten das Vorliegen eines solchen Grundes behauptet, hat, wer in einem Verwaltungsverfahren für eine Behörde tätig werden soll, den Leiter der Behörde oder den von diesem Beauftragten zu unterrichten und sich auf dessen Anordnung der Mitwirkung zu enthalten. Betrifft die Besorgnis der Befangenheit den Leiter der Behörde, trifft diese Anordnung die Aufsichtsbehörde, sofern sich der Behördenleiter nicht selbst einer Mitwirkung enthält. Bei den Geschäftsführern der Versicherungsträger tritt an die Stelle der Aufsichtsbehörde der Vorstand.
        http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/10/index.php?norm_ID=1001700

        Der Souverän

        • @ Der Souverän
          Danke!

          Ich habe mich natürlich auch selbst bemüht.
          Ich denke, 1. eine Erwiderung auf die „Einladung“, 2. Befangenheitsantrag, 3. Beistand.
          Beistand war das Schwierigste, wir haben Urlaubszeit. ;-(
          So müsste es funktionieren.

          Diese Anfrage war auch ein Test. Und bestätigt sowohl deine als auch meine Auffassung.
          Ich habe schon mehrfach versucht, Betroffene zusammenzubringen. Es ist jedesmal gescheitert. Am Ende bleiben 2 übrig, die bereit sind zu machen. Alle anderen denken nur, sie haben jetzt ihre Dummen gefunden, die für sie alles erledigen.

          Das ist doch erschreckend, dass selbst Hartzer den Arsch nicht hoch kriegen.
          Und ich unterstelle auch in diesem Forum, dass die meisten nur darauf hoffen, dass Inge Hannemann den Karren aus dem Dreck zieht.
          Wäre es anders, wäre ein Widerstand längst organisiert. Diese Chance, die Inge Hannemann mit ihrem Engagement bietet, wird so schnell nicht wiederkommen.

          • Ich bin auch als Beistand zu haben. In welcher Stadt wohnst Du denn?

            Der Souverän
            Düsseldorf

            • Ach das ist ja lieb!
              Ich wohne tief im Süden, am größten Binnensee Deutschlands.
              Da, wo Deutsche sich den Urlaub längst schon nicht mehr leisten können.
              Heute morgen hat sich jemand gemeldet, über die Mitläufer-HP.
              Da fiel mir ein Stein vom Herzen.

  5. Ich habe gerade den Bericht „Ein durch das Jobcenter gebrochener erzählt“ gelesen.

    Unabhängig das diese Geschichte bei der teamarbeit hamburg passiert, solche Schikanen und menschliche Tragödien passieren leider täglich überall in Deutschland.

    Ich denke man sollte endlich im Netz Namen nennen, den Standort und Namen der Person, die diese völlig unberechtigten Drangsalierungen ausführt.

    Dann lesen Freunde, Bekannte und Nachbarn ebenfalls mit und sind vielleicht schockiert was für ein Menschenschänder in ihrer Nähe wohnt.
    Das sture Umsetzen des SGB II heisst noch lange nicht, das ein JC Mitarbeiter einen Menschen auf der anderen Seite des Tisches wie ein Stück Dreck behandeln muss. Das steht nicht im SGB II.

    Neulich hat eine JC Mitarbeiterin in Hannover zu einem Erwerbslosen gesagt:“ Wenn Sie finanziell nicht mehr klar kommen springen Sie doch von der Brücke“.

    Sorry aber bei so einer Behandlung müssten selbst die überzeugendsten Politiker ernsthaft einschreiten, dass hat mit SGB II und Beratung nichts mehr zu tun. Das ist abgrundtiefe Menschenverachtung, ohne Grund und Not. So ein Mitarbeiter/in gehört sofort entlassen.

    Ich kann nur jedem raten nicht allein in ein JC zu gehen und das Gespräch zu protokollieren.
    Und alles, wie in diesem Fall, öffentlich zu machen.

    • @Willi,

      „Ich kann nur jedem raten nicht allein in ein JC zu gehen und das Gespräch zu protokollieren.“
      Das ist das Wichtigste, denn dann kann z.B. eine Verleumdungsklage gegen den SB eingereicht
      werden. (Siehe auch mein Beispiel von 15. Juli 2013 um 14:31, das wirkt!)

      Sofern aber keine Zeugen vorhanden sind und man es mit Namen veröffentlicht,
      kann einem selbst eine solche Klage drohen. (Also Vorsicht)

      Aber den Tenor kann auch ich nur bestätigen!

  6. Ich gehe davon aus, dass folgender Link die aktuelle Fassung des SGB II darstellt, Zitat: „Stand: …..zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 7.5.2013 I 1167“:

    http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/sgb_2/gesamt.pdf

    Die Zumutbarkeit von Arbeit wird in § 10 beschrieben.

    • Liebe Frau B.

      allein schon der §1 „(1) Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht.“
      sowie Absatz 1: „…beitragen, dass sie ihren Lebensunterhalt unabhängig von der Grundsicherung aus eigenen Mitteln und Kräften bestreiten können. Sie soll erwerbsfähige Leistungsberechtigte bei der Aufnahme oder Beibehaltung einer Erwerbstätigkeit unterstützen und den Lebensunterhalt sichern, soweit sie ihn nicht auf andere Weise bestreiten können.“
      zeigen die Widersprüche zum Grundgesetz Artikel1 (Menschenwürde) und Artikel 12:
      (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

      (2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

      (3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

      Damit erübrigen sich wohl auch Diskussionen zum Thema „Zumutbarkeit“

      • Du zitiertst richtig, interpretierst aber falsch. Da steht doch ganz klar: Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
        Und genau das geschieht gerade…

        Der Souverän

        • @Der Souverän,

          da muss ich widersprechen, denn unter der Berufsausübung sind die Voraussetzungen (notwendige Ausbildungen, Prüfungen, etc.) zu verstehen, d.h. z.B. der Beruf Arzt darf erst dann ausgeübt werden, wenn eine ordnungsgemäße, gesetzl. vorgeschriebene Ausbildung und Prüfung stattgefunden hat.

          • Du interpretierst wieder in (d)eine eskapistische Richtung. Die Deutungshoheit obliegt nur den jeweiligen Verfassungsrichtern. Berufsausübung ist dennoch alles was erwebsmäßige Arbeit darstellt. Die Voraussetzungen sind logisch, quasi selbsterklärend. Logisch kann ein Automechaniker nicht den Chirurg machen, auch wenn beide mit teils identischen Werkzeugen hantieren.

            Und eben diese Berufsausübung – die setzt ja vorheriges erlernen voraus – ist gemeint und gesetzlich geregelt.

            Der Souverän

            • @Der Souverän,

              wie meinst Du das? Was habe ich realitätsfern interpretiert?
              Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen.
              Dies gilt für ALG II-Empfänger NICHT, denn sie müssen JEDER Erwerbsarbeit nachgehen, d.h.
              unabhängig von der bestehenden Qualifizierung, auch das Recht einen Arbeitsplatz frei zu wählen,
              steht ihnen nicht zu. (siehe auch 16. Juli 2013 um 19:38)
              Ist das kein Widerspruch zum Grundgesetz?

              • @ Tanguero

                „Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen.“

                Ja, daß glaubst! Du. Das hätten wir auch, wenn nicht dieser Satz da stünde:
                Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

                Les das – fälschlicherweise immer so hoch gehaltene – Grundgesetz doch mal wertfrei.

                Dann wird man feststellen, daß es weniger – rein rechtlich sowieso, da nicht justitiabel – Wert hat als Toilettenpapier. Es besteht aus „kann“, „soll“, und etlichen unbestimmten Rechtsbegriffen.
                Da wo mal für das Volk positives formuliert wird, steht dann gleich der vernichtende Nachsatz: Alles weitere regelt ein Gesetz (sinngemäß). Und deben diese Gesetze hebeln dann genau das aus, was im GG formuliert wurde.

                Das ganze GG ist nichts weiter als eine Beruhigungspille für das Volk – allerdings ein Placebo.

                Aber ein Placebo kann ja auch wirken, wenn man nur intensiv genug daran glaubt…

                Der Souverän

                • @Der Souverän,

                  ich finde, dass Du hier etwas zuviel hineininterpretierst und unsachgemäß verallgemeinerst
                  („..rein rechtlich sowieso, da nicht justitiabel“).

                  Der zweite Satz besagt lediglich, dass für die Berufsausübung bestimmte Voraussetzungen gelten,
                  schließt aber in keiner Weise irgend etwas aus dem 1. Satz aus.
                  Die „Kann’s“ und „Soll’s“ findest Du überwiegend in den nachfolgenden Gesetzen, wie dem SGB II.

                  Im GG gibt es sogar nur 2 „Soll“.

                  Ansonsten gilt:
                  Artikel 19

                  (1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.

                  (2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.

                  • @ Tanguero

                    Mach dich einfach schlau. Das GG ist nicht justitiabel – das ist schlicht Fakt. Die Verfassungsrichter können auch keinerlei Strafen, Sanktionen etc. aussprechen. Brechen oder Nichteinhalten des GG ist in keiner Richtung strafbewehrt.

                    Ich sagte Dir doch schon das dieser Satz – Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden – nichts mit den Voraussetzungen zu tun hat (schon die Logik beweist es), sondern eben wie es da steht sich auf die BerufsAUSÜBUNG bezieht. Und die BerufsAUSÜBUNG gilt nun mal für jeden Beruf.

                    Unser Grundgesetz ist GENERELL nicht zum Wohle des Volkes geschaffen. Um das zu erkennen, muß man es nur mal wertfrei lesen. Es ist ein Blender, ein Placebo, nichts weiter.

                    Der Souverän

        • Und was hat die freie Wahl desgleichen mit dessen gesetzlich geregelten Ausübung zu tun?

          Ist ein Zwangsjob „Berufs“-ausübung“?

          Ist ein 1€-Job „Berufsausübung“?

          „Was“ geschieht also gerade?

          • @H.-W.,

            genau darum geht es ja!
            Das eben der 1€-Job NICHTS mit der freien Wahl zu tun hat, somit
            grundgesetzwidrig ist, wie die Zwangsarbeit (dem solche „Jobs“ ja gleichkommen).

            Der „Ausschuss für soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte bei den Vereinten Nationen (UN)“ hat bereits im Mai 2011 eine Rüge ausgesprochen, in der es heißt : „Der Ausschuss stellt mit Besorgnis fest, dass Regelungen im Rahmen der Arbeitslosen- und Sozialhilfe des Vertragsstaates (der BRD, n.w.) – einschließlich der Verpflichtung für Empfänger von Arbeitslosengeld, “jede zumutbare Arbeit” anzunehmen, was in der Praxis fast als jede Arbeit interpretiert werden kann – sowie der Einsatz von Langzeitarbeitslosen zu unbezahlter gemeinnütziger Arbeit, zu Vertragsverletzungen in Art. 6 und 7 führen könnten.
            Aber das wurde von Fr. von der Leyen bewusst ignoriert!

            • Ich vergaß:
              Die 1€-Jobs sind in der Regel ausschließlich „Hilfstätigkeiten“ für die es eben gerade
              keine Einschränkungen der Berufsausübungen gibt, d.h. ohne jegliche Ausbildung absolviert werden können.

          • @H.-W.,

            sorry, Du meintest sicherlich @Der Souverän mit Deinen Fragen.
            Wie Du siehst, habe auch ich mit der Aussage meine Schwierigkeiten.

            • @ Tanguero
              Ja, ich meinte @Der Souverän. Macht nix.

              Geantwortet hat er mir ja noch nicht expilzit.

              Aber seine „etwas“ eigenwillige Interpretation dessen, was denn nun jemandes „Beruf“ sei, ist schon recht vordergründig zurechtgebogen gedacht.

              Wahrscheinlich meint er noch, das „Sozialgesetzbuch – Grundsicherung für Arbeitsuchende“ (SGB II) wäre so ein „Gesetz zur Berufsausübung“. Folglich würde der 1€-Job auch plötzlich dem Arbeitsrecht unterliegen. Irgendwie gefällt mir diese Betrachtungsweise bez. des 1€-Jobs sogar… 🙂

              Gruß,
              H.-W.

  7. Nur Beharrlichkeit führt zum Ziel:

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-widerspruch-und-klage-meist-erfolgreich-9001513.php

    Zu den Aufhebungs- und Erstattungsbescheiden wiederhole ich nachfolgend mein Beispiel:

    Hier ein Ausschnitt aus meinen letzten Widerspruch:
    (Anrechnung einer Dividende, die bisher anrechnungsfrei war, < 100.- €):

    Sehr geehrte…….
    gegen den o.g. Bescheid erhebe ich insofern Widerspruch, als das es auf Seite 2 heißt,
    „Nach § 43 SGB II können Geldleistungen…, wenn es um Ansprüche auf Erstattung oder Schadenersatz handelt, die durch vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben veranlasst wurden.“
    Diese Unterstellung ist sachlich FALSCH, denn bereits zu Ihrer Anhörung in diesem Zusammenhang, habe ich mich auf den Vertrauensschutz berufen, der besagt, dass der Bürger sich bei seinen Dispositionen auf die bestehende Rechtslage verlassen darf und bei Gesetzesänderungen keine für den Bürger nachteiligen Rückwirkungen in Kraft treten dürfen.
    Meine Angaben waren zudem stets richtig und vollständig!
    Demnach ist dieser § 43 in meinem Fall nicht anwendbar, da die Voraussetzungen nachweislich keinen Bestand haben!
    Da die obige Begründung nicht den Tatsachen entspricht und somit diskriminierend und verleumderisch sind, erwarte ich innerhalb der nächsten 14 Tage eine formelle Entschuldigung.

    Für den Fall, dass Sie dem nicht nachkommen sollten, behalte ich mir das Recht vor, sowohl eine Verleumdungsklage, als auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu stellen.

    Ein solches Schreiben an einen „Kunden“ hätte in der Privatwirtschaft schon für eine Abmahnung gereicht.

    Sobald von Ihrer Seite irgendwelche Aufrechnungen möglich sind, werden diese SOFORT durchgeführt, andererseits aber Forderungen von mir, wie z.B. für ein angemessenes Warmwassergeld nicht nachgekommen, so dass Klagen vor dem Sozialgericht notwendig werden, ich jahrelang auf Erstattungen warten muss und mich somit ständig auch in einer von Ihnen verursachten Unterdeckung befinde.

    Damit wird auch der Wirtschaftlichkeit im Sinne der Bundeshaushaltsordnung nicht entsprochen und der Steuerzahler (wie ich) unnötig belastet.

    Antwort des Jobcenter:
    Sehr geehrter Herr …,

    ich habe als zuständiger Teamleiter lhren Widerspruch erhalten und werde diesen heute an die zuständige Rechtsstelle zur weiteren Prüfung abgeben.
    Bis zur endgültigen Klärung werde ich die Aufrechnung nach § 43 SGB ll stoppen und lhnen die bereits einbehaltenen 13,20 Euro für den Monat Juli 2013 heute übenrweisen.
    Da ein Textteil im besagten Bescheid bei lhnen zu “lrritationen” geführt hat, bestätige ich lhnen hiermit, dass Sie alle Angaben dahingehend stets richtig und vollständig getätigt haben.
    Betrachten Sie dies in diesem Punkt als Entschuldigung.“

    Das nennt man Gerechtigkeit und verweist dabei noch darauf, dass die Jobcenter dazu verpflichtet sind, wirtschaftlich im Sinne der Bundeshaushaltsordnung zu handeln!

    (Hervorhebungen von mir)

    • Und wer sich nicht so wehren kann wie Sie, wird gnadenlos fertig gemacht. Und das ist die grosse Sauerei.
      Die wissen, mit wem sie es machen können. Information ist alles. Danke für die Offenlegung.

  8. @Willi (14. Juli 2013 um 20:37)

    Danke dir für diesen Kommentar!
    Danke auch an Tanguero für seine/ihre unermüdliche Arbeit, wieder alles vom Kopf auf die Beine stellen zu wollen.

    Es gibt hier einige Unkenrufe(r). Passen wir auf, dass daraus kein Nährboden für Strategien gegen Inge Hannemann, ihre Arbeit gegen diese zum Himmel stinkenden Missstände, und letztlich uns selbst entstehen kann.

    Last but not least, selbstverständlich ganz großen Dank nochmal an die unermüdliche Inge Hannemann selbst.
    (Wir sehen uns im Ruhrgebiet; Herne, z.B. 😉 )

    Gruß,
    H.-W.

  9. Tanguero,

    wir sind hier nicht auf dem Parteitag der Linken!
    Frau Hannemann wörtlich: Nein, ich gebe nicht auf da —-auch Illusionen—- Änderungen hervorbringen können. Nicht von heute auf morgen, aber vielleicht auf übermorgen.
    Dieses „auch“ ist der Knackpunkt, denn bei Visionen hätte man es nicht benutzt!
    Oder muss ich Ihnen auch noch das Wort Visionen auseinander pflücken, weil Sie dessen Sinn nicht verstehen, wollen, können?
    Das jetzt sogar Züge von Winkeladvokaten hier benutzt werden, man nicht so viel A….h in der Hose hat dazu zu stehen was man schreibt, zeigt doch hier versucht sich so mancher als Copperfield-Verschnitt!
    ?

    • „wir sind hier nicht auf dem Parteitag der Linken!“
      ..das ist das Einige, was Sie richtig erkannt haben!

      „Im engeren Wortsinn ist eine Illusion eine falsche Wahrnehmung der Realität. In einem weiteren Wortsinn werden auch falsche Interpretationen und Urteile als Illusion bezeichnet.“

      Vielleicht lesen Sie mal Ihre eigene Argumentation und verstehen sie auch!

      „Man sollte endlich zugeben, mehr als schreiben und lamentieren ist nicht drin, den Leistungsempfängern gegenüber wäre das dann endlich einmal ehrlich“
      ..wann geben Sie es zu?

      „mehr kann man zu diesem Unsinn hier nicht mehr sagen!“
      ..und warum tun Sie, Ihre Tochter und die anderen hinter Ihrem Pseudonym es ständig wieder?

    • Sie reiten lediglich auf diesem Wort „Illusionen“ herum, und dabei ist völlig klar, wie Frau Hannemann es gemeint hat.

      So langsam verstehe ich Tanguero. 😉

      • Andreas Abel,

        und wir reiten auf die SB, JC, der AB herum, weil auch die alles anders meinen?
        Schön jedoch, wie Frau Hannemanns Illusionen hier in den Mittelpunkt gestellt werden, hätte Ihr Tanguero einmal die Finger still gehalten,und nicht weiterhin den Jäger gespielt, hätte die“ Illusion“ sogar die Chance gehabt, in den ganzen Beiträgen unter zu gehen!

    • Oh je.

  10. Werter Tanguero
    Wenn Frau Hannemann schon selbst zugibt,sie ist Illusionen nachgerannt,sollte sie froh sein ,wenn die BA das nicht liest,sonst würde sich jeder Richter kaputt lachen.
    Und imÜbrigen,halten Sie mal den Ball flach,mehr kann man zu diesem Unsinn hier nicht mehr sagen!
    Tschüß

    • Ich kann hier keine Einschränkung finden!

      Was empfiehlt denn das BAG? Es empfiehlt im Grunde mehr Langfristigkeit und lässt dabei JEDEN Spielraum zu, aus dem es dann vielleicht eine gewisse Eigenentlastung im Ergebnis erhofft. In der Folge wird ein Ziel präzisiert, welches im Grunde dem Systemerhalt dienlich ist und auch wenn es eine Klatsche für die BA darstellt, bietet sich keine wirkliche Entlastung für Betroffene, außer vielleicht ein paar Arbeitsverträge weniger, ohne sich zu vertragen, mehr in einem Ablageordner.
      Obendrein feiern die Nutznießer der Ein Euro Jobs und der Zeitarbeit, die Gewerkschaften, auch noch dieses weiche Urteil!
      Es ist nur noch ein Hohn!

      • @Lutz,

        abwarten, denn „BAG Sprecherin Inken Gallner machte deutlich, dass mit dem Urteil noch keine grundsätzliche Entscheidung über das Arbeitsverhältnis der Zeitarbeiter getroffen sei. Hierzu will das Gericht im November bzw. Dezember urteilen.“ und
        „„Die Überlassung von Arbeitnehmern an Entleiher erfolgt vorübergehend“ . Über die Größenordnung
        dieses „vorübergehend“ werden sicherlich auch noch Urteile gefällt.

        • So, ich habe jetzt gewartet und immer noch keine Änderung …
          Spaß beiseite, aber dennoch: Worauf sollten wir warten? Das Ergebnis wird sich nicht freiwillig ändern, da müssen viele Hände mehr schieben helfen!
          Von 2005 an warten Betroffene aus dem Rechtskreis des SGB II geduldig auf Veränderung. Zuerst war es die grundlegende Verfassungswidrigkeit und nach dem geduldigen Warten, mit eindeutigen Urteil des BVerfG, gab es eine Verfassungsänderung. Dann warteten alle auf die Ohrfeige für die satten Regelsätze und in 2010 gab es dann ein Urteil und das Ergebnis ist bekannt. Jetzt warten alle, bis das BVerfG die Sanktionen als verfassungswidrig erkennt und nein, meine Vermutung zu einer vielleicht in den nächsten 2 Jahren zu erwartenden Entscheidung, teile ich Ihnen nicht mit, aber aus der kausalen Kette der Ereignisse, ergibt sich sicherlich auch für Sie eine schlüssige Vermutung.

          Warten, auf den nächsten Herbst, auf den nächsten Winter? Oder doch mit anpacken?

          • @Lutz,

            mit „anpacken“ habe ich kein Problem, wie Sie auch oben sehen können.
            Ja, leider haben Sie recht, gerade die Mühlen der Gerichte mahlen sehr, sehr langsam
            (warum siehe auch oben!) 😉

          • Hallo Lutz,
            wo bitte mit anpacken ?
            Unterschriften Listen füllen, auf die Strasse gehen, Briefe schreiben, alles öffentlicher machen, wo noch anpacken ?

            • Am 30.07 beim Gerichtstermin Präsenz zeigen, am 14.09. um 13 Uhr am Neptunbrunnen mit demonstrieren und verdammt noch mal: WÄHLEN GEHEN, aber nicht CDUCSUFDPSPDGRÜNEAFD !
              Arsch HOCH!
              Und noch was, mein Regelsatz ist nicht höher als Eurer, also keine Ausreden, von wegen kein Fahrgeld, Wellensittich füttern oder dem Meerschweinchen ein Schlaflied singen müssen!

  11. Eine Studentin der Sozialen Arbeit tätigte gestern gegenüber mir folgende Aussage, nachdem ich sie gefragt habe, welche Sinnhaftigkeit sich in der Tätigkeit der Sozialen Arbeit verbirgt: „Wie die Professoren sagen: Die Gesellschaft hat versagt. Wir können jedoch nicht das System verändern, sondern nur Einzelschicksale. Die Sozialarbeiter erzielen Erfolge, wenn sie zum Beispiel einen Alkoholkranken von seiner Sucht befreien, und wenn wir uns mit Afrika vergleichen, geht uns doch gut.“
    Jene Aussage zeigt aus meiner Sicht symptomatisch, die Ignoranz der geistig manipulierten Menschen, die verlernt haben, nach links und rechts zu sehen und somit das Leid im eigenen Lande wahrzunehmen! Ja, uns gehe es doch gut, haben volle Regale, keinen Krieg im Land; weshalb jammern also die Menschen!?
    Was soll ich dazu noch sagen? Ich möchte jenen Menschen, die so denken, jedoch keinen Vorwurf machen, da sie es aus meiner Sicht nicht besser wissen, da sie verlernt haben, kritisch die Dinge zu hinterfragen! Und so macht jeder weiter mit seinen sogenannten „Aufgaben“ und schaut nicht weiter nach links und rechts! Auch diejenigen, die wissenschaftlich arbeiten und die intellektuell befähigt sein müssten, die gesellschaftliche Lage in Deutschland zu sehen und zu analysieren – nämlich die Universitätsprofessoren! Wo sind die Doktoren der Politologie, der Psychologie, des Rechts, der Ökonomie? Wo sind sie nur? Weshalb äußern sie sich lediglich am Rande und zaghaft? Weshalb treten sie nicht in die breite Öffentlichkeit, animieren ihre Studenten sich politisch sowie gesellschaftlich einzumischen, erarbeiten gemeinschaftlich Lösungsansätze für eine verbesserte Gesellschaft!? Weshalb lehren sie ihren Studierenden weiterhin systemkonforme Inhalte, die lediglich die Gesellschaft weiter spalten werden!? Haben sie etwa Angst um ihre Position? Sie, die Universitätsprofessoren?

    Nein, meine Hoffnung, dass sich, trotz des Engagements von Frau Hannemann gegen Hartz-IV, gesellschaftlich etwas Fundamentales ändern wird, schwindet von Tag zu Tag und lassen allmählich bei mir ein Gefühl des puren Desinteresses der gesellschaftlichen Entwicklungen respektive Zustände aufkommen! Weshalb sich weiterhin für eine verbesserte Gesellschaft einsetzen, wenn tagtäglich der Menschenmasse der systemkonforme Müll präsentiert wird, den sie alle glauben und nachdem sie alle leben!?

    Wahrscheinlich ist das Engagement von Frau Hannemann gegen Hartz-IV letztendlich lediglich eine Illusion von Frau Hannemann und ihren vielen Mitstreitern auf eine harmonische Gesellschaft, in der jeder Mensch sein kann! Ist es nicht verlorene Zeit sich jenem Ziel hinzugeben, das letztendlich lediglich eine Illusion bleiben wird? Selbstverständlich braucht jeder Mensch Träume; aber was, wenn jener Traum lediglich ein Traum bleiben wird? Friedrich Nietzsche sprach in jenem Zusammenhang von „Götzen“, die sich die Menschen erschaffen und die er zertrümmern wollte. Bis vor kurzem habe jene Einstellung von Nietzsche nicht geteilt; jedoch fange langsam an, daran Gefallen zu finden. Was ist, wenn Nietzsche tatsächlich Recht hatte? Wenn sich die Menschen lediglich „Götzen“ hingeben, die sie nacheifern, das jedoch aber nur eine Täuschung ihrer Selbst und des Lebens darstellt, das sie somit verpassen, da sie nicht die Gegenwart leben?

    Auf alle Fälle habe ich für mich beschlossen, mich aus jenem Forum für eine längere Zeit herauszuhalten. Ich benötige die Zeit für mich, um für mich endgültig zu entscheiden, ob ich weiterhin den Kampf von Frau Hannemann gegen Hartz-IV emotional mittrage oder ob mir jene gesellschaftlichen Entwicklungen schlicht gleichgültig sein sollen in Anbetracht der politischen sowie wirtschaftlichen Entscheidungen.

    Ich wünsche vor allem den Arbeitssuchenden viel Kraft sowie Mut für ein menschenwürdiges Leben zu kämpfen, bitte bleiben Sie hartnäckig, auch wenn jener „Ratschlag“ aus Ihrer Sicht wie Hohn klingen mag.
    Und von den restlichen Kommentartoren hier im Forum hoffe ich, dass sie weiterhin den Beziehern von ALG-II emotionalen Beistand leisten werden.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alle eine gute Zeit.

    Viele schöne Grüsse
    Martin Kienzle

    • @Martin Kienzle,

      „Auf alle Fälle habe ich für mich beschlossen, mich aus jenem Forum für eine längere Zeit herauszuhalten. Ich benötige die Zeit für mich, um für mich endgültig zu entscheiden, ob ich weiterhin den Kampf von Frau Hannemann gegen Hartz-IV emotional mittrage oder ob mir jene gesellschaftlichen Entwicklungen schlicht gleichgültig sein sollen in Anbetracht der politischen sowie wirtschaftlichen Entscheidungen. “

      Eine solche Entscheidung kann und darf nur jeder für sich selbst fällen.

      Ich (und sicherlich viele andere Kommentatoren) würden sich aber freuen, wenn Du hier zurück kommst!

      Wenn man die gesamte Entwicklung betrachtet, sehe ich es nicht so pessimitisch. Klar, die
      Mainstream-Medien bleiben vorerst bei ihrer Strategie, aber auch sie werden nicht umhin kommen,
      über die tatsächliche Situation berichten zu müssen, denn auch solche Foren, wie dieses hier, bleiben nicht unbeachtet.

      Bis hoffentlich demnächst!

      • Selbst „Die Welt“ berichtet über Langzeitarbeitslose und viele, die Leistungen nicht beanspruchen:
        http://www.welt.de/wirtschaft/article117979128/46-Prozent-kommen-nicht-aus-Hartz-IV-raus.html

        • Ich vergaß:
          Obiger Artikel ist auch im „Handelsblatt“, „Der Zeit“, „Focus“ und vielen anderen Medien veröffentlicht worden! (Also auch von Mainstream-Medien!)

      • Das sehe ich genau so.
        Bleiben Sie uns erhalten.
        Es wäre eher gut. Hier vorne stürmt es etwas…

      • MK,

        es wäre wirklich wünschenswert Sie würden dem Blog erhalten bleiben, denn Sie haben sich nicht hier in das Wolkenkuckucksheim eingenistet!
        Egal ob Studenten, Profs oder Mitstreiter von Frau Hannemann, Sie unterliegen ebenfalls nur Illusionen, denn wenn man nur Überschriften(Die Welt” berichtet über Langzeitarbeitslose und viele, die Leistungen nicht beanspruchen) liest, nicht deren Kommentare, die gerade beim Focus derartig widerlich ausfallen, in Form von:Die melden sich nicht, weil sie befürchten arbeiten gehen zu müssen etc etc….dann ist man einfach nicht gewillt dem Volk auf´s Maul zu schauen, damit das Wolkenkuckucksheim erhalten bleiben kann!
        Was unterscheidet da den Prof vom Schreiber?
        So lange das Volk, welches anscheinend unter der schlechten Bildungspolitik arg gelitten hat, nicht aktiviert wird, damit Massen hinter einem stehen, so lange darf gern weiter geträumt werden!
        In Griechenland, Spanien, Italien reagierte das Volk(wessen Reichen wurde bisher geschont und wer bezahlt für sie?), ja sogar der afrikanische Kontinent ist weiter, als das hochnäsige, vor lauter Klugheit protzende Deutschland, das sich wieder einmal damit zufrieden gibt, anderen zeigen zu können,was für ein kluges Kerlchen man doch ist!!
        !

        • „als das hochnäsige, vor lauter Klugheit protzende Deutschland, das sich wieder einmal damit zufrieden gibt, anderen zeigen zu können,was für ein kluges Kerlchen man doch ist!!“
          Das trifft auch mal wieder auf Sie zu!
          Wieder Allgemeinplätze, die nichts und niemanden nutzen!

    • Lieber Martin Kienzle

      Leider deckt sich Ihre Aussage betreffend Sozialarbeiter zum Teil mit meinen Erfahrungen, vor allem in den Jobcentern. Ihre Fragen stelle ich mir seit rund 15 Jahren. So habe ich auch letztens einem Vortrag eines Prof. an einer Sozialpädagogischen Hochschule angehört, wo auch er die Meinung vertritt und somit auch seinen Studenten vermittelt, dass erzieherische Maßnahmen und somit Bestrafungen zum Leben dazugehören. Das war im Kontext eines Vortrages zum SGB II. Auch hier zweifelte ich sehr an der Einstellung des Professors zum gesellschaftlichen Leben. Es erschreckte mich einerseits, begründete auf der anderen Seite jedoch genau meine oftmals erlebten Erfahrungen von Sozialarbeiterin in den Jobcentern. Somit konnte ich just in diesem Moment Parallelen ziehen. Ich möchte hier nicht alle über einen Kamm scheren, weder die Sozialarbeiter / Pädagogen noch die Professoren. Jedoch bin ich der Meinung, dass sich diese Ansichten in den letzten Jahren unwahrscheinlich verbreitet haben und eben so gelehrt werden. Allerdings kenne ich zum Glück noch viele Sozialarbeiter des alten Schlags, denen noch anderes gelehrt wurde. Und zum Glück kenne ich auch jüngere Sozialarbeiter, die dieser Meinung trotzen. Das macht Mut. Nein, ich gebe nicht auf, da auch Illusionen Änderungen hervorbringen können. Nicht von heute auf morgen, aber vielleicht auf übermorgen.

      • Soziale Arbeit ist durchtränkt, von einer Zwangspädagogik, die immer die vorgegebenen, nicht die sinnvollen Zielstellungen als Maßstab nimmt. Sie ist in der Gesamtheit die Tätigkeit, die zur Einbettung der „Klientel“, in einen gesellschaftlich erwünschten Prozess führt. Der Wunsch geht hier immer einzig von der Machtposition aus.

        Wir erkennen die Gültigkeit dieser einfachen Formel, weil der Anton Semjonowitsch Makarenko, sowohl in der kommunistischen, als auch in der kapitalistischen Welt der Pädagogik, gleichwohl als Richtungsweisend gilt, noch heute!

        Aus dem Leitbild des Makarenko, in dem schon die gehorsame Gefügigmachung der Jugend durch Arbeit und durch Bestrafung als Problemlösung vorgegeben ist, ergibt sich mithelfend die Sackgasse der gesellschaftlichen Entwicklung im Bereich der Sozialarbeit.
        Aus Kinderpädagogik, aus dem Reich des „blühenden“ Sozialismus, damals die Sowjetunion, ist die Pädagogik der Neoliberalen aufgebaut.
        Würde die Pädagogik in deutscher Nation auf Friedrich Fröbel aufbauen, hätten wir schon heute eine andere Welt!

        Und bist Du nicht willig, dann brauche ich Gewalt, hier sitze ich und forme Menschen nach meinem Bilde, ist dem Erlkönig und dem Katholizismus entlehnt und von Makarenko in die Sozialarbeit konsequent übernommen worden.

        Dieses Leitbild der krankhaften und mit Gewalt bestärkten Gleichschaltung von Millionen Menschen zu durchbrechen, ist bis heute nicht ein mal im Ansatz gelungen. Gegenteilig ist das Zerbrechen von Menschen, die Zerstörung gewachsener Bezugspunkte zur Gesellschaft, die einfache Abstrafung, auch durch Entzug aller Mittel, heute im SGB II konsequent eingearbeitet!

        Wenn heute einige Sozialarbeiter rebellieren, so gibt das zwar Hoffnung, aber ein Änderungsprozess wird von den Verbreitern der Grundlehre noch immer verhindert.

        Wenn wir heute die Stellungnahme des Deutschen Vereins zur Kenntnis nehmen, zu den Sanktionen im Rechtskreis des SGB II, so stützt sich im Tenor dieser Stellungnahme der Deutsche Verein auf Wissenschaftler im Bereich der Sozialarbeit und befürwortet unter dem Strich weiterhin die Bestrafung Lohnerwerbsloser auch dann, wenn der Verein verfassungsrechtliche Bedenken in einigen Punkten vorträgt.
        Das Grundsystem, ora et labora (bete und arbeite) und bist Du nicht willig, dann brauche ich Gewalt (Gothe mag mir hier verzeihen), wird weiterhin Bestand haben.
        https://www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/empfehlungen_archiv/2013/DV-26-12-Sanktionen-SGB-II

        Das zu durchbrechen, erfordert alle unsere Anstrengungen!

        • Bei der Einschulungsfeier meiner Tochter auf dem Gym, hielt ihr zukünftiger Klassenlehrer eine Rede, die so manches Elternteil zum Kopfschütteln brachte.
          Unter anderem sagte er:Wenn mein Kind eine schlechte Zensur nach Hause bringt, erhält es von uns 2DM, wovon es sich etwas zusätzlich kaufen darf, oder wir unternehmen zusammen etwas.Bei guten Zensuren gibt es ein freudiges Lob, denn wir sind der Meinung, unser Kind benötigt uns mehr, wenn es einmal nicht so gut lief.
          Strafen und belohnen wurde einmal gerecht, menschlich ausgeführt, strafen um etwas zu erreichen, ist nichts anderes, als den eigenen Willen anderen Menschen aufdrücken zu wollen.
          Jedoch haben wir alle gelernt, man wird bestraft , bzw man straft selbst , wenn der andere nicht nach eigenen Vorstellungen funktioniert!
          Und wer jetzt glaubt er täte das selbst nicht täglich, der ist noch nie in sich gegangen, oder hat die Mittel der Bestrafung nie durchdacht!

      • @Martin Kienzle

        Ich möchte mich Frau Hannemanns Worten anschließen und hoffe, dass Sie -wenn auch nicht im Moment- irgendwann zu dem gleichen Schluß kommen:

        „Nein, ich gebe nicht auf, da auch Illusionen Änderungen hervorbringen können. Nicht von heute auf morgen, aber vielleicht auf übermorgen.“

        Ich nenne es zwar lieber „Visionen“, aber diese Worte unterschreibe ich so, sie gelten auch für mich. Ich sage lieber „Visionen“, weil Illusionen irgendwann tatsächlich wie Blasen zerplatzen, sie sind nur eine äußere Hülle, ohne festen Kern bleibt nichts mehr von ihnen übrig.

        Aber Visionen sind eine enorm treibende Kraft der Menschheit, ohne Visionen ist der Mensch kraft- und machtlos. Ich glaube aber an die Schöpferkraft in jedem Menschen, ohne dabei religiös sein zu wollen.

        Die Menschen haben bloss vergessen, dass sie diese Kraft haben, und darum geben sie irgendwann auf.

        Sie, Herr Kienzle, sollten nicht aufgeben, ich glaube, sie sind innerlich schon soweit vorangeschritten, dass sie im Grunde jetzt nicht wieder „einschlafen“ können, Sie hatten sich entschieden, für ihre Visionen zu kämpfen (das behaupte ich, obwohl ich sie gar nicht kenne).
        Eine Pause macht durchaus Sinn, aber danach überlegen Sie sich vielleicht einfach nur, wie wichtig ihre und unsere Visionen im Hinblick auf die Zukunft sind, egal, auf wieviel Widerstand sie derzeit noch stossen.

        Nietsche hat mit „Götzen“ sicher nicht die Visionen gemeint, die aus dem tiefsten Herzen kommen und zum Wohle aller gereichen, sondern er meinte damit wohl die Bilder, die der Mensch anbetet, z.b. Prominente, die als Fans angebetet werden oder einen religiösen bzw. politischen Führer, für den man alles tun würde oder einfach die Unterhaltung im Fernsehen (würde er heute leben, würde er das sicherlich meinen 😉 ).

        Diese „Götzen“ sind allesamt tatsächlich Illusionen, und damit diese aufrecht erhalten bleiben, muss das heutige Gesellschaftssystem enormen Energieaufwand betreiben, darum versucht man ja, krampfhaft an sowas wie das HIV-System festzuhalten.
        Doch das, was nur durch gewaltig künstlichem Energieaufwand aufrecht erhalten werden muss, wird auch irgendwann zerbrechen, das liegt wiederum in der Natur der Sache.

        Also glauben Sie weiterhin an ihre Visionen, und hier noch mein Lieblingsspruch (vom heiligen Augustinus):

        „Das Leben ist zu ernst, um ernst genommen zu werden.“

      • „Nicht von heute auf morgen, aber vielleicht auf übermorgen.“

        Und das ist Illusion in Vollendung, denn morgen oder übermorgen gibt es HartzIV in ganz Europa!(Wie kann man die Politik derartig außen vor lassen?)
        Deutschland wird nicht eher Ruhe geben, so lange es genug Geld hat und es einführen wollen.
        Wir haben nur noch 6 Staaten in Europa die kein Fremdgeld benötigen, die weiter sinkende Armut in den anderen Ländern, wird deren Politiker davon überzeugen, HartzIV ist ein „MUSS“.
        Ein HartzIV ,an das wir noch gar nicht denken mögen!

      • http://de.wikipedia.org/wiki/Illusion

        Im engeren Wortsinn ist eine Illusion eine falsche Wahrnehmung der Realität. In einem weiteren Wortsinn werden auch falsche Interpretationen und Urteile als Illusion bezeichnet.

        Und so wollte man Hoffnung verbreiten?

        Wie gut das sich Menschen schützten, indem sie nicht blind folgten, denn nach wie vor fragt man sich, worum geht es eigentlich.?Verkauft sich das Buch nicht gut genug?
        Propaganda für eine Partei, heute Linke, vorher SPD incl Verdi-Mitglied, also all die Verbrecher die erst für das sorgten, wogegen man anscheinend heute kämpft, 15 Jahre nie gedacht, wenn doch dann hin zur Arge, das Brot muss auf den Tisch??
        Entschuldigung, es wird einem übel!
        Glaubwürdigkeit sieht anders aus, zumal angebliche Vorbereitung von 2 Jahren vorhanden sein soll.Ich denke mir, da sind nur miese PR Berater am Werk!

        • “ In einem weiteren Wortsinn werden auch falsche Interpretationen und Urteile als Illusion bezeichnet.“
          Demnach ist auch Ihre „Konsequenz“ eine Illusion, ebenso wie ihre Kommentare.
          Zudem hat @Andreas Abels auch deutlich gemacht, dass es um „Visionen“ geht.

        • Inge Hannemann hat mit Sicherheit „Visionen“ gemeint, und die sind not-wendig.

          Gottseidank lassen sich Visionäre nicht aufhalten, denn diese sind es, die die Menschheit voranschreiten lassen, selbst dann, wenn alles sehr, sehr übel aussieht und die Herrschenden mehr denn je ein totalitäres, globales Weltensystem im Sinn haben (Hartz IV, Prism, Tempora sind wunderbare Mittel dazu).

          Nein, Frau Hannemann ist keine Heldin für mich, sondern ein normaler Mensch mit Visionen. Im Grunde hat jeder Visionen, wie ich weiter oben schon mal erwähnte, davon bin ich überzeugt.
          Nur viele trauen sich gar nicht, an diese auch nur zu denken, obwohl sie tief in sich drin welche erträumen.

          Sie ist also einfach nur mutig, ihre Vorstellungen und Visionen gegen alle Widerstände zu äußern (genauso wie z.b. Ralph Boes), und das sollte alle anderen Menschen auch ermutigen.
          Ich hatte schon immer Visionen, und bin stolz darauf, auch endlich zu ihnen zu stehen, dazu war ich vor 20 Jahren nicht in der Lage.

          Jeder sollte stolz darauf sein, seinem Innersten zu folgen, denn dieses wird die Welt verändern.

        • @sugar base
          wo liegt eigentlich ihr Problem? Frau Hannemann hat kein Buch bisher geschrieben. Einzig allein eine Studienarbeit über die negativen psychischen Auswirkungen durch Hartz IV. Dieses neben ihrer Arbeit. Ich vermute mal Sie meinen das Buch vom Wirsbien. Hier hat sie nur ein Vorwort geschrieben. Nicht mehr. Frau Hannemann ist in keiner Partei, benötigt jedoch selbstverständlich die Unterstützung der Parteien,weil sie selbst weiß, dass sie als Person niemals die Macht für irgendwas hat. Hier nutzt sie das Wissen aller Parteien. Da nun mal Die Linken sich mehrheitlich für die Abschaffung von Hartz IV stark machen, ist doch klar, dass diese sich an Frau Hannemann hängen. Frau Hannemann ist jedoch vermutlich schlau genug zu wissen, dass dieses ein sog. Agreement darstellt. Sonst wäre sie ja Mitglied. Gewerkschaften werden noch immer benötigt in Deutschland. Lassen sie diese Frau mit ihren immer gleichem Tenor doch einfach mal in Ruhe. Engagieren sie sich öffentlich. Setzen Sie Ihre Zukunft aufs Spiel – samt Ihrer Familie. Setzen sie sich dem Druck von Außen aus. Und lassen Sie sich diffamieren, beleidigen, bedrohen und bringen Sie dann 200%, wie es von Frau Hannemann verlangt wird. Wären Sie dann noch immer so cool, wie Frau Hannemann? Ich glaube kaum. Wäre ich Frau Hannemann, hätte ich Sie schon längst wegen Verleumdung usw. angezeigt. Aber das ist nicht Frau Hannemann.
          Frau Hannemann war die beste Kollegin, die ich je hatte. Mit einem enormen Wissen, mehr als jeder Standortleiter, einer unwahrscheinlichen Geduld, Empathie und Hilfsbereitschaft innerhalb des Teams. Ja, sie war und ist kritisch. Aber das steht jedem Menschen zu. Sie hatte Mut, die Dinge beim Namen zu nennen und durfte es auch schon nicht im Jobcenter. Sie hat die Missstände schon sehr früh erkannt und kämpfte eigentlich nur darum, dass die Menschen fair behandelt werden. Dabei blieb sie sachlich, selbst als der Standortleiter Lügen über sie verbreitete. Was wir damals schon nicht glaubten.
          Ich bin froh, nicht mehr in HH in einem Jobcenter arbeiten zu müssen. Schlimmer kann es nicht kommen. Die Führung von Oben: hierarisch, machtbessenen. Viele haben sie gewarnt, in das Jóbcenter Altona zu gehen, als es um eine Versetzung ging. Sie hatte Visionen. Und wollte dort Menschlichkeit reinbringen und das Team dazu bringen. Ja, dort ist sie gescheitert, wie viele vor ihr auch. Und ich hoffe sehr, dass sie dort niemals zurück muss. Dann wird sie zerstört, sowohl vermutlich durch die Kollegen als auch durch die Führung. Und im Grunde genommen hat sie ihren Beruf verfehlt. Sie hat mehr Kompetenz, als sich klein machen zu müssen, um linientreu zu arbeiten, damit sie nicht gemobbt wird. Sie gehört in die Führung, um alle unfähigen zu entlassen und neue Struktur reinzubringen.

    • @ MK

      Versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht angreifen,
      aber mal ganz ehrlich,
      ich verstehe deinen Destruktivismus nicht.

      Hast du nun erkannt, dass dieses von dir beschriebene Denkmuster selbst der intellektuellen hier vollkommen falsch liegt, oder nicht?

      Wenn ja,

      – warum sollte das, an das Inge Hannemann, du, ich, wir alle glauben dann eine Illusion sein?

      – Warum sollte dieses falsche Denken denn dann wohl für dich, für uns, ein Anlass sein, an uns zu zweifeln?

      – Gegen was oder welchen Zustand also willst du deine „verlorene Zeit“ also eintauschen, wenn nicht durch den „Gewinn“ diesen/deren Selbstbetrug nun auch auf dich vollends wirken zu lassen?

      Schon kapituliert???

  12. Hallo Frank-J. Weise, Raimund Becker, Heinrich Alt,

    und auch an alle „qualifizierten“ Vorgänger.

    Was auch immer ihr jetzt ändern werdet, es wird zum Scheitern verurteilt sein.

    Ich kenne die jetzige Arbeitsweise der Jobcenter bereits von den Arbeitsämtern. Dank der fachlich „qualifizierten“ Sachbearbeiter/innen kann ich heute auf meine steile Karriere unter staatlicher Obhut zurückblicken:
    Vom Manager zum ALG II_Berechtigten.

    Zustande gekommen ist diese Karriere durch die Erpressung von Sachbearbeitern eines Arbeitsamtes. „Entweder Sie machen diese [völlig unsinnige] Umschulung, oder Sie beantragen Arbeitslosenhilfe.
    Dass ich gegen diese unwürdigen Machenschaften einer Behörde klagen kann, wusste ich damals leider noch nicht.
    Für diesen, von eurer Behörde verursachten beruflichen Werdegang soll ich mich heute rechtfertigen vor einem angelernten Friedhofsgärtner, dessen Aufgabe nach eigener Aussage nicht die Vermittlung von Arbeit ist. Welche Aufgabe hat er denn? Ist er der Kapo in der offenen Lagerhaltung der Arbeitslosen?
    Ich bedanke mich herzlich dafür.

    Was immer Sie sich jetzt für eine angebliche Zukunft ausdenken … Sie können das verlorene Vertrauen nicht durch eine neue Weisung aus Nürnberg, nie zurück gewinnen.
    Welche neue Betrugsmethoden auch immer Sie sich ausdenken, Sie sind grandios gescheitert und haben dazu beigetragen, die einstige Sozialgesetzgebung an die Wand zu fahren und in ein menschenverachtenden Monster verwandelt.

    Wissen Sie, was ich besonders an Ihnen schätze? NICHTS
    Ich habe nur Verachtung für Sie.

  13. Hallo Frank-J. Weise, Raimund Becker, Heinrich Alt,

    ihr habt alle das Abitur und studiert, der eine Betriebswirtschaft, der andere Politik und Germanistik, sowie Jura.

    Man kann also davon ausgehen, dass ihr „intelligente“ Menschen seid und der Humanismus euch nicht fremd ist.

    Ich gehe auch davon aus, dass ihr euch die Bevormundungen und die unwürdige Behandlung der „Kunden“ in den Jobcentern nicht gefallen lassen würdet.

    Sicher würdet ihr auch nicht für einen einstelligen Stundenlohn oder gar für 1,30 Euro aufstehen.

    Ich kenne viele, die haben auch Abitur und studiert, leider hatten sie in ihrem Job nicht so viel „Glück“ wie ihr. Diese Menschen haben schon seit Jahren Sorgen, die ihr nie kennen gelernt habt: Erwerbssorgen. Nun kamen für diese Menschen zusätzlich noch andere Sorgen hinzu, nämlich die Sorgen, die durch den jahrelangen zermürbenden Kampf mit den „Jobcentern“ und den Sozialgerichten entstehen. Anstatt ihnen zu helfen, sie konstruktiv zu unterstützen und ihnen einen Teil ihrer Sorgen abzunehmen, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können, wird die ganze Energie der „Jobcenter“ in die Entwürdigung dieser Menschen gesteckt. Ihr mehrt nicht nur die Sorgen, ihr zerstört auch die Hoffnungen.

    Ich kann mir nicht denken, dass ihr als „intelligente“ Menschen davon nicht wisst.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ihr WIRKLICH Frau Hannemann bekämpfen wollt, so ungebildet und unmenschlich könnt ihr nicht sein.

    Warum lasst ihr das dann alles zu? Macht? Geld? Was denn? Was stellt ihr denn über den Humanismus?

    Ich appeliere hiermit an euer Gewissen: hört mit diesem Drama endlich auf, stellt euch an die Seite der Entwürdigten und nehmt euch an Frau Hannemann ein Beispiel! Immer mehr Menschen auf diesem Planeten stehen auf und erkennen die ganze Misere.

    Solltet ihr wirklich einen Arsch in der Hose haben, setzt ein Zeichen. Noch könnten viele euch dann die Hände reichen, bald wäre es auch dafür zu spät.

    Mister Weise, Becker, Alt: Tear down this wall !

    Ihr wisst doch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  14. http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/gericht-kein-dauereinsatz-von-zeitarbeitern-9001512.php

    Wie viele Leiharbeitsunternehmen haben einen Betriebsrat. Wissen Sie das? Amazon hatte bis vor kurzem noch keinen Betriebsrat. Da fehlte zuvor der Druck der Medien. Übrigens, Praktiker ist insolvent. Müntefering würde den Praktikern später sagen, wenn die Entlassenen nach einem Jahr noch keine neue Beschäftigung gefunden haben: „ Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Klingt brutal, ich weiß, ist aber seit Jahren schon so. Er und viele Andere hätten schon damals sagen können: „ Wer keine neue Arbeitsstelle findet die es nicht gibt, soll auch nicht essen.“ Und dann diese Jugendarbeitslosigkeit in Europa wo Mutti Merkel ebenfalls Hartz IV integrieren will. Will Sie den Jugendlichen in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, Deutschland… die keine Arbeit oder Ausbildungsstelle finden auch sagen: „ Wer sich nicht ausbilden lassen will, soll auch nicht essen?“ Und dann diese Instanzen der Gerichte wie in diesem Leiharbeitsfall. Die erste Instanz spricht Recht im Namen des Volkes, die zweite Instanz spricht Recht im Namen des Volkes, und die dritte Instanz widerspricht der ersten und zweiten Instanz, ergo widerspricht sie im Namen des Volkes. Ich distanziere mich von diesem Volk. 1500 Arbeitslose bekommen derzeit keine Umschulung zur Erzieher / in. Das ist der Fachkräftemangel und der finanzielle Überschuss der BA. Das ist der erklärte Fachkräftemangel. Leiharbeit sollte mal, und auch heute noch, ein Sprungbrett in ein unbefristetes sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis sein, so posaunen sie heute immer noch, so verteidigen sie die Leiharbeit heute immer noch. Dieses Urteil war ein Scheißurteil für alle Leiharbeiter. Besser wäre gewesen: Wer einen Leiharbeiter nach einem Monat Entleihung nicht fest einstellt, darf auf Lebenszeit keine Leiharbeiter mehr anfordern. Besser wäre: Leiharbeit wird ab sofort verboten, sie war die neuzeitliche kapitalistische Sklaverei.

    • Ein schöner Termin, eben auch in der Zukunft, also nach dem nächsten Prozesstermin fest geplant und hoffentlich erfolgreich.
      An der Überschrift im Link würde ich aber noch mal feilen, wenn es möglich ist. Hartz IV kann meinethalben weg, aber die Inge Hannemann gleich mit? Das wäre nicht die erwünschte Regelung 🙂

  15. Hartz IV: Elend und Ausbürgerung im eigenen Land

    Brot, Butter und Zahnpasta brauche ich zum Existieren. Will ich dagegen leben, gehören dazu kleine Extras, die das Leben bereichern: Blumen für die Liebste; kleine Ausflüge zu schönen Wandergebieten; mal eine Eintrittskarte für Kino oder Konzert; für den botanischen Garten, wo ich auch gern mal einen Kaffee bestelle; einen Freund in der Nachbarschaft besuchen und ihm eine Flasche Wein kaufen; den Kindern an Weihnachten mehr als eine Tafel Schokolade vom Aldi schenken … Wenn ich mir all das nicht mehr leisten kann, lebe ich wohl in einem Drittweltland – oder ich bin Hartz IV-Empfänger. Hartz IV ist die Strafe für das schlimmste Vergehen, das unsere Gesellschaft kennt: von der Wirtschaft vorübergehend oder dauerhaft nicht ökonomisch verwertbar zu sein. Nicht nur “Luxus”, Auto und Urlaubsreise, auch einfachste menschliche Begegnungen bleiben das Privileg der Ober- und Mittelschicht. Für den Rest bleibt die Teilhabe am Fernsehprogramm.

    Holdger Platta nimmt sich gewohnt engagiert und beredt der fast vergessenen Schande unseres Gemeinweisens an:

    http://hinter-den-schlagzeilen.de/2013/07/11/hartz-iv-elend-und-ausburgerung-im-eigenen-land/#more-12937

    • Wie Recht du hast! Mir kamen gerade die Tränen, weil es mir genauso geht. Nicht, weil ich Mitleid mit mir selbst habe, sondern weil es endlich mal ausgesprochen wurde, und ich nun weiß, dass es nicht nur mir allein so geht. Wenn ich meine Tochter in HH besuchen will muss ich mich dahin „stehlen“, also hoffen, dass das Jobcenter es nicht bemerkt, dass ich meine Stadt verlasse. Die 20 Euro für die Mitfahrgelegenheit bekomme ich immer von meiner 87jährigen Mutter, die noch eine relativ gute Rente bekommt. In Hamburg angekommen muss meine Tochter alles für mich ausgeben: U-Bahnkarten, Essen und Trinken. Sie lädt mich zum Essen ein und sagt, dass ich mir keine Gedanken machen soll, aber ich habe trotzdem immer ein beschämendes Gefühl in mir. Und immer kommt mir immer mehr die Wut auf dieses System hoch.

      • Dem möchte ich mich anschließen. Ausgerechnet einer der reichsten Deutschen, Götz W. Werner, damals Inhaber vom DM-Markt, sagte schon 2006 in seinem Buch (Rückseite): „Dieses manische Schauen auf Arbeit macht uns alle krank. Und was ist denn Hartz IV? Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten. Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität….. Wir brauchen ein Recht auf Enkommen. Ein Recht auf ein bedingungsloses Grundeinkommen.“

        Wie gesagt, obwohl einer der reichsten Unternehmer in D, hat er mit diesen Sätzen Menschlichkeit ausgesprochen….

        • Ja ,und dann sollte ihr mal schauen wie DM seine Mitarbeiter und uns kunden überwcht .Mehr als 20 Kameras in der Drogerie .Außerdem arbeitet er neuerdings mit Leiharbeiter zusammen .Auf die Beschwerde hin an seinen Kundenservie ,kommt nur eine Email absage ,das sie den fall weiterleiten und bis dahin garnichts mehr .,Ich glaube mitterweile das es noch einen menschlichen Arbeitgeber gibt in Deutschland .?
          Ich unterstütze sowas nicht .

    • Ja – so ähnlich erlebe ich das auch. Geschenke für meine beiden informellen Patenkinder sind immer drin, aber sie fallen im Verglech zu früher eher recht mickerig aus (so maximal zehn EUR), weil ich es nicht besser hinkriege. Essen, ins Kino oder zu einer Lesung o. ä. gehen ? Meist werde ich seit meines Hartz- IV-Bezuges (vor gut zwei Jahren begonnen) gut gemeint eingeladen, aber es ist dennoch peinlich, da ich über 55 Jahre meines Lebens für mich selber sorgen und andere auch einmal einladen konnte. Und nun bin ich, jetzt reichlich 57 Jahre alt und ohne besondere Erwartungen an die Zukunft, auf einmal „bedürftig“. Ich habe einige sehr gute Freunde, die zu mir halten und um meine Lage und um die ganze „Mechanik“ wissen.
      Das hilft, kann aber kein Dauerzustand sein. Nein – „Hartzer“ hocken nicht tagelang auf dem Sofa im Jogginganzug und gucken RTL II oder so. Es mag solche eher hilflosen Leute geben, sie sind eben da, aber eher eine Minderheit und nicht repräsentativ, auch wenn Proll-TV das oft propagiert. Es sind vielmehr so oft Helden und Heldinnen des Alltages, die ihre Kinder irgendwie durchbringen, oft sehr sympathische Leute, die viel Pech im Leben erlebt haben.
      Was soll diese angebliche „Fördern-und-Fordern“-Philosophie ? Sie ist undifferenziert, dämlich und bringt nichts, wenn sich irgendwie so um etwa angeblich 800.000 Arbeitsplätze – davon sind reichlich viele perspektivlose „Dummjobs“ – finden für „offiziell“ 3.000.000 Arbeitssuchende (in Wirklichkeit ist es reichlich das doppelte – ich als zur Zeit „Maßnahmen“-Teilnehmer [und welches „Maß“ wird da eigentlich „genommen“ ?] bin nur einer von Millionen, die statistisch nicht gezählt werden – warum eigentlich nicht ? Die Post des Jobcenters verlangt natürlich, daß ich mich immer wieder bewerbe – obwohl ich doch als „Maßgenommener“ laut Statistik gar nicht „arbeitslos/ -suchend bin).
      Ganz ehrlich ? Ich wünsche mir einen schweigenden, friedvollen und dadurch anklagenden Aufstand – einen stillen Stehstand – vor den Jobcentern. Morgens so um acht Uhr, wenn die Fallmanager „zur Arbeit“ kommen.
      Man kann so beredt schweigen. Wie im Gezi-Park in Istanbul.

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1420178/Tuerkei_Stummer-Protest-gegen-Erdogan

      oder auch mit Musik:

      http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-der-tuerkei-banges-warten-im-gezi-park-1.1696329

      Beste Grüße
      an alle

  16. Arbeiten zum „Nulltarif“ natürlich immer gern….

  17. Ich schreibe mal aus einem anderen Blog ab.
    Es geht um den Zusammenhang zwischen Schuldenkrise und der ständigen Kürzung der Löhne und Sozialausgaben.An Hand von groben Zahlen wird aufgezeigt das die von der Linken vorgschlagenen Maßnahmen auch nicht funktionieren können.
    Ah ja,bevor hier behauptet wird wer gegen die „Linke“ als Partei ist steht Rechts,der Beitrag ist vom Betreiber des Karl Marx Forums
    Für die jenigen die das kapitalistische System beibehalten wollen,ist der Weg der aus der Schuldenkrise führen soll (unter fortwährender Kürzung der Sozialausgaben) wirklich alternativlos.

    http://marx-forum.de/Forum/index.php?page=Thread&threadID=83

    Wer soll das bezahlen?
    Alle Banken der Euro-Zone zusammen haben laut Economist derzeit 8.000 Mrd. Euro Schulden. Das sind die Geldsummen, die Firmen und Privatleute als Bankeinlagen bei Banken hinterlegt haben. Alle Bank- und Spareinlagen sind Kredite, die die Kontoinhaber der Bank geben. Jeder „Sparer“ ist Gläubiger der Bank. Seine Bankeinlagen liegen aber nicht auf der Bank, sondern werden von den Banken zum Zocken und als Schmiermittel für die kapitalistische Profitwirtschaft verwendet. Die Bank handelt hier wie jeder andere Kreditnehmer, der frei über das geliehene Geld verfügen kann.
    Zu diesen 8.000 Mrd. Euro Schulden der Euro-Banken kommen noch die öffentlichen Schulden der Euro-Regierungen. Das sind nach Angaben von Eurostat nochmals 6.500 Mrd. Euro. Macht zusammen 17.000 Mrd Euro Verbindlichkeiten.
    Unsere Linken meinen nun, man könnte mit einer „Reichensteuer“ und der Losung: „Die Reichen sollen bezahlen“ dieser Schuldenkrise entkommen.

    Offenbar hat niemand von diesen Linken einmal nachgerechnet. Denn die jährliche Wirtschaftsleistung der Eurozone beträgt rund 9.000 Mrd. Euro. Von diesen 9.000 Mrd Euro gehen rund 60 Prozent oder 5.400 in den privaten Konsum. 30 Prozent oder 2.700 Mrd gehen in den staatlichen Verbrauch. Rund 10 Prozent oder 900 Mrd. Euro gehen in den Kapitalkreislauf als Investitionen oder Rücklagen. Diese Zahlen sind grobe Schätzungen, wer genauere Zahlen hat, der ist herzlich willkommen, meine Zahlen zu korrigieren.
    Kommen wir nun zum Krisenprogramm der Linken.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Linken dafür plädieren wollen, den privaten Konsum zu beschränken. Die 5.400 Mrd fallen also aus einer linken Krisenfinanzierung heraus.
    Weiter: Die Regierungen in Europa kommen längst nicht mit ihren regulären Einnahmen aus und machen deshalb schon jahrelang Schulden über Schulden. Also fallen auch die 2.700 Mrd. Euro der Staatshaushalte für die Krisenfinanzierung aus. Bleiben noch die 900 Mrd., die die Kapitalisten der Eurozone mehr oder minder „übrig“ haben.
    Falls die gesamen 900 Mrd. Euro enteignet und den Kapitalisten weggenommen werden, könnte man gerade mal 5% der Schuldenlasten in der Eurozone tilgen. Würden unsere Linken das Kunststück fertigbringen, Jahr für Jahr den Kapitalisten nochmals 900 Mrd. Euro wegzunehmen, dann würde es über 7 Jahre dauern, bis die Staatsschulden getilgt wären, und weitere 9 Jahre, bis die Krisenbanken alle Bankeinlagen an die Eigentümer zurückgezahlt haben.
    Und was würde mit diesem gigantischen Kraftaufwand erreicht? Man würde den Reichen Geld wegnehmen, das andere Reiche (die Bank- und Staatsgläubiger) bekämen und am Ende würden Banken und Staaten wieder dort stehen, wo sie vor zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren angefangen hatten. Das Finanz-Monopoly würde wieder von vorne beginnen.

    So phantastisch und irreal ist dieses linke Krisenprogramm,
    meint Wal Buchenberg

    Im Endeffekt wird festgestellt :

    Ich finde es gut, dass du das Thema von der Konsum- / Güterseite her angehst. Damit lassen sich die unterschiedlichen Standpunkte der bürgerlichen Linken und Rechten anschaulicher herausarbeiten, als wenn man nur Einkommen und Vermögen betrachtet. Ausgehend davon dass die Bruttoinvestitionen nicht vollständig aufgebraucht werden können, folgt:

    1. Von Seiten der Linken, die nicht an den Konsumausgaben der Lohnarbeiter rühren will, ist das Schuldenproblem überhaupt nicht zu lösen.

    2. Von Seiten rechten Marktwirtschaftler ist das Problem zu lösen. Hierzu sind drastische Kürzungen des Konsums der Lohnarbeiter nötig. Zugleich wird damit der Standort Europa durch die entsprechenden Einschnitte bei den Sozialausgaben und Löhnen zugleich produktiver und wettbewerbsfähiger.

    Und wie in Punkt 2 aufgeführt wird es umgesetzt.
    Hartz4 ist ein zu wesentlicher Bestandteil als das er wegen der Kollateralschäden unter der arbeitslosen Lohnarbeiterschaft fallen gelassen würde.
    Die auch in Deutschland anfallenden Obdachlosen,Hungernden,Frierenden und vor sich Hinsiechenden sind eiskalt einkalkuliert.

    • und dennoch wähle ich „Die Linke„, weil sie zur Zeit die einzige Alternative zu den neoliberalen Parteien (CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne) ist.
      Wer rechts, z.B. die AfD wählt, hat als Betroffener ohnehin schon verloren, denn die planen noch schlimmeres als Hartz IV:

      • Bezüglich der AfD: Fakt ist lediglich, dass diese Partei sich noch nicht über ihre Vorhaben in der Sozialpolitik geäußert hat – nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß aber, dass sie die Rechtsordnung in Deutschland wieder herstellen will und dann verschwindet – meiner Meinung nach – Hartz IV von ganz allein.

        • Zu AFD und Sozialer-Politik:
          Olaf Henkel braucht man wohl nichts anführen!
          Mitgründer Konrad Adam ist ein Sozial-Darwinist der übelsten Sorte (nachzulesen bei der Welt, article159946) und von daher hat er sich automatisch aus den Reihen wählbarer Personen rausgeschossen
          http://www.welt.de/print-welt/article218286/Warum-soll-ich-fuer-Sie-bezahlen.html

          Prof. Peter O. Oberender.
          Er hat sich der Gesundheits-Ökonomie verschrieben und gilt u.a. als Befürworter eines kommerziellen Organhandels unter klar definierten Rahmenbedingungen und wird dafür bis hin zu Faschismusvorwürfen kritisiert, insbesondere wegen seiner Äußerungen mit Blick auf Bezieher von Hartz IV-Leistungen:
          „Wenn jemand existenziell bedroht ist, sollte er die Möglichkeit haben, sich und seine Familie durch den Verkauf von Organen zu finanzieren.“

          Das AfD-Vorstandsmitglied Roland Vaubel, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Mannheim, will den „untersten Klassen“(Arbeitslose, Rentner, etc.) das passive Wahlrecht entziehen
          .
          Haben einige alternde Industrielobbyisten wie Hans-Olaf Henkel und eher unbekannte Wirtschaftsprofessoren wirklich die Macht und das Geld dazu? Eher unwahrscheinlich – bis unlängst ein Enthüllungsartikel etwas Licht ins Dunkel brachte: Laut WELT soll der Mövenpick-Multimilliardär und Steuerflüchtling August von Finck hinter der neuen Partei namens AfD stehen und sie finanzieren!

        • @svenja

          Radikale mit Schlipsen

          https://www.taz.de/!119579/

    • Wer nur Schulden vorrechnet liegt falsch, denn ein Konto hat immer eine Soll- und Haben Seite.

      Es gibt auch eine Reichtumsuhr, die permanent schneller läuft, als die Schuldenuhr!

      http://www.gew.de/Page20217.html

      • Zitat:
        „Wer nur Schulden vorrechnet liegt falsch, denn ein Konto hat immer eine Soll- und Haben Seite. “

        Das ist nicht generell so, denn ein Guthabenkonto hat nur eine Seite, die des Gut haben!
        Das virtuelle „haben sollten“, ist unser eigentliches Dilemma.

        • @Lutz,
          @FK hat schon recht, denn auch ein Guthabenkonto hat eine Soll- und Habenseite.
          Nur das Soll kann hierbei nicht negativ werden.

          • Lassen Sie sich das doch mal von einem Banker Ihrer Wahl erklären 🙂
            Ein Gut HABEN Konto, glauben Sie mir, hat keine Soll Haben Seite!
            Sie haben dann praktisch keine Möglichkeit einer Überziehung und ein Soll ist weder praktisch, nicht ein mal konstruktiv realisierbar. Es ist eben dauerhaft beschränkt, auf ein vorhandenes Guthaben.

            Ob das verfügbare Guthaben der Soll-Seiter eines virtuellen Wunsches entspricht, steht außerhalb eines Guthaben ggf. zur Diskussion, in keinem Fall aber zur Disposition, wie bei einem mit Dispositionsmöglichkeit eingerichteten Konto.

    • Ich frag mich wo Du die Alternative zu den „neoliberalen“ Parteien siehst?
      Ist das Programm der Linken so das sie die Knechtung über Lohnarbeit beseitigen wollen?
      Wollen Sie eine Vergesellschaftung des privaten Eigentums an Grund und Boden der allen Menschen gehört?
      Haben die irgendwo eine Forderung nach Vergesellschaftung der Produktionsmittel im Programm?

      Nein ,haben Sie nicht.
      Was Sie im Programm haben ist Kapitalismus besser reguliert.
      1. geht das nicht
      2. sollte kein Lohnarbeiter Interesse an einem Fortbestand der Ausbeutung über Lohnarbeit haben

      Ihr seit schon komsche Menschen.
      Für Kapitalismus gezähmt lohnt sich nicht mal der Gang zum Wahllokal.

      • @Uwe,
        zur Zeit ist „Die Linke“ die einzig wählbare Partei!

        Was soll dieser Blödsinn, denn Du da schreibst. Hierfür gibt es zur Zeit keinerlei Mehrheit.
        Utopien mögen ganz schön sein, gelten aber höchstens für die Zukunft!

    • Solange alle Parteien ihre Programme darauf aufbauen, exponentielles Wachstum sei möglich, produzieren sie doch nichts als heiße Luft. Jede Partei versucht, sich möglichst viele Plätze am Fressnapf zu sichern. Ich habe größte Bedenken, dass „Alte Naive für Deutschland“ die Rettung bringen, und auch die Linke biedert sich inzwischen an, um bei Rot-Grün Akzeptanz für eine Regierungsbeteiligung zu finden.
      Nach der Wahl schaltet die Einheitspartei Deutschlands einen Gang höher und es geht weiter in den Abgrund, nur schneller. Und das geht so lange, bis sich die Superreichen alle materiellen Werte auf der Erde gesichert haben. Die haben ihr vieles Geld nämlich nicht unter dem Kopfkissen.
      Deshalb kann ich auch gleich DIE PARTEI wählen, bei der ist heiße Luft das Programm.
      http://www.die-partei.de/regierungsprogramm/
      Dann habe ich wenigstens Spaß, bis das Licht ausgeknipst wird.

      • @somethingswrong,

        ich empfehle Dir, doch einmal das Programm der Linken anzusehen, denn dann erkennst Du,
        dass „Die Linke“ eben nicht für ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum stehen und sie wird,
        auch in einer Koalition, an den wesentlichen sozialen Punkten festhalten!
        Da andere Parteien von ihr abgeschrieben haben, dürfte dies auch möglich sein.

        http://www.die-linke.de/wahlen/wahlprogramm/

        Du kannst das vollständige Programm als PDF-Datei herunterladen.

    • Bevor wir uns alle hier vom Stichwort „Schulden“ überennen lassen, DAS ist der „normale“ (achtung, in Hochkommata) Wirtschaftskreislauf! Wir leben in einem Schuldgeldsystem, in dem das immerfort währende Wirtschaftswachstum durch Investitionen getätigt wird. Und Investitionen sind Kredite (in die zukünftige Entwicklung), also zwangsläufig „Schulden“.

      Das ist solange „normal“, und wird immerschon so gemacht, solange die Rückzahlung der Schulden nebst Zins gewährleistet ist. Diese Schulden an sich sind deshalb und insofern wertneutral zu betrachten, weil der Handel über „Geld“ (schon) IMMER über ein SOLL(Schulden)- und HABEN-Konto abgewickelt wird. Und zwar bei jeder Art Geldübergabe oder Verrechnung, bis zum Ausgleich. Selbst der Geldschein ist ein solches Konto bzw. „Schuld“schein. Rückzahlung von Krediten bedeutet auch immer zwangsläufig, dass an anderer Stelle Guthaben vernichtet, ausgeglichen wird (was viele der „Besitzenden“ ja gar nicht wollen). Die im Umlauf befindliche Stigmatisierung allein „dieser“ Schuldenmenge ist somit recht sinnfrei.

      Problematisch wird die Sache z.B. dann, wenn Zins und Zinseszins auf Grund des exponentialen Charakters überborden, oder die ausgegebene Geldmenge (z.B. durch Geldschöpfung privater Geschäftsbanken, Buch- FIAT-Geld) ggü. den realen Werten am Markt unkontrolliert ansteigt. Problematisch sind Schulden und Staatsschulden, die auf Grund der Zins- und Zinseszins des überbordenden Buchgeldes auf Grund der privaten unkontrollierten Geldschöpfung der Geschäftsbanken, selbst dem Staat gegenüber, entstehen (dürfen), und dann auch noch damit gezockt werden darf. Ein Problem seit jahrzehnten fehlgeleiteter Volkswirtschaft und falschverstandener Ökonomie.

      Genauere Auskunft über die Aufschlüsselung der Geldmengen im Wirtschaftskreislauf , und wo sie anfangen schädlich zu werden, gibt die Darstellung der fünf Konten von Prof.Dr.Bontrup in den beiden Videos weiter unten hier im Thread. Bitte Ansehen!

      Gruß,
      H.-W.

      • @H.-W.,

        genau richtig!
        Um richtig reich zu werden, beraube keine Bank, sondern gründe eine!

      • Ja, genau!
        Und der Zinseszins bringt uns um.
        Sehr gutes Beispiel dafür: Dirk Müller und der Josephspfennig (ab 1:10)

  18. Der „Wahnsinnserfolg“ von Frau von der Leyen?:
    Mal wieder droht eine Massenentlassung (so etwas lesen wir des Öfteren):
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/praktiker110.html

  19. Bitte unbedingt lesen!!

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Freispruch-fuer-leitenden-Beamten-im-Fuehrerschein-Prozess;art2814,4854327

    Jetzt zerrt die BA schon ihre eigenen Bereichsleiter vor Gericht! Nur weil der Mann das tut was die BA seit Jahren nicht mehr macht-Menschen in vernünftige Beschäftigung zu bringen. UNGLAUBLICH!

    Da verschleudert die BA und ihre Ableger Jobcenter zig- Millionen an Geldern für sinnlose Maßnahmen und dann das? Wieder mal eins von vielen Beispielen wie diese Behörde mit Menschen/Mitarbeitern umgeht die wirklich was bewegen wollen.

    Dank dem Richter, endlich mal einer der erkannt hat was wirklich in von der Leyens Behörde läuft.

    • @Willi,
      “ UNGLAUBLICH“?
      Nein, leider „ganz normaaaal“, wie an den vielen Berichten klar erkennbar.

  20. Hallo Weise, Alt, v.d. Leyen, Merkel und wie ihr alle heißt: wie lange wollt ihr dieses Drama noch fortführen?

    In der Öffentlichkeit gebt ihr euch optimistisch, aber euer Dauerlächeln beeindruckt immer weniger Menschen. Immer mehr erkennen, wie es wirklich in euch aussieht. Auch wisst ihr genau, dass eine Inge Hannemann kein Ausrutscher, kein Einzelfall ist und immer mehr aufwachen.

    Ihr habt Interesse daran, dass ich Angst habe. Ihr könnt ohne meine Schuldgefühle nicht sein.

    Eine Gesellschaft, die ihren »Erfolg« einzig und allein daran misst, wie die Statistiken geschönt werden, wie viele Menschen zur Arbeit gezwungen werden, wie viel Ware in einem Jahr hergestellt und wie viele Dienstleistungen erbracht wurden, ohne nach dem Sinn zu fragen, muss von einem negativen Lebensprinzip ausgehen. Zufrieden sein, glücklich sein, gesund sein sind in einer solchen Gesellschaft wertlos: Positive Zustände erhöhen das Bruttosozialprodukt nicht. Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft können in ihrer heutigen Konzeption nur überleben, wenn wir unglücklich, unzufrieden, krank, unfähig sind.

    Wenn Wirtschaft darin besteht, negative Zustände zu beseitigen, und wenn die gleiche Wirtschaft behauptet, ständig weiter wachsen zu müssen, dann kann sie nur ein Interesse haben: die negativen Zustände zu verstärken.

    Ach, mir fällt noch ganz viel dazu ein, aber ihr werdet diese Zeilen nicht lesen, für euch gibt es ja wichtigeres zu tun.

    • Und wie sie doch mitlesen, zak 😊. Und das ist sehr gut so! Und ehrt mich durchaus. Ich sehe es als Würdigung. Wäre mein Blog uninteressant, würden sie es ja eher nicht tun.

    • „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

      Bertolt Brecht

      Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.

      Gutes kann niemals aus Lüge und Gewalt entstehen.

      Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

      3 x Mahatma Gandhi

  21. @ Inge Hannemann
    Hartz IV ist inzwischen eine Ruine, die nur mit Lug und Betrug mühsam instand gehalten werden kann.
    Selbst die Sozialrichter in der 1. Instanz beteiligen sich daran, denn sonst würde sich das BVerfG wesentlich öfter mit dem Thema auseinandersetzen müssen.
    Die erste Instanz maßt sich sogar an, über die Verfassungsmäßigkeit zu urteilen oder sich in diesen Fragen einfach nonchalant durchzumogeln. Da dort nichts zu erwarten ist, formuliere ich gerade eine Antwort auf einen Antrag der Beklagten, mit der ich den zuständigen Richter an den Kronjuwelen packe, um ihn zum Klartext zu zwingen.
    Ich denke, nur so geht’s: Indem ich allen Beteiligten den Blick für die Realität aufzwinge.

    • Hartz IV ist inzwischen eine Ruine, die nur mit Lug und Betrug mühsam instand gehalten werden kann….

      NEIN, NEIN!!!

      Dieses ganze -D- ist eine Ruine!!!

      ich sage den jungen: wenn ihr sucht,werdet ihr finden.
      „ohne mich“ ist das schlimmste,was man sich und der welt
      antun kann.den „ohne mich“-typen ist eines der absolut
      konstitutiven merkmale des menschen abhanden gekommen:
      die fähigkeit zur empörung und damit zum engagement

      den männern und frauen die das 21. jahrhundert
      gestalten werden,rufe ich aus ganzem herzen
      und in voller überzeugung zu:
      „neues schaffen heisst widerstand leisten.
      widerstand leisten heisst neues schaffen “

      beide Stéphane Hessel † 27. Februar 2013

  22. Auch so kann man Steuergelder benutzen / vergeuden 🙂

    Bundesrichter rügen erneut Bundesagentur für Arbeit

    Im Dauerstreit um befristete Stellen hat die Bundesagentur für Arbeit erneut eine Niederlage vor Gericht erlitten. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) kassierte am Mittwoch die Versetzung einer ehemals befristet angestellten Mitarbeiterin aus Sachsen. Die Nürnberger Behörde habe Versetzungskandidaten nur unter den Beschäftigten gesucht, die sie aufgrund eines früheren BAG-Urteils dauerhaft anstellen musste. Das widerspreche dem Grundsatz des „billigen Ermessens“, also der Pflicht, faire Kriterien zugrundezulegen, erklärte das Gericht (Aktenzeichen 10 AZR 915/12).

    Das BAG hatte im März 2011 die Befristung von knapp 12 000 Arbeitsverträgen aufgehoben. Die Bundesagentur für Arbeit versetzte dem Gericht zufolge daraufhin viele ehemals befristet Beschäftigte. Die im aktuellen Fall klagende Frau war gegen ihren Willen von Pirna nach Weiden (Bayern) versetzt worden und hatte bereits in den beiden Vorinstanzen gewonnen.

    Der Arbeitgeber könne bei einem dienstlichen Grund Beschäftigte zwar versetzen, erklärte das Gericht. In diesem Fall habe sich die Bundesagentur für Arbeit aber nicht an die nötigen Voraussetzungen gehalten. Sie habe in die Auswahl nur ehemals befristet Beschäftigte einbezogen. Nach Angaben des Gerichts liegt noch eine dreistellige Zahl vergleichbarer Klagen sowohl beim Bundesarbeitsgericht als auch in den zwei Instanzen darunter./cct/DP/jkr

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-07/27361708-bundesrichter-ruegen-erneut-bundesagentur-fuer-arbeit-016.htm

  23. Und noch immer bin ich der Meinung, dass unabhängige Institute eher die Wahrheit sagen, als eigene Institute von Behörden …

    Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung: Positive Beschäftigungsentwicklung kein Effekt der Agenda 2010 / Gute Konjunktur und interne Flexibilität entscheidend

    Die Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Ist das ein Beweis für die Wirksamkeit der Agenda 2010? Nein – eine genaue Analyse der Daten liefert dafür keine Indizien, resümieren Forscher des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.

    http://www.agitano.com/imk-positive-beschaeftigungsentwicklung-kein-effekt-der-agenda-2010/51110

  24. JEDE ZUMUTUNG IST ARBEIT

    Faktotum kommt aus dem Lateinischen, bedeutet wortwörtlich Tu alles! und meint dabei ein Mädchen für alles. Jede Arbeit ist zumutbar schreibt jenes Konzept der Unterschichtverwaltung vor, die vulgo Hartz IV genannt wird. Die Unterschicht soll dazu verdammt sein, sich als Faktotum zu verdingen. Als Mädchen für alles und somit als Mädchen für nichts. Für die, die man in die Gosse des Arbeitsmarktes stoßen will, ist nicht jede Arbeit zumutbar, sondern so gut wie jede Zumutung nennt sich dort Arbeit.

    Niemand sonst würde tun, was Chinaski und der Unterschicht zugemutet wird.

    Weiterlesen:

    http://ad-sinistram.blogspot.de/2013/07/jede-zumutung-ist-arbeit.html

    • Zutreffend der Leserbeitrag (Anonym 10. Juli 2013 11:49) zu dem Artikel.

      „Entgegen aller propagandistischen Behauptungen zum „Fordern und Fördern“ war genau die Etablierung einer solchen Schicht das Ziel der Hartz-Gesetze sowie der Agenda 2010. Implizit wurde das zuweilen durchaus zugegeben, aber meinem Eindruck nach erreichte die Unredlichkeit der Politik durch die Einführung von Gesetzen, deren behaupteter Zweck sich derart offensichtlich von ihrem tatsächlichen unterschied, eine neue Qualität.

      Ja, es wurde gezielt eine neue Schicht „working poor“ produziert, über die man ebenso schnell verfügen wie sie wieder loswerden kann. Entgegen aller Lippenbekenntnisse zur „Bildungsrepublik Deutschland“ sind Möglichkeiten, aus dieser Gruppe wieder aufzusteigen, auch gar nicht erwünscht. Wer einmal aus dem System gefallen ist, erhält normalerweise keine Chance mehr, den miesen Jobs im Niedriglohnbereich zu entkommen, da wirklich nützliche Weiterbildungen oder gar Neuorientierungen meist nicht mit dem Bezug von Sozialleistungen vereinbar sind. Diese „Sackgasse“ ist gezielt als solche intendiert, damit der ‚Pool‘ an unverzüglich disponiblen Billigarbeitern auch groß genug ist.“

      Der Souverän

  25. Ist ja interessant, was sich die BA wieder auf Ihre Fahne zu schreiben versucht. Wenn die Sanktionen wirklich auf Grund anderer, nämlich guter Beratung zurückgegangen sein sollen, heisst das nichts anderes als das Frau Hannemann von der BA entlastet wird. Sie arbeitet nämlich seit Jahren anders, macht sehr gute Beratungen und erzielt dadurch weniger Sanktionen. Wie viele andere Jobcentermitarbeiter bundesweit auch. Genau das wird jetzt behauptet. Damit nimmt die BA der teamarbeit hamburg ein Argument vor Gericht. Wobei gute und vor allem Beratungen im Sinne des Erwerbslosen kein Grund sind so einen Skandalgerichtstermin zu veranlassen.

    Wie sagt Weise so schön “ Es geht um Menschen“. Damit hat er ausnahmsweise mal sehr recht.
    Tja und genau das hat Frau Hannemann immer berücksichtigt.
    Allerdings hätte er, wenn es ihm um Menschen geht, Frau Hannemann nicht mit dieser verlogenen PM versucht zu diffamieren. Aber jeder blamiert sich so gut wie er kann.

    Ein Bekannter von mir hat einen Freund, der arbeitet bei der BA in Hamburg. Dort wurden die Teamleiter gebrieft den MAs zu sagen, das alle Berichte vom Spiegel, des BRH und der eigenen, internen Revision nicht stimmen und man diesen keinerlei Bedeutung schenkt. Wir, also das Volk, verstehen das alles nur falsch!! Es wird dort auch nicht offen wie in anderen Agenturen diskutiert, sondern alles unter den Teppich gekehrt.

    Komisch nur, dass die Mitarbeiter selber lesen und denken können und diesen Unsinn nicht glauben. Komisch nur, dass BA Weise selbst Fehler zugegeben hat und man sich den Bericht sehr zu Herzen nimmt.
    Wissen die einen nicht mehr was die anderen sagen? Werden Weises Aussagen einfach ignoriert?
    Man wird das Gefühl nicht los, die in der BA wissen vor lauter Lügen und Rechtfertigungen morgen nicht mehr was sie gestern gesagt haben.

    Aber Frau Hannemann ist ja eine „Kriminelle“, deren Aussagen nur vom BRH, von einem stellvertretenden Agenturleiter, von mehreren Teamleitern, von der eigenen, internen Revision der BA, vom eigenen Personalrat in Nürnberg, von Jobcenterleitern und vielen Jobcentermitarbeitern bundesweit bestätigt werden. Ganz abgesehen davon, dass alles schwarz auf weiß auf den Papieren steht.

    Einfach nur noch peinlich und blamabel was die Herren der Fälscherwerktatt für Arbeit von sich geben.
    Und wie sie zigtausende erwachsene Menschen, nämlich ihre eigenen Mitarbeiter aber auch Erwerbslose, weiter belügen.

    Dabei hätten sie sich das mit Offenheit, Kritikfähigkeit, Transparenz und kein von Oben herab auf ihre Mitarbeiter alles sparen können.

    • …und schreiben sich das zu. Das wohl wesentlich weniger eine EV unterschrieben haben und damit auch die Sanktionsmöglichkeiten eingeschränkt werden, darf natürlich nicht erzählt werden!

      • Oder immer mehr den Mut finden ihre Rechte einzufordern.

      • http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-eingliederungsvereinbarungen-oft-nichtig-9001508.php
        Das wird wohl noch eher zutreffen. Sanktionen hatte ich noch nie, dafür habe ich auch nie eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben die nichts bringt, es hat nichts darin gestanden was mir weiter geholfen hätte.Im Gegenteil-da ich als Berufskraftfahrer tätig war hat man die Kosten für die ärztliche Untersuchung die den Führerschein verlängert abgelehnt. Nur wenn ich einen Arbeitsplatz nachweisen kann.Ärztliche Untersuchung plus Schreibgebühr c.a.125 Euro. Welcher Arbeitgeber geht so ein Risiko ein!? Gleichzeitig hat man aber ein Bewerbungsträining vorgeschlagen obwohl man mit den Zahlungen für Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen weit im Rückstand war. Liegt alles Schriftlich beim Landessozialgericht.
        Weshalb soll man da so einen Wisch unterschreiben,der bestimmt kein Einzelfall ist und damit anderen noch ermöglichen Leistungen zu kürzen.
        Heute beziehe ich ALG II unter sogenannten erleichterten Bedingungen eine Hilfe vom Jobcenter gab es nie!
        Der Gerichtstermin steht noch aus,villeicht können wir dann alles klären was mir heute auch nichts mehr nützen wird.
        Aufgeben- niemals!!!

    • Da die Argen eine Terrororganisation sind, gibt es keine Gesetze für sie die Gültigkeit haben.

      Der Terror (lat. terror „Schrecken“) ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. Das Ausüben von Terror zur Erreichung politischer, wirtschaftlicher oder religiöser Ziele nennt man Terrorismus.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Terror

      Der Souverän

  26. Als Gegenpol zu MSM (MainStream-Medien) hat sich Dieter Hildebrandt mit seinen vielen Mitstreitern etwas einfallen lassen:

    http://www.startnext.de/stoersender

    „Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

    Ziel des Störsenders ist, Menschen und Organisationen zu stören, die ihrerseits die Demokratie stören.

    Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

    – Weil unabhängige Medien aus einem Demokratie-auf-dem-Papier-Tiger einen Rechtsstaat mit Zähnen machen.

    – Weil der Einfluss von Politik und vor allem Wirtschaft auf die „etablierten“ Medien wächst und wächst. (Zu den Mechanismen siehe Parenti, 1993, Chomsky, 1992, et al.)….“

    http://www.stoersender.tv/

    • Danke Frau B.
      Episode 7- Altersarmut –

    • Welch ungeheuerliche Verwandlung der Altersarmut.
      Also nochmal Frau Hannemann

      Episode 7- Altersarmut –

    • Also nochmal Frau Hannemann
      Episode 7- Altersarmut –
      ———http://www.youtube.com/watch?v=gDpfbgNKvrY&list=UU1jy5h0x-pQUgqw2Jmk2eiQ———

  27. Zitat: „Deren Ausbildungsplatzgesuche wurden fast zur Hälfte nicht veröffentlicht. Gründe dafür: unbekannt.“

    Na, so ist es doch viel einfacher, die mangelhaft vorhandenen Ausbildungsplätze zu besetzen und vielleicht sogar noch welche übrig zu behalten.

    Zitat: „Dabei greift die BA die Kritik des BRH auf und setzt sich als Ziel zu guten Ergebnissen für alle Kundengruppen zu kommen.“

    Nicht f ü r die Kunden sondern durch sie. Nach dem bewährten Muster: es sind XX „Vermittungsvorschläge“ im Monat rauszuhauen und XX „Maßnahme“plätze zu besetzen. Die Interessen und Qualifikationen der „Kunden“ stören dabei doch nur. Wichtig ist die interne Statistik, wichtig ist die Manipulation der offiziellen Arbeitsmarkstatistik und am allerwichtigsten ist die Erreichung der vorgegebenen Ziele, und das heißt Einsparungen, koste es was es wolle.

    Der sogenannte Kunde ist hierfür nur das Mittel zum Zweck, nicht Rechtssubjekt, sondern Objekt des Handelns der BA und des Mysteriums in Berlin. Vergleiche zu diesem Problem (der Bürger als Subjekt, der nicht zum Objekt staatlichen Handelns werden darf sowie zum Menschenbild des Grundgesetzes die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG): BVerfGE 5, 85 [204]; BVerfGE 7, 198 [205]; BVerfGE 27, 1 [6] m.w.N.; BVerfGE 115, 118.

  28. Passgenaue Arbeits-Vermittlung ist seit Einführung der Zumutsbarkeitsregeln im Zuge der Hartz-IV-Gesetzgebung gerade bei ALG I kein Thema mehr. Die Arbeitsvermittlung der BA war schon vor dieser Zeit nicht gut. Sogar viele Arbeitgeber hatten sich darüber beschwert. Passgenaue Vermittlung hing schon damals stark davon ab, wen man als Arbeitsvermittler bekam und wie engagiert diejenige war. Ein Glückspiel. Aber man konnte wenigstens seine Qualifikationen darlegen und es gab qualifizierte Umschulungen bzw. Berufsabschlüsse für Arbeitslose und sinnvolle Weiterqualifizierung. Auch konnte man sog. Sperrvermerke festlegen, zu welchen Firmen/Branchen man keinesfalls vermittelt werden wollte. Weiterhin haben die Arbeitsvermittler geprüft, ob es sich um seriöse Stellenangebote von seriösen Firmen handelte, die marktüblich bezahlten und eine korrektes Verhalten gg.über Arbeitnehmern zeigten. Das ist alles seit Hartz-IV weggefallen. Warum sollte man sich nun als Arbeitsvermittler Mühe geben, passgenau zu vermitteln, wenn der Arbeitslose jeden Job unabhängig von der Qualifikation annehmen muss? Hopp und schnell weg in Niedriglohn und Leiharbeit. Hauptsache, die Statistik stimmt. Dass diese Art der Vermittlungspraxis qualifizierter Fachkräfte die BA zig tausende von überflüssigen Euros kostet, die nicht anfallen würden, würde man passgenau auf permanente Stellen vermitteln, geht dem Vorstand der BA wohl nicht in den Kopf. Die Steuerausfälle bei den Sozialversicherungen, dem Kaufkraftverlust usw. könnte Nürnberg sich mal dringend ausrechnen. Es sind M.E. Mrd. Warum führt die BA keine Musterklagen oder Sammelklagen gg. Leiharbeitsfirmen durch, die ihre Arbeitnehmer gesetzwidrig vor die Tür setzen, und holt sich das zu Unrecht gezahlte Arbeitslosengeld zurück? Das Gleiche gilt für sittenwidrige Löhne bei der ARGE. Das brächte gut Geld in die Kasse. Auch werden die Massnahmen für Arbeitslose nicht dahingehend bewertet, ob sie Arbeitslose qualifizierter gemacht haben und zur Erreichung einer Stelle sinnvoll waren. Es gäbe keine Erhebungen dazu, sagte mir ein Massnahmeträger. Dient der Arbeitslose rein zur Statistikmanipulation der BA und dienen die Gelder der BA allein diesem Zweck? Heiligt der Zweck die Mittel? Ich denke, wir befinden uns auf der Spitze des Eisbergs, es wird noch mehr rauskommen, höchste Zeit. Wäre es nicht Aufgabe des Verwaltungsrates der BA Fehlentwicklungen entgegenzusteuern oder wozu sind diese Herrschaften da? Der Ruf nach Fachkräften aus dem Ausland ist ein Hohn.

    • Solange die „Leistungsberechtigten“ nicht an diese Gelder kommen, spielt es keine Rolle, was dieses Unrechtssystem kostet! Die Wirtschaft und die „Verwalter“ profitieren, und nur das zählt.
      Vergessen darf man dabei auch nicht die Folgekosten, wie Subventionen, Sozialgerichte, Gesundheitswesen, etc.

    • „Seit dem Beginn der Industrialisierung definierten sich immer mehr Menschen über den Wert ihrer Arbeit. Sie identifizierten sich mit ihrem Beruf als Bergmann oder als Stahlwerker. Arbeit ist für die meisten Menschen heute immer noch ein wichtiges Mittel zur Finanzierung des Lebensunterhalts. Die Bedeutung der Arbeit hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Sie dient nicht mehr allein dem Broterwerb, sondern soll immer stärker auch sinngebend sein. Die Menschen stellen Ansprüche an die Qualität und die Rahmenbedingungen ihres Arbeitslebens. „Gute Arbeit“ bietet Perspektiven für die eigene Entwicklung, wenn sie nicht krank macht und leistungsgerecht bezahlt ist.“

      http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/sonderausstellungen/gute_arbeit/

      Anmerkung:

      Wenn ich so etwas wie in diesem Link lese, wird mir übel. Ich drehe das mal um, dann passt es wieder:

      Für die meisten Arbeiter und Angestellten in den 70er, 80er und 90er Jahren war die Erwerbsarbeit in erster Linie sinngebend. Man konnte sich mit seiner Arbeit noch identifizieren und der Mehrheit hat sie noch Spaß gemacht. Der Broterwerb stellte sich damals wegen des hohen Spaßfaktors an der Arbeit von ganz alleine ein.

      • Allerdings sollte sich die Bundesagentur für Arbeit diesen Absatz im Link oben als Präambel auf die Fahne schreiben. Jede Eingliederungsvereinbarung sollte mit diesen Zeilen wie oben beginnen.

        ………..“Die Menschen stellen Ansprüche an die Qualität und die Rahmenbedingungen ihres Arbeitslebens. „Gute Arbeit“ bietet Perspektiven für die eigene Entwicklung, wenn sie nicht krank macht und leistungsgerecht bezahlt ist.“

    • Zitat: „Warum führt die BA keine Musterklagen oder Sammelklagen gg. Leiharbeitsfirmen durch, die ihre Arbeitnehmer gesetzwidrig vor die Tür setzen, und holt sich das zu Unrecht gezahlte Arbeitslosengeld zurück?“

      Weil der ganze Laden zu rund der Hälfte durch die Arbeitgerberanteile finanziert wird (weswegen übringes einige Staatsrechtler Zweifel daran hegen, daß die BA wirklich Behördeneigenschaft zukommen kann).

      Zitat: „Dient der Arbeitslose rein zur Statistikmanipulation der BA und dienen die Gelder der BA allein diesem Zweck?“

      Genau dieses und nichts anderes.

      • Hach, immer diese schicke Wort „Arbeitgeberanteile“ – als würden die tatsächlich aus eigener Tasche etwas draufzahlen…^^

        Sorry, der mußte einfach raus 😉

  29. Ja, und gleichzeitig VORSICHT mit sowas!

    Der/die original Paragrafen des StGB haben einen anderen Inhalt. Dort geht es um Prostitution!

    Bin kein Jurist, aber zumindest sollte man den Fake-Charakter des Flugblattes deutlich(er) als solchen kennzeichnen.

    • Bei Zwangsprostitution geht es um unfreiwillige sexuelle Handlungen gegen Entgelt.

      Gruß,
      H.-W.

      • Erklärung zum Begriff Prostitution:
        „Die Prostitution ist die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt.

        Die Prostitution als freiwilliger Berufsstand wird auch Sexarbeit oder Sexuelle Dienstleistung genannt, im Gegensatz zu Zwangsprostitution.“

        Und wird von der gültigen Rechtsprechung ausschließlich in diesem Kontext bewertet. Es nützt doch nichts, wenn wir uns da etwas Anderes zu unseren Nutzen zurechtbiegen. Damit schneidet man sich letzendlich nur ins eigene Fleisch. Auch wenn es Parallelen gibt, ist Prostitution was ganz anderes.

        Gruß,
        H.-W.

      • … während die Wikipedia aber auch nicht zwingend juristische Bindung oder eindeutige Definition anbieten kann…
        Ich hatte mal aus einer Anregung aus diesem Blog hier, den Begriff der Marginalisierung um einige Tatsachen bereichert, um die heutige Tragweite zu verdeutlichen. Mein ergänzender Beitrag, hatte nicht mal 15 Minuten Bestand. Nicht wegen fehlender Nachweise, sondern wegen dem erschreckenden Ergebnis, ist eine reine Vermutung von mir. Die Entfernung erfolgte sogar so gründlich, so dass mein Eintrag auch gleich noch aus der Chronologie der Änderungen verschwand.

        Zu dem derzeit gereiften Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in unserem Land, bleibt ganz klar festzustellen, dass es sich dabei im Grunde deutlich zunehmend, um eine weiterentwickelte Form der Prostitution handelt. ZAF, befristete Verträge, Probearbeit, Praktikum, verstoß gegen Arbeitszeitgesetz und Arbeitsschutz usw usf … Und alles nur deshalb, weil wir in unserer Sucht und aus den fremdbestimmten Zwängen zur Befriedigung der Lebensbedürfnisse, in Abhängigkeit gezwungen werden.
        Und als Zuhälter haben sich die BA und die Jobcenter willfährig entwickelt.

        Sie sehen, die bekannten Elemente aus der Prostitution, lassen sich alle im Zusammenhang mit unserer Arbeitswelt heute verbinden.

  30. Bitte alle auf jenen Link klicken und erkennen, wer uns tatsächlich regiert!

    Viele schöne Grüsse
    Martin Kienzle

    • Na super!
      Deutlicher geht’s nimmer!
      Den muss man eigentlich als Handzettel ständig bei sich tragen und in vielen Gesprächen verwenden.

    • Sie sollten denen, die uns reGIERen, Blumen, Pralinen und besonders viel Liebe schenken. Die können doch nichts dafür, die machen nur ihre Arbeit und leben die Strukturen weiter, mit denen sie erzogen wurden. Sie sind sozusagen Opfer des Systems, in dem sie leben. Und der liebe Gott gab die Fähigkeiten dazu. Oder habe ich das letztens falsch verstanden, Herr Kienzle?

  31. Schön, dass endlich von vielen Kommentatoren hier die wirklichen Hintergründe angesprochen werden.
    Die „Bilderberger“ und deren Lakaien in der Politik „leisten“ schon einiges. Von daher dürfte auch klar sein, weshalb innerhalb der EU (aber auch sonst) die „Bankenrettung“ mit der Steuermittel abgeschöpft werden, absolute Priorität besitzt.

    Auch sollte den Kommentatoren hier bewußt sein, dass einige, die sich hier als Betroffene und Hartz IV-Gegner darstellen, es nicht sind, sondern den Zweck verfolgen, hier möglichst viel Zwietracht zu saen!
    Wie es scheint, teilweise mit Erfolg.

    Deshalb weise ich auch noch einmal auf den Link von @Mareile hin:
    http://www.initiative.cc/Artikel/2008_05_30%20Marionettenstaat.htm

    • in diesem Zusammenhang passt auch die Erklärung von Snowden,
      dass die Bundesregierung mit der NSA direkt zusammengearbeitet hat und „PRISM“ nicht unbekannt
      sein konnte. Somit ist auch die aktuelle „Empörung“ eines ihrer „Spielchen“:
      http://www.tagesschau.de/ausland/nsaspiegel100.html

      • …und nun behauptet doch Fr. Merkel, dass sie nichts gewußt hätte!
        http://www.tagesschau.de/inland/merkel-prism100.html

        Na dann wird notfalls der Hr. Pofalla „geopfert“.

        Dass Fr. Merkel nichts weiß, was wirklich wichtig ist, war vielen bereits klar, dass sie aber dennoch
        eine (angeblich) hohe Anerkennung in der Bevölkerung hätte, zeigt wohl, dass unabhängige Informationen der Wähler und deren Interesse daran, sehr gering ausgeprägt sind.

  32. Zitat: Weise: „Das Führen über Ziele wird begleitet von einem offenen Dialog und einer
    internen Qualitätssicherung. Dies befördert eine konstruktive Auseinandersetzung
    und gegebenenfalls auch Widerspruch.“

    ———————————————————————————————————-

    Langsam geht der Vorhang auf und der Kasperl kommt heraus.

    Tri tra trallala tri tra trallala, der Kasperl der ist wieder da.

    Guten Tag meine Damen, guten Tag meine Herren, habt Ihr den Kasperl alle gern?

    Da ruf ich mir den Seppel herbei, wir machen manche Spielerei.

    Wir schlagen uns, und wir vertragen uns…….

  33. Nicht zum Thema passend , aber vielleicht doch interessant: Gerade eben auf RTL2. (Ich weiß, wer guckt so ein Schrott 😉 gesehen: Ein Bericht über Ferienjobs. Hierzu wurde auch eine Rechtsanwältin gezeigt, die sagte das Kinder aus Hartz Familien 100€ anrechnungsfrei verdienen dürfen. Mal abgesehen davon, dass es ohnehin eine Schweinerei ist Kinder vor die Wahl zu stellen: Endweder du hast was von Deinem Geld oder Deine Familie muss leiden. So ist es in meinen Augen ungeheuerlich so was im TV zu zeigen. Man könnte vermuten das man medial versucht Kinder aus Hartz Familien davor abzuschrecken sich zu bewerben. Weiteres siehe Mail die ich auch an RTL2 geschrieben habe:

    Hallo!

    Mit leichter bis starker Verärgerung musste ich den Bericht über Nebenjobs für Schüler ansehen, Dort wird von einer Rechtsanwältin (!) behauptet, dass Hartz-Kinder nur 100€ verdienen dürfen. Das stimmt im Zusammenhang mit Ferienjobs definitiv NICHT. Kinder aus Hartz IV Familien dürfen 1.200€ verdienen, sofern die Gesamtarbeitszeit im Jahr nicht 4 Wochen übersteigt. Die 100€ beziehen sich auf allgemeine Hinzuverdienste von Schülern.

    Ich kann nur zwei Dinge dahinter vermuten: Entweder man ist schlicht nicht fähig fundierte Informationen zu liefern oder man versucht medial Kinder aus HartzIV Familien davon fern zu halten Ferienjobs zu machen. Nach dem Motto: Die können ja eh nix, sind faul, also blocken wir diese Schicht gleich mal ab.

    Für eine Sendung die Nachrichten und somit Fakten verbreiten will eine „Glanzleitung“ journalistischer Arbeit. Lassen Sie das nur nicht irgendwelche Kollegen wissen, das könnte peinlich werden. Schlimm genug das ein Zuschauer das schrieben muss.

    • Wenn sie sagte: „100€ anrechnungsfrei“, dann bedeutet das nicht, dass man NUR 100€ dazuverdienen darf, sondern dass bis 100€ frei sind, und darüber hinaus wird das Geld angerechnet (20% bleiben einem noch von dem, was über 100€ sind, zusätzlich zu den 100€).

  34. Hallo Leute,

    ich kann die Kritik an der „Vermittlungspraxis“ nur bestätigen! Denn ich habe eben dieses gerade erst erlebt.

    Im Mai meldete ich mich bei der BA in Aachen „arbeitslos ohne Bezüge“ und äußerte den Wunsch, möglichst bald mit einem Arbeitsvermittler zu reden. Nachdem meine persönlichen Daten aufgenommen worden waren, wurden mir mehere Formularblätter in die Hand gedrückt und mir mitgeteilt, dass mir postalisch eine Einladung zu einem Gespräch mit einem/einer Arbeitsvermittler/IN zugehen würde. Auf meine Frage, wann dies etwa sei, konnte mir keine Antwort gegeben werden. Die Formblätter sollte ich spätestens 3 Tage vor dem Termin ausgefüllt einreichen; dass sei wichtig für die Vorbereitung des Gespräches.

    Mitte Juni bekam ich dann das Einladungsschreiben. Das Gespräch war auf das Ende der ersten Juli-Woche terminiert. Einen Anruf, den Termin vorzulegen, wurde direkt vom Callcenter abschlägig beschieden. Die ausgefüllten Formblätter reichte ich rechtzeitig ein. Alle Fragen hatte ich ausführlich beantwortet (z.B. Welche Themen ich im Gespräch behandelt wissen wollte.) Hinzu fügte ich noch alle Unterlagen (Lebenslauf, Berufsabschluß- und Arbeitszeugnisse, Nachweise von Fortbildungen, etc.), welche ich in einer Bewerbungsmappe auf entsprechende Stellenangebote verschicke/verschicken würde.

    Mir war bewusst, dass ich für die BA zu den schwer Vermittelbaren zählen würde (über 50, gebrochener Lebenslauf, gesundheitliche Einschränkungen). Deshalb war ich nicht überrascht, dass sie sich nicht um mich „rissen“. Aber das ich erst anderthalb Monate nach der Arbeitslosmeldung ein Gespräch bekommen würde, dass hatte ich denn doch nicht erwartet. Es widerspricht eklatant all dem, was rund um Arbeitslosigkeit u. Vermittlung über die Medien in der Öffentlichkeit verbreitet wird.

    Nun denn, so „tröstete“ ich mich damit, dass dann das Gespräch wenigstens von beiden Seiten gut vorbereitet, auf möglichst sinnvolle Art und Weise geführt würde.

    Pustekuchen! Die Arbeitsvermittlerin (warum trägt sie diese Bezeichnung eigentlich) hatte nicht einen Blick in die vorher eingereichten Unterlagen geworfen. In den Computer (ich war schon zuvor eine längere Zeit arbeitslos gewesen) schaute sie erst – und auch nur ein kurzer Blick – mit Beginn des Gesprächs. Der Blick reichte ihr, um mich in eine Schublade zu stecken, auf der stand: Unvermittelbar! Ein sinnvolles Gespräch zu führen, war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Sie kam aus dem Lachen und Grimeln nicht mehr heraus. Ihr verbaler – und anscheinend auch abschließend gemeinter – Kommentar war die Frage: „Was wollen sie denn hier?“ Mit meinem Lebenslauf und den gesundheitlichen Einschränkungen wäre ich für den Arbeitsmarkt unvermittelbar und sie könne nichts für mich tun. Aber statt bedröppelt „Leine zu ziehen“, versuchte ich das Gespräch fortzuführen. Als sie immer noch nicht bereit war „mit mir zu reden“ sondern sich weiter im Auslachen erging, wurde ich schließlich erkennbar sauer und forderte sie auf, dann wenigstens im Computer genau das einzutragen: Unvermittelbarkeit und das seitens der BA nichts mehr für mich getan werden könnte. Weiterhin lachend und grimelnd wollte sie mir weiß machen, dass sie nicht über mich oder meinen Lebenslauf lachen würde – ich verkniff mir darauf eine passende Antwort – und sagte, dass vielleicht eine Pförtnerstelle für mich noch in Frage käme. Als ich darauf einhakte und sie nach einer Pförtnerstelle bei der BA fragte, antwortete sie, dabei von dem Grimeln wieder zu einem Lachen wechselnd, dass es in der BA keine Pförtner mehr gebe. Ich erwiderte, dann eben im Empfang der BA oder im Archiv, den bzw. das hätten die BA doch noch. Darauf wurde sie sofort sehr ernst und antwortete, dass ich mich auf solche Stellen, wie jeder andere auch, schriftlich bei der Personalabteilung bewerben könne. Ab diesem Punkt konnte man wenigstens etwas besser „mit ihr reden“. Ihr Grimeln wurde etwas weniger. Es blieb aber bis zum Schluß. Einges konnte ich wenigstens noch unterbringen (z.B. Angaben über meinen Lebenslauf im Computer rudimentär oder gar falsch). Aber ein Vermittlungsangebot oder wenigstens die Aussicht, irgendwann in ferner Zukunft eines von ihr zu bekommen oder eine Hilfe, um vielleicht wieder für den Arbeitsmarkt in Frage zu kommen, dass blieb ganz klar aus!

    Zusammenfassend: Das „Gespräch“ war schlicht sinnlos und das Verhalten der Arbeitsvermittlerin mir gegenüber entwürdigend!

    Die Arbeitsvermittlerin war eine Frau im gesetzten Alter und anscheinend jemand, die schon viele Jahre bei der BA angestellt/verbeamtet ist. Jugendliche Ahnungslosigkeit und/oder Druck aufgrund prekärer Anstellung waren hier offensichtlich keine Entschuldigungsmöglichkeit.

    MfG

    • FACHAUFSICHTSBESCWERDE, Anzeige wg. Nötigung, Beleidigung….

      • @tafelgourmet

        Was soll das bringen?

        Erstens steht dann Aussage gegen Aussage – ich war ohne Begleitung da und die BA-Bedienstete wird wohl kaum meine Anschuldigungen bestätigen -, was schließlich dazu führt, dass bestenfalls meine Bescherde/Anzeige nach dem Grundsatz ‚im Zweifel für den Angeklagten‘ abgewiesen wird.

        Zweitens habe ich beim Aachener Laden (BA und vor allem Jobcenter) den starken Eindruck, dass die unteren Chargen, die „an der Front stehen“, durch ihre Vorgesetzten, bis hoch zur Leitung, gedeckt werden. Den Vorgesetzten, der Leitung der Behörde muß doch schließlich bewusst sein, dass die sogenannten „Zielvorgaben“ und „gute Ergebnisse“ beim Benschmarking nicht erreicht werden können, wenn sie sich gegenüber den „Kunden“ an Recht und Gesetz halten. – Und damit meine ich noch nicht einmal die Verfassungsmäßigkeit der Hartz-IV-Gesetzgebung.

        Beispielsweise müsste jede EGV und jeder VA, die ergeht, wenn der „Delinquent“ keine EGV unterschreibt, Null und nichtig sein. Denn ein nicht gesetzesmäßiges Vorgehen im Vorfeld der EGV/VA ist nach meiner Kenntnis der Regelfall. Kann beispielsweise jemand – außer natürlich den Schreibtischtätern – davon berichten, dass wirklich über den Inhalt der EGV auf gleicher Augenhöhe verhandelt wurde, dass überhaupt verhandelt wurde? Der Regelfall ist doch, dass die Schreibtischtäter ihren „Kunden“ die EGV präsentieren nach dem Motto ‚Friß oder stirb!‘.

        Im Aachener Jobcenter habe ich vor Jahren miterleben müssen, dass sich die Schreibtischtäter noch nicht einmal im Beisein von Zeugen (Beiständen) von ihrem verabscheuungswürdigen, erst Recht aber ungesetzlichen Verhalten, abschrecken lassen. Im Gegenteil, auf den Hinweis einer möglichen „Dienstaufsichtsbeschwerde“, war Ihre Reaktion nur ein Auflachen, deutliches Amusement seitens der Jobcenter-Bediensteten, und es kam als Antwort, dass das nur versucht werden solle, sie könnten auch anders. Es war eine klare Drohung! So ein Verhalten der „unteren Chargen“ zeigt deutlich auf, dass ihnen seitens der höheren Ebenen glasklar signalisiert wurde: „Wir decken euch auf Teufel komm raus!“

        Wie ich jetzt feststellen mußte, sind zwei der schlimmsten Schreibtischtäter zu Teamleitern befördert worden.

        Man überlege doch mal, wozu das System der „prekären Einstellung“ der Jobcenter-Fallmanager, etc. im Zusammenhang mit den „Zielvorgaben“, dem „Benschmarking“, der sogenannten „modernen Unternehmungsführung“, führt! Das eine ohne das andere führt nicht zum „gewünschten Ziel“! Aus Sicht der Führung (BA in Nürnberg als auch BMAS in Berlin) müssen, um die „gewünschten Ziele“ zu erreichen, solche „widerspenstigen Subjekte“ wie Inge Hannemann möglichst rasch und geräuschlos aussortiert werden. Leute, die sich trotz Druck an Recht und Gesetz halten, die gar noch ihren „Kunden“ mit Empathie begegnen statt nach unten zu treten, sind „schlechte Schreibtischtäter“! Mit solchen „Gutmenschen“ ist kein „Staat zu machen“. Wenn man aber die schlimmsten „Nach-unten-Treter“, die die sich an der Front auszeichneten, zu Teamleitern, zu Vorgesetzten befördert, dann läuft das „System“ immer besser und „reibungsloser“.

        Es ist keine Überraschung, dass die Zahl der Sanktionen zunimmt. Es ist keine Überraschung, dass die offizielle Zahl der Arbeitslosen abnimmt. Es ist keine Überraschung, dass die Zahl derer, die Hartz-IV beziehen könnten, aus Angst darauf verzichten.

        MfG

  35. Dazu hat die Ba eine neue Pressemitteilung:

    Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 7.Juli 2013
    ————————————————————————————————————————-
    Der „Spiegel“ berichtet heute (7. Juli 2013) erneut über angebliche Missstände
    bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Es wird behauptet, das Zielsystem führe
    dazu, dass nur für Zahlen gearbeitet würde. Trotz Hinweisen aus dem eigenen
    Hause, würde auf Fehlentwicklungen nicht reagiert. die Vorwürfe sind nicht neu
    und zeigen einmal mehr, dass das Zielsystem der BA nicht immer richtig
    verstanden wird.

    Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der BA: „Das Führen über Ziele hat sich
    bewährt. Auch der Bundesrechnungshof (BRH) hat das bestätigt. Hier ist die BA im
    öffentlichen Bereich vorbildlich.“

    Die BA hat mit ihrem Führungs- und Steuerungssystem in den vergangenen Jahren
    die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt erheblich unterstützt. 2005 gab es mehr als
    5 Millionen arbeitslose Menschen. Unsere Aufgabe damals war es, so viele
    Menschen so rasch wie möglich in Arbeit zu bringen. Dies ist der BA gut
    gelungen. Seither ist die Arbeitslosigkeit um mehr als zwei Millionen
    zurückgegangen; die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler werden jährlich um
    über 30 Milliarden Euro entlastet. Die BA hat ihre Leistungsfähigkeit und
    Flexibilität während der Wirtschaftskrise eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Der Arbeitsmarkt hat sich bereits gewandelt und wird sich in den nächsten Jahren
    weiter verändern. Fachkräftebedarf und demographische Entwicklung sind die
    dominanten Her-ausforderungen. Darauf reagierte die BA mit dem strategischen
    Programm 2020, das ge-meinsam mit dem Verwaltungsrat, der Personalvertretung und
    den Experten in den letzten beiden Jahren erarbeitet wurde. Es umreißt, wie sich
    die BA flexibel an die veränderten Bedingungen des Arbeitsmarktes anpassen wird.
    Kernelemente sind die intensivere Betreuung von Menschen, die einer besonderen
    Unterstützung bedürfen und mehr län-gerfristige Qualifizierungen zur Deckung des
    steigenden Fachkräftebedarfs.
    Hier geht es nie um Zahlen, sondern immer um die Bedürfnisse der Menschen und
    Unternehmen.

    Die Vorwürfe, die der „Spiegel“ erhebt, sind nicht neu. Nicht erwähnt werden
    hingegen die Maßnahmen, die die BA zwischenzeitlich getroffen hat.

    Einige Beispiele:
    Der Spiegel zitiert aus einer ersten Stellungnahme an den BRH, die auf der
    Grundlage des Verfahrens beim Umgang mit Prüfungen nur einem Zwischenschritt
    darstellt. Mittlerweile gab es umfangreiche Beratungen mit dem BRH. Der BRH hat
    bestätigt, dass er die Reaktionen der BA auf die Prüfergebnisse positiv
    bewertet. Wie bereits in der Pressemitteilung der BA vom 23. Juni 2013 erklärt,
    wird ab dem kommenden Jahr das Zielsystem weiterentwickelt. Dies ist bereits in
    enger Abstimmung zwischen Vorstand und Verwaltungsrat beschlossen.

    Bei der Diskussion von Ergebnissen der Internen Revision der BA gibt es große
    Transparenz: Die Revisionsberichte sowie alle Maßnahmen sind für die Mitarbeiter
    der BA einsehbar. Sie können also selbst feststellen, ob Qualitätsmängel auch
    bei ihrer eigenen Arbeit auftreten. In den Agenturen für Arbeit findet vor Ort
    ein laufendender Dialog über die Qualität der Arbeit und mögliche Verbesserungen
    statt.

    Weise: „Das Führen über Ziele wird begleitet von einem offenen Dialog und einer
    internen Qualitätssicherung. Dies befördert eine konstruktive Auseinandersetzung
    und gegebenenfalls auch Widerspruch.“

    LG Svenja

    • Die Qualität der Arbeitsweise der BA zeigt sich auch ganz deutlich in dem aktuell praktizierten Beispiel:

      http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/jobcenter-saalekreis-motivation-fuer-arbeitslose-jugendliche,20641266,23615086.html

      Die Umerziehung unter Zwangsbeschäftigung nimmt ihren Probelauf und sicherlich auch im Zusammenhang mit der Jugendarbeitslosigkeit, werden in der Folge derart Maßnahmen wie Pilze aus der lauwarmen Erde schiessen!
      „Wir“ können hier auch „hoffen“, dass reichlich Fördermittel aus dem EU-Topf fließen, damit der Rechnungshof bei nächster Prüfung nichts mehr zu beanstanden hat. Gleichfalls werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche aus der EU frei gehalten und dann möglichst auch noch aus dem Topf der EU gefördert.

      Wir dürfen gespannt sein, wann in welcher Form derartige Zwangsarbeitsmaßnahmen auch den anderen Altersgruppen Lohnerwerbsloser „angeboten“ werden und wenn wir alle die richtige Partei im September wählen, gibt es dann auch Zäune und Sammeltransporte per LKW in die Lagerhaltung des willfährigen Humankapitals!

      Wer hier noch Zynismus findet, der kann ihn gern behalten!

  36. http://www.ebi-grundeinkommen.de/ an der Seite hier auf dieser Seite! Eintragen!

  37. Am Bericht des BRH ist NICHTS einzuwenden. Ich selbst bin, mit erlernetem Beruf (Mediengestalter) schon seit sechs (!!!!) Jahren arbeitslos. Trotz, dass ich alle FORDERN und FORDERN erfüllt habe. NICHTS haben ich mir zuschulden kommen lassen. Halt, da war was: Meine seelische Verfassung damals. Scheinbar ein bedeutendet Grund um einen Menschen seinem Schicksal zu überlassen und KEINE, ich betone KEINE Hilfe zuteil kommen zu lassen. Also: In meinem Fall: Seit sechs Jahren prktiziert man dies mittlerweile schon: Menschen mit vermittlungshemmnissen werden abgeschoben! Kommt mir Bitte keiner von de BA oder JobCenter: Wir haben es ja nicht gewußt. SCHMARRN!

  38. Dieses Schweinesystem verwest bereits von innen…

  39. Guten Tag zusammen,

    um zu verstehen, weshalb die Bundesagenturen respektive Jobcenter so agieren, wie sie agieren, obwohl keine Arbeit mehr vorhanden ist, müssen wir tiefer graben und nicht nur an der Oberfläche kratzen, d.h. die vermeintlichen „Schuldigen“ in der Politik und in den Bundesagenturen/Jobcentern auszumachen!

    Wir befinden uns im Kapitalismus, d.h. Gewinn- sowie Renditestreben bestimmen den Alltag! Hierzu wird ein verzinstes Geldsystem verwendet, d.h. nicht – wie irrtümlich angenommen – durch die jeweiligen Staaten, sondern durch PRIVATE (Das Wort „privat“ kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „berauben“), weltweite Notenbanken, die wohl bedeutendste ist die amerikanische Notenbank FED, die 1913 gegründet wurde und die die Weltleitwährung US-Dollar ausgibt, gesteuert wird! Jene Tatsache heißt, dass die Staaten von dem Wohl und Wehe derjenigen Bankiers abhängig sind, die das Geldsystem kontrollieren! Jene Tatsache heißt auch, dass die Staaten wehrlose Spielbälle für jene Bankiers sind, und somit besitzt die Politik in den jeweiligen Staaten keinerlei Macht- und somit Handlungsbefugnisse, denn: „Geld regiert die Welt“. Mayer Amschel Rothschild, Begründer eines mächtigen, weltweit agierenden Bankenimperiums, äußerte folgendes: „Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht“. Oder Horst Seehofer, bayrischer Ministerpräsident: „Diejengen, die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden haben nichts zu entscheiden.“
    Der erste Schritt, um etwas gegen Hartz-IV zu unternehmen, ist zu erkennen, dass die hiesige Politik uns nicht regiert und somit unsere Interessen vertritt, sondern uns lediglich verwaltet, das sie nach dem Gusto der Finanzindustrie macht! Nur wenn wir uns von der Schimäre gelöst haben, die Politiker verraten uns, (das ist das Ziel der Bankiers: Die Politik der jeweiligen Staaten dient als Punchingball für die frustrierte sowie zornige Bevölkerung, während die eigentlichen Machtinhaber in Hintergrund unbehelligt ihre Aktivitäten ausführen können) können wir den zweiten Schritt gegen die Methoden von Hartz-IV unternehmen, indem wir zum Beispiel Hilfsnetzwerke gründen, so eine Art Worldvision. Aber dies jedoch am Rande.
    Meine Intention jenes Kommentars ist es, dass möglichst viele User hier im Forum erkennen, wie das politische sowie wirtschaftliche Netzwerk, das uns umgibt, funktioniert und deren Mechanismen zu verstehen, um auf jener Basis weitere Rückschlüsse über unser Vorgehen gegen Hartz-IV zu ziehen!

    Jenes Video erklärt, das verzinste Geldsystem, wieso stets zu wenig Geld im Umlauf ist und weshalb es gleichgültig ist, welche Partei regiert

    Jenes Video erklärt noch einmal, dass verzinste Geldsystem und seine Wirkungsweise

    Jenes Video erklärt, wie Banken „aus dem Nichts“ Geld schöpfen und nennt ansatzweise diejenigen, die dahinter stecken.

    Jener Link beschäftigt sich ausführlich mit dem verzinsten Geldsystem (besonders empfehlenswert ist die Grafik auf der Startseite).

    http://www.medialeaks.org/

    Das Buch „Was Sie nicht wissen sollen“ von Michael Morris beschäftigt sich auch ausführlich mit dem Geldsystem, nennt diejenigen, die dahinter stehen, äußert sich kurz zur Geschichte des Geldsystems und was letztendlich diejenigen, die das Geldsystem besitzen, mit der Welt vorhaben.

    Uns wurde zu lange die Wahrheit verschwingen! Es wird meines Erachtens Zeit, dass wir die Hintergründe der gesellschaftlichen Verwerfungen, wie zum Beispiel in Form von Hartz-IV, kennen und verstehen lernen, um dann dagegen aktiv vorzugehen!

    Viele schöne Grüsse
    Martin Kienzle

    • Absolut richtig.
      Siehe dazu auch:

      Wirtschaftsanwalt im Schuldenstreik gegen Banken und Staat
      und die Videos dort.

      Seine mit iniziierte Seite:
      Geldhahn Zu. Entmachtet das Geld

      Aber auch sehr informativ und spannend
      „Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup – Auswüchse des Finanzkapitalismus“

      Inhalt:
      00:00:00 Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
      00:23:08 Primäre und sekundäre (Um-)verteilung
      00:32:58 Auswirkungen der Umverteilung
      00:48:48 Der Fiskalpakt und die europäische Staatsschuldenkrise
      01:01:59 Aussichten und Alternativen
      01:20:58 Die Rolle des Staates

      Gruß,
      H.-W.

      • Und vllt. gleich noch hinterher:

        • Es regt sich allmählich Widerstand gegen das verzinste Geldsystem, das Geschäfts- sowie Notenbanken dazu berechtigt, Geld „aus dem Nichts“ zu schöpfen, hierfür noch Zinsen zu verlangen und materielle Güter als sogenanntes „Pfand“ zu nehmen. Ein veritables Betrugssystem, welches hier aufgebaut wurde und noch seitens der drei Staatsgewalten, Exekutive, Legislative sowie Judikative, unterstützt wird und bei deren Umsetzung behilflich ist!

          Wir müssen erreichen, dass möglichst viele Menschen jenes Betrugssystem durchblicken solange uns hierfür noch Zeit bleibt! Die Überwachungsmaßnahmen, die derzeit aufgebaut werden und die unter den Deckmantel der Bekämpfung des internationalen „Terrorismus“ laufen, sollten als Menetekel angesehen werden!
          Die „Elite“ hat sehr wohl erkannt, dass sich Widerstand gegen ihr Betrugssystem aufbaut und deshalb möchte sie ihn mit weiteren Gesetzen/Vorschriften und eben jene großangelegte Überwachungssysteme eliminieren!

          Es geht nicht mehr nur noch um Hartz-IV; es geht schlicht und einfach um die Rettung der Freiheit sowie Selbstbestimmung der Menschen! Wir müssen uns wehren gegen den Versuch, uns von jenem Geldsystem sowie deren Machtinhaber endgültig in die Sklaverei und die Unterjochung treiben zu lassen! Ich gebe zu, die sogenannte „Elite“ geht sehr subtil bei deren Umsetzung ihrer Pläne vor, weswegen man auch keinen Verdacht schöpft.

          Wir müssen uns zu Wehr setzen! Wir dürfen nicht zulassen, dass uns ein bestimmter Kreis an Personen mit ihrem Geldsystem unterjocht und darüber hinaus die Welt zerstört! Die Frage ist nur wie? Die zwei größten Problematiken, die ich sehe, ist zum einen die Exekutive, die vermutlich – mit einem Scheuklappenblick versehen – die Anweisungen, ohne zu hinterfragen, ausführen wird; zum anderen geht eine große Gefahr von den Medienkonzernen aus, die die Menschen geistig manipulieren und sämtlichen Widerstand gegen das bestehende Geldsystem als Verschwörungstheorien diffamieren werden – als Beispiel sei nur Frau Hannemann genannt, die von den Medienkonzernen als „Hartz-IV-Rebellin“ tituliert wurde!

          Hier noch ein Link von Zitaten der Inhaber des Geldsystems, die beweisen, dass sie nichts anderes als die Weltherrschaft im Blick haben!

          http://www.medizin-unwahrheiten.de/zitate_weltgeschehen.html

          Viele schöne Grüsse
          Martin Kienzle

    • Danke Martin, darum ist es so wichtig, Gesamtzusammenhänge zu verstehen…

      Und darum wird auch ein Bedingungsloses Grundeinkommen allein nicht viel nützen, solange wir ein ZinsesZins-System haben. Natürlich ist das BGE besser als das, was wir jetzt haben, darum setze ich mich immer gern dafür ein, aber NUR das BGE einzuführen reicht eben nicht.

      Ich habe oft den Eindruck, dass das Thema ZinsesZins völlig außer Acht gelassen wird, aber wie Du schon richtig sagst (sinngemäß):
      Die HartzIV-Gesetze sind letztlich nur eine logische Folge dieses kranken Wirtschafts-Systems. Ein ZinsesZins-System ist kein menschlich-gesundes System, und jedes Gesetz ist diesem untergeordnet…

      Grüße,
      Andy.

      • Ich habe mir – auf Empfehlung des Users „H.-W.“ hier im Forum – das Video von Prof. Bontrup zu dem Thema „Das Versagen der Mainstream-Ökonomie“ angesehen und bin zu endgültigen Erkenntnis gelangt, dass die Menschen schlicht und einfach den Gesamtüberblick respektive Gesamtzusammenhänge des Systems nicht mehr verstehen, woraus sich dann obskure Handlungen ergeben: Jeder vertritt in seinem Fachbereich die Dogmen, die er gelernt hat ohne dabei den eigenen Tellerrand zu verlassen und somit zu versuchen, den Gesamtüberblick zu wahren, das jedoch – zugegeben – keine Leichtigkeit darstellt. Vor jenem Hintergrund meint dann zum Beispiel der Manager eines Unternehmens, er müsse um jeden Preis Gewinn erzielen – gleichgültig auf welchem Wege; der Ökologe beschwert sich dann über die daraus resultierende, zunehmende Umweltverschmutzung und ruft die Politik auf, jene mit schärferen Gesetzen sowie Vorschriften zu begegnen, und so weiter und so fort. Kurz: Jeder kocht sein eigenes Süppchen; danach wundern sich jedoch alle, weshalb das Salz sowie die Gewürze fehlen, um sie geschmacklich zu veredeln, um eine Metapher für jene Problematik zu verwenden.
        Ich unterstelle den Menschen nicht einmal böse Absichten in ihren alltäglichen Handlungen, die sie anstellen; sie wissen es vermutlich nicht besser. Meines Erachtens besitzen die Menschen eine mentale Sperre, die es ihnen verweigert, ihre Vernunft über Dogmen siegen zu lassen. Wieso sonst ist es zu erklären, dass die Vermögenden stets reicher werden wollen, während auf der anderen Seite ihre Mitmenschen erbärmlich auf der Straße zugrunde gehen? Eventuell ist das lediglich ihre persönliche Antwort auf eine ohne Sinnhaftigkeit geprägte menschliche Existenz auf jenen Planeten; vielleicht ein Ausdruck der Orientierungslosigkeit der Menschen, welche sie umgibt oder: Sie wissen es schlicht und einfach nicht besser.

        Letztendlich muss doch die Frage gestellt werden, wohin wollen die Menschen, welche Ziele besitzen sie? Kann es wirklich das menschliche Sein auf jener Erde erfüllen, ständig blind nach Profit zu gieren und somit seine Mitmenschen ein menschenwürdiges Leben vorzuenthalten oder ergibt sich jene Tatsache daraus, dass die sogenannte „Elite“ es schlicht und einfach nicht besser weiß und jenes Profitsuche ihre persönliche Heilslehre auf jenem Planten darstellt? Meines Erachtens muss man jedoch jene Frage eindeutig verneinen, da jene Vorgehensweise – wenn man das Gesamtsystem betrachtet – eindeutig sinnfrei erscheint!

        Auch eine Ebene tiefer, d.h. das „einfache“ Volk, muss sich meines Erachtens die Frage stellen, wohin es persönlich möchte: Logisch ein in Freiheit und in selbstbestimmtes Leben führen, was jeder Mensch möchte.
        Ist es tatsächlich lediglich die finanzielle Abhängigkeit der Arbeitssuchenden von den Bundesagenturen respektive Jobcentern, die ihnen ein selbstbestimmtes Leben verwehrt? Oder fehlen noch anderweitige Attribute wie zum Beispiel Bildung, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Fragen, die ich mir derzeit stelle.
        Wenn tatsächlich die finanzielle Abhängigkeit und der daraus ergebene Willkür der Bundesagenturen bzw. Jobcentern die einzige Blockade der Menschen in ein selbstbestimmtes Leben darstellt, dann schlage ich tatsächlich – zumindest für den Anfang – eine Art WorldVision Deutschland vor, um jenen Menschen ein (einigermaßen) selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen oder es zumindest zu versuchen. Ob wir tatsächlich das bestehende, räuberische Geld- sowie Wirtschaftssystem hin zu einem menschen- sowie umweltorientierten jemals verändern können, bezweifle ich stark, da eine Vielzahl an Manipulationsmöglichkeiten der Machtinhaber vorhanden ist, dass eine grundlegende Erneuerung des Systems unwahrscheinlich erscheint.
        Wir können jedoch als Volk versuchen, Solidarität untereinander zu zeigen und somit der Bestie „privates Schuldgeldsystem“ wenigstens die Stirn zu bieten. Darüber hinaus können wir Aufklärungsarbeit über das bestehende Geldsystem leisten. Und wir können jeden Tag den kategorischen Imperativ von Kant folgen, der besagt: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde“. Wenn wir nur ansatzweise versuchen, jene Maxime in unseren alltäglichen Handlungen einfließen zu lassen, würde meines Erachtens das Zusammenleben unserer Gesellschaft in einem neuen Lichte erstrahlen.

        Viele schöne Grüsse
        Martin

  40. Normalerweise ist dann der Personalwechsel in der Führungsebene fällig, oder?

  41. Die Arbeitsagentur samt Jobcenter ist doch das größte Theater in Deutschland, das auf der einen Seite mit „Profischauspielern“ besetzt ist, die Ihre Rolle perfekt einstudiert haben und alle 6 Monate ein paar Laienschauspieler zum Vorsprechen einladen und dies, obwohl sie gar keine Rolle für die Laiendarsteller haben. So spielen beide Seiten, Ihre Rolle in dieser Komödie, die eigentlich eine Tragödie ist, doch ganz gut.

    • Genauso ist es. Ein Riesen-Theater mit sehr unmenschlichen Darstellern und Komödianten. Nur das es für viele der Ernst im Alltag ist.

      • Nein, so ist es nicht. Schauspielern nimmt man ihre Rolle (meist, die guten) ab. Im JoBCenter merkt man das da nur Laien-Schauspieler sitzen

    • Ich denke, dass es noch viel schlimmer ist. Es ist noch nicht lange her, da erklärte eine Sachbearbeitung aus den Jobcentern die Konstruktion der BA und Jobcenter aus ihrer Sicht in einem Hartz Forum. Sie beschrieb es als militärisch anmutende Struktur, mit klarer Befehlskette von oben nach unten.
      Schauen wir uns doch den Lebenslauf des Frank-J. Weise aus dem Vorstand der BA aufmerksam an:
      Offizier der Bundeswehr sticht da sofort ins Auge, nicht General, sondern Offizier, Oberst d. R.
      Die Generalität befindet sich mit ihrem Führungsstab im BMAS und heißt von der Leyen. In der BA befindet sich der benötigte und dienstbare Kadavergehorsam, in langjähriger Ausbildung und Tätigkeit anerzogen und bis heute in der Struktur durchgesetzt.
      Welche Strukturen schon aus Kadavergehorsam erwachsen sind, kann jeder im Geschichtsbuch nachlesen. Wir befinden uns längst wieder auf derartigen Abwegen!

Trackbacks

  1. Patt! Bundesrechnungshof versus Interne Revision | WIR Der ZeitBote Saarland
  2. Aufgelesen und kommentiert 2013-07-08 - Duckhome
  3. Froschs Blog: » Im Netz aufgefischt #118
%d Bloggern gefällt das: