Bundesagentur für Arbeit im Karussell der Zahlen

Karikatur_Alos_Zahlen 2

Prüfungsbericht/Mitteilung des Bundesrechnungshofs – ziemlich weit unten im Thread von M. Behrsing

Die Prüfungsmitteilung des Bundesrechnungshof an die Bundesagentur für Arbeit (BA) vom November 2012 kann und muss eine Chance darstellen, das System des Controllings und der Zielvereinbarungen neu zu überdenken. Die Bundesagentur für Arbeit hat nun die Möglichkeit sich die Worte des Vorstands Weise „Wir arbeiten für Menschen und nicht für Zahlen“ auf den Leib zu zementieren.

Selbstverständlich ging die Berichtserstattung über den leidlichen Bericht des Bundesrechnungshofs zur „Vermittlungsmanipulation“ nicht an mir vorüber und habe mir ein paar wenige Gedanken dazu gemacht.

Jedes Unternehmen muss ein Controlling- und Steuerungssystem besitzen. Auch hat jedes Unternehmen eine oder mehrere Leitfiguren, die entsprechende Vorschläge und daraus resultierende Vorgänge entwickeln. Bei der BA ist es das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter der Führung durch Frau von der Leyen und sie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Zielerreichung der BA zu beobachten und zu bewerten. Ein hohes Ziel. Wissen muss man, dass die sogenannten Rahmenzielvereinbarungen wie die Verbesserung des Arbeitsmarktausgleich, die Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit, die Begleitung des Strukturwandels und die Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit, zwischen der BA und dem BMAS nicht mit Zahlen versehen sind. Auch muss man wissen, dass sich die BA wesentlich den Beitragszahlern verpflichtet fühlt und dass das BMAS die Interessen aller Akteure am Arbeitsmarkt vertritt. Somit sind die Interessen unterschiedlich gelagert. Nun stellt sich die Frage, wie will das Bundesarbeitsministerium wissen, ob die Ziele durch die BA erreicht wurden, wenn diese nicht mit Zielgrößen versehen sind? Ein Vergleich und eine Bewertung, ob die BA entsprechend der Rahmenzielvereinbarung agiert und reagiert hat, kann nicht stattfinden und Frau von der Leyen kann sich somit die Bewertung sparen.

Zeitarbeit

Für die Bundesagentur für Arbeit zählt die schnelle Vermittlung. Darunter fällt die rasante Vermittlung in die Zeitarbeit. Berücksichtigt wird nicht, dass sie mit einem geringen Einkommen, einem erhöhten Armutsrisiko und einer sehr hohen Entlassungswahrscheinlichkeit verbunden ist. Der Verlust durch das geringe Einkommen auf die spätere Rente wird ebenso unter den Teppich gekehrt. Die Vermittlung in Zeitarbeit hat den gleichen Stellenwert wie Vermittlung außerhalb derer. Mit einer gehäuften Vermittlung, und sei sie noch so kurzfristig, steigt die Erfolgsquote der erfolgreich besetzten Stellen und entsprechend der Index zur Zielerreichung. Würde die Bundesagentur für Arbeit nun analog der Menschen reagieren, müssten sie ab sofort die sozialen Risiken berücksichtigen und diese im jährlichen Bericht zur Rahmenzielvereinbarung veröffentlichen. Noch besser wäre es, diese Risiken im jährlichen Eingliederungsbericht zu ergänzen, da nur dieser durch das BMAS dem Deutschen Bundestag zugeführt wird.

Nichtleistungsempfänger

Gemeldete Personen in den Agenturen für Arbeit ohne Leistungsbezug liegen in der Gewichtung bei zwei Punkten. Dieses war 2012 so und ist 2013 identisch. Faktisch bedeutet dieses, dass die Gemeldeten ohne Bezüge in den Agenturen, aufgrund dessen schon kaum Beachtung finden. Gibt diese Vermittlung ja auch kaum Bonuspunkte für die Geschäftsstellenleitung und somit weniger Leistungsprämie. Daraus folgt im Vorfeld eine Diskriminierung im Hinblick auf die derzeitige Steuerung. Ebenso muss ein Gleichgewicht zwischen Leistungsbeziehern und Nichtleistungsempfänger, insbesondere bei den Qualifizierungen bestehen. Vor allem im Hinblick auf den ständigen Hinweis, dass wir einen Fachkräftemangel haben. Somit müssen die Langzeitarbeitslosen ebenso die gleiche Berücksichtigung für Weiterbildungsmaßnahmen erhalten, wie die Nichtleistungsempfänger oder auch Kurzarbeitslose – auch wenn es „Kann-Bestimmungen“ sind. Und dieses „Können“ darf nicht zum Nachteil Anderer ausgelegt werden.

Job-to-Job

Job-to-Job, als interne Bezeichnung betitelt Personen, die in den Agenturen gemeldet sind und sich in einem gekündigten, befristeten oder von „Arbeitslosigkeit bedroht“ Arbeitsverhältnis befinden. Zumeist werden sie im internen System Verbis als „arbeitsuchend“ geführt. Der Integrationsgrad betrug 2012 in der Gewichtung zunächst 20 Punkte, der jedoch im selben Jahr auf 17,5 reduziert wurde. Im Jahr 2013 als „Vermeidungsquote Arbeitslos“ liegt er bei 17. Die Agenturen haben somit die Aufgabe, die Gemeldeten vor einer tatsächlichen Arbeitslosigkeit zu vermitteln. Auffällig ist, dass diese Quote seit 2008 bis 2012 konstant anstieg. Lag diese 2008 noch bei zehn, wurde diese stetig angehoben.

Noch-Erwerbstätige stellen für die Agenturen ein „Leckerli“ dar. Noch haben sie nicht den Ruf von „Arbeitslosen“ oder gar „Hartzer“ und sind somit keiner Stigmatisierung, auch nicht bei den Arbeitgebern, ausgesetzt. Die Agenturen arbeiten gerne mit diesen Menschen. So ist es nicht verwunderlich, wenn gerade sie bevorzugt behandelt werden, um schnell eine Lösung herbeizuführen. Voraussetzung ist jedoch, das der Arbeitsuchend-Gemeldete eine abgeschlossene Ausbildung, keine Vermittlungshemmnisse aufweist und somit „marktnah“ ist, über einen Führerschein und noch besser PKW verfüge und in einem stark nachgefragten Beruf arbeitet. Ausgeklammert wurden Gemeldete mit gesundheitlichen Einschränkungen, Ungelernte ohne Führerschein, z.T. Ältere ab 50 Jahren, Personen mit einer Wiedereinstellungszusage ohne Beratungswunsch oder Rehabilitanden und Schwerbehinderte. Zur Hilfe nehmen sich die Arbeitsvermittler die Teams des internen Arbeitgeber-Service. Diese stehen zumeist im direkten Kontakt mit den Arbeitgebern und deren Aufgaben bestehen darin, potentielle Bewerber in Absprache oder auch ohne Absprache mit ihren zu betreuenden Unternehmen zusammenzuführen. Persönliche Betreuung der Arbeitgeber durch die Arbeitgeber-Service Teams inbegriffen. Auffällig ist, dass die Job-to-Job „Kunden“ die Termine in den Agenturen zum Teil nicht wahrnahmen. Um dieses zu steigern, wurden die „Kunden“ teilweise durch die Agenturen telefonisch an die Termine erinnert sowie Beratungszeiten in den Abendstunden oder gar Samstag verlegt.

Job-to-Job „Kunden“ bergen neben der eventuellen „einfacheren“ Vermittlung das Risiko, dass sie sich, insbesondere bei Weiterbeschäftigung, nicht mehr in der Agentur melden. Somit kann keine erfolgreiche Vermittlung im Zählsystem wirken. Und genau diese wird jedoch benötigt, um die Zielvereinbarungen der einzelnen Agenturen zu erreichen und um die säglichen Leistungsprämien zu erhalten. Stellt allein die Leistungsprämie einen zweifelhaften Akt dar, ist bereits die Unterteilung von Menschen in ihrer Ausbildung, Alter, Gesundheit usw. eine Diskriminierung. Selbst das Sozialgesetzbuch III § 36 Absatz 2 Satz 1 macht deutlich, dass die Agentur für Arbeit keine Einschränkungen auf Wunsch des Arbeitgebers in Bezug auf Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand oder Staatsangehörigkeit vornehmen darf, sofern diese nicht die auszuübende Tätigkeit beeinflussen. Das Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3 besagt, dass niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Ob es nötig ist, die Gemeldeten per Telefon an Beratungstermine oder an die Mitteilung bei Fortsetzung der Beschäftigung oder neuem Arbeitsplatz zu erinnern, ist fragwürdig. Vielleicht sollten die Mitarbeiter in den Agenturen diese Zeit lieber für die intensive und passgenaue Beratung der Gemeldeten aufwenden und ihren Feierabend sowie Wochenende genießen dürfen.

Kessel des Drucks

Festzustellen ist, dass die Agenturen für Arbeit, und in den Jobcentern sieht es nicht anders aus, von Quoten, Zielvereinbarungen, Statistiken und Leistungsprämien in den Führungsetagen geprägt sind. Der Druck durch die hohe Zielerreichung ist stückweise immens und wird von den Geschäftsführern auf die Teamleiter und den Sachbearbeitern herunter gebrochen. Die Sachbearbeiter werden durch Aussagen durch die Führungsebene von fehlenden Integrationen, Quoten oder den ständigen Hinweisen auf die zeitnahe „Konsolidierung“ und den Listen von falschen Abmeldungen in Verbis konfrontiert und wissen eigentlich im Grunde genommen gar nicht, wie die Zusammenhänge sind.

... und die kugel rollt weiter ...

… und die kugel rollt weiter …

Die Hilfe soll durch die Mitarbeiter kommen

Die Regionaldirektionen fordern nun aktuell die Mitarbeiter dazu auf, Kritik, Tipps, Hinweise und Vorschläge per Zentralem Postfach zu erbringen. Nur was sollen sie bringen, wenn sie gar nicht aufgeklärt sind? Kennen sie den Prüfungsbericht? Kennen alle die Strukturen zwischen Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales? Kennen sie das interne Controlling-System und deren Berechnungen?

Nein, wie auch! Dazu muss die Führungsebene, und das ist hier die Bundesagentur für Arbeit, Transparenz schaffen. Eine einfache Transparenz, die auch Menschen, ohne ein BWL-Studium verstehen und nachvollziehen können.

Ich sehe ein, dass nicht jeder Schritt der Führungsebenen den „kleinen“ Angestellten in ihren Büros der Agenturen für Arbeit und Jobcenter mitgeteilt werden muss. Ich sehe aber nicht ein, wenn von Menschen gesprochen wird und die interne Arbeit und die Zielsetzungen nicht dem entsprechen und auch nicht entsprechen können. Unter Druck stehen die Standort- und Teamleitungen. Sie müssen ausbügeln, was ihnen vorgesetzt wird. Aber wer weiß, vielleicht erhalten sie auch nicht alle Informationen und sind somit Ausführer von Weisungen, die sie selbst nicht verstehen. Und dann menschelt es durchaus – auf allen Ebenen und das unabhängig von Zahlen oder gerade wegen den Zahlen (?). Die geforderten Zahlen verstärken es nur und die Leidtragenden sind die Mitarbeiter in den Behörden und schlussendlich, was weitaus stärker wiegt, die Erwerbslosen.

Ich möchte darauf hinweisen, das ich mich in diesem Artikel nur auf den Prüfungsbericht des Bundesrechnungshof beziehe – ohne eine weitere persönliche Meinung bezüglich Hartz IV oder des Bedingungslosen Grundeinkommens. Diese sind in den anderen Artikeln, Interviews nachzulesen. 



Kategorien:Arbeitsmarktpolitik, Berlin, Bundesagentur für Arbeit

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170 replies

  1. Letztendlich wird es nur wieder darauf hinaus laufen, das man wieder auf die Arbeitslosen einprügelt, die „Vereinbarungen“ die ihnen zwangsweise aufdiktiert werden, angehoben werden, damit sie noch weniger unselbstständiger werden können. Denn Fakt ist, es gibt garnicht genug Arbeit für alle und Fakt ist auch das Arbeit und Aufstockung keine Alternative ist, sondern nur langsamer in Armut führt.

    Am Ende ist es immer so das jeder Schlag gegen das Arbeitsamt bei deren Kundschaft landet. Das Problem fehlender Arbeit zu anständigen Löhen löst es nicht. Dafür sind ganz andere Konzepte z.b. BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) notwendig, die diese Jobcenter-Gängelei ablöst.

  2. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

    Hier ein Ausschnitt aus meinen letzten Widerspruch:
    (Anrechnung einer Dividende, die bisher anrechnungsfrei war, < 100.- €):

    Sehr geehrte…….
    gegen den o.g. Bescheid erhebe ich insofern Widerspruch, als das es auf Seite 2 heißt,
    „Nach § 43 SGB II können Geldleistungen…, wenn es um Ansprüche auf Erstattung oder Schadenersatz handelt, die durch vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben veranlasst wurden.“
    Diese Unterstellung ist sachlich FALSCH, denn bereits zu Ihrer Anhörung in diesem Zusammenhang, habe ich mich auf den Vertrauensschutz berufen, der besagt, dass der Bürger sich bei seinen Dispositionen auf die bestehende Rechtslage verlassen darf und bei Gesetzesänderungen keine für den Bürger nachteiligen Rückwirkungen in Kraft treten dürfen.
    Meine Angaben waren zudem stets richtig und vollständig!
    Demnach ist dieser § 43 in meinem Fall nicht anwendbar, da die Voraussetzungen nachweislich keinen Bestand haben!
    Da die obige Begründung nicht den Tatsachen entspricht und somit diskriminierend und verleumderisch sind, erwarte ich innerhalb der nächsten 14 Tage eine formelle Entschuldigung.

    Für den Fall, dass Sie dem nicht nachkommen sollten, behalte ich mir das Recht vor, sowohl eine Verleumdungsklage, als auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu stellen.

    Ein solches Schreiben an einen „Kunden“ hätte in der Privatwirtschaft schon für eine Abmahnung gereicht.

    Sobald von Ihrer Seite irgendwelche Aufrechnungen möglich sind, werden diese SOFORT durchgeführt, andererseits aber Forderungen von mir, wie z.B. für ein angemessenes Warmwassergeld nicht nachgekommen, so dass Klagen vor dem Sozialgericht notwendig werden, ich jahrelang auf Erstattungen warten muss und mich somit ständig auch in einer von Ihnen verursachten Unterdeckung befinde.

    Damit wird auch der Wirtschaftlichkeit im Sinne der Bundeshaushaltsordnung nicht entsprochen und der Steuerzahler (wie ich) unnötig belastet.

    Antwort des Jobcenter:
    Sehr geehrter Herr …,

    ich habe als zuständiger Teamleiter lhren Widerspruch erhalten und werde diesen heute an die zuständige Rechtsstelle zur weiteren Prüfung abgeben.
    Bis zur endgültigen Klärung werde ich die Aufrechnung nach § 43 SGB ll stoppen und lhnen die bereits einbehaltenen 13,20 Euro für den Monat Juli 2013 heute übenrweisen.
    Da ein Textteil im besagten Bescheid bei lhnen zu „lrritationen“ geführt hat, bestätige ich lhnen hiermit, dass Sie alle Angaben dahingehend stets richtig und vollständig getätigt haben.
    Betrachten Sie dies in diesem Punkt als Entschuldigung.
    (letzte Hervorhebung ist von mir)

  3. Hallo,

    ein weig off-topic (außerhalb des speziellen Themas hier), aber recht aktuell (Samstag, 29.06.2013, ca. 11:00 Uhr):
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/strompreis-hartz-iv-leistungen-sind-20-prozent-zu-niedrig-a-908419.html
    Und danke an Frau Hannemann für die Veröffentlichung des Gesprächsprotokolls der BA (ein Post höher, zur Zeit der erste auf der Homepage).

  4. Was viele von uns sicherlich noch nicht wussten 😉 :
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/inflation-juni100.html

  5. Das sollte sich jeder in fetter Großschrift ausdrucken und in, an und der Umgebung der Argen anbringen.

    Ich möchte die Menschen auf ihrem Weg von der Hoffnung in die Hoffnungslosigkeit über die Trostlosigkeit in die Aussichtslosigkeit begleiten.

    Ihr/e FallmanagerIn

    Denn sie WISSEN GENAU WAS SIE TUN!

    Der Souverän

  6. „Ich möchte die Menschen auf ihrem Weg von der Hoffnungslosigkeit über die Trostlosigkeit in die Aussichtslosigkeit begleiten.“
    (Matthias Beltz)
    🙂

    Hartz-IV-Decathlon

    Marathon? Iron Man? Zehnkampf (Decathlon)? Hartz-IV-Decathlon ist die neue Sportart für die breite Masse der Sporttreibenden. Man kann es als Breitensport betreiben; aber auch als Spitzensport für Hartgesottene, die stets neue Herausforderungen suchen.
    Die Geschichte der Sportart

    2004 trafen sich im Vorzimmer einer (hier aus verständlichen Gründen nicht genannten) Fallmanagerin eines (hier ebenfalls nicht genannten) Arbeitsamtes die Gründerväter der Sportart:
    Der arbeitslose Bauarbeiter Peter S., der arbeitslose Neurochirurg Christian W. und der Langzeitarbeitslose Lebenskünstler und Berufsverweigerer Martin U.. Die drei schlossen nach einer zwanglosen Unterhaltung eine Wette (übrigens um 100 Liter Bier) ab, wer Hartz IV erfolgreicher durchsteht.
    Das war die Geburtsstunde des Hartz-IV-Decathlons.
    Nachdem die drei bei der Sachbearbeiterin keinen zählbaren Erfolg hatten, verlagerten sie die Diskussion über die Spielregeln in eine Kneipe im Stadtzentrum. Dort einigte man sich auf 10 Disziplinen und ein komplexes Wertungssystem, bei dem man in jeder Disziplin 1000 Punkte holen kann. Gewonnen hat, wer a) alle Disziplinen durchsteht, b) bei keiner Disziplin 0 Pkt holt, c) nach der 10. Disziplin die meisten Punkte hat und d) (der wichtigste Punkt eigentlich) zu keinem Zeitpunkt des Wettbewerbs eine Leistungskürzung des ALG II erhält. Man taufte den existenziellen Wettbewerb Hartz-IV-Decathlon oder auch Hartz-IV-Zehnkampf. Die Dauer des Wettbewerbs ist auf maximal 12 Wochen ausgelegt.

    Die Voraussetzungen

    Was muss man mitbringen? Angemessene Kleidung (siehe auch 1.3.), viel Mut, Leidenschaft, Ausdauer, Leidensfähigkeit und auch ein gehöriges Maß an Verzweifeltheit.
    Die Kleidung – eine Philosophiefrage

    Alle Disziplinen müssen in derselben Kleidung absolviert werden! Es ist nicht erlaubt ein Kleidungsstück während des Wettkampfs aus- oder neuanzuziehen! Besuche in Waschsalons, Nähstübchen oder Waschstraßen sind ebenfalls aufs strengste verboten!
    Wählt man also formelle Kleidung (für die Herren: einreihiger Anzug und passende Krawatte; für die Damen: Seidenblousons mit Brosche und Faltenrock) gibt es Disziplinen, in denen man gut punkten kann. Umgekehrt wählen auch Teilnehmer rustikales Arbeitsoutfit (z.B. Latzhosen und Stahlkappenschuhe). Dies birgt Vorteile in anderen Disziplinen.

    TIPs vom Profi!!!: Schwitzen Sie nicht, verdrecken Sie sich nicht, reißen Sie sich keine Winkelhaken!! Deodorant ist erlaubt! Immer reichlich nachkaufen!!!

    Die Disziplinen

    Disziplin 1: 4fach Sprint durch das AA

    Der Hartz-IV-Decathlon (nachfolgend: H4D) beginnt mit einer Sprintdisziplin.
    Vom Eingang des Arbeitsamtes der ausrichtenden Stadt geht es nach der Öffnung der Türen um 07:00 Uhr direkt an den Meldeschalter. Wer dort zuerst ankommt, hat große taktisch-strategische Vorteile und kommt direkt dran. Die anderen müssen zum Wartenmarkenschalter rennen und eine Wartemarke ziehen. Sie werden dann in korrekter Reihenfolge aufgerufen und können Disziplin 1 im Anschluss umgehend fortsetzen.

    TIPs vom Profi!!!: Sind sie nicht ganz vorne, DIREKT zu den Wartemarken! Wer eine hintere Position beim ersten Sprint belegt hat, geht am besten noch rasch in die benachbarte Bäckerei und schiebt ein kurzes Frühstück dazwischen!

    Ist die „Hürde Meldeschalter“ absolviert, geht es im Sprinttempo auf direktem Weg durchs Treppenhaus zur Anmeldung. Aufzüge sind nicht erlaubt, was aber nicht viel ausmacht, denn die sind in den veralteten Gebäuden ohnehin meistens defekt. Diese ist in den meisten Ämtern nach Buchstaben sortiert. Man kann Glück haben und man muss nur in den ersten Stock, oder hat nur eine kurze Schlange vor sich. Genauso kann man auch dort erneut auf Wartemarken stoßen.

    TIPs vom Profi!!!: Heißen Sie nicht Müller, Meier, Ütztürk oder Schmidt. Gerade der Buchstabe Ü ist oft überlaufen! Gehen sie als Vorbereitung aufs Einwohnermeldeamt und benennen Sie sich um! Zum Beispiel in XUXU oder so! So sparen Sie sich unnötige Warterei.

    Nach erfolgreichem Absolvieren der Anmeldung bekommen Sie eine Vorsprache beim „zuständigen Fallmanager“. Sprint Nr.3! Hin! Und dort gilt es nun möglichst schnell vorzusprechen und sich das sogenannte Hartz-IV-Antragsformular-Deckblatt zu holen!

    TIPs vom Profi!!!: Lassen Sie sich nicht abwimmeln oder gar (ANFÄNGERFEHLER!) mit einem ‚Termin erst in zwei Wochen“ vertrösten. Das führt zu unnötigen Punktverlusten! Klopfen Sie NIEMALS an Bürotüren! Gehen Sie direkt rein und heucheln Sie „Entschuldigung, ich dachte es sei frei…“!!

    Danach der abschließende Sprint wieder zum Ausgang des Gebäudes.

    PUNKTE:
    Maximalpunktzahl 1000 Pkt ist erreicht, wenn der Teilnehmer des H4D VOR 10 Uhr morgens mit dem Antragsformulardeckblatt bewaffnet wieder den Ausgang erreicht. Jede 15min Verspätung kostet den Teilnehmer 50 Pkt. Abzug!

    Disziplin 2: Formularweitsprung/Formularweitwurf

    Alle Teilnehmer, die Disziplin 1 erfolgreich absolviert haben treffen sich auf dem Parkplatz des Arbeitsamtes und absolvieren wahlweise den Formularweitsprung oder den Formularweitwurf

    Formularweitsprung

    Der Teilnehmer hat 1 Minute Zeit. Er muss in dieser Zeit einen Parcours absolvieren, in dem 17 mal 17 Hartz IV Deckblätter ausgelegt sind. 17 Deckblatter sind etwa 4,59m. Pro erfolreichem Sprung gibt es 58,823529411 Punkte. Schafft man alle 17 Sprünge in der vorgegebenen Minute hat man also die Maximalpunktezahl 1000 erreicht.

    TIPs vom Profi!!!: Wählen Sie mit Bedacht! Der Weitsprung ist für Sie nur die richtige Disziplin, wenn sie überzhaupt so weit springen können! Sonst nehmen Sie lieber den Weitwurf! Gehen Sie jeden Sprung an, als wäre es Ihr Letzter! Fallen Sie nicht (s.Kleidung)!
    Formularweitwurf

    Der Teilnehmer bekommt ein Deckblatt eines Antragsformulars. Dies muss er zur Erlangung der maximalen Punktzahl 20m weit werfen. Dazu hat er drei Versuche, der weiteste Versuch zählt, es wird gerundet. 50 Pkt. erntet man pro geworfenen Meter! Also geben z.B. 12,45m 625 Pkt.

    TIPs vom Profi!!!: Belegen Sie vorher den Oregamikurs in der Volkshochschule! Lernen sie, wie man einen perfekten Papierflieger bastelt! Lernen sie Papierfliegerballistik! Beachten Sie den Wind! Rückenwind ist ein sicherer Garant für hohe Punktzahlen!

    Disziplin 3: 800m Rundlauf zur Fallmanagerin

    Die dritte Disziplin ist ebenfalls geprägt durch die Regel, dass man keine Aufzüge, Rolltreppen und Pater Noster benutzen darf. Sie beginnt abermals am Gebäudeeingang und endet auch wieder dort.
    Es wird eine exakt 800m lange Strecke abgesteckt: Vom Gebäudeeingang bis zum Schreibtisch der Fallmanagerin und zurück. Der Teilnehmer läuft hin, legt seinen ausgefüllten Hartz IV Antrag auf den Tisch und läuft dieselbe Strecke dann zurück. Problem: Die Fallmanagerin will meistens noch ein „kurzes Gespräch“… zumindest will sie wissen, wieso man ohne zu klopfen zur Tür reingelaufen kommt, einen Hartz 4 Antrag auf ihren Tisch legen will und danach sofort wieder wegrennt. Dies kann zu unerwünschten Leistungskürzungen führen!

    TIPs vom Profi!!!: Gehen Sie zur Dame am Empfang. Lassen Sie ihre Fallmanagerin per Lautsprecher ausrufen. Lotsen Sie die Fallmanagerin aus ihrem Büro! Weit weg! In einen anderen Gebäudeflügel! Dann haben Sie freie Bahn und Sie ersparen sich unnützes 10minütiges Austauschen von Worthülsen wie etwa „Was suchen Sie hier?“ oder „Wie stellten Sie sich Ihre beruflichen Perspektiven eigentlich vor?“

    PUNKTE: 1000 Punkte bekommt, wer nach spätestens 8 Minuten wieder am Haupteingang erscheint. Für jede 30sec Verspätung gibt es 50 Pkt. Abzug.

    Weitere 7 Disziplinen findet ihr hier

    http://www.stupidedia.org/stupi/Hartz-IV-Decathlon

    Der Souverän

  7. Frau Hannemann hat sich selbst nie als Whistleblower bezeichnet, wird aber von vielen – m.E. zu Recht – als solches gesehen. Was die US-Regierung mit Snowden macht – ihn diffamieren und kriminalisieren, macht die BfA mit Frau Hannemann.

    Deshalb:
    Unterschreiben!!

    https://www.openpetition.de/petition/online/whistleblower-brauchen-schutz-vor-verfolgung

  8. Tach allerseits,

    was durch den Bericht des Bundesrechnungshofes schwarz auf weiß aufgedeckt wurde, war für mich eigentlich nicht überraschend. Als Arbeitsloser, der die 50 schon seit einigen Jahren überschritten hat, habe ich in meinem Umfeld, durch meine Leidensgenossen, und durch meinen eigenen Fall erfahren müssen, dass Unterschiede im Aufwand, den sich BA und Jobcenter hinsichtlich ihrer „Kunden“ machen, bestehen.

    Als älterer Arbeitsloser, erst Recht bei weiteren „Vermittlungshemmnissen“ – welcher Älterer hat nicht gesundheitliche Zipperlein! -, wird man nur noch verwaltet. Es gilt seitens des Sachbearbeiters die Devise: Sowenig Aufwand wie möglich; Auf keinen Fall soll über die „Pflichtausgaben“ ALG-I oder ALG-II ein müder Euro mehr an diesen „Unvermittelbaren“ ausgegeben werden. Selbst die Zeit, die der Sachbearbeiter für diesen „Unvermittelbaren“ aufwendet, wird auf die unbedingt nötigste beschränkt. Im Gegenteil, der einzige Moment, wo der Sachbearbeiter „aufwacht“, rege wird, ist dann gegeben, wenn er glaubt, da könne eine Sanktion bei „herausspringen“. Denn dies würde ja Geld sparen! Es ist einfach widerlich!

    Ich hatte schon stark vermutet, dass das im System so angelegt ist (z.B. Einteilung der „Kunden“ in Marktnähe, … ) und dass mein Erleben nicht die große Ausnahme ist. Denn alle Leidensgenossen, mit denen ich in Kontakt kam, hatten die gleiche Erfahrung gemacht. Über den Bericht des Bundesrechnungshofes und seiner Publikmachung bin ich deshalb sehr froh. Denn dieser ist methodisch erarbeitet, fußt auf der Auswertung der gesamten Daten – eben nicht nur auf persönlichem Erleben Einzelner. Mit diesem Bericht als BEWEIS kann man argumentieren und die Mißstände beweisbar anprangern.

    Nach langem Vorgeplänkel – es musste einfach mal raus, mein Frust ist groß – komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen:

    Es werden in den Berichten zum Arbeitsmarkt immer zwei Zahlen genannt: die Arbeitslosenzahl und die Zahl der offenen Stellen. Wie die Arbeitslosenzahl zustande kommt, was in sie eingeht, was nicht, die Methodik der ihrer Erhebung ist an vielen Stellen dokumentiert. Aber wie ist die Methodik in der Erhebung der Zahl der offenen Stellen? Was ich darüber bisher finden konnte, lässt mich vermuten, dass diese Zahl, die Zahl der offenen Stellen, verglichen mit der Erhebung der Arbeitslosenzahl, bestenfalls eine Schätzung ist, mehr oder weniger Kaffeesatzleserei!

    Meine Erfahrung lässt mich jedenfalls so etwas vermuten. Einige Hinweise:

    – Stellenangebote in der Datenbank der BA waren schon längst vergeben, wenn man nachfragte
    – bei PSA hatte ich den „starken Eindruck“, dass ihre Stellenangebote, die in der Datenbank der BA standen, einfach nur ein Fake, bestenfalls irgendwo abgeschrieben waren
    – oft habe ich ein und dasselbe Stellenangebot in der Datenbank der BA als auch in meheren anderen Jobdatenbanken/börsen gefunden (wie werden diese gezählt?)
    – auch hatte ich oft den Eindruck, dass sich Personaldienstleister und Zeitarbeitsfirmen über ein Stellenangebot in der Datenbank der BA sich nur eine eigene Datensammlung von „potentiellen Kandidaten“ für künftige Firmenanfragen anlegen wollten
    – bei Zeitarbeitsfirmen hatte ich auch den Eindruck, dass sie ein Firmenstellenangebot „nur“ kopierten, um dieser Firma dann ein „Angebot“ machen zu können; sich also „dazwischendrängten“

    Hat jemand Hinweise, auf – belastbare! – Dokumente zur Methodik der Erhebung der Zahl der offenen Stellen. Gibt es ernstzunehmende Berichte über eventuellen „Schmu“ hinsichtlich „falscher“ offener Stellen?

    Danke im Voraus für die Hinweise.

    Alles Gute

  9. Bundesagentur für Arbeit im Karussell der Zahlen.

    Wenn die BA bis zum Jahresende 10 % der Stellen abbaut,
    und gleichzeitig Millionen von Arbeitslosen jährlich 2 zusätzliche Anträge stellen,
    und die Hälfte davon Widerspruch einlegt,
    und davon wieder die Hälfte klagt,
    dann entsteht ein ungeheurer zusätzlicher Arbeitsaufwand.
    Das ist nur ein theoretisches Zahlenspiel.
    Was würde passieren, Frau Hannemann?

    • @somethingwrong,

      die BfA hat ja selbst mit ALG II-Empfängern kaum etwas zu tun.
      Das machen die selbstherrlichen Jobcenter.
      Ihr Zahlenspiel halte ich aber nicht für theoretisch, sondern dürfte in Zukunft noch drastischer aussehen,
      zumal die Zahl der „Leistungsberechtigten“ weiterhin steigen wird.
      Auch die unten genannte Zahl der offenen Stellen, ist bereits sehr „geschönt“.
      Ein Arbeitgeber, der qualifiziertes Personal sucht, wendet sich bestimmt nicht an diese „Organisation“,
      sondern überläßt dies professionellen „Headhuntern“, da die wesentlich effektiver sind.

    • Ist Chaos steigerbar? Ich chaose, du chaost, er / sie / es chaosen, wir chaosen, ihr chaost, sie chaoten

      • Normalerweise ja nicht, ABER es gibt Institutionen, die schaffen auch das noch! 😉

      • Danke, das sehe ich als Bestätigung, dass es ein guter Weg ist, Dann werde ich das so fortführen, denn für mich ist es längst Praxis.
        Noch mehr Chaos, noch mehr Fehler, noch mehr Widersprüche, noch mehr Klagen.
        Und am Ende – der ersehnte Zusammenbruch des Systems.

      • Ist Chaos steigerbar?

        Na klar. Kleines Chaos, mittleres Chaos, großes Chaos, mega Chaos, giga chaos, kosmos Chaos.

        Und wann wird mein Beitrag freigeschaltet? Oder wäre es dir Recht, wenn ich ihn „freiwillig“ zurücknähme?

        Der Souverän

      • chaotisch, chaotischer, BfA 😉

    • @ somethingswrong

      Die Gerichte wären hoffentlich gezwungen nach Aktenlage zu entscheiden und nicht für jeden Furz einen Gerichtstermin zu veranstalten. Mindestens 95% der Fälle – so jedenfalls meine Erfahrung – sind so eindeutig, daß es nur eines kurzen Gerichtsbeschlusses bedarf und der Drops ist gelutscht.

      Diese ganze Gerichtszelebration findet doch eh nur statt um sich wichtig zu machen, als unentbehrlich aufzuplustern.

      Deswegen findet man doch auch keine engagierten Rechtsanwälte. Da hat doch kein einziger von denen irgend ein Interesse die Sanktionspraxis per BVerfG oder EuGH abschaffen zu lassen. Auch wenn sie immer abschätzig jammern das sie an Hartzern nichts verdienen würden, verdienen sie eben doch gesamt Milliarden. Mir sind 2 Rechtsanwälte bekannt, die ausschließlich SGB II Kacke bearbeiten. Beide wurden Millionäre, der eine innerhalb 2 Jahren. Wer sich wirklich in der SGB Gesetzgebung auskennt, der kann den ganzen Hartz IV Klagedreck am Fließband bearbeiten. Die wären doch wirtschaftsblöd, würden sie sich selbst diese unerschöpfliche Einnahmequelle wegklagen.

      Der Souverän

    • Zu dem Thema der über 50 Jährige möchte ich folgendes anführen.
      Es gibt im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestag eine 3 Tage alte neue Einzelpetition in der jemand
      – der vor 1961 geboren ist
      – von 1.1.05 im vollen /ergänzenden Bezug ist bis auf 7 Monate
      – und bei dem das JC in den ganzen Jahren trotz Studium pp kaum Vermittlungsangebote hatte,
      beantragt hat , da es eh offensichtlich selbst für qualifizierte über 50 Jährige keine Arbeit außerhalb von 400 Euro Jobs gibt, dass der Petitionsausschuss die Empfehlung ausspricht, dass die Person jetzt ohne Abschlag in die Altersrente gehen kann oder bis zur regulären Rente Arbeitsmarktrente bekommt.

      Begründet wurde das unter anderem auch damit, dass die Realität belegt das es kaum Arbeitsangebote gibt, denn gäbe es die, würden die JC nicht Menschen über 58 Jahre die Regelung des §53a SGB II vorschlagen und von der Pflicht des §10 SGB II frei stellen

      Das die Vermittlung von ALG II Empfänger nicht ausreichend ist kann man an der schon bekannten neusten Veröffentlichung sehen http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsagentur-manipuliert-laut-rechnungshof-vermittlungs-statistik-a-907356.html

      Das Menschen über 50 Jahre kaum eine Chance haben belegt die BA selber mit der Veröffentlichung vom 3.6.2013 http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesagentur-aeltere-arbeitslose-haben-kaum-jobchancen-a-903374.html und die Auswertung des BMWA ergab das http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/keine-perspektive-aeltere-arbeitslose-finden-kaum-neue-jobs/8289952.html

      Das Menschen , die über 50 sind erhebliche Probleme haben in Arbeit zu kommen, wird dadurch auch belegt im Zeitalter des AGG das man Beschäftigungspakte benötigt für über 50 Jährige,wie http://www.perspektive50plus.de/ bzw. das man sogar im Zeitalter des AGG noch beginnend zum 1. Mai 2007 das Gesetz zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen in Kraft gesetzt hat , wo man AG mit Lohnzuschüsse offensichtlich ködern muss,damit man überhaupt-wohlgemerkt im Zeitalter des AGG über 50 Jährige in Arbeit bringt.

      Das Projekt 50 plus ist offensichtlich gescheitert
      http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=5014

      Die Petition ging auch an den Bundesrechnungshof zur Kenntnis, denn wenn man so eine Möglichkeit nutzen kann, dann können Vermittler sich auf andere konzentrieren, man muß nicht ständig alle 6 Monate einen Folgeantrag stellen pp
      .
      Im übrigen Empfehle ich zu der bisherigen Regelung zur vorzeitigen Antragstellung dieses http://sozialrechtsexperte.blogspot.de/2013/06/sg-duisburg-es-bestehen-ernstliche.html, wo es heißt u.a.
      SG Duisburg: Es bestehen ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Aufforderung zur Rentenantragstellung
      Sozialgericht Duisburg, Beschluss vom 28.1.2013 – S 25 AS 4787/12 ER

  10. @Tanguero
    Ich lese bisher schon lange mit und muss nun etwas dazuschreiben.
    Meine Mutter als Troll zu bezeichnen ist doch wirklich die Höhe und das nur,weil sie nicht Ihren Vorstellungen entspricht.
    Selbstverständlich haben wir in der Uni auch diesen Blog im Auge,da wir selbst bei uns die Erfahrung von Hartz-IV gemacht haben.
    Weshalb ich gut in der Lage bin die Äußerungen meiner Mutter nachzuvollziehen,da sie duch ihren Einsatz für/mit Hartz-IV-Empfängern genügend Einblick verschafft hat.
    Für mich als Außenstehende fehlt vollkommen die Einbeziehung von Hartz-IV-Empfängern durch Frau Hannemann.
    Den Betroffenen blieb nichts anderes übrig als zuzugucken und abzuwarten ob ein erfolgreichen Strategie angewendet,ansonsten entwickeln sich nur Angstgefühle.

    Nur zum Abschluss:
    Meine Mutter wird und war nie er Typ,der Groß über ihre taten rumposaunte,was sich hier sicherlich nicht ändern wird.

    P.S.:Wir(Meine Mutter und ich) haben schon lang genug die Arbeit mit der Linken in unserer Stadt genießen können,was sich hier nicht wiederholen muss.

    • @Ginger,

      ich habe Ihre Mutter (wahrscheinlich @sugar base) niemals als Troll bezeichnet.
      Wenn sie sich durch meinen (allgemein gehaltenen) Kommentar angesprochen fühlt,
      so ist dies allein ihr Problem.

      • @Ginger,
        wenn Sie mit dem Pseudonym Ihrer Mutter schreiben, sollten Sie sich auch nicht über entsprechende Bemerkungen wundern.
        Von Frau Hannemann zu erwarten, dass sie nun auch noch konkret für einzelne etwas tut,
        ist wohl auch etwas zuviel. Sie kämpft für sich, und macht dabei die Öffentlichkeit auf die Missstände
        in den Jobcentern und der BfA aufmerksam, was auch uns (ALGG II-Empfängern) sehr viel nutzt!
        Auch dieser Blog (der ihr auch Arbeit macht) kann von uns genutzt werden.
        Noch mehr von ihr zu erwarten, halte ich einfach für unverschämt!

      • Tanguero,

        Frau Hannemann ist sehr wohl in der Lage fest zu stellen, dass meine Tochter von sich zu Hause aus schrieb (IP).Da sie das nicht tut, geht sie genau wie die SB im JC vor, Menschen vorsätzlich öffentlich diffamieren lassen.
        Sie allein bewirken das dieser Blog genauso schäbig wird, wie alle anderen, jetzt soll mir nicht einer erzählen Frau Hannemann kämpft nicht nur für sich!
        Pfui, mehr bleibt nicht zu sagen, fungieren Sie hier nur als Wachhund?!

      • @suagr base,

        was erwarten Sie noch alles, von Frau Hannemann?
        Wenn hier jemand diffamiert, dann sind das wohl Sie (z.B. 27. Juni 2013 um 21:18).
        Können Sie andere Meinungen akzeptieren?
        Was hat MEINE Meinung mit den Linken zu tun?
        Ihr Gewäsch geht nicht nur mir hier auf die Nerven (wie Sie es auch schon sehr häufig von anderen lesen durften)
        Aber Sie WISSEN alles, können alles, Sie sind die Beste und der Rest der Welt einfach nur doof
        und hat von nichts und niemanden Ahnung. (Verdammt überheblich und Selbstkritik kennen Sie nicht!!!)

  11. Sehr geehrte Damen und Herren,

    meinem Empfinden nach wurde jetzt genug über die bestehenden Verhältnisse lamentiert und auf die „da Oben“ als sogenannte „Schuldige“ für die gesellschaftliche Situation geschimpft, nur: Jene, die wir als „Schuldige“ für das Hartz-IV-System ausmachen, also die Politik, hat keinerlei Macht- sowie Handlungsbefugnisse, wie Horst Seehofer, bayrischer Ministerpräsident zugegeben hat, indem er folgende Äußerung tätigte: „Diejenigen, die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden haben nichts zu entscheiden“. Ergo: Es ist meines Erachtens verlorene Zeit, auf eine Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch die Politik zu warten! Wenn muss die Bevölkerung eine Phalanx bilden, um gegen die zunehmende Spaltung der Gesellschaft vorzugehen!
    Und hier bin ich bereits an meiner Intention jenes Kommentars angelangt, indem ich folgende Frage in den Raum werfe:

    – Können wir, d.h. die Bevölkerung, gegen die gesellschaftlichen Missstände – ausgelöst durch Hartz-IV – eingermaßen Herr werden, indem wir gemeinsam dagegen vorgehen? Und wenn ja: Wie ohne dabei die Bezieher im ALG-II-Bezug als Menschen zweiter Klasse anzusehen, indem wir sie mit Mitleid begegnen, denn: Sie werden lediglich seitens des Hartz-IV-Systems zu hilflosen Menschen erzogen, indem sie wie Kinder behandelt werden, die fremdbestimmt werden müssen!

    Ich hätte einen Vorschlag zu machen: Wir gründen so eine Art Worldvision für Deutschland, indem ALG-II-Bezieher einen oder mehrere Paten erhalten, den/die er monatlich mit einem bestimmten Betrag finanziert.
    (Weshalb werden Milliardenbeträge an Worldvision jedes Jahr gespendet, in der Hoffnung, den afrikanischen Kindern vermeintlich ein besseres Leben zu ermöglichen, was jedoch aufgrund der gegebenen politischen sowie wirtschaftlichen Struktur des Staates meines Erachtens kaum zu ermöglichen ist während hier in Deutschland Menschen wie Tiere im Schach gehalten werden!? Wo besteht bitteschön hierin die Logik? Weil wir einen vermeintlichen Sozialstaat haben, schenken wir jenen Menschen in Deutschland keine Beachtung nach dem Motto: „Denen wird ja schon genügend geholfen“? Weshalb in die Ferne schweifen, wenn die Hoffnungslosigkeit respektive das Leid von Millionen von Menschen im eigenen Land eine unbeschreibliche Dimension angenommen hat? )

    Meines Erachtens wurden jetzt genügend Worte über den gesellschaftlichen Missstand hier in Deutschland verloren; jetzt müssen meiner Meinung nach endlich Taten folgen! Packen wir es gemeinsam an! Bekämpfen wir als starke Gemeinschaft das Hartz-IV-System! Wir können es nur gemeinsam schaffen!

    Über weitere Vorschläge Ihrerseits, wie wir gegen das Hartz-IV-System als Gemeinschaft vorgehen können, bin ich Ihnen sehr dankbar.

    Viele schöne Grüsse
    Martin Kienzle

    • Martin Kienzle,

      erst einmal recht herzlichen Dank für Ihre Worte!
      Ihr Ansinnen, eine Vergemeinschaftung zu schaffen, kann und muss auf willige Ohren stoßen.
      Nun zu meinen pers. Gedanken dazu!
      Der erste Weg wäre, sofern sich Frau Hannemann dazu bereit erklärt, sie als Aushängegeschild zu benutzen(Entschuldigung), denn durch sie, mit ihr, fällt das Ansprechen gegenüber den HartzIV Empfängern leichter.Sie fungiert sozusagen als Türöffner, denn man darf nicht vergessen, viele Leistungsempfänger verstecken sich immer noch vor der Öffentlichkeit.
      facebook, Twitter etc machen es möglich, was auch bedeutet, man muss versuchen von dort aus Interessierte dazu zu bekommen, sich persönlich zu treffen.So entstehen in Deutschland viele kleine Treffen, die sich regelmäßig zu einem Großtreffen ein finden, wie finanzierbar, da ist Phantasie nötig, aber möglich! .Örtlichkeiten sind bei Tw.-facebook gut zu koordinieren
      Nach einer gewissen Zeit, (Schupperphase), muss Geld gesammelt werden, denn Anzeigen sind wichtig, große Anzeigen und zwar regelmässig, denn wir haben nicht nur den politischen Feind, sondern auch die Presse größtenteils gegen uns.
      Doch da Geld alle Türen öffnet, dürfte das dann auch kein Problem sein!
      Wenn man den HartzIV Empfänger dazu bekommt auch nur 1€ mtl zu spenden(später einmal)wird man schnell genug beisammen haben, was das Wirken in der Öffentlichkeit möglich macht.Sicherlich wird es Startschwierigkeiten geben, so lange muss man versuchen privat Gelder einzusammeln, doch man hat Erfahrung genug damit, dass man weiß, ist der Karren erst zum Laufen gebracht, erhält er eine Eigendynamik!
      Frau Hannemann kann gern ihren Vorgehensweisen weiter nach gehen, so entsteht aber Druck durch sie von Oben und dem Volk von Unten, die Politik kommt in die Quetschmühle , nicht anders kann es laufen, auch wenn man das immer noch nicht begreift!
      Ich bestehe nicht auf hinreichende Überlegungen meinerseits, die können ganz sicher andere Mitdiskutanten nach holen.Es sollte nur ein Anfang sein!

      • Erst einmal vielen lieben Dank für Ihre Ausführungen! Da die von Ihnen vorgeschlagenen Treffen und die Anzeigen zwangsläufig publik werden und die Mainstreampresse als sogenannte vierte Gewalt im Staat über eine unbeschreibliche Macht verfügt, die Mehrheit der Bevölkerung geistig zu manipulieren und sie gegen gut gemeinte Projekte aufzuwiegeln, halte ich es persönlich für sinnvoller, die Phalanx gegen das Hartz-IV-System – zumindest am Anfang – von der Öffentlichkeit entfernt zu bilden, da – wie bereits erwähnt – die Gefahr groß ist, dass das Vorhaben innerhalb der Bevölkerung diffamiert wird, sodass es zum Scheitern verurteilt ist.
        Unabhängig davon sehe ich als zweite große Problematik, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht über die gesellschaftlichen Missstände im Zuge der Hartz-IV-Gesetze Bescheid weiß, sodass auch von ihr durchaus eine Diffamierungskampagne ausgehen kann.

        Eventuell muss am Anfang lediglich ein gut informierter Kreis an Personen im ALG-II-Bezug in das Vorhaben eingebunden werden, das sich – sollte es sich als Erfolg heraustellen – peu a peu ausgeweitet werden kann.

      • Mit der Presse können Sie Recht haben, bleibt nur die Information.

        Kreise zu bilden ist ein Anfang, doch da begann bei uns schon das Problem.Es gibt immer wieder Menschen die nach Höherem streben, denen im Grunde alle anderen egal sind und wenn die dann meinen, die Leute kämen nur ihretwegen, sich auch in der Form dafür bedanken, dann ist der Kreis sofort geplatzt!
        Natürlich lässt man sich nicht davon beeindrucken, jedoch ist es schwer die restlichen Leute wieder zusammen zu bekommen.
        Es ist ja nicht so, dass diese Kreise im kleinen Umfang nicht schon öfter von einigen Leuten probiert wurde, dass Hindernis war wieder einmal der Leistungsempfänger selbst, denn auch unter ihnen gibt es eine Kaste, die Edel-HartzIV-Empfänger.
        Man glaubt es nicht, aber die Einfachheit ist anscheinend grenzenlos.
        Ebenso gibt es bei uns das HartzIV-Frühstück bei der Linken, jedoch wird daraus nur Nutzen gezogen, indem man die Mitgliederzahl erhöht!

        Trotzdem, auf ein Neues, wer aufgibt hat verloren!

        • Kaste der Edel-HartzIV-Empfänger.

          Lach 🙂 🙂 der is echt gut.

          Es wird kolportiert, daß Hartzer – genau wie alle Anderen – nach unten treten und in dem Fall natürlich Obdachlose, Berber etc. treffen. Keine Ahnung ob es so ist. Hab da keine persönlichen Erfahrungen, außer das ich Obdachlosen immer nen Euro in den Becher geb, sofern ich mal einem begegne. Meistens spreche ich sie auch an und unterhalte ich mich mit ihnen – oft sehr interessant. Und unangenehme Erfahrung hab ich da auch nie gemacht.

          Der Souverän

    • Zitat:
      „Wir gründen so eine Art Worldvision für Deutschland, indem ALG-II-Bezieher einen oder mehrere Paten erhalten, den/die er monatlich mit einem bestimmten Betrag finanziert.“

      Soso, einen oder mehrere Paten für jeden „Sanktionsempfangsberechtigten“.
      Da geht mein Mund vor Staunen auf und nicht mehr zu.
      Könnest Du das nicht gleich als „Vormund“ beim wahren Worte nennen, denn diese deutliche Formulierung fehlt im Grunde in Gänze im SGB II.

      Ich zumindest, brauche weder einen Patenonkel und lehne auch eine Patentante strikt ab (der Patenonkel bin ich selbst), sondern in einer Gesellschaft, in dem grundsätzlich gültige Zahlungsmittel die soziokulturelle Teilhabe ermöglichen, benötige ich eben schlicht und einfach GELD, zum überleben.

      Und bevor jetzt ein tieffliegender Einwurf kommt:
      Ich verfüge über einen Arbeitsplatz und über einen ordentlichen Arbeitsvertrag. Es ist der Mangel an angemessen bezahlter Arbeit, der mich bei der soziokulturellen Teilhabe behindert!

      Herr, schmeiß endlich Hirn vom Himmel!

      Grüße aus Kiel,

      Lutz

      • Lutz,

        ist es vielleicht auch möglich, dass das Ganze von Herrn Kienzle nur gut gemeint war und er nicht darauf aus ist, den Menschen einen Vormund vor zusetzen!
        Die Boshaftigkeit im Denken, ist manchmal Angst einflößend!

      • Vielen lieben Dank für Ihre Schilderungen!

        Es ginge mir bei meinen Ausführungen – wie ich bereits in dem Kommentar erwähnt habe – keineswegs darum, mit dem „Modell Worldvision“ die Personen im ALG-II-Bezug als Menschen zweiter Klasse anzusehen, die gönnerhafte Personen finanziert werden! Nein mir ging es schlicht und einfach darum, wie und ob wir, d.h. als Gemeinschaft, gegen das Hartz-IV-System und seinen Methoden vorgehen können, indem wir den Personen im ALG-II-Bezug ein menschenwürdiges sowie selbstbestimmtes Leben ermöglichen können. Es geht nicht darum, um „Wir da oben, hier da unten“, sondern um eine bessere sowie freundlichere Gemeinschaft, in der die Menschen in einer Industrienation wie Deutschland mit seiner gewaltigen Überproduktion ohne Angst und Sorge ein friedliches Leben führen können!

        Wir leben im Kapitalismus, der sinnfrei und enteignend agiert – überall geht es um Gewinn- sowie Renditemaximierung; Investmentbanker treiben mit ihren Spekulationen die Preise künstlich nach oben, wollen noch mehr erwirtschaften.
        Vor jenem Hintergrund dürfen Sie aus meiner Sicht nicht erwarten, dass Sie von Ihrer Erwerbsarbeit einigermaßen ordentlich leben können – jene Zeiten sind meines Erachtens seit den 1980er Jahren mit dem grassierenden Neoliberalismus endgültig vorbei und somit auch das Dogma, Erwerbsarbeit sichert die Existenz“!
        Entweder wir akzeptieren jene globale, wirtschaftliche Entwicklung oder wir schließen uns als Gemeinschaft zusammen und versuchen einigermaßen, jene perversen, wirtschaftlichen Entwicklungen solidarisch zu lösen! Wir haben meines Erachtens die Wahl, welchen Weg wir einschlagen möchten!

      • @sugar Base, es ist grundsätzlich alles nur gut gemeint:

        Das SGB II in der Gesamtheit und im Ergebnis des Verhungerns in der Fülle, ist nur gut gemeint.
        Die Sanktionen auch gegen Schwangere und ungeborenes Leben, sind sicherlich nur gut gemeint.
        Die Arbeit OHNE Lohn oder im besten Falle zu sittenwidrigen Almosen, ist auch nur gut gemeint.
        Die Entrechtung erst der Betroffenen und dann der Entrechter, ist auch nur gut gemeint.

        Im Grunde leben wir doch alle gut, denn so meinen wir es doch. Also kann ein anders benannter Vormund, gesellschaftlich bestellt, doch grundsätzlich auch „nur“ gut gemeint sein!

        Du meine Güte, ich könnte mich vor lauter Gutwilligkeit permanent übergeben!

        Gruß aus Kiel,

        Lutz

        PS: Die kürze meiner Grußformel ist bewusst so gewählt und lässt gezielt eine gewisse Güte vermissen!

      • @ sugar base

        „so darf man das nicht sehen, dazu nehme ich Tangueros Aussage zur Hilfe!

        Sie gehören zu dieser Gesellschaft!
        Und wenn alles eh’ nichts bringt, was soll denn Ihr ständiges Gepläre?“

        Mein „Geplärre“? Ich bin der Ansicht das meine Worte mit zu den Weisesten hier zählen.

        Ich habe mehrfach aufgezeigt was gemacht werden muß. Es ist alles überhaupt kein Problem. Wir Souveräne sind millionenfach mächtiger als die USA und alle Regierungen dieser Welt zusammen.
        Daraus ergibt sich exakt was zu tun ist.

        DAS WIRD ABER NIX.

        Also müssen uns die RTL DSDS Rooooobeeeert Sendungen und die verseuchten Fleischwurstgammelfleischbrötchen inklusive Lieblingsgetränk genommen werden, damit das was werden KANN.

        Dummerweise wissen das die Sklavenhalter auch und werden uns deshalb RTL, DSDS, Rooooobeeeeert, unser Fleischwurstgammelfleischbrötchen inklusive Lieblingsgetränk lassen und ggf. noch ein Schüppchen drauflegen.

        Also wird das wieder nix…

        Der Souverän
        der sich entspannt zurücklehnt, ab und zu mal hier und da rumfurzt und euch ansonsten ein Stückchen eurer Illusionen be-raubt

        WEIL ER GLAUBT DAS DAS DER WEG IST

      • @Martin Kienzle, wir sind in der gesellschaftlichen Diskussion viel weiter.
        Wir haben Kenntnis vom gezielten und erfolgreichen Aussitzen der Petition der Susanne Wiest. Wir haben Kenntnis vom gezielten Betrug durch die Versicherungsgesellschaft „Bundesagentur für Arbeit“, nicht erst seit Veröffentlichung durch die Medien. Wir haben Kenntnis eines breiten Bemühens in der Gesellschaft fpür ein Aufbrechen der Entrechtungsstrukturen (z. B. http://www.sanktionsmoratorium.de/).
        Es gab und es wird sie geben, die Medienberichte über gezielte Aktionen Betroffener und über solidarisches Zusammengehen und auch kontroverser Diskurse:
        http://unabhaengig-und-parteilos.de/veranstaltung-sanktionen-im-sgb-ii-nur-problematisch-oder-verfassungswidrig/

        Es ist ein schlichter und einfacher Sachstand: Die zementierte Form der Spaltung der Gesellschaft!
        Dieses aufzubrechen, ohne wirksame Solidarität der Betroffenen in der Gesamtheit untereinander, wird diese Zementierung noch weitere Regierungslegislaturen überdauern.

        Was ist nun mit dem 14.09.2013 um 13 Uhr am Neptunbrunnen?
        Kommt ihr nun alle dort hin?

        Oder kann ich mich darauf verlassen, dass ihr am Rechner zu Hause sitzt und postet?

        Praktische Solidarität ist angesagt!

        Herzlichst, Grüße aus Kiel,

        Lutz

        • Es steht ja ALG 2 Empfänger frei sich politisch zu einer Partei zusammen zu schließen,aber ich glaube das dieses kaum jemand macht, denn wer will sich schon gerne als ALG 2 Empfänger outen

          Das man Gesellschaft im abseits steht sehe ich nur in soweit das man nur eingeschränkt finanziell agieren kann.
          Im übrigen möchte ich allerdings auch anführen, dass es ALG 2 Empfänger gibt die sich durch ihre Einstellung selbst in Abseits bringen
          Wenn z.B. jemand bei Wahlen als Wahlhelfer sich meldete, als es pro Tag 100 Euro(insgesamt 4 Tage damals in HH) gab wovon dann 175 Euro frei blieb und man dann von adneren ALG 2 Empfänger ausgelacht wird weil man trotz Gegenrechnung 4 Tage sich meldet, dann gebe ich mich doch nicht ein zweites Mal mit denen ab
          Ähnlich läuft es manchmal wenn Leute hören das man obwohl das JC gegen rechnet sich nicht für einen Job bis 160 Euro bewirbt sondern auf 400 Euro arbeitet.Wenn ich dann manche Sprüche höre, wie dumm man wäre, daass man für das JC arbeitet , dann ächten sich solche Leute selber
          Das sind meine Erfahrungen

          • @Merlin,

            ich habe die 400.- € als Wahlhelfer auch ohne Anrechnung bekommen 😉

            • Wie geht das?

              • Das Jobcenter muss ja nicht alles wissen 😉
                Die Überweisung erfolgte direkt auf mein Konto ohne weitere Formalitäten.

                • Ja bei mir ging es auch aufs konto und ich habe mir zur Vorlage beim JC das auch bestätigen lassen
                  Naja hattest du keine Angst das die bei der Stadt und beim JC sich austauschen..
                  Bei mir in der Gruppe war sogar noch eine JC Mitarbeiterin von dem für mich zuständigen JC

    • @ Martin Kienzle

      Du hast vollkommen Recht. Die Mißstände sind seit jahrzehnten bekannt, angeprangert und bewiesen, es wird täglich zuhauf darüber berichtet und die Foren sind übervoll mit Einzelfällen.

      Das ist ja der Sinn der Sache aus Sicht der Macher. Lasst sie reden und lamentieren, während wir uns dabei vor Lachen nicht halten können und auf die Schenkel klopfen das es Blutergüsse gibt – ob so viel Dummheit.

      Nichts, aber auch gar nichts wirst Du oder irgend jemand erreichen, solange die Dummmasse noch ihr RTL, ihr Roooooooooobeeeeeert, ihr verseuchtes Fleischwurstgammelfleischbrötchen inklusive Lieblingsgetränk hat.

      Erst wenn du ihnen das nimmst, werden sie massenhaft auf die Straße gehen.

      Der Souverän

      • Souverän,

        so darf man das nicht sehen, dazu nehme ich Tangueros Aussage zur Hilfe!

        Sie gehören zu dieser Gesellschaft!
        Und wenn alles eh’ nichts bringt, was soll denn Ihr ständiges Gepläre?

      • @sugar base,

        wer läßt denn nun andere Meinungen nicht gelten?

      • Tanguero,

        mein Gott, tatsächlich, ich habe es nie gewagt zu denken, Sie wollen den Männerclub. lang nciht mehr im Zwinger gewesen, dort kommen, gehen Bissige hin!?

    • Die einzige Möglichkeit um in diesem Schweinestaat noch etwas zu ändern, ist bewaffnete Revolution.
      Dieses Recht steht einem nach Art. 20 Abs. 4 auch zu, wenn alles andere nichts mehr bewirkt. Wie der Seehofer richtig erkannt hat, werden wir von außen ferngesteuert, sprich durch unsere Besatzungsmächte und deren Bänkster und unsere Fr. Ferkel und deren Rollstuhlknecht sind nichts anderes als deren Marionetten.

      • Merkel hat aber das Volk hinter sich, glaubt man der staatlichen Presse.

      • Eine bewaffnete Revolution ist genau das, was den „Damen und Herren des Geldes“ in die Hände spielt.

        „Steuerboykott“ von Ricco Albrecht lesen, scheint mir eine Interesseante Alternative.

      • Die bewaffnete Revolution ist die dümmste Revolution die man anstreben kann – weil ungewinnbar.

        Der Souverän

      • Steuerboykott, wie denn, wer macht denn da mit?
        Die einfachste Lösung ist ja nicht einmal umsetzbar, weil Mutti zu bequem ist einen Vorrat für wichtige Nahrungsmittel an zu legen, denn wenn wir auch nur 1ne Woche nicht einkaufen gehen, dass Bundesland für Bundesland, dann springen die Wirtschaft, die Politiker auf.
        Wenn wir nur einmal wählen gehen und die Etablierten in die Wüste schicken würden, aber auch das ist nicht möglich.
        Da kann es doch nur heißen, jeder der will könnte zum Beispiel seine Freunde, bekannt mit zur Wahl nehmen, kleines Frühstück vorweg etc etc, also gibt man das weiter an außerhalb lebende Freunde, die dann das selbe tun.
        Es kann doch nicht so wild sein, Lösungen zu finden…..wenn man will …..-und nicht die ganze Zeit dafür benutzt, um zu überlegen…wie etwas“ NICHT“ geht!
        Letzterer Tipp funktionierte bei mir hervor ragend, wir gingen mit Nachbar zusammen zur Wahl, ein Bruder von denen tat das ebenfalls und Ruck Zuck waren wir 21 Personen, wovon sonst 18 zu Hause geblieben wären.
        Stellt einfach als Motivation eine Hochrechnung auf, jedenfalls beendet man diese Wahl nicht mit Nichtstun!

      • und Gewalt soll dann hier die Lösung sein ?

        Ich erinnere an die Türken, die schweigend vor ihrem Monument standen … in Liebe, in Gleichklang und absichtsloser Einigkeit …. das ist wohl eher der erfoglreiche Weg, ein Zeichen zu setzen !

    • Es gab einmal eine Zeit, da hatte ich Angst, dass die Lumpenelite als nächstes die öffentliche Kennzeichnungspflicht für Arbeitslose einführt.
      Doch die wird es nicht geben, denn sie wollen nicht, dass wir erkennen, wie viele wir bereits sind. Genau deshalb wurden schon im alten Rom die Sklaven nicht gebrandmarkt.
      Und jetzt denke ich: Haben wir nicht das Recht zur öffentlichen Kennzeichnung? z.B. mit einem Button, der das Motiv zur Inge-Hannemann-Demo zeigt. Daumen hoch.
      Es würden immer mehr, und wenn wir uns begegnen, erkennen wir einander mit einem wissenden Lächeln.
      Nur so ne Idee …

      • Das benötigt viel Courage, die die meisten Bürger nicht auf bringen werden.Früher, als Mutter eines Schulkindes hätte ich mich das auch nicht gewagt, heute sehr wohl!

      • @ somethingswrong

        „Nur so ne Idee …“

        Und mit eine der – wenn nicht die – beste/n hier. Wäre ein leicht durchführbarer Weg Zusammengehörigkeit zu zeigen, aus der Zusammenhalt erwachsen könnte – allerdings wäre es auch ein (schlimmes) outing, daß zumindest viel Mut erfordert.

        Wer trägt schon gerne und freiwillig einen Judenstern…

        Der Souverän

      • @ somrthingswrong

        P.S.

        Apropo Judenstern. Der wäre viel besser, weil zutreffend.

        Wem durfte man seit 1933 ungestraft die Krankenversorgung entziehen? Wem durfte man seit 1933 ungestraft die Nahrungsversorgung entziehen? Wem durfte man seit 1933 ungestraft mutwillig in die Obdachlosigkeit bringen?

        Wir sind die „modernen Juden“ des 21sten Jahrhunderts.

        Und für alle die sich der politisch oktroyierten Vergleichsverbote unterwerfen sei gesagt: Natürlich gibt es in der Sache keinen Vergleich zu millionen Ermordeten Juden. Aber am Anfang dieses Völkermordes stand auch die Entrechtung…

        Der Souverän

      • @ sugar base & Der Souverän
        Um die große schweigende Mehrheit zu provozieren, würde ich heute auch das Logo der Reichsanstalt für Arbeitslosigkeit öffentlich tragen.
        Aber um eben die zum mitmachen zu animieren, die sich nicht trauen, wäre der hochgestrechte Daumen ideal.
        Veränderung braucht Mut!

      • Nur wer hat solch einen Anstecker, herstellen lassen, denn einheitlich sollte er schon sein!?

      • @ somethingswrong
        @ sugar base

        Wenn schon provozieren, dann richtig. Wenn schon auffallen, dann richtig.

        Beim Daumen hoch Sticker, könnte sich auch eine neoliberale Gegenbewegung etablieren mit Daumen runter Sticker. 🙂 – das ist beim Judenstern nicht so einfach.

        Son Teil kann sich jeder selbst anfertigen. Ausdrucken, in Tesa, Klarsichtfolie o.ä. einpacken und gut is.

        Der Souveräan

    • @Martin Kienzle,

      ist Ihnen eigentlich bewusst, dass zusätzliche Einnahmen, Geldgeschenke, etc., anrechenbar sind, und somit die „Leistungen“ kürzen?

      • Mein Gott Tanguero,

        was soll das eigentlich, brauche Sie überall Opfer, denn nicht nur hier ist das zu übersehen.
        Wer nichts weiß, der kann auch keine Leistung kürzen, oder glauben Sie mit HartzIV allein kommen die Menschen ohne Betrug durch den Monat? Wie viele Tote wollen Sie eigentlich?

      • @sugar base,
        Ihre Aussage zeigt deutlich, dass Sie noch keine Klage gegen das Jobcnter eingereicht haben,
        denn dann wüssten Sie (die doch eigentlich ALLES weiß), dass bei der PKH Kontoauszüge eingereicht werden müssen.
        Und Sie propagieren hier auch noch Betrug und /oder Schwarzarbeit?
        Zudem, was hat meine Frage mit Toten zu tun?

    • @Martin Kienzle & all

      Warum das Fahrrad neu erfinden? Es gibt bereits sehr gute und erfolgversprechende Lösungsansätze:

      http://umfairteilen.de

      Weitersagen, Flyer verteilen, aktiv mitmachen, also raus auf die Strasse.

    • gut gesprochen !

    • Warum nehmen wir uns nicht ein Beispiel an den Menschen in der Türkei? Stichwort „stehende schweigende Menschen“ Diese Form des Protestes hat viele Vorteile. Sie ist besser als in Niedriglohn-Firmen zu schuften und trotzdem noch der Verfolgungsbetreuung ausgesetzt zu sein, was ja inzwischen schon zu viele betrifft.
      es ist eine Form die ohne Gewalt stattfindet,
      sie mutet fast meditativ an, wer weiß was den Menschen bei diesem Widerstand noch für erhellende Ideen kommen, und vom Kräftezuwachs ganz zu schweigen. Schaut euch das an, es ist genial, sogar die türkische Polizei ist beeindruckt und verunsichert.
      die Besinnung auf DAS WESENTLICHE wird sich möglicherweise bei so manchem Schweigenden nach ein paar Stunden einstellen.
      Der Link wurde schon mal gepostet, nichts desto trotz…
      http://gruss-vom-bosporus.berliner-zeitung.de/2013/06/19/die-neue-protestform-in-istanbul-stehender-mensch/
      freue mich auf viele weitere Ideen zur Sache,
      und respektvolles Danke an Frau Hanneman, dass sie diesen Weg gewählt haben!

  12. Wundert man sich eigentlich noch, dass die Merkel-Regierung, incl Frau von der Leiden, lächelnd über jeden HartzIV Aufständler hinweg sieht?
    Deutschland das Entwicklungsland im Punkt Korruption!

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/union-und-fdp-verhindern-schaerfere-regeln-gegen-abgeordnetenbestechung-a-908264.html

  13. Die Betroffenen des Systems und der Hartz-Gesetze befinden sich auch im Karussell der Zahlen. Langsam aber sicher lässt sich immer mehr zuordnen. Auch die Diskutanten und Kommentatoren auf den unterschiedlichen Ebenen. Einige sehen sich immer noch einzig in ihrer Situation und bertreten ganz eigene Interessen. Die Masse streitet immer noch worum es denn wirklich zu gehen hat und einige sind nun eher verwirrt die vorher noch dachten bescheid zu wissen.

    Gut so denn man darf allgemein von Bewegung reden die in die Gedanken der Involvierten geraten ist. Die Gegenartbeitenden werden verzweifelter weil sie spüren dass da etwas nicht mehr aufzuhalten ist und die Entschlossenen werden immer zahlreicher und ruhiger weil auch sie spüren dass nun was losgetreten wurde das Zukunft hat => Ergebnis offen und so soll es auch sein.

    Solange immer mehr empfinden und fühlen dass es nur gemeinsam zu schaffen ist, solange sind wir auf einem guten und richtigen Weg. Wir sind eben nicht allein oder anders: Wir sind ganz, ganz viele. Einigkeit und ganz besonders Einigkeit in der Sache, in einer ganz bestimmten Sache kann man üben und lernen und aus der Not gebohren werden wir auch dazu bald annähernd perfekt in der Lage sein. Freuen wir uns auf das was kommt.

    • Es gießt in Strömen und aufgrund meiner Situation sollte ich eigentlich verzweifelt bis zum Anschlag sein. Ich habe aber Sonne im Herzen und etwas davon möchte ich an Inge Hannemann, an ganz Hamburg und an alle Mitstreiter senden. Schön dass es euch gibt 😉

    • Vollkommen richtig!
      Lassen wir uns von den Trollen nicht mürbe machen, die ständig behaupten, die
      Gesellschaft ändere sich nicht, es bringt alles nichts, etc., etc.

      • Tanguero,

        Sie sind ein Hetzer vor dem Herrn, ignorieren die Tatsache, dass sich 10 Jahre nichts zum Positiven geändert hat, ignorieren, dass sich auch hier nichts tut, bis auf eine konkrete Ausnahme..
        Sie waren „Sie“ nicht!
        Weshalb können Sie den Menschen nicht ihre Meinung lassen, Demokratieverständnis Ade, haben Sie noch nie gehört: Jeder liest wie er ist??

      • @sugar base,

        wer hetzt denn hier? Wer sagt, dass die Gesellschaft dumm ist und sich nicht ändert?
        Was hat denn Ihr Geplärre mit Demokratie zu tun, zumal Sie auch stets alles besser wissen.
        Zudem sollten Sie wissen, dass ich bereits einiges getan habe!

  14. Auch eine Möglichkeit, sich Luft zu machen:

    http://www.phoenix.de/content//703150

  15. Ich habe mal meine *** im Jobcenter gefragt, was machen eigentlich die 90.000 *** bei der BA. Rasche und klare Antwort: „Statistik fälschen“. Das ist das Hauptanliegen dieser Irrenanstalt, schöne Zahlen zu frisieren, damit die Fr. Ferkel und die von der Lehyen schön rum blöcken können, wie toll sie doch sind. Wenn man die Statistik am runden Tisch nicht so hin kriegt wie gewünscht, dann muß man halt ein bisschen nachhelfen und selber Sanktionen provozieren. Die neueste Masche ist ja die, man lässt 5 Monate nach dem angeblichen Vergehen verstreichen um eine Anhörung zu verschicken und dann kurz vor Ablauf von 6 Monaten die Sanktion zu verpassen. Da spekuliert man anscheinend darauf, das man dieses oder jenes Schreiben nicht mehr hat oder vergessen hat, was da eigentlich war. Wenn man 3 Millionen Arbeitslose hat und nur 750.000 offene Stellen, dann kann man ganz einfach nicht alle in Arbeit bringen, noch dazu, wenn diese offenen Stellen nur minderwertiger Dreck sind. Hier werden also sinnlos Miliarden verschwendet um 90.000 Leute damit zu beschäftigen, die Statistik zu fälschen und weitere Miliarden um die leute in sinnlose Maßnahmen zu pressen und dies gegen alle Grund- u. Menschenrechte.

    • Habe mal zwei Begriffe „besternt“, damit keine Nachteile entstehen zum Schutz des Kommentators.

      • Fr. Hannemann, paar kleine Nachteile nehme ich gerne in Kauf, wenn da jemand die Wahrheit nicht verträgt 🙂

      • @ altonabloggt

        Bevor der Beitrag noch bis Internetende Moderiert werden muß, löscht ihn doch einfach – werde damit nicht hausieren gehen.

        Der Souverän

    • 3 Millionen Arbeitslose und nur 750.000 offene Stellen !

      Dabei ist auch dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen – nur grundsätzlich – jede Arbeit zumutbar. Von diesem Grundsatz gibt es nämlich viele Ausnahmen und sogar einen Auffangtatbestand für „sonstige wichtige Gründe“.

      Bei den „sonstigen wichtigen Gründen“ ist zwischen den einer Aufnahme der Erwerbstätigkeit entgegenstehenden individuellen Gründen und den Interessen der Allgemeinheit abzuwägen. Persönlichen Interessen kann besonderes Gewicht insbesondere dann beikommen, wenn sie mit den Interessen der Allgemeinheit harmonieren oder gar identisch sind.

      Wer das näher beleuchtet muss erkennen, dass hinsichtlich der Zumutbarkeit viel mehr „drin ist“ als bisher wohl allgemein angenommen, z. B. gemessen an den Fragen:

      Wollen Arbeitgeber formal überqualifizierte Mitarbeiter?

      Ist ein Verdrängungswettbewerb von oben nach unten im Interesse der Allgemeinheit?

      Ist auf einen Hilfsarbeiterjob unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes, Übermaß- / Willkürverbots – grundsätzlich – eher ein Hilfsarbeiter als ein Facharbeiter oder Akademiker zu vermitteln?

      Zusammenfassend: vertreten die Jobcenter und Optionskommunen mit ihrer (angeblich?) rigorosen Vermittlungs- und Sanktionspraxis Allgemeininteressen und welche Folgen ergeben sich, wenn dies nicht so ist?

      Wieso geht die bisherige Rechtsprechung auf diese Gesichtspunkte bisher nicht ein – wurde sie diesbezüglich noch nicht gefordert?

      • Zitat: „Wieso geht die bisherige Rechtsprechung auf diese Gesichtspunkte bisher nicht ein …“

        Weil die Sozialgerichte traditionell, so war deren Zuständigkeit bis 2005, über versicherungsrechtliche Ansprüche zu urteilen haben. Dabei geht es um Rechtsfragen, die mit dem Bürgerlichen Recht (=Zivilrecht) zu lösen sind.

        Die Zuständigkeit für Fragen der Grundsicherung lag bis 2005 bei den Verwaltungsgerichten, was auch sachgerecht und richtig war. Die Rechtsfragen, um die es in den SGB III, II und X geht, lassen sich nur dann sinnvoll lösen, wenn man vor allem Rechtsprobleme aus dem Verhältnis zwischen Bürger und Staat betrachtet. Dazu benötigt man Kenntnisse aus dem Verwaltungsrecht (z.B. Verhältnismäßigkeit, Ermessen) und dem Staats- und Verfassungsrecht (Grundgesetz). Davon, behaupte ich, haben die Sozialrichter aber wenig bis keine Ahnung, was man am Fehlen von Erwägungen aus den genannten Rechtsbereichen in fast sämtlichen mir bekannten Urteilen gut sehen kann. Und ich behaupte, sie wollen auch keine Ahnung haben von GG und Verwaltungsrecht. Die meisten Jurastudenten finden das nämlich langweilig, wenig „kreativ“ und überhaupt uncharmant, und kümmern sich nur so viel darum, wie sie benötigen, um übers Examen zu kommen. Eingefleischte Verwaltungsrechtler gibt es nur wenige, und die dürften in der Mehrzahl in den Verwaltungsgerichten sitzen.

        Mit der Umstellung auf Master- und Bachelor-Studiengänge und dem inzwischen an vielen Universitäten eingeführten Primat der Wirtschaftswissenschaften über die Rechtswissenschaften sowie der Einführung von Studiengängen für „Wirtschaftsjuristen“ (die dann nur noch von Privat- und Handelsrecht Ahnung haben) dürfte sich dieses Problem in Zukunft noch verschärfen.

  16. Ihr habt doch damals alle nicht protestiert, als die ersten Menschen vor die Räder kamen. Man schreit erst wenn es einen selbst betrifft.

    Heute schreit niemand, wenn sich die Rentner, die all diese Ungerechtigkeiten protestlos zugelassen haben mit der Rente ins Ausland absetzen, um dort Steuern zu zahlen. Generationenvertrag…

    Man muss sich eben rechtzeitig auf die Strasse stellen, laut werden! Die von Euch, die schon lange dabei sind, denen gehört größter Respekt!

    • Und wem soll dieser Kommentar nun nützen?
      Wer bezahlt Dich?
      Oder gehörst Du auch zu den „Staatsdienern“ deren Existenzberechtigung bei Einführung eines BGE entfallen würde, der mit seinen „Fähigkeiten“ in der Privatwirtschaft nichts gefragt ist, und der
      auf seine fette Pension hofft, die dann keiner mehr gewillt ist zu zahlen?
      Denn was sonst bedeutet „Euch“?

    • @ Hasenkamp, eine berechtigte Kritik. Mich bezahlt übrigens niemand für meine Meinung. Und Tschüß …

    • Hasenkamp ,

      das wird heute wie früher nicht machbar sein, wie man sieht wird schon der Gedanke an das Versagen der Gesellschaft ,abgestraft!

      • @sugar base,

        Sie gehören zu dieser Gesellschaft!
        Und wenn alles eh‘ nichts bringt, was soll denn Ihr ständiges Gepläre?

      • Tanguero,

        wieder so ein Slapstick ihrerseits, nur weil Sie nicht verstehen!

      • @sugar base,

        aber Sie? Das ich nicht lache!

      • Tanguero,

        wie ich gerade erfuhr schrieb meine Tochter hier, was wohl im Spam liegt!

      • Tanguero,

        sie verteren genau den Typ Linker, der andere sogar in die Anstalt bringen würde(wurde bei uns gemacht), der Wohnungen traktiert bei Mitgliedern, die eine andere Meinung vertreten, der vor Gericht geht und seinen Stellvertreter als Zeugen auf treten lässt, nur um selbst die Macht sichern zu können.
        Bei Ihnen ist Frau Hannemann gut aufgehoben!

  17. Das BGE ist auf dem Weg.
    Wenn ich mir jedoch die bisherige Zahl der Mitzeichner bei der Europäische Bürgerinitiative zum Bedingungslosen Grundeinkommen (siehe rechts oben) ansehe, wird es wohl noch länger dauern.
    Daher meine Bitte: MITZEICHNEN! damit wenigsten das Mindesquorum zusammenkommt.

    • Euer bedingungsloses Grundeinkommen. und was dann? jede Familie zeugt 8 Kinder, weil jedes der Kinder vom Staat bezahlt wird? Und dann? Mord und Totschlag auf den Straßen? Überbevölkerung oder staatliche Geburtenkontrolle?

      • Na, das ist natürlich eine berechtigte Kritik (Ironie aus)

      • Hasenkamp

        Ihre Vorgehensweise hat den Hartz’IV Empfängern, einen Teil ihrer Kraft verlieren lassen.
        Merkt man eigentlich nie, wie man an dem Ast sägt, auf dem man sitzt?

      • Es wäre nicht nur „Euer“ bedingungsloses Grundeinkommen, sondern auch Ihres. So ein Horizont muss echt verdammt weit sein, wenn man nicht dahinter schauen kann. Schade, dass es Hirne gibt, die ihre Welt immer noch in „Gut“ und „Böse“ einteilen. Es gibt keine nur Guten und nur Bösen, wann versteht das die Menschheit endlich? Seit Jahrhunderten wird das Denken in diese zwei Lager gespalten. Bei Hitler hatte es mit den Amerikanern und den Ureinwohnern dieses Kontinents nach den Hexenverbrennungen die schlimmste Form angenommen.

        Irgendwie läuft da was verkehrt in den Hirnen. Alle Hartzer sind böse und fordern Schwachsinn. Alle nicht Hartzer sind Gut und fordern das Richtige ungefähr solange, bis sie selbst zu den Bösen gehören. Manche Menschen müssten öfter mal gegen eine Wand laufen, damit das Gehirn in Gang kommt, wirklich wahr. Sorry, aber für solch einen geistigen Dünn**** reicht mein Verständnis keinen Tausenstel Millimeter weit. Braindead – kosmische Hirnleere, soweit der Schädel reicht.

        Na ich hör jetzt auf zu schreiben, sonst werd ich noch *gepiept* und Zensur mag ich gar nicht. 😀

        Und mal wieder On-Topic und für Fr. Hannemann:

        Danke Frau Hannemann, dass Sie dafür stehen, wie es für die andere Seite hinter dem Tisch aussieht. Das zeigt Ihr Artikel hier wieder sehr schön. Immer wenn ich so einen, ich nenne das jetzt mal persönlicheren Artikel von der „anderen Seite“ lese, erinnert mich das an die einzige Sachbearbeiterin hier (in einer sehr grauen und hässlichen Stadt im Osten Deutschlands, nicht Berlin und nicht Dresden), die sich um Ihre „Schäfchen“ gekümmert hat. Sie konnte zwar nicht direkt die Missstände ansprechen, aber durch kleine „Seitenbemerkungen“ konnte der ehrliche Zuhörer heraus hören, dass es nicht so rosig ist. Das bekommen aber auch nur Menschen mit der richtigen Portion Empathie und Verständnis hin. Schaute ich dieser Frau in die Augen, war sie eigentlich froh, von dem Haupthaus weg zu sein. Das Jobcenter hier ist in drei verschiedene Stellen in der Stadt aufgeteilt und sie war in einer „Nebenstelle“. Das damalige Projekt Bürgerarbeit wurde eher als schöne Auszeit für die gestressten SB benutzt, zumindest hatte ich das Gefühl. Der Druck aus dem Haupthaus war weg, die SB wirkten lockerer, ehrlicher und sie hörten zu. Ich war in diesem Projekt zwei Jahre, in der ich auch eine Arbeitsstelle gefunden hatte. Sie hat mich an meinem ersten Morgen auf Arbeit angerufen und mir alles Gute gewünscht und wenn ich Probleme bezüglich der Stelle hätte, könnte ich sie jederzeit anrufen. Dieses Angebot musste ich leider wahrnehmen, völlig überlastet und einem kompletten Zusammenbruch war es nach sechs Monaten für mich vorbei. Die kleine Firma, bestehend aus einem Ehepaar und mir, hatte 579 Kunden, davon 270 aktive Kunden und mich als Berufseinsteigerin. Kurz und gut, nach drei Monaten flogen die beiden für drei Wochen nach Amerika. Ich war allein, mit den 270 Kunden, 4 neuen Projekten und dem Emailverkehr, den vorher der Chef übernommen hatte. Nach 1 1/2 Wochen ist meine Psyche komplett abgeraucht, mein Körper ist mitgezogen. Dumm, blöd, wie es jetzt vielleicht auch blöde Kritiker bezeichnen mögen, hatte ich null Plan von nichts. Sie luden mich nach meiner zwei wöchigen Krankschreibung ein, hielten mir eine Kündigung vor die Nase, sagten irgendwas von weiteren Problemen, dass sie mich wegen den ganzen Fehlern um 20000 Euro erleichtern könnten, keine Ahnung, mein Kopf war damals beim MDR Turm und ob ich wirklicht tot wäre, wenn ich da unten aufklatsche. Jedenfalls habe ich dann einen Aufhebungsvertrag unter der Nase gehabt, den ich wie betäubt unterschrieben habe. Kurz meine persönlichen Sachen aus dem Büro geholt, Hände schütteln und ein: „Ich wünsche Ihnen jetzt kein Glück für die Zukunft, denn sie lernen es eh nicht.“ von meinem Chef und dann war ich auch schon wieder draußen. Mir kam es vor wie eine Stunde, aber die Abfertigung dauerte fünfzehn Minuten.

        Kaum atmete ich die saubere Stadtluft, war es mit mir vorbei. Ich war völlig am Ende. Ich saß wie betäubt auf einer Bank und starrte ins irgendwo und im Kopf war gähnende Leere. Nach einer Stunde liefen dann die Tränen und ich rief die nette SB an. Das war mein erster klarer Gedane. Obwohl Feierabend, konnte ich bei Ihr vorbei kommen. Schilderte ihr das Ganze und sie meinte, holen sie sich ein Attest wegen gesundheitlichen Gründen vom Arzt, dann bekommen sie wenigstens keine Probleme mit dem Amt, wegen dem Aufhebungsvertrag, selbst bei Hartz IV drehen da viele einen Strick, weil sie es sollen. Da war wieder so eine Seitenbemerkung. Sie erklärte mir außerdem, dass sie mich am Wochenende angerufen hätte, weil sie recherchiert hätte und herausgefunden hat, dass dieser Arbeitgeber einen ziemlichen Verschleiß an „Mitarbeitern“ und das er auch mich „gelinkt“ hätte. Jeder Arbeitgeber und gerade dieser da, ist gegen solche „Fehler“ seitens der Mitarbeiter versichert. Der Aufhebungsvertrag war nur, damit er nicht die Eingliederungshilfe zurück zahlen muss. Tja, jetzt fand ich langsam wieder Halt im Schädel.

        Ich wollte Fluchen, bekam aber nur einen Laut der wie ein Furz und irres Lachen klang heraus. Gleichzeitig habe ich schon wieder geweint und ich war kraftlos, ich fühlte mich am Stuhl festgeklebt. Sie gab mir einige gute Tips und zog mich wieder auf den Boden zurück, sonst wäre ich da wahrscheinlich abgedreht. Kurz, ich war froh an diese SB geraten zu sein. Sie hatte mir vieles erleichtert und „Tips“ gegeben, was ich brauche, damit mir keine Nachteile entstehen, was natürlich auch gleichzeitig als Sicherheit für Sie galt. Das war mir klar. Leider wurde das Projekt nicht weiter finanziert und Ihre Augen sahen plötzlich anders aus. Die Angst vor dem Haupthaus, wieder zurück in diesen Bau. Sie teilte es mir von Hinten durch die Brust ins Auge mit. Sie werde versuchen, dass Sie mich im Haupthaus übernehmen kann. Das war das letzte Mal als ich sie „persönlich“ gesprochen hatte. Seitdem ist sie von diesem hässlichen, abartigen Bau geschluckt worden.

        Fast alle Ihre „Schäfchen“ waren betrübt, denn alle wussten, sowas ist in dem System selten bis gar nicht zu finden. Menschlichkeit ist dort nicht und manche haben viel zu große Angst zu zeigen, dass ihnen das selbst nicht passt, was sie dort machen „müssen“.

        Ich finde es zum Kotzen (Entschuldigung), dass viele Hartzer (nicht alle!) nur ihren Horizont sehen, was vielleicht in manchen Fällen verständlich ist. Doch es gibt immer zwei Seiten bei einer Medaille. Die eine Seite mag zwar auf den ersten Blick schön aussehen und glänzen. Doch wird sie genauer betrachtet, hat auch diese Seite Risse und Kratzer, die sind nur super weg poliert.

        Darum finde ich es wirklich toll von Ihnen, Frau Hannemann, dass sie so konkret diese „andere Seite“ zeigen. Viele Menschen brauchen so jemanden, den sie so richtig echt im Original sehen können. „Borr, ne echte SB, die sich gegen Hartz IV stellt, krass!“ Manche Hartzer, die sich ihr Gegenüber in dem kleinen, stickigen Kabuff, der „Büro“ genannt wird (zumindest hier), genauer angeschaut haben, wird vorher schon gewusst haben, dass so ein Vorgehen nicht allen Mitarbeitern des Jobcenters recht ist.

        Überall gibt es faule Eier, das ist klar, deswegen sagte ich, dass es nicht nur „die Guten“ und „die Bösen“ gibt. Und ich bin froh, dass endlich die „andere Seite“ gezeigt wird, die hat meines Erachtens noch gefehlt um endlich im Stillen Protest und ohne aufeinander einzuschlagen, mit voller Würde und Respekt, gegen dieses System Hartz IV vorgehen zu können. Das wird aber sicherlich nicht mit Protesten erreicht, die in verschiedenen Orten Deutschlands stattfinden. Ich würde mir einen „Volksmarsch“ wünschen. Alle, die was ändern wollen, marschieren Richtung Berlin, zum Bundestag. Egal aus welcher Stadt. (Natürlich kann ein bissel verkürzt werden mit Bus und Bahn). Körper, Psychisch, Seelisch, Geistig Benachteiligte bekommen geholfen, damit sie auch teilnehmen können. Hand in Hand against Hartz.

        Das bleibt aber ein Traum, weil es viel zu viele „Aber…“ Einwände gibt. Für mich gibt es da kein Aber, ich will Menschlichkeit. Nur alleine los ziehen ist ungefähr wie Don Quijotte gegen Windmühlen. Ich freue mich schon auf die „Abers…“ und Kritik, denn reden ist immer einfacher als es wirklich machen.
        Etwas kaputt reden ist viel leichter, als etwas gut reden. Zerstören ist leichter als heilen.

        Jetzt aber genug Lesewand O.O *winke* und Danke Fr. Hannemann =)

        • Awadea, Vielen Dank für Ihre umfangreiche Ausführung. „Zensieren“ tue ich nur, wenn die Beleidigungen gegen die Kommentatoren und gegen mich gerichtet sind, sofern sie weit unter der Gürtellinie sind. Und das sind sie zum Teil. Jedoch kann ich keine Kommentare ernst nehmen, wenn sie von Personen geschrieben werden, die mehr als 30 IP-Adressen verwenden. Das stinkt zum Himmel!

        • @Awadea,
          sorry, „ABER“ von mir bekommen Sie KEIN „ABER“ 😉
          „Ich freue mich schon auf die “Abers…” und Kritik, denn reden ist immer einfacher als es wirklich machen.
          Etwas kaputt reden ist viel leichter, als etwas gut reden. Zerstören ist leichter als heilen.“

          Ich hoffe nur, dass sich das viele zu Herzen nehmen!

  18. Die Zahlenfälschungen erinnern an verzweifelte Durchhalteparolen. Die wahren Zahlen sieht man anderswo… immer mehr Menschen als Flaschensammler und an den Tafeln. Wohnungsräumungen in die Obdachlosigkeit. Irgendwann wird die elende Hartzzeit aufgearbeitet werden.

  19. Dazu passend von Sybilla:

    Die tatsächlichen ( ! ) Arbeitsmarktzahlen Juni 2013

    http://politik-im-spiegel.de/die-tatschlichen-arbeitsmarktzahlen-juni-2013/

  20. Wie kann es sein, dass sich die Diskussion zu obigem Beitrag im Wesentlichen auf Hartz IV und bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) erstreckt, obwohl sich der Artikel damit ausdrücklich nicht befasst, mit keinem Wort?

    Ist im Zusammenhang mit dem Prüfbericht des Bundesrechnungshofes zu den Arbeitsagenturen (nicht zu den Jobcentern / Optionskommunen) bereits alles gesagt und wird die Bühne hier inzwischen „zweckentfremdet“?

    • Machts Sinn,

      den Blog dafür zu nutzen sich hier zu profilieren, indem man den anderen zeigt, wie viel man weiß, ist das keine Zweckentfremdung?.
      Schnacker haben wir schon 10 Jahre….Sanktionen abschaffen, aber Mietzuzahlungen,(bspw) Jahre lang dulden, welche Sanktion ist denn da schärfer, so viel halber Kram ist doch sinnlos!
      HartzIV muss weg, und zwar komplett!!
      Das dass mit Schreiberei geschafft werden soll, ist doch hanebüchen , endet jedoch mit der sinnfreien Frage und was tust du?
      Deutschland sollte sich endlich einmal abgewöhnen den Finger immer auf andere zu zeigen, denn undurchdachter Aktionismus bringt auch nicht ans Ziel!
      Es ist doch schon ärgerlich genug das aus den Anfängen nichts getan wird..Chance vertan, auf wessen Kosten dann wohl, schon einmal darüber nach gedacht, oder will man ein HartzIV mit etwas mehr Menschenrechten??

      • sugar base,

        so etwas von Ihnen? „den Blog dafür zu nutzen sich hier zu profilieren, indem man den anderen zeigt, wie viel man weiß, ist das keine Zweckentfremdung“; „Das dass mit Schreiberei geschafft werden soll, ist doch hanebüchen“
        …und was machen Sie?

      • Hat nicht der Blog insgesamt mit Profil zu tun, auf verschiedene Arten?
        Ein passender Beitrag könnte der Diskussion dazu mehr Kontur geben …

      • Machts Sinn,

        viele User werden nur den Zweck verfolgen, ihre Meinung kund tun zu wollen,versuchen Menschen dafür zu gewinnen, einer Änderung des heutigen Systems zuzustimmen,andere wiederum wollen auf ihr/en Forum/Blog aufmerksam machen und wieder andere wollen glänzen, oder sich anbiedern!.
        Auf diesen kurzen Nenner ist alles gebracht!
        Bis auf die, die versuchen andere zu überzeugen, wird keinerlei Erfolg zu verzeichnen sein.Also nichts Neues in Deutschland!

      • “ … versuchen andere zu überzeugen … “

        ja das ist hier ziemlich überzeugend – aber auch in die gewünschte Richtung?

      • Natürlich versuchen wir zu überzeugen, was im Grunde nicht sehr schwer ist, was jedoch Schwierigkeiten bereitet ist, die Menschen zum Zuhören, Mitdenken zu bringen.
        Mit etwas Geduld klappt aber auch das.
        Daran werden weiter arbeiten, was auch ohne Frau Hannemann schon ging!

  21. In Oct bekomme ich voraussichtlich 200€ Rente und kann nicht Altersgrundsicherung beantragen, weil ich zu viele Ersparnisse habe, alles vom Munde von H4 und 1€ jobs abgespart…!

    • Wenn Sei Ihre Ersparnisse unter Kopfkissen gehabt hätten, würden Sie die Altersgrundsicherung beantragen können.
      Man muss eben in der Realität an kommen!

    • Daran siehst man wie das System uns nach Strich und Faden verarscht .Mit Grundsicherung darf man nur ein Vermögen von 2600 € besitzen . Das System ist so aufgelegt ,das der normale Bürger in der Armutsfalle garnicht mehr rauskommt .Das Fussvolk soll die Zeche für das Versagen der Politik bezahlen .
      Leider haben es 95 % der Mitbürger noch nicht begriffen .Erst wenn alles zusammen bricht ,sind vielleicht alle auf der Strasse ,dann ist es aber zu spät.
      Keine Partei hat es geschafft ,öffentlich so Hartz 4 auf die Missstände aufmerksam zu machen .Erst Inge Hannemann bringt den Stein ins Rollen .
      Ich hoffe Inge du hast weiter die Kraft ,positiv weitermachen ,und nicht aufzugeben.?

      • @Tante Maria,
        „Keine Partei hat es geschafft ,öffentlich so Hartz 4 auf die Missstände aufmerksam zu machen“
        Das stimmt nicht! Aber „Die Linke“ hat einfach (noch?) zu wenige Stimmen, um gegen die „große Koalition“ aus schwarz/gelb und rot/grün anzukommen.
        Das soll und kann Inge Hannemann natürlich nicht „abwerten“.

      • @ Tanguero , ich korrigere mich .Keine Partei hat so im Detail ,in jeder Einzelheit die Misstände auf Hartz 4 Aufmerksam gemacht ,und öffentlich angerangert.
        Erst Frau Hannemann hat in jeder Einzelheit im Detail über die Missstände aufmerksam gemacht .Nicht mal die Parteil die Linke hat es geschafft ,solche Öffentlichkeitsarbeit zu machen , wie Frau Hannemann.
        Ich persönlich bin selber bei den Linken ,aktiv .Traurig aber wahr ,die Forderungen dere Linken konnten bis heute leider nicht durchgesetzt werden ,und es liegt nicht nur daran ,das die Linke weniger als 5 % hat .
        Mfg Tante Maria

      • Tante Marie,

        natürlich hat sich auch die Linke im Punkt Aufklärung sehr zurück gehalten, sie plädiert noch heute für HartzIV, mit einer Ausnahme, sie besteht auf die Leistungshöhe von 500€ mtl.
        Also ist keiner der Parteien wählbar!

      • @sugar base,

        das „Die Linke“ schon seit jeher die Abschaffung der Sanktionen fordert,
        wollen Sie wohl nicht berücksichtigen.

      • @ sugar base
        „natürlich hat sich auch die Linke im Punkt Aufklärung sehr zurück gehalten, sie plädiert noch heute für HartzIV, mit einer Ausnahme, sie besteht auf die Leistungshöhe von 500€ mtl.
        Also ist keiner der Parteien wählbar!“

        Das sehe ich anders. 500 € + Miete + Nebenkosten + Heizung + Krankenversicherung, wäre schon so etwas wie ein Grundeinkommen, wenn Sanktionen und ander Repressalien – und das fordert die Linke ja auch – wegfallen.

        Tatsache ist und bleibt; Die Linke ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die überhaupt gegen Hartz IV wettert und für die Opfer positive Veränderungen fordert.

        Der Souverän

  22. Zitat“: „Voraussetzung ist jedoch, das der Arbeitsuchend-Gemeldete eine abgeschlossene Ausbildung, keine Vermittlungshemmnisse aufweist und somit „marktnah“ ist, über einen Führerschein und noch besser PKW verfüge und in einem stark nachgefragten Beruf arbeitet. Ausgeklammert wurden Gemeldete mit gesundheitlichen Einschränkungen, Ungelernte ohne Führerschein, z.T. Ältere ab 50 Jahren, Personen mit einer Wiedereinstellungszusage ohne Beratungswunsch oder Rehabilitanden und Schwerbehinderte.“

    …irgendwie werden da Männer und Frauen gleichgesetzt, bzw Frauen wie Männer behandelt, weil zb Frauen mit Kindern und Frauen, die sich um ihre Angehörigen kümmern völlig ingnoriert werden, bzw wie benachteiligte/behinderte/zu alte Männer behandelt werden… ect…

  23. Frau Prof. Dr. Helga Spindler veröffentlichte einen sehr interessanten Artikel

    16. August 2012:
    https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2012/08-16/022.php
    Dezember 2012:
    http://www.uni-due.de/edit/spindler/ghostwriter_spindler_2012.pdf
    Wer steckt hinter Hartz IV ? – Die Ghostwriter der Hartz Kommission
    Zitat aus der zuletztgenannten Quelle:
    „…
    Manche wollen ein bedingungslose Grundeinkommen einführen und glauben, die Probleme seien damit gelöst. Die Geschichte von Hartz IV zeigt, dass die entschlossenen Reformakteure sehr wohl in der Lage wären, diesen Wunsch aufzunehmen. Sie würden zunächst die Zusammenführung von Sozialversicherung und Grundsicherung als Projekt auflegen und die unzweifelhaften Ersparnisse durch den ersatzlosen Wegfall von Sozialbehörden und -versicherungsbeiträgen durchrechnen lassen und dann die Zusammenlegung von Verwaltungs- und Sozialgerichten und später mit den Finanzgerichten angehen, weil das Finanzamt ohne sozialstaatlichen Auftrag den dann nicht mehr an die Existenzsicherung und Menschenwürde gekoppelten Betrag mit der Steuer unters Volk bringen kann.
    Der erwünschte Freiheitsgewinn würde allerdings deutlich getrübt, weil die noch massenhaft vorhandenen einfachen und unattraktiven Arbeiten noch billiger in Leiharbeits- und Beschäftigungsfirmen erledigt werden müssten und könnten und man den „vergessenen“ Arbeitskräften ein wenig Aktivität zum Erhalt ihrer Employability in ihrem wohlverstandenen Interesse aufnötigen muss. Erfahrungen mit dem Einschleusen solcher Kuckuckseier hat man ja genug.
    …“

    Wollen wir HartzIV mittels eines Sanktionsmoratoriums abschaffen?
    Oder mit einem BGE den Sozialstaat – oder das, was noch davon übrig geblieben ist nach dem Fall der Mauer?
    Kombilöhne und Besteuerung von Hungerlöhnen und Hungerrenten oder … ?
    http://www.archiv-grundeinkommen.de/texte/12_-_07_Flyer_Grundeinkommen_-_Klimawandel.pdf
    http://de.wikipedia.org/wiki/LebensGut

    Mit dem BGE werden noch mehr Hungerlöhner produziert und noch stärker die Demokratie abgebaut.
    Ich bin Helga Spindler sehr dankbar für die Erinnerung an die Rolle des DGB im Hause des BMAS bzw. bei Bertelsmann.
    Wer wird der neue Adamy sein in den nächsten Geheimverhandlungen, wer, der dann Basta sagt?

    Wer es noch nicht weiß woher, wo wer, wer wohin ver.di …
    http://www.dgb.de/uber-uns/dgb-heute/organisation-und-bundesvorstand/elke-hannack

    Brauchen wir die protestantische Arbeitsethik unserer alten und neuen Bertelsmänner,
    http://www.welt.de/print-welt/article415011/Bertelsmann-im-Dritten-Reich-Der-Abschlussbericht-der-Kommission.html

    Als Gewerkschafter bin ich für die Durchsetzung des B 082:
    http://bundeskongress2011.verdi.de/antraege/antrag.html?cat=B&sort=082&aid=12386

  24. Allein nur Zahlen bringen es wohl nicht. Ob BGE oder nicht (eine in meinen Augen nicht schlechte Idee, die es in Hamburg dazu bringen könnte, daß ca. 500.000 ArbN irgendwann am besten zugleich sagen: „Ich habe die Schnauze voll, ich gehe, weil Euer dieser Scheiß mich einfach krank macht. Ich will das nicht mehr machen.“). Stillhalten, wohlwollend streiken.ujd nur die sehr Armen bekommen noch etwas ab… Drei Tage später – nach längerer Stille könnte es in der Stadt unruhig werden.
    Na ? Was macht die Saftproduktion, die Bäckerei, der Supermarkt? Das Krankenhaus, das Amt und die Autowerkstatt ?
    Wären dann Konzepte vorhanden ? Zur Verbesserung des ganzen ? Zur Humanisierung dieser Welt ?
    Wir könnten welche entwickeln unter Berücksichtigung der Gegebenheiten, innerhalb derer duldsame Maschinen innerhalb der Arbeitswelt ganz nach vorne gerückt sind (Industrie) oder im Bereich der Dienstleistungen, in deren Rahmen bald jeder jeden bedient oder berät. Nur keine realen Werte mehr geschaffen werden. Vieles vom wirklich lebensnotwendigem kommt von ganz weit her, wo Arbeiter noch wandern, z. B. als chinesischer Wanderarbeiter o. ä.
    Es wird Zeit für richtig gute Änderungen, nicht für „Re“-Formen („Rück- bzw. Umformungen“) des Alten in ein neues zeitgeistliches Gewand vom Hersteller Denglisch.
    Es wird länger dauern, aber steter Tropfen höhlt den Stein.
    Notfalls tropfen wir dann eben etwas schneller.
    Mehr weiß ich jetzt gerade auch nciht.

    • Alle Veränderung beginnt in den Köpfen. Also nicht locker lassen und weiter arbeiten daran dass sich endlich was in den Köpfen tut.

      • Jo!

        Aber wie lange dauert denn nun noch die „Kopfarbeit“ in Sachen HartzIV, bei der BEI VERNÜNFTIGEN, SCHAUENDEN Leuten als Denkergebnis immer nur herauskommen kann: SOFORT ABSCHAFFEN – ERSETZEN MIT EINEM BGE (in akzeptabler Höhe)???!

        Man tut so, als ob das alles urig lange dauern müsse … Leute, Ihr verwechselt die Unendlichkeit des Universums mit einem kurzen, knackigen und echten, logischen Denkprozeß, an dessen Ende eine Entscheidung und ein Handeln steht!

      • Dazu Geduld und hin hören!

  25. @Joe: Genau, denn: Um aus der Larve herauszukommen, geht es nur um den Mut der Wahrnehmung, es geht noch nicht einmal um den Mut, zu handeln. Nein, es geht um den Mut zur Wahrnehmung. Dieser Mut zur Wahrnehmung löst alles. Es kann eine ganze Welt auf Sie einstürmen wollen, der Mut zur Wahrnehmung löst die auf, wie die Luft. Nicht begriffen? Aber der Mut zur Wahrnehmung ist das, wovor sich alle fürchten. Oder?

  26. Sehe auch, dass im Grunde genommen das Alles, was dieses Hartz 4 System auch nur ansatzweise stützt, vergebene Liebesmüh ist. Schon aus dem Grund der in Wahrheit nicht mehr benötigten Arbeitskräfte – Verhältnis freie Stellen zu Arbeitslosen. Allerdings erscheint dem Großteil der Bevölkerung ein BGE noch dermaßen absurd und weltfremd, dass es einer fortwährenden Aufklärung darüber bedarf. Wenn Inge durch Taktik dahingehend arbeitet dieses System erstmal grundlegend zu verändern, vor allem die Sanktionen abzuschaffen, ist das ein erster großer Schritt zum BGE. Dieses kann dann Schritt für Schritt der RTL 2 und Bild lesenden Bevölkerung verklickert werden und könnte sich dann schnell Bahn brechen. 1. Schritt Sanktionen weg, Bedarfsgemeinschaften weg. Somit erst einmal schon viel Bürokratie weg und ein Teilgrundeinkommen durch die Hintertür erreicht. Wie der Name dessen lautet ist erst einmal nebensächlich für die Opfer und Gedemütigten.
    Joe, und du hast die Aufgabe, Jedem immer und überall über die Idee des BGEs und die Anmaßung der Hartz Unterdrückungsfabrik zu informieren.
    Persönlich denke ich, würde es meine Menschenkenntnis beleidigen, wenn ich Inge Hannemann nicht so einschätzen würde, dass ihr das Alles furchtbar klar ist. Doch wenn sie im TV oder wo auch immer lautstark fordern würde – weg mit Hartz 4, her mit dem BGE ist der Schritt zu groß und schadet der BGE Bewegung! Vorerst noch! 🙂
    Und bitte nicht weinen, dass BGE wird kommen 🙂

    • Das BGE kommt nicht einfach so, sondern weil WENIGE MACHTBEFUGTE darüber entschieden haben, es käme!!!

      Es ist auch nicht wichtig, ob nun noch paar mehr Millionen mit dem BGE etwas „gedanklich“ anfangen können. Das ändert nicht wirklich etwas. UNSINN, wer gegenteiliges annimmt und glaubt, weil wir hier so viel „Religiöse“ haben!!!

      Leute, hört auf, Euch und Euren Zielen SELBER AM MEISTEN IM WEGE ZU STEHEN!!!!

      Ein BGE begreift so gut wie JEDER SOFORT!!! Da ist Geld vom Staat, um „fressen“ zu haben und auch ein Dach überm Kopf, grundlegend nicht mehr aber auch nicht weniger! Begründung für die bedingungslose Ausgabe dieses Geldes genannt BGE: keine bezahlte Arbeit mehr für alle, WEIL die Technik den Menschen aus dem Arbeitsprozeß weitgehend verdrängt hat und wir stehen da eher noch am Anfang dieser RATIONALISIERUNG des Planeten Erde!!!

      Wer soll das nicht verstehen können, MEIN GOTT???!!!

      • Schlagt euch endlich mal das BGE aus dem Kopf – auch wenn es weh tut.

        BEDINGUNGSLOS IST IN DER NATUR NICHT VORGESEHEN!

        Und erst recht nicht in der menschlichen Natur. Deshalb wird es kein BGE geben, niemals.
        Alles Zeit- und Energieverschwendung was ihr da betreibt.

        Der Souverän

      • So ein Unsinn, „Souverän“! … Aber glaube was auch immer Du glauben magst, selbst wenn es Unfug ist.

        Die Natur ist genau anders als das künstliche Gebilde genannt „Zivilisation“, die bis heute immer die „Zivilisation“ WENIGER auf Kosten riesiger Massen war!!! In der Natur arbeitet auch niemand oder nichts auf die Weise, wie der völlig überkandidelte Mensch das tut und dabei die Ressourcen eben dieser bis zum TOD schröpft und ausbeutet!

        So dumm ist kein echter Souverän!

      • Gegen solch dezidierte „Argumente“ komme ich natürlich nicht an – da fällt mir nix mehr ein…

        Der Souverän

      • Erstaunt man eigentlich noch? Nein nicht wirklich, denn wie man sieht, ist das Verhalten der Menschen in allen Schichten gleich.Selbst HartzIV Empfänger, sowie die , die sich für die Abschaffung, bzw deren menschenfreundlicheren Gesetze ein setzen, verfallen, sofern es darum geht, dem anderen etwas zukommen zu lassen, in die selbe Manier , die den HartzIV Empfängern seit Jahren entgegen schreit…Ihr seid faul!
        Nicht anders geht man beim BGE vor.
        Der Gedanke für´s Nichtstun anderen Geld zu kommen zu lassen, hat bei vielen Menschen schon einen Würgegrad erreicht, weil man davon aus geht, die meisten Menschen würden sich primitiv ins Sofa packen und nur noch Bier und TV konsumieren.
        Diese Grundeinstellung ist das eigentliche Dilemma, wurde unser Volk zum großen Teil schon so verdummt?
        Fragt man sie einmal, wieso sie ihre Mitmenschen derartig negativ sehen, kommt meist die Antwort:Ich kenne da jemanden, vielleicht sogar mehrere Leute!
        Geht es intellektuell noch tiefer, angesichts von 82Mio Bürgern in unserem Land?
        Hat man vergessen was Arbeit überhaupt bedeutet?
        Wer sein Denken nur auf das Geld beschränkt hat, der ist geistig beschränkt, denn Arbeit bedeutet viel mehr.
        Die soziale Komponente wird dabei völlig ausgeschlossen , doch sollte es Menschen geben, die nur aus finanziellen Gründen arbeiten gehen, zeigt es nur wie sie sozial verkümmert sind, denn jeder Mensch benötigt das Gefühl, ich habe etwas geschafft, benötigt Anerkennung, sich selbst gegenüber, sowie auch von der Außenwelt.
        Auch hat jeder Mensch das Bestreben nach Mehr, also wird er trotz einem bedingungslosem Einkommen , sogar deshalb, ruhiger zur Arbeit gehen, denn die Sorge nicht mehr zu wissen wohin, wenn er die Arbeit verliert, gehört dann der Vergangenheit an.
        Doch da heute, wie schon alle Jahre, nur fleißig Wissen ausgetauscht wird, wird es bei dem auch bleiben, was wieder einmal zeigt, wie wenig flexibel die Deutschen sind, denn wenn man nicht mehr als Schreibereien innerhalb von 10 Jahren zustande gebracht hat, stellt sich unser Volk ein Armutszeugnis aus.
        So lange man nicht begreift das wir in einem Unrechtsstaat leben, dem jedoch mit Gesetze kommen, die er jederzeit ab ändern kann und wird, hat man genug Zeit heraus geschlagen um weiterhin Kluges von sich geben zu können.
        Mehr aber auch nicht.!!

        Taten? Mangelware und zwar von allen Seiten!

    • @ sugar base

      Der Mensch ist lernfähig und er lernt ganz besonders schnell und gut, wenn es ihm zum persönlichen Vorteil gereicht. Er lernt schnell, Schwächen und Fehler im System für sich (aus)zu-nutzen.

      Ich sag Dir was ich mit BGE anfangen würde und stehe da ganz sicher nicht alleine.

      Ich – kinderlos – würde mir Frau und 2 Kinder „anschaffen“. Dann hätten wir als Familie 4.000 € Netto pro Monat. Damit kämen wir gut über die Runden. Ich würde meine Energie undmeine viel zu kurze, wertvolle Lebenszeit, nicht mehr mit Erwerbs-Arbeit verschwenden. Viel mehr würde ich alle Energie und Zeit in meine Kinder und Frau stecken. Mit Kindern kann man sich endlos lange beschäftigen, sofern sie dies nicht schon selbst fordern. Hätte ich darüber hinaus noch Zeit, würde ich diese natürlich zu meinen Gunsten – in dem Fall also meiner Lieblingshobbys – nutzen. Und schon hätte ich – ganz ohne Erwerbs-Arbeit – wieder viel zu wenig Zeit, da ich gar nicht allen (sehr Zeitintensiven) Hobbys fröhnen könnte die ich so habe.

      Das ganze würde ich natürlich an einem mir genehmen schönen Ort auf der Welt ablaufen lassen.

      Ach wie, Überweisung des BGE in’s Ausland gibbet nich? Wäre das schon mal eine Bedingung um das BGE zu erhalten? Bei so viel Unfreiheit und Gängelung – darf nicht mal selbst wählen wo ich meine Kohle ausgebe – will ich kein BGE.

      Aber ich bin ja lernfähig. Also lass ich die beiden Kinder von Tante und Oma erziehen, bleibe dort auch gemeldet, lasse der Oma 1.000 € für die Kosten jeden Monat da – sollten die Kinder mehr kosten, macht Oma das schon; sind ja schließlich ihre Enkel – und mache Dauerurlaub im Ausland, vergessde dabei aber nicht ein mal im Jahr für 2 Wochen Urlaub in deutschland zu machen – schließlich wollen die Kinder was von ihren Eltern haben…

      BGE ist ein schönes Hirngespinnst, daß niemals wahr werden kann, WEIL ES NICHTS BEDINGUNGSLOSES GIBT!

      Der Souverän

  27. Wir wissen, daß Du für ein BGE bist, aber dann kann man solcherart Artikel eben NICHT schreiben!

    WOZU DENN AUCH??!!

  28. Entschuldige meinen „Klartext“, liebe Inge, aber DAS ist alles unnützes Gerede und Zeitverschwendung!!!

    Entweder Du willst ein BGE (bedingungsloses Grundeinkommen), dann brauchst Du hier solcherart Artikel nicht schreiben, oder Du willst keines, sondern die gegenwärtige Leiche weiter am „Halbleben“ halten wie diese ganzen „Agenda 2010“-Vollidioten usw.

    ENTSCHEIDE DICH MAL!!!

    Ein BGE schmeißt das gesamte HartzIV- und GEGENWÄRTIGE „Arbeitsmarkt“-System in den Eimer! Radikal und gesund!

    Wenn Du das nicht willst, sondern ängstlich ob dieser Radikalität bist, dann solltest Du das auch öffentlich erklären!

    Danke für die Aufmerksamkeit!

    • Dem stimme ich voll zu, mit einer kleinen Abweichung. Ich wäre eher für ein aktives Grundeinkommen mit bedingungsloser Teilhabe wie zum Beispiel im Modell Gradido, welches eher realisierbar wäre als das BGE.

      • Na da tust Du mir aber jetzt schon ein wenig leid, einfach weil Du NICHT dann wirklich gegen HartzIV sein kannst, sondern die Ideen von HartzIV unter einem anderen „Markennamen“ durchaus weiterführen möchtest. Oder aber Du hast das BGE NULL verstanden! Das erscheint mir am ehesten so zu sein.

        Entschuldige meinen „Klartext“, wenn Du kannst!

        Das BGE ist gerade dazu in der Lage, überhaupt erst einmal Menschen „zu aktivieren“!!! Es gibt ein zwangfreies Einkommen, um zu arbeiten!!! Nicht umgekehrt: „Gehe arbeiten, um ein EInkommen zu haben“!!!

        Die beste Kooperation von Menschen ist die, die auf freiwilliger Basis geschieht! Wenn man schon mal gar kein Geld hat und arbeiten gehen muß, um Geld zum Leben zu erhalten, dann ist diese Kooperation bereits angeschlagen.

      • Zu sagen, das BGE sei nicht oder schwerer als was auch immer realisierbar, ist DUMM!!! Es stimmt einfach nicht und ist nur reine Spekulation!

    • Ich verstehe diesen „Klartext“ nicht @Joe.
      Entbindet ein Ziel von berechtigter Kritik und von der notwendigen Aufarbeitung einer offensichtlichen Fehlentwicklung?
      Grundeinkommen scheint bei Dir ja nur die Frage des Umlegens eines Hebels zu sein. Bum, und morgen gehst Du zur Bank und hebst Dein Grundeinkommen ab.

      Dabei scheint Dir ganz entgangen zu sein, dass es in der gesamten Gesellschaft noch immer mehr Gegenspieler als Mitspieler zu einem Systemwechsel/Paradigmenwechsel gibt!

      Wir könnten uns ja alle einfrieren lassen, bis der Alt, der Weise und vielleicht sogar Frau von der Leyen erklären: Wir haben keine Lust mehr, Euch zu belügen, lasst Euch auftauen, denn morgen gibt’s Grundeinkommen!

      Wo steht das Grundeinkommen heute? Jubelzahlen beim Netzwerkrat Grundeinkommen gibt es regelmäßig, in Zehntausenderschritten bei einem 81Milllionenvolk.
      Eine Petition der Susanne Wiest, die erfolgreich vom Bundestag ausgesessen wird und im besten Falle nach der Wahl im September ihre Absage kassiert.

      Bis dahin werden weiter die Rechte der Menschen in Deutschland ignoriert und verletzt. Ausschluss von soziokultureller Teilhabe ist an der Tagesordnung, gestern und heute, leider morgen auch noch!

      Wer etwas tun will @Joe, sollte konstruktiv handeln und nicht destruktiv meckern!
      Am 14.09.2013, PRO Grundeinkommen, Treffpunkt Neptunbrunnen in Berlin, 13:00 Uhr und ja keine Ausreden!

      Konferenz in Göttingen

      In Göttingen (Deutschland) eine Konferenz zum Thema „Urteile von der Europäischen Gericht of Human Rights – Effekte und Implementation“ statt findet am 20. und 21. September 2013. Unter den Rednern werden Sie eine Reihe von Richter des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Richter aus verfassungsrechtlichen und andere Gerichte, Regierungsagenten in Straßburg-Verfahrens und üben Sie Rechtsanwälte. Der Präsident des Gerichtshofs, Dean Spielmann, wird die Keynote Speech geben.

      Sind EURE Berichte zu Menschenrechtsverletzungen in Deutschland, gerade auch im Bezug zum SGB II vorformuliert und bereit zur Übergabe im September in Vorbereitung?

      Wer wird die Berichte in Göttingen übergeben? Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, hier wirksam tätig zu werden! Wir leben nicht mehr als Jäger und Sammler, sondern müssen gezwungener Maßen unsere Existenz mit Geld bestreiten. Grundeinkommen ist Existenzrecht und Existenzrecht IST Menschenrecht!

      Wir haben viel zu tun und destruktive Kritik bringt uns nicht vorwärts!
      Handeln ist angesagt, am 14.09 in Berlin!
      Am 20.09 in Göttingen!
      Am 22.09. zur Bundestagswahl!

      Herzlichst, Grüße aus Kiel,

      Lutz

    • „Entweder Du willst ein BGE (bedingungsloses Grundeinkommen), dann brauchst Du hier solcherart Artikel nicht schreiben,…“

      Unglaublich. Ist I.H.jetzt kein freier Mensch mehr der selbst entscheiden kann was er wo schreibt?
      hat sie sich jetzt nur noch auf das BGE zu beschränken?
      Schließt Engagement für anderes das für’s BGE aus?

      Manchmal fragt man sich…

      Der Souverän

      • Laber nicht!

        Das hier wurde bspw. geschrieben, was Deinen Unfug sofort widerlegt: „Ja ok, die Freiheit hast Du an sich! Aber es ist dennoch NUTZLOS! Aber wenn Du Dich damit sozusagen befreit und besser fühlst, solcherart Dinge zu schreiben: Bittesehr!“

    • Schlagt euch endlich mal das BGE aus dem Kopf – auch wenn es weh tut.

      BEDINGUNGSLOS IST IN DER NATUR NICHT VORGESEHEN!

      Und erst recht nicht in der menschlichen Natur. Deshalb wird es kein BGE geben, niemals.
      Alles Zeit- und Energieverschwendung was ihr da betreibt.

      Der Souverän

      • @Souverän:
        Du hast natürlich Recht:
        Das Wildpferd ist wie alle Huftiere vom der Vegetation und damit auch vom Klima abhängig.

        Das Wildpferd genießt ansonsten die Bedingungslosigkeit, wenn wir die wenigen Raubtiere vernachlässigen.
        Nur dem Mensch ist es gelungen, das Pferd aus seiner Bedingungslosigkeit zu entrechten. Er lässt sich vom Pferd tragen und bei Ausfall des Traktors auch noch das Feld pflügen …

        Die Natur @Souverän, ist großzügiger als der Mensch in seiner Dummheit und Gesamtheit.
        Bedingungslosigkeit ist im Grunde sehr wohl von der Natur vorgesehen, wenn man sich auf die Natur einlässt

        Was ist nun mit den von mir aufgezeigten Terminen, weiter oben, um 14:59 aufgelistet.

        Können WIR bedingungslos auch auf EUCH zählen?

        Herzlichst, Grüße aus Kiel,

        Lutz.

      • „Bedingungslosigkeit ist im Grunde sehr wohl von der Natur vorgesehen, wenn man sich auf die Natur einlässt“

        Nichts, aber auch rein gar nichts ist in der Natur bedingungslos. Wenn du dich auf sie einlässt, mußt du gleich einen ganzen Schrank voll Bedingungen erfüllen – sonst bringt sie dich um.

        Göttingen sind mal eben schlappe 300 km – eine Strecke…
        Stellt sich die Frage was es (mir) bringt. Ob es überhaupt etwas bringt. Und wahrscheinlich wird englisch gesprochen – viel zu mühselig und in der Fachsprache unverständlich (für mich).

        Der Souverän

      • @Souverän:
        „Göttingen sind mal eben schlappe 300 km – eine Strecke…
        Stellt sich die Frage was es (mir) bringt. Ob es überhaupt etwas bringt. Und wahrscheinlich wird englisch gesprochen – viel zu mühselig und in der Fachsprache unverständlich (für mich). “

        Für den Termin in Göttingen könnte man örtliche Vertreter finden und vieles mit Mail oder Postweg im Vorfeld erledigen.
        Was aber ist mit den anderen Terminen und davon mindestens der am Neptunbrunnen, der deutlich „Manpower“ erfordert?
        Kein Wort von Dir, fehlende Souveränität, wem nutzt sie und wem Nutzt Deine Ausrede „was es bringt“ und Deine Angst vor einer Fremdsprache?

        Mir wird jetzt deutlich klar, dass Deine Namensgebung die Fassade derer ist, die die derzeitigen Zustände leider mit ermöglichen.
        Von hier bis Berlin, sind es deutlich über 450 Km und trotzdem werde ich am 14.09. am Neptunbrunnen stehen! Auch wenn dieses genauso wenig Sofortnutzen für den Einzelnen bringt, so wie meine Teilnahme schon in 2005 und 2006, so ist es die Solidarität aller, die tragend mithilft, diese Widrigkeiten zu überwinden.

        Das Prinzip: „Geh DU mal vor, lass mich hinter dem Baum“, ist wenig hilfreich!

        Du solltest einen anderen Nicknamen suchen, der Dich würdiger kennzeichnet:
        „Ausredensucher“

        Grüße aus Kiel,

        Lutz

      • Einmal Herrn Götze an hören, er beweist immer wieder, es gab schon einmal die Bedingungslosikeit beim Menschen, noch besser, er verweist sogar auf die Zeit, mit vielerlei Beispielen.!

      • @ armseliger Lutz

        Zunächst einmal habe ich keine „Angst vor Fremdsprachen“, sondern es ist schlicht nutzlos jemandem zuzuhören dessen Sprache man nicht versteht.

        „Für den Termin in Göttingen könnte man örtliche Vertreter finden und vieles mit Mail oder Postweg im Vorfeld erledigen.“

        Ich kenne aber keine örtlichen Vertreter, da ich (gezwungenermaßen) Einzelkämpfer bin.

        Und als 100% sanktionierter schüttel ich auch nicht mal eben das Fahrgeld aus dem Ärmel. Selbst wenn ich kostenlos da hin käme, bräuchte ich immer noch Geld zum Überleben, oder müsste mindestens am gleichen Tag kostenlos wieder zurückkommen.

        Gezwungenermaßen Einzelkämpfer deshalb, weil ich bereits alle „Größen dieser Republik“ aus sozialem Bereich und diversen Foren etc. pp angeschrieben habe, mit nur eine klitzekleinen Bitte – der Bitte um Hilfe.

        Nun habe ich nicht um Geld gebeten, oder Nahrung, oder das jemand bei dem Papierwust – mittlerweile 12 gefüllte! Aktenordner – zur Hand ginge, nein, meine einzige Bitte bestand immer nur darin, daß mir jemand einen fähigen Rechtsanwalt benenne.

        Selbst Frau Inge Hannemann habe ich angeschrieben und meine desolate Situation geschildert – ich bekomme Geld grundsätzlich nur noch über die Gerichte, muß also alles einklagen – mit einer einzigen Bitte. Da sie ja mit vielen Rechtsanwälten/Innen zusammenarbeitet – wie sie selbst schreibt – fragte ich sie, ob sie mir nicht einen fähigen Rechtsanwalt nennen könnte, der bereit sei sich meiner Sachen anzunehmen.

        Es kam noch nicht mal eine Antwort, geschweige denn eine Absage, oder gar ein Tip zu einem Anwalt.
        Das war übrigens zu 95% bei allen Anfragen gleich.

        Anfangs noch blauäugig, dachte ich diverse „Mitstreiter“, Forenbetreiber, Kämpfer gegen Hartz IV usw. würden sich über meine Fall freuen, da ich schwarz auf weiß belegen kann, daß nicht nur diverse Gesetze bewusst gebrochen werden, ich kann sogar belegen das die Argeverbrecher bewusst Lügen, um mich gerichtlich zu belangen. Das alles habe ich schwarz auf weiß beweisbar, mit Stempel und Unterschrift.
        Damit könnte man die Fallheinis strafrechtlich belangen. Ich dachte also ich halte einen Schatz in den Händen. Lol – was für ein Irrtum. Denn NIEMAND dem ich diesen „Schatz“ zugänglich machte, hat sich dafür interessiert. Das Einzige was ich (bestenfalls) erfahren habe, war (ausredende) Abweisung statt völliger Ignoranz.

        Meine überaus wertvollen Beiträge die ich gebe, sind also 1000 mal mehr (wert), als das was ich von euch Solidaritätspack empfange!

        Niemals ohne Begleitung zur Arge – so heißt es überall. Ich habe dutzende male bei jenen die Begleitung anbieten! nachgefragt und NIEMALS auch nur den Willen zur Begleitung gespürt, geschweige denn das mich mal jemand begleitet hätte. Ich hingegen habe 3 Leute zur Arge begleitet und sie könnten von meinem umfangreichen Wissen und Erfahrung gut profitieren – was ja auch so sein soll, der Sin der Sache ist.
        Keiner von den Dreien war bereit mich zur begleiten, obwohl sie hätten gar nichts leisten (sagen) müssen.
        Die hatten zu der Zeit halt alle wichtige Termine…

        Mach Du dir mal um meinen „Nicknamen“ keine Sorgen. Das ist gar kein Nickname, daß ist eine Tatsachenbeschreibung.

        ***

        Der Souverän

      • @Souverän:

        Deinen letzten Worten oder nach Deiner „Alleinkämpferbeschreibung“ als Monolog zu bezeichnenden Wortmeldung, in der Du mir das herausragebnde Prädikat „armselig“ voranstellst, bleibt eines klar festzustellen:
        „Schuld sind nur die anderen, niemals trägst Du Mitschuld.“
        In einem 81Millionenvolk findest Du allein keine Mitstreiter.
        Hier würde ich an Deiner Stelle beginnen, an meiner Strategie etwas zu verändern.

        Herzlicht, Grüße aus Kiel,

        vom armseligen und trotz dem reichen Lutz 🙂

      • @ armseliger Lutz

        NATÜRLICH sind die Anderen „Schuld“. Sie haben aber gar keine Schuld (auf sich geladen).

        Sie haben einfach kein Interesse, keine Lust, oder was auch immer . Das ist nicht ihre Schuld, daß ist ihr GUTES RECHT.

        Ansonsten bleibt mir nur Dir etwas persönliches zu sagen: Aus meiner Sicht bist Du nicht nur armselig, du bist auch in einer geistig desolaten Verfassung, die mir sagt; lass es mit dem, macht keinen Sinn.

        Der Souverän

      • @Souverän, es steht DIR frei, extra groß FREI, andere Menschen hinter einem Pseudonym feige versteckt, öffentlich zu beleidigen. Schade auch, dass DU in DEINER Einfalt eben damit auch den Vorturnern der BA das notwendige Material verfügbar stellst, um eine gewisse Unvernunft dann auszuwertend zu präsentieren.

        Bewusst oder aus Dummheit, mag jeder geneigte Leser für sich entscheiden!

        Ich habe DIR nun mehrfach eine Frage gestellt und DU nutzt DEINE „Souveränität“, um andere zu verhöhnen.
        Das allein ist Antwort genug!

        Jetzt ist auch offensichtlich, warum DU einen Blogeintrag vorher angeregt hast, dass hier kein moderierter Blog bestehen bleibt, sondern ein Forum generiert wird.

        Es gibt für DEIN Verhalten eine einfache und weitestgehend bekannte Bezeichnung:

        „Agent Provocateur“

        Wie schon festgestellt, schön hinter dem Baum bleiben, damit man DICH ja nicht erkennt!

        Ich ziehe mich aus diesem Diskurs zurück.
        Der Inge Hannemann gilt mein Respekt und dann, wenn es notwendig ist, JEDE SOLIDARITÄT!

        Alle anderen, können mich gern am 14.09.2013 um 13 Uhr am Neptunbrunnen treffen.
        Ich bin dort einer von Vielen, die immer noch Mut haben und sich nicht verstecken müssen und nicht verstecken wollen!

        Herzlichst, Grüße aus Kiel,

        Lutz

        • Ob der deiner geballten Einfältigkeit fällt mir nicht mehr so viel ein.

          Hallo Lutz aus Kiel – ich bin der Jürgen aus Düsseldorf
          Loooooool

          Eingeweihte nennen mich auch Agent Provocateur.
          pruuuuuuuuuust

          Du hast mir also mehrfach eine Frage gestellt? Könntest Du die noch mal wiederholen? Muß mir igend wie entgangen sein – mehrfach
          muuuuuuhhhhhhhhhaaaaaa

          Wie erkennt man dich denn am 14.09.2013 um 13 Uhr am Neptunbrunnen, hast Du ne rote Rose im Knopfloch?
          gluuuuuks

          Übrigens, dies IST ein FORUM in einem Blog.
          rofl

          Der Souverän

    • Inge Hannemann stellt doch in ihrem Artikel lediglich Informationen und Fakten zur Prüfungsmitteilung des Bundesrechnungshofes zusammen, und zwar aus ihrer Sicht als Mitarbeiterin mit entsprechendem Hintergrundwissen. Sie weist explizit darauf hin, dass dieser Artikel keinen Bezug zu ihrer persönlichen Meinung zu Hartz IV oder BGE aufweist.
      Ich wundere mich sehr, zum wiederholten Male, was hier in den Kommentaren teilweise geschrieben wird, bzw. stattfindet, bis hin zu äussert unpassenden Bezeichnungen wie „Schwachkopf“ …
      ich habs schon mal erwähnt … und frage nochmal: geht es uns nicht allen um das gleiche Thema? Die Abschaffung der Sanktionen, darüber hinaus natürlich auch darum, Fakten an die breite Öffentlichkeit zu bringen und eben darüber eine Bewegung / Veränderung zu erreichen.
      Ich bin der Meinung, das BGE wird kommen! Allerdings nicht heute oder morgen, also ist es sinnvoll, sich mit dem zu befassen, was da ist, und das ist nun mal das SGB II mit all seinen Fehlern. Das ist genauso wenig heute oder morgen weg, wie das BGE kommt. Also richten wir doch unser Augenmerk auf das, was wir bewegen und verändern können, und vielleicht gelingt das ja tatsächlich solidarisch, statt sich gegenseitig die freie Meinung abzusprechen und sich zu beschimpfen. Wer sich so verhält in einem solchen Blog, verhält sich grade auch nicht anders als die von vielen gerügten „bösen“ Arbeitsvermittler. Vielleicht denkt der Eine oder andere darüber mal nach.
      Liebe Inge, danke für die Informationen und Fakten. Sie helfen mir,in meinem leider teilweise noch unwissenden Bekanntenkreis wieder etwas mehr Klarheit, Verständnis und auch Solidarität zu erreichen! LG ruschu

      • „Ich bin der Meinung, das BGE wird kommen! Allerdings nicht heute oder morgen …“

        Mir fällt dazu nur ein: BESCHEUERT!!!

  29. Das alles erscheint mir nur ein Herumdoktern am bestehenden System von Hartz IV. Was wir brauchen, wäre ein völlig anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, dann wäre all das oben Genannte überflüssig, ebenso wie hartz IV selber. darauf sollten wir alle hinwirken, nicht nur auch Verbesserungen oder Nachbesserungen des Unrechtssystems Hartz IV.

    • Glauben sie, dass es nicht schon schwierig genug ist, jedem erst einmal klar zu machen, dass das BGE dazu da ist, bestehende Abhängigkeiten abzuschaffen und nicht als Grundlage dient, nichts mehr leisten zu müssen? Wird überhaupt der Kreislauf verstanden, dass die Finanzierung in dieser Form überhaupt machbar ist? Welche Eigentumsverhälnisse müssen dazu vorhanden sein und welche außenpolitische Beziehungen sind dazu erforderlich? Kann das mit wenigen Worten beantwortet weden?

      • Nachweislich ist die Finanzierung möglich, Prof Kirchhof, der wohl kein Unbekannter ist, vertritt diese Meinung schon länger!

    • Also, in der Tat sollte nicht mehr am HIV-System herumgedoktert, sondern es endgültig begraben werden. Dieses System war doch nie dazu gedacht, den Menschen zu helfen, sondern die MACHT der Obrigen festzuhalten, indem man Menschen möglichst in Armut und damit klein hält.

      Es gibt also seitens der Politiker gar kein Interesse, etwas grundlegend zu ändern.

      Darum ist es ja so wichtig, dass die Menschen endlich aufwachen und all das endlich verstehen.

    • Für mich der erste sinnvolle Beitrag hier.
      Im übrigen wird hier ständig Ursache und Wirkung verwechselt,das nervt.
      Am besten man beschäftigt sich mit der Überwindung der Lohnarbeit,also der Beiseitigung der Kapitalistischen Produktionsverhältnisse und Eigentumsverhältnisse.
      Da hätten wir schon mal die Ursachen für Arbeitslosigkeit und Hartz4 beseitigt.
      Dafür würde ich ohne mit der Wimper zu zucken auch in den tot gehen.
      Für das von Euch geforderte,keinen Schritt,schon gar nocht nach Göttingen um auf Misstände aufmerksam machen zu müssen die offensichtlich sind und die die Hähne vom Dach krähen.
      Was soll das bringen?
      Und wenn man nicht in der lage ist zu begreifen das Warenproduktion und Warenzirkulation auch unabhängig vom Tauschmittel gehen ,wird man stets im System gefangen bleiben und zum BGE greifen müssen.
      BGE und Kapitalismus sind unvereinbar ,außer es sind Möglichkeiten eingebaut die das System der Ausbeutung über Lohnarbeit nicht aushebeln.

      • Dazu mein Link…Geduld und hin hören!

      • Endlich mal einer der das BGE auch anderseitig (kritisch) betrachtet. Du bist der Erste den ich lese, der auf dem richtigen Weg ist. Deine Aussage (Erkenntnis) zeigt das Du NACHGEDACHT hast – vor allem logisch nachgedacht.

        „Und wenn man nicht in der lage ist zu begreifen das Warenproduktion und Warenzirkulation auch unabhängig vom Tauschmittel gehen ,wird man stets im System gefangen bleiben und zum BGE greifen müssen.“

        Wir sollten uns mal unterhalten – echt.

        Der Souverän

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