Bundesagentur für Arbeit diffamiert Inge Hannemann

Bundesagentur für Arbeit Bild: privat

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Die Bundesagentur für Arbeit hat am heutigen Tag, 14. Juni 2013, eine Pressemitteilung betreffend meiner Person herausgegeben:

Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter

Presse Info 035 vom 14.06.2013

Angesichts der anhaltenden öffentlichen Attacken der (inzwischen freigestellten) Mitarbeiterin des Hamburger Jobcenters Inge Hannemann sieht sich die Bundesagentur für Arbeit gezwungen, Stellung zu nehmen – allein schon zum Schutz der vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch die Äußerungen von Frau Hannemann beleidigt, herabgewürdigt und in Gefahr gebracht werden.

Die Behauptungen von Frau Hannemann sind falsch und führen die Öffentlichkeit in die Irre. Weder widerspricht die Grundsicherung („Hartz IV“) dem Grundgesetz, noch verletzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter durch ihre tägliche engagierte Arbeit die Würde der Kunden. Weder gibt es eine Anweisung oder eine Zielvorgabe, über Sanktionen Geld einzusparen, noch gibt es „tausende von Selbstmorden“ unter Kunden der Grundsicherung. Und in den Jobcentern arbeiten auch keine seelenlosen Maschinen, die nur Zielvorgaben, nicht aber die Menschen im Blick haben. Die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern arbeiten Tag für Tag daran, Menschen in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen.

Frau Hannemann missbraucht ihre angeblichen Insider-Ansichten, um sich in der Öffentlichkeit als einsame Kämpferin für Entrechtete darzustellen und behauptet dabei auch noch, für die Mehrheit der Jobcenter-Mitarbeiter zu sprechen. Darüber hinaus gefällt sie sich in der Rolle der Märtyrerin, die von ihrem Arbeitgeber (der Freien und Hansestadt Hamburg) „kaltgestellt“ werden soll.

Dazu drei einfache Feststellungen:

  • Frau Hannemann spricht bei ihrer Kampagne gegen die Grundsicherung, die Millionen von Menschen die Existenz sichert, nicht für die Belegschaft der Jobcenter. Im Gegenteil: Sie bringt ihre Kolleginnen und Kollegen in Gefahr, die sich zunehmend Aggressionen von Seiten der Kunden ausgesetzt sehen.
  • Frau Hannemann ist keine „Whistleblowerin“, die Missstände aufdeckt, denn die behaupteten Missstände gibt es nicht – sie kann daher auch keine „Hartz IV-Rebellin“ sein.
  • Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten. Es kann nicht sein, dass eine Mitarbeiterin nach Gutdünken handelt und persönliche, politische Vorlieben auslebt.

Frau Hannemann hat sich den falschen Beruf ausgesucht. Sie sollte nicht ihre Kolleginnen und Kollegen darunter leiden lassen.

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Als Betroffene muss ich natürlich reagieren und habe reagiert:

Gegendarstellung – Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 14. Juni 2013

BA-Presseinfo Nr. 35: Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter

Hiermit nehme ich Stellung zur BA-Presseinfo Nr. 35 vom 14. Juni 2013

Behauptung: Mitarbeiter werden durch die Äußerungen Inge Hannemann beleidigt, herabgewürdigt und in Gefahr gebracht.

Bei allen Interviews, sei es Print, Radio oder TV oder auch auf dem Blog „altonabloggt“ hat Frau Hannemann sich klar und deutlich dazu geäußert, dass ihr sehr viele empathische, menschliche Kollegen persönlich bekannt seien und sie deren Arbeit unterstütze und schätze. Dabei habe sie alle Funktionen innerhalb der Jobcenter berücksichtigt. Zum Teil habe sie auch erwähnt, dass es ganze Jobcenter in Deutschland gäbe, die menschlich agieren und insbesondere diese herausgestellt.

Somit kann nicht einerseits von einer Herabwürdigung, Beleidung oder gar Gefahr gesprochen werden.

Behauptung: Weder gibt es eine Anweisung oder eine Zielvorgabe, über Sanktionen Geld einzusparen.

Frau Hannemann liegen entsprechende schriftliche Unterlagen von Jobcenter-Mitarbeiter vor, die diese Behauptungen verstärken und bestätigen. Neben diesen Unterlagen bestätigen diese Aussagen auch ehemalige Jobcenter Mitarbeiter, welches insbesondere in der Sendung von Stern TV vom 12. Juni 2013 zum Ausdruck kommt. Die Identität dieser Mitarbeiter konnten durch entsprechende Nachweise, wie dem Arbeitsvertrag gesichtet und bestätigt werden.

Behauptung: „Tausende von Selbstmorden“

In keinem Medium hat Frau Hannemann jemals von „Tausenden Selbstmorden“ gesprochen. Im Vorspann „Stern TV“ vom 12. Juni 2013 hat Frau Hannemann wortwörtlich gesagt: „Ich weiß um die vielen Suizide durch Hartz IV (…).

Im Interview vom 14. Juni 2013 bei RTL Punkt 6; Punkt 9 hat Frau Hannemann folgendes wiedergegeben:

Frage Moderator Punkt 6: „Sie sprechen sogar ganz konkret von Toten, Geschädigten und Geschändeten Hartz IV-Beziehern. Gibt es diese Fälle wirklich?“

„Ja, die Fälle gibt es mehr als genug.“ „Es gibt Menschen, die halten den Druck nicht mehr aus, die haben so viele Schikanen erlebt, auch so viel Willkür, dass sie wirklich gesagt haben, ich scheide lieber aus dem Leben aus.“

Frage Moderatorin Punkt 9: „Sie haben ein Schreiben an die Agentur für Arbeit geschrieben. Tote, Geschädigte und geschändete Hartz IV (…) Ist das jetzt wirklich ein echter Fall von dem sie sprechen?“

Frau Hannemann erwiderte wortwörtlich: „Ja, es gibt tausende Fälle solcher. Betreue gerade eine junge Dame, die seit drei Jahren versucht ihren Hauptschulabschluss zu machen. Der wird ihr verwehrt. Mit der Begründung sie habe ein Kind und sei zu dumm. (…)

Diese Aussage von Frau Hannemann bezieht sich somit auf die Gesamtfragestellung der Moderatorin Punkt 9.

Behauptung: Frau Hannemann missbraucht ihre angeblichen Insider-Ansichten, um sich in der Öffentlichkeit als einsame Kämpferin für Entrechtete darzustellen und behauptete dabei auch noch, für die Mehrheit der Jobcenter-Mitarbeiter zu sprechen.

Die Insider-Ansichten von Frau Hannemann sind nicht als angeblich zu bezeichnen, da Frau Hannemann seit vielen Jahren in einem Jobcenter als Arbeitsvermittlerin tätig ist. Auch hat Frau Hannemann sich selbst nie als einsame Kämpferin offiziell bezeichnet. Frau Hannemann spricht seit Beginn von einem großen Unterstützerkreis, der aus Parteien, Gewerkschaften, unterschiedlichste Initiativen aus dem arbeitsmarktpolitischen Bereich, Wissenschaftlern und Einzelpersonen besteht. Dieses zeigen u.a. die unterschiedlichsten offenen Solidaritätsbekundungen durch Parteien, Gewerkschaften und Verbänden. Entsprechende Solidaritätsbekundungen und Unterstützerschreiben von bundesweiten Jobcenter-Mitarbeiter, hochrangigen Unterstützer aus Politik und Wissenschaft liegen ebenso vor.

Frau Hannemann hat in keiner Aussage behauptet für die Mehrheit der Jobcenter-Mitarbeiter zu sprechen, sondern die Solidaritätsbekundungen ihrer Kollegen erwähnt.

Behauptung: (…) die von ihrem Arbeitgeber (der Freien und Hansestadt Hamburg) „kaltgestellt“ werden soll.

Frau Hannemann hat ihren Arbeitgeber, die Freie Hansestadt Hamburg nicht in Verbindung mit der Aussage „kaltgestellt“ erwähnt. Im Interview bei RTL Punkt 6 äußerte sie sich dahingehend, dass sie bewusst mundtot gemacht werden soll und ihr Anwalt von „kaltgestellt“ im Interview spricht. Eine Institution hat Frau Hannemann nicht erwähnt.

Es ist auch für die Bundesagentur für Arbeit zu konstatieren, dass Frau Hannemann vom Recht zur freien Meinungsäußerungen Gebrauch im Sinne des Grundrecht der Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 GG Gebrauch macht. Dabei besteht der Grundrechtsschutz unabhängig davon, ob eine Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist, und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlose gehalten wird (BVerfG, 16. Oktober 1998 – 1 BvR 1685/92 – AP BGB § 611 Abmahnung Nr. 24 = EzA BGB (…).

Der Begriff „Hartz IV-Rebellin“ stammt nicht von Frau Hannemann selbst. Dieser wurde durch die Medien wiedergegeben und erfunden.

Frau Hannemann hat sich während ihrer Beschäftigung im Jobcenter an Recht und Gesetz gehalten. Die laufende Freistellung bezieht sich im ganzen Umfang auf ihre Äußerungen im Blog: altonabloggt. Die Jobcenter haben ihre überdurchschnittlichen Leistungen in den Beurteilungen anerkannt und bestätigt. Ihr persönliches Engagement für eine Veränderung der Gesetzgebung ist davon unabhängig und ein anzuerkennendes Recht als Staatsbürgerin.

Hamburg, 14. Juni 2013

Inge Hannemann

Jessenstraße 10

22767 Hamburg



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494 replies

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  2. Na hoffentlich wurde Frau Hannemann wenigstens eine anständige Outplacementberatung zu teil. Nur weil sie investigativen Journalismus betrieben hat, wird sie jetzt bestraft. Das ist einfach nur traurig …

    • Hatte heute Morgen einen Termin bei der Arbeitsagentur. Werde mal den Dialog zwischen der Arbeitsberaterin und mir hier aufschreiben:

      Sie: H.Mayer, sie sind schon geraume Zeit arbeitslos und beziehen ständig Leistungen von uns…
      Ich: Vermitteln sie mich in eine Arbeit, die meinem Beruf entspricht und ich brauche mich nicht mehr vom Jobcenter schikanieren lassen…
      Sie: Werden sie nicht pampig…, ich werde sie als Transporthelfer unterbringen…
      Ich: Da spricht einiges dagegen, haben sie das Gutachten nicht gelesen?
      Sie: Welches Gutachten?
      Ich: Befindet sich in der Akte…
      Sie: Warum sind sie so pampig mir gegenüber, ich versuche sie in Arbeit zu bringen und sie verhalten sich so, als wollen sie nicht arbeiten…
      Ich: Sehr wohl möchte ich arbeiten, vorausgesetzt sie vermitteln mich in eine Firma in meinem Beruf und nicht über eine Zeitarbeitsfirma, auch darüber steht entsprechendes im Gutachten…
      Sie: Wieviele Bewerbungen haben sie schon geschrieben?
      Ich: Genügend, jedoch von 10 Bewerbungen online erhält man im Glücksfall vielleicht eine Rückmeldung…
      Sie: Man darf halt in der heutigen Zeit keine Bewerbung mehr absenden, die einem Standard von vor 10 Jahren entsprechen…, meine Kinder schreiben aktuell auch Bewerbungen online und erhalten entsprechend Rückmeldung.
      Ich: Ich möchte sie bitten, die Gepflogenheiten ihrer Kinder aus dem Spiel zu lassen, ich bin ein erwachsener Mensch und sehr wohl auf dem neuesten Stand, was Bewerbungen betrifft.
      Sie: es gibt da eine Stelle als Elektriker im Schaltschrankbau, was jedoch spezielle Arbeiten voraussetzt wie Schlitze klopfen, Leitungen in Kabelkanäle legen usw.
      Ich: Das sind Arbeiten, die laut Gutachten nicht in Frage kommen…
      Sie: Davon steht nichts im Gutachten…
      Daraufhin legte ich ihr das Gutachten auf den Tisch mit der Bemerkung: von mir behaupten sie, meine Bewerbungen entsprächen wohl einem Stand wie vor 10 Jahren.., und ich behaupte nun ihre Info aus meiner
      Akte entspräche auch nicht dem Stand von heute…
      Sie: nun merklich sauer: sie wollen alles nur nicht arbeiten..
      Ich: ich wiederhole mich ungern, aber vermitteln sie mich im Beruf Schaltschrankbau in eine Firma ohne Zeitarbeitsvertrag, werde ich gestern anfangen zu arbeiten.
      Dies war wohl für die Fallmangagerin oder wie die heißen, zuviel…
      Sie: Verlassen sie sofort mein Büro.. auf diesem Niveau spreche ich heute nicht mehr mit ihnen, sie erhalten einen neuen Termin zugesandt, bei dem eine weitere Person der Arbeitsagentur anwesend sein wird als Zeuge…
      Ich: Danke für den Hinweis, ich bringe dann selbstvertändlich meinen Rechtsanwalt mit…

      Ist doch interessant, oder was meinst du…?

  3. Aktuell zur Presse Info …
    – „Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter …“
    Damit gibt die BA zu das die Spannungen zwischen den Tätigkeiten der Jobcenter-Mitarbeiter/innen und ihren „Kunden“ so groß sind, das einige durch diese „Millionen“ Skandalösen Schikanen und Diskriminierungen der Willkür einfach mal Ausrasten können! Siehe die vielen Millionen Klagen gegen Hartz IV Bescheide!
    Dazu gibt es auch Tote „Neuss; Frankfurt; “ und sonstige Übergriffe die den Ruf nach (Tausenden) Sicherheitseinrichtungen und Bewachungspersonal wohl rechtfertigen, sind weitere Belege das viele Millionen Menschen ihrer Würde und ihrer Existenz willkürlich beraubt werden!
    Dazu:
    „Die Gewaltattacke einer 39jährigen Frau in einem Jobcenter in Frankfurt am Main ist kein Einzelfall

    Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und Komba-Gewerkschaft beklagen zunehmende Angriffe auf Beschäftigte, häufig aus Anlass ablehnender Bescheide im Hartz IV-Verfahren. Vor allem die Leistungsabteilungen der Ämter sind das Ziel der Angriffe. „Die Gesetzesmaterie ist viel zu kompliziert und häufig auch nicht einsehbar. Die hohe Erfolgsquote bei Widersprüchen und Klagen vor Gericht zeigt eindeutig, dass der Gesetzgeber jetzt endlich handeln muss”, erklärte Komba-Vizevorsitzender Ulrich Silberbach in Berlin. (weiterlesen …)
    http://www.bg45.de/index.php/1488/die-polizeigewerkschaft-zum-tod-im-jobcenter/#more-1488
    Dazu aus – POLIZEISPIEGEL – dbb Seiten – Oktober 2004 – DEUTSCHE POLIZEIGEWERKSCHAFT –
    dpolg10-2004-1.pdf:
    S. 25 „.. die neuen Zumutbarkeitsregeln durchzuset-zen und die Zahlung von Arbeitslosengeld II zu prü-
    fen, das für viele Betroffene eine –– geringere –– Höhe haben wird als bisher oder –– entfällt ––. Die so genannten
    „Montagsdemonstrationen“ gegen diese grundlegen-den sozialpolitischen Veränderungen sind nicht mehr
    als ein Vorspiel. Über die Wirksamkeit ebenso wie über die Akzeptanz wird von Januar an die Realität entschei-den. Mangelhafte Vorbereitung, unzureichende Erklärung und Vermittlung geben Anlass zu ernsten Sorgen.
    […]
    Auf der politischen Ebene wurde argu-mentiert, es gebe zu den sozia-len Einschnitten keine Alternati-ve, und die Reformen seien zum Erfolg verdammt. Deshalb wur-de so gut wie überhaupt nicht darüber nachgedacht, dass etwas schief laufen könnte. […]
    Die teilweise chaotische Diskus-sion und Vorbereitung kann nicht völlig ausgeblendet wer-den und bleibt virulent, wenn es dann um die Einzelschicksale geht. Es wäre unwahrscheinlich und unrealistisch anzunehmen, dass der verworrene Vorlauf ohne Einfluss auf die praktische Arbeit bleibt. Niemand will ge-walttätige Übergriffe auf Mitar-beiter herbeireden. Sie sind aber nicht auszuschließen, wenn es zu Leistungskürzungen und -verweigerungen oder Arbeitsan-geboten kommt, die unter dem bisherigen Niveau liegen, aber neuerdings als zumutbar gelten. […]
    Der Verband der Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit (VBBA) äußerte öffentlich seine große Sorge, es werde in den „Arbeitsämtern dampfen“, wenn ein Teil der betroffenen Men-schen erkennt, dass er weniger oder keine Leistungen mehr erhält. “
    Aha, es waren – Kürzungen – und daraus entstehende „ge-walttätige Übergriffe auf Mitar-beiter“ im Vorfeld bekannt.

    – Die die BA argumentiert mit Worten „als einsame Kämpferin für Entrechtete “ oder „sie sich in der Rolle der Märtyrerin“ um FR. Hannemann zu diskreditieren und ihre Worte der ehrlichen Enthüllungen, also Tatsachen, ins lächerliche zu ziehen! Und was war mit den Warnungen aufgrund der Kürzungen zuvor, war die BA / SPD-CDU auf irgend welche Rriesterpartys / Maschmaier etc.?
    Und dann hier so nach dem Motto “ haltet den Dieb “ während die BA – ARGEn – Jobcenter „SPD – CDU für ihre Lobby etc..“ Menschen das Existenzminimum reduzieren; ganz vorenthalten; willkürliche Sanktionen; Bescheide erlässt und damit Menschen weiteren Diskriminierungen ausgesetzt werden. Sowie Enteignungen der Willkür während u.a. Globalplayer gefördert werden und nicht nur unter Hartz IV sondern auch die breite Mittelschicht – KMUs ihrer eingezahlten Renten – Pensionen (Riester & Co.) beraubt und im Lohn; Gehalt oder sonstigen Bezügen gedrückt werden!
    Das ist der eigentliche Skandal, der Enteignungen und des Zwangsarbeitsmarktes, an dem sich Teile der „aller staatlichen Gewalt“ wieder an entwürdigenden Maßnahmen gegen Art. 1 GG ff. beteiligen.

    – „Frau Hannemann ist keine „Whistleblowerin“, die Missstände aufdeckt,“
    Damit werden wohl die Missstände von der BA auf null reduziert und zugleich wird versucht die Fakten der bekannten verfassungswidrigen Willkür zu vertuschen!
    Vgl. durch das BVG festgestellten Willkürbestimmungen die den Repressalien und Kürzungen unter Hartz IV sehr ähneln:
    http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006132.html Rn. 96 – 125, b.z.w. 127 – 144; etc.

    „Es kann nicht sein, dass eine Mitarbeiterin nach Gutdünken handelt und persönliche, politische Vorlieben auslebt. “
    – Das was die BA für die Lobby macht wird Fr. Hannemann vorgeworfen!
    Gutdünk = Willkür
    07. Februar 2007 „Sozialgericht Berlin klagt über rechtswidrige Praktiken der Berliner Jobcenter“
    Da Klagen Richter diese vielen rechtswidrige Praktiken, sprich Willkür, an:
    http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2007/berliner_jobcenter.aspx

    Nehmen wir mal – eine andere Mitarbeiterin – die nach Gutdünken ggf. Anweisung von oben die politischen Interessen der Lobby in Berlin und Brüssel folgt:
    „Paul Metzen ist zu 100% schwerbehindert und hatte bereits zwei Herzinfarkte. Bei seinem Besuch im JobCenter Essen-Nord, bekam er eine Arbeitsvermittlung, zu einer einfachen Tätigkeit. [… ] Dies sei durch seinem Hausarzt bestätigt. Doch Frau K. zeigte sich davon unbeeindruckt. Obwohl sie die gesamte Krankengeschichte von Herrn Metzen schriftlich vorliegen hatte, nahm sie diese zwar zur Kenntnis, verwies aber auf die Empfehlung des Ärztlichen Dienst.[von der BA bezahlte und abhängig „Beschäftigte“, auch wenn Freiberufler.]

    Dieser hatte am 3. Februar 2013 Paul Metzen untersucht und festgestellt, das er leichte und mittelschwere Tätigkeiten ausüben kann. Somit stand, aus Sicht von Frau K., einer generellen Arbeitsvermittlung nichts im Wege. Der eindringlichen Bitte von Herrn Metzen, ihm noch etwas Zeit für seine weitere Genesung zu geben, kam sie nicht nach. Vielmehr drängte sie ihn zu der Tätigkeit. Er solle dieser Arbeitsvermittlung zumindest versuchsweise nachkommen. Frau K. –– drohte –– Herrn Metzen mit den rechtlichen Konsequenzen (sprich Sanktionen), wenn er der Arbeitsvermittlung nicht nachkomme. […] Er schaffte es noch bis zu seinem Vorarbeiter und konnte diesem sagen, das er gleich einen Herzinfarkt erleide. Dann brach er zusammen und hatte kurz danach einen Herzstillstand. Wenn es dem herbeigerufenen Notarzt nicht gelungen wäre, Paul Metzen zu reanimieren, wäre er vor gut zweieinhalb Wochen verstorben.
    Eine Arbeitsvermittlung in den Tod.

    Der Ärztliche Dienst als Erfüllungsgehilfe des Hartz-IV-Unrechtssystems
    Wie kann es sein, das der Ärztliche Dienst zu einer vollkommen anderen Beurteilung im Fall Paul Metzen kommt, als sein behandelnder Arzt? Für die Fachanwältin für Arbeitsrecht, Frau Nadine Michels, ist dies keine Frage. So sind die Untersuchungen des Ärztlichen Dienst in der Regel sehr kurz. Somit kann schon alleine aus diesem Grund, in einem so schwerwiegenden Fall, kein adäquates Untersuchungsergebnis erzielt werden. Auch für den Hausarzt, von Herrn Metzen, ist es vollkommen unverständlich, das man seinen Patienten arbeiten lässt. Es stellt sich generell die Frage, ob es sich Hausärzte gefallen lassen müssen, das ihre Diagnosen und Behandlungsempfehlungen durch die JobCenter in Frage gestellt werden. Aber dieses wäre einen eigenen Beitrag wert. Für Paul Metzen ist der Fall jedenfalls klar. Er will seine Sachbearbeiterin verklagen, wegen Körperverletzung im Amt. Wir wünschen ihm gute Genesung und viel Erfolg.“
    http://www.bg45.de/index.php/4377/jobcenter-betreibt-arbeitsvermittlung-in-den-tod/#more-4377

    2013-05-09 Essen – Tod –
    „Die Ratsfraktion DIE LINKE zeigt sich entsetzt über den Tod einer Essener Hartz4-Bezieherin nachdem diese aus ihrer Wohnung zwangsweise geräumt wurde.“ .. „Zur Räumung kam es, weil das Essener JobCenter sich geweigert hatte, die Mietrückstände der schwerkranken Frau zu übernehmen.“
    http://www.bg45.de/index.php/4352/tod-nach-zwangsraumung-linke-fordert-aufklarung-durch-stadt/

    20123-04-09 Berlin – Tod –
    „Zwei Tage nach der vollstreckten Zwangsräumung, ist die Berlinerin Rosemarie F. (67) verstorben.
    Letzte Woche Dienstag, den 9. April 2013, wurde die Wohnung der schwerbehinderten 67-jährigen Rentnerin endgültig zwangsgeräumt. Zuvor wurde eine, für den Februar dieses Jahres geplante Räumung, vom Berliner Landgericht gestoppt. Das es überhaupt zu dieser Entscheidung des Landgerichts kam lag nicht zuletzt daran, das sich rund 200 Menschen mit Rosemarie F. solidarisiert hatten und am Tag der Räumung gegen diese protestierten. Auch diesmal demonstrierten einige hundert Menschen gegen die Räumung. Allerdings ohne den erhofften Erfolg.“
    http://www.bg45.de/index.php/3606/zwangsraumung-mit-tragischen-ende/

  4. Es war eigentlich abzusehen, dass die Verantwortlichen der Bundesagentur für Arbeit jetzt die große Keule aus dem Sack holen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Sie haben nun einmal mit dieser sogenannten „Freistellung“ den Fehler begangen, Frau Hannemann einer großen Öffentlichkeit bekannt zu machen und jetzt wissen sie nicht wie man das wieder ungeschehen machen soll. Folglich wird jetzt von der Bundesagentur für Arbeit diffamiert, mit Dreck geworfen und ohne Verstand um sich geschlagen.
    Auch wenn sie es vielleicht jetzt schaffen, Frau Hannemann mundtot zu machen, irgendwann wird sich eine neue Inge Hannemann zu Wort melden und dann noch eine, und noch eine, und ….

  5. Ach in folgenden Link kommt die wahre Absicht hinter „HartzIV“ zum Ausdruck
    http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2013/04/Neue-Zielvereinbarung-Wirtschaftsdezernat-und-Jobcenter-Leipzig-47795.html

    Zitat:
    „Und was passiert, wenn es den VermittlerInnen nicht gelingt, die Zahl der Bedarfsgemeinschaften unter die 42.000 zu drücken? – Naja, sagte Genosse Lenin: Noch mehr Kontrolle kann nicht schaden. Also führt man als neues Kontrollinstrument ein „KdU-Controlling“ ein. „

    • @ Kätzer (22. Juni 2013 um 17:10)

      Danke für diesen link ! Der Artikel ist sehr aufschlußreich. Die Darstellung und Wertung gelassen, m. E. aber zutreffend. Das erklärt einiges zu diesem – teilweise groteskem oder zumindest unverständlichem – Irrsinn der Zugehörigkeit zu den „Hartz IV-Werken“. Quasi als Außendienst-Belegschaft des Jobcenters.
      Leute – das lohnt sich wirklich zu lesen,

      Alles Gute an Sie und Ihre Familie (ich erinnere mich an Ihre Hartz IV-Malaise).

  6. Liebe Frau Hannemann,

    kann es sein, dass sich in diesem Ihren Blog Mitarbeiter, bzw. Spitzel der BA eingenistet haben?
    Ich habe einige Kommentare hier gelesen. Sofort ist mir aufgefallen, dass „BA-Mitarbeiterin“ von einigen Bloggern (z. B. „Souverän“) teilweise massiv angegriffen wird, u. a. auch, weil sich „BA-Mitarbeiterin“ nicht mit ihrem Klarnamen öffentlich outen will.
    Hier muss man fragen: wem nutzt das Wissen um die reale Identität von „BA-Mitarbeiterin“ außer Ihnen bzgl. der Glaubwürdigkeit der von ihr gemachten Solidaritäts- und Unterstützungsbekundungen?
    Nun, den Leistungsberechtigten hilft das nichts. Im Gegenteil: werden alle MitarbeiterInnen, die die „Hartz-Gesetze“ kritisch sehen oder gar ablehnen „kaltgestellt“, kann eine Erneuerung aus dem Inneren heraus (innerhalb der JC und der BA) nicht stattfinden. Und würde Arbeitsort und Name von „BA-Mitarbeiterin“ bekannt, wüsste ihr Arbeitgeber sicherlich, sie mundtot zu machen und von den ihr „anvertrauten“ Menschen zu entfernen.
    Massives Interesse der wahren Identität besteht also auf Seiten der BA/JC. Aber auch in dem Fall, dass die Identität nicht herauszubekommen ist, hat die BA/das JC gewonnen. Zum einen dreht sich die Diskussion in Ihrem Forum so nicht mehr um das Thema „Hartz IV“, Sanktionen und alles was damit zusammenhängt, das Diskussionsniveau sinkt und die BlogteilnehmerInnen sind verunsichert. Zum Anderen werden weitere kritisch denkende BA- bzw. JC-MitarbeiterInnen abgehalten, sich öffentlich, wenngleich anonym zu äußern, wie auch „BA-Mitarbeiterin am 20.06. äußert: „(…) Hätte ich vorher gewusst, was mir hier teilweise entgegenkommt und mit welchen Unterstellungen etc. ich hier quasi bombadiert werde, hätte ich es mir dreimal überlegt hier zu schreiben.“
    Auch eine Strategie, die öffentliche Diskussion zu bombardieren.

    • Da schau her. Da kommt jemand angeflogen, verfasst einen einzigen Kommentar und will den Eindruck erwecken ich könnte zur BA gehören. Gar nicht so undumm. Nur sind die perfiden Spaltungsmechanismen der Bundeslügenanstalt bekannt.

      Also, warum trollst Du dich nicht einfach – geoutet hast Du dich ja schon.

      Der Souverän

      • So viel zum sinkenden Nieveau …

      • Ach Souverän. So fördert man Diskussionen nicht wirklich…
        Was soll solch ein Kommentar bewirken ?
        Ich persönlich finde, daß „sapere aude!“ (22. Juni 2013 um 13:29) absolut nachvollziehbare Überlegungen anstellt und Ihre Wertung eher eine Unterstellung ist. Mit Ihrer Diktion vor allem stiften Sie bestenfalls Konfrontationen, die dann off topic sind/ verlaufen, oder Schweigen, schlimmstenfalls Abwendung von Lesern dieses Blogs.
        Ihre Anliegen könnten Sie auch gelassener und dann sicherlich erfolgreicher rüberbringen. Wenn Sie denn welche haben. Gehen Sie einfach mal für ein Wochenende in sich.
        Notfalls muß dieses Blog das durchstehen. Wird es auch, da bin ich optimistisch.

      • Olaf aus HH

        Nun,einen Beitrag zu einer Diskussion leisten ohne vorher den Denkapparat zu aktivieren, ist auch nicht sonderlich förderlich. Haben sie überhaupt etwas mitbekommen? Da platzt jemand der sich angeblich seines verstandes bedient hier rein und bezichtigt mich – verzweifelt dümmlich zwischen den zeilen versteckt – der Spitzelei für die BA.

        Mein Statement dazu war wohl sehr treffend und ausgesprochen gelassen. Und nun schlafen Sie mal ein wenig länger, daß erhöht die Hirnkapazität – nach dem Aufwachen…

        Der Souverän

      • @ Der Souverän (23. Juni 2013 um 06:40 und 22. Juni 2013 um 20:50):

        Genau solche Kommentare meinte ich. Mit „Anpampen“ und diesem Gemeckere wird das einfach nichts, wenn Sie denn überhaupt etwas erreichen wollen.
        Ich meine z. B. Ihre Anmerkungen zum Gebrauch meines Denkapparates, den Sie mir immerhin zutrauen, weshalb wir das dann auch nicht diskutieren müssen.
        Wenn „sapere aude !“ Ihre Beiträge nicht versteht (ich manchmal auch nicht) oder die Form und den Ton in Frage stellt – letztlich wohl irritiert ist über Ihre Intentionen, dann kann ich das nachvollziehen. Denn es belastet diesen Blog, wenn „Neulinge“/ Erstkommentierer hier so angeherrscht werden wie „BA-Mitarbeiterin“ oder dann auch „sapere aude !“, und führt zu reichlich Irritationen, Zurückhaltung, off topic-Diskussionen oder gar Abwendung.
        Wem nützt es ? Hier sicherlich niemandem, eventuell freut sich die BA/ das Jobcenternetz über Unruhe.
        Sehen Sie es, erkennen Sie es ?
        Versuchen Sie es einfach mal. Sie schaffen das.

      • @ „souverän“

        Die menschenverachtenden (Hartz-) „Gesetze“ sind mehr als nur Gesetze. Die Inhalte, die sich darin widerspiegeln beherrschen (mittlerweile) das Denken vieler Menschen, dank Medien und Politik, die mit ihrer verbalen und geistigen Inkontinenz nach meiner Auffassung massive Volksverhetzung betreiben und permanent weiter anheizen.
        Die Sichtweise auf Menschen als Humankapital bzw. als Kostenfaktor ist in großen Teilen der Bevölkerung derweil ein Ist-Zustand. Diesen Ist-Zustand in einen Soll-Zustand (z. B. humanistische Gesellschaft) zu ändern, bedarf eines Prozesses. Dieser kann nicht in Gang gesetzt werden, bzw. wird abgewürgt, wenn Menschen, bei denen dieser Prozess einsetzt, mit Beschimpfungen und Beleidigungen entgegentreten wird und man sie auf diese Weise zurückweist, die Metamorphose in ein „being human“ verhindert, statt sie zu unterstützen.
        Und genau hierauf bezieht sich mein „Erstbeitrag“ in diesem Blog. In einigen von Ihnen (u. a.) geposteten Beiträgen, die auf mich teilweise sehr aggressiv und (z. T. gar auf der persönlichen Ebene) ablehnend wirken, verhindern Sie m. E. genau dieses Umdenken und – ich nenne es mal Verbrüderung – der Menschen miteinander. Der Ist-Zustand bleibt erhalten, und das liegt im Interesse der (selbsternannten) Macheliten. Ein Aufeinanderlosgehen, beleidigen und bepöbeln Gleichgesinnter nützt niemanden, der ein Interesse an Veränderung der derzeitigen Zustände hat. Oder wie stellen Sie sich eine Veränderung vor? Und was wollen sie eigentlich verändern/verändert wissen?
        Warum man erst mehrere nichtssagende Kommentare abgegeben haben soll, bevor man seine (hoffentlich konstruktiven) Gedanken und Ideen äußert, will sich mir nicht erschließen.

      • @ Olaf aus HH

        Anpampen, jau. Wenn hier irgend jemand den lieben Vollidioten sucht der die Rechte Backe auch noch hinhält, nachdem er links schon eine reingekriegt hat, dann findet man ihn überall – nur nicht in mir.

        Und solch hinterfotzigen Ratschläge wie mal nen WE pausieren, kann man gerne verteilen wohin man will, aber nicht an einen Souverän.

        Der Souverän

      • Olaf aus HH

        Sie können ja die Realität gerne ausblenden – mir völlig egal. Wenn mich aber jemand als Spitzel bezeichnet, werde ich reagieren. Und meine Reaktion war gemessen an der hinterfotzigen Anschuldigung überaus höflich.

        Der Souverän

      • @ sapere aude!

        Es stand Ihnen frei sich erst zu infprmieren, bevor sie mir Bespitzelung unterstellen. Hätten Sie dies getan, wäre Ihnen der Gedanke nicht gekommen.

        ich habe niemanden beschimpft oder beleidigt – wie Sie gerne glauben machen möchten – sondern nur ganz normal angemerkt das der Beitrag von BA-Mitarbeiterin DANN wertlos ist, wenn sie behauptet aus dem inneren Cicle zu stammen, dies aber nicht belegt – z.B. durch Klardaten.

        „Warum man erst mehrere nichtssagende Kommentare abgegeben haben soll, bevor man seine (hoffentlich konstruktiven) Gedanken und Ideen äußert, will sich mir nicht erschließen.“

        Und wieder ein Angriff gegen mich. Nichts dergleichen habe ich gesagt und schon gar nicht würde ich von nichtssagenden Kommentaren sprechen.

        „Dieser kann nicht in Gang gesetzt werden, bzw. wird abgewürgt, wenn Menschen, bei denen dieser Prozess einsetzt, mit Beschimpfungen und Beleidigungen entgegentreten wird und man sie auf diese Weise zurückweist, die Metamorphose in ein „being human“ verhindert, statt sie zu unterstützen.“

        Ebenfalls gegen mich gemünzt. Mit der impertinenten Unterstellung ich würde Beschimpfen und Beleidigen.
        Nichts dergleichen habe ich gemacht – im Gegenteil (Beweis siehe meine Kommentare an BA-Mitarbeiterin).

        Da es ja hier auch – und mir – um die Sanktionen/Sanktionierer geht, erlaube ich mir für diesen Menschenschlag diverse Adjektive zu benutzen, die die Realität wiederspiegeln.

        Ansonsten ersuche ich Sie, weitere Unterstellungen mich betreffend gefälligst zu unterlassen.

        Der Souverän

    • Ich frage mich auch, warum es den Betroffenen hier so wichtig ist meinen Namen zu kennen. Anfangen können sie damit nichts.

    • Natürlich habe ich Spitzel drin. Dafür sind die BA und Jobcenter zu neugierig. Betreffend mundtot machen von Mitarbeitern die sich outen, gebe Ihnen recht. Das wird vermutlich passieren oder sie stehen zumindest unter Beobachtung. Themen zu Hartz IV kommen und stehen in der Warteschleife bis zum richtigen Zeitpunkt. In diesem Sinne bleibe ich locker und warte ab, was noch kommt. Fast wie Ostern oder Weihnachten.

      • Willkommen im Club der Leute,die beobachtet werden. Ich war eine Weile Parteimitglied bei den Linken .. nur 3 Jahre, nicht sonderlich aktiv und so kritisch wegen mancher Dinge, dass ich wieder ausgetreten bin und heute nichtmal grundsätzlich die Linken wähle .. kommt immer auf meine Stimmung an … aber bin natürlich nach wie vor schon Linken-freundlich und mag einige Leute dort wie Katja Kippling sehr gern. .. Ich weiß genau, dass wir alle vom Verfassungsschutz beobachtet werden .. nichtsdestotrotz erzähle ich im Internet was ich denke oder gerade deshalb, und zwar unter vollem Namen und auf meinen eigenen Seiten auch Adresse. … Vielleicht werden Sie was ändern, denn Sie haben sehr viele Fans … eins haben Sie auf jeden Fall schon erreicht, sie verteidigen sich mit dieser Diffamierung .. und wer sich verteidigt, fühlt sich schuldig. LG Renate

  7. Hier wird gefordert, dass sich der Personalrat der BA hinter Sie stellt @Frau Hannemann.
    Auch eine Möglichkeit…
    http://www.elo-forum.net/hartz-iv2/2013062181114.html

    • Weil ich den Titel einer Fernseh-Doku nicht mehr weiß, in dem gezeigt wird, mit welchen Tricks sich insbesondere große Firmen um die Zahlung einer Gewerbesteuer drücken, habe ich als Beispiel mal das hier rausgesucht:

      Der Zahlungsstopp durch Nordland wird möglich, weil sich der Konzern entschlossen hat, eins der Steuergeschenke der Bundesregierung für Konzerne anzunehmen: Ein Unternehmen, das mit Tochterfirmen Verträge zur Gewinnabführung geschlossen hat, kann Gewinne und Verluste völlig legal mit einander verrechnen. Wenn also eine Tochterfirma irgendwo auf der Welt Verluste macht, bekommt die Gemeinde weniger oder in diesem Fall kein Geld ….. In München zahlt BMW nicht, MAN nicht und die HypoVereinsbank auch nicht mehr. Die Münchner Großkonzerne, die im Dax gelistet sind, führen kaum noch Gewerbesteuer an die Stadt ab.

      http://www.hallo-wippingen.de/_news/2002/10/gewerbesteuer/

      Soviel zum Thema Sparzwang.

  8. Schon 2008 wurden die Methoden/das Fallmanagment der BfA/Jobcenter mit denen von Scientology vergleichen

    und zwar hier auf diesem lesenswerten Blog: Selbstredend wurde der Verfassung natürlich sehr schnell in allen sog. „Hartz-Foren“ kaltgestellt, selbst eine Verlinkung zu seinem Blog wurde meist kommentarlos mit Löschung und Sperre beantwortet, soviel zur wahren Intension dieser Foren.

    http://savaran.wordpress.com/

    – Savaran Weblog –
    Die Achillesfersen von Hartz IV

    Seitdem die United Nations Hartz IV als Völkerrechtsbruch qualifizierten (20.05.2011) und ich dies auch als erster Bewohner aus der BRD eingeklagt habe, ist nichts geschehen. Weder auf politischer noch juristischer Ebene. Ein Totalversagen der Größenordnung von 100 Milchstraßen. Demgemäß ist es erforderlich, andere Seiten aufzuziehen und den bunt lackierten Faschistenstaat mal so richtig zu sanktionieren – und damit meine ich in keiner Weise die freiheitlich-demokratische Grundordnung, sondern die Verbrecher aus Politik, die Juristen, Beamten, die Angestellten im öffentlichen Dienst usw., die den Staat über Jahrzehnte langsam von innen her zerstört haben. Die Menschenrechtsabkommen wurden als Lehre aus den Schrecknissen des Nationalsozialismus, des Holocausts sowie des Zweiten Weltkrieges für die zukünftigen Generationen entwickelt, um ein mächtiges Mittel an die Hand zu geben und die Barbarei zu verhindern.

  9. Ich muß noch mal auf folgenden Artikel hinweisen…

    DEN JEDER MENSCH LESEN SOLLTE!!!

    http://www.gegenblende.de/++co++b4a826b6-d7fa-11e2-a40c-52540066f352

    Auszug:

    „Der Mensch verkommt dort zur sozial-physikalischen Variable, deren Verhalten derart zu optimieren bzw. einzustellen ist, dass sie (Variable) den „Gesetzen des Marktes“ folgt. Das wird erreicht, wenn sich die Menschen zunehmend in der absoluten Abhängigkeit von der Erwerbsarbeit befinden, der Verlust der Erwerbsarbeit somit eine existenzielle Bedrohung darstellt. Schon Karl Polanyi schilderte in seiner Großen Transformation (1944), dass dazu jeder Faktor minimiert werden musste, der diese existenzielle Bedrohung abfedert, weil sonst die Marktphysik gestört wäre.“

    Und hier ein Leserbeitrag in Bezug auf den Artikel – den muß man einfach lesen…
    (Ich habe mir erlaubt der besseren Lesbarkeit wegen ein paar Absätze einzufügen)

    Peter Wolf schrieb am 19. Juni 2013 um 15:16 Uhr:

    Lieber herr thieme,
    zuerst einmal vielen dank für ihren artikel, der die derzeitige, fast möchte man sie schon „pogrom“-stimmung nennen, im schwäbsichen hausfrauen-ländle der häuslebauer und besitzstandswahrer auf den schmerz-punkt bringt.

    hetz-artikel und diffamierungen wehrloser, weil nicht lobby-gestützter menschengruppen, die neben einer entwürdigenden finanziellen abhängigkeit und dem damit verbundenen psychischen druck von allen gesellschaftlichen seiten und deutschen verwaltungs-ämtern des kapitalistischen elends standzuhalten haben, belegen, wie sehr sich das neoliberal-sozialdarwinistsiche ausbeutungssystem bemüht, offensichtliche fehlentwicklungen zu kaschieren, indem sie sündenböcke und prügelknaben ausmacht, die wahren täter aber freispricht oder deren vergehen kleinredet.

    diese propangandistischen mittel verfangen bei denen am besten, die mit ihrem eigenen leben unzufrieden nach selbst-entlastung zu suchen; diese ventil-funktion erfüllen hartz4-bezieher im doppelten sinne: einerseits können sie als das böse, das es zu bekämpfen gilt und das zu bekämpfen geht fungieren, da man das system und ihre träger nicht verändern kann und gar nicht erst will und andrerseits machen die schicksale der stigmatisierten denen die nötige angst, weiterhin über ihre grenzen hinweg leistungen zu erbringen, die nur partiell ihnen selbst gewinn bringen, in der hauptsache aber den system- und nicht leistungsträgern aus wirtschaft, politik, kirchen, gewerkschaften und sonstigen initiatoren und mitläufern, denen vor allem der kapitalismus heilig ist, weil sie selbst am meisten davon profitieren und keinerlei phantasie mehr haben, sich etwas anderes als das gewohnte herrschafts-knechtschaftsverhältnis vorstellen zu können.

    so werden von all diesen konservativen kreisen, gleich welcher politischen couleur sie vorgeben eingefärbt zu sein, emanzipatorische ideen wie ein bedingungsloses grundeinkommen, gesetzlicher mindestlohn, gleiche bezahlung von mann und frau usw usf kaum angedacht gleich wieder verworfen.
    um eine diktatur (des kapitals und jede andere) aufrecht zu erhalten, bedarf es mindestens zweier feinde: eines inneren wie eines äußeren.

    mit den hartz4-beziehern scheinen die inneren, mit den islamisten die äußeren feinde, die es gemeinsam mit allen mitteln zu bekämpfen gilt, gefunden zu sein.

    und angst ist ein erpobtes instrument zur aufrechterhaltung vorherrschender systeme.
    diese angst ständig zu schüren und weiter aufzuheizen und übergriffe der angefeindeten gruppierungen zu provozieren, um bestätigungen für den damit begründet erscheinenden kampf (zu erhalten < von mir eingefügt<), stärkt den zusammenhalt der auf-rechten bürger in abgrenzung zu all' den "bösen" dieser welt, die das kleine glück des kleinen bürgers, der sich den großen zugehörig wa(e)hnt, bedrohen und fördert anti-demokratisch bis faschistoid sich ausweitende tendenzen.

    historisch betrachtet, war es vorwiegend die mittelschcht, die aus angst ihre pfründchen zu verlieren, dem nationalsozialismus zur machtergreifung verhalf.

    dass sich eine "moderne" diktatur noch einmal derart plump und durchschaubar wie die vergangenen stalins, hitlers, maos und mussolinis und wie sie alle heißen und hießen, präsentieren wird, erscheint eher unwahrscheinlich.

    wesentlich subtiler, weil wissenschaftlich besser unterfüttert, werden die wölfe im schafsfell daherkommen und alternativlosigkeit predigen, für das system, das sie selbst aus gewinn- und machtsucht, als das der beste aller welten dem mitlaufenden bürger als alleinseligmachende quasi-religion erlösend propagieren.

    wie in jedem krieg gibt es auch kollateralschäden, opfer die gebracht werden müssen, am besten, von denen, die nichts mehr haben, denn sie werden ja am wenigsten vermissen.
    es wird zeit für utopien einer besseren welt, die nur wir gemeinsam entwickeln und lebendig werden lassen können…

    http://www.gegenblende.de/++co++b4a826b6-d7fa-11e2-a40c-52540066f352

    Der Souverän

  10. Hey Leute –

    ich finde, wir soilten das Angebot von „Diskus“

    „Ich habe noch 2 Domains frei http://www.boeses-hartz4.de und http://www.hartz4-alltag.de. Ich würde dort ein Blog einrichten wo diese Infos gesammelt werden können, wenn’s gewünscht wird. Bitte kurze Info.

    Diskus

    18. Juni 2013 um 19:00″
    (weiter unten gucken)

    aufgreifen, der noch Domains frei hat für eine Daten-/ Linksammelbank zum Thema Hartz IV und diese Möglichkeit dankenswerterweise anbietet.
    Wie wäre es ?
    Liebe Frau Hannemann – könnten Sie eventuell ein neues Thema einrichten („Ist es sinnvoll, eine Datenbanksammlung zum Thema ALG 2/ Hartz IV einzurichten ?“ o.ä.), wo sich alle Interessierten austauschen, ggf. etwas beschließen und eine Linksammlung entwickeln und füllen können ? Getrennt von laufenden Diskussionen auf Ihrem Blog. Das wäre für eine Übersichtlichkeit eventuell von Vorteil.

    Ist nur so eine Idee…

    • Wenn Ihr das macht, sagt mir bitte Bescheid. Ich gemeinsam mit meinem Mann Erfahrungen zu Leiharbeit und den ständigen Fehlern bei der Berechnung der Werbungskosten der Leistungsabteilung beisteuern, dass man mich zu einer Maßnahme schicken wollte, obwohl ich einen schweren Pflegefall im Haus hatte …. mein Mann könnte ja in der Zeit meiner Mutter auch den Hintern waschen, wurde mir von unserem Fallmanager gesagt .. habe vorm Sozialgericht gewonnen, weil ich dann Klage eingereicht habe … auch habe auch nette Dinge mit dem Jobcenter erlebt, z. B. eine Fallmanagerin, die mir sofort einen 1-Euro-Job suchte, als meine Mama gestorben war und ich Geld für mein krankes Pony brauchte, um ihren Stall zu bezahlen … aber heute auch den Ärger, den wir als Online Texter, wovon man nunmal nicht ganz leben kann, ständig mit der Abteilung midnmang 50plus haben .. sie wollten nun sogar mich und meinen Mann zum 2. Mal zu so einer behämmerten Maßnahme zur FAW schicken … dann verdienen wir ja noch weniger, was überhaupt keinen Sinn macht, sondern sinnlos Geld kostet .. ich verstehe das nicht und bin fast 60. Wenn ich nicht so durchsetzungsfähig wäre, hätte das ins Auge gehen können .. so habe ich unserer Fallmanagerin eiskalt ins Gesicht gesagt, dass ich verstehe, unter was für einem Druck sie steht, weil ich Frau Hannemann kennen gelernt habe und ihr erklärt, als früher mal Marketing Assistentin mache ich heute als Online-Werbetexterin für diverse SEO-Agenturen eigentlich etwas, das meinem Beruf als Industriekauffrau entspricht .. nur haben sich die Zeiten geändert und Werbung und den Vertrieb ankurbeln macht man heute halt so .. aber man verdient auch dort nicht viel wie überall in diesem Land und das ist die Konsequenz, die durch die Agenda 2010 entstand … sie hat es verstanden. Wir müssen uns nun nur ab und zu bewerben, damit sie die Absagen abheften kann .. das muss sie ja. Ich berichte das alles gern auch anderswo als in meinem eigenen Blog … da mache ich das bereits und verlinke auch oft die Sachen, die ich hier lese weiter. LG Renate

  11. Guten Abend!

    Ich weiß ja nicht, wo diese Arbeitsvermittlerin (AV2) arbeitet, aber sicher nicht bei der BA, bei der ich arbeite. Denn hier in HH gibt es ganz sicher Sanktions“vorgaben“ und den ganzen anderen Mist (z.B. der Druck die teuren eingekauften Maßnahmen zu besetzen, egal ob sinnvoll oder nicht, Widersprüche blind abzulehnen und es auf einen Prozess ankommen zu lassen u.s.w.) den Frau Hannemann endlich an die Öffentlichkeit gebracht hat!
    Und insbesondere hat sie Recht, wenn sie sagt, dass nur die Mitarbeiter weiterkommen oder entfistet werden, die die „Regeln“ der BA blind umsetzen ohne auch nur ansatzweise darüber nachzudenken. Kritische, hinterfragende und empathische Mitarbeiter sind denen ein Dorn im Auge und werden versucht mundtot zu machen. Wie auch der Fallmanager hier geschrieben hat: Nicht der Mensch zählt, sondern die Zahlen.

    Im Übrigen denke ich nicht, dass Frau Hannemann sich den falschen Beruf ausgesucht hat, sondern eher der Verfasser der wirklich beschämenden Pressemitteilung. Wobei der Text und der Ton wiederum zur BA passt.

    An alle JC- und BA-Mitarbeiter die hier lesen: Solidarisiert euch bitte endlich mit Frau Hannemann und legt eure Angst (oder was auch immer euch bisher davon abgehalten hat) ab! Hört endlich auf nur hinter verschlossener Tür über die Missstände zu meckern. In Deutschland gibt es nur für (bestimmte) Hunde eine Maulkorbpflicht – nicht aber für Menschen! Ich kann mir kaum vorstellen, dass ihr wirklich glücklich mit dem Konstrukt u.s.w. seid. Die hohen Krankenstände beweisen in meinen Augen zumindest das Gegenteil.

    An Inge: Respekt! Und bitte, bitte mach weiter so 🙂

    • Leider mehr als wertlos!

      Ohne Klardaten denkt jeder direkt das der Beitrag aus dem Hartz IV Lager kommt.

      Der Souverän

      • Achso, Klardaten müssen nur BA-Mitarbeiter nennen und du nicht?

      • @Der Souverän
        Ich würde es gut finden, wenn man auch mal jemanden lobt und Mut zuspricht, wenn er sich als BA-Mitarbeiter outet und so Hannemann Mut zuspricht und sich solidarisiert.

      • Hallo lieber Souverän –

        Ihren/ Deinen Kommentar dazu verstehe ich jetzt auch nicht so wirklich/ richtig.
        Wäre eine Korrektur/ Klärung eines eventuelles Mißverständnisses möglich ?
        Bitte – es wäre hilfreich.
        Oder schreiben Sie/ Du, was in Ihrem/ Deinem Beitrag gemeint ist (es hat nicht „AV2“ geschrieben).

        Beste Grüße…

      • @ BA-Mitarbeiterin

        Darum geht es nicht. Meine Aussagen sind gemessen an den Aussagen einer BA-Mitarbeiterin relativ wertlos.

        Deine Zustimmung betreff der Zustände die I.H. alle schon benannt hat, sind ohne Klardaten insofern wertlos weil keine Klardaten genannt werden – mehr noch, es kommt der fiese Verdacht auf das jemand aus dem Hartz IV Lager schreibt.

        Ich würde meine Klardaten nennen, aber NICHT KOSTENLOS!

        Ich wurde 5 mal zu 100% sanktioniert – jedesmal völlig gesetzwidrig, ohne das es auch nur ein Häuchlein eines Gründleins gegeben hätte. Ich kann schwarz auf weiß belegen das die Argeverbrecher lügen – jedenfalls ALLE mit denen ich zu tun hatte – und ich kann schwarz auf weiß belegen das sie Straftaten begehen.

        Das Ding packe ich aber nicht alleine auf weiter Flur an. Ich habe etlichen „sozialen Organisationen“ angeboten alles offen zu legen und ans Licht zu bringen. Ebenso der Linken. NIEMAND hat reagiert und mir Unterstützung geboten.

        Als ich in der zuständigen „Sozialstelle“ der Partei Die Linke in Düsseldorf anrief und nach einem guten Anwalt fragte der sich in der SGB auskennt, wusste der Typ nicht mal was SGB ist und empfahl mir einen Strafrechtsanwalt „mit dem sie ab und zu mal arbeiten“ – das muß man sich mal vorstellen…

        Wenn ich meine Klardaten nenne, dann will ich auch sicher sein, daß das einige Leute aus der Bundeslügenagentur für Schein- und Zwangsarbeit etwas KOSTET! Und das schaffe ich nicht alleine.

        Wenn mir jemand eine RICHTIGE Homepage – also nicht son wordpress com Ding – basteln kann, wäre ich auch darüber bereit alles offen zu legen, denn dann würde sich Unterstützung automatisch ergeben.

        Der Souverän

      • Lieber Souverän,

        du kannst dir sicher sein, dass ich nicht aus dem „Hartz IV Lager“ (was ist das eigentlich genau?) komme. Inge gegenüber habe ich mich geoutet. Somit kannst du dir sicher sein, dass ich tatsächlich im JC arbeite 🙂

        Schönen Tag dir noch.

    • Bundesagentur für Arbeit will unbequeme Mitarbeiterin loswerden und dementiert: »Die behaupteten Mißstände gibt es nicht«

      Von Susan Bonath

      http://www.jungewelt.de/2013/06-20/042.php

      Ein Potjomkinsches Dorf.

    • Eine neue Strategie?

    • BA-Mitarbeiterin,

      um in diesem Blog keinen Zwiespalt ein führen zu wollen(war das der eigentliche Versuch?Schade wenn jemand darauf rein fällt),wäre es viel effektiver gewesen, sich bei Frau Hannemann mit Klar-Namen zu melden, denn eines muss auch Ihnen, bei all den Lügen der BfA, verständlich sein, dass hier mit billigen, plumpen Strategien zu rechen ist, zumal sich schon angebliche 2 Kolleginnen gemeldet hatten.

      • Hallo,

        wie ich bereits an Souverän geschrieben habe: Ich habe mich schon vor Monaten bei Inge mit Klarnamen gemeldet.
        Bis zu einem Urteil des Arbeitsgerichts HH werde ich diesen aber nicht öffentlich nennen. Ich bitte dies zu akzeptieren.

        Was ich noch fragen möchte in Bezug auf „meine Aussagen seien wertlos, weil ich keinen Klarnamen nenne.“ : Sind dann auch all die anderen anonymen Aussagen von (ehemaligen) JC-Mitarbeitern wertlos?

        • Ich stimme der Aussage zu, dass sich BA- Mitarbeiterin bei mir gemeldet hat. Hier im Blog hat sie sich per Mail bei mir geoutet, wer sie ist. Danke!

          • Also zu @BA-Mitarbeiterin kann man nur sagen: Danke und Chapeau!
            (Wobei es wohl schon etwas grenzwertig ist, wenn es heutzutage schon normal ist, dass man sich für etwas eigentlich völlig Normales bedankt).
            Nur schade, dass noch nicht mehr Menschen auf den Trichter gekommen sind.
            Was ja auch nicht verwundert, spielt sich die ganze HartzIV Problematik nur in ein paar Foren oder Blogs ab.
            Jeder sollte mal in sich gehen und sich täglich nur eine Zeitung, in der gerade über HartzIV berichtet oder kommentiert wird, suchen und da dagegen posten!
            Nur in Foren und Blogs – sorry – das bringt nix!
            Die Öffentlichkeit muss mit ins Boot!

      • B-A,

        Was die Wertlosigkeit betrifft, konnten wir gelassen reagieren, weil Frau Hannemann Kenntnisse über die Personen hatte , von denen berichtet wurde.
        Es gibt absolut keinen Grund ihr nicht zu trauen…dafür aber. Mio andere Gründen , so lange vorsichtig zu sein, bis Frau Hannemann Ihre Aussage bestätigt!
        Ist das so unverständlich?

      • BA-Angestellte, nun, nachdem Frau Hannemann Ihre Aussage bestätigte, können Sie davon aus gehen, dass ich Ihre Kommentare wohl wollend lesen werde!

    • Olaf aus HH

      „Oder schreiben Sie/ Du, was in Ihrem/ Deinem Beitrag gemeint ist (es hat nicht “AV2″ geschrieben).“

      Wir verfügen aber nicht über hellsichtige Fähigkeiten, und wenn man lange genug die Lügen der SB erlebt hat, dann stellt sich Skepsis ein.
      Oder erwarten Sie, dass niemand aus seinen Erfahrungen lernt, denn was so manche BfA -Angestellte schon von sich gegeben hat, nur um selbst weiter zu kommen, dafür benötigte hilft keine Fantasie, weil die nie so weit ausgeprägt war, um deren handeln auch nur zu ahnen!
      Sollte in diesem Fall eine ehrliche SB geschrieben haben, dann erlebt sie die Sippenhaft, die , die HartzIV Empfänger täglich zu spüren bekommen..
      Und jetzt erwarten Sie Rücksichtnahme?
      Allein das die BA-Angestellte das erwartet, ist doch schon ein Gag und zeigt ,sie reflektiert kaum, was ihre Kollegen den Menschen angetan hat. .!

      • Reflektieren – aus Erfahrungen lernen – das ist nicht gerade die Stärke von Leuten, die in den „Jobcentern“ (oh Gott, ich könnte ganze Eimer vollk… alleine wegen dieser Bezeichnung) arbeiten. Soll es ja auch nicht sein.

        Aber wir sollten bitte nicht auf jeden BA- und „Jobcenter“-Mitarbeiter, der sich hier zu Wort meldet sofort einprügeln. Daß sie sich zu Wort melden, kann ja vielleicht schon ein erster Anfang sein um kritischer zu werden, Fragen zu stellen und über den Tellerrand hinauszusehen. Und „BA-Mitarbeiterin“ scheint so jemand zu sein.

      • Olaf aus HH

        „Oder schreiben Sie/ Du, was in Ihrem/ Deinem Beitrag gemeint ist (es hat nicht “AV2″ geschrieben).”

        Woher wissen Sie das, die IP erhalten Sie hier nicht.
        Diese Antwort sind Sie uns noch schuldig!, denn Ihrem Intellekt traue ich keine Annahme zu!

    • Zitat: „Kritische, hinterfragende und empathische Mitarbeiter sind denen ein Dorn im Auge…“
      Deswegen ist mein Aufseher ja auch so ein Zombie, ein Apparatschik, eind Dumpfbacke und ….

      Am schlimmsten ist, daß er, wenn das richtig ist, was er sagt, viel mehr über Recht-Unrecht und diese Dinge wissen sollte als die meisten anderen „Jobcenter“mitarbeiter. Aber er ist eben auch insofern am rechten Platz, daß er es schafft, all diese Dinge beiseite zu drücken.

      • Wenn die Mehrheit der Sachbearbeiter(innen) auch nur einen Rest von Anstand und Gewissen hätte, könnte man ihnen eigentlich nur empfehlen sich schnellstmöglich einen anderen Job zu suchen.

        Diese Menschen erdreisten sich unreflektiert, aber absolut freiwillig, über andere Menschen, die um ihr Dasein kämpfen müssen, Macht in Form von Bevormundung und Unterdrückung auszuüben. Ich betone: Freiwillig, denn sie werden zu diesem Job nicht gezwungen.

        Diese Denk- und Verhaltensgewohnheit, dieses völlig, zumindest nach außen getragene, kritiklose Wirken an der Ideologie des momentanen Systems, ist längst bekannt. Es gibt z.B. faktisch keinen charakterlichen Unterschied zu mittelalterlichen Folterknechten, selbst wenn gewisse Methoden nicht mehr erlaubt sind. Die Grundsätze der Sachbearbeiter(innen) wirken als selbstverständliche Postulate einer dienlichen Rechtsordnung, wobei sie ihnen wohl am meisten dienen. Die von der schäbigsten aller Sorgen (Erwerbssorgen) Betroffenen werden nicht mit der menschenmöglichsten Menschlichkeit behandelt, sondern mit der fiesesten, hörigen Grausamkeit.

        Was ehemals bloss krank oder verblendet war, heute ist es unanständig, es ist unanständig, heute sanktionierende(r) Sachbearbeiter(in) zu sein. Es ist kein Wort von dem mehr übrig geblieben, was irgendwann einmal „Anständig“ oder „Aufrecht“ bedeutet. Selbst bei dem bescheidensten moralischen Anspruch muss man heute wissen, dass es einem(einer) Sachbearbeiter(in) mit jeder Sanktion, die er/sie veranlasst, nicht mehr freisteht, aus Unschuld, Unwissenheit oder Eigennutz zu sanktionieren. Der Ernst, der dahinter steht, darf niemandem mehr erlauben, hierüber nicht zu wissen

    • Nein BA-Mitarbeiterin,

      wir müssen keinen klar-Namen führen, weil wir uns Mio Menschen gegenüber nicht schuldig gemacht haben!Sie jedoch gehören dieser unsäglichen Behörde an, freiwillig!

    • Erst mal ein großes „Daumen hoch“

      Das lässt hoffen, ist ein Anfang, also weiter so … 😉

      Gruß,
      H.-W.

    • für mich liest sich das auch wie ein schwacher Fake-Versuch.

      Sollten sie wirklich BA-MA sein und tatsächlich diese Meinung haben, dann outen sie sich hier und jetzt und stellen sie sich an die Seite ihrer Kollegin, damit der Stein richtig ins Rollen kommt.

      Wir als Betroffene und Leidtragende eurer „Arbeit“ haben keine Chance, dieses perfide System zu kippen, das könnt nur ihr zusammen und von innen heraus.

      Erst wenn sich Massen von euch weigern diesen neo-liberalen Drecksjob zu erfüllen, bricht das System zusammen!

      • Was ich gerne noch anmerken möchte: Ich vermute, dass diejenigen unter euch, die eine grundsätzliche Anti-Haltung (ja, schon fast Hass) gegen ALLE Mitarbeiter in den JC haben, Mitarbeiter die so denken wie Inge, davon abhalten sich öffentlich oder auch anonym zu äußern. Ihr möchtet auch nicht alle über einen Kamm geschoren werden. Wieso tut ihr es dann mit den JC-Mitarbeitern?

        Hätte ich vorher gewusst, was mir hier teilweise entgegenkommt und mit welchen Unterstellungen etc. ich hier quasi bombadiert werde, hätte ich es mir dreimal überlegt hier zu schreiben.

      • @ BA-Mitarbeiterin

        merken sie eigentlich überhaupt noch etwas?

        Warum sollten die von Hartz jahrelang Geknechteten und Entrechteten keine Antihaltung oder gar Hass auch auf BA-MAs haben?

        Sie denken auch noch, sie würden mit offenen Armen empfangen werden, obwohl sie selbst bis jetzt nichts anderes tun, als Lippenbekenntnisse abzugeben.

        Wenn sie wirklich mit Anerkennung und Respekt behandelt werden wollen dann solidarisieren sie sich offen mit I.Hannemann und bringen sie auch alle ihre näheren Kollegen dazu, wenn nicht sogar das ganze Jobcenter, oder wo sie auch immer arbeiten.

        Sie benehmen sich momentan jedenfalls verbal so, als wollten sie mit Lobeshymnen überhäuft werden, nur weil sie mal an den Zaun des Hartz IV-Lagers gekommen sind, und den Gequälten versichern, dass sie registrieren, das es sie gibt.

        Was haben sie sonst vorzuweisen??? NICHTS!!!!!!

        Also erwarten sie auch keine Sympathie, solange sie NICHTS gar NICHTS getan haben!!!!!!!!!!!!!!

        • Geronimo!
          Haben Sie sich jemals geoutet? Nein! Mit welcher Berechtigung erwarten Sie von Menschen etwas wozu Sie selbst nicht bereit sind? Solidarisieren Sie sich mit Jobcenter Mitarbeitern – dann könnten auch Sie eine Bewegung in Gang setzen. Seien Sie mutig, offen, sachlich, konstruktiv und aktiv. Zeigen Sie es der Öffentlichkeit. Stellen Sie sich dann der Kritik, wenn Sie es von den vielfach Betroffenen nicht jedem recht machen können. Nur so zeigen Sie Rückgrad, Ausdauer, Konsequenz und Disziplin. Nur rum motzen – das ist weitaus zu wenig. Bringen Sie das, was Sie von anderen erwarten.

          • .Leider sind die meisten Menschen zu feige, unter ihrem eigenen Namen zu erzählen, was sie erleben. Ich unterhalte ein Forum über die Pferdekrankheit Hufrehe, wo ich unzählige unsichtbare Bereiche einrichten musste, weil sich die Leute, die dort meine Hilfe suchen, selten trauen, ihre Erfahrungen auch sichtbar für Gäste zu posten.
            Ich habe später auch ein Forum eingerichtet, was in meinen Augen BGE-freundlich sein soll, wo ich Ecken über Hartz IV, Sozialhilfe, kleine Renten und vieles mehr habe.

            Als ich einmal etwas über die vergammelten Lebensmittel der Tafeln schrieb … auch ein schlimmes Thema, denn dort entsorgen viele Firmen ihren Müll, der längst abgelaufen ist, wofür sie sonst viel Geld bezahlen müssten und was sicherlich nicht immer ungefährlich ist, sowas zu essen, auch wenn viele Menschen oft froh sind, dort überhaupt noch was zu Essen zu bekommen ….antwortete mir dort sogar jemand mit Namen .. änderte es aber dann binnen weniger Tage, weil sie Angst bekommen hat.

            Schade ….

            Die meisten Menschen verstecken sich leider.

            Mein Mann und ich tun das nicht .. aber wir haben gerade im Familienkreis deshalb erlebt, dass sich viele Leute aus Angst vor Öffentlichkeit von uns abgewendet haben ….. man solidarisiert sich doch nicht mit den armen Schluckern, die auch noch offen erzählen, dass sie fast am Verhungern sind, obwohl sie arbeiten .. selbst wenn es einem selbst kaum besser geht.

            Schade wie gesagt .. wir bräuchten mehr Menschen mit dem Mut, mit ihrem vollen Namen ihre Meinung zu sagen und ihre Erfahrungen zu schildern, nicht nur beim Thema Hartz IV, sondern generell.

            LG
            Renate

      • BA-angestellte,

        ich bin immer noch erschrocken, wie wenig Verständnis für unsere Haltung vorhanden ist.
        Versuchen Sie sich doch einmal in unsere Lage zu versetzen.
        Viele HartzIV Empfänger wurde über Jahre von SB angelogen, betrogen, um die Existenz gebracht.Viele Mütter wussten nicht mehr wohin mit ihren Kindern, viele Eltern mussten lügen, verschweigen, nur damit ihre Kinder eine gute Bildung erhalten, was viele SB erschwerten, in meinem Fall sogar versuchten zu verhindern.
        Wir HartzIV Empfänger, bzw sogar unsere Kinder,wurden von den SB´s immer in Sipppenhaft genommen und Sie beklagen sich, weil Sie als einzelne Mitarbeiterin gesehen werden wollen?
        Nun einmal ehrlich, haben Sie nie sanktioniert, sind Sie selbst nicht lange mit geschwommen, was kein Vorwurf sein soll, denn jeder Mensch hat seine persönliche Geschichte!.
        Wenn dem so ist, dann hatten Sie sich ebenfalls am Unglück anderer Menschen beteiligt(vielleicht aus Ihrer Sicht, auch müssen), doch dass Sie von uns sofort erwarten, dass wir Ihnen glauben, finden Sie nicht, dass das eine zu große Erwartungshaltung uns gegenüber ist, zumal wir wissen, der Staat wird nicht mit legalen Mitteln reagieren und zwei Kollegen der harten Sorte hatten sich doch auch gerade erst gemeldet!.
        Trotzdem, natürlich sind wir alle froh, wenn Frau Hannemann, (somit auch wir), kollegiale Unterstützung erhält, weshalb sich kein einziger Kollege, der hier schreiben möchte zurück halten müsste, es reicht doch er outet sich bei Frau Hannemann, so wie auch Sie es getan haben.
        Danke dafür!

      • ich soll mich nicht geoutet haben?

        woher wissen sie das?

        ich habe schon Flyer vor den Jobcentern verteilt, da hießen die noch ARGEN und sie haben noch davon geträumt, was für Möglichkeiten Hartz IV doch bieten könnte. Und mit ihenen wäre ich auch Schlitten gefahren, das weiß ich so aus dem, was sie schon von sich gegeben haben. Aber das Meiste fällt ja eh unter den Tisch bei diesen ganzen Deppen hier, da können sie sich zur großen Führerein der Idioten aufschwingen, h

        Labern sie mich bloß nicht mehr so absolut dämlich an und unsachlich, ja!

        Sie wissen nichts über mich, sie haben auch NULL Verständnis für die Jahrelang entrechteten, das zeigen sie jetzt, wo es mal endlich hart auf hart geht, und Klartext geredet wird, statt dieses ewig langweiligen und überflüssigen Geschwurbel von Jedermann!!!

      • Wo sind wir hier eigentlich, im
        Pro-SB-Blog?

        Frau Hannemann, Sie erhalten von uns Anerkennung, nicht weil Sie SB waren, sondern weil Sie Ihre Tätigkeit beendet haben(müssen) und sich öffentlich gegen das System stellten, mehr Gründe gibt es nicht, dabei waren wir nie kritisch, hinterfragten nicht und gaben uns damit zufrieden, was Sie freiwillig von sich gaben.
        .Erheben Sie diesen Anspruch ebenfalls für Ihre Kollegen?

        Das sie jetzt von uns Usern erwarten, dass wir uns alle outen, ist schon makaber….was haben wir denn unseren Mitmenschen angetan?
        Haben wir hier erwartet als Täter mit offenen Armen empfangen zu werden?

        Entschuldigen Sie, der Schutz Ihrer Kollegin zeigt doch, ihre Arbeit beim JC ist doch tief im Denken fest gesetzt!!

        • Ich erwarte nichts anderes, als dass berücksichtigt wird, das jeder SB seine Gründe hat sich nicht zu outen: Existenzängste, Mobbingängste, Bossingängste, Familie. Und das steht jedem Menschen zu. Und hier würde ich mich vor jedem Kollegen stellen, weil dieses nichts mit dem JC zu tun hat, sondern mit Menschsein. Und jeder Mensch hat die Berechtigung entsprechend behandelt und als solcher berücksichtigt zu werden. Sonst würde ich nicht so „kämpfen“. Die Einstellungen, das Handeln von JC SB ist eine andere Ebene und muss natürlich diskutiert, kritisiert, hinterfragt werden. Aber niemals das Menschsein.

      • vorab: Im Umgang mit SB bin ich insbesondere dann kein Schmusekätzchen, wenn ich einen Überzeugungstäter vor mir habe und das bereits seit mehreren Jahrzehnten (ja, es gab auch Widerstand vor H4 – BSHG u. AFG)
        Aber insbesondere die, die schon länger „dabei“ sind wissen, oder sollten es zumindest wissen, dass der erste Schritt – gleich in welche Richtung, der Schwerste und zwischen Tat und Täter zu differenzieren ist. Auch ein Totschläger oder Mörder verliert durch seine Tat sein „Menschsein“ nicht! Wer das so nicht sehen kann, für den gibt es eine geistige Heimat – Texas u.ä.
        Spätestens wenn jemand aber bereit ist den ersten Schritt zu wagen, sicheres Terrain aufzugeben, sein bisheriges Selbstbild ! zumindest in Frage zu stellen, sollten wir wenigstens eine Hand übrig haben – schon aus Eigeninteresse.
        In diesem Stadium bereits „wahrhaftige Offenbarung“ 😉 oder gar Reue, Sühne etc. pp. einzufordern ist nicht nur überfordernd und unangemessen sondern sogar kontraproduktiv.
        Denn dieses Gesetz bzw. die handelnden Personen dahinter ist/sind rechtlich oder auf parlamentarischem Weg nicht zu erschüttern – Petitionen, Klagen, Demonstrationen hin oder her. Wer das Gegenteil glaubt hat m.E. die grundsätzliche Funktion des Rechtes als Systemrecht (der jeweils Herrschenden) nicht verstanden. (das schließt Rechtswege in konkreten Einzelfällen nicht aus)
        Erst wenn eine kritische Masse dies- und jenseits der Schreibtische überschritten wird, es auch in D Plätze wie „Puerta del sol“, „Tahrir“ oder „Taksim“ gibt, wird sich etwas ändern.
        Dazu brauchen wir uns gegenseitig, die einen als gestandene Kämpfer um nicht nur ihr (Menschen)recht, die anderen als nicht länger „Gehorsame“ und „willfährig Ausführende“.

        Ceterum censeo Hartz 4 esse delendam 😉

      • @ horst

        „Denn dieses Gesetz bzw. die handelnden Personen dahinter ist/sind rechtlich oder auf parlamentarischem Weg nicht zu erschüttern – Petitionen, Klagen, Demonstrationen hin oder her.“

        Das ist was die Leute nicht begreifen (wollen). Predige das schon seit langem. Wir können sie nicht mit ihren eigenen Waffen die sie geschmiedet haben um gegen uns vorzugehen, schlagen. Selbst dann nicht, wenn wir ihnen die Waffen aus der Hand nehmen und gegen sie einsetzen.

        Warum das so ist. Weil es das worst-case-szenario eines jeden PolitikerIn, RichterIn wäre Fehler öffentlich einzugestehen und so weite als (noch) möglich zu heilen.

        Es geht immer nur darum das Unrecht durch größeres Unrecht zu übertünchen/verdecken um die eigene „Verbrecherlaufbahn“ die sich dadurch ergibt zu schützen.

        Der Souverän

    • @ BA-Mitarbeiterin

      Dann sag es doch auch bitte gleich, dann hätte ich nur positives dazu gesagt/sagen können.
      Versuche doch mal ob Du nicht einen Weg finden kannst der es Dir ermöglicht öffentlich aufzutreten.

      Dir auch einen schönen Tag

      Der Souverän

      • Ich jetzt auch noch… 😉

        Wir sollten im Zweifel ggf. etwas gelassener bzw. in einer Diskussion zurückhaltender sein.

        @ „sugar base“ (19. Juni 2013 um 23:21): Frau Hannemann arbeitet(e) ja auch dort, das ist m. E. kein tragendes Argument.

        Und wenn „BA-Mitarbeiterin“ mit ihrem ersten Beitrag mitteilt, daß sie und ihre Kollegen mit ALG 2-„Kunden“ vernünftig umgehen, dann sollte das erst einmal anerkannt werden. Das war ja auch eindeutig nicht so ein stumpfes Gepöbel wie von „jetzt“ (17. Juni 2013 um 10:10) oder eine Äußerung wie der m. E. unverständige Beitrag von „AV2“ (an „AV2“: Es g.i.b.t Berichte bzw. Projekte/ interen Zielvereinbarungen, wo es als „Erfolgs“-Indikator angesehen wird, wenn die Sanktionsquote von 2,2 auf 4% angehoben werden kann [irgendwo in Ostfriesland, wenn ich mich recht erinnere] – was für ein elender sachfremder Erfolgwäre das denn auch ? Das ist so ähnlich krank wie die Vorgabe von Quoten bei Bußgeldbescheiden gegenüber den Angestellten im Außendienst [vulgo: Knöllchenschreiber] hier in Hamburg – ich weiß aus früheren beruflichen Zusammenhängen, daß das stimmt und kein Gerücht ist. Und auch da „sabotieren“ die AiAs).

        Diskutieren kann man dann ja immer noch, was guter Umgang mit Hartzern heißt oder heißen kann.
        Es geht doch gerade darum, daß wir auch mit den Sachbearbeitern/ Fallmanagern (w und m) ggf. Bündnisse schließen, wovon m. E. beide Seiten etwas haben. Und was ein „outing“ angeht: Wenn wir von Repressionen reden, die uns zu recht mißfallen, dann muß es „BA-Mitarbeiterin“ überlassen bleiben, ob sie sich dem auch aussetzen will bzw. kann – wir wissen z. B. nichts über ihre persönliche Situation. Es kann ja auch sein, daß BA-Mitarbeiterin in ihrem Jobcenter dennoch in Diskussionen mit Kollegen gutes bewirkt (wenn sie noch mag).
        Jedenfalls wäre ich froh, wenn sie dabei bleibt, und vielleicht ihrerseits erste hektische Reaktionen hier im Forum nicht überbewertet. Zeigen diese einzelnen Reaktionen ja auch ein wenig, wie Foristen in „ihrem“ Jobcenter behandelt wurden und sie sich danach fühlen.
        Also: Cool down. 😉

      • @ Olaf aus HH

        Also ich sehe das differenziert. Hier können theoretisch milliarden Menschen schreiben. Da gibt es von meiner Seite keinerlei Vorschußvertrauen. Im Netz geben sich Männlein als Weiblein aus und umgekehrt, Kinder als Erwachsene und umgekehrt. In einem gewissen Maß kann man erst jemand vertrauen, wenn man ihn persönlich kennengelernt hat, oder jemanden persönlich kennt der die Person bestätigt.

        Da BA-Mitarbeiterin sagte das I.H. ihre Identität kennt und I.H. dies nicht kommentiert hat, gehe ich davon aus das es so ist.

        Es besteht nun wirklich keinerlei Grund (seitens BA-Mitarbeiterin) beleidigt oder desvouiert zu fühlen.
        Gerade im Netz ist das Recht – besser die Pflicht – Mißtrauens sehr wichtig. Es wird hier (Internet) auch sehr viel Schindluder und Kriminalität betrieben.

        Der Souverän

      • Olaf ausb HH,

        entweder haben Sie noch nie etwas mit dem JC zu tun gehabt, oder hatten das Glück einen menschenähnlichen SB zur Seite gestellt bekommen.
        Wenn Sei aber schon erlebt haben, dass Sie 7 km rennen, nein nicht laufen(bin nun einmal sportlich aktiv), um pünktlich beim SB anzukommen, sie dennoch 10Min zu spät kommen, sofort mit den Worten:Ach so, Sozialhilfeempfängerin, wohl noch nie gearbeitet, empfangen werden, dann steht man unter Schockstarre!
        Der Nacken nass, das T-Shirt durch geschwitzt, wir hatten Juli, weiter auf dem Flur verharrend, weil der SB es sich überlegt hatte und mich noch einmal des Flures verwies.
        Das ist nur eines von vielen Dingen, die ich erlebte, da half auch keine langjährige Arbeit, kein Zeugnis, keine Fremdsprachen, der Boss saß hinterm Schreibtisch!
        Ab dem Tag wurden nur noch Gesetze wichtig, der SB ist und war ein Feind, ein erbarmungsloser Feind und nun soll man Ihre menschenfreundliche Art übernehmen, gleich glauben, weil die SB zu feige sind sich wenigstens bei Frau Hannemann zu outen.?
        Und wenn Sie es tun , Entschuldigung, dann ist es Frau Hannemanns verdammte Pflicht das mitzuteilen, damit ich nicht ungerecht reagiere.
        Vertrauensvorschuss für Staat und seine Vertreter, appellieren Sie daran?
        Wann haben wir uns dann einen Floh in den Pelz gesetzt.
        So naiv kann man doch nicht sein, oder soll man?!

      • Irgendwie kann ich nur auf bestimmte Kommentare antworten. Ich weiß nicht woran das liegt.
        Deswegen versuche ich jetzt hier noch ein klein wenig auf all die Kommentare von euch einzugehen.

        Zuerst danke an dich Inge, dass du hier meine Identität bestätigt hast 🙂

        Soooo 🙂 Da ich nie direkt in der AV oder Leiste gearbeitet habe (ja, es gibt in den JC auch noch andere Bereiche, möchte meinen aber nicht nennen, da ich sonst sofort erkannt werden würde), habe ich auch noch nie Sanktionen ausgesprochen. Ich habe allerdings häufig Kontakt zu Kollegen aus diesen Bereichen und scheue mich auch nicht davor mich mit ihnen anzulegen, wenn sie wieder der Meinung sind mit ihren durchgeführten Sanktionen prahlen zu müssen. Oder die Kollegen, die in einer Tour über die „Hartzies“ meckern, da diese ja alles in den Hintern geschoben bekommen ohne etwas dafür zu tun. Da sage ich dann immer gern: Liebe Kollegin, wenn Hartz 4 doch soooo toll ist, dann kündige, lebe 3 Monate quasi mittellos und dann kannst du in den Genuss von Hartz 4 kommen! Tja, da folgt dann leider immer nur noch betretenes Schweigen.
        Ich weise auch gerne Kollegen, die der Meinung sind alles kopieren zu müssen, auf den Datenschutz hin. Dann kommt aber z.B. der Satz: Das haben wir schon immer so gemacht! *kotz*

        Ich werde das auch weiterhin tun, aber irgendwie schlaucht es auch ganz schön.

        Glaubt mir, ich habe schon in vielen Mitarbeitergesprächen oder Gesprächen mit der Vertrauensfrau für Schwerbehinderte auf die Missstände aufmerksam gemacht. Aber alles was ich dann zu hören bekomme ist: Dann sind Sie hier falsch!

        In der Freizeit helfe ich gerne Familienangehörigen oder Freunden, wenn sie Probleme mit dem JC haben. Ich gehe, sofern es meine Zeit zulässt, mit zu Terminen. Das mache ich gerne und ich bin immer froh, wenn diese Personen danach irgendwie anders, ja netter, vom JC behandelt werden 🙂
        Dass mein Arbeitgeber so was nicht gerne sieht, ist mir echt egal! Lieber riskiere ich eine Abmahnung oder Kündigung, als dass jemand aus meiner Familie/Freundeskreis auf der Straße landet.

        Da ich derzeit gesundheitlich nicht so auf der Höhe bin und noch zur Kur fahren werde, sind mir derzeit etwas die Hände gebunden was meine aktive Hilfe und Unterstüzung von Inge angeht. Aber sobald ich wieder fit bin kanns losgehen 🙂

        Achja sugar base: Ich habe wirklich Verständnis für eure Haltung u.s.w. Gerade aus dem Grund, weil ich eben in der Familie und im Freundeskreis Menschen habe, die derzeit auf ALG II – Leistungen angewiesen bin und ich so hautnah miterlebe, wie diese teilweise schickaniert werden!

        Manchmal denke ich aber wirklich, dass ich im JC falsch aufgehoben bin. Auf der andere Seite (z.B. in einer Beratungsstelle) wäre ich sicher auf Dauer glücklicher etc. Nunja, ich bin noch jung und wer weiß, wo ich in 5 Jahren arbeiten werde 🙂

      • Frau Hannemann,
        gibt es bei Ihnen Prioritäten, die sich je nach Persönlichkeit richtet, oder wollen Sie sich für jeden, der gegen HartzIV auf die Straße geht, ein setzen…auch für den der dafür einmal Prügel bezieht…?
        Dann haben Sie bald viel zu tun und kommen vom Eigentlichen sehr schnell ab!
        Das Sie das Menschsein in den Vordergrund stellen ,ist ehrenwert, davon haben Mio Menschen aber über Jahre nichts mit bekommen, müssen die nicht erst von abtrünnigen SBs überzeugt werden?!
        Das Ihre Kollegen nun mit Glacehandschuhe angefasst werden , ihnen sofort ein Vertrauensvorschuss gesichert werden soll, …da fehlen einem die Worte!
        Warum, weil Sie Ihre Kollegen benötigen, wir auch, aber nicht als Personen , die da meinen sich jetzt als Gutmenschen outen zu müssen, weil sie es sich nach Jahren anders überlegt haben.
        Das ist erwartetes Duckmäusertum!
        Bitte nicht schon wieder, es reicht wenn man den HartzIV Empfängern erneut die Glückseeligkeit überstülpen will, was zum Glück durch deren selbstständigen Handeln ,abgewendet werden kann und muss!!.

    • @ Geronimo: Ich erwarte nichts weiter, außer Respekt und Höflichkeit! Ansonsten schließe ich mich den Worten von Inge an und danke ihr.

      • @ sugar base (20. Juni 2013 um 18:09) :
        Seit ca. 2 1/2 Jahren hartze ich ziemlich unfreiwillig, habe mich allerdings immer um eine Umgangsform (auch gegenüber Sachbearbeitern [SB] – generell gegenüber Menschen) bemüht, die hoffentlich nicht vorwerfbar ist.
        Es mag wohl auch so sein, daß ich weitgehend „Glück“ hatte, was den jeweilgen SB angeht. Wenn Sie Pech damit hatten, tut es mir leid. Jedoch sollte man niemanden von vornherein unter Generalverdacht stellen nach dem Motto: Im Zweifel ist der andere ein A… och, bis er mir das Gegenteil beweist. Warum sollte jemand diesen Beweis führen müssen ? Es funktioniert nicht. Ich würde es auch nicht tun, um mich gegenüber einer solchen Grundannahme zu entlasten.
        Und für „naiv“ halte ich mich nicht. Und Frau Hannemann hat auch nicht die „Pflicht“, Ihnen/ uns irgendetwas mitzuteilen, damit Sie nicht ungerecht reagieren. (Un-)Gerechtigkeit gegenüber anderen ist allein Ihre/ unsere persönliche Sache oder Stil, wofür jeder für sich selber verantwortlich ist.

        @ Der Souverän (20. Juni 2013 um 17:55): Daß im Internet eine Menge Unsinn getrieben wird, ist mir bekannt. Dem würde ich allerdings eher mit Vorsicht und weniger mit grundsätzlichem Mißtrauen begegnen. Zumal „BA-Mitarbeiterin“ hier ja am Anfang einen eher wohlwollenden Beitrag (von der „anderen Seite des Schreibtisches“) geschrieben hatte. Darum habe ich einige Reaktionen hier auch nicht verstanden.
        Ich gehe jetzt davon aus, daß „BA-Mitarbeiterin“ hier akzeptiert ist und die Wogen sich glätten.
        Für mich ist diese Debatte jetzt auch beendet.
        Beste Grüße an alle.

      • BA-Mitarbeiterin,

        sie sollten sich weiter mit Frau Hannemann unterhalten, persönlich, dann bekommt man die SB Manier nicht so real mit und wenn Frau Hannemann es wichtig ist ihre SB schützen zu müssen(seid ihr Kindergarten?) kann sie das doch außerhalb des Blogs tun.

        Olaf aus HH

        Schön das Sie auf die Umgangsformen bestehen, Ihre SB auch?
        Kennen sie das nicht, dass Sie nicht einmal die Gelegenheit haben, Guten Tag zu sagen, sondern die Tür auf geht, kommen Sie, setzen Sie sich und Sie 10 min lang nicht zu Wort kommen.
        Wenn man wieder auf den Flur geschickt wird, dort weiter warten muss und später nur noch den Zigarettenrauch riecht, dann wird einem übel.
        Aber manchen scheint es wichtig zu sein, dass vornehm die Welt unter geht…man spielt weiter Geige!

      • BA-Mitarbeiterin,

        Sie erwarten etwas, was selbstverständlich ist,gegenüber ALLEN Menschen…Dieses wird noch heute nur selektiv eingesetzt.Tut mir leid, aber auch von Ihnen habe ich nicht das Gefühl, dass Sie die Tragweite überschauen, die Ihre Kollegen angerichtet haben.
        Ich würde mich für solche Kollegen schämen und zwar öffentlich und strickt, vielleicht sollte man auch einmal lernen kleine Brötchen zu backen, wenn man bedenkt woher man kommt!!

      • „…Kennen sie das nicht, dass Sie nicht einmal die Gelegenheit haben, Guten Tag zu sagen, sondern die Tür auf geht, kommen Sie, setzen Sie sich und Sie 10 min lang nicht zu Wort kommen.
        Wenn man wieder auf den Flur geschickt wird, dort weiter warten muss und später nur noch den Zigarettenrauch riecht, dann wird einem übel…“

        @sugar base

        dazu hat man aber doch einen Beistand (nie ohne!); ich garantiere!! das auch nur ähnliches in meinem Beisein nicht geschieht; bei Bedarf und örtlicher Nähe gerne auszuprobieren.

      • @ Olaf aus HH

        „Dem würde ich allerdings eher mit Vorsicht und weniger mit grundsätzlichem Mißtrauen begegnen.“

        Das sind ein paar Schuhe. Vorsicht bedingt mißtrauen und umgekehrt. Was Du versuchst ist die Atomisierung von Begrifflichkeiten.

        „Zumal “BA-Mitarbeiterin” hier ja am Anfang einen eher wohlwollenden Beitrag (von der “anderen Seite des Schreibtisches”) geschrieben hatte. Darum habe ich einige Reaktionen hier auch nicht verstanden.“

        Und genau zu dem Zeitpunkt war völlig unklar wer schreibt und somit jede Kritik berechtigt! – da kannst Du noch so drehen und winden.

        Der Souverän

      • @ BA-Mitarbeiterin

        liebe BA-Mitarbeiterin,
        ich möchte mich den Worten von Inge Hannemann ebenfalls anschließen, dass wir das Mensch-Sein niemals vergessen und außer acht lassen dürfen! Auf beiden Seiten der Schreibtische sitzen Menschen … und wenn Sie hier berichten, dass es Ihnen gesundheitlich derzeit nicht so gut geht und sogar eine Kur-Maßnahme ansteht, ist das sicherlich Beweis genug für die Tatsache, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz im JC unter Anstrengung gegen Windmühlen kämpfen. Und somit auch dafür, dass nicht nur die SGB-II-Bezieher häufig erkranken, sondern auch die Sachbearbeiter in den JC, die eben nicht den harten, sondern den menschlichen Kurs fahren!
        Niemand, der nicht selbst in einem JC arbeitet, kann nachvollziehen, inwieweit es unter den Mitarbeitern dort Gespräche über die Sinnhaftigkeit der Vorgaben, Sanktions-Listen etc. gibt. Es sind ja interne Gespräche. Es kann also niemand von außen beurteilen und so sollte doch jeder vorsichtig damit sein, pauschal den Stab über diese Menschen zu brechen. Der Druck, dem die Mitarbeiter dort ausgesetzt sind, ist sicherlich ähnlich dem Druck, der dann von den Mitarbeitern notgedrungen an die „Kunden“ weiter gegeben wird.

        Kürzlich las ich hier den Kommentar einer Dame, die schrieb, dass sie demnächst in einem JC würde arbeiten (müssen) … freiwillig scheint sie das also nicht tun zu wollen, vermutlich hatte sie also keine andere Wahl 😦

        Ich wundere mich ein wenig, welchen Tenor viele der Kommentare hier angenommen haben, obwohl es doch uns allen hier um das gleiche Thema geht! Das dachte ich zumindest …

        Ihnen, liebe BA-Mitarbeiterin für die Gesundheit und Ihre Kur alles Gute, weiterhin viel Kraft und herzlichen Dank, dass Sie so offen gesprochen haben!

      • Hallo Ruschu,

        vielen Dank für deine (ich bevorzuge das du, wenns in Ordnung ist) netten Worte!
        Ich hatte ehrlich gesagt schon kaum noch Lust mich hier weiter zu äußern, nach dem nicht nur mir sondern jetzt auch schon Inge ein heftiger und böser Wind von einigen hier entgegenschlug. Und diese Unterstellungen (ich hätte kein Verständnis für die LE etc.) muss ich mir auch nicht geben. Mir persönlich tut es weh und irgendwie tun mir aber auch die Leute leid, die so denken. Das kommt ja nicht von ungefähr.

        Ich bin allerdings ein Mensch, der als erstes an das Gute im Menschen glaubt, da ich denke, dass eine grundsätzliche Negativ-Einstellung mich selber schädigt.

        Natürlich werden viele MA bei uns krank durch die Arbeit. Das will aber keiner sehen. Vor allem werden die kranken MA dann auch noch ausgegrenzt, gemobbt u.s.w. Wäre die BA ein normales Wirtschaftsunternehmen würde sie darüber nachdenken, was sie aktiv tun könnte, damit der Krankenstand runter geht! Denn schließlich kostet jeder kranke MA Geld.

      • Horst,

        wenn jemand das erste Mal , nach KH-Aufenthalt und anschließend vielen Arbeitsproblemen in die Arbeitslosigkeit rutscht, sich mit KK ab müht, neuen Job sucht, vergeht schnell ein Jahr und steht das erste Mal vor solch einem zugewiesenen SB.Ganz sicher geht man dann nie wieder allein hin!

  12. Der „Hartz IV“-Empfänger ist der „Jude“ des 21. Jahrhunderts!

    Fragen Sie mal einen „gewöhnlichen“ Menschen auf der Strasse, was er von Hartz IV-Empfängern hält und wie er sich diese und deren Tagesablauf vorstellt.
    In weit mehr als der Hälfte der Antworten werden Sie diese oder ähnliche Wortlaute finden:

    „fett, faul, ungepflegt, ungebildet, asozial…“

    „Mittags aufstehen und sich mit Chips und Cola vor das RTL-Sinnfreiprogramm setzen. Nachmittags zum Aldi laufen, auf dem Rückweg das Abendessen von McDonalds holen und den Rest des Tages dann mit ein paar Bier und Pro7 ausklingen lassen. War sonst noch was?“

    Wie konnte es zu einer solchen Pauschalisierung und Abwertung einer Gruppe von Menschen kommen?

    Es ist das eben gleiche Prinzip, das schon die Nazionalsozialisten in den 30erJahren des vorigen Jahrhunderts in Bezug auf Menschen jüdischen Glaubens angewendet haben. Eine kleine Gruppe betet etwas vor und tausende Schafe rennen hinterher.
    In den 1970er Jahren wurde dieses Prinzip auch als „Blue eyed Konzept“ bekannt.

    Dass es gerade in Deutschland, mit seiner Vergangenheit, dazu kommen konnte, dass aus dem „Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfe-Empfänger“, nur durch Umbenennung (und natürlich Kürzung) der Leistung, ein „Monster“ entstanden ist, verschlägt mir eigentlich jeden Tag die Sprache.

    Irgendwie hat es die Politik, mit Hilfe der Medien geschafft, dieses „Hartz IV-Monster“ in die Welt zu bringen.
    Wer ALG II bezieht, gehört also ab sofort zu einer „Unterschicht“. Diese ist „klar definiert“ (siehe oben). Das typische Schubladendenken eben. Und (fast) alle machen mit, wieder einmal.

    Aber warum?, mag man sich fragen.

    Es ist auch das Prinzip „Scham“. In einer Gesellschaft, die sich vor allem über „das Haben“ definiert (mein Haus, mein Pferd, mein Auto…), schämen sich diejenigen, die per Gesetz (fast) nichts mehr haben (dürfen). Und wer gibt schon gern zu, arm zu sein? Niemand! Also schweigen die meisten ALG II-Empfänger, oft sogar im engsten Familenkreis.
    Wer nichts hat, ist nichts wert, so lässt es sich auch ausdrücken.
    Und um nicht mit der Ersatzleistung „Hartz IV“ in Verbindung gebracht zu werden, trauen sich die wenigsten zu Protesten auf die Straße (es könnte einen ja der Nachbar sehen).

    Ziel erreicht! Millionen Menschen schämen sich im Stillen, statt ihre Wut laut rauszuschreien und Veränderungen zu fordern.

    Und was denken Sie, würde passieren, wenn jemand auf die Idee käme, die „Hartzer“ zu kasernieren und zur Arbeit zu zwingen……………………………………?

    Mit diesem beängstigten Gedanken entlasse ich Sie mal in den Abend…

    • „Und was denken Sie, würde passieren, wenn jemand auf die Idee käme, die “Hartzer” zu kasernieren und zur Arbeit zu zwingen……………………………………?“

      Dann gäbe es ein paar müde Statements von irgend welchen Menschenrechtsvereinen und millionenfachen Beifall aus deutschlands Dumpfbackenschicht.

      Der Souverän

    • Es stellt sich die Frage wie viel % der Bevölkerung denken politisch mit haben eine eigene realistische Meinung und sind nicht durch Medien manipulierbar?

      • Es stellt sich die Frage wie viel % der Bevölkerung denken politisch mit (35%) haben eine eigene realistische Meinung (10%) und sind nicht durch Medien manipulierbar? (3%)

        Der Souverän

  13. Ein Aspekt der in den bisherigen Wortmeldungen nicht zum Tragen gekommen ist: Die $%&%$ in Nürnberg schreiben: „Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten. Es kann nicht sein, dass eine Mitarbeiterin nach Gutdünken handelt und persönliche, politische Vorlieben auslebt.“

    Hier sehe ich denselben Hirnwäsch ausgedrückt, unter dem anscheinend alle in der BA und den „Jobcentern leiden (leiden sie wirklich oder fällt es ihnen nicht einmal auf?). Zunächst wird zwischen den Zeilen behauptet, die Jobcenter hielten sich an Recht und Gesetz. Diese halten sich aber in der Regel nur dann an Gesetze (also die in formellen Gesetzen niedergeschriebene Rechtsordnung, das sogenannte positive Recht), wenn es ihnen in den Kram paßt. Ist ihnen eine gesetzliche Regel irgendwie im Weg, zum Beispiel weil ihre Befolgung Kosten verursacht, wird sie zurechtgebogen, anders interpretiert, verschwiegen, negiert oder anderswie umgangen.
    Auch an das Recht hält man sich nur mit demselben Widerwillen. Recht ist das sonstige Recht, welches nicht in Gesetze gegossen wurde, also auch Satzungen und Handlungsanweisungen, oder – besonders wichtig – Gerichtsurteile und -beschlüße.

    Und im zweiten Satz macht man das, was sich in dem ausdrückt, was ich schon mehrfach von meinem Apparatschik entgegengeschleudert bekam, als ich versuchte, auf die Grundrechte und das Grundgesetz hinzuweisen: „Ich diskutiere mit ihnen nicht über Politik!“. Es werden also die Orientierung an und der Verweis auf das Grundgesetz (oder andere Rechtsvorschriften und -gedanken, die über dem Sozialgesetzbuch angesiedelt sind) als „persönlich“ und „politisch“ bezeichnet. Das ist natürlich ein Denkungsmuster angewandten Wahnsinns. Daß es das ist, wird aber sicher von vielen Menschen nicht wahrgenommen, sie nehmen diese schräge Meinung der BA für einzig wahr an, und werden dadurch – und deswegen ist eine solche Meinung mindestens genauso blöde wie demagogisch und gefährlich – effektiv daran gehindert, in dieser Richtung weiter zu denken.

    Unter dem Strich muß man konstatieren, daß dies Methoden und Denkweisen sind, die man normalerweise nur in Sekten antrifft oder bei Anhängern radikaler Ideologien: Sprachschablonen, Demagogie und Gehirnwäsche, dazu eine sklavische Unterwerfung der Protagonisten und eine Wagenburgmentalität, nach der jeder als Feind gilt, der nicht dieselben Worte benutzt und dieselben Gedanken denkt. – So ist es in der „Arbeitsverwaltung“ heute. Sie sollte, weil mittlerweile verfassungswidrig, sofort und vollständig aufgelöst werden.

    • Manchmal erinnern mich die Jobcenter-Mitarbeiter (Ausnahmen bestätigen die Regel!) an Automaten, die alle die gleichen auswendig gelernten Sprechblasen absondern. Mit Automaten kann man bekanntlich nicht diskutieren, diese sind zu einer irgendwie gearteten Einsicht gar nicht fähig. Man könnte auch Sozialroboter sagen. Aber der Vergleich mit einer Sekte trifft es auch ganz gut. Sektenmitglieder leben ja auch in ihrer eigenen Gedankenwelt, die nur ihren eigenen Regeln folgt und mit der Realität nur bedingt etwas zu tun hat.

  14. Hier noch eine sehr wichtige Petition gegen die Sanktionen:
    https://secure.avaaz.org/de/petition/Die_sofortige_bundesweite_Ausserkraftsetzung_jeglicher_nach_SS31_des_SGBII_verhaengter_Sanktionen/?aUTWHab&external=

    Leider haben bisher erst knapp 3.400 sie mitgezeichnet, was ich nun wirklich nicht verstehe.

    Bitte mitzeichnen!

  15. Eigentlich wollte ich zu nachfolgendem gehörig etwas schreiben. Da ich aber wenn ich so etwas ungeheuerliches lese kein Blatt vor den Mund nehme, wäre zu befürchten das der Beitrag nicht veröffentlicht würde, wenn ich so schriebe wie ich schreiben wöllte. 🙂
    Also beschränke ich mich auf’s kopieren.

    „Daneben existiert aber noch ein anderer Aspekt, der häufig etwas unterbelichtet bleibt und auf den Wilhelm Heitmeyer schon 2011 hinwies, als er festhielt, dass sich nicht nur eine Einkommensspaltung in der Gesellschaft beobachten lässt, sondern auch, dass sie „ideologisch durch die Abwertung und Diskriminierung von statusniedrigen Gruppen durch die rohe Bürgerlichkeit getragen“ wird (Wilhelm Heitmeyer 2011). Diese „rohe Bürgerlichkeit“ bewirkt eine „Entsolidarisierung“, einen „Rückzug aus der Solidargemeinschaft“ (Wilhelm Heitmeyer 2011). Genau diese Entsolidarisierung steht auch im Zusammenhang mit den „Hartz-Reformen“, in denen Wilhelm Heitmeyer (2012a: 19) ein öffentliches „Signalereignis“ sieht.

    und jetzt kommt’s…

    Die Signale der Hartz IV-Reform

    Dieser Signalcharakter der „Hartz-Reformen“ spiegelt sich besonders deutlich in einem Report wider, den das damalige „Superministerium“ für Wirtschaft und Arbeit im Jahre 2005 publizierte. Schon im Titel dieses Reports kam ein gewisses Misstrauen gegenüber den Bedürftigen und der Vorwurf des Sozialmissbrauchs zum Ausdruck: Vorrang für die Anständigen – Gegen Missbrauch, „Abzocke“ und Selbstbedienung im Sozialstaat. Auf Seit 10 war dann Folgendes zu lesen:

    noch dicker…

    „Biologen verwenden für ‚Organismen, die zeitweise oder dauerhaft zur Befriedigung ihrer Nahrungsbedingungen auf Kosten anderer Lebewesen – ihren Wirten – leben‘, übereinstimmend die Bezeichnung ‚Parasiten‘. Natürlich ist es völlig unstatthaft, Begriffe aus dem Tierreich auf Menschen zu übertragen. Schließlich ist Sozialbetrug nicht durch die Natur bestimmt, sondern vom Willen des Einzelnen gesteuert“.“

    Den ganzen Artikel lesen!

    http://www.gegenblende.de/++co++b4a826b6-d7fa-11e2-a40c-52540066f352

    Der Souverän

  16. Wer hier wen gefährdet ist wohl die Frage?
    Die SPD hat sich nicht geändert wie man feststellen kann.
    http://www.jungewelt.de/2013/06-18/041.php

    • Es sind die Spezialdemokraten.

    • Herbe, sehr herbe ! (Zur Kurzinfo für Leser: Es geht dabei um den angedachten/ geplanten Einsatz von ALG 2/ Hartz IV-Empfängern bei der Beseitigung der aktuellen Flut-/ Hochwasserschäden in den flußnahen Gebieten)
      Und in der Sprache recht aufschlußreich…
      > Ob die Ein-Euro-Jobber ihre Anfahrtskosten zu den Deichen auch – wie üblich – von ihrer »Zulage« finanzieren müssen, »entscheiden die Träger vor Ort«, wollte sich BA-Sprecher Kristian Veil gegenüber jW nicht festlegen. Immerhin: Denkbar seien, spekulierte er, »zum Beispiel Sammeltransporte«. <

      Sammeltransporte… Ah ja – es gab in den 40er Jahren einmal einen obersten "Transportdisponenten" namens Eichmann.
      Lest diesen Artikel einmal – da zeigt sich die recht – nett gesagt – "unbeholfene" Denke der BA-Leute und weshalb man solchen Kräften dann nicht wenigstens für die Zeit der Schufterei den Mindestlohn zahlen will, spricht für sich.
      Ich habe bisher in meinem Leben nur unter ärmeren Menschen (Nachbarschaft oder sonstwo) oder unter "Hartzern" das kennengelernt, was man Hilfsbereitschaft, Solidarität u. ä. nennt.
      Und hierzu passen dann die Artikel

      http://www.gegenblende.de/++co++b4a826b6-d7fa-11e2-a40c-52540066f352
      http://www.tagesschau.de/inland/deutschezustaende100.html

      die "Der Souverän" und "Tanguero" kürzlich (siehe weiter oben) verlinkt haben – sehr lesenswert und aufschlußreich.
      Liebe Leute, wir sind eigentlich nicht schlecht, finde ich. 🙂

      Beste Grüße

    • Wir könnten ja den Begriff „Rohbürger“ erfinden.
      Ups, gerade passiert…

    • Wie viele Jahre schmückt sich Merkel mit den HartzIV Federn, die sogar so ehrlich war und sich bei Schröder für HartzIV bedankte?
      Von ihren drastischen Maßnahmen einmal ganz abgesehen!
      Weder CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNEN sind wählbar, denn sie alle haben gegenüber den HartzIV, dass Recht gebeugt!

  17. Zu der Sendung Stern-TV, gibt es im Übrigen einen Kommentar vom 17.06., auf der Webseite des Netzwerkrates Grundeinkommen:
    https://www.grundeinkommen.de/13/06/2013/inge-hannemann-sanktionspraxis-in-den-jobcentern-und-grundeinkommen.html

    Zitat Anfang:
    „…Ich war heute im Jobcenter Berlin Pankow, wo ich als langjähriger Kunde bekannt bin, habe u. a. den dortigen Personalrat angetroffen, ein Befürworter von Sanktionen gegen Erwerbslose. Er hatte Inge Hannemann in stern TV am 12.06.13 gegenüber gesessen. Über sie habe ich gestern erfahren, dass ver.di sich gegen Sanktionen bei Erwerbslosen ausspricht: https://www.verdi.de/ueber-uns/bundeskongress/antraege-beschluesse (Beschluss 084, Seiten 207 und 215) Darauf habe ich den besagten Jobcenter-Mitarbeiter angesprochen. Er sage dazu nichts, antwortete er, ein ver.di-Mitglied. …“
    Zitat Ende

    Hier lässt sich vortrefflich auch über die Struktur und Arbeitsweise von Ver.di nachdenken. Die KEAS aus Köln fassten das ja in zutreffender Weise am 01.Mai diesen Jahres zusammen:

    „Alles was uns fehlt, ist Eure Solidarität!“

  18. Nur zur Erinnerung!

    Solidaritäts-Flashmob für Inge Hannemann

    Heute Mittwoch, den 19.06.2013, um 12 Uhr.

    https://www.facebook.com/events/497733213629922/

    Hier die Petition für Inge Hannemann:

    https://www.openpetition.de/petition/online/ruecknahme-der-beschuldigungen-ueber-frau-hannemann-und-eine-entschuldigung

    Jeder sollte sie mitzeichnen!

  19. Liebe Frau Hannemann,
    halten Sie durch, lassen Sie sich nicht durch die Gegendarstellung in die Enge treiben,reagieren Sie , wie Sie es bis jetzt gemacht haben, in Gelassenheit und vertreten Sie weiter Ihr Anliegen.Und wenn Sie nicht das Recht kriegen, was Ihnen, und besonders den Leistungsberechtigen zusteht, dann haben Sie nicht verloren, sondern wir alle.
    In diesen Sinne:
    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.(B.Brecht)

  20. Heute eben entdeckt…
    Sehr instruktiv, informativ und anschaulich, so recht aus dem „banalen“ Alltagsleben gegriffen und berichtet. Es geht um die Arbeit mit jungen Arbeitslosen (im Bereich U25 – unter 25-jährige Menschen) – Frau Hannemann in Wilhelmshaven:

    Ich kann es sehr gut nachvollziehen, denn eine Fallmanagerin soll junge ALG II-Empfänger „eigentlich“ auf dem Weg in die Arbeitswelt begleiten und unterstützen.
    Am 30. Juli 2013, 12:00 Uhr, Saal 112 zum Aktenzeichen 15 Ga 3/13 geht es weiter vor dem Arbeitsgericht Hamburg (Osterbekstraße 96, 22083 Hamburg [Hamburg Barmbek, U-Bahn Saarlandstraße/ U 3 – gelbe Linie]).

    Beste Grüße an alle !

  21. Der Artikel Inge Hannemann soll aus der Wikipedia gelöscht werden.

    Ich geh davon aus, daß hinter diesem Antrag die Bundeslügenagentür für Scheinarbeit und Zwangsarbeit steckt!

    Habe deshalb direkt mal mal was dazu in der Diskussion bei Wiki geschrieben:

    Inge Hannemann ist die erste und bislang einzige Mitarbeiterin eines Jobcenters die sich öffentlich gegen die Sanktionspraxis der SGB II Gesetzgebung ausspricht. Sie verfügt über Insiderwissen welches sie auch preisgibt, bezichtigt BA-Vorstand Alt öffentlich im Fernsehen der Lüge und beweist dies auch. So ist durch sie erst öffentlich bekannt geworden, daß es Sanktionsquoten gibt, die mittels hohem Druck von oben auf die Mitarbeiter, quasi angeordnet werden. Sie deckt nach und nach ungeheuerliche Machenschaften der BA auf. Stern-TV, RTL, Printmedien, ihr Wissen ist überall gefragt und präsent. Der Eintrag Inge Hannemann in Wikipedia muß ausgebaut werden. Wird er jetzt gelöscht, wird er in kurzer Zeit wieder eingestellt weren (müssen). Auch die anstehende Gerichtsverhandlung (Arbeitsgericht) wird von hoher Bedeutung sein. Eine Petition (nicht von Inge Hannemann initiiert) bezüglich Rücknahme der Freistellung und Wiederaufnahme der Arbeit, wurde binnen kurzer Zeit von über elftausend Unterstützern unterzeichnet. Inge Hannemann ist mittlerweile millionen Menschen – nicht nur aus dem SGB II Kreis – bekannt. Der Artikel in Wikipedia über Inge Hannemann muß sofort ausgebaut werden!

    Wer etwas dazu beitragen will, klickt hier

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/18._Juni_2013#Inge_Hannemann

    und dann auf bearbeiten (neben Inge Hannemann) und kann dann seine gedanken dazu eintragen. Später unten nur noch auf „Eintrag speichern“ klicken.

    Der Souverän

  22. Wow – das war wohl ein Auszug aus Ihrem Favoritenordner ?
    Sicherlich für viele hilfreich und sicher auch interessant.
    Komme jetzt nicht dazu, das alles heute durchzusehen, aber zugleich schon jetzt ein Danke.

    Bei mir lagern unter „Favoriten“ in einem Ordner eine Menge links zu Artikeln zum Thema Hartz IV, die ich auf Wunsch gern zur Verfügung stellen kann, wenn es helfen sollte.
    Bei anderen vielleicht auch.
    Ließe sich nicht eventuell hier eine Art „Daten-/ Linksammlungsbank“ einrichten zur umfassenden Information Interessierter und Betroffener ? Ist nur so eine Idee…
    Da müßte bei Ihnen – Frau Hannemann – eventuell ein IT’ler einmal ran, um das ggf. zu organisieren. Ich verstehe leider zu wenig davon.

  23. Nun, ich habe etwas gezögert bevor ich dies niederschrieb, da in diesen traurigen Fall, der die Aussagen der BA Lügen straft, auch ein Mitarbeiter eines Jobcenters Betroffener ist. Natürlich besteht die Angst, trotz Belegbarkeit aller Fakten durch amtliche Dokumente, an die Öffentlichkeit zu gehen denn man sieht an Frau Hannemann anschaulich was passiert wenn es jemand wagt gegen die perfide verschleierten Ungeheuerlichkeiten der BA Aufzubegehren und diese öffentlich zu machen. Dieser Fall ist nach meiner Kenntnis auch kein „bedauerlicher Einzelfall“.

    Doch zum Fall:
    BG (Eheähnliche Gemeinschaft) aus einmal sozialversicherungspflichtig Vollzeit Beschäftigtem, bis vor kurzem erfolgreich Vollzeit Selbstständigem und einem Kind, derzeit/inzwischen 22 Monate alt.

    Antragstellung im Januar 2013, nachdem und aufgrund dessen, weil die Rücklagen des selbstständigen Teils der BG aufgebraucht waren, nachdem das Kind im September 2012 in die Kita kam (da war auch das Elterngeld ausgelaufen, das auch nur 2 Drittel der normalen Bezüge des abhängig Beschäftigten betrug und somit bereits ein Jahr durch den selbstständigen ausgeglichen werden musste.) und ab da ständig erkrankte.

    Als Januar, Antragsabgabe, alle Unterlagen vollständig, allerdings war die Arge unseres Wohnbereiches nicht zuständig, sondern ein „Team für Selbstständige“ weshalb die Unterlagen weitergereicht werden mussten, was bis Mitte Februar dauerte. Ende Februar ging uns die Schriftliche Ablehnung des Antrags zu.
    Ablehnung wegen „zu hohen Einkommens des abhängig beschäftigten Teils der BG. Bums da sitzt du erstmal,
    ALGII Rechner im Netz ergaben einen zusätzlichen Bedarf von rund 700 Euro, und versuchst dich in Hegas, SGBII und Rechtsprechung einzuarbeiten um zu sehen was da falsch lief – sofern du Zeit dazu findest, das kranke Kind fordert sein „Soll“. 😉

    Schließlich fand ich heraus, dass die dem Antrag zugrunde liegende Berechnung schlicht unvollständig und falsch war. Trotz vollständigem herunterlassen der Hosen und mitliefern aller Original Kontoauszüge, wurden Ausgabeposten die als Einlommen mindernd zu sehen sind, einfach ignoriert.

    Also Widerspruch direkt beim Sachbearbeiter, mit ihm zusammen durchgerechnet und siehe da, Mehrbedarf für Arbeit des abhängig Beschäftigten, Teile der KDU, schlicht „Übersehen“! Übersehen!? Man verzeihe mir,
    warum wurde dies übersehen, alles auf der Zuflussseite jedoch akribisch festgehalten?.

    Soweit zur Berechnung bezüglich des abhängig Beschäftigten, immerhin gab es nun einen Bescheid der uns
    mal mit rund 200 Euro entlastete. Inzwischen März… Der selbstständig beschäftigte Teil der BG hatte seine „EKS“ korrekt und vollständig ausgefüllt und gab sie (im Februar nochmal) auch so ab. Im Ergebnis wäre die BG ab April 2013 wieder unabhängig von Leistungen gewesen. Super, dass erwartet das SGBII und verpflichtet einen ja auch „alles zu tun“ um dieses Ziel zu erreichen.

    Doch oh Schreck, wir hatten die Rechnung ohne die BA und ihre Sachbearbeiter gemacht. Hier war der Sachbearbeiter plötzlich sehr informiert! Er setzte die Einkommensschätzung von Januar bis April kurzerhand auf 0 fest und lies uns mit der Aussagen wie „Negatives Einlommen“ und Verrechnung der „Verluste“ (angemessene und als solche auch als nötig bestätigte Betriebsausgaben) des Einen sind
    mit dem Einkommen des Anderen Teils der BG, nach „Hega“ nicht zulässig.

    Bums, da sitzt du nun, kannst keine „Einnahmen“ erzielen, die Kosten laufen aber dennoch weiter
    und dazu kommt ja auch noch das Problem der KiTa-Gebühren, die „früher“ durch das Kindergeld finanziert wurden, das uns allerdings hierbei als „Zufluss“ vom Bedarf abgerechnet und als „Einkommen“ angerechnet wird. Das heist zusätzliche Kosten (KitaGebühren ~180€) die nun real ungedeckt sind und die Situation weiter verschärfend. Das Dillemma mit der nicht Anerkennung dieser Gebühren als Ausgabe, Falschberatung und Kompetenzgeschiebe der Ämter hält dahingehend übrigens bis heute an!

    Also April war dann wohl nichts, das Kind war bis März mehr Krank und zuhause als in der Kita, wodurch natürlich bis dahin nur sehr wenige Einnahmen erzielt werden konnten und schon das ein Balanceakt war. Inzwischen sind wir beide von ca. 75KG Körpergewicht auf rund 50 KG zusammengemergelt und nervlich so ziemlich am Ende… Doch zurück zur Sache.

    Im Mai musste also ein Antrag auf Weiterbewilligung gestellt werden, zugleich wechselten sowohl der zuständige Sachbearbeiter, wie auch der Teamleiter. Und wer kennt sie nicht, die in solchen Fällen nun folgenden sanktionsbedrohten „Mitwirkungsaufforderung“ zur Nachforderung von Dokumenten, die längst vorliegen, die nicht Anerkennung der Vorgehensweise des vorherigen Sachbearbeiters und alle folgenden Verzögerungen und der damit für mich zusätzlich verbundene und ressourcenbindene Aufwand! Wieder Auftraggeber verprellen, der Dispo inzwischen bis zum Anschlag ausgereizt, bei anderen Verbindlichkeiten, den unstrittig nötigsten Betriebsausgaben läuft die erreichte Stundung aus…

    Ok, Gesprächstermin Juni mit dem neuen Teamleiter und der neuen Sachbearbeiterin, die in der Weiterbewilligung die Anerkennung der nötigen Betriebsausgaben mit dem als höhnischen empfundenen Hinweis verweigerte „die Einnahmen übersteigende Betriebsausgaben können nur in Ausnahmefallen am Anfang einer Selbstständigkeit anerkannt werden…“.

    Junge, Junge die verstehen es einen in Abhängigkeit zu halten und allein steigende Hilfebedürftigkeit zu fördern.
    Immerhin sprechen wir hier nun bis Dato von Kosten in Höhe von rund 6000.-Euro die ich lediglich deshalb nicht decken kann weil mir 6 Monate lang (Kind sehr oft krank, Auftrage können nicht ausgeführt werden…) Auftraggeber abgesprungen sind und ich neue nur sehr spärlich akquirieren kann, da ich das Geld zur Auftragsausführung nun einfach nicht mehr habe. Und dann schwadroniert der „Dienstleister“ auch noch davon, nicht fördern zu wollen weil er ja sonst andere „gesunde Konkurrenten“ in Schwierigkeiten bringen könnte.

    Was für hohle Phrasen wenn man bedenkt dass ich zuvor 6 Jahre lang erfolgreich war, ich somit also gar keine neue, vom Staat initiierte Konkurrenz darstelle, im Gegenteil meine Notlage durch Unterlassung seitens der mitwirkenden Entscheider andere Konkurrenten bevorteilt, denn nicht Unwillen, Unfähigkeit oder Faulheit verursachten mein Problem, sondern zuerst ein krankes Kind und dann, das fortgesetzte geschäftsschädigende Auslegen von Regeln und verweisen von Pontius bis Pilatus durch die zuständigen Behördenmitarbeiter.
    Ein Teufelskreis der nicht entstehen könnte, würde hätte die BA nicht nur in Sachen Anspruchsverhinderung kompetente Mitarbeiter und würde dazu noch nicht mit Hegas und was weis ich noch, das SGB in weiten Teilen ad absurdum führen und regelrecht pervertieren.

    Klar, man kann klagen, allerdings muss man sich das dazu nötige Wissen zuerst langwierig und nebenher aneignen, mir bekannte Anwälte nehmen in meiner Gegend solche Klagen erst gar nicht an weil daran nichts zu verdienen ist.

    Zurück…
    Beim Gespräch mit den Beiden dachte ich man wolle mich verarschen und hält mich für Dumm!
    Nach eingehender Schilderung des Falles kam summa summarum vom Teamleiter (Sachbearbeiter hörte den Ausführungen des Teamleiters nur beifällig nickend zu..) nur ein Schwall nichtssagender Schilderungen wie dass er sich für einen Dienstleister im Dienste des Steuerzahlers sehe, Verweise auf „Schulungen“ zur Auftragsaquise und Verweise auf Kredite mit niedrigen Zinsen und oben ausgeführte Ansagen dass er nicht fördert weil Konkurrenten dadurch, staatlich gefördert in Mitleidenschaft gezogen würden…

    Nun den Glauben nicht verlieren dachte ich und sagte ihm nur, dass sämtliche Förderungen im gesamten SGBII, egal ob bei selbstständigen oder abhängig Beschäftigten letztlich staatlich gefördert, andere „Konkurrenten“ in Bedrängnis bringen können, sein Argument also lediglich Schall und Rauch darstellt
    Gäbe es nicht mein Kind, ich wäre ob dieser stoisch fortgesetzten Ignoranz des eigentlichen Problems, dieser mich für Dumm verkaufen wollenden „Argumente“ und wie man das Problem wirklich beheben kann, vermutlich total ausgerastet! Ich bin es nicht, ich werde auch nicht, Maloxan hilft gegen die Magengeschwüre 😉

    Fakten: (Teils von mir langwierig erst eruiert)
    Verluste aus Einkommen verschiedener Arten dürfen nicht miteinander verrechnet werden ist dort einzusehen, wo sich ein Selbstständiger arm rechnen will, indem er einen Gewinnträchtigen und einen verlustreichen Geschäftszweig kombiniert. Dahingehend ist diese Regel – die BA darf sich ja inzwischen eigene, Regeln mit Gesetzeskraft schreiben, vorbei an jeder demokratischen Kontrolle. – durchaus richtig! So pauschal auf alle Einlommensarten, dazu noch wenn sie die Definition des BVerfG einer Eheähnlichen Gemeinschaft pervertieren, ist ein Verstoss gegen die Menschenwürde nach GG gegeben.

    Selbst wenn man nur „§1 SGB II Aufgabe und Ziel der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ auf diesen Fall bezogen betrachtet sind die entweder viele der Regeln mit Gesetzescharakter schlicht ein bewusst hingenommener Verstoß gegen höheres Recht, oder aber es sind schlich all zuviele und von der BA bewusst in kauf genommene absolut unfähige Mitarbeiter am Werk.

    Beide Fälle aber lassen das SGBII und seinen Zweck zur reinen Farce verkommen! _Dabei_ stoisch ignorant mitwirkende Mitarbeiter der ArGen sind imho als Verfassungsfeindlich einzustufen da sie aus Selbstsucht und durch verstecken hinter und Mitwirkung bei Unrecht ganze Existenzen vernichten ohne mit der Wimper zu zucken…

    Also uns lassen sie quasi am ausgestreckten Arm fast verhungern, nur ums uns dann sanktionsbedroht, nach ihrem Gutdünken wieder amtstauglich „Fördern und Fordern“ zu können.

    Jetzt muss ich aber erstmal anwaltliche Hilfe finden um eine EA zu erwirken und das Ding dann nötigenfalls bis vor’s BVerfG durchzustreiten… Bestand wird diese narzisstische Vorgehensweise keinesfalls noch lange haben!

    Man verzeihe mir dass ich hier nur Spitzen schildere, der Text ist auch so schon lange genug.

    • Nachtrag, es sind nicht 6, sondern seit 2004 8 Jahre erfolgreiches Dasein als Steuerzahler 😉

    • Howh, uff…
      Hallo Kätzer,

      bis Ende 2010 war ich auch „in Vollzeit“ (s.e.h.r Vollzeit – über Jahre erst 10, dann 12, dann 14-16 Stunden pro Tag, ein Tag am Wochenende noch obendrauf) selbständig tätig und habe dann nach ca. 16 Jahren selbständiger Tätigkeit, die irgendwann ökonomisch nicht mehr funktioniert hat (schicke ich eine Rechnung, dann antwortet ein Insolvenzanwalt oder ähnliches), mit schwungvollem burn out/ mittelgradiger Depression und entsprechenden somatischen Begleiterscheinungen (Magenprobleme, Bruxismus, Schlaflosigkeit, Resignation, Energie- und Sinnverlust) aufgegeben.
      Bitte achten Sie auf sich und Ihre Lieben, ich habe auch jahrelang standgehalten und mußte dann auf die Knie gehen.
      Was hier auf dem Blog von Frau Hannemann an „Lebensgeschichten“ und Scheitern zu lesen ist, ist manchmal so richtig dramatisch und läßt so oft auf ein qualifiziertes und leistungsbereites Potential schließen, was mich mittlerweile verbittert, da dieses Potential in realo einfach nicht zur Geltung kommt, nicht unterstützt („gefördert“) oder entlastet, sondern einfach nur eher stumpf verwaltet wird.
      Was für eine Verschwendung von Fähigkeiten und Talenten – beruflich engagierte und verantwortungsbewußte und -willige Leute, später dann „Antragsteller“/ Kunden wie Sie werden sabotiert und oft abgewürgt mit unzureichenden Vorschriften, entweder aus Unverständnis oder auch, um irgendeiner „Quote“ zu genügen. Verständnis, Kreativität und oft auch geeignete Instrumentarien auf seiten der BA/ Jobcenter/ Fallmanager fehlen. Nicht immer, aber offenbar häufig.
      Der Rest ergibt sich dann fast von selbst, wenn die Lage des Kunden nicht ins Schema paßt.
      Lassen Sie sich bitte nicht unterkriegen. Und bieiben Sie dabei – am Ball des Lebens und auch hier.

      Beste Grüße an Sie !

      • Trotz vorgelegtem Arbeitsvertrag, in dem klar und deutlich ein Brutto von 800,00 Euro drin steht, der Vorlage einer Einkommensbescheinigung, die durch den AG ausgefüllt wurde und Vorlage meiner Lohnbescheinigung, bekam ich jetzt endlich einen Bescheid für eine Nachzahlung, dem aber als Berechnungsgrundlage 900,00 Euro zugrunde gelegt wurde. In der Erläuterung zur Berechnung wurde das sogar so reingeschrieben und darauf hingewiesen, dass bei Vorlage der Lohnbescheinigungen neu berechnet und ggf. eine Nachzahlung erfolgen soll.
        Das ist Vorsatz und hat Methode. Ich weiß nur noch nicht, warum.

      • Hallo Olaf aus HH,

        lieben Dank für Deinen Kommentar.
        Sicher werde ich, werden wir nicht aufgeben.
        Leider sind wir inzwischen an dem Punkt angelangt, wo ich ab in ca. 6 Wochen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und Abbuchungen betriebliche bedingter Art, zurückholen lassen muss um nicht auf der Straße zu landen.
        Die in Vorbereitung befindliche Verfassungsbeschwerde wird nicht rechtzeitig fertig und „beschieden“ (Anforderung zuerst einfach Gerichte anzurufen, eigene und unmittelbare Betroffenheit gegeben ist) rechtzeitig verhindern können, sodass uns erst die nachfolgende Amtshaftungsklage (Ich bin sicher mit der Verf.Beschwerde Erfolg zu haben) wieder soweit auf die Beine bringt, dass ich meinen „Job“ fortsetzen kann.

        Leider werde ich dann, aus finanziellen Gründen, auch unseren Sonnenschein aus der Kita nehmen müssen, (Spezialfall Städtische Betriebskita…) was mir bezüglich fehlendem Kontakt zu anderen Kindern und somit Defiziten bei der Sozialisierung etwas Magengrumeln bereitet. Ansonsten aber bin ich (sind wir) nicht klein zu bekommen und weitgehend positiv gestimmt.
        Selbstverständlich werde ich in dieser Zeit jedes noch so fragwürdige Ansinnen pikierter SBs erfüllen, solange ich der Aufsichtspflicht über unseren bald 2-Jährigen Sonnenschein nachkommen kann. 😉

        Insofern fühle ich mich Frau Hannemanns Situation nahe, man ist engagiert und lebt soweit möglich nach den hohen Grundsätzen unserer „Verfassung“ ebenso, wie man immer ernsthaft beide Seiten der Medaille betrachtet, um aus seinem Herzen keine Mördergrube werden zu lassen, muss aber die teils heftigen Konsequenzen daraus ertragen.

        Das aber war bei aus der Masse herausragenden Persönlichkeiten schon immer so, wenn sie dabei kleingeistigen „Machthabern“ und damit auch dem abgestumpften, plumpen Mainstream in die Quere kamen.
        Würden diese Ausnahmepersönlichkeiten mit den nötigen Fähigkeiten, dies nicht ertragen, dann wäre die Erde noch heute eine Scheibe… 😉
        Heute noch „unwertes Subjekt“, übermorgen evtl. schon Vorbild und positiv belegtes Beispiel.

        Insofern Grüße und ein fröhliches „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu PFLICHT!“ nach HH

  24. Liebe(r) AV2,

    ist es denn so schwer, zu erkennen, dass die Schilderungen ihrer Problematik auf den gleichen, den selben Unzulänglichkeiten eines nicht funktionierenden SGB-II und deren sog. Hartz-Gesetzen beruhen? Die Problematiken ganz woanders, als bei „den“, IHREN „Kunden“ liegen?

    Sehen sie denn nicht, dass sie immerwährenden Frust ernten, ohne so jemals etwas an der desolaten Situation ändern zu können?

    Sehen sie nicht, dass sie hier nun mehr nur noch versuchen, sich persönlich von diesem Problem irgendwie „reinwaschen“ zu wollen?

    Ist es so schwer, sich dieser Selbsterkenntniss zu stellen, indem sie sich solidarisch mit dem Gegenüber ihrer Schreibtischseite erklären, und fortan danach handeln? Wird da evtl. ihr inneres Selbstbildnis so sehr gestört, dass sie um Himmelswillen diesem Gegenüber gar nicht auf gleicher Augenhöhe entgegentreten KÖNNEN? Brauchen sie diese Überhöhung ihrer selbst ggü. dem anderen, um überhaupt in diesem System existieren zu können?

    Sehen sie nicht, dass die Gefährdung eines Hartz-IV – Empfängers ungleich höher ist, die menschliche Existenz durch einen Federstrich ihrerseits oder eines ihrer Kollegen besiegelt werden kann, während sie sich hier über pers. Frust am Arbeitsplatz beschweren?

    Welches Fazit ziehen sie daraus?
    Die „anderen“ sind schuld?

    Noch etwas zu ihrem Vorwurf zu „Nazivergleichen“,

    DAS hat hier keiner gewollt und getan. Diese Verbalkeule dürfen sie ruhig wieder einstecken.
    Die Zustände im Naziregime sind mit nichts im heutigen Deutschland zu vergleichen. Damit das mal klar ist!

    Und damit DAS nicht wieder so werden kann, gilt es aufzupassen. Aufzupassen, das ähnliche Stigmatisierungsvorgänge ganzer Bevölkerungsgruppen nicht mehr passieren können, die in den 30er u. 40er Jahren zu den bekannten Zuständen geführt haben. Und genau deshalb, und in diesem Sinne ist hier darauf hin gewiesen worden. Solche Vorgänge sind in der Nachkriegszeit erforscht, und hier ist namentlich auf diese Forschungen und der Erkenntnisse dazu in Hanna Ahrends Buch hingewiesen worden. Nichts anderes. Vllt. lesen sie das Buch ja einmal…

    Dass sie hingegen diese Gedankengänge so lapidar in diese Richtung überhöht sehen, sagt viel über den Tiefgang ihrer Gedankenwelt aus. Genau so, wie sie hier immer neue Vorwürfe in den Raum werfen, ohne auch nur im geringsten auf die hier vorgebrachten Argumente eingehen zu WOLLEN.

    So macht das ganze hier natürlich kaum Sinn, bzw. kann von einem fruchtbaren Gedankenaustausch keine Rede sein.

    Gruß,
    H.-W.

    • @ H.-W.
      „Noch etwas zu ihrem Vorwurf zu “Nazivergleichen”,
      DAS hat hier keiner gewollt und getan. Diese Verbalkeule dürfen sie ruhig wieder einstecken.
      Die Zustände im Naziregime sind mit nichts im heutigen Deutschland zu vergleichen. Damit das mal klar ist!“

      FÜR MICH SPRICHST DU NICHT! Damit das mal klar ist! (Ich meine nicht Dich persönlich, sondern sage nur etwas zu deinen Aussagen)

      Ich lasse mir von NIEMANDEN vorschreiben was ich mit wem oder was vergleiche. Es kann keine Denkverbote geben und damit gibt es auch keine Vergleichsverbote.
      Vergleiche sind für den Menschen ungeheuer wichtig, damit er weiß wer er ist, wo er steht, was er kann usw. usf. vergleiche und die damit verbundene Analyse sowie Wertung, führen überhaupt erst zu einer Erkenntnis.

      Die von der Regierung – unausgesprochenen – Vergleichsverbote mit Hitler, Nazis, KZ’s, dritte Reich, Faschismus etc., sollen Erkenntnis verhindern. Stellt man trotzdem Vergeleiche an, folgt regelmäßig das immer gleiche Totschlagargument. Es wird unterstellt/behauptet, damit würde man die millionen Ermordeten herabsetzen, nicht würdigen, deren Angehörige beleidigen usw. usf.

      Das Ding zieht bei mir schon lange nicht mehr. Ich sehe es so, daß gerade wir deutschen die Pflicht haben Vergleiche mit dem Naziterrorregime anzustellen.

      Ich vergleiche die Sanktionierer durchaus mit KZ Aufsehern, die BA mit einem Reichsamt, unsere Scheindemokratie mit Faschismus und Diktatur. Ich stelle beliebige Vergleiche in alle Richtungen –
      und zwar ohne das ich mir eine Ausnahme oktroyieren lasse.

      Ich sehe das nämlich noch unter einem anderen Gesichtspunkt.

      Was heute und hier abläuft, ist – gemessen am humanitärem, sozialem, kulturellem, technologischem, gesellschaftlichem Fortschritt in 70 Jahren – viel schlimmer als damals.
      Und nein, daß bedeutet keine Herabsetzung der unsäglichen Leiden von Millionen und Millionen ermordeten.

      Ich sehe das im Zuge der menschlichen weiter-Entwicklung. Würde man heute eine “Hexe” verbrennen, oder ihr bei lebendigem Leibe die Haut abziehen, wöge dieses Verbrechen 1000 mal schwerer als zu der Zeit als es Normalität und gar kein Verbrechen war.

      Der Souverän

      • Ich kann Souverän nur Recht geben,

        denn wenn die eigenen Großeltern schon darauf aufmerksam machten und meinten es liegt wieder etwas in der Luft, die deutsche Stimmung ist wieder rückwärts gerichtet und als die Eltern den ersten Leistungsbescheid sahen, fühlten sie sich in ihrem Urteil bestätigt.
        Kinder, so wörtlich:, Es wird wieder kalt in Deutschland, der Mensch verliert in diesem Land immer mehr an Wert!
        Die Alten haben alles hinter sich, aber nie die Anfänge vergessen.

        Ein System, dass derartig auf Lügen aufgebaut ist, Clement, Schröder, welche HartzIV Empfänger sofort als faule Schmarotzer in Verruf brachten, was Sarrazin, Westerwelle fort führten,.
        Jedoch die Einschaltung der Presse war erst das Glanzstück der verlogenen Politiker, was Merkel, , Frau von der Leyen wesentlich verschärften , die Urteile vom BVerfG einfach ignorieren, oder aber falsch aus legen, jedoch das Sahnehäubchen dieser korrupten Politik, ist das BVerfG mit seinem Chef Voßkuhle, der sich immer mehr als nicht Fisch, nicht Fleisch outete.
        Das ganze wird von Richtern gekrönt, die heute schon zu feige sind ihre Urteile persönlich zu unterschreiben.
        Hat man Angst vor Nürnberg…ganz sicher ist dabei nicht die BfA gemeint!
        Wenn sich ein System nur durch Verdummung, unmenschlichem Verhalten, halten kann, dann ist jeder Prozeß gegen Andersdenkende nur ein Schauprozeß, der nach außen zeigen soll, wir achten auf die Demokratie!

      • Danke!!!

        Voll auf den Punkt getroffen!
        Blöderweise ist das Deutsche Volk eine dumme Schaafherde, die dem am lauetsten blöökenden Hammel nachlaatscht bis zum Schlachter.

        Einige reißen sich heute den Arsch auf um schlimmeres für die Zukunft (die sie schon selber gar nicht mehr haben) zu verhindern, eben weil sie wenigstens auf die Frage“warum habt ihr nichts dagen getan“ antworten wollen. Heute werden Sie noch verspottet, verhöhnt und nicht für voll genommen… und morgen ?

        „ES MUSS JEDER MITMACHEN, WEIL JEDER DAVON BETROFFEN IST“! Früher oder später!

      • Es gibt heutzutage nichts „vergleichbares“ im Sinne von Gleichartiges zum Naziregime, Judentransporten und KZ’s in D, PUNKT!

        Dass man die Situationen heute und damals vergleichen muss, besonders deren Entstehungsgeschichte, und dass es da keine „Denkverbote“ geben darf ,habe ich glaub ich hinreichend beschrieben, oder etwa nicht?!

        Natürlich kann ich letztendlich nicht für jeden hier sprechen.

        Allet klaa??

  25. Die Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit ist bei nüchterner Betrachtung natürlich ein Witz – schon allein aus dem Grund, weil sie in diametralem Gegensatz zu der Lebenswirklichkeit von Millionen Leistungsberechtigten steht.

    Bei aller Kritik an der Bundesagentur für Arbeit sollte man aber nicht übersehen, daß die eigentliche Ursache für die gegenwärtigen Mißstände in der Sozialpolitik zu suchen ist. Die Bundesagentur für Arbeit ist dabei „nur“ das ausführende Organ (und muß nebenbei bemerkt auch noch die „Prügel“ dafür einstecken, was in den Optionskommunen so alles „verbrochen“ wird).

    Wenn beispielsweise einzelne Mitarbeiter der Jobcenter wie König Ludwig XIV. von ihrem Schreibtisch aus regieren, so hängt dies letztendlich damit zusammen, daß sie durch den Gesetzgeber viel mehr Macht und viel größere Ermessensspielräume zugesprochen bekommen haben, als dies einer Demokratie angemessen ist. Es kann und darf nicht sein, daß Jobcenter-Mitarbeiter nach einem vielleicht 14-tägigen Crashkurs im SGB II Bescheide ausfertigen dürfen, die allesamt sofort vollziehbar sind und gravierende Auswirkungen auf die Leistungsberechtigten haben.

    Wenn man das Übel an der Wurzel anpacken möchte, muß man also an der Sozialpolitik ansetzen.

    Kritisieren kann man die Bundesagentur für Arbeit aber dafür, wenn sie beispielsweise Standard-Textbausteine verbreiten, die über die ohnehin schon relativ strengen gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. So ist es beispielsweise nicht hinnehmbar, wenn Leistungsberechtigte per Eingliederungsvereinbarung pauschal dazu verdonnert werden, ihren Wohnort ohne vorherige Erlaubnis nicht verlassen zu dürfen. Es ist auch nicht hinnehmbar, wenn Leistungsberechtigte per Standard-Textbaustein dazu verpflichtet werden, auch Ortsabwesenheiten an einem Sonn- oder Feiertag melden zu müssen. Klauseln dieser Art führen zu einer Rechtswidrigkeit einer jeden (!) Eingliederungsvereinbarung.
    Insofern ist es schon recht dreist, wenn die Bundesagentur für Arbeit einfach platt behauptet, daß alles nach Recht und Gesetz ablaufen würde. Das nämlich ist derzeit genau nicht der Fall.

    • Das ist wohl (subjektiv gefühlt) der beste Kommentar zu diesem nicht gerade erquicklichen Gesellschaftsproblem!

    • Die Sozialpolitik an gehen?
      Dann muss man auch an den Haushalt denken, denn Merkel wird von Frau von der Leyen sagen, was einzusparen ist usw usf.
      Was heißt, man muss die Regierung an greifen, denn nach wie vor hat HartzIV seine Systemrelevanz nicht verloren.Und wenn man glaubt die Regierung rückt davon ab, träumt man, denn die Wirtschaft würde der jeweiligen Regierung den Garaus machen.
      Den Lobbyismus, als Sprungbrett für das eigene Vorankommen, lässt sich kein Politiker nehmen., wir könnten nur per Wahl ein greifen, aber bei solch einem dummen Volk? Aussichtslos!

      • Das Verschaffen eigener Vorteile gibt es nicht nur von „Oben“ nach „Unten“, sondern auch „Unten unter Seinesgleichen“. Was ich in meinem bisherigen Arbeitsleben an Falschheit, Neid und Vorteilsnahme unter KollegInnen erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Und das nicht erst seit SGB II.

        Mein Fazit: Diese Gesellschaft zerstört sich selber. Das hat mit „Denen da Oben“ erst zweitrangig etwas zu tun.

    • Hallo Humanist,

      eine gelassene informative Stellungnahme, die den Blick auf die natürlich wirkliche Quelle vielen Übels lenkt (Sozial-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik). Wünschenswert wäre es natürlich, wenn die BA/ die Jobcenter bzw. andere ausführende Sozial-Dienststellen das auch einmal ihrerseits öffentlich thematisieren würden. Man liest eventuell gelegentlich einmal (leise) allgemeine Ausführungen seitens der BA-Leitung (meist im Rahmen eines Interview in der ZEIT oder Süddeutschen Zeitung) oder anderer Leiter und „Präsidenten“, daß irgendeine bestimmte Konstruktion nicht so funktioniert, wie ursprünglich gedacht. Und das war es dann auch schon. Es wäre m. E. viel effizienter und auch psychologisch wirksamer, und einer gesellschaftlichen Diskussion zuträglicher, wenn sich die sachnäheren „Macher“/ Anwender aktiv und initiativ und öffentlich als Organisation bzw. Institution zu Wort melden oder – sollte es tatsächlich der Fall sein, daß gegenwärtig intern und diskret eine solche Rückmeldung bzw. Nachfrage danach erfolgt (was ich vermute oder zumindest hoffe) – solches wenigstens auch öffentlich und transparent erfolgt. Und vor allem ehrlich und nicht manipulativ. mit Schönrednerei.
      Bislang bleibt das einzelnen engagierten Leuten (wie z. B. Frau Hannemann) oder privaten Organisationen überlassen, die dann auch noch staatlicherseits bekämpft werden.
      Na ja – Illusionen habe ich in der Hinsicht auch nicht mehr.
      Beste Grüße an Sie !

    • Denkt man die Verantwortung der Sozialpolitik auf allen Ebenen!, d.h. incl. der kommunalen, konsequent zu Ende, ergibt sich eine Frage, die bislang nicht gestellt wurde.
      Warum bezieht die BA hier Stellung, obgleich sie in dem unmittelbaren, arbeitsrechtlichen Konflikt überhaupt nicht involviert ist? Denn wie die BA sehr richtig ausführt, Arbeitgeber ist die BASFI, weder die BA noch das/die Jobcenter – die ohnehin KEINE Angestellten haben, incl. der Geschäftsführung und auch der Zeitverträge.
      Mal abgesehen von den direkten Adressaten für diese infame Darstellung – die Mitarbeiter in den Jobcentern, die hätte man auch über eine interne Mitteilung erreichen können, was soll das?

      Eine mögliche Erklärung wäre, die Hauptverantwortlichen für diese (Sozial)politik (SPD, Gruene, CDU, FDP) angesichts der kommenden Wahl hier herauszuhalten, da der unmittelbare, kommunale Arbeitgeber (BASFI/Sozialdezernate) grundsätzlich parteipolitisch verankert ist.
      Hält hier also eine übergeordnete, riesige, scheinbar „unpolitische“ Behörde „den Kopf hin“ um die unmittelbar involvierten Parteien, in Hamburg zufällig die SPD, zu schützen?
      Das macht insofern Sinn, als ein Hauptziel von Hartz4 die Pädagogisierung – besser und schärfer, die Psychiatrisierung des sozialen Hilfesystems war.
      Hier aber ist die BA „unverfänglich“, denn das stand, im Gegensatz zu den kommunalen „Partnern“, den Sozialämtern, nie in ihrer Agenda.
      Das sich das grundlegend gewandelt hat, dürfte weder in der Öffentlichkeit noch bei den meisten Mitarbeitern der BA in seiner ganzen Schärfe angekommen sein.
      Letztere sind, wie einige Kommentare zeigen, immer noch der Meinung (Selbstschutz), dass ihre Aufgabe die Vermittlung in Arbeit und/oder Qualifikation ist.
      Ihre übergeordnete Aufgabe der Selektion, „ganzheitlichen Pädagogik“ (hier stimme ich mit Inge H. überhaupt nicht überein) und somit Stigmatisierung „darf“ ihnen nicht bewusst werden, dann bliebe von dem sorgsam gehüteten Selbstbild wohl nicht mehr viel übrig.
      Letztlich dürfen wir der BA aber sogar „dankbar“ für diese Stellungnahme sein, denn sie befördert nicht nur Solidarität und Mitgefühl sondern kann auch den Blick auf bisher „Verborgenes“ lenken und schärfen.

  26. Ich kann es nicht oft genug erwähnen: Vielen herzlichen Dank, Frau Hannemann: Dank Ihnen sind die Praktiken des Hartz-IV-Systems endlich an die Öffentlichkeit gelangt, die mehr als fragwürdig erscheinen.
    Viel zu lange werden Arbeitssuchende von den Mainstreammedien (allen voran die BILD-Zeitung) als „faul“, „dumm“, „Schmarotzer“ sowie „Betrüger“ tituliert und vor jenem Hintergrund als Menschen zweiter, wenn nicht sogar dritter Klasse gesehen, die somit für vogelfrei erklärt werden, auf die sich der Rest der Bevölkerung – wie ein Adler auf seine Beute – stürzen und (verbal) zerhacken kann.

    Die jetzige Diffamierungskampagne seitens der Bundesagentur für Arbeit gegen Frau Hannemann zeigt, dass die sogenannten Mächtigen Angst um hier selbst erbautes System haben, von dem sie sehr gut leben können, indem sie ihre Mitmenschen gezielt klein halten und sie mit Schikanen beladen.

    Die Aussage der Bundesagentur für Arbeit, die Mitarbeiter/Innen der Jobcenter würden jeden Tag daran arbeiten, die Menschen in Ausbildung sowie Beschäftigung zu bringen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten! Arbeitssuchende werden lediglich in sinnentleerte Beschäftigungstherapien wie 1-Euro-Jobs, dubiose Weiterbildungsmaßnahmen, Praktika, etc. regelrecht „geparkt“ oder zu Zeitarbeitsfirmen weiter geschickt, sodass sie offiziell nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erscheinen!
    Von konkreter Arbeitsvermittlung kann vor jenem Hintergrund also mitnichten die Rede sein! Wie denn auch: Wenn die wirtschaftliche Entwicklung kontinuierlich Arbeitsplätze abbaut, das unter anderem aus der Globalisierung, technischer Fortschritt/moderne Technologien sowie Sättigung der Märkte resultiert.

    Es ist echt nicht mehr auszuhalten, wie man sich jeden Tag im Kreise dreht und an Dogmen festhält, die mitnichten funktionieren! Weshalb hält man an dem Dogma fest „Erwerbsarbeit ist Voraussetzung für die Existenzsicherung“, wenn stets weniger Arbeitsplätze vorhanden sind, bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität!? Das ist doch aus meiner Sicht mit Vernunft mitnichten zu erklären und grenzt zweifelsohne an Wahnsinn, wie Albert Einstein sagte: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten“.

    Wann kommt bitteschön die zweite Aufklärung in der Menschheitsgeschichte!? So kann und darf es nicht mehr weitergehen!

    • Sehr viel besser kann man es wohl nicht formulieren – aber es liegt an uns allen, diese im Grund einfachen Wahrheiten zu transportieren und so viele als möglich Bekannte Freunde Kollegen mit diesem Thema zu konfrontieren und kritische Masse im Sinne von Veränderung zu generieren.

      @ Inge Hanneman – DANKE für Ihren aufrechten Gang und Ihren Mut! Ist schon seltsam, welch krude Idee die Vorgesetzten ( – Behörden) da verfolgen: Nestbeschmutzer ist, wer den MIST produziert, NICHT wer darauf aufmerksam macht oder gar die Beseitigung verlangt!!!! Ich wünsche Ihnen Viel Kraft und Durchhaltevermögen!

      • Martin U: Sie haben mit Ihrer Aussage, man müsse die Bekannte, Freunde sowie Kollegen mit diesem Thema konfrontieren und somit eine Veränderung herbeiführen, absolut Recht. Das habe ich auch bereits mehrfach getan; zuletzt habe ich eine Studentin der Sozialen Arbeit mit jenem Thema konfrontiert, indem ich ihr jenen Link gesendet habe, daraufhin ihre Antwort (sinngemäß:) „Natürlich missfällt mir die gesellschaftliche Entwicklung; wir beide können jedoch die Gesellschaft nicht ändern. Und wenn wir uns (die Gesellschaft) mit den Menschen in Afrika vergleichen, geht es uns überhaupt nicht einmal so schlecht“. Man sieht an jener Aussage, dass viele Personen in der Gesellschaft zwar die Hartz-IV-Gesetzgebung im Grunde verurteilen, jedoch im gleichen Atemzug jene Methoden, die daraus entspringen, relativieren, indem sie jene – wie die genannte Studentin – mit Situation vergleichen, die aus ihrer Sicht noch drastischer erscheinen wie beispielsweise die Lebenssituation der Menschen in Afrika. Das ist jedoch wohl eine stark subjektive Sichtweise, denn: Ich möchte nicht beurteilen, welche Person ein unerträglicheres Leben führt: Diejenige, die in einer Industrienation mit seiner gigantischen Überproduktion lebt, in der ihr vorsätzlich die gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird, indem sie vorsätzlich von unterschiedlichen Stellen schikaniert wird oder diejenige Person, die in einem armen (Agrar-)Land lebt, wo der größte Teil der Bevölkerung mitnichten eine Chance auf Bildung und somit auf sozialen Aufstieg besitzt, in ihren Lehmwohnungen leben und frühzeitig sterben, da sie keinen Zugang zu medizinischen Versorgung haben. Wie gesagt: Ich bin mir nicht sicher, welche der beiden Personen ein „besseres“ Leben führt. Dazu passt – wie ich finde – ein Zitat des ehemaligen Fussballprofis Breno, der beim FC Bayern München spielte: „Ich hatte in Brasilien weniger Geld und Luxus, war aber ein glücklicher Mensch. Hier habe ich Geld, aber mir fehlt alles andere.“

        Angesichts der Tatsache, dass kein Jota unternommen wird, jene Hartz-IV-Gesetzgebung radikal zu reformieren oder gar komplett abzuschaffen, das meiner Ansicht nach wohl mit einer entsprechenden neuartigen Wirtschafts- sowie Gesellschaftsordnung, das ein entsprechendes Menschenbild mit einschließt, einhergehen muss und angesichts der Tatsache, dass von der Bevölkerung – wohl aus persönlicher Angst oder schlichter Ignoranz – kaum ein geschlossener Widerstand gegen die Hartz-IV-Gesetze zu erwarten ist, führe ich derzeit stark einen inneren Kampf mit mir aus, dahingehend, ob mir jene gesellschaftliche Entwicklung gleichgültig sein soll, was ich jedoch nicht möchte, denn: Wenn die Gesellschaft die politischen sowie wirtschaftlichen Entwicklungen schweigend hinnimmt, indem sie das Interesse an ihnen verliert und somit das Mitgefühl für ihre Mitmenschen, dann ebnet sie meines Erachtens endgültig den Weg in eine Gesellschaft, die von Unmenschlichkeit sowie Emotionslosigkeit geprägt ist – und in jener zu leben ist meines Erachtens nicht erstrebenswert; für keinen: Nicht für die Ober-, Mittel-; und Unterschicht!

    • Das Problem an der Stelle des „Bringens in Beschäftigung“ (sublöder Ausdruck) ist, daß die BA und die „Jobcenter“ auch sinnentleerte Beschäftigungstherapien, 1-Euro-Jobs, dubiose Weiterbildungsmaßnahmen oder Praktika als Arbeit ansehen, weil nach der gesetzlichen Definition alle dort „Geparkten“ nicht als arbeitslos (sondern als „arbeitssuchend“) gelten. Und weil die Senkung der Arbeitslosenzahlen eines der zentralen Ziele ist, bastelt man sich in den „Jobcentern“ und in Nürnberg eine eigene Welt, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, und die lautet: „Verringerung der Hilfebedürftigkeit“=Arbeit=EEJ=Praktikum. Das ist für die ernsthaft alles das gleiche. Deswegen sage ich auch, daß die sektengeich und gehirngewaschen agieren oder sogar sind. Daß ein EEJ eben keine „Verringerung der Hilfebedürftigkeit“ ist, ist denen nicht beizubringen, das sprengt ihre Vorstellungwelt, die mit der Realität nichts gemein hat.

      Schlimm wird es dann, wenn auch Richter so dumm und dreist sind, dem zu folgen, und ich habe solche Urteile schon zur Genüge gelesen. Dann wird ein Urteil gesprochen mit dem Tenor, der Kläger habe sich verweigert, seine Hilfebedürftigkeit durch die Annahme eines EEJ zu verringern, was ja mit der Realität nichts gemein hat. Also ein Urteil, welches auf der absurden Vorstellungswelt des „Jobcenters“ anstatt auf Tatsachen beruht.

      Aktuell habe ich ein weiteres Beispiel dafür, in welcher Parallelwelt die Halunken von der Arbeitsverwaltung leben. Mein Menschenschinder hat mir einen Anhörungsbogen geschickt, ich soll mich angeblich nicht auf einen Zwangs-Vermittlungsvorschlag beworben haben. Im Anschreiben dazu heißt es gleich zu Anfang: „Sehr geehrt…, Ihnen ist am xx.xx.xx durch Übermittlung eines Vermittlungsvorschlags ein Beschäftigungsverhältnis als Y bei der Firma Y in A angeboten worden.

      Demnach ist es falsch gewesen, was ich einmal gelernt habe, nämlich, daß eine Stellenausschreibung eine „invitatio ad offerendum“ ist, wie der Jurist gerne sagt. Deutsch ausgedrückt, eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes, hier also das Angebot, einen Arbeitsvertrag schließen zu wollen. Daraus machen die Hohlkopfjunker im „Jobcenter“ eine „offerta ad incertas personas“, also ein Angebot an jedermann, wie es an der Tankstelle, im Gasthaus oder am Kiosk üblich ist.

      Würde man nicht immer durch die infantilen Wahnsinnigen, die sich solche Sachen aus den Haaren ziehen, gleichzeitig in seinen Rechten und seiner menschlichen Würde beschnitten und wäre man nicht ständig, was am schlimmsten ist, in seinem Existenzminimum bedroht, man könnte darüber lachen.

      • @ CJB

        Ist immer wieder schön und interessant wenn viel Stimmen zu einem Thema gehört werden, da man immer dazulernt.

        „Daß ein EEJ eben keine “Verringerung der Hilfebedürftigkeit” ist, ist denen nicht beizubringen, das sprengt ihre Vorstellungwelt, die mit der Realität nichts gemein hat.“

        Ich bin mir sicher, das wissen die sehr genau. Wenn durch die Bundeslügenagentur für Schein- und Zwangsarbeit gezahlte Mehrausgaben für den Einzelnen zur Verringerung der Hilfebedürftigkeit führen, dann gebieten es Logik und Spargebot, diese Mehrausgaben zum Teil dem Einzelnen direkt zukommen zu lassen.

        Wenn also die xte Sinnlosmaßnahme – die z.B. Mehrausgaben von 600 € p.M. verschlingt – nicht Zwangsverordnet wird, statt dessen 300 € dem Hilfebedürftigen direkt ausgezahlt würde, wäre die Hilfebedürftigkeit maßgeblich verringert UND man hätte gemäß dem Spargebot jeden Monat 300 € gespart.

        Der Souverän

  27. Diese verlogene Rechtsbrecherorganisation kann einfach nicht anders als Lügen und die Wahrheit um 180° verdrehen. Gleich der erste Satz macht es überdeutlich.

    „Die Behauptungen von Frau Hannemann sind falsch und führen die Öffentlichkeit in die Irre.“

    Danach folgen ausschließlich Behauptungen von der Bundeslügenagentur für Scheinbeschäftigung und Zwangsarbeit, die allesamt falsch sind – wobei falsch ein Euphemismus ist, weil es bewusste Lügen sind – und die Öffentlichkeit in die Irre führen.

    Sie machen also genau das was sie I.H. vorwerfen.

    Der Souverän

    • Nein, nur die Bild, der Focus etc sagen die Wahrheit und der dumme Michel ergötzt sich an den Lügen.
      Wieso verklagt man die BfA nicht, deren Lügen sind doch leicht zu beweisen.
      Frau Hannemann könnte ein Stadion mit Zeugen,von dem JCern Betrogenen, füllen!!

      • Keine Ahnung – weil Lügen keine Straftat ist? Ist ja nicht mal ne Ordnungswidrigkeit…
        🙂
        Wir leben doch nicht in einem Rechtsstaat. Das sollte doch jedem informierten Menschen klar sein. Nur weil ab und zu mal ein Verkehrsrichter ein rechtlich korrektes Urteil fällt, kann man doch nicht von einem Rechtsstaat sprechen. Auch das jeder vor etlichen gerichten was auch immer ein- be- oder sonst wie klagen kann, hat doch nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun, wenn man vor Gerichten auf hoher See befindet, anstatt in einem Saal wo jemand Recht spricht der das Recht auch buchstabengetreu anwendet, statt im eigenen Ermessen. Wenn nur Gerichte Gerichte kontrollieren können, kann man niemals von Rechtsstaat sprechen.

        Wusstet ihr das das Finanzamt und sein willfährigen Vasallen selbst dann nicht gerichtlich belangt werden können, wenn sie BEWUSST und gegen jedes Gesetz zu viel Steuern für den Staat! einziehen?
        Das heißt faktisch – und wird auch so ständig gehandhabt – jeder popelige Steuerbeamte kann JEDEN Betrieb willkürlich in den Ruin treiben, ohne das man ihn dafür gesetzlich belangen könnte, oder gar Schadenersatz geltend machen könnte.

        Viele Gesetze die den Staat und seine Verbrecherclique vor den gesetzen schützt, stammen noch aus dem dritten Reich und sind wenn überhaupt nur leicht modifiziert – nicht aber im Kern.

        Der Soverän

  28. „Wer in unsicheren Zeiten Jobs schafft, gibt vielen Menschen die Chance zum sozialen Aufstieg.
    Jetzt sind die Arbeitslosen am Zug. Die Jammer-Ausrede „Ich finde einfach keinen Job“ zieht nicht mehr!
    Denn: Die Firmen suchen Zigtausende Mitarbeiter auch für „einfache“ Stellen: Bauarbeiter, Putzhilfen, Verkäuferinnen, Wachleute. Alles Jobs, für die man keinen Doktortitel oder Studium braucht.“

    – Jan W. Schäfer, Bildzeitung vom 14. Juni 2013 –

    http://ad-sinistram.blogspot.de/2013/06/de-dicto.html

  29. Liebe Frau Hannemann, ich hoffe sehr Sie können etwas bewegen damit dieses kranke System irgendwann der Vergangenheit angehört. Ich selbst werde auch bald im JC arbeiten (müssen) und es bereitet mir jetzt schon Bauchschmerzen, wenn ich bedenke, unter welchem Druck da gearbeitet wird. Ich werde versuchen mich der Sanktionspolitik weitestgehend zu entziehen. Es ist beruhigend zu sehen, dass der Widerstand wächst 🙂

    • Karin Lösch,

      „Ich werde versuchen mich der Sanktionspolitik weitestgehend zu entziehen.“

      Kein Mensch kann dazu verpflichtet werden, anderen Menschen Leid zuzufügen, das tut man selbst und freiwillig!
      Und wenn der Entzug nicht funktioniert ,dann tut man eben das, was von einem gefordert wird.?

      Dazu der Souverän!

      JEDER der auch nur eine Sanktion verhängt hat, hat sich schwerster Verbrechen/Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht und sollte WENIGSTENS persönlich zu dem gefolterten hingehen und ihn um Verzeihung bitten!

      Das Pippi Langstrumpf Symptom…
      Ich bau mir eine Welt…..

      hilft sicherlich weiter!

      • „Kein Mensch kann dazu verpflichtet werden, anderen Menschen Leid zuzufügen, das tut man selbst und freiwillig!“

        Letztendlich ja. ABER – so ganz freiwillig ist es nicht. Die BA ist ja aufgebaut wie die Mafia. Selbst Omerta das Schweigelübde gilt stillschweigend. Von oben kommen die Anweisungen die die Soldaten unten auszuführen haben, ohne wenn und aber und ohne Widerspruch. Befolgt man gedankenlos die Anweisungen – ist ein guter Soldat – genießt man den Schutz von oben und wird versorgt. Muß sich tatsächlich mal ein mafiasoldat vor Gericht verantworten und wird weggesperrt, sorgt die Organisation für die Familie und dafür das es seinem inhaftierten Soldaten selbst im Knast noch einigermaßen gut geht.
        Verweigert ein Soldat den Gehorsam, weiß er was er zu erwarten hat. Im besten Fall wird er ermordet, im schlimmsten Fall wird seine Familie ermordet.

        Die Argen sind hier noch besser aufgestellt. Die Soldaten brauchen das Gesetz nicht fürchten, da sie sowohl von oben, als auch von der Exekutive selbst geschützt werden. Bei Anweisungsverweigerung, haben sie „nur“ – das kommt ja heute so manches mal einem Todesurteil gleich – zu befürchten das sie ihre Arbeit verlieren.

        Da die Sanktionierer natürlich wissen wie elendlich mit Arbeitslosen ungegangen wird und wie elendlich sie Stück für Stück langsam buchstäblich zugrunde gehen, tuen sie alles um nicht in diese Situation zu gelangen. Insofern ist der Druck nicht Systemkonform zu handeln, ungeheuer groß.
        Also wirkliche Freiwilligkeit ist nicht gegeben.

        Der Souverän

      • Souverän,
        Sie meinen also, man informiert sich nicht über seinen Job, hat nie etwas von HartzIV gehört und weiß auch nicht wer Sanktionen aus stellt??

      • @ sugar base

        „Sie meinen also, man informiert sich nicht über seinen Job, hat nie etwas von HartzIV gehört und weiß auch nicht wer Sanktionen aus stellt??“

        Nein, daß meine ich natürlich nicht. In meinem Statement gehe ich von dem tatsächlichen Istzustand aus – also quasi wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

        Man sollte aber auch nicht vergessen, daß Vergebung eine positive notwendige menschliche Eigenschaft ist.
        Auch jeder Schwerkriminelle hat seine Tat irgendwann gesühnt.

        In dem Fall von BA-Mitarbeiterin darf man auch nicht außer acht lassen, daß sie gar nicht sanktioniert hat.
        Man kann nun wirklich nicht auch noch der Putzfrau die in der Arge putzt die Schuld geben.

        Wenn es nach mir ginge, ginge es Auge um Auge, Zahn um Zahn – das kannste mir glauben.

        Der Souverän

  30. Nicht vergessen!

    Solidaritäts-Flashmob für Inge Hannemann am

    Mittwoch, den 19.06.2013, um 12 Uhr.

    https://www.facebook.com/events/497733213629922/

    Hier eine neue Petition für Inge Hannemann:

    https://www.openpetition.de/petition/online/ruecknahme-der-beschuldigungen-ueber-frau-hannemann-und-eine-entschuldigung

    Jeder sollte sie mitzeichnen!

    • Ich würde keine öffentliche Petition machen, denn nach meiner Kenntnis ist die von einer bestimmten Anzahl von Mitunterzeichner abhängig
      Wenn ich mich täusche , lasse ich mich gerne korregieren

      Wenn ich aber recht habe ;wäre eine Petition einer einzelnen Person wesentlich einfacher
      Außerdem hätte ich die anders formuliert, denn ich hätte beantragt, dass der Petitionsausschuss des Deutschen Bunderstag die Empfehlung ausspricht, dass die Bundesagentur für Arbeit ……

      Ich möchte aber noch etwas anders anregen und zwar gerade für diejenigen, die aus dem Jobcenter kommen und die auch die interne Anweisungen haben

      Wieso machen nicht einzelne Jobcentermitarbeiter eine konkrete Petition, wonach der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestag die Empfehlung aussprechen soll, dass man das SGB II und hier u.a.
      z. B. §31 SGB II abändern soll , weil …
      Denn man hat Insiderwissen, das man nutzen kann, im Gegensatz zu ALG 2 Empfänger

      Der Bund ist zuständig weil man eine gesetzliche Änderung des SGB II verlangt und diese begründet

      Denn der Petitionsausschuss muß dann konkret sich inhaltlich damit auseinader setzen und vor allem auch eine Empfehlung aussprechen, diese auch inhaltlich begründen ,die man schriftlich bekommt

      Vielleicht kann man dieses dafür verwenden http://www.randzone-online.de/?p=15474
      Anstelle von Frau Hannemannn hätte ich das schon lange gemacht, denn dann bekommt das BMWA, die BA, das JC das zu Stellungnahmen, was dann zurück geht und daraus muß der Petitionsausschuss eine
      Empfehlung aussprechen

      Wenn ich die Pressemeldung der BA sehe kann ich nur mit dem Kopf schütteln, denn es gibt Leute die mußten sich Weiterbildungen selber suchen,mit den Trägern alles klar machen bevor man das dem JC HH Mitte vorschlug,damit überhaupt was passiert in HH.Wenn dazu kommt das man es in 3 Jahre nicht schaffte auch nur einn einziges konkretes Arbeitsangebot zu machen, dann sagt das ja alles und das obwohl die Person 2 Berufsabschlüsse ,weitere Qualifikationen hat und zusätzlich ein Studium abgeschlossen hat

      • Merlin,

        Sie würden keine öffentliche Petition machen, andere würden sich nie versammeln, wiederum andere würde nie dort schrieben , wo es besonders relevant ist und wiederum andere würden sich nie um andere kümmern, geschweige sich an melden.
        Was wir hier zur Zeit machen ist sich tot laufen…immer neue Stellen versuchen etwas auf zu bauen, kläglich, gegen den immer größeren Ansturm gegenüber Frau Hannemann, sie, so empfindet es die Öffentlichkeit, wie eine einsame Ritterin in der Wüste agiert, sind die kleinen Häufchen nicht gewachsen.
        Wann geht denen der Atem aus, wie jetzt am kommenden Mittwoch, wo sich manche die Hacken ab reissen?

      • @Merlin,
        hinsichtlich Ihrer Kritik an der Formulierung, muss ich Ihnen recht geben.
        Die hätte besser ausfallen können und sollte möglichst auch einen Antrag enthalten.

        Ansonsten muss aber jede Petition bearbeitet werden.

        Bei öffentlichen, bzw. Massenpetitionen, die ein Quorum von 50.000 überschreiten,
        gelten besondere Bedingungen:
        „Hat eine Sammel- oder Massenpetition das Quorum von 50.000 Unterstützern erreicht (Nr. 8.2.1, 7. Spiegelstrich), so werden ein Petent oder mehrere Petenten in öffentlicher Ausschusssitzung angehört.“

        Bei der obigen geht es aber in erster Linie darum zu zeigen, dass Frau Hannemann
        viele Unterstützer hat, die das Vorgehen der BA ebenfalls kritisieren.
        Von daher ist natürlich jede Stimme sinnvoll und nützlich!

  31. Gerade gesehen: Inge Hannemann bei wikipedia (noch ausbaufähig):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Inge_Hannemann

    Zitat:

    „Die Arbeitsagentur erklärte, dass sie tausende Mitarbeiter in den Jobcentern gefährde“

    Jetzt hat die Sanktionsanstalt Frau Hannemann auch noch einen Wikipedia-Eintrag verschafft. Mit dieser Behauptung.

    Noch ein Eigentor für den Seelenverkäufer.

  32. „Dazu drei einfache Feststellungen:
    Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten. Es kann nicht sein, dass eine Mitarbeiterin nach Gutdünken handelt und persönliche, politische Vorlieben auslebt.“

    Hier wird etwas durch den BA-Text suggeriert: Selbstverständlich haben sie sich an Recht und Gesetz zu halten. Das wird doch auch von niemandem bestritten. Tatsache ist doch aber, dass sie dies nicht tun. Wie könnte es sonst sein, dass ALG-2-Bezieher weit mehr als 50% ihrer Prozesse bei den SGen gewinnen. In diesen Fällen (eben weit mehr als 50% der Klagen) hat sich das jeweilige JC und deren Mitarbeiter eben nicht an geltendes Recht gehalten, sondern nach Gutdünken gehandelt. Und die Quote der Erfolge und die Anzahl der Klagen ist leider nicht einmal die Spitze (1//7) des Eisberges, da leider die meisten Menschen ihre Ablehnungsbescheide akzeptieren und nicht vor Gericht gehen.

  33. Hm, ja. Trotz alledem glauben sie immer noch sie könnten das Spiel gewinnen. Sie glauben sie haben die Macht. Sie sind das Maß aller Dinge und ihre Wahrheiten sind die einzig richtigen Wahrheiten. Aber auch ich glaube wieder an etwas.

    Wäre ich ein Zen-Meister würde ich sagen:“Warten wir ab“.
    Ich bin aber nur der ulysses und ich sage

    • ulysse,

      sie werden gewinnen, sofern wir keinen Rückhalt im Volk erhalten! Der Staat benimmt sich jetzt noch recht harmlos, also abwarten .
      Ein paar Leute,mögen sie auch noch so bekannt sein, werden nichts an der Situation ändern.!
      Fragt man sich nicht,weshalb die unendlich vielen Foren sie kaum erwähnen, wenn doch , dann nur einmalig, bzw zögerlich.An die hätte man sich persönlich, mit dem Ziel einer Einigung untereinander , schon lange wenden müssen

  34. Man zieht sich zurück, meidet Nachbarn und Freunde, meidet irgendwann sogar Fremde, fühlt sich verfolgt, erkannt, entblößt, glaubt einen markierenden Stern auf der Kleidung zu tragen, der jedem ersichtlich werden läßt, welch inkarnierter Wertlosigkeit man gerade gegenübersteht. In den Blicken der Anderen glaubt man Vorwürfe zu erkennen, Empfehlungen, die einen nahelegen wollen, sich endlich das Leben zu nehmen, um die Solidargemeinschaft – die ja dann nurmehr ein toter Begriff ist – zu entlasten. Jedes Wort der Doppeldeutigkeit wird negativ aufgefaßt. Man beißt die Zähne und Lippen zusammen, wenn man sich an seiner Wertlosigkeit gemessen fühlt, will dem vermeintlichen Peiniger die Freude nicht bereiten, vor seinem Angesichte zu weinen. Erst zuhause liegt man dann in nassen Kissen, sehnt sich nach einem wertvollen Leben, selbst wenn es offensichtliche Werte im eigenen Leben, fern der wirtschaftlichen Verwertbarkeit, gäbe. Irgendwann schwindet das Weinen, das Gefühl der Traurigkeit und man resigniert, verbittert, sieht in sich selbst keinen Wert, ist sich kein Selbstzweck mehr. Selbsthaß keimt auf, das Abbild im Spiegel widert einen an – man erkennt in sich selbst jenen Feind, den auch alle anderen in der personifizierten Nutzlosigkeit erkennen.

    http://ad-sinistram.blogspot.de/2008/10/moralische-garrotte.html

    • Es wird immer schlimmer, selbst Kinder fangen an ihre Eltern zu verleugnen, weil sie sich für sie schämen, denn auch ihnen liegt es immer noch in den Ohren:Ihr seit faul, Trinker, Eltern die ihre Kinder vernachlässigt habt.
      Was für ein Gesellschaft, welch´ Politiker, die Mio Menschen öffentlich derartig diffamieren dürfen und sogar die Medien dafür nutzen!!

      Eltern werdet endlich wach,egal ob HartzIV oder nicht, das seid Ihr Euch und Euren Kindern schuldig, sonst gebt Ihr den diffamierenden Menschen recht und die Vergangenheit holt tritt ein, durch die Hintertür!

      • Korrektur!!!

        Eltern werdet endlich wach,egal ob HartzIV oder nicht, das seid Ihr Euch und Euren Kindern schuldig, sonst gebt Ihr den diffamierenden Menschen recht und die Vergangenheit holt uns durch die Hintertür ein!

  35. Jens fährt Rad:

    MEHR ALS FÜNF MILLIONEN LEBEN VON HARTZ IV

    Jens fährt Rad. Seit Jahren. Bei jedem Wetter. Über fast alle Distanzen. Was sich wie eine sportliche Leidenschaft anhört, ist die pure Notwendigkeit. Denn Jens lebt von Hartz IV. Jüngst kam er in eine Verkehrskontrolle. Sein Personalausweis war abgelaufen. Der neue tolle Ausweis kostet 28,80 Euro.

    Das hat das Ministerium berücksichtigt: Im Hartz-Regelsatz sind jetzt monatlich 25 Cent für den neuen Ausweis eingeplant. Nach zehn Jahren Sparen kann sich auch Jens einen neuen Ausweis leisten. Woher er die acht Euro für das erforderlich biometrische Foto nehmen soll, weiß er nicht. Auch das Bußgeld, das wegen des ungültigen alten Personalausweises fällig wurde, kann er nicht zahlen.

    http://www.rationalgalerie.de/pdf/pdf.php?rubrik=start&id=500

  36. Zitat:

    Es gibt bei uns Menschen, die sind so arm, die haben fast gar nichts – nur extrem viel Geld.

    Ihre Menschlichkeit/Gemeinwohl/Sozialkompetenz sind verbraucht, sie sind unfähig gerecht zu sein.

    Fürwahr, das sind die sozial Schwachen.

  37. Tagesschau von heute 17.06.2013 um 20.15 Uhr

    O-Ton:

    „Die Kanzlerin erinnert an die Demonstranten von einst:“

    „Möge ihr Einsatz auch uns Ansporn sein, unsere Stimme überall und immer dort laut und vernehmbar zu erheben, wo Menschen diskriminiert, ausgegrenzt und verfolgt werden, wo Menschenrechte mit Füssen getreten werden, das sind wir Ihnen und allen schuldig.“

    • Auch wenn es mir schwer fällt Merkel beim Wort zu nehmen … Nehmen wir sie beim Wort! Gründe finde ich genügend.

      • Mein Vater hat früher öfters zu mir gesagt:“ Setz dich hin und schreib, du kannst doch schreiben.“ Und ich wusste auch immer, warum er das sagte. Weil er wusste, dass ich nicht gut sprechen kann. Daraufhin habe ich versucht, das Sprechen so zu können, wie die Politiker. Das habe ich eine zeitlang vor dem Spiegel geübt. Und beim Üben habe ich erkannt, dass ich nicht so sprechen kann wie die Politiker. Heute bin ich froh darüber. Sie glauben gar nicht, Frau Hannemann, wie froh ich bin, dass auch Sie nicht so sprechen können wie die Politiker, denn deren Sprache ist oft falsch und hinterlistig. Ihre Sprache aber ist klar und eindeutig. Sie machen alles richtig, aus meiner Sicht. Nur übernehmen Sie sich bitte nicht.

        Lassen Sie mich einfach noch einen Text aus alten Zeiten anfügen, den ich glaube auch an die nachdenkseiten gesendet habe:

        Arbeit muss Spaß machen. Wenn man zur Arbeit gezwungen wird und als Humankapital verwurstet wird, wie das heute durch die Bundesregierung geschieht, wird man zwangsläufig seelisch krank. Und das merkt man erst, wenn es bereits zu spät ist. Nur durch das Verbot von Outsourcing, Leiharbeit und Subunternehmertum kann sich eine humane Arbeitswelt wieder einstellen.

        http://www.wsws.org/de/2008/jul2008/vulk-j18.shtml

        Sozialer Abstieg konkret:

        Zitat aus dem Link:
        „Wenn von der „guten Zeit“ die Rede ist, so wird von einem „Sich -Verzehren nach den Schiffen und ein sehnsuchtsvolles Erinnern an das Kollektiv, in dem man seinen Platz und seine Anerkennung hatte“ gesprochen. Die andere Bedeutung des „Zehren“ jedoch bedeutet, dass die Arbeit beim Vulkan alles andere als gesundheitsschonend war.

        Die Autoren weisen darauf hin, dass die Bericht ehemaliger „Vulkanesen“ hautnah schildern, was Karl Marx bereits in seinem Hauptwerk „Das Kapital“ vor mehr als 130 Jahren beschrieben hat: „Arbeit führt unter den herrschenden ökonomischen Bedingungen ‚zur rücksichtslosen Vernutzung von Körper und Geist, zur Verletzung der Sinne durch Stäube und Lärm, zum systematischen Raub an den Lebensbedingungen des Arbeiters während der Arbeit an Raum, Luft, Licht und an persönlichen Schutzmitteln wider lebensgefährliche oder gesundheitswidrige Umstände des Produktionsprozesses’.“

      • Das man nicht so sprechen kann wie Politiker, ist auch gut so. Denn es handelt sich um Herrschaftssprache, die mit Absicht so verschachtelt und entstellt ist, damit der Bürger sie nicht versteht und sich deswegen schulterzuckend wegdreht. Hierzu empfehle ich Georg Schramm zum Thema „Herrschaftssprache“:

    • Das war mir auch sehr sauer aufgestoßen. Eine solche Dreistigkeit zu besitzen um bei den derzeitigen Verhältnissen in der Öffentlichkeit derlei von sich zu geben. Pfui Teufel, zum speien !

      • @ulysses,

        wieso? ALG II-Empfänger sind doch keine Menschen, sonder „Sozialschmarotzer“
        (das behauptet jedenfalls die BILD und die muss es doch wissen)

        Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten werden ihr sie erkennen!

      • Sorry, wegen der „Rächtschraipfähler“

        Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten werdet ihr sie erkennen!

    • Merkel ist mit allen Wassern gewaschen, man vergisst immer gern ihre Schulung, allmählich bekommt man das Gefühl, sie agiert vom FDJ Propaganda-Büro aus, ihre alte Heimat

    • Also Frau Merkel und Frau von der Leyen und wie sie alle heißen gefallen mir immer besser. Denn jeder ist zu etwas Nütze, auch wenn er nur als schlechtes Beispiel dient.

      • Hoffnungslos!
        Merkel verteilt viele Geschenke zu den Wahlen und der dumme Michel bemerkt nicht einmal, dass er sie bei Erhalt, selbst bezahlen muss!

        Da werden die HartzIV Empfänger wohl wieder dafür gerade stehen müssen!.

    • „Die Kanzlerin erinnert an die Demonstranten von einst:“

      Welche meint sie denn? Meint sie die zehntausende die hier bei uns in den letzten 4 Jahren ihrer Regierungsverantwortung permanent niedergeknüppelt, zusammengeschlagen, niedergetreten und mit Wasserwerfern blind geschossen wurden?

      Der Souverän

    • wenn wir ganz leise sind und genau hinhören, können wir vielleicht irgendwann Frau Merkels Stimme hören, wie sie sich für die diskriminierten, ausgegrenzten und entrechteten Menschen IM EIGENEN LAND laut und vernehmbar erhebt … denn, und das ist die Kernaussage ihrer Aussage: sie ist es den Menschen im eigenen Land definitiv schuldig! Möge sie sich also ordentlich angespornt fühlen!

      • ruschu

        „Ironie“ vergessen?
        Frau Merkel ist gerade zu Hause angekommen, Honecker klatscht ihr im Grab noch Beifall!
        Sie und Menschenrechte?
        Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!

  38. Ich bin diesem Staat dankbar für seine sozialen Systeme, auch wenn diese, wie auch die Demokratie ein fragiles Gut sind. Ich bin HartzIV-Aufstockerin, gut (aus)gebildet, selbstständig und kann bestätigen, dass die Jobcenter viel Raum für Willkür bieten. Nach einem Umzugsantrag, der trotz gewichtiger Gründe abgelehnt wurde, bekomme ich nur noch die Höhe der anteiligen KALTmiete meiner alten Wohnung. Eine solch günstige Miete konnte ich aufgrund der Mietentwicklung in dieser Stadt bei meinem Umzug nicht mehr finden. Des weiteren sind die HartzIV-Formulare und Berechnungen kompliziert und mein Einkommenskonto nicht so übersichtlich wie das eines Angestellten. Die Widerspruchsfristen der Bescheide sind nur 1 Monat lang. Ich habe also diese falsche Mietkürzung zu spät mitbekommen. Meine Selbstständigkeit verlangt von mir viel Energie und Arbeit, deshalb habe ich auf einen juristischen Weg verzichtet und überlebe irgendwie mit 80! Euro weniger im Monat, als mir zusteht.
    Mein neuer Arbeitsvermittler und sein Team sind sehr kooperative motivierende Mitarbeiter, aber die Kollegen in der Leistungsabteilung sind z.T. offenbar weltfremde Bürokraten, die mir das Leben schwer machen, obwohl ich genauso viel arbeite wie sie. An den drohenden Ton in den oft unverständlichen Standardformularen habe ich mich gewöhnt, aber ein schales Gefühl von Herabwürdigung bleibt. Dabei ist es schon schmerzlich genug, wenn man von seiner Arbeit und seinen Fähigkeiten nicht leben kann…..

    • Ständiger Aufstocker,

      es tut mir leid, dass auch Sie für Ihre Arbeit keinen gerechten Lohn erhalten, sondern der Staat lieber das Geld den Leiharbeitsfirmen etc etc geben, statt Ihnen, der die Arbeit leistet.
      Dazu sagen Sie:
      Ich bin diesem Staat dankbar für seine sozialen Systeme,

      Der Staat und seine Handlanger bewirken nicht nur geringe Löhne, sondern er schwächt gezielt das Selbstbewusstsein der Menschen, die schnell von gesetzlich vorgeschriebenem , Recht auf Dankbarkeit um schalten.Vielen wird das erst wieder klar, wenn sie an die Zeiten(vor HartzIV ) zurück denken, wo sie selbst es waren, die sich haben niemals für einen Sklavenlohn einstellen lassen!

    • Selbst wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, kann auch später noch einen Überprüfungsantrag stellen nach SGB X § 44. Und das sogar rückwirkend auf 4 Jahre mit Ablauf des Jahres, in dem der falsche Bescheid ergangen ist.

      Dieser Überprüfungsantrag gilt übrigens für alle Ämter und Behörden, nicht nur in Bezug auf ALG II.

      Ich habe das schon einmal durchgezogen und es hat funktioniert.Viel Erfolg und mfg

    • „Nach einem Umzugsantrag, der trotz gewichtiger Gründe abgelehnt wurde, bekomme ich nur noch die Höhe der anteiligen KALTmiete meiner alten Wohnung.“

      Das ist gesetzwidrig. Da gibt es auch genug Urteile die besagen das die Höhe der KdU nicht an die vorherige Wohnungsmiete angelehnt sein darf – egal aus welchen Gründen man umgezogen ist. Nebenbei, die Gründe gehen die Arge gar nichts an, solange man den Umzug und die weiteren Kosten wie Renovierungskosten, Kaution etc. selbst stemmt. Wie Frau B. schon sagte, mußt Du einen Überprüfungsantrag nach SGB X § 44 stellen. Aber Achtung, der gilt nur noch ein Jahr rückwirkend, also bis spätestens 31.12.2013 einreichen. Dann muß Dir auch die gesetzwidrig vorenthaltene Mietkürzung zurückgezahlt werden. Du kannst diesen Überprüfungsantrag auch jetzt sofort stellen.

      Der Souverän

      • Seit wann gilt der Überprüfungsantrag nur noch rückwirkend? Meinen Antrag hatte ich vor ca. 3 Jahren gestellt, da ging es auch um Miete. Zu dem damaligen Zeitpunkt galten noch die Fristen wie oben beschrieben.

        Wenn für ESM und Bankenrettung gespart werden muss, werden eben mal auf die Schnelle ein paar Gesetze geändert?

      • Huch, der Fehlerteufel: Seit wann gelten die Fristen für den Überbrückungsantrag nur noch rückwirkend ein Jahr? So sollte es richtig heißen.

      • @ Frau B.

        „Huch, der Fehlerteufel: Seit wann gelten die Fristen für den Überbrückungsantrag nur noch rückwirkend ein Jahr? So sollte es richtig heißen.“

        Seit 01.01.2011

        Der Souverän

      • @ Souverän: Danke.

      • ich fürchte hier irrst du (lasse mich aber gerne eines Besseren belehren 😉 ) denn innerhalb einer Gemeinde ist die Freizügikeit (Art. 11 GG) eingeschränkt und in der Tat wird nach einem Umzug ohne vorherige Kostenzusicherung nur die vorherige Miete gezahlt (§ 22 Abs. 1 S. 2).
        „…Egal aus welchen Gründen…“ funktioniert wohl nicht.
        Da aber Gründe vorlagen, könnte der Rechtsstreit sinnvoll sein.

      • @ Brau B. Bitte, gerne

        @ horst

        Nein, daß ist nicht (mehr) so.Es gibt ja so einige SGB §en die von Gerichten anders beurteilt werden.
        Hier ist die Rechtsprechung eben so, daß jeder hinziehen darf wohin er will – immer vorausgesetzt er beantragt für DEN UMZUG keine Mittel – und dann die dort am Ort üblichen (oder vorgeschriebenen)
        KdU bekommt.

        Hier greift auch das europäische Freizügigkeitsgesetz, gegen das die Argen nun mal nicht anstinken können.

        Der Souverän

      • @ souverän

        „…Hier ist die Rechtsprechung eben so, daß jeder hinziehen darf wohin er will – immer vorausgesetzt er beantragt für DEN UMZUG keine Mittel – und dann die dort am Ort üblichen (oder vorgeschriebenen)
        KdU bekommt…“

        das wurde auch nie anders geurteilt.
        In der vorliegenden Situation geht es allerdings um einen „innergemeindlichen“ Umzug und dazu kenne ich KEIN Urteil, das NICHT § 22 Abs.1 S.2 bestätigt, d.h. bei fehlender, vorheriger Kostenzusicherung die Kosten auf die vorherige Miete reduziert.

        BSG hat mehrfach diese „Ausnahme“ bestätigt. Für anderslautende Urteile wäre ich dir dankbar.

      • @ horst

        „In der vorliegenden Situation geht es allerdings um einen “innergemeindlichen” Umzug…“

        Ist das so? Dann ist mir das entgangen. Das man ohne trifftigen Grund mal eben um die Ecke umziehen kann, wenn die aktuelle Wohnung allen geforderten Kriterien entspricht und die neue teurer wäre, kann ich mir nicht vorstellen, da es ja ein Sparsamkeitsgebot gibt – an das sich allerdings nur die Leistungsbezieher halten müssen, obwohl es für beide Seiten gilt.

        Kenne kein Urteil das das bestätigen würde. Liegt ein trifftiger Grund vor, Schimmelbude o.a., sieht das anders aus, wenn auch immer schwer durchsetzbar.

        Der Souverän

    • Hallo Selbständiger Aufstocker:

      Ich gehe auch noch arbeiten, im Lohnerwerb und noch Arbeit in Hülle und Fülle ganz ohne Geld. Nebenher betreibe ich auch das „neue Gewerbe“ der Aufstockerei, um des Überlebens Willen!
      Ich teile Ihre Dankbarkeit nicht, denn den praktizierten Sozialabbau in Deutschland, praktiziert seit 2005, kann und will ich nicht tragen!

      Ich habe Jahrzehnte in die Versicherungskassen eingezahlt, auch in die der Arbeitslosenversicherung, auch in den Jahren meiner Selbständigkeit! Die einseitige Kündigung der Mandatsträger, der vorher eingezahlten Versicherung, ist nicht hinzunehmen, sondern aus meiner persönlichen Sichtweise ein offener Betrug an alle Beitragszahler, an die ganze Gesellschaft!
      Zu dem Betrug oben drauf, folgte seit 2005 in ganzer Breite die Entrechtung von Menschen, die im besten Falle, nach 12 Monaten ALG I dann ihre Grundrechte, ja sogar Menschenrechte abtreten sollen.
      Diese Mechanismen sind Unrecht und nicht hinzunehmen!
      Dem Staat wäre ich dann wieder dankbar, wenn er uneingeschränkt die Grundrechte eines jeden Bürgers wieder achtet, sie respektiert und diese auch schützt!

      Bis dahin, ist es so wie der Staat es wollte: SOZIALKRIEG, mitten in Deutschland, im sattesten Land Europas, mit hier nachzulesen auch mit primitiven Mitteln, selbst der Versuch der konspirativen Diffamierung einer Bürgerin, die sich offen für unser aller Rechte einsetzt!

      Wenn Sie hier verlauten, dass Sie freiwillig monatlich auf rund 80,00€ verzichten können, nur weil Sie für sich selbst keine Zeit finden, für Ihre Rechte einzutreten, scheint es Ihnen ja noch sehr gut zu gehen …

      Es ist schmerzlich für mich zu resümieren, dass es in unserem Land so weit kommen konnte, dass Menschen in Hunger getrieben werden und wurden, bis hin zur bitteren Vollendung des Hungertodes, dass Menschen in die Obdachlosigkeit getrieben werden, ja dass sogar Schwangere und damit auch ungeborenes Leben in unserem Land mit der Sanktionskeule einer Sachbearbeitung geschlagen werden!

      http://www.sueddeutsche.de/panorama/speyer-arbeitsloser-verhungert-in-seiner-wohnung-1.666139
      http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=4293806/qaj6rn/index.html
      http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/arbeitslosigkeit-obdachlosigkeit-griechenland-krise-kommentar_4188467.html
      http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-regierung-fuer-sanktionen-bei-schwangeren-29211.php
      http://www.lokalkompass.de/iserlohn/politik/im-namen-des-volkes-hartz-iv-sanktionen-auch-gegen-schwangere-d97390.html

      Hier kann es nur eines geben: WIDERSTAND und WIDERHERSTELLUNG aller Rechte!

      Herzlichst, Grüße aus Kiel,

      Lutz

  39. AV2:

    Ich verstehe Sie nicht. Frau Hannemann hat doch mehrfach und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es in den Jobcentern mitfühlende und engagierte Mitarbeiter gibt, die versuchen, gute Arbeit im Dienst der Leistungsberechtigten zu machen.

    Warum SIE sich jetzt ausgerechnet als Sanktionärin angesprochen fühlen, die gegen Menschenrechte verstößt …. das können nur Sie selbst beantworten.

  40. Solidaritäts-Flashmob für Inge Hannemann am

    Mittwoch, den 19.06.2013, um 12 Uhr.

    https://www.facebook.com/events/497733213629922/

    • Sehr gute Idee,

      nur für viele nicht umsetzbar, weil sie sich bei facebook dafür anmelden (sonst keine Kontaktmöglichkeit), sogar einen Drucker bereit stehen haben müssten.
      Bild ausdrucken?
      Welches Jobcenter, es gibt mehrere in der Stadt?
      Könnten die Städte nicht irgendwie/-wo tabellarisch aufgeführt werden,vor allem die dazugehörigen Job-Center?

      • @sugar base,

        ich bin (bewusst) auch nicht bei facebook.
        Werde aber einfach zu meinem örtlichen JC gehen und mal sehen, was passiert.
        Wenn dies viele machen, könnte es klappen.

      • Tanguero,

        natürlich kann man zum Job-Center gehen, die paar Leute werden sich bei uns dann auch noch auf 3 Job-Center verteilen!
        Bisher weiß ich nur von 11 Teilnehmern, also 4-4-3, mal sehen was sich machen lässt! Zur Not reichen auch Kopien vom Schreiben der BfA , die man den Leuten mit Erklärung ,in die Hand drücken kann!

      • Das ist mir alles zu …na ja…haben mich jetzt bei facebook angemeldet…Man kann ja die Privatsphäre gut regulieren.
        Es nützt nichts man benötigt direkte Kontakte

      • @sugar base,

        „Zur Not reichen auch Kopien vom Schreiben der BfA , die man den Leuten mit Erklärung ,in die Hand drücken kann!“
        Gute Idee, werde einfach mal „ein bisschen Geld verschwenden, bzw. habe ich noch genug Papier“
        und Ausdrucke mit Hinweis auf diesen Blog und der Petition machen.
        Versuche auch direkt weitere „Mitstreiter“ zu finden.

      • Ach Tanguero,

        knapp 4€ für 500 Blatt, ist gut investiertes Geld in die Zukunft !

      • Tanguero,

        noch einmal zurück zu facebook!
        Wenn man nur diesen Blog, das Thema dafür benutzt, kann man zumindest gut überall mit machen,viele Sachen an sprechen, ob jemand bei einem selbst rauf kommt, ist immer eine freie Entscheidung, man kann genau kontrollieren wem man bei der Freundschaftsanfrage zu stimmt, oder nicht, denn die geht immer voraus, eh jemand bei einem selbst zu mehr Wissen gelangen kann!!
        Also erfährt Facebook kaum etwas von einem persönlich!
        Frau Hannemann hat sich für alle nackisch(Adr etc etc) gemacht, wir können doch zumindest den Bademantel ab legen, Badezeug haben wir ja noch an! lach!

  41. neulich in offenburg / baden ein stadtrundgang mit vvn u ver.di zur (zumeist verdrängten/totgeschwiegenen) nazi-vergangenheit der stadt u thematisierung: „…wie konnte es nur dazu kommen…“ -mir ist klar: wir stehen mglw wieder davor: die „randgruppen“ derer das kapital sich zu entledigen sucht heissen heut nur anders…

  42. Sie müssen meine IP-Adresse gar nicht erst kontrollieren, ich sage Ihnen von Vorneherein, dass ich ebenfalls als Arbeitsvermittlerin in einem Jobcenter tätig bin.
    Als Kollegin finde ich Ihr Verhalten einfach unbeschreiblich. Kritik an der Gesetzgebung ist das Eine. Sie bieten allerdings eine Plattform, die die meisten Mitarbeiter der Jobcenter als Monster darstellt.
    Plötzlich wird ganz pauschal behauptet, dass es in ganz Deutschland Sanktionslisten gäbe und all diesen weiteren Quatsch.Natürlich sei es auch das einzige Ziel, bzw die Aufgabe der Mitarbeiter die Bewerber zu quälen.Wissen Sie was? Ich habe in den vergangenen Jahren hunderte Menschen durch eine berufliche Qualifizierung begleitet und intensiv bei der Arbeitssuche unterstützt. Dabei gab es nur sehr selten Sanktionen und sicherlich KEINE SANKTIONSLISTEN oder ähnliche Folterinstrumente. Es muss doch machbar sein, wenigstens minimal aktiv zu werden, bzw. zu Gesprächen zu erscheinen. Mir kann nämlich keiner vorwerfen, dass ich jemals menschenverachtend agiert hätte…und wissen Sie was? Meinem restlichen Team auch nicht. Ich sehe, wie sich Mitarbeiter engagiert um Ihre Bewerber bemühen und Sie gehen hin, beschmutzen unseren kompletten Ruf, machen uns in aller Öffentlichkeit herunter und treiben einen Keil zwischen erfolgreiche Arbeitsbeziehungen.

    Dafür wollte ich einfach mal Danke sagen.

    • @AV2

      wollen sie die ganzen Berichte über abscheuliche Behandlungen und die im vergangenen Jahr über 1 Million Sanktionen einfach so ignorieren, indem sie nur von ihrem Verhalten und dem ihrer paar engsten Mitarbeiter ausgehen?

      Warum können sie nicht begreifen, dass diese millionenfachen Mißstände und Menschenrechtsverletzungen aufgrund mangelhafter Gesetze geschehen?

      Und warum fühlen sie sich beleidigt und beschmutzt, wenn sie doch eigentlich ein gutes Gewissen haben könnten, sollte es tatsächlich stimmen, das sie ihre „Kunden“ menschlich behandelt haben?

      Und dann bitte mal Butter bei die Fische: Wo und in was für einer Abteilung sind sie beschäftigt, da sie ja angeblich so ein Menschenfreund sind. Wenn das wirklich stimmt, werden sich hier bestimmt einige Leute finden, die dann auch Gutes über ihre Abteilung berichten können, ansonsten muss ich davon ausgehen, das sie ein ganz schlechtes Gewissen haben, und um das vor sich selbst zu kaschieren, erzählen sie hier jetzt so einen unbeweisbaren Kokolores.

    • Werte AV2,
      selbstverständlich wird es auch Ausnahmen geben, was gleich die Frage auf kommen lässt, weshlab haben die meisten HartzIV Empfänger nicht das Glück , Ihresgleichen anzutreffen?
      Sie mögen Ihre Vorgehensweise gern verteidigen, dass tat man 1935 und später auch!
      Das Demütigungen, Willkür, Strafandrohungen in Form von Sanktionen alltägliche Vorkommnisse sind , den Kindern schulisches Weiterkommen rigoros abgelehnt wird , Leistungsberechnungen bewusst falsch ausgestellt werden, Unterlagen regelmäßig nicht mehr auffindbar sind, dass es die Kann-Bestimmungen gibt , welche das Tor zur Willkür öffnen, bestreiten Sie ebenfalls?
      Dann sind Sie eine Lügnerin!

    • Stimmt, weil es die selbe IP Adresse ist, wie bei unserem
      Kollegen @jetzt.

      Kennen Sie das Milgram Experiment?

      Im Übrigen erwähne ich eine Systemkritik und spreche
      durchaus von Empathie bei Kollegen. Sogar im Blog zu lesen.
      Und ich erwähne sogar öffentlich von JC die
      sehr menschlich arbeiten und es gibt sogar JC die auf die
      RFB bei einer EinV pfeifen. Auch das erzähle ich öffentlich.

      Kollegiale Grüße

      • Zitat AV2
        >>>“Es muss doch machbar sein, wenigstens minimal aktiv zu werden, bzw. zu Gesprächen zu erscheinen.“<<<

        Angesichts solcher empathieloser Plattheiten wird man wohl bei AV2 nicht damit rechnen können, das er/sie sich auch nur ein mal in die Lage eines auf Hartz IV Angewiesenen versetzen kann.

        Es würde wohl auch nicht helfen, wenn jetzt alle hier Mitlesenden nur mal aufzählen, wie sie sich fühlen, wenn sie schon mit der üblen Vorahnung zum Briefkasten gehen müssen, darin befinde sich eventuell eine Vorladung ihres Mobcenters, zu einem weiteren sinnlosen "Gespräch" (in Wahrheit Verhör), inklusive sozialrechtlich illegaler Sanktionsandrohung. Wie dumm muss man eigentlich sein, so zu tun, als stecke hinter dem "Hartz-System" nicht die abgrundtief böse Methode, potenziell Leistungsberechtige von vorn herein durch dieses angsterzeugende Regime davon abzuhalten, überhaupt Leistungen zu beantragen. Und dann wundern sich diese dort arbeitenden Ignoranten, das viele Leute sich schon nicht trauen, zu den Vorladungen zu erscheinen?

        Diese Dummheit ist doch echt nicht mehr zu fassen, und ich frage mich, wozu es eigentlich psychologische Dienste der BfA gibt? Was treiben diese Herrschaften eigentlich den lieben langen Tag, wenn sich scheinbar überhaupt keiner in dieser Behörde überhaupt nur ansatzweise mal damit beschäftigt, warum die Leute so große Ängste haben und warum Hartz IV so krank macht? Diese sog. psychologschen Dienste sind doch auch nur als Totalausfall zu bezeichnen.

        Man muss davon ausgehen, das die Einstellungskriterien für MA"s der BfA absichtlich auf Empathiielosigkeit ausgerichtet sind, was an sich schon ein Skandal wäre. Jedenfalls würde ich den mir bekannten Jobcenter-MA"s nicht einmal ein Tier zur Pflege anvertrauen, weil dabei dann auch nur so ähnliche Fälle rauskommen, die im Präkariats-TV bei den sog. Tiertrainern landen, die eigentlich eher die Besitzer umerziehen müssen, weil die mit Lebewesen einfach nicht umgehen können.

      • Liebe Frau Hannemann – bitte eine kurze Verständnishilfe. Was heißt RFB bei einer EinV ?

      • geronimo 7. Juni 2013 um 17:22:

        „… wenn jetzt alle hier Mitlesenden nur mal aufzählen, wie sie sich fühlen, wenn sie schon mit der üblen Vorahnung zum Briefkasten gehen müssen, …“

        Stimmt.

        Die Vorladung zum Jobcenter mit Rechtsfolgebelehrung, ist wie die Vorladung zu einer Hinrichtung.

    • „Sie bieten allerdings eine Plattform, die die meisten Mitarbeiter der Jobcenter als Monster darstellt.“
      Ich (uns sicher viele andere) haben solche „Monster“, besonders sogenannte „Teamleiter“, schon persönlich erlebt, die mit dummen Sprüchen und Sanktionen ihre Machtgelüste stillen.

      • Sind wir entsetzt?
        Nein , sicherlich nicht, denn Deutschland verfügte immer über Schreibtischtäter.
        Doch was behaupteten die Amerikaner letzte Wochen von uns?.. Wir wären dumm!.
        Man mag über sie denken wie man will, doch da haben sie sich völlig geirrt, denn wir haben genug Leute, die ihr gebräuntes Tüchlein noch immer tragen, deren geistige Krankheit haben sie übersehen!.

        Deshalb an „jetzt“ „AV2“, merken Sie sich sehr gut….die Vergangenheit kommt „Nie“ wieder, dafür verbürgen sich , kämpfen schon zu viele Menschen, Sie werden das Nachsehen haben.Ich habe nichts gewusst, bei uns war das nicht so…damit kommt heute kein Mensch mehr durch!
        Und wenn der Abhördienst bei mir noch Ewigkeiten bleibt, er wird zu hören bekommen, was er benötigt…die Grundgesetze!

      • Die meisten Mitarbeiter als Monster dargestellt?

        Wo denn das bitte schön?

        Hier werden doch von konkreten Leuten nur Einzelfälle geschildert? Auch die Massen an verzweifelten Hilfesuchenden in den diversen Foren sind alle nur durchgeknallte Geschichtenerzähler, die selbst Schuld an ihrem Schicksal sind, von den Jobcentern gequält zu werden?

        Lügen die etwa alle?

        Was ist daran so unerträglich für euch, das ihr deswegen so maßlos gegen uns polemisieren müsst, genau wie diese zutiefst böse Presseerklärung?

        Hartz IV verleitet zu Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Todesfällen auf beiden Seiten des Schreibtisches, deshalb gehört dieses Regime abgeschafft!!!

        Ihr als Beschäftigte der BfA im Kundenbereich fühlt auch doch auch alle nicht mehr sicher bei euren Jobs, also warum verteidigt ihr auch noch diesen Irrsinn???

      • Diesen …….. als Monster zu bezeichnen stellt einen absoluten Euphemismus dar.

        Der Souverän

    • Mir kann nämlich keiner vorwerfen, dass ich jemals menschenverachtend agiert hätte…und wissen Sie was? Meinem restlichen Team auch nicht.

      @AV2 bitte verzeihen Sie mir dass ich mich einmische. Sie arbeiten in einem Team dass verantwortungsvoll handelt und um seine Kunden bemüht ist. Das erkenne ich an. Wo aber bleibt bitte der Blick über den Tellerrand? Was um Sie herum also außerhalb Ihres Teams passiert interessiert Sie scheinbar nicht. Dennoch behaupten Sie dass BA-weit die Welt in Ordnung sei. Wie geht das zusammen? Fürchten Sie dass Ihre heile Welt durch die Aktivitäten von Inge Hannemann in Unruhe gerät? Dann müssten auch Sie sich dem stellen was uns alle angeht – die Gesellschaft als solche.

      Würden Sie Verantwortung übernehmen dann würden Sie sich auch mit den Sanktionierern auseinander setzten und mit Hartz-Betroffenen die etwas ändern wollen und mit Sachbearbeitern die das gleiche Ansinnen umtreibt namentlich z.B. Inge Hannemann. Sie würden mit beiden Seiten daran arbeiten die Situation für uns alle zu verbessern statt sich dafür bei Inge Hannemann zu bedanken dass Ihre Welt nun langsam aber sicher auch labil wird. Auf Zeit sich eben niemand den gesamten Vorgängen entziehen können, so sehr er sich auch bemüht oder aber die Augen verschließt.

      Ich meinerseits (Kunde der BA) habe schon mehrfach und an mehreren Stellen angeregt dass beide Seiten, BA-Mitarbeiter und Kunden dieser, sich zusammentun und zusammen Sorge tragen und zusammen wirken dass die Zustände die Anlass zum Ärger geben behoben werden können und wieder der soziale Friede in Deutschland einkehren kann. Damit habe ich mich bestimmt nicht zum Freund der meisten anderen Betroffenen der Hartz-Gesetzgebeung gemacht. Es geht aber nicht anders. Wir können nicht wegschauen. Einzelne müssen auf beiden Seiten voraus gehen damit am Ende nicht wir alle untergehen. Wir müssen uns den Dingen stellen so wie sie sind. Bis jetzt haben wir zugeschaut und die Werte und Gesetze verfallen lassen. Zu irgend einer Zeit muss ein jeder aber sein Rückgrat grade machen und seine Pflichten als Staatsbürger zu unser aller Wohl erfüllen. Ich würde mich sehr freuen wenn auch Sie mit dabei wären.

    • Sie finden also das Verhalten von Frau Hannemann unbeschreiblich? Vielleicht sind Sie ja einer der Gutmenschen, der auch wirklich bemüht ist die Leistungsempfänger in eine Arbeit auf dem 1. Arbeitsmarkt zu bringen, vor allen Dingen auch, wovon dieser LE dann auch ohne Aufstockung sein Leben bestreiten kann. Wenn Sie und Ihr Team so handeln, dann sei es löblich erwähnt. Die Tatsache und die Realität sieht aber leider anders aus liebe AV2. Berufliche Qualifizierung ist ein Fremdwort. Die Leistungsempfänger werden in sinnfreie Maßnahmen gesteckt, eine Arbeit wird im besten Fall zu einem Dumpinglohn im Niedriglohnsektor aufgezwungen.

      Es gibt sehr wohl Sanktionsvorgaben, ebenso wie die Vorgabe Leistungsempfänger in Maßnahmen, arbeits-
      vernichtenden Ein-Euro-Jobs oder AGH´s auszulagern. Nur so kann die Statistik der BA immer wieder, Jahr für Jahr, wunderschön schön-gerechnet werden.

      Sie sagen es gibt keine Folterinstrumente? Wie nennen Sie es denn wenn erwachsene Menschen zu vogelfreien Wesen erklärt werden? Wie nennen Sie es wenn das ohnehin schon zu geringe Existenzminiumum bis auf 0 sanktioniert wird (ein Minimium kann und darf man nicht minimieren)? Wie nennen Sie es denn wenn Menschen zwangsverpaart und zwangsverheiratet werden? Wie nennen Sie es denn wenn Menschen zur Residenzpflicht unter Androhung von Sanktionen verdonnert werden? Wie nennen
      Sie es denn wenn Leistungsempfängern der Strom abgeknipst wird, die Obdachlosigkeit droht und per Gesetz zustehende Leistungen einfach nicht gezahlt werden?

      Das ganze Hartz-IV-Gesetz ist menschenverachtend und jeder – ohne Ausnahme – der hilfsbedürftige Menschen mit Sanktionen belegt handelt menschenverachtend.

      Wenn Sie und Ihr Team also zu den „Guten“ gehören, warum fühlen Sie sich dann angegriffen? Frau Hannemann greift niemanden persönlich an, sie beleidigt niemanden von ihren Kollegen, sie deckt nur Mißstände auf, Mißstände die nun einmal eine Tatsache sind und von Millionen Hartz-IV-Empfängern anhand von Beweisen – schwarz auf weiß – belegt werden können. Würde es keine Mißstände geben, so würden auch keine Klagen vor den Sozialgerichten gewonnen werden.

      Frau Hannemann beschmutzt nichts, im Gegenteil. Das was Frau Hannemann an die Öffentlichkeit gebracht hat, das war schon seit Jahren überfällig und es ist an der Zeit dieses menschenverachtende Hartz-IV und
      seine menschenverachtende Umsetzung endlich zu beenden.

    • @AV2

      Der Regelsatz alleine schikaniert, diffamiert die Betroffenen ganz von selbst auch ohne Sanktionen wenn man nach 30 oder 40 Jahren Arbeit in dieses System gezwungen wird.
      Das haben sie bei Ihrer Berichterstattung vergessen!!
      Es wird Zeit das sich die Hartz IV Verantwortlichen und deren Helfer bei den Betroffenen, und dazu gehören auch die in Leiharbeit ,Aufstocker und prekär Beschäftigte entschuldigen, das ist das mindeste was sie für das was sie an Leid angerichtet haben tun können!
      Keiner braucht mit dem Ausland zu kommen, eine Sache wird nicht besser wenn man sich mit anderen Ausreden herausreden will!

    • Oha, was ist denn hier gerade los ?
      Vielleicht kann ich vermittelnd eingreifen ?
      Liebe AV2 – wenn Sie es wirklich ernst meinen und uns „Hartzer“ und auch Ihre Kollegin Frau Hannemann unterstützen wollen, dann lesen Sie bitte dieses Blog auch in den Beiträgen/ Kommentaren der Vergangenheit. Mit Gelassenheit und gerne auch mit Wohlwollen. Wenn Sie – wie Sie schreiben – Ihre „Kunden“ begleiten, unterstützen und ihnen intensiv helfen, dann ist es gut und lobenswert. Solche Leute werden ja eben gebraucht. Insoweit wären Sie wirklich sehr willkommen. Und glauben Sie mir: Wir sind keine gefräßigen egomanen abzockenden Idioten – es gibt nur eher sehr wenig Raum für uns, denn wir stehen sozial wie auch verwaltungstechnisch offenbar unter Generalverdacht.

      Vielleicht liegt hier sogar ein doppeltes/ beiderseitiges Mißverständnis vor. Sie haben Frau Hannemann möglicherweise in ihren Absichten mißverstanden und Frau Hannemann identifiziert Ihre Stellungnahme anhand der IP-Nummer als einen Anschluß der BA. Suchen Sie einmal nach einem ziemlich simpel-üblen Beitrag von „jetzt“ und Sie könnten verstehen.
      Oder sind Sie in Wahrheit Kommentatorin „jetzt“-No. 2 oder (auch) im Auftrag der BA unterwegs ? Lesen Sie bitte auch das etwas bizarre „Presse Info 035“ der BA vom 14.06.2013 und die Kommentare dazu.
      Ich kann nicht glauben, daß Sie ernsthaft annehmen, daß Frau Hannemann Ihren (der Mitarbeiter der Jobcenter) „kompletten Ruf“ beschmutzt. Entspannen Sie sich – der Ruf der Jobcenter ist ohnehin weitgehend ruiniert durch entsprechende alltägliche Praxis und das SGB II und es gibt viele Kollegen und Kunden von Ihnen/ Frau Hannemann/ der Jobcenter allgemein, die die Darstellungen von Frau Hannemann bestätigen. Frau Hannemann „putzt“ auch nicht pauschal die Arbeit der BA/ Jobcenter „herunter“, sondern die Strukturen des SGB II und die Arbeit von „Fallmanagern“ (männlich wie weiblich), die offenbar ein sehr rigides/ fieses Verständnis ihrer Arbeit/ Funktion haben und sich an „Hartzern“ abreagieren, die vielleicht nicht „schnell oder richtig genug“ verstehen oder zu recht unangenehme Fragen stellen, die treffend schmerzhaft wirken, weil sie die SGB II-Mechanik infrage stellen.
      Bitte gehen Sie einmal in sich und schreiben Sie dann einfach noch einmal. O.k. ?
      Wenn Sie es ernst meinen und sich für Menschlichkeit und Fairness in diesem eher grausigen Spiel engagieren wollen, dann sind Sie sicherlich bei allen hier herzlich willkommen. Helfen Sie uns und sich einfach – gerne auch anonym.

    • AV2:

      Ich verstehe Sie nicht. Frau Hannemann hat doch mehrfach und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es in den Jobcentern mitfühlende und engagierte Mitarbeiter gibt, die versuchen, gute Arbeit im Dienst der Leistungsberechtigten zu machen.

      Warum SIE sich jetzt ausgerechnet als Sanktionärin angesprochen fühlen, die gegen Menschenrechte verstößt …. das können nur Sie selbst beantworten.

    • „Dabei gab es nur sehr selten Sanktionen…“

      Und dann

      „Mir kann nämlich keiner vorwerfen, dass ich jemals menschenverachtend agiert hätte…“

      Die Ignoranz und Realitätsverweigerung ist bei euch wohl grenzenlos.

      JEDER der auch nur eine Sanktion verhängt hat, hat sich schwerster Verbrechen/Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht und sollte WENIGSTENS persönlich zu dem gefolterten hingehen und ihn um Verzeihung bitten!

      Der Souverän

    • Liebe AV2, ich denke, dass es Ihnen nicht auffällt (oder nicht auffallen will) dass sich in ähnlicher Weise schon mal unsere Großeltern gemeldet und relativiert hatten?
      Sie müssen sich Ihres Tuns viel mehr bewusst werden, und wem Sie und warum, dienen.
      Googeln sie doch mal: Remonstrationsrecht!
      Wenn Sie, wie angegeben, eine solch überaus große Erfolgsstatistik haben – Glückwunsch – sie sind das also!
      Oder Sie wurden abgestellt, ein ähnliches Pamphlet wie die Gegendarstellung der BA hier einzustellen. Schade nur, dass ihnen die Mehrheit der Menschen nicht glauben will.
      Aber gut, sie haben´s wenigstens versucht!

    • 1.Die meisten sind Monster!
      2.Sie haben keinen „Ruf“ der noch schmutziger werden könnte!
      3. Erfolgreich für den Unternehmer der billige Trottel vermittelt bekommt dazu Subventionen erhält!
      4. Die armen Schweine müssen, trotz Arbeit, sich immer noch mit Ihnen auseinandersetzen.

      5. „Hertzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Vermittlung in prekäre Beschäftigungsverhältnisse von denen keiner selbstbestimmt leben kann.“

      Wach mal auf „Prinzessin“, das treiben in den „Jobcentern“ war bisher nichts wert, ist nichts wert, und wird in Zukunft auch nichts wert sein!

      Bedanken ist nicht notwendig, wird der derzeitige „Arbeitgeber“ in naher Zukunft auch nicht tun!

    • Was meint denn AV2?

      V2 war ja Hitlers Wunderwaffe, für dessen Bau etliche Unschuldige Arbeitssklaven in Peenemünde auf jämmerliche Art ihr Leben lassen mussten.

      Steht A für Adolf? AdolfsV2?

      Der Souverän

    • @ AV2
      Die Agenda 2010, insbesondere die ALG2 Gesetzgebung wurde damals ganz bewusst von Rot-Grün ins Leben gerufen, um einen Billiglohnsektor installieren zu können. Darauf ist diese SPD bis heute „stolz“. Durch entsprechende in Gesetz gegossene Sanktionierunsmaßnahmen konnte, wurde und wird Druck zur Annahme eben dieser prekären Arbeitsverhältnisse auf Menschen ausgeübt.
      Es wird zudem Druck und Angst erzeugt bei „noch“ gut verdienenden Arbeitnehmern.
      Politisch alles so gewollt.
      Ich habe bereits vor einigen Jahren , da auch ich Willkür von Jobcenter Mitarbeiter erdulden und ertragen musste einen Brief an den Leiter meines örtlichen Jobcenters verfasst und zu verstehen gegeben, das ich mir den Tag wünsche, an dem diese Mitarbeiter für ihre Naivität, Dummheit oder auch Skrupellosigkeit Rede und Antwort stehen werden müssen.
      Keiner stellt hier in Abrede, dass es auch Mitarbeiter in den Jobcentern wie Frau Hannemann geben wird in der Denkweise. Aber das ist keine Mehrheit!
      Sie, Frau AV2 sind für mich nichts weiter als eine kleine Mitläuferin, Mittäterin. Ob bewusst oder unbewusst geworden, spielt dabei keine Rolle.
      Eine Frau Hannemann ist ihnen unendlich weit voraus an politischem Weitblick, wenn man ihre Argumentation hier liest, Frau AV2. Und Frau Hannemann hat viel Mut. Wenn man ein Verhalten unbeschreiblich finden kann, dann Ihres, Frau AV2 !
      Ich habe im Hinterkopf einen erschreckend Wirklichkeitsnahen Spruch, wenn ich Menschen wie Sie argumentieren höre. Der gilt bezogen in politischer Hinsicht und ist unabhängig der gesellschaftlichen Epochen.
      „Die gefährlichste Waffe sind die Menschen kleinen Kalibers.“

      (von Wieslaw Brudzinski)

    • @ AV2

      Ihre persönliche Betroffenheit lese ich in Ihren Zeilen jedenfalls besser heraus, als aus der Äußerung von „jetzt“.
      Das Problem an Ihrer Betroffenheit sehe ich in der Vermischung verschiedenster Ebenen, für die Sie persönlich sicherlich keine entscheidenden Weichen gestellt haben.

      Da ist zunächst die Vermischung von Bund, Ländern und Kommunen. Dann die Presseerklärung der BA die meines Wissens nach nicht direkt für die JobCenter zuständig ist.

      Sicherlich kommt noch dazu, dass Sie eventuell in einem Teil Deutschlands vermitteln, in dem es vielleicht einfacher ist als in anderen Regionen. Würden Sie mit Ihren Erfahrungen ernsthaft eine Wette eingehen, dass in allen JobCentern die Kollegen und deren Kunden die gleichen Erfahrungen gemacht haben wie Sie?

      Würden Sie da die Hand für ins Feuer legen?

      .
      Terminvereinbarung
      ————————–
      Sicherlich kann man erwarten, dass wenn ein Termin vereinbart worden ist, dass beide Seiten zum Termin erscheinen. Dazu kann/muss man einschränkend sagen, dass es verschiedene Gründe geben kann, die das verhindern.
      Ich ziehe einen Vergleich:
      Wenn ein Unternehmer einen Auftrag vom Staat bekommt etwas zu reparieren …. wieso hat der Staat als Auftraggeber so schlechte Referenzen, weil die Zahlungsmoral so schlecht ist und die Firmen ihre Bezahlung teilweise so / zu spät bekommen.

      Kann man von einem Staat, der erwartet, dass der Kunde auf eine Einladung folgt nicht auch erwarten, dass er seine Verpflichtungen (Bezahlen) ebenfalls termingerecht erfüllt?

      .
      Ob der Termin „verhandelt wird“ oder „zugestellt“ spielt sicherlich nur eine untergeordnete Rolle.
      Wenn der Termin aber durch einen Brief mitgeteilt wird und dieser Brief verloren geht, kann Ihr Kunde gar keine Information von diesem Termin haben. Dieses Terminversäumnis zu ahnden ist schon etwas anderes als einen Termin zu versäumen, den man Auge in Auge vereinbart hat.

      Diese Liste an „Pech gehabt“ ließe sich endlos fortsetzen.

      Was machen Sie wenn ….?
      ———————————-
      Egal wie lang diese Pech-gehabt-Liste ihres Kunden ist:
      Wie reagieren Sie (persönlich) wenn der Termin nicht stattgefunden hat?
      – rufen Sie an? (Telefonnummern sollten vorhanden sein?)
      – schreiben Sie eine E-Mail (E-Mailadressen sollten auch vorhanden sein)
      – schreiben Sie einen neuen Brief?
      => einen Brief, in dem Sie sich erkundigen, was los war? Da wäre das Telefonat sicherlich besser und schneller.
      => Einen Brief, in dem Sie einen neuen Termin machen?
      => Einen Brief, in dem die Sanktion schon enthalten ist und einen neuen Termin?

      .
      Wie reagieren Sie bei unterschiedlichen Kunden?
      ————————————————————–
      – Erkennen Sie Ihre Schweine am Gang?
      – Kennen Sie Ihre Pappenheimer?
      – Wissen Sie Ihre Kunden einzuschätzen, wenn etwas passiert?
      z.B.
      => Kunde kommt regelmäßig 20 Min. zu spät.
      => Kunde vertut sich im Datum
      => Kunde benötigt Motivation/Antrieb/Aufforderung
      => Kunde hat Angst vor dem Termin
      => …. usw., usw.
      Schauen Sie sich einen neuen Kunden erst einmal an und bewerten ihn dann als eigenen Fall oder gibt es Schubladen, wo Kunden reinkommen?

      Wie schätzen Sie Kunden ein, die das erste Mal bei Ihnen sind? Da gibt es keine Schubladen – oder doch? Schauen Sie in die Unterlagen (Computer) ob Sie Indizien finden, die das Fernbleiben des Kunden erklären?

      .
      Nacheinander
      —————–
      Jetzt ist die erste Sanktion verhängt worden.
      Was machen Sie, wenn der zweite Termin ebenfalls nicht stattfindet?
      ==> Liste wie oben

      Wann greift bei Ihnen das Einsortieren in Schubladen?
      Wie stuft sich Ihr Verhalten nach der ersten, zweiten und dritten Sanktion ab?

      Wie reagieren Sie, wenn sie im Gespräch zwar einen Draht zu Ihrem Kunden finden aber der nächste Termin dennoch nicht stattfndet?
      Kommen Sie irgendwann auf die Idee nach den Gründen zu fragen? Oder Handeln sie?

      Sagen Sie jetzt nicht:
      Ich telefoniere doch keinem hinterher! Das ist doch wie im Kindergarten. Wo sind wir denn?
      Schließlich habe ich einen Brief geschrieben. Ich gehe davon aus, dass der Kunde lesen kann.
      Und anrufen und absagen könnte er ja auch. Es gibt schließlich Höflichkeitsregeln, die der Kunde einhalten kann/ muss.

      Bleiben Sie in der Position hängen? Haken Sie nach? Was ist Ihre Aufgabe? Wie weit müssen / sollen Sie diese Aufgabe erfüllen? Wo handeln Sie gegen Arbeitsanweiseungen, weil sie gute Erfahrungen mit Ihrer individuellen Handlungsweise gemacht haben, weil Sie glauben:
      – Diese Lesart dieser Anweisung kann ich noch vertreten.
      – Das machen die anderen Kollegen auch so (oder ähnlich). Klappt doch.

      .
      Wissens- und Gewissensfrage
      ————————————–
      Ich kenne „eine“, die von sich behauptet: „Ich bin eine gute Mutter.“
      Ich spreche der Frau nicht ab, dass sie gerne eine gute Mutter wäre und dass sie ihre Kinder liebt oder mag. Aber sie hat eine andere Einschätzung davon, was sie denkt, was eine gute Mutter ausmacht, was eine gute Mutter tun muss, was nötig ist und wie man dafür (auch strategisch) vorgeht, damit sie sich mit diesem Lob schmücken kann. Und vor allem: Dass die Kinder auch „was werden“.

      Dabei dürfte nicht einmal eien Rolle spielen, ob die Kinder glauben, ob sie eine gute Kindheit haben.
      Sie haben nur eine und können nur diese eine bewerten. Dazu kommt die Frage: was soll ein Kind sagen: „Ich habe eine unglückliche Kindheit?“ … Da dürfte das Kind schon einen sehr großen Sprung in der Entwicklung gemacht haben. Es ist in der Lage zu erkennen, dass es unglücklich ist und eine Verbesserung braucht.

      Lange Rede kurzer Sinn:
      In anderen Zusammenhängen nennt sich das betriebsblind.
      Wunsch und Realität sprechen da manchmal / häufig eine sehr deutlich unterschiedliche Sprache.

      Wenn man/Sie nur die guten Seiten einer Medallie sucht, wird man NIE an den Stellen suchen, an denen das faule Fleisch vom Knochen hängt.

      Und Sie haben von Ihrer Seite aus einen Vorteil:
      – Sie machen erst einmal Ihre Arbeit, die sicherlich, wie andere auch, ihre schweren Aspekte hat.

      Aber „sie“ sind eine Behörde. Sie sind nicht alleine, sondern verlassen sich auf Ihren Apparat und dass das alles schon funktionieren wird. Dann gibt es noch eine wöchentliche Besprechung und eine Supervision. Wenn da Probleme auftreten würden, dann würden die genau da herauskommen. Alles andere sind Einzelfälle, wo sich der Kunde (der übrigens alleine gegen sie antritt) durch wursteln muss.
      Und wenn dann noch Probleme auftreten, dann müssen die schon sooo groß sein, dass da das JobCenter als kleinstes Rädchen im Getriebe nicht zuständig ist. Dann kommen noch die BA und die Politik.
      Ach ja – Der Rechtsstaat. Alles was dann noch nicht geklärt werden konnte, muss über den Instanzenweg durchgefochten werden.

      .
      Gewissensfrage
      ——————–
      Können Sie allen erstes die Behauptung aufstellen, dass Ihre Erfahrungen, die Sie persönlich gemacht haben, dass Sie die auf andere JobCenter übertragen können?
      Wo mussten Sie bei der Betreuung Ihrer Kunden Abstriche machen, weil die Zeit nicht ausreichte? Was ist Ihr Anspruch bei „gut betreut?“
      Können Sie mit Ihren guten Erfahrungen erklären, wie es dann zu einer so hohen Anzahl von Sanktionen kommt?

      Indianer-Erhrenwort?

      .
      Ihr Arbeitsbeziehungen
      —————————–
      Ich bin schon überrascht, dass Sie der Meinung sind, dass Ihre Arbeitsbeziehungen nun gestört sind.
      Wo soll das denn herkommen? Sie haben doch berichtet, dass es bei Ihnen gut läuft. Dann dürfte es doch zwischen den Kollegen KEINE Differenzen geben?

      Ihre Arbeit ist doch nicht dann erfolgreich, wenn das Betriebsklima schön ist, sondern wenn Sie Ihre Kunden gut beraten und (idealer Weise in gute, langfristige und gutbezahlte Jobs) vermitteln. Dass das selbstredend mehr Spaß macht, wenn das Arbeitsklima gut ist, ist selbsterklärend.

      .
      Aber wenn die Arbeitsbeziehungen nun gestört sind, dann muss das doch auch einen Grund haben. Diskutieren Sie am Arbeitsplatz kontrovers über das Thema? Haben Sie konstruktive Vorschläge, wie Sie / sie das System praxistauglicher machen könnten – aber Sie sind eigentlich nicht die richtigen Entscheider?
      Klingt in Ihrem Text nicht danach. Sie schreiben nur von Ihrer persönlichen Betroffenheit und es klingt so: „Das Gesetz sagt, dass wir aus dem Fenster springen. Also springen wir.“ Eine Entwicklungsperspektive habe ich weder aus Ihren betroffenen Zeilen noch aus den angriffslustigen von „jetzt“ gelesen.

      .
      JA – sie können sich über Pauschalurteile ärgern. Sie sitzen vielleicht in A und finden, dass die Kollegen in B nicht vorverurteilt werden sollen. – Das ist menschlich.

      .
      Aber wenn der Gegenwind gegen Harzt IV sein nunmehr 10 Jahren kein Ende nimmt, könnte man ja auch auf die Idee kommen, dass die (oben beschriebenen und unterstellten) Selbstheilungsmechanismen der BA und des JobCenters einfach mal nicht funktionieren.

      Eventuell ist das Gesetz ja auch so formuliert, dass es mit der Summe aller menschlichen Unzulänglichkeiten von Faulheit, Krankheit bis hin zur Gier und Arbeitswut, dass dieses Gesetz einfach in dieser Form und in dessen Anwendung „unmenschlich“ ist, weil es eine ganze Gesellschaft zwingt sich gegen alle guten Regeln zu verbiegen, die man mit der Muttermilch eingeimpft bekommen hat.

      Was bleibt übrig? – Da sind Sie / sie nun einmal als Prellbock dazwischen.

      .
      Es klingt ein wenig nach den Benzinpreisen zu Ostern:
      Kein Ölkonzern hat sich abgesprochen – aber die Benzinpreise gehen zu Ferienbeginn PÜNKTLICH hoch.

      .
      Wo sind denn Ihre Initiativen innerhalb der JobCenter oder der BA nicht nur Arbeitsanweisungen von oben zu empfangen und durchzusetzen, sondern dass es heißt: Wenn ich das so und so mache, da bekomme ich ein Grummeln im Magen, da geht es nir gar nicht gut mit.

      An anderer Stelle würde das Zivilcourage heißen. Für seine Meinung und sein Gewissen einstehen.
      Davon habe ich in Ihrem Text nichts gelesen.
      SCHADE

      Der einzige Trost, den ich Ihnen spenden kann, ist, dass ich den Eindruck habe, dass „sie“ mit dieser Handlungsweise nicht alleine sind.

      .
      Noch ein Beispiel
      ———————-
      Es wird immer auf Beamten rungehakt. (faul, uneffektiv, etc.)
      => Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Beamte genauso effektiv arbeiten, wie Mitarbeiter in der freien Wirtschaft. Sie haben sicherlich ein höheres Sicherheitsbedürfnis (lebenslange Stellung + Pension) aber der Effektivität sollte das keinen Abbruch tun.

      Wenn ein Mitarbeiter ähnliche Materialausstattung und ähnliche Aufgaben mit vergleichbaren Prozessabläufen hat, ist davon auszugehen, dass alle ein vergleichbares Arbeitsergebnis auf die Reihe bekommen.

      Komischer Weise wird aber NIE die Prozessopimierung und Steigerung der Kundenzufriedenheit diskutiert, sondern immer nur die Kostenspirale …. möglichst auf dem Weg nach unten.

      Es wird auch immer auf „dem Staat rumgehackt“ (teuer, private können das besser, etc.)
      => Auch wenn der Staat eine ähnliche Zahlungsmoral, wie die Privatwirtschaft haben dürfte – also schlecht, ist davon auszugehen, dass das Geltungsbedürfnis von Behördenleitern und Politikern genauso groß ist, wie das von Abteilungsleitern in der freien Wirtschaft.

      Es ist auch davon auszugehen, dass die Anzahl der Fehler und Fehleinschätzungen (bei vergleichbarer Ausbildung und Erfahrung) zu vergleichbaren Ergebnissen führt.

      Der Unterschied: Privat vs. öffentlich
      ———————————————-
      1. Private Firmen gehen PLEITE und lassen die Schulden beim Gläubiger zurück.
      => Bewertung => TOLL !!! Marktbereinigung Das ist wichtig und sinnvoll wie ein Sommergewitter.

      .
      2. Der Staat geht NICHT Pleite, sondern häuft die gerade entstandenen Schulden auf den Stapel, der vorher schon da war.
      => Bewertung => BÖSE !!! Der Staat ist ein Schuldenmacher. Er enteignet die Leistungsträger, um seine Projekte zu finanzieren..

      SO kann man natürlich herumposaunen, beide Daumen nach oben strecken und rufen:
      Die private Wirtschaft ist viel effektiver und leistungsfähiger, als jede staatliche Unternehmung.

      Das ist aber gelogen. Und alle plappern den Unsinn unkontrolliert nach, weil zu wenige Menschen sich einen Kopf machen – oder dafür nicht die Zeit haben.

      .
      Arbeitsplätze beim Staat einsparen?
      ———————————————
      Jeder Arbeitsplatz, der beim Staat abgebaut wird, spart Steuergelder.
      Jeder abgebaute Arbeitsplatz muss aber auf privater Seite auch wieder aufgebaut werden. D.h. es müssen Aufträge da sein. Wenn der Staat als großer Auftraggeber auftritt (Schulen, Infrastruktur, Sicherheit, Verwaltung, Klutur, …) sind damit automatisch auch Arbeitsplätze gesichert.

      Das ist KEIN Plädoyer für einen starken übermächtigen Staat, sondern nur dafür, dass Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft genauso gut und wertvoll sind, wie innerhalb des Staatsapparates.

      Nur die Kosten werden anders verteilt und gelenkt.
      Vor allem: Die Personen, die darüber entscheiden ändern sich.

      .
      Der einzige Punkt, an dem ich mitgehe
      ————————————————-
      Öffentliche Projekte müssen nicht jedes Mal jedes das Rad neu erfinden. Bekannte und erfolgreiche Module sind wiederverwenden! Berlin baut nicht den ersten Flughafen der Welt und es ist sicherlich auch nicht die erste Brandschutzanlage in einem Flughafen. Wenn natürlich JEDER Architekt ein Unikat schaffen will, ist das (schlechte weil teure) Ergebnis vorprogrammiert.

      Erfahrungen aus vorangegangenen Projekten MÜSSEN übernommen werden. Nicht jeder Baustellenleiter muss alle Fehler noch einmal machen!

      Die Ansprüche der Entscheider müssen heruntergeschraubt werden. Projekte, die groß gemacht werden, damit es möglichst viele Arbeitsplätze gibt, müssen auch so ausgewiesen werden.

      .
      Die Listen, die es nicht gibt – Sanktionslisten
      ——————————————————-
      Wir dürfen davon ausgehen, dass diese Listen bestehen. Es wäre blauäugig davon auszugehen, dass eine deutschen Behörde keine Listen anfertigt, dass sie KEIN Monitoring macht. Das ist ja immerhin das, was wir den grichischen Katasterämtern vorwerfen: Keine Listen zu haben.

      Die Frage ist also nicht die Existenz, sondern wie sie benutzt werden – auch zur internen Kommunikation durch Vorgesetzte oder eben auch als Anreiz oder Druckmittel „Mitarbeiter des Monats“.
      An dieser Stelle dürfen wir sicherlich weiter spekulieren.

      Aber es scheint mir SEHR einsichtig, dass eine Abteilung eines JobCenters (wie in jeder anderen Abteilung einer privaten Firma auch) die monatliche Liste als Reporting vorgelegt bekommt und im nächsten Absatz, nicht absichtlich (wir wollen ja nichts bösartig unterstellen) auf den weiterhin bestehenden Kostendruck der Gemeindekasse hingewiesen wird.

      .
      Es wäre an dieser Stelle sicherlich ignorant, wenn man einem Mitarbeiter nicht unterstellt und gleichzeitig zubilligt, dass er beide Aufgaben (Arbeit vermitteln, beraten, usw.) und auch den Kostendruck für die Gemeinde oder den Bezirk im Auge zu behalten … dass er versucht dieses Dilemma aufzulösen.
      Die Frage ist auch, ob die Mitarbeiter die richtigen Hilfsmittel (oder überhaupt welche) an die Hand bekommen aus diesem Dilemma heraus oder gar nicht erst hinein zu kommen.

      Da sie das Problem nicht lösen können und dafür auch nicht die Verantwortlichkeit haben:
      – sie schaffen keine Arbeitsplätze,
      – sie legen auch nicht die Vertragsbedingungen fest und
      – sie können nicht beeinflussen, wann ihr Kunde das nächste mal vor der Tür steht,
      sind sie degradiert als ein Zahnrad im Getriebe:
      1. Kunde war nicht da
      2. Haken in das Datenbanksystem
      3. Sanktion folgt automatisch
      potenzieller Gedanke: „Ach … eigentlich ist das ja schon ein Netter. Den würde ich nicht sanktionieren wenn … ich (persönlich) die Wahl hätte.“)
      Aber weil der Computer den Haken für den verpassten Termin haben muss….

      .
      Einen ähnlichen Regelungsansatz hatten wir bei den 10 Euro / Quartal für Arztbesuche. Eigentlich sollten diese 10 Euro das Verhalten der Patienten steuern. Der Erfolg hat sich leider nicht so eingestellt, wie es sich die Theoretiker und Statistikmaulwürfe ausgedacht haben.

      Fazit: Politik plant, plant und plant, entscheidet, Verwaltung setzt um.
      Am Ende wundern sich alle, wieso der Mensch / die Gesellschaft nicht so reagiert, wie es sich die Politiker ausgedacht haben.
      Es haben sich alle beteiligten Politiker sooo viel Mühe gegeben.
      Es hätte doch soooo schön sein können, wenn die andere Partei nicht dagegen gewesen wäre.
      Und alle sind enttäuscht.

      Das (systembedingt) traurige daran ist:
      – Die einen werden dafür bezahlt, dass sie planen, planen und planen
      – Die anderen werden bezahlt, dass sie die Planung möglichst 1 zu 1 umsetzen.
      und für die anderen ist kein Geld mehr da.

      Dabei bedeutet traurig = unmenschlich.

      .
      letzter Punkt
      —————
      Wer (von den mitlesenden Arbeitsvermittlern, BA-Mitarbeitern und Politikern) bis hierhin durchgehalten hat, kann den nächten Post abschicken und unqualifizierte und unausgewogene Stellungnahmen beklagen, die alles und jeden über einen Kamm scheren.
      Die beiden Beiträge und auch die Presseinformation kommen leider über den Status ihrer eigenen Vorwürfe nicht hinaus. Der eine mehr, der andere weniger.

      Abschließend möchte ich nur noch einmal den Punkt wiederholen, dass Sie/sie als Behörde nicht nur den Apparat „gegen“ einen Bürger, eine Bedarsgemeinschaft, einen Menschen (oder eine Familie) hinter sich haben, der sowohl über die Hilfe, als auch die Beratung UND die Sanktion gleichzeitig entscheidet. Diese Kombination ist ungünstig. Das haben Sie/sie zwar nicht verbrochen, aber wenn der behördeninterne Druck gegen eine Durchführungsweise nach 10 Jahren immer noch nicht durch ist, kann sich NIEMAND in diesem System hinstellen und sagen, dass er nicht verantwortlich wäre.

      .
      Früher gab es mal die Schreibtischtäter
      Die haben auch argumentiert, dass sie nur Anweisungen von oben umgesetzt oder gar Gesetze befolgt haben. Sie selber haben auch keine Taten begangen. Nur die Anordnungen von oben umformuliert, auf ein anderes Formblatt mit anderen Daten kombiniert, übertragen und dann weitergereicht.
      Diese Arbeitsweise kann und darf nicht die Arbeitsweise bestimmen!

      Heute ist der Täter der Computer
      Datenbank auf => Haken rein => Sanktion folgt sofort

      .
      Scheuklappen weit auf…. noch besser ganz ab…. Luft schnuppern und auch den Staat mal gegen die private Wirtschaft bzw. deren Interessenverbänden anlaufen lassen.

      Es ist wirklich erstaunlich
      ——————————-
      Frau Hannemann fragte vorhin nach dem Milgram Experiment und ich habe es gerade einmal nachgeschlagen. Ich hatte da so einen Verdacht. Es ist die Zusammenfassung / Überschrift dessen, was ich über den ganzen Text hergeleitet habe und im letzten Absatz über Veranwortung und Schreibtischtäter fokussiert habe.

      [ Da hätte ich mir die ganze Mühe ja eigentlich sparen können. 😀 ]

      .
      Der Organismus Gesellschaft muss zuerst die lebenswichtigen Bereiche sichern, bevor das Geld und die Ressourcen an Glanzstücken verpulvert werden. Diese Absprachen müssen genauso funktionieren, wie die Preiserhöhungen an Tankstellen. DA klappt es ja auch. Den Ölmultis und anderen Konzernen geht es nicht schlecht.

      .
      Ich zuminstest warte auf qualifizierte, nicht weinerliche, vorausschauende und nicht mit Vorwürfen beladene Gegenvorschläge.

      .
      SO! Nun habe ich fertig!
      Ich wünsche einen schönen Abend.

    • Liebe Arbeitsvermittlerin AV2!

      Es ist nun mal Ihr Versäumnis, wenn Sie nicht alle Arbeitsanweisungen, auch die in der breiten Öffentlichkeit bekannt gewordenen und auch im Netz veröffentlichten, nicht zu Kenntnis genommen haben.
      Das können Sie nun der Inge Hannemann nicht anlasten!
      Durch welche beruflichen Qualifizierungen haben Sie denn hunderte Lohnerwerbslose geleitet?
      Rollenspiele, Sackhüpfen, Bauchtanz, Schrittzählerlaufen?

      http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/bowling-und-bauchtanz-fuer-hartz-iv-empfaenger-article1594195.html
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/heinrich-alt-bundesagentur-verteidigt-schrittzaehler-fuer-arbeitslose-a-871834.html

      Ich kann Ihnen noch mehr Links zusammenstellen!

      Gern erinnere ich hier noch an die Dienstanweisung, als vor der Frau von der Leyen der Olaf Scholz im BMAS gesessen hatte, die im Inhalt verfügte, dass private Spitzeldienste gegen Betroffene einzusetzen sind, einschließlich des Vorschlages, dass sich die Spitzeldienste mit Reizgas bewaffnen könnten. Konspirativ über Mail, sollten die Berichte in die Jobcenter verschickt werden und nur durch breiten Druck in der Öffentlichkeit, musste der Scholz diese Anweisung zurückziehen!
      Ihre derzeitigen Dienstgötter, Herr Alt und Herr Weise, waren damals schon die Dienstanweiser in der BA.

      Nun schlafen Sie weiter, in ihrem Büro der Vermittlung, bis auch Sie an der anderen Seite des Schreibtisches aufwachen und der Entrechtung entgegen sehen!

      Herzlichst, Grüße aus Kiel,

      Lutz

    • Immer die selbe Leiher, von den korrekten Sachbearbeiter/innen.
      Wie erklären sie denn, die fast 50% gewonnenen Klagen der Erwerbslosen vor den Sozialgerichten
      gegen die Entscheide der Mitarbeiter der Jobcenter?

    • „Sie bieten allerdings eine Plattform, die die meisten Mitarbeiter der Jobcenter als Monster darstellt.“

      Allein an dieser Stelle:

      Sie verdrängen und unterschlagen hier EINFACH MAL SO die Gesetzwidrigeiten und menschenverachtenden zerstörerischen Auswirkungen von Hartz-IV.

      Ihre „subjektive“ Verfügung mandatsloser judikativer und gleichzeitiger bestrafender exekutiver Gewalt über millionen Menschen, Familien, Kindern, und ihr Schicksal, nehmen sie gerne in Anspruch, stellen das als „Hilfe“ dar, blenden aus, dass diese Menschen bereits durch die ökonomischen Zwänge unseres kapitalistischen Systems ihrer Existenz beraubt wurden, blenden ebenso aus, dass auch sie an dieser volkswirtschaftlichen Schieflage an und mit Hilfe ihrer so destruktiv gestalteten Hartz-IV – „Front“ nichts, aber auch GAR NICHTS ändern können!

      Halten sie sich bitte vor Augen:

      – dass es FÜR SIE für IMMER ein erfolgsloser Schattenkampf sein wird, in dem sie sich aufreiben, ohne die geringste Chance einer persönlichen Erfolgsbestätigung, solange sie sich nicht über die (so tatsächlich gewollte) eigentliche Wurzel des Problems im volkswirtschaftlichen Bereich im Klaren sind, und endlich anfangen vorwiegend diese zu kritisieren

      – dass es sich bei ihrem o.g. Satz einfach um eine Umkehrung von Ursache und Wirkung handelt, bergründet durch die massive kognitive Dissonanz hervorgehend aus den offensichtlichen schrecklichen Auswirkungen ihres Handelns im Rahmen ihrer Arbeit(sstelle)

      – dass sie sich in ein „argumentum ad hominem“ bez. Inge Hannemann verleiten lassen. Es geht hier NICHT um Inge Hannemann, es geht um das „System“ Hartz-IV

      – es geht nicht um SIE als angeschuldigter! Warum ziehen sie sich diesen Schuh an?! Es geht um das System Hartz-IV und die vielen Menschen die darunter leiden, ohne ihre Situation dadurch auch nur irgendwie ändern zu können. Es geht allerdings insofern auch um SIE, als dass auch sie sich letzlich als OPFER dieses unsäglichen Systems verorten dürfen

      – dass sie sich, genau so wie die unzähligen Hartz-IV Betroffenen, am letzten Ende der Hirachie der Paria befinden, und versuchen, mit einem genauso bösartigen und ABSOLUT UNGEEIGNETEM Mittel der Hartz-IV Gesetze gegen etwas anzukämpfen, dass ihnen und jenen absolut keine Chance bietet!

      DAS erkannt zu haben, hat ihnen Inge Hannemann voraus.

      Wann werden sie Wach?

      Gruß,
      H.-W.

      • An der Stelle wo Nazivergleiche gezogen werden hat mich die Motivation verlassen noch großartig weiter Stellung zu beziehen. So etwas entzieht sich jeglichem Verständnis.

        Selbstverständlich tue ich nicht so, als wäre alles immer nur perfekt. Dennoch- und ja darum wette ich- tut der größere Teil der Kollegen sein Bestes…und zwar um Bewerber und Arbeit zusammenzubringen und sicher nicht um möglichst viel zu sanktionieren. Das Controlling der BA gibt keine Kennzahl dafür her, die das Sanktionsgeschehen abbildet und fordert. Und genau das ist der Punkt: In der Boulevardpresse werden solche Geschichten so weit ausgeschlachtet, dass jeder denkt es handelt sich um den ALLTAG IN JEDEM JOBCENTER. Und genau das wird auf dieser Plattform auf die Spitze getrieben. Und das von einer „Kollegin“? Kein Computer veranlasst einfach so eine Sanktion. Und keine Sanktion ist haltbar wenn zb. die Einladung nicht nachweislich zugestellt und ein Gespräch über sogennante „wichtige Gründe“ fürs Fernbleiben geführt wurde. Und ja solche Gespräche führe ich stets. Was aber viel wichtiger ist: Solche Gespräche sind äußerst selten. Genauso wie Arbeitslosengeld II-Empfänger nicht in Schubladen gesteckt werden dürfen, so denke ich doch, dass es legitim ist, dass wir das auch nicht wollen. Und hier werden ganz klar immer wieder alle Mitarbeiter als Marionetten und „In-sich-böse“ dargestellt. Viele Menschen hätten ohne ihre Ansprechpartner schon längst den Anschluss verpasst. Mit den kaputten Arbeitsbeziehungen meinte ich übrigens die Beziehungen zu den Bewerbern, die abends SternTV sehen und mich misstrauisch fragen ob das alles stimmt…oder die Kollegen die morgens ins Büro kommen und sich einfach nur noch vorgeführt fühlen. Das was wir manchmal erleben ist auch nicht ohne. Dennoch pfeife ich auf die „Sicherheits-Diskussion“ und freue mich jeden Tag auf meine Bewerber-Gespräche. Da kommt nämlich viel Gutes bei raus, viel Lustiges und viel Nettes…aber das interessiert die Presse und scheinbar eine Kollegin Hannemann ja nicht…

      • Zu dem Argument „Ich hab immer wieder erwähnt, dass es auch viele emphatische Kollegen gibt“ …..Ich denke Sie sehen, wie effektiv sich diese Floskel erweist. Man fühlt sich doch veräppelt…

        • Gerade im Fallmanagement muss unbedingt der ganzheitliche pädagogische Ansatz gelten – ohne Repressionsdruck. Die berufsbegleitende Schulung zum Fallmanagement gibt dieses her. Und die Ausbildung ist umfangreich, ganzheitlich und bezeichne ich bis heute als sehr gut. Im FM sind Erwerbslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen und bedürfen einer hoch empathischen Beratung. Das FM stellt eine Begleitung dar. Der Abbau dieser Stellen ist für mich ein Rückschritt. Da aber FM nicht zahlenmäßig erfasst werden kann, wurde mit genau dieser Begründung von Seiten BA die Reduzierung sehr schnell eingeleitet. Das bedaure ich sehr.

      • Zitat von AV2 weiter unten:
        Zitat Anfang
        „An der Stelle wo Nazivergleiche gezogen werden hat mich die Motivation verlassen noch großartig weiter Stellung zu beziehen. So etwas entzieht sich jeglichem Verständnis. …“
        Zitat Ende

        Liebe Arbeitsvermittlerin mit lückenhafter Geschichtsbildung,

        die Ausblendung deutscher Geschichte, ist die Negierung der einfachen und bitteren Wahrheit!
        Es gab nun mal in Deutschland die Zeit, nach der Millionen Menschen behaupteten, nur Retter der Vernichteten gewesen zu sein, oder gleich gar nichts gewusst zu haben.
        Bei Ihnen scheint es der gleiche, fast schon deutsch pathologische Fall zu sein!
        Es bleibt auch festzustellen, dass Sie den Nazivergleich zuerst in einen Kommentar, auf den Sie antworteten, hineininterpretierten. Nur getroffene Hunde bellen!

        Ignoranz, Ignoranz permanent im eigenen Tätigkeitsbereich, retten Sie vielleicht auch über den morgigen und noch einige Tage weiter.
        Wenn das Controlling der BA keine Sanktionsquote vorgibt, wie erklären Sie sich das Schulungsmaterial für Jobcenterleiter und anderer Führungskräfte (ja, kleine An-Führer gibt es da auch wieder), in denen die finanziellen Positiva, zu Gunsten der Jobcenter, bei planmäßiger Steigerung von Sanktionen existieren?
        Sie existieren auf einem Server, der auch die IP-Adresse aus Nürnberg unter Hosting der BA kennzeichnet!

        Wie erklären Sie sich die detailliert veröffentlichten „Hurra wir haben sanktioniert-Statistiken“ der BA, die den Griff in das „unverfügbar zustehende Existenzminimum“ (BVerfG vom 09.02.2010) regelmäßig dokumentieren?

        Sie sind mindestens seit 2010 RECHTSBRECHER, wenn Sie ein unverfügbar zustehendes Existenzminimum antasten, denn das Urteil des BVerfG ist nun mal seit Veröffentlichung rechtskräftig.
        Sie sollten sich im Angesicht der einfachen Wahrheit in Grund und Boden schämen!

        Im Übrigen, bedenken Sie bitte bei Ihrer Unterdrückungstätigkeit in der oder für die BA, die Sie sich unreflektiert schönreden, dass Ihren so genannten Einladungen weitestgehend nur deshalb Folge geleistet wird, weil sie mit der einfachen Erpressung, den im Grunde rechtswidrigen Griff in das unverfügbar zustehende Existenzminimum, zu Stande kommen. Bedenken Sie bitte auch, das Ihr unproduktiver Arbeitsplatz zuletzt vom Steuerzahler finanziert wird und zwar unfreiwillig! Vor allem auch unfreiwillig von denen, die in die Arbeitslosenversicherung Jahrzehnte von ihrem Arbeitslohn eingezahlt haben und deren Gelder SIEW in gleicher Weise wie ihre Vorturner nun verprassen, in dem Sie die Gelder zu der Unterdrückung der Einzahler verwenden.
        Es wird die Zeit kommen, dann folgt wie immer in deutscher Geschichte, die Abrechnung, auf Heller und Pfennig!
        Wenn Sie sich dazu hergeben anzumaßen, über fremdes Leben zu bestimmen, dann müssen Sie auch Konsequenzen tragen wollen!

      • @AV2, sie schreiben:

        >>>“tut der größere Teil der Kollegen sein Bestes…und zwar um Bewerber und Arbeit zusammenzubringen“<<<

        Um was für "Arbeit" soll es sich dabei denn handeln? Unbefristeter Vollzeitjob, von dem man seine Existenz selbstständig bestreiten kann?
        Ganz sicher nicht, denke ich. Das was sie tun ist doch nur, ohnehin schon degradierte und entrechtete Menschen in Billiglohnjobs oder Sinnlosmaßnahmen ohne Perspektive zu stecken, um die von der Lügen-Statistik zu polieren.
        Geben sie doch vor sich selbst mal zu, das die JC nichts weiter als Zulieferbetriebe (Zuhälter) der Dumpinglohnindustrie und der Asozialindustrie bestehend aus Maßnahme- und Fortbildungsträgern sind.

        Es gibt doch nachweislich gar nicht so viel Arbeit, wie sie hier schon wieder zu suggerieren versuchen. Scheinbar machen sie sich noch nicht mal die Mühe einfach mal zu lesen, was hier schon alles in ihre Richtung geschrieben wurde, statt dessen ziehen sie sich in ihre Schmollecke zurück, wie ein renitentes Kleinkind, und nehmen die Realitäten überhaupt nicht wahr, das haben Kleinkinder auch so an sich.

        Genau da ist doch einer der Knackpunkte von Hartz IV. Solche unreflektierten Leute wie sie erlangen in Hartz IV eine enorme Machtfülle über abhängige Menschen, und das was dann massenweise passiert ist logischerweise, dass diese derart einfach gestrickten Leute auf Sozialfälle losgelassen werden.

        Das ist eine riesengroße Sauerei, auch das, was sie hier schon wieder ohne Ende und Punkt und Komma vom Stapel lassen. So Leute wie sie dürften allerhöchstens Maschinen bedienen oder Akten sortieren, nicht aber im Sozialbereich arbeiten.

        Sie und viele ihrer ach so tollen Kollegen haben definitiv den falschen Beruf gewählt, bzw. sie hätten ihn niemals bekommen dürfen, nicht aber Inge Hannemann, denn die hat im Gegensatz zu ihnen ein Gewissen und ist momentan wohl ziemlich die Einzige echte Sozialarbeiterin, was für sie wohl einfach zum Schimpfwort verkommen ist, weil sie nur fett steuerfinanzierter Erfüllungsgehilfe eines Unrechtsregimes sind. Und da wären wir dann wieder nicht weit entfernt von 1933, ja ja. das ist aber nicht die Schuld der Betroffenen, wie sie hier suggerieren wollen. sie treiben das System voran.

        Sie sollten sich was schämen, aber nicht mal dazu sind sie fähig!!!

      • All diese Reaktionen zeigen doch wieder genau das Problem, welches ich angesprochen habe. Niemand von Ihnen hat eine Ahnung wie ich arbeite, welche Vorbildung ich habe und so weiter….alleine schon aus der Tatsache heraus, dass ich Mitarbeiterin der BA bin soll ich mich „grundsätzlich schämen und bin eigentlich bloß zum Akten sortieren geeignet, unreflektiert und dumm, agiere als Zuhälter…“ Diese Diskussion begibt sich wiedermal auf „Bild-Niveau“. Von daher muss ich wohl davon ausgehen, dass jegliche Gesprächsbereitschaft hier nicht gefragt ist. Positive Beispiele sind auch nicht gefragt und berücksichtigt, es ist immer nur alles schwarz und weiß. Wenn man davon ausgeht, dass es sowieso keinerlei gute Arbeitsstellen gibt, jeder einem was böses will und die BA bzw. das Jobcenter eh NUR Mist macht ist das Ganze doch eh zum scheitern verurteilt. So ändert sich bestimmt nichts. “ Wie man in den Wald reinruft, so schallt es auch wieder heraus“ . Höflichkeit und Verständis ist meine oberste Arbeitsmaxime. Könnten sich manche von Ihnen auch zulegen. PS: An jeder Stelle wo ich von mir gesprochen habe, bin ich der festen Überzeugung, dass es auch auf andere Kollegen zutrifft. Und schließlich geht es in dem Ober-Thema, der Pressemeldung der BA, darum, dass man nicht einfach so tun kann als würden nicht hunderte von Mitarbeitern durch diese ständigen Vorwürfe in Mitleidenschaft gezogen.

      • @AV2

        wie naiv muss man eigentlich sein, wenn man wie sie meint, weil sie und einige andere ordentlich und rechtschaffen für die BfA arbeiten, wäre das Unrechtsregime „doch gar nicht so schlimm“?

        Ich sags ihnen ganz direkt: In meinen Augen sind sie intellektuell gar nicht fähig zu begreifen, wem und was sie da dienen. Und so Jemand will mir erzählen, was richtig und falsch ist bzw. mir vorschreiben wollen, wie ich mein Leben zu führen habe?

        Dieses diskutieren mit ihnen ist einfach nur noch krank und widerlich, ich werde euch jedenfalls bekämpfen, wie und wo ich nur kann, und an dem Tag, wo sich dieses Land wieder zum Besseren wendet, werde ich da sein und euch Menschenschinder aus euren Löchern zerren, da könnt ihr dann noch so sehr lügen und flennen, das ihr gar nicht so schlimm wie die anderen gewesen wäret. Ich glaube ihnen das Heute schon nicht, denn was sie hier schreiben sagt mir, das sie ein ganz besonders böser Fall sind, weil sie einfach gar nichts begreifen.

  43. Liebe Frau Hannemann,
    das, was Sie anprangern ist von Anfang an ein absichtlicher Konstruktionsfehler in der Gesetzgebung gewesen und innerhalb der BA weiß man das bestimmt schon lange. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass solche Praktiken, von denen Sie berichten, ein Teil des ganzen Beschäftigungsmärchens sind, der uns schon seit Jahren auftischt wird.
    Auf der einen Seite stehen nämlich gebrochene Menschen, die um ihre kämpfen müssen und die sich oft gar nicht mehr dessen bewusst sind, dass sie so etwas wie eine Würde und Rechte haben. Genau diese Menschen werden ja schliesslich schon seit über 10 Jahren öffentlich als Schmarotzer diffamiert, denen man alles zumuten darf, damit sie arbeiten gehen.
    Auf der anderen Seite sitzen Menschen wie Sie, die ganz genau wissen, dass es in Deutschland nur noch Jobs und Beschäftigungsmassnahmen gibt, aber keine richtigen Arbeitsplätze mit den dazu gehörigen Sicherheiten. Sie müssen jedoch dafür sorgen, dass sich genügend Kanonenfutter für diese Jobs und Massnahmen findet und den Schreibtischtätern im Wirtschafts- und Arbeitsministerium ist es völlig egal wie Sie das schaffen.

    Die Reaktion der BA zeigt also eigentlich nur, dass man sich dieser ganzen Problematik sehr bewusst ist und Angst davor hat, dass das Thema weiter aufgebauscht wird. Das ist aber tatsächlich die größte Schwachstelle der ganzen Gesetzgebung und das kriegt auch jeder halbwegs aufklärte Jobcenterkunde mit, der nicht alles mit sich machen lässt. Früher oder später haben nämlich die meisten Arbeitsvermittler ein massives Problem damit einem zu erklären weshalb sinnvolle Massnahmen und Qualifizierungen von der Gesetzgebung gar nicht unterstützt werden.

    Das ist aber immer genau der Moment, wo es allzu auffällig wird, dass das Ganze eigentlich nur dafür da ist, um die Betroffenen zu erpressen und um sie als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen. Es muss also noch mehr Menschen geben, die das verstehen, denn dann haben wir vielleicht tatsächlich eine Chance, um die Gesetzgeber dazu zu zwingen für uns alle bessere Arbeitsmarktgesetze zu machen.

    • Manul,

      HartzIV,
      also die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe, war kein Konstruktionsfehler, sondern ein Rechenfehler.
      Schröder glaubte dem Land so Geld sparen zu können, zudem wurde es ein gut einsetzbares Mittel, um die Arbeitslosenstatistik fälschen zu können.
      Man hatte sich einfach nur verrechnet.
      Und heute?
      Die Arbeitslosigkeit steigt beständig, weshalb die Regierung, die nun wiederum versuchen muss Gelder ein zu sparen, sich immer neue Anordnungen, Gesetze einfallen lässt, um die Verlierer dieses Landes noch mehr ausbluten zu können.Berechnung der Transferleistung,(Vorgabe vom BVerfG wurde nicht eingehalten , insbesondere die Berechnung für Kinder, (Einsparpotential), Sanktionen, trotz steigender Mietpreise, gleichbleibende KdU , gesenkte Zahlung bei Renovierungkosten, Ablehnung von Darlehen für Elektrogeräte, teilweise lässt man sich die Kaution zurück zahlen etc etc

      • Rechenfehler ist ein gutes Stichwort. Wenn AV2 sagt: „das Controlling der BA gibt keine Kennzahl dafür her, die das Sanktionsgeschehen abbildet und fordert“ so ist das insoweit falsch, als daß es zwar inzwischen nicht mehr direkt zugegeben wird, daß mittels „Sanktionen“ Einsparungen erzielt werden. Es werden aber nach wie vor jährlich erneut Einsparungen von den „Jobcentern“ verlangt, und die einzigen Mittel, die dazu „taugen“, sind doch nur Leistungsverweigerung (z.B. Antrag nicht mehr auffindbar) oder „Sanktionen“. – Oder werden die Hilfeempfänger etwa gebeten, zu spenden?

        – Und man glaubte sicher nicht wirklich, Gelder ein sparen zu können durch die Einführung von Hatz4, sondern das war reine Propaganda.
        Und damit von dieser Propaganda wenigstens etwas bleibt, versucht man seitdem immer „besser zu werden“ = immer weniger Geld auszugeben = die Leistungsberechtigten zu bescheißen, auf Deutsch gesagt.

  44. Sehr geehrte anonymen Damen und Herrn von der BA,

    ich bin empört über Ihre unsachliche Argumentation und den primitiven Schreibstil, den Sie gegen Frau Hannemann losgelassen haben. Ich werde Ihnen hier KEINE weiteren Argumente aufzählen geschweige denn von meinem persönlichen Erleben berichten, warum das SGB II die Grundlage für eine riesengroße Schande in diesem Land ist. Denn Sie kennen alle Gegendarstellungen und Berichte über die Schandtaten durch das Politikum des SGB II, und ich muss erkennen, Sie wollen diese nicht verstehen, und das ist das Schlimme.

    Frau B.

  45. Wer Fehler findet Freut euch Drüber ;-D …
    Leider Kenn ich das Was uns die Frau Hannemann da sagen will nur berkäftigen. ich hattte mal die Möglichkeit 2 Monate in der agentur für arbeit zu arbeiten. Leider Musste ich als Behinderter Mensch da auch viele dinge erleben und auch erfahren die ich nicht wollte. Zumal ich aus gesundheitlichen Gründen ein starker schwitzer bin … laut der abteilung wo ich war „sowas gibt es nicht “ BLA BLA … ich habe mich dann auch im internen forum der BA beschwert und 3-2-1 war der monat rum ob wohl es hieß das es weiter geht war der Vertrag dann nach der befristung von 2 Monaten ausgelaufen urplötzlich war … nun ja

    seit dem bin ich auf dem AMT für arbeit was mich ja gekündigt hat irgendwie nur noch futter … ich werde von maßnahme zu maßnahme geschickt aber vernünftige angebote für arbeit bekomme ich nicht … wenn ich mich nicht verrechnet habe und sonst alles gut ist hat das arbeitsamt an mir mit maßnahmen und weiterbildungen gut 35.000 € Verbraucht …. und das nur in 3 Jahren und ein bissel also seit 1.1.2010 bis heute (17.6.2013) und mit den Bezügen weil ich noch zu hause Lebe werde ich so knap gehalten das ich ca. 70 € im Monat zur verfügung hab … aber kaum das man mal was Spart und wenn es nur 100 € sind wird gleich erstmal das geld gestrichen weil man wissen will wo das Geld her Kommt und und und und …. …. und seit dem ich vom amt Geld bekomme wegen Hartz 4 und so … bin ich deutlich öfter krank als ich sonst vohrer war … zu meinen 10 schuljahren hab ich 86 Krank tage gesamt … seit dem ich geld vom amt bekomme sind es Deutlich mehr. ich habe allergin entwickelt auf Zeug was eigendlich gesund ist und und und …. … wie man es hier sagt

    HARTZ 4 MACHT KRANK

    Gruß

    DAS_OSSI

  46. Als Reaktion auf die Presseinfo 035 der BA vom 14.6.2013, habe ich ein Schreiben an die Vorstände und gleichlautend an die Pressestelle der Bundesagentur für Arbeit gerichtet. Hier der Text meines Schreibens an die BA in Auszügen:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wodurch wird dem öffentlichen Ansehen der Bundesagentur für Arbeit, übergeordneten politischen Instanzen und im weitesten Sinne, dem gesamten deutschen „Sozialsystem“, wohl mehr Schaden zugefügt?

    Durch die leicht zu widerlegenden Vorwürfe und unhaltbaren Unterstellungen an Frau Inge Hannemann, wie sie von der Bundesagentur für Arbeit mit einer aktuellen Pressemitteilung vom 14. Juni 2013 ergangen sind?

    Oder – durch sachliche, kompetente und unzensierte Aufklärung der Öffentlichkeit, seitens mehrerer ehemaliger Fallmanager und Sachbearbeiter von unterschiedlichen Jobcentern, u.a. aus der Führungsebene? (Also nicht, wie die Pressemeldung den Anschein erweckt, nur von Frau Hannemann.)

    Herr Norbert Wiersbin beispielsweise, war selbst über 30 Jahre lang in der Arbeitsmarktpolitik aktiv tätig als Fallmanager und Personalratsvorsitzender eines kommunalen Jobcenters und bekundet in einem offenen Brief seine Solidarität mit Frau Hannemann. Auszüge aus dem offenen Brief von N. Wiersbin:

    „Ich bin inzwischen aus dem Dienstverhältnis ausgeschieden, ich konnte es mit meiner Ethik und mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, an der Verelendung großer Bevölkerungsschichten mitzuwirken. Ich konnte die Ungerechtigkeit und die Unmenschlichkeit nicht mehr ertragen, mit der dieses System beseelt ist und das den Betroffenen wie den Akteuren auf der anderen Seite des Schreibtisches die Seele, die Menschlichkeit raubt.“ – N. Wiersbin

    Quelle: http://norbertwiersbin.de/offener-brief-solidaritat-mit-inge-h-2/

    Angesehene Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, sowie zahlreiche ernstzunehmende unabhängige Medien und nicht zuletzt, die Betroffenen selbst, bestätigten und kritisieren in präziser Weise, die menschenverachtende und -unwürdige Behandlung von Hartz IV Empfängern, durch teilweise völlig ungerechtfertigte Sanktionsmaßnahmen, die den Betroffenen jegliche Lebensgrundlage entziehen und bringen unwürdige und völlig sinnfreie Beschäftigungs- und „Disziplinierungsmaßnahmen“, die weit davon entfernt sind „Förderung“ genannt werden zu können, ans Licht der Öffentlichkeit.

    Jeder nicht unmittelbar Betroffene, muss sich nur die Mühe machen und Willens sein, diesen nicht mehr länger tolerierbaren, offenkundigen und erwiesenen Sachverhalt, zur Kenntnis zu nehmen!

    Hartz-IV ist in JEDER Bildungsschicht anzutreffen. Bildung und Fleiß, schützen hierzulande wie andernorts, NICHT vor Armut oder menschenunwürdiger Behandlung! Das ist schlimm genug aber nicht alleine der ausschlaggebende Punkt – der da wäre:

    Jeder Mensch – unabhängig von Bildungsstand, Alter, Hautfarbe, Gesinnung und Herkunft, hat ein unantastbares GRUNDRECHT, auf ein menschenwürdiges LEBEN, nicht nur eine behördlich, zu reglementierende „DASEINSBERECHTIGUNG unter bestimmten Auflagen“!

    Wir sind fühlende und denkende Menschen, mit einem per Grundgesetz gewährten Recht auf ein unversehrtes Leben in Freiheit und keine Leibeigenen des Staates, irgendwelcher Institutionen, Konzerne oder Banken!

    Herr Wolfgang Nešković – Richter a.D. – nennt in einer Bundestagsrede die Sanktionen von Hartz IV Empfängern „Minimiertes Menschenrecht“! (Auszüge aus der Rede – Quelle: http://www.wolfgang-neskovic.de/artikel/minimiertes-menschenrecht)

    Was sich bei der Anwendung der Hartz-IV-Regelung durch die Bundesagentur für Arbeit, vor unseren Augen abspielt, ist ein gesellschafts- und sozialpolitischer SKANDAL aller ersten Ranges, der von NIEMANDEM hierzulande wortlos geduldet und hingenommen werden kann! Erst recht nicht von unseren VOLKS-Vertretern!

    Die Formulierung in der Pressemitteilung, Frau Hannemann würde „tausende Mitarbeiter der Jobcenter gefährden“, liest sich für den Bürger wie eine schwerwiegende Unterstellung, er würde aufgrund der mittels Frau Hannemann erlangten Erkenntnisse über die Vorgänge bei der BfA, nun automatisch zu einer Gefahr für Leib und Leben der Mitarbeiter von Jobcentern und Behörden werden.

    Offen gestanden, empfinde ich diese Formulierung nicht nur als Diffamierung von Frau Hannemann, sondern gleichzeitig eines großen Teils der Bevölkerung. ,,,,

    Dass außerdem die den Bürgern zugänglichen Informationen und die fast schon als „traditionell“ zu bezeichnende Vorgehensweise der Bundesagentur für Arbeit ganz offensichtlich den Tatsachen entsprechen, wurde gerade erst wieder durch eine aktuelle, haarsträubende Meldung bestätigt:

    „Nothilfen können mit ALG-II-Leistungen verrechnet werden“ – 14.6.2013

    Hochwasseropfer, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, riskieren demzufolge bei der Annahme von Spenden und Geldern aus der „Hochwasser-Soforthilfe“, dass diese Sonderhilfsleistungen mit der Hartz-IV-Regelleistung verrechnet werden „dürfen“!

    „Neues Deutschland“ hat auf Nachfrage beim zuständigen Ministerium folgendes in Erfahrung gebracht – Zitat:

    „Im Ministerium gab man sich auf nd-Anfrage bedeckt. Doch dann am späten Nachmittag die Überraschung: Eine entsprechende Anweisung des Ministeriums sei bereits ergangen, so eine Sprecherin des Ministeriums. Ein Rückruf bei der BA bringt dann die Bestätigung. Das Schreiben ist offenbar wirklich rausgegangen, allerdings direkt an die Jobcenter. Dort steht, dass es Hilfen zur Erstausstattung nur gibt, wenn »diese Kosten weder durch eine Versicherung noch durch ein anderweitiges Nothilfeprogramm erstattet werden«. Das bedeutet: Sonderhilfen werden doch angerechnet.“ – Zitat Ende
    Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/824418.hartz-iv-chaos-bei-hochwasserhilfen.html

    Zuerst „rettet“ man die Opfer aus ihren überfluteten Häusern vor dem Ertrinken, um sie dann dem Hungertod preis zu geben, indem man ihnen über eine Kürzung der Regelleistung etwaige Geldspenden und Soforthilfen sofort wieder wegnehmen möchte! Dies nenne ich eine zusätzliche, potentielle und völlig bewusste GEFÄHRDUNG der ohnehin schon restlos „ausgebluteten“ Opfer, die unverschuldet vor dem NICHTS stehen!

    WAS BEZWECKT MAN MIT SO EINEM „SOZIAL“-SYSTEM? und
    WO KANN MAN DIE PRESSEMELDUNG DER BfA ZU DIESEM EMPÖRENDEN VORGANG NACHLESEN?

    Darüber hinaus bitte ich um Klärung folgender, sich zwangsläufig aufdrängender Fragen:

    Erlaubt es unser Strafrecht, einem Strafgefangenen, das Essen vorzuenthalten – oder zu rationieren – den Strom und die Heizung abzustellen und die Arzneimittelversorgung einzustellen, wenn dieser sich weigert, eine bestimmte „Arbeit“ auszuüben, oder dies aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung nicht kann?

    Können Strafgefangene also in Kürze damit rechnen, aus der Haftanstalt „hinausgeworfen“ – quasi zwangsgeräumt – zu werden, wenn sie zum wiederholten Male „UNGEHORSAM“ waren?

    Auszug aus dem Artikel „Hungern ist die halbe Miete“ – Süddeutsche Zeitung, 31.10.2012, Zitat:

    „536 Euro kostet die Münchner Zweizimmerwohnung des Hartz-IV-Empfängers. Zu teuer sagt das Amt und streicht den Mietzuschuss um 100 Euro. …. Inzwischen leidet auch seine Gesundheit. … Der Fall habe ihn persönlich sehr berührt, sagt (Anwalt) Tandler. …. Der Mann habe in der Zeit bis zum Prozess oft tagelang nur sehr wenig oder gar nichts zu essen gehabt. „Und offenbar ist es ihm auch nicht mehr möglich, regelmäßig mit seiner chronischen Erkrankung zum Arzt zu gehen“, sagt der Anwalt. Es sei grotesk vom Jobcenter, von seinem Mandanten Leistungen zu verlangen, die er in München kaum erbringen könne: „Schon für einen normalen Gehaltsempfänger ist es in München sehr schwierig, eine Wohnung zu finden – das gilt erst recht für eine Person, die ausschließlich von Sozialleistungen leben muss.“ – Zitat Ende
    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hartz-iv-empfaenger-in-muenchen-hungern-ist-die-halbe-miete-1.1510761

    Ihrer Stellungnahme und Beantwortung meiner Fragen, sehe ich mit großem Interesse entgegen und verbleibe mit freundlichen Grüßen – I. Schlusser

  47. Sehr geehrte Frau Hannemann,

    lassen Sie sich von dieser Hetz- und Schmutzkampagne der Bundesagentur für Arbeit nicht unterkriegen oder sogar mundtot machen! Sie sprechen die Wahrheit aus und haben den Mut dazu, die Mißstände und Ungerechtigkeit des Harzt-IV-Systems öffentlich anzuprangern. Die total überzogene Reaktion der BA für Arbeit zeigt doch geradezu überdeutlich, dass Sie da einen empfindlichen Nerv getroffen haben.

    Es ist spiegelbildlich für dieses neoliberale System, dass daraus natürlich wieder die falschen Schlußfolgerungen gezogen werden: anstatt Fehler einzugestehen, gebährdet sich die BA wie ein tollwütiger Hund, den man in die Ecke getrieben hat und der jetzt um sich beißt. Und alles nur aus dem einen Grund: weil sie GANZ GENAU WEISS, dass sie ein System des Unrechts vertritt, dies aber nicht wahrhaben will!

    Aber der Dreck mit dem die BA SIe (Frau Hannemann) bewirft, kann Ihnen nichts anhaben, denn er wird wie ein Bumerang auf die anderen zurückfallen. Sie sind weder ein Nestbeschmutzer noch eine Diffamiererin, sondern eigentlich eine Heldin.

    Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen.

    Herzlichst

    Kassandra72

  48. Presse BA:
    „Weder widerspricht die Grundsicherung („Hartz IV“) dem Grundgesetz, noch verletzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter durch ihre tägliche engagierte Arbeit die Würde der Kunden“

    Dazu:

    WARUM HARTZ IV VERFASSUNGSWIDRIG IST

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/warum-hartz-iv-verfassungswidrig-ist-9001455.php

  49. Ich finde das, was hier geschrieben wird äußerst peinlich, dumm, beleidigend, naiv und dreist! Was Frau Inge Hannemann sich bei SternTV geleistet hat, ist unter aller Sau! Die Agentur für Arbeit reagiert.. na, klar! Welcher Arbeitgeber, welche Institution, was auch immer, würde keine Stellung beziehen, wird sie in der Öffentlichkeit so dargestellt??
    Leute, packt euch mal an den Kopf und kommt hier nicht immer mit dem Grundgesetz und der Würde des Menschen – mein Gott, wo lebt ihr? Existenzminimum? Seid doch erstmal froh, dass es in Deutschland ein solches Sozialsystem gibt!! Der Arbeitslose bekommt, teilweise über Jahre hinweg (in meinen Augen) genug Geld. Ich befand mich in einer ähnlichen Situation und kam damit gut klar.
    Aber letztenendes half nur: Aufn‘ Arsch setzen, Arbeit suchen (ja, leider auch im Niedriglohnsektor – als Übergang?! Vollkommen zumutbar!!), leben lassen!
    Dieser Weg steht jedem frei!
    Schaut euch mal die Sozialsysteme anderer Länder an… in den USA gibt es 5 Jahre lang Arbeitslosengeld.. die Tage werden einzeln abgezählt.. danach gibt es nichts mehr, nada, niente!!!!!!!

    Dieses ständige Gemeckere geht mir auf den Keks, wieso packt ihr nicht all euren Hass und eure Energie in etwas sinnvolles?

    Merkt euch eins: Ihr seid für euch selbstverantwortlich, nicht der Steuerzahler, der täglich für euch knüppeln geht.

    Und eins hoffe ich auch und zwar, dass Frau H. nie wieder in eine Einstellung mündet! Jeder, wirklich jeder Arbeitgeber hätte sie freigestellt. Ein solches Verhalten kann nicht geduldet werden!

    Ich bin schockiert darüber, was für Menschen in diesem Land leben. Packt euch an eure eigene Nase!!! Lächerlich!

    • TROLL!
      oder versucht hier jemand, der schon öfters bloßgestellt wurde, nun wieder unter anderem Pseudonym
      rumzustänkern?
      Diese Frage sollten Sie sich einmal stellen:“wieso packt ihr nicht all euren Hass und eure Energie in etwas sinnvolles?“

      • Tanguero,

        Sie versuchen immer wieder einige User hier unter Verdacht zu stellen, wie sich heraus stellt, auch dieses Mal zwecklos!
        Was bezwecken Sie damit?
        Eines sei hier einmal ganz klar gesagt!
        Niemand, der auch nur die geringste Ahnung von HartzIV hat, wird Frau Hannemanns Aussagen anzweifeln und wenn sich Trolle wieder einfinden sollten, weshalb ignoriert man sie dann nicht?
        Was Frau Hannemann tut oder auch nicht, darüber wird schon länger diskutiert, vor allem wie sie es tut, aber niemals wurde sie inhaltlich angegriffen, deshalb solltebn Sie nicht hinter jedem Busch einen Indianer vermuten!

    • Sehr geehrte jetzt

      Wie kann es sein, dass Sie die selbst IP-Adresse wie die Bundesagentur für Arbeit haben … Zufall? Nun musste ich doch lachen …!

      195.88.117.150
      IP: 195.88.117.150
      Hostname: relay22.arbeitsagentur.de
      ISP: Bundesagentur fuer Arbeit
      Organization: Bundesagentur fuer Arbeit
      City: Region:
      Country: Germany – See more at: http://www.iplocationfinder.com/195.88.117.150#sthash.3ubB0mt7.dpuf

      jetzt
      Email-Adresse auf Wunsch Schreiberin der BA entfernt und auch zum Schutz dieser!
      195.88.117.150

      • Ach Frau Hannemann,

        wie sind Sie doch gemein 😉 !

        Danke!

      • Nett, dass die E-Mail Adresse doch veröffentlicht wird! Ich bitte den Teil davon zu entfernen und sich korrekt zu verhalten, so wie Sie es wünschen, Frau Hannemann!

      • die BfA und deren Lakaien sind doch wirklich nicht mehr ernst zu nehmen, nächstes dümmliches Beispiel ist dieser „jetzt“ Kommentar

        @jetzt

        das was Frau Hannemann und Stern-TV sich „geleistet“ haben, ist, einfach nur die Realität von Hartz IV abzubilden, nehmen sie das mal zur Kenntnis. Für die Betroffenen selbst ist dabei eigentlich nichts Neues berichtet worden und für mich war die Sendung gemessen an der Realität in den Jobcentern eher noch viel weich gezeichnet. Das sich auf diese harmlose Sendung hin die BfA in offizieller und mehr als dummer Presseerklärung blamiert und sie sich genötigt sehen, derartige unreflektierte Plattheiten im Sinne von Bild und Co zu veröffentlichen, zeigt immer deutlicher, das sie entweder in einem Paralleluniversum leben oder einfach nur noch rücksichtslos, korrumpiert und menschenverachtend sind!

      • Großartig,

        die Stilblüten (bei) der BA.

        Dieses „Lehrstück“ an Infantilität beleidigt den Intellekt aller Betroffenen.

        Und mit SOWAS soll man in den Diskurs??

        Lachhaft…

      • @jetzt,

        dann verhalten Sie sich erst einmal korrekt !

      • Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

        Orson Welles

        Mehr ist zu der dümmlichen Einlassung und dem noch dümmlicheren Vorgehen (schon mal was von IP und Verschleierung derselben gehört, @jetzt?) nicht zu sagen.
        Oder doch, dazu zitiere ich den Kommentator H-W:

        Dieses “Lehrstück” an Infantilität beleidigt den Intellekt aller Betroffenen.

      • Sehr schon dass sich hier beweisbar zeigt, wie sehr, bzw. inwiefern einige Mitarbeiter der BA, mit den Ansprüchen der BA konform gehen.
        Und das Ergebnis daraus, das sich in rechtswidriger Behandlung bis hin zu langfristiger Schädigung Leistungsberechtigter niederschlägt, zeigt Frau Hannemann auch sehr schön auf. Von den völlig unnötigen, den Steuerzahler belastenden Gerichtskosten die diese BAler verursachen einmal ganz abgesehen. 🙂

      • Zitat:

        „Leute, packt euch mal an den Kopf und kommt hier nicht immer mit dem Grundgesetz und der Würde des Menschen – mein Gott, wo lebt ihr?“

        Soviel zur Haltung der Arbeitsagentur zu Grundgesetz und Menschenrechten.

        Vielen Dank für diese Selbstentblößung.

      • „Sehr geehrte jetzt

        Wie kann es sein, dass Sie die selbst IP-Adresse wie die Bundesagentur für Arbeit haben … Zufall? Nun musste ich doch lachen …!“

        Als Admin eines Reiterforums habe ich Erfahrung mit Fake-Mitgliedern und IP-Adressen und möchte auch mitlachen .. der war gut … grins.

    • „Merkt euch eins: Ihr seid für euch selbstverantwortlich, nicht der Steuerzahler, der täglich für euch knüppeln geht. “
      Wichtig ist, dem Steuerzahler auch mal deutlich zu machen,
      welchen Anteil die “Sozialschmarotzer” überhaupt erhalten!
      2012 wurden 552 Mrd. an Steuern eingenommen.
      Die Kosten für ALG II (inkl. Kosten für Unterkunft und Heizung) betrugen 24,6 Mrd.,
      was einer Quote von nur 4,4 % entspricht!
      Diese Gelder fließen fast vollständig und sofort in die Wirtschaft und führen damit natürlich auch zu einem Steuerrückfluss von zig Millionen (Mehrwert- und Verbrauchssteuern),
      d.h. netto liegen die tatsächlichen Kosten sogar wesentlich niedriger.

      Zum Vergleich: Der Verteidigungsetat in Höhe von 32 Mrd. entspricht 5,8%
      (und was damit “geleistet” wird, kann jeder selbst beurteilen!)

      Hinzu kommen die enormen Verwaltungskosten, von denen auch noch „solche Individuen“,
      wie Sie aus UNSEREN Steuermitteln bezahlt werden!
      Aber es müssen natürlich auch die Kosten betrachtet werden, die erst durch das
      SGB II entstanden sind und vermeidbar gewesen wären, wie z.B. die Kosten der Sozialgerichte,
      Erhöhung der Gesundheitskosten (Depressioenen, etc.), die zusätzl. Industrie der Maßnahmenträger,
      , Subventionen (bei Aufstockern, “Eingliederungszuschüsse..) etc., etc.
      Jedoch können wir hier keine Aufklärung und konkrete Aufrechnung erwarten, denn es steht
      jetzt schon fest, dass diese Kosten in keinem Verhältnis zum (vermeintlichen) Nutzen stehen.

      • Dem Schreiberling jetzt hat man die verkehrte Software aufgespielt, die stammt aus dem SGBII(Gehirnwäsche) und nun kann er nicht mehr anders!LOL

      • Dass du dir trotz dieses pubertären „Geschwätz“ die Mühe machst, und versuchst inhaltlich darauf einzugehen, ist dir hoch anzurechnen.
        Danke dafür.

        Mit ernsthaftem, etwas anderem als leeren Phrasen als Antwort in der Sache, wenn überhaupt, denn zu mehr langts dann doch nicht von diesen Hannswürsten , rechnest du sicher selber nicht …

        Gruß,
        H.-W.

    • In den USA gibt es nur 5 Jahre lang Arbeitslosengeld?
      Schlimm genug, wenn arbeitslose Menschen dort so fallengelassen werden, nachdem sie von der Wirtschaft nicht mehr gebraucht werden.

      In Afrika leben die Menschen in Lehmhütten und haben AIDS.
      Müssen wir deswegen auch bald alle in Lehmhütten umziehen und AIDS bekommen?

      • Keine Sorge; mit einen extrem ineffektiven Gesundheitssystem ist die Sozialausgaben Quote dort viel höher als man jetzt denken vermag, man sollte auch mit herein rechnen das die Ausgaben für Gefängnis-aufhalte viel höher sind, eben auch deswegen das die USA kein Sozialstaat europäischer Couleur sind . Und auch der Lebensstandard der nicht sozialleistungs-beziehenden Mittelschicht in der Regel geringer ist als in Deutschland.

    • …also „jetzt“ – das ist aber schon sehr schlecht recherchiert und einseitig, was du hier schreibst. Im Detail mag ich da gar nicht drauf eingehen, aber zumindest zu Deiner „Moralkeule“ habe ich schon was zu sagen:
      Natürlich sind wir für uns selbst verantwortlich. Mein Lebensglück hängt soweit als möglich von meinem eigenen Tun ab. Da gibts da vielleicht einige, die wirklich keine Lust haben zu arbeiten, aber ich mache in der Realität mit den Betroffenen eher die Erfahrung, dass sie einfach durch irgendwelche Netze und Schubladen gerutscht sind und dann irgendwann in der Hartz IV_Schleife festhängen. Und da gibts echt mit zunehmendem Zeitfaktor immer schlechtere Vermittlungsoptionen. Sei froh, dass du noch mal in Arbeit eingemündet bist.
      Manchmal machen auch ganz persönliche Schicksalsschläge, die nicht kalkulierbar sind, eine soziale Sicherung, ein „Netz“ schon wichtig.
      Und wenn ich als „geknüppelter Steuerzahler“ schon jeden Monat Kohle dafür abdrücken muss, dass der Staat seine Ausgaben davon – auch ins Soziale Netz und somit auch zu MEINER Sicherheit! – tätigt, dann möchte ich doch schon die Gewissheit haben, dass ich auch im ALG II-Bezug oder im SGBXII-Bezug einigermaßen klar kommen könnte und mich nicht wie der letzte Dreck fühlen muss.
      Es gibt faktisch genug Gründe, die belegen, dass die Sozialliestungen so wie sie aktuell angesetzt sind und auch die Art WIE es zur Auszahlung kommt, absolut nicht mit der Verfassung und den Grundrechten übereinstimmen. Es ist wirklich schon dreist, was anderes zubehaupten.
      Und wenn du behauptest, dass du keine Geldprobleme hattest, dann hast du bestimmt auch die KdU in voller Höhe übernommen bekommen und nicht mangels Alternativen monatelang draufgezahlt. Im Schnitt bleibt bei einem Singlehaushalt nach Abzug der im RS enthaltenen Fixkosten ein Betrag von rund 290 EUR/Monat (= 4,5 Wochen) übrig. Das macht dann knapp 65 EUR pro Woche. bzw. knapp 10 EUR/Tag. Klingt viel. Ist aber wenig, denn neben Essen und Trinken muss damit auch der Bereich Fahrkosten, Kleidung, Schuhe und man höre und staune „Rücklagenbildung“ für Anschaffungen wie z.B. Waschmaschine etc. bedient werden. Die gibts nämlich nur einmal als Erstausstattung. Danach darf ich noch ein Darlehen beantragen, wenn sie mir kaputt geht. Das kann man mal ein paar Monate lang machen, aber dauerhaft führt das zu Ver- und Überschuldung, zwangsweise verordnet quasi. Ich hoffe, dass du nie in die Situation kommst feststellen zu müssen, dass die Defizite in der aktuellen Sozialgesetzgebung nebst Auswüchsen in der tatsächlcihen Sachbearbeitung tatsächlich wahr sind und nicht nur Pressekram.

      Und bevor also nun weiter moralisch hohe Ansagen in die Diskussion einfließen, bitte eins bedenken: Selbst wenn ihr Euch für Leistungsträger der Gesellschaft haltet, wir sind eine Solidargemeinschaft und haben als solche schon den Schwächsten im Fokus zu haben. Wem das nicht passt, der sollte das Land verlassen. Und dann kann ich aus der täglichen Praxis nur feststellen: Hier muß eine (laute!) Stimme sein für die letzten am Rande der Gesellschaft.

    • jetzt,

      viele, wenn nicht sogar die meisten HartzIV Empfänger, haben/hatten es mit Ihrem Kaliber zu tun!
      Ist Ihnen nicht bewusst, dass Sie Ihre eigenen Kollegen in Gefahr bringen(nicht Frau Hannemann), denn nachweislich belügen Sie die Öffentlichkeit und diffamieren hier die HartzIV Empfänger, weil, wenn sie sich an Sie wenden würden, Sie ihnen keinen Arbeitsplatz vorweisen könnten, der ihnen ein eigenverantwortliches Leben ermöglichen würde.
      Befürchten Sie nicht, dass die Leistungsbezieher eines Tages so reagieren, wie Hunde es tun, wenn sie in die Ecke gedrängt werden, Sie wissen, der treuste Hund beisst dann zu!
      Es reicht von Menschen , deren Stärke nur darin besteht andere Menschen zu erniedrigen,unmenschlich behandelt zu werden, welche jederzeit bereit sind Leistungsempfänger sterben zu lassen!
      Wird diese Unmenschlichkeit von den Täter noch veröffentlicht, gehen sie ein großes Risiko ein, Sie provozieren die in Armut Lebenden…ob das gut geht und nicht irgend ein SB darunter leiden muss, wagen ich gar nicht darüber nach zu denken!
      Nachweislich kommt Ihr Schreiben von der Bundesagentur für Arbeit, welches an die Presse weiter gegeben werden sollte, denn genau Sie bestätigen Frau Hannemanns Aussagen!
      Ganz sicher wird sich die Bundesagentur für Arbeit davon distanzieren (müssen),nur glauben wird ihr niemand, denn Sie haben zu deutlich gemacht, wie dieses Moloch BfA tickt!

      Danke!

    • „Leute, packt euch mal an den Kopf und kommt hier nicht immer mit dem Grundgesetz und der Würde des Menschen – mein Gott, wo lebt ihr?“

      Viel besser kann man seine Gesinnung nicht deutlich machen. Der Stil ist genau so schlicht – eher infantil – wie die Pressemitteilung. Seid ihr da alle so unterirdisch? Wahrscheinlich nicht. Sind wohl eher nur 98% die Sie ihresgleichen nennen können…

      Typisch auch die Realitätsverweigerung; “ Aufn’ Arsch setzen, Arbeit suchen“.

      Bei faktisch – also realitätskonform – 10 millionen Arbeitslosen, denen 700.000 offene Stellen gegenüberstehen, bekommt natürlich Jeder Arbeit – aber niemals Alle.

      muuuuuhhhhaaaa rofl Loooooooool

      Das schlimmste und würdeloseste (em)finde ich, daß man sich mit derart unterbelichteten Kreaturen abgeben MUß.

      Der Souverän

    • Was für eine lausig dämliche, beschämende und peinliche Aktion. Bekommen Sie für diese Aktion eventuell einen befristeten Vertrag von der BA nun verlängert oder eine vergleichbare „Vergünstigung“ ?
      Was ist denn „jetzt“ ? Mit Ihnen wird niemand in einen Dialog eintreten. Und wer will, wird anhand von IP-Localisation (utrace.de & Co.) locker herausfinden, wo Sie sitzen.
      Sie sollten sich bei Frau Hannemann und bei den Betroffenen, die Sie in Ihrem Post bepöbelt haben, einfach nur entschuldigen. Wie wäre es ?

    • @ JETZT

      andere Leute anonym zu beleidigen, gering zu schätzen und abzuwatschen (incl. Frau Hannemann), dann für sich selber in Anspruch zu nehmen, dass die hinterlassenen Daten nicht genutzt werden, ist schon ein Witz.
      Wer ein blaues Auge fabriziert hintgerläßt auch einen Handabdruck und das Recht nach der dazu passenden Hand zu suchen.

      Warum soll denn die E-Mailadresse gelöscht werden, wenn Ihr Kommentar doch so gesellschaftlich relevant ist und Sie den Eindruck erwecken, als wenn Sie der einzige Steuerzahler hierzulande wären? Leistungsträger sind Sie sicherlich auch – oder?

      .
      Anonymität im Internet
      ==================
      Dann auch noch das Pseudonym falsch auszuwählen bzw. abzukürzen, weil Sie schreibfaul sind kann ich nicht verstehen. Sie wollten doch sicherlich
      – „JETZT muss es aber mal gesagt werden“ oder
      – „das muss JETZT doch auch mal gesagt werden dürfen“
      verwenden. Aber wenn es so wahr ist, was Sie schreiben:
      Wieso dann unter einem Pseudonym? Und dann noch ein so ausgesprochen dämliches.

      Sie sollten doch spätestens seit der Diskussion um das STOPP-Schild von Frau von der Leyen wissen, dass viele Sachen, Handlungen und Äußerungen im Internet nicht so anonym sind, wie Sie in ihrer [abwertendes SCHIMPFWORT zum selber Aussuchen] denken. Im Übrigen steht nur bei der Abgabe eines Kommentars, dass die von Ihnen eingegebene Adresse nicht veröffentlicht wird. Diese Information dürfte aber den Regelbetrieb eines Blogs betreffen und nicht bei der Suche nach Wort-Pöbeln.

      Sie hätten ja kann ja auch eine falsche oder eine Einmaladresse verwenden können.

      Wie kommt es zu so einer Fehleinschätzung ihrerseits? Es stände Ihnen ja frei einen Computer zu nuten, der nicht zum Netzwerk der Bundesagentur gehört. Z.B. im Internet-Cafe.

      .
      Steuergelder?
      ===========
      Im Übrigen wäre sicherlich auch einmal zu prüfen, ob Sie den Computer für Ihre persönliche Stellungnahme während der Arbeitszeit überhaupt verwenden dürfen. Das wären nämlich herausgeschmissene Steuer- oder Beitragsgelder. Speziell die Arbeitszeit! Zur Zeit, die Sie zum Schrieben benötigen, kommt ja noch die Zeit des Lesens, des Aufregens und des Redens mit Kollegen, um sich Ihrer Meinung zu versichern.

      Haben Sie in der Zeit, die Sie angeblich „knüppeln“ nichts besseres zu tun?
      Na Na. Lehnen Sie sich da nicht ein bisschen weit aus dem Fenster?
      Oder sollte das gar ein Auftrag Ihres Vorgesetzten (m/w) sein?

      .
      harte Arbeit
      =========
      Fallen Sie öfter so differenziert und geistreich zu Themen auf, bei denen es für andere Menschen um (lebens-)wichtige Sachen geht? Das spricht für Ihre sozialen Qualitäten!

      Mit „knüppeln“ wollen Sie sicherlich andeuten, dass Sie körperlich eine anstrengende und unterbezahlte Arbeit verrichten oder dass Sie geistig am Arbeitsplatz so stark gefordert werden, dass sie Erschöpfungszustände haben? Dann sollten Sie sich einmal mit den Arbeitsbedingungen an Ihrem Arbeitsplatz und Ihrer persönlichen Definition für Leistungsgerechtigkeit und Leistungsträger auseinandersetzen und überlegen, ob Sie Ihr Stimmgewicht nicht für andere Ziele des Lebens stärker einsetzen. z.B.:
      – gleichmäßige Verteilung der Arbeit auf die Menschen, die Arbeiten können und wollen.
      – gleichmäßige Verteilung der Löhne, Gehälter und Boni auf die Leute die arbeiten.
      Nicht nur für die Leute, die sich selber zur gefühlten Leistungselite dazurechnen.

      .
      persönliche Daten
      ==============
      In dieser Passage verlasse ich mich einmal auf die Recherche, dass die IP-Adresse die „JETZT“ zugeordnet wurde wirklich zur BA gehört und die Adresse, die in der Mail stand ebenfalls dazu gehört..

      Zweifelhaft ist zunächtst der Name: In der BA dürfte eine halbwegs strenge Nomenklatur vorhanden sein, wie eine Mailadresse auszusehen hat. (z.B.: Vorname.Nachname.DienststelleAbteilung @ Firma.de)
      Dazu scheint mir der gelöschte Name nicht zu passen.
      Ich frage mich ob „Mädchenvorname“ plus „.“ PLUS „Jahreszahl“ [at] nicht hätte stehen bleiben müssen, können oder gar sollen.

      Mit 2013 – 24 = x allerdings eine so unqualifizierte Meinung zu vertreten, klingt eher nach verrauchtem Bierstammtisch abends um 23 und nicht vormittags um 10:10.

      .
      meine These
      ==========
      Vergleicht man eine Gesellschaft oder ein Wirtschaftssystem mit einem menschlichen Körper, kann es nicht sein, dass einige Organe sämtliche Ressourcen für sich beanspruchen und die anderen (teils lebenswichtigen Organe) nur den Rest abbekommen.

      Sieht SO die Form von Gerechtigkeit aus, die Sie an Ihrer Person so verletzt sehen, dass Sie hier in dieser Weise rumpöbeln? Glauben Sie wirklich, dass ein Gesamtorganismus (Gesellschaft) auf eine lange Zeit so gesund bleiben kann, wie Sie es leider nur ansatzweise andeuten?

      Glauben Sie wirklich, dass (vgl. ertinken auf hoher See) die wichtigsten Organe, die ein Körper zu schützen hat die Beine, Arme, Finger, die Haut oder gar die Fingernägel sind, die am meisten zur äußerlichen Attraktivität beitragen? Oder halten Sie es nicht für weit sinnvoller die inneren Organe vor dem Kälteentzug durch das Wasser zu schützen und die Blutzuführ zu den Extremitäten und oberen Hautschichten einzuschränken? (Blutzufur = Wärmeverlust)

      Welche Berufe, Branchen und Lebensbereiche ich welchem Organ zuweise, brauche ich sicherlich nicht auflisten. Oder doch?

      .
      WICHTIG
      ————
      – Landwirtschaft, Ernährung, Transport
      – Gesundheit, Wohnen, Lebensfreude
      – Bildung, Bildung, Bildung
      – Unterstützung von Menschen die sich nicht selber helfen können und Ländern, die heute immer noch an den Folgen des Kolonialismus der letzten 300 bis 400 Jahre zu leiden haben.
      – Versicherungen im Sinne von Versichertengemeinschaft (Unwetter, Diebstahl, Unfall, Krankheit, Rente, etc)

      .
      NICHT GANZ SOOO WICHTIG
      ————————————–
      Diese Liste umfasst eigentlich alles, was nicht oben oder unten drin steht. Die Übergänge sind fließend und es gibt große Überscheidungen, die sich nicht verhindern lassen, weil ein LKW Lebensmittel und Baustoffe regional transportieren kann (eher sinnvoll) aber auch international (weniger sinnvoll).

      .
      UNWICHTIG
      —————
      – Entertainment ala Privat-TV (Die Liste lasse ich jetzt aber wirklich weg)
      – Forschung und Leben auf dem Mars (also nicht die gesamte Weltraumforschung)
      – Weltraumtourismus und Freier Fall aus 38 km Höhe
      – Krieg, Folter, Menschenhandel
      – Planung andere Menschen und Länder zu bevormunden und auszubeuten
      – Geschäftsmodelle zur Verschleierung von Geldflüssen
      – Firmengeflechte zur Verschleierung von Verantwortlichkeiten
      – Geschäftsmodelle, um Geschäftsmodelle zu erfinden, die nicht in die Kategorie wichtig oder nicht ganz sooo wichtig passen.
      – Versicherungen im Sinne von Geldschöpfungsmaschine (Kunde zahlt, Aktionär gewinnt, Kunde hat nur reduzierten Vorteil)

      .
      Hinweis
      ———
      Adel und Geldadel, A, B und C Promis sowie deren politische Einflussnahme auf die Gesellschaft und die Medien lasse ich zur Vereinfachung mal weg.

      .
      Gefühlte gesellschaftliche Relevanz
      ———————————————
      I.d.R. ist die gefühlte Wichtigkeit einer Branche immer dann besonders hoch, wenn man selber in ihr ist oder für sie arbeitet. (Wes Brot ist ess, des Lied ich sing.)

      Leider sind Manager vieler Branchen diejenigen, die glauben die wichtigsten Organe der Gesellschaft zu sein und gleichzeitig diejenigen, die darüber entscheiden, welche Berufsgruppe relevant ist und wieviel Geld sie damit verdienen kann.
      – Ist eine Krankenschwester unwichtig nur weil ich gerade nicht krank bin?
      – Ist ein Friseur oder Fensterreiniger nur unwichtig, weil ich gerade nicht dort bin?

      Diese Zuordnung von Wertigkeiten stelle ich in Frage.
      Die (schnell) steigenden und fallenden Aktienkurse bei „Nachrichten“ zeigen exemplarisch, wie gefühlsgesteurt diese angeblich so klaren Indikatoren der Wirtschaft sind. Letztlich macht heute der Informationsvorsprung in Millisekunden den Börsenteilnehmer zum Gewinner oder Verlierer.

      (z.B. auch die dot-com-Blase von 2000, als eine Programmierbude mit 300 Angestellten mehr Börsenwert hatte als Siemens?)

      .
      Kleine Wirtschaftskunde
      ===================
      Wirtschaftslehre ist IMMER die Lehre von der Verteilung von Ressourcen.
      Hat eine Gruppe viel / fast alles und eine andere Gruppe weniger oder fast nichts, MUSS die eine Gruppe etwas abgeben, wenn die andere Gruppe etwas bekommen soll.
      (Vergleiche: Physik:
      – kommunizierende Röhren UND
      – Gesetz von der Erhaltung der Masse

      Überträgt men beide Gesetze, führt das dazu, dass in einem geschlossenen System „Wirtschaft“ die unteren Schichten nur dann mehr Geld bekommen können, wenn die oberen etwas abgeben/zurückgeben/abgenommen bekommen.

      Wie man das nennt ist egal. Steuer, Abgabe, Enteignung, kalte Enteignung, Geldentwertung, Inflation, Krise, Revolution, Währungsreform, ….
      Die genannten Umschichtungsvarianten unterschiden sich NUR in der Steuerbarkeit (Gewaltanteile) und der geschätzen Vermutung der Teilnehmer (Angst), bei welcher Umschichtung man selber am besten oder weniger gut weg kommt … also immer im Vergleich zu Menschen der Gruppe, in die man nicht absteigen möchte, oder zu Menschen der gleichen Gehaltsklasse, Vermögen, gesellschaftlicher Status.

      Entscheidend, bei der immer mit dem Wort Neiddiskussion tituliertern Umverteilung, ist ja nicht der absolute Verlust (Beispiel: Inflation 1929 als das Brot in Milliarden bezahlt wurde), sondern NUR der relative zu anderen Menschen im gleichen Land oder zum Ausland. Sachwerte haben den ideellen Wert ja behalten (Häuser, Grundstücke, Edelmetalle, Schmuck, Fabriken, Geschäftsräume, Werkzeuge) und konnten danach weiter benutzt werden.

      .
      Zur Benutzung des Computers
      ========================
      Im übrigen darf ich Sie darüber aufklären, dass die Tastatur Ihres Computers neben dem Sonderzeichen über der Ziffer EINS auch noch weitere Sonderzeichen anbietet. Schauen Sie doch einfach mal auf den Buchstaben „Esszett“ auf der rechten Seite der Tastaur. Sollte der schon abgenutzt sein?

      Kein Wunder, dass Sie nur Aussagen treffen können. Machen Sie doch lieber Werbung für Ihre Ansicht und verführen Sie die Leute so zu denken wie sie. Bessere Lockmittel müssen Sie da aber schon anbieten als heiße Luft und methangefüllte Plastikblasen!

      .
      Noch Fragen „JETZT“?
      ==================
      Für Fragen zur Rechtssicherheit wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an ihren Innenminister. Fragen zur Informationsbeschaffung beantwortet Ihnen gerne ihr örtliches Verfassungsschutzamt und Fragen zur sozialen Kompetenz ihr designierter Wirtschaftsminister an dessen Redestil vom Bundesparteitag 2013 Sie sich scheinbar orientieren möchten. – Beide Daumen hoch. 😀
      Keine Panik: Der aktuelle mit seiner damaligen Rede 2012 tuts ersatzweise auch.

      .
      Eine Bitte zum Schluß
      =================
      Kann der Kommentar von „jetzt“ bitte ROT eingefärbt werden, damit er beim Scrollen schneller zu finden ist?
      BITTE, BITTE 😀

    • Aber das menschenunwürdige, diskriminierende und menschenverachtende Verhalten einer staatlichen Behörde BA ist zu dulden, oder wie?
      Diese Behörde verstößt täglich gegen mehrere Grundgesetze, will aber jemanden der sein Grundrecht in Anspruch nimmt für die Wahrheit bestrafen.

      Grundgesetz

      Artikel 20.

      (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

      (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

      (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

      (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist

      Denken Sie mal drüber nach!!

    • Und nun reichen wir glaich mal ein Päckchen Taschentücher herum, um die Tränen zu trocknen.
      Und Du hast auch gleich acht Millionen Arbeitsstellen im Gepäck, damit alle wieder „für sich selbst verantwortlich“ sein können, ja?

  50. Mein Schreiben vom 14.06.2013 an die Pressestelle:

    Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3 StGB) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Dies haben Sie mit Ihren falschen Aussagen gemacht!

    „Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten.“

    Meine Beschwerde gegen die BRD wegen Nichtbeachtung des Gemeinschaftsrechts (europäische Menschenrechtskonventionen) (deren Eingang bereits von der Europäischen Kommission bestätigt wurde) zeigt deutlich, dass Sie sich, im Gegensatz zu Frau Hannemann, nicht einmal annähernd daran halten:

    Das SGB II (Hartz IV) verstößt zu großen Teilen sowohl gegen das Grundgesetz, als auch dem europäischem und internationalem Recht.

    Begründung:

    Die Menschenwürde wird missachtet, denn durch Sanktionen wird das Existenzminimum bis hin zum völligen Wegfall unterschritten. Auch der Zwang zur Teilnahme an oft sinnfreien „Eingliederungsmaßnahmen“ und sonstige Forderungen schränken die Menschenwürde ein.
    Ebenso gilt die derzeitige Höhe des Existenzminimums (Regelsatz) als verfassungswidrig
    (Klage vor dem Bundesverfassungsgericht liegt vor: 1 BvL 12/12).

    Ein Verstoß gegen Artikel 1 und 2 der EMRK liegt somit vor.

    Durch die Sanktionspraxis im Rechtskreis des SGB II, können Menschen in den Hunger, in die Obdachlosigkeit, in lebensbedrohliche Krankheitsverläufe bis hin in den Tod getrieben werden.
    Auch die Behandlung der Leistungsberechtigten in Form der erzwungenen Offenlegung sämtlicher persönlicher Verhältnisse und Aufhebung des Bankgeheimnisses bis hin zu den sogenannten „ Pflichten“ , sowie zum Arbeitszwang, bestätigen den Vorwurf unmenschlicher und erniedrigender Behandlung.

    Ein Verstoß gegen Artikel 3 (Verbot der Folter) liegt somit vor.

    Das Recht auf freie Berufswahl wird missachtet, denn es besteht ein Zwang zur Aufnahme jedweder Tätigkeit (auch zeitlich befristete) um den Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und eigener Kraft zu bestreiten.
    Hierzu verweise ich auch auf die vom „Ausschuss für soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte bei den Vereinten Nationen (UN)“ bereits im Mai 2011 ausgesprochene Rüge, in der es heißt : „Der Ausschuss stellt mit Besorgnis fest, dass Regelungen im Rahmen der Arbeitslosen- und Sozialhilfe des Vertragsstaates (der BRD, n.w.) – einschließlich der Verpflichtung für Empfänger von Arbeitslosengeld, “jede zumutbare Arbeit” anzunehmen, was in der Praxis fast als jede Arbeit interpretiert werden kann – sowie der Einsatz von Langzeitarbeitslosen zu unbezahlter gemeinnütziger Arbeit, zu Vertragsverletzungen in Art. 6 und 7 führen könnten.
    Hier wurde keinerlei Abhilfe geschaffen !

    Ein Verstoß gegen Artikel 4 (Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit ) liegt somit vor.

    Die Sanktionen im SGB II sind juristisch als sog. Verwaltungsstrafe zu werten. Diese Strafen werden von Verwaltungsangestellten einer Behörde (hier Jobcenter) verhängt, auch mögliche Widersprüche dagegen werden von den gleichen Behörden beschieden. Diese Behörden erfüllen in keinster Weise die Voraussetzungen für das gebotene Recht auf ein faires Verfahren, sie können die Anfordernisse einer anerkannten Judikatur nicht erfüllen, ihnen fehlt jegliche Tribunalqualität. Dazu müssten die Jobcentermitarbeiter, die Strafen verhängen und das Rechtsmittel Widerspruch bearbeiten, die Befähigung zum Richteramt haben und unabhängig von jeder Weisung sein. Diese zwingenden Voraussetzungen werden aber im Rechtskreis des SGB II nicht einmal im Ansatz erfüllt, von einem fairen Verfahren kann also nicht die Rede sein.
    Zudem haben Widersprüche und Klagen in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

    Ein Verstoß gegen Artikel 6 (Recht auf ein faires Verfahren) liegt somit vor.

    Mit der sog. Präsenzpflicht wird die Bewegungsfreiheit auf ein Minimum beschränkt.
    Zusammen mit den bereits oben genannten Punkten ergibt sich auch:

    Ein Verstoß gegen Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) liegt somit vor.

    Die „Rechtsfolgenbelehrungen beweisen dies!

    Wer mehr zu dieser Beschwerde, die von jedem eingereicht werden sollte,
    unter: „Tanguero 27. Mai 2013 um 10:56“
    https://altonabloggt.wordpress.com/2013/05/25/sanktionen-per-dilettantismus-spd-hamburg-prescht-vor/#comments

  51. Gefunden auf: http://die-wuerde-des-menschen.blogspot.de/2013/06/das-system-schlagt-zuruck.html

    Achtung hier kommt ein Gedicht: Bei Nebenwirkungen erschlagen Sie bitte Ihren Arzt oder ihre Bundeslügenagentur:
    Die gute Inge

    Die gute Inge
    sagt so böse Dinge
    behauptet gar so schlimme Sachen,
    die nur Schelme machen.

    Doch die Agentur für Arbeit,
    die will nur unser bestes, sie
    ist so sozial, fast genial
    denn sie schafft Arbeit ohne Ende
    so das es gibt für den Hartzer eine Wende.

    Soll er doch froh sein, das sich einer kümmert,
    bevor der Hartzer vor Verzweiflung wimmert.
    Die Sanktion ist nur zu seinem Wohl
    wer Das nicht glaubt ist hohl.

    Doch die Inge,
    die sagt böse Dinge
    ist doch alles total anders
    echt alles unwahr, wirklich
    ich schwör,
    auf dem Tauben sein Gehör

    die Erde ist eine Scheibe sagt die Bundeslügenagentur
    und spannt auf die Schnur, mit der sie voller Grollen die
    arme Inge hängen wollen
    weil die Inge, die sagt soo böse Dinge.

    Die Inge ist so bös
    sie macht die Politik nervös
    redet sie von Grundgesetz
    und solcher Sachen
    was nur Intelligente machen.

    Trudi, Horst und ihr Chef Herr Lange
    haben Angst und Bange
    werden sie doch bedroht vom
    bösen Hartzer,
    obwohl sie sind soo brav,
    wie ein geklontes Schaf.

    Dabei jeder weiß,
    vom Kind zum Greis.
    Ohne Fleiß keinen Preis,
    ohne Axel keinen Schweiß
    ohne Wasser kein Eis
    und ohne Gen kein Mais.

    wers glaubt wird seelig,
    wer Kartoffeln frisst wird mehlig.
    wer seinen Gatten köpft, wird ledig.

    Doch die Inge, die sagt so böse Dinge,
    die Erde ist eine Scheibe, keine Kugel,
    wers nicht glaubt, wird glaubend gemacht
    sonst kommt er in den Schacht

    Die böse, böse Inge, die ist mutig
    und holt sich ne Nase blutig.
    Prima sagen wir und trinken nen Korn,
    und wenn wir dann noch traurig sind
    fangen wir an von vorn, sagt der Erhardt
    Heinz, der Dichter
    der hatte auch eins an den Lichtern.

    auf die Inge die Gute, leb sie wohl,
    die Lügenagentur dagegen ist hohl,
    und es ist grandiös, auch
    der Ralph, der ist Boes.

    Also kämpft weiter gute Inge und
    mach weiter all die bösen Dinge.

    Autor: NichtderGoethe

  52. Habe folgende email an die Pressestelle der BA geschickt.
    Auf diesem Weg möchte ich fragen ob man die
    BA nicht Anzeigen kann. Ich habe von dieser Art der
    Irreführung und Lügen echt die schnauze voll.

    AN: Pressestelle z.Hd. Herr(Weise,Becker,Alt)

    Als betroffener bin ich über ihre Pressemitteilung empört.
    Sie lügen die Öffentlichkeit an.
    Täglich wird die Würde und die persönliche Freiheit der
    Menschen mit Füßen getreten.
    Frau Hannemann hat dies sehr gut
    beschrieben.
    Ich und Millionen anderer könnten dies belegen.
    Hartz 4 -Empfänger werden täglich in den Medien Diffarmiert.

    In Ihrer Pressemitteilung einmal mehr.
    Und jetzt auch Fr.Hannemann

    Warum machen sie keine Anonyme Umfrage?
    Dann werden wir sehen wer hier Lügt.

    Frau Hannemann hat als einzige
    Rückrad bewiesen.

    Sie (Weise,Becker,Alt) wissen sehr genau was sie tun.

    Um so verwerflicher ist ihr Verhalten. Schämen sie sich.
    Aber dafür muss man ein Gewissen haben.

    Schade das man sie dafür nicht Anzeigen kann.

  53. Hallo Frau Hannemann,

    wollte Ihnen auf diesem Wege alles Gute wünschen;
    ich ziehe meinen Hut für so viel Engagement.

    Habe Sie vergangenen Mittwoch bei sternTV gesehen. War ein interessanter Beitrag,
    nur leider war die Redezeit danach etwas knapp.

    Der Teil der Sendung mit Ihnen ist übrigens auf YouTube unter

    abrufbar.

    Beste Grüße

  54. Es läßt mir keine Ruhe…
    Habe heute der Bundesagentur (zentrale.presse@arbeitsagentur.de) eine zornige e-mail geschrieben. Es ging nicht anders, verzeiht mir alle:

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    bitte teilen Sie mir gelegentlich mit, welche Drogen ihre Presseinfoabteilungsmitarbeiter genommen haben, als dieses „Presse Info 035“ vom 14.06.2013 verfaßt wurde.

    Und: Weiß Ihr Chef, Herr Frank-Jürgen Weise, eigentlich schon davon ?

    Hier noch einmal Ihre drei „Argumente“ zur Erinnerung:

    „Dazu drei einfache Feststellungen:

    Frau Hannemann spricht bei ihrer Kampagne gegen die Grundsicherung, die Millionen von Menschen die Existenz sichert, nicht für die Belegschaft der Jobcenter. Im Gegenteil: Sie bringt ihre Kolleginnen und Kollegen in Gefahr, die sich zunehmend Aggressionen von Seiten der Kunden ausgesetzt sehen.
    Frau Hannemann ist keine „Whistleblowerin“, die Missstände aufdeckt, denn die behaupteten Missstände gibt es nicht – sie kann daher auch keine „Hartz IV-Rebellin“ sein.
    Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten. Es kann nicht sein, dass eine Mitarbeiterin nach Gutdünken handelt und persönliche, politische Vorlieben auslebt.“

    Sie haben recht – es sind wirklich „einfache (besser: einfältige) Feststellungen“, die da von Ihnen verbreitet wurden. Ich empfehle dringend, diesen dreifach kompilierten Blödsinn öffentlich in einem Presse Info 0xx zu korrigieren. Es könnte ein positives Image der BA nur fördern, soweit ein solches überhaupt vorhanden ist.

    Und eine „Kampagne“ der Frau Hannemann ist es auch nicht, sondern ein m. E. ehrliches, mutiges persönliches Bekenntnis dieser Frau – warten Sie einmal ab, wenn eine wirkliche und aus meiner Sicht dringend notwendige „Kampagne“ gegen ihren alltäglich zelebrierten Unsinn losgeht. Dann – so befürchte ich als Bürger dieses Landes – wird bei Ihnen leider wohl nicht nur „die Hecke brennen“… Jedenfalls scheint mir der Unmut über diese „Hartz IV-Reform“ und deren tägliche massenhafte Vollstreckung unter Anwendung interner und kaum bekannter Verwaltungsrichtlinien der Jobcenter täglich zu wachsen.

    Und wohlig von „Existenzsicherung“ durch 382 EUR monatlich für den Lebensunterhalt von Millionen Menschen zu reden, ist einfach lächerlich. Es geht nicht, mit ca. 12,50 EUR pro Tag vernünftig zu leben. Gleichwohl sind in meinen Augen eine soziale Grundsicherung, die diesen Namen verdient, und das Solidarprinzip etwas gutes. Dafür habe ich bisher meine Steuern und Sozialbeiträge auch gern bezahlt und werde es weiterhin tun, da jeder – so auch ich – recht schnell in eine prekäre Lage kommen kann.

    Zur ersten „Feststellung“: Es bringen sich allenfalls diejenigen Mitarbeiter in Gefahr, die rechtswidrig und willkürlich ohne Not freudig Sanktionen verhängen, obwohl diese nicht zulässig, notwendig oder geboten sind. Solche Fälle wurden vielfach dokumentiert an die Öffentlichkeit gebracht – googeln Sie einfach einmal oder sehen Sie sich auf den einschlägigen Hartz IV-Foren einmal um. Da flattern einem teilweise die Ohren. Wer im Jobcenter vernünftig behandelt wird – und da habe ich bei Frau Hannemann keine Zweifel, daß sie bisher so gehandelt hat – hat keinen Anlaß, „gefährlich“ zu werden. Merkwürdige Logik, die Sie bemühen. Aber sehr gern: Erklären Sie es mir einfach.

    Lange vorher schon wurden alle Mitarbeiter aller Jobcenter ohnehin grundsätzlich „in Gefahr“ gebracht, indem diese irrwitzige Erfindung des Herrn Peter HARTZ und anderer zur Exekution durch die damalige Regierung Schröder auf den Weg gebracht wurde. Erinnern wir uns kurz: Herr Peter HARTZ war ehemals im Vorstand der Volkswagen AG und ein brasilienfixierter Puffgänger, der vom Landgericht Braunschweig nach seinem Geständnis am 25. Januar 2007 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen á 1600 EUR (insgesamt also 576.000 EUR) und somit vorbestrafter Krawattenträger aus bestimmt gutem Hause ist. Er hat sich – hoffentlich beschämt – aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und läßt sie nunmehr dankenswerterweise in Ruhe. Wahrscheinlich haben wir alle ihn nur mißverstanden und können seine Verdienste nur nicht so recht würdigen. Immerhin hat er sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben, was ihn in der Tat ehrt.

    Es tut mir zugleich um jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin der Jobcenter leid, die Opfer von Gewalttaten wurden. Oft genug dürften es zugleich sog. „Kunden“ gewesen sein, die entnervt und überfordert den Rand ihrer persönlichen Verzweiflungsresistenz überschritten sahen.

    Und auf ihrem Blog („altonabloggt“) hat Frau Hannemann zudem massenhaft Zuschriften von Jobcenterangestellten und „Hartzern“ erhalten, die aus Furcht vor Repressionen seitens der BA oft ihren eigenen Namen nicht nennen mochten, die jedoch all die Berichte und Kritiken der Frau Hannemann bestätigen und ihre Auffassungen zum Teil ausdrücklich teilen und ihr Mut zusprechen.

    Zur zweiten „Feststellung“: Das ist wohl nicht wirklich Ihr Ernst. Das ist einfach arm und ignorant. Demnach sind alle Berichte und Darstellungen von Arbeitskollegen und betroffenen Leistungsempfängern, die Frau Hannemann aufgreift oder auf ihrem Blog oder anderenorts veröffentlicht wurden, erfunden ? Das glauben Sie doch wohl selber nicht.

    Es gibt diese Mißstände nicht ? Also noch einmal meine Frage nach Ihrem Drogenrepertoire. Nach dem Genuß dieser Substanzen scheint die Welt ja einfach wunderbar auszusehen. Davon hätte ich wirklich gern etwas.

    Ich verrate es oder Ihren Informanten auch nicht weiter – ehrlich !

    Zur dritten „Feststellung“: Ausdrücklich begrüße ich es, wenn Sie anmahnen, daß sich Mitarbeiter eines Jobcenters an Recht und Gesetz zu halten haben. Bitte setzen Sie das einmal um gegenüber denjenigen, die es eben nicht tun, indem sie unnötigen Druck auf Leistungsempfänger ausüben. Räumen Sie besser einmal unter diesen Gesichtspunkten in Ihren Jobcentern auf. Zugleich höre ich auch, daß es verständige und humane „Fallmanager“ gibt. Immerhin – aber das ist wohl kaum das Verdienst der Jobcenter als Verwaltungseinheiten, sondern eher der stillen Courage der unbekannten Mitarbeiter in Ihren Jobcentern geschuldet.

    Es ist bestimmt auch kein Zufall, daß Sie als Bundesbehörde diesen demagogischen peinlichen Unsinn als feierliches und „offizielles“ Presse Info 035 am 14.06.29013 in Bezug auf das gegenwärtig anhängige arbeitsgerichtliche Verfahren (Arbeitsgericht Hamburg) der Frau Hannemann verbreitet haben.

    Schämen Sie sich. Und hören Sie auf damit, es ist so durchsichtige peinlich miese PR, die Sie da verbreitet haben. Und es ist nie zu spät, umzukehren. Schmeißen Sie diesen Menschen, der das verzapft hat, besser raus. Er oder sie kann es einfach nicht. Es gibt dann ja erst ALG I und dann irgendwann auch Hartz IV, insoweit wäre dann ja alles ist in Ordnung. Oder so. *:) glücklich

    Das wäre eine gute Maßnahme für künftig bessere PR der BA. Und sorgen Sie als Bundesbehörde einfach für bessere Arbeitsmarktpolitik etc., soweit das unter Ihrer Ministerin überhaupt möglich ist, was ich bezweifele. Aber es nähert sich der 22.09.2013 – und die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Beste Grüße

    von

    O. M.

    • Presseabteilungen sind in aller Regel direkt der Führung des Ladens (ich möchte die Führung der „Bundesagentur“ jetzt nicht Geschäftsführung nennen, so wie sie selber es tut) zugeordnet. Und ebenso gucken sich die obersten Führer in aller Regel alle Pressemitteilungen an, bevor sie in die Welt gesetzt werden.

      Merke: Der Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken. Ganz Nürnberg ist derzeit eine olfaktorische Zumutung.

  55. Die Pipi Langstrumpf Welt der Bildzeitung. Seite 1, 15.Juni 2013 Schlagzeile „Firmen suchen 250 000 neue Mitarbeiter“ auf Seite 2 dann eine Kolumne des Redakteurs Jan W. Schäfer, mit dem Titel „Ran an die Jobs ! “ Fertig ist der Lack für den Herrn.
    http://www.myheimat.de/de–schwerin–74/politik/logik-a-la-bildzeitung-claudia-roth-und-per-steinbrueck-im-wahlkrampf-d2524906.html
    Das Beste natürlich zum Schluss(…) „Wer diesen Willen nicht hat, verwirkt auch das Recht auf dauerhafte Stütze durch den Staat.“
    So einfach ist die Welt des Herr Jan W. Schäfer, dieses Recht wird dann mal eben 3 Millionen Bürgern verweigert, weil irgendwo in Deutschland 250 000 neue Mitarbeiter gesucht werden.

    • Hartz-IV ist also Dauer-Haft? Die Rede ist von „dauerhafter Stütze“. Frau von der Leyen hat schon eine härtere Gangart zum Abbau der hohen Arbeitslosenzahlen angekündigt. Für die Zukunft seh´ ich schwarz.

      • Ach Frau B., als Ärztin weiß Frau von der Leyen doch, was für Menschen gut ist.
        (gab es da nicht einen Eid? Ach ja der gilt, ebenso wie der Amtseid und das Grundgesetz ja nicht mehr)

  56. Die BA betont, dass in allen Jobcentern und inn der BA immer nacht Recht und Gesetz gearbeitet wird. Das will ich hier nicht in Frage stellen. Aber wenn Gesetze – hier das SGB II – ausgeführt werden, warum werden dann nicht auch alle Arbeitsanweisungen der Öffentlichkeit und damit auch allen Kunden der Jobcenter zugänglich gemacht. Wer in offiziellen Dokumenten nachlesen kann, wie seine Rechte und Pflichten in der Behörde definiert sind, hat zumindest die Chance, das Handeln seines Fallmanagers nachzuvollziehen und zu verstehen.

    • Die arbeiten immer nach den Gesetzen (Normen), die ihnen in den Kram passen und nach dem Bild von Recht, was sie sich selber zurechtgelegt haben. – Meine Erfahrung.

  57. Das wahre Gesicht der Bundesarbeitsagentur: Alle Kunden (nicht nur Hartz 4 Empfänger) werden terrorisiert:

    http://www.bilder-hochladen.net/files/intw-2-c81e-jpg.html

  58. Der Terror der BA Beamten richtet sich nicht nur gegen Hartz 4 Empfänger:

    http://www.bilder-hochladen.net/files/intw-2-c81e-jpg.html

  59. Ich bin mal so frech und poste noch mal
    (Ist ja auch in unserem Interesse)
    Hier eine neue Petition für Inge Hannemann:

    https://www.openpetition.de/petition/online/ruecknahme-der-beschuldigungen-ueber-frau-hannemann-und-eine-entschuldigung

    Jeder sollte sie mitzeichnen!

  60. An: zentrale.presse@arbeitsagentur.de

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Ihrer „Gegendarstellung“ haben Sie auf peinliche und unprofessionelle Art und Weise eine Person diffamiert und persönlich angegriffen – dies zeugt von höchster kommunikativer Inkompetenz.
    Obwohl es viel zu sagen gäbe, erspare ich es mir und Ihnen Weiteres von mir zu geben. Vor allem will ich aber mit meiner Zurückhaltung vermeiden persönlich zu werden, denn sonst würde ich mich auf ein gleiches Niveau, wie das Ihres „Presseteams“ begeben.

    MfG
    xxxxxxxxxxx, xxxxxxxxx

    PS: Evtl. hat Ihr Presseteam den Beruf verfehlt.

  61. Jene Pressemitteilung Nr. 35 vom 14.06.2013 der Bundesagentur für Arbeit (BA) empfinde ich ebenfalls als peinlich. Jene drei dort als „einfache Feststellungen“ veröffentlichten Punkte sind nahezu vollständig ohne
    Substanz und wirken als eher hilfloser Versuch, sich der Thematik öffentlich zu stellen. – Die hier von Frau Hannemann veröffentlichte Gegendarstellung erscheint mir mit sehr viel mehr Substanz und Klarheit.

    Dass sich Jobcenter-Beschäftigte an Recht und Gesetz zu halten haben, ist korrekt. „Persönliche, politische Vorlieben ausleben“, wie es die BA Frau Hannemann zu unterstellen scheint, muss dann aber eben allen JC-Beschäftigten verwehrt sein. Auch jenen, die aus unterschiedlichen Beweggründen, das Schicksal der Leistungsberechtigten – ohne Not und schon gar nicht im gesetzlichen Auftrag – negativ beeinflussen. Wobei es auch hierfür vielfältige Ursachen gibt, die thematisiert werden müssen.

    Ich rechne es Frau Hannemann hoch an, dass sie Missstände so offen thematisiert hat und die Konsequenzen dafür trägt. Denn sie schreibt (und spricht) weiterhin vielen Bürgern (Leistungsberechtigten und JC-Beschäftigten) aus dem Herzen, zumindest teilweise.

    Über die Art und Weise, wie Frau Hannemann ihre Anliegen bis jetzt vorgetragen hat und sich engagiert, kann man streiten. Aber ein konstruktiver Streit, ein offener Diskurs hat einer Sache noch nie geschadet, sondern in einer Demokratie fast immer zu Verbesserungen geführt. – Politik und BA werden sich einer ehrlichen Bestandsaufnahme stellen müssen. Politik und BA haben es maßgeblich in der Hand und auch
    die Pflicht, in Jobcentern und anderen SGB II-Behörden-Konstrukten Bedingungen zu schaffen, unter denen menschenwürdiges Miteinander sowie die interne Kommunikation „bis hinauf nach Nürnberg und Berlin“ und externe Kommunikation mit Leistungsberechtigten, Arbeitgebern und Bildungsträgern nachhaltig verbessert wird.

    Frau Hannemann hat hierzu bisher wertvolle und notwendige Denkanstöße eingebracht.

  62. Liebe Frau Hannemann,

    lassen Sie sich nicht unterkriegen. Wir brauchen Menschen wie Sie!

    Liebe Grüße!

  63. Zwanzigfach höheres Suizidrisiko!

    „Die Kritik von Frau Hannemann an Hartz 4 und an der Arbeit der Jobcenter sei falsch und führe „die Öffentlichkeit in die Irre“. Es gäbe auch nicht „Tausende von Selbstmorden unter Kunden der Grundsicherung“.

    Das sieht zum Beispiel Norbert Hermann, Lehrbeauftragter für Sozialrecht und langjähriger Hartz4-Berater in Bochum, anders. Gegenüber Telepolis erklärt er: „Inge Hannemann hat ausgesprochen, was Fachleute bis hin zu Professoren und Professorinnen seit Jahren versuchen, der Öffentlichkeit zu vermitteln: Hartz IV und seine Umsetzung hat ein großes menschenzerstörendes Potential. Das Suizidrisiko wird von Fachleuten als um das 20-Fache erhöht eingeschätzt.”“

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/154446

    Der Souverän

    • @Der Souverän,

      das KANN alles nicht stimmen! Oder.., äh…
      Na ja mit meinen etlichen Suizidversuchen bin ich bestimmt ein ABSOLUTER Ausnahmefall als ALG II-Bezieher.

      • sorry, hatte ich vergessen:
        Das WAR so, jetzt aber habe ich sogar richtig Spaß daran bekommen, alle rechtlich möglichen
        Schritte gegen das Jobcenter und das SGB II auszuüben.

      • @ Tanguero

        „sorry, hatte ich vergessen:
        Das WAR so, jetzt aber habe ich sogar richtig Spaß daran bekommen, alle rechtlich möglichen
        Schritte gegen das Jobcenter und das SGB II auszuüben.“

        Was ein Glück und die genau einzig richtige Reaktion. Ich bin da genau wie I.H. je mehr Druck sie ausüben, desto dreifach mehr gebe ich zurück und habe Spaß dabei.

        Wer solchen Kreaturen auch nur einen mm Raum gibt, macht etwas falsch.

        Der Souverän

    • Da bleibt nur eine Frage….wo ist die Gesellschaft?

      Viele Familienmitglieder , angeblichen Freunde,gucken doch auch zu, und ohne schlechtem Gewissen.
      Wer klagt sie an?

  64. Die Reaktion der BA ist schon sehr peinlich. Als ich diese am Freitag auf der Arbeit gelesen habe, konnte ich nur den Kopf schütteln. Sehr niveaulos und ziemlich dumm. Dabei konnte ich, ohne von Frau Hannemann im Vorfeld gehört zu haben, allem nur zustimmen.
    Die Zahl ist alles, der Mensch ist nichts! Es lebe das Jobcenter/die BA! 😦

  65. „Frau Hannemann ist keine „Whistleblowerin“, die Missstände aufdeckt, denn die behaupteten Missstände gibt es nicht – sie kann daher auch keine „Hartz IV-Rebellin“ sein.“

    Wenn es nur einen solchen Missstand gibt ist die Bundesagentur widerlegt. Und das es sie gibt, zeigen die vielen Einzelfälle der Betroffenen. Das Frau Hannemann keine Whistleblowerin ist liegt vielleicht daran, dass sie nur erzählt was viele schon lange wussten. Nichts desto trotz ist es wichtig und notwendig.
    Hinterher will nämlich niemand etwas gewusst haben. So haben es die Deutschen am liebsten. Am Ende waren es immer die da Oben. Dabei hätte man viel mehr Druck von unten machen können.

  66. 1.) DANKE! Frau Hannemann, dass Sie so mutig sind und waren! DANKE!

    2.) Das AlG2-System ist politisch gewollt. Von allen Parteien. Einzige Ausnahme: DIE LINKE – lest mal des Programm durch, und dann erklärt mir mal, warum ihr alle so eine Angst davor habt?!. Wie hat Volker Pispers so schön (sinngemäß) gesagt: „Leider leben wir ein einer Demokratie, und da scheint es unmöglich zu sein, etwas durchzusetzen, das 90 % der Bevölkerung nützen würde.“ UND – es ist das perfekte Angstsystem, um den arbeitenden „Rest“ mit dieser Angst vor dem Abrutschen ins AlG2 „bei der Stange zu halten“. Denn es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Hartz4 oder Herzinfarkt. Die Menschen, die wirklich sinnvolle, umweltverträgliche und sozial faire Arbeit haben, halten natürlich auch den Mund, denn wer will so eine Arbeit schon aufgeben und/oder verlieren?

    3.) @ Meinereiner
    Lager wird es nicht geben. Aus dem ganz einfachen Grund, dass sie viel zu teuer wären. Solange die Machthaber noch so tun als „hätten“ wir ein Grundgesetz („KZ“-Aufseher (ganz schlecht für’s Image im Ausland!), Ernährung, Heizung, Gesundheitsversorgung, Beschäftigung, usw.) ist das System nicht billiger als über AlG2 zu haben. Die staatlich durchsetzten Medien als elektronische „Babysitter“ und Desinformations-Systeme tun ein Übriges in dem AlG2-System, in dem jeder selber schauen muss wie er irgendwie zurecht kommen kann, obwohl das Geld nicht einmal für die gesunde Ernährung ausreicht, geschweige denn eine Teilhabe zulässt. So lassen sich diese Massen von Menschen, die die Gewinnmaximierung „stören“, einfach und kostengünstig „verwalten“ und der schöne Schein – auch vor dem Ausland – wird auch noch aufrecht erhalten – das ist das Zynische und „Perfekte“ an diesem Wahnsinn.

    4.) Es geht nicht um Vermittlung (wohin denn, es fehlen doch die Jobs, die Leute sind NCIHT faul). Es geht nur um die Verwaltung des Elends, um Aufrechterhaltung der Machtstrukturen und um Verhinderung von „Aufständen“, das Vermeiden von wirklicher Gleichberechtigung. Denn als AlG2-Empfänger ist man so gedemütigt und entmutigt, dass es schon schwierig ist, morgens das Bett zu verlassen (warum soll man aufstehen?). Auch wird die Renten-Kasse nicht so belastet, weil AlG2-Empfänger eher sterben (schlechte, mangelhafte Ernährung, Frustration, Ausgrenzung, Nicht-Wahrnehmen, Schuldzuweisung an Arbeitslosigkeit, usw., usw.), und eine Demo, die ich als Vorstufe zum Aufstand sehen würde, scheitert allein schon an den Fahrtkosten dort hin.

    5.) Jeder AlG2-Empfänger versucht doch so gut es geht, zu verbergen, dass er AlG2-Empfänger ist. Die meisten Bürger kriegen gar nicht mit, wie viele und gut ausgebildete Menschen das sind, und so glaubt man den „Medien“, die längst zum reinen Machtinstrument verkommen sind – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.

    6.) Die wahren „Sozial-Schmarotzer“ sind die Reichen, Aktienbesitzer, von denen arbeitet keiner für seine Rendite, arbeiten tun die „Kleinen“ – mit ihrer Arbeitskraft und ihren Zinseszinsen für deren Reichtum (http://www.heise.de/tp/artikel/36/36823/2.html).

    7.) Ein gerechteres und besseres Wirtschaftssystem ist mehr als überfällig! Und „Geht nicht“ GIBT’S NICHT. ES GEHT – führt aber hier zu weit und benötigt natürlich auch den einen oder anderen Versuch (Stichworte: Gemeinwohlökonomie, Soziale Marktwirtschaft, Teilhabe, Hierarchiefreiheit, Transparenz, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, usw., usw.).

    Ich bin 50+, seit 10 Jahren arbeitslos, bestens ausgebildet (Humanistisches Gymnasium, Studium, Kurse, Weiterbildung, IQ etwa 125) – max. 10 Monate Arbeits-Unterbrechung = dann bleibt „frau“ in AlG2 stecken – und wundere mich, dass ich das alles bis hier hin ausgehalten habe. In meinen Augen ist unser Land ein unglaublich ungerechtes und unsoziales, die Reichen und Untertanen bevorzugendes Land geworden.

    Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich,
    weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.
    (Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916)

    Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

    Es wird sich niemand um uns kümmern (denn wir halten ja so schön still), wenn wir es nicht selbst tun.

    Auf geht’s!

    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt,
    aber vielen bleibt es erspart.
    Curt Goetz (1888 – 1960)

    Mittelmäßige Geister verurteilen für gewöhnlich alles,
    was über ihren Horizont geht.
    François de La Rochefoucauld (1613 – 1680)

    Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
    Albert Einstein (1879 – 1955)

    Viel Kraft für Erkenntnis und Tatendrang wünscht uns allen Frau Kirschgrün

    • „Lager wird es nicht geben. Aus dem ganz einfachen Grund, dass sie viel zu teuer wären. Solange die Machthaber noch so tun als “hätten” wir ein Grundgesetz (“KZ”-Aufseher (ganz schlecht für’s Image im Ausland!), Ernährung, Heizung, Gesundheitsversorgung, Beschäftigung, usw.) ist das System nicht billiger als über AlG2 zu haben.“

      Massen-Lager sind nicht nur billiger, sie sind erheblich billiger. Kosten letztlich nur ein Bruchteil dessen was der einzelne Leistungsempfänger kostet.

      Davon ab spielt Geld für die Regierung keinerlei Rolle wenn es darum geht Menschen zu versklaven oder zu vernichten – selbst wenn das um ein vielfaches teurer wäre als wenn man ihnen eine auskömmliche Grundsicherung geben würde – hier zählt nur der Wille.

      Die Kosten die durch Hartz IV überhaupt erst entstehen, sind doch wesentlich höher als die Kosten die die Leistungempfänger „verursachen“.

      Der Souverän

  67. Sehr geehrte Frau Hannemann,

    Bei Heise/Telepolis schildert jemand einen sehr interessanten Fall, der Ihre Aussagen belegt und ist bereit Ihnen die nötigen belegenden Dokumente zur Verfügung zu stellen! Da ist scheinbar sogar eine Kollegin/ArGe-Mitarbeiterin betroffen und involviert!

    Siehe am Ende des Postings…
    http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Dazu-drei-einfache-Feststellungen/forum-258464/msg-23686535/read/

  68. Mitarbeiter/innen der Jobcenter gefährden Erwerbslose und Aufstocker

    Die Mitarbeiter/innen der Jobcenter die jetzt nicht endlich die Möglichkeit wahrnehmen, das mörderische
    und menschen verachtende Hartz VI System zu kritisieren und weiter munter drauf los
    sanktionieren, sind nach wie vor eindeutig Täter/innen, die für das Elend bis hin zum Suizid von Betroffenen voll verantwortlich. sind.

    Ein Sanktionsgespräch im Jobcenter:

    http://kritischerkommilitone.wordpress.com/2013/06/08/ein-sanktionsgesprach-im-jobcenter/

    Termin in Hamburg:

    Offener Gesprächsabend der LAG Arbeit und Armut
    am 18.06.2013 um 19:00
    im Büro Mitte (DIE LINKE), Borgfelder Str. 83 in Hamburg
    ……………….
    Hiermit möchten wir Fachkräfte der Jobcenter sowie der BA (z.B. aus den Bereichen, Arbeitsvermittlung, Leistungsabteilung, Arbeitgeber-Service) als auch Fachkräfte von Beschäftigungsträgern, welche in unserer Partei mitwirken, zu einem offenen Gesprächsabend einladen……………….

    http://www.die-linke-hamburg.de/termine/detail/artikel/offener-gespraechsabend-der-lag-arbeit-und-armut.html

  69. Kann mich garnicht beruhigen über so sachlich falschen Müll und das von einer Regierugsbehörde wie eine BUNDESAGENTUR. Leiten denn nur noch abgewarakchkte Studienabschlusse das Schicksal von Deutschland.
    Politiker die Jahre damit verbracht haben Deutschland zu dem zu machen was es mal war, die sich aufgeopfert haben etwas zu erreichen, auch moderne Politiker aus Oppositionen, die über erstklassige Ausbildungen verfügen, aber leider in der falschen Partei sind, alle die noch leben sages es mehr als deutlich, diese gesamte Harz 4 Angelegenheit ist menschenverachtend, entwürdigend und gegen jedes Grundrecht der BRD. Warum wohl distanzieren sich ausnahmslos alle in der damaligen Harz Kommission mitarbeitenden Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftler usw. von dem, was aus Ihren 350 Seiten Vorschlägen von ungebildeten, jedem Fachwissen anmalngelndem Politikern. im Kaos der Kompromisse und parteilichen Inkompetenzen gemacht wurde. Warum weigern sich diese Kommisionsmitarbeiter an diesem Werk jemals beteiligt gewesen zu sein.
    Aber was soll man in Deutschland noch erwarten, da werden Krimminelle die in politischen Positionen sind gesondert behandelt. Die sind halt keine Straftäter obwohl denen mehrfache Straftaten nachgewiesen worden sind (Zentralrat der Juden in Deutschland, bei dem in der Kanzlei Kokain, Verbindungen zur Russenmafia und der illegalen Prostitution nachgewiesen wurden. Genaralstaatsanwalt von Brandenburg, der über Jahre in Bonn seinen Wohnsitz angab und Fahrtkosten kassierte aber in Potsdam wohnte, immer noch Staasanwalt ist, Richter am Oberladesgericht der die Folter zum Aussage erzwingen billigt, wegen öffentlicher Proteste versetzt wurde und nun Saatssekkretär ist und noch viele Beispiele mehr) .
    Wir sind doch eh nur in einer Schwindelgesellschaft, Ich habe nicht das geringste Interesse einer bestimmten Szcene zugeordnet zu werden, aber ich weiss, da man heute Harz 4 kindern Freikarten und Chips gibt damit sie zusätzliche Leistz´ngen in Anspruchn nehmen könne und sie damit auch eindeutig zu identifizieren sind als Kinder von HRZ $ Empfängern, Es gab eine sehr schlimme Zeit, da heftete man Menschen die man nicht benötigen wollte einen Strern an die Brust, dami sie sofort zu erkennen sind.
    Und so wie zur heutigen Zeit – Julni 2013 – Menschen defamiert, betrogen und beleidigt werden, wird es sicher noicht mehr lange dauern, bis die ersten Lager wieder entstehen.
    Diese „unwilligen, arbeitscheuen Schmarotzer“ die zum grössten Teil mehr als 25 Jahre in diese Arbeitlosenkasse eingezehlt haben, Geld was die Banken verzockt haben, die könnte man doch auch einfach in den Knast oder in Lager stecken. Weit weg davon sind wir nicht mehr. Man hat ja nun auch schon eingeführt, das Menschen in Harz 4, die eh nichts mehr haben, weil sie erst alles aufbrauchen müssen, was sie in jahrelanger Arbeit angeschafft haben, bestimmte Amtsforderungen nicht zahlen können, einfach von Amtes übewr die Saatsanwaltschaften kriminalisiert werden und in Beugungshaft genommen werden, wenn sie nicht bezahlen.

    Ist das noch Deutschland – eine Heimat für einen der hier gebohren wurde.

  70. Ich glaube nicht das da auch nur in irgendeiner Form etwas zu verändern wäre – diese angebliche „Agentur für Arbeit“ ob auf Bundes-, oder Landes-, oder Stadt und Gemeindeebene hat lange nicht mehr den Auftrag für Arbeit zu sorgen. Der einzige Auftrag besteht darin so vielen „KUNDEN“ wie sie ja genannt werden , wie möglich an finanziellen Mitteln zu streichen. Sie kümmern sich weder um Arbeit, noch sind die da ansässigen Mitarbeiter in der Lage auch nur 1% Auskunft zu Arbei zu geben. Meist abgewrackte Sekretärinnen. aus Verwaltungen weggelobte „erstklassige Mitarbeiter“ usw., die jeder rechtlichen Grundlage entbehren, im Sozialen Dienst arbeiten zu können, geschweige denn die entsprechende Bildung oder wenigstens Ausbildung zu haben. Da werden 60 jährigen, Berater anbefohlen die gerade mal 20-30 sind, die sich dann noch von Amtes wegen erdreisten, den Menschen die Hilfe suchen, erklären zu wollen wie Leben funktioniert. Jeder „KUNDE“ der Agentur wird verarscht, gemoppt und betrogen wo es auch nur geht. Leider sind sehr viele der arbeitslosen Menschen nicht in der Lage dieses System von Regierungsmäßigem legaliesierten Betrug zu durchschauen und wehren sich nicht, weil sie es nicht besser wissen. Was noch viel schlimmer ist, sie vertrauen ja den Mitarbeitern der Agentuturen, die nur betrügen und permanent gegen geltendes Recht verstossen. Jder dieser Mitarbeiter hat so viele Gesetzesverstösse begangen, die einen Arbeitslosen, der noicht im öffentlichen Dienst tätig sein darf, für Jahre in den Knast bringen würde. Da aber alles staatlich legalisiert wird, ist es eben nicht so, denn man kann ja, oder kann eben nicht, malsehen ob der Mitarbeiter gerade am Vorabend guten Sex hatte und entsprechend gute Laune hat. Alles besteht aus Kannbestimmungen, also keiner muss und keiner ist verantwortlich. Genau die Kriterien, die Deutschland immer weiter in den Ruin führen. Bei dieser Beispielreihe ist auch kein Ende ab zu sehen, da immer mehr geistig hochmotivierte und erstklassig ausgebildete (Hilf- und Sonderschüler mit exaktem Leistungsabschluss 6.,00 in diesen Positionen zu finden sind.
    Alles was mit dieser angeblich „SOZIALEN ADER“ behaftet ist, sich Agentur für Arbeit nennt, ist menschenverachtend, beleidigend und krimminell – eigentlich müsste die Regierung mit der Staatsanwaltschaft gegen diese Bundes- und anderen Einrichtiung vorgehen. Das ist nur eine Bande von staatlich legalieserten Verbrechern.

  71. Die Pressemitteilung der BA ist an Peinlichkeit nicht mehr zu toppen. Wieviel Angst muß dort auf einmal herrschen um solche infamen Lügen als eine Pressemitteilung rauszugeben? Berechtigte Angst, daß das jahrelange Schikanieren, Diffamieren und Entrechten von Millionen Menschen endlich an die Öffentlichkeit kommt.

    Nein, Frau Hannemann stellt mit Sicherheit keine Gefahr für tausende Mitarbeiter in den Jobcentern dar, ganz im Gegenteil. Das Hartz-IV-Gesetz bringt die Mitarbeiter in Gefahr. Wer Menschen wie den letzten Dreck behandelt, sie drangsaliert, bedroht, ihnen die letzte Existenzgrundlage durch widerrechtliche Sanktionen nimmt, der bringt sich durch so ein Verhalten selbst in Gefahr.

    Die Aussage der Pressemitteilung:

    „Die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern arbeiten Tag für Tag daran, Menschen in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen“

    kann ich nur als impertinente Lüge zur Kenntnis nehmen, denn eigene Erfahrungen sprechen eine andere Sprache:

    1. O-Ton Arbeitsvermittler:

    Sie dürfen und können von uns keine Arbeit erwarten! Es gibt nicht genügend Arbeitsstellen für alle!

    2. O-Ton-Sachbearbeiter:

    Hier muß jeder eine Maßnahme machen und ich entscheide wo ich sie reinstecke. Was sie darüber denken, was sie wollen, das interessiert mich nicht. Wenn sie sich weigern, dann sanktioniere ich sie.

    Und was müssen wir in dieser verlogenen Pressemitteilung lesen?

    Es gibt keine Mißstände in den Jobcentern.

    Wie sehr muß die BfA sich in die Enge gedrückt fühlen um mit so einer Pressemitteilung ohne jeglichen Gebrauch von Verstand an die Öffentlichkeit zu gehen? Ich habe selten so impertinente Lügen gelesen,
    von den Beleidigungen und Diffamierungen Frau Hannemann gegenüber ganz zu schweigen.

    Es ist an Impertinenz nicht mehr zu toppen. Millionen Hartz-IV-Empfänger können anhand eigener Fälle
    diese Pressemitteilung als eine glatte Lüge belegen und Frau Hannemanns Berichte als absolut wahr
    bestätigen.

    Ich kann nur sagen: Meine Hochachtung Frau Hannemann. Machen Sie weiter und hoffentlich wird dieses menschenverachtende und entwürdigende Hartz-IV-Gesetz abgeschafft.

    • Nach jedem Besuch im JC sage ich hinterher laut „In Hosen voll von Hängeärschen muß fürchterliche Enge herrschen“

  72. Kommt mir irgendwie bekannt vor… härtere Zeiten verlangen Zucht und Realitätsverdreher, womit wir auch gleich bei der Methodenlehre der Nazis wären. Wer darüber näheres erfahren möchte, sollte Bloch lesen.

    Die Verachtung steht im Vordergrund. Die Menschen wie die Tatsachen, alles lässt sich einreden. Die Lüge setzt Angst voraus und unruhige Zeiten, wo leicht betrogen werden kann.

    Kurz, da gibt es zum einen die schludrige Lüge, es folgt die alles verdrehende Lüge, aber auch die verleumderische, sie ist die eintönigste, aber auch gefährlichste, denn sie dient als Mittel der inneren Ablenkung.
    .
    Das wussten schon die Nazis. Inhalt des Hitlertums war schließlich auch Demagogie völliger Verlogenheit und Wesenslosigkeit, Herrschaft des Großkapitals durch verschärften Druck und Illusionen. Verführbarkeit eben durch Illusionen,. Anhäufung von (römisch)-dekadent-parasitärer Züge der Oberschicht. Der Erfolg, der mit diesen Lügen erzielt wurde, setzte Bestialität voraus, und die Wirkungen waren, wie wir alle wissen, gespenstisch.

    Es wird jedoch immer deutlicher, wie die bisherigen Machtmittel zur Unterdrückung von sozialer Gerechtigkeit versagen. Die Gierigen benötigen immer offensichtlicher faschistische Lügen, Verdrehungen, Taschenspielertricks und der Narkose dazu, um ihre Interessen zu wahren. Verbrecher suchten schon immer das Dunkel, das Verdunkeln.

    Hinter der Arge wirkt der Ausfluss der herrschenden Klasse und er gibt sich als allgemein-Vertreter. Weise, Alt, von der Leyen und die Auftritte der anderen Feudaldemokraten sind die Selbstverständlichkeit in Person. Sie repräsentieren das Maß aller Dinge.

    Perfide ist dabei die beständige und unbedingte Gewalt über uns, mit dem Recht, Gesetze zu geben, ohne selbst durch sie gebunden zu sein. Sie predigen Wasser und trinken Wein. Das Volk wird gleichzeitig dadurch eingeschüchtert, dass es eine Behörde gibt, gegen die es keine Provokation geben darf… alternativlos eben. Auf Eis gelegt, in eine Ecke gestellt, abgehakt, ausgeschlossen, denunziert, verarscht, belogen, betrogen, angespuckt.

    Die Wirklichkeit ist die immer enger und härter werdende Macht der Reichtumsmächtigen. Recht dient hier nur als Umschreibung für ihre Zweckmäßigkeit und Existenzberechtigung.

    • Dazu passend:

      „Ach ja, die armen Jobcenter und die böse Inge Hannemann“

      http://duckhome.de/tb/archives/10995-Ach-ja,-die-armen-Jobcenter-und-die-boese-Inge-Hannemann.html

      • Die Aufmerksamkeit nur auf die Herren Alt udn Weise zu lenken, trifft die HartzIV-Belange nur teilweise richtig.
        Das größte Übel ist die durch die TV-Sender tingelnde, lügende, Frau von der Leyen!

    • Das Problem sind wir die Politiker, sondern es ist die unausrottbare Dummheit der Bevölkerung, die sich wie zur Hitlerzeit vereinnahmen lässt.
      Deshlab ist es wichtig die Bevölkerung, zumindest die unter dem System Leidenden mit einzubinden, aber davon sind wir meilenweit entfernt.
      Man bevorzugt sie nur für Peditionen, eine Beleidigung, die eben der JC Manier entspricht.
      So das öffentliche Urteil Linken bei uns !!!

  73. Alles Klar auf der “BRD” ???
    In der geistigen Nacht rauscht der Luxusliner “BRD” in sein Verderben. Im dichten Nebel wird das Schiff durch seinen Kapitän Tothschild versenkt. Der Lotse weiß binnen Minuten, daß sein Schiff sinken wird – und startet die größte Rettungsaktion der zivilen Seefahrt. Die Sonne scheint beim Ablegen, natürlich, denn es geht auf der viel gepriesenen “sunshine route” in das verheißungsvolle EUROPA. Eine Vergnügungsreise steht an, mit wenig Wind, viel Bläue und Tanz in allen Klassen. Brot und Spiele!!! Ein Heilversprechen mit fatalen Folgen, wenn wir nicht alles für unsere Heimat unternehmen und die “Deutsche Karte” = Urkunde 146 präsentieren. Nun ist jeder in der Verantwortung, seinen mündigen souveränen Beitrag selbstverantwortlich und bewußt zu leisten!
    Befreien müssen wir uns selber und die Lösung liegt auf dem Tisch : Die “Deutsche Karte” Urkunde 146 – Reha-Antrag!!!
    Sonst nichts. Alles andere sind Täuschungen und wohlgemeinte Versuche, die nicht geeignet sind eine Einigung herzustellen.
    Obendrein ist jeder Einzelne damit in der vollen Verantwortung!
    Das heißt auch: Alle anderen zu informieren und aufzuhören mit den Wunsch konzertierten Heilversprechen !!!
    Entweder kielgeholt oder frei sein!
    In diesem Sinne sollte das langsam allen klar werden !!!
    68 Jahre hatten sich viele versucht ! Jetzt ist Schluß mit rumprobieren !!!
    Jetzt ist jeder aufgerufen seiner persönlichen, allein verantwortlichen Handlungspflicht nachzukommen !
    Sonst werden wir alle in Kürze restlos versenkt !

    http://ag-freies-deutschland.de/

    http://ag-freies-deutschland.de/der-schlussel-fur-das-tor-in-unsere-freiheit/

    https://www.facebook.com/burger.lohmann

    https://www.facebook.com/StudioAgFreiesDeutschland

  74. Zitat: „Frau Hannemann hat sich während ihrer Beschäftigung im Jobcenter an Recht und Gesetz gehalten.“
    vÖLLIG FALSCH – insbesondere nicht an ihre Arbeitsgrundlage das SGB II, insbesondere nicht an den § 31 SGB II. Also, doch der falsche Job für sie?

    • Tja, da ist er wieder, der widerliche, antidemokatische und anti-rechtsstaatliche Rechtspositivismus, den die MItarbeiter der „Jobcententer“ als einzige Erscheinungsform des Rechts kennen.

      Im Klartext.
      Kollo scheint ein solcher Mitarbeiter zu sein.
      Rechtspositivismus ist die Ansicht, man könne das einzelne geschriebene Gesetz, den einzelnen Paragraphen, für sich alleine betrachten und brauche nicht berücksichtigen, was in der übrigen Rechtsordnung geschrieben steht. So machen es die „Jobcenter“.

      Aber neben den Vorschriften des SGB gibt es im Bereich des Verwaltungshandelns noch eine Menge andere releventer Regelungen, die ständig mitberücksichtigt werden müssen. Einer der wichtigsten davon ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. – Schon mal den Begriff gehört? – Und eine „Sanktion“ ist sehr schnell unverhältnismäßig, weil es im SGB um das Existenzminimum geht. Und da kann in einem SGB drinstehen was will, um eine Verhältnismäßigkeitsprüfung kommt man nicht herum.

      Leider kennen anscheinend nicht einmal die meisten Richter an Sozialgerichten diese angesprochenen allgemeinen Regeln.

      • „Rechtspositivismus“- Du kannst es nennen wie du willst, die Gesetze bestimmen nicht die Angestellten bzw. Beamten im öffentlichen Dienst. Die führen es nur aus und glaub mir, begeistert vom SGB II sind von denen wohl sicher die wenigsten. Das gibt Ihnen aber nicht die Legitimation sich über ihre Arbeitsgrundlage -das SGB II so wie es derzeit formuliert ist- völlig hinwegzusetzen und klare Regelungen wie den § 31 SGB II mal einfach links liegen zu lassen nur weil man persönliche Konflikte damit hat. Immerhin ist man im öffentl. Dienst beim Staat angestellt und führt dessen Regelungen aus-genau wie ein Justizbeamter, nur weil ihm jemand sympathisch ist oder er das zugehörige Gerichtsurteil sinnlos findet, den Häftling nicht einfach mal spazieren gehen lassen darf. Da bleibt nur wenig Spielraum oder man muss sich eben einen anderen Job suchen.

        Freibier für alle wäre sicher auch nicht schlecht, aber dazu müsste sich erstmal die gesetzliche Grundlage ändern. Die ist im Moment wie sie ist und wenn Frau Hannemann sie nicht mehr umsetzt, ist sie für die Umsetzung der derzeitigen gesetzlichen Regelungen nicht mehr geeignet. Gegen ihr politisches Engagement kann man überhaupt nichts sagen. Optimierungen und Konkretisierungen des SGB II halte ich für unabdingbar. Aber sorry, nicht jeder hält das bedingungslose Grundeinkommen für ein schlüssiges und aktuell umsetzbares Konzept und dafür lassen sich auch nach intensivster Beschäftigung damit mehr als genügend Gründe aufzählen. Das selbe gilt für Sanktionen-die findest du im übrigen durchweg in den Sozialgesetzbüchern I-XII, im normalen Arbeitsvertrag, selbst in der STVO oder im normalen sozialen Miteinander als Reaktion auf Verstöße gegen institutionalisierte Werte-wie zum Beispiel Schwarzfahren mit der Folge des Verweises aus Bus oder Bahn-egal wie Du dann ans Ziel kommst!

        Sanktionen für U25 jährige sollten gemildet werden und denen der Ü25 jährigen angepasst werden, sinnlose Maßnahmenbesetzungen gehören ebenso wenig zur Arbeitsförderung und 1 Jobs? Nach meinen Erfahrungen sind das die -gefragtesten und man horche auf : -nachgefragtesten- Maßnahmen.

        Und so weiter, und so weiter etc.p.p. Viele Äußerungen hier im Blog sind sowas von daneben, basieren auf Halbwissen, Überzeugungen, Hörensagen, Einzelfällen und mangelnder Selbstreflektion und schlichten Beleidigungen, die allein schon eine Anzeige wert wären. Deswegen werde ich den potentiell überwiegenden Käse hier jetzt auch gar nicht mehr lesen 😉

        Vielleicht probiert es Frau Hannemann mit ihrer wie auch immer gearteten Einstellung ja mal bei den Samaritern, der Caritas oder als privater Arbeitsvermittler. Dann kommt sie nicht mehr in Konflikt mit ihrem Gewissen und kommt im letzteren Fall mal wieder in den Genuß die kapitalistischen, z.T. unmenschlichen Sachzwänge der Wirtschaft als kreativen Input für ihr politisches Engagement und ihren angeblich hohen IQ für sich nutzbar zu machen.

      • @ kolli:

        Den Entzug des Existenzmimimums mit dem Verweis aus Bus oder Bahn nach dem Schwarzfahren zu vergleichen ist schon ein tolles Ding!

        Das wird nur noch getoppt von Herrn Alt, der eine Sanktion einmal mit einer roten Karte beim Fußballspiel verglichen hat.

        Sanktionen darf es gerne geben – aber bitte oberhalb des Existenzmimimums, nicht darunter!

      • kolli:

        Sie können nicht das Existenzminimum sanktionieren.

        Laut Bundesverfassungsgericht (1 BvL 1/09) ist das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen soziokulturellen Existenzminimums gemäß Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 20 Abs. 1 GG, unverfügbar, und muss eingelöst werden. (1)

        Seit 18. Juni 2012 (1 BvL 10/10) gilt dieser Anspruch als Menschenrecht, dass durch politische Zielsetzungen nicht relativierbar ist. (2)

        Wenn Sie das Existenzminimum kürzen, begehen Sie einen Verstoß gegen Menschenrechte und verletzen die Menschenwürde.

        Jetzt können Sie noch mal nachdenken, was sie vom SGBII halten, und ob sie sich mit ihren Rationalisierungen als vernünftiger deutscher Untertan wirklich dahinter verstecken wollen.

        Im 1. Artikel der Verfassung (Grundgesetz) wird die Menschenwürde garantiert. Und nicht wirtschaftliche Sachzwänge. Letztere haben sich an den Menschenrechten zu orientieren, nicht umgekehrt.

        Wenn ihnen das nicht passt, müssen Sie nach China gehen.

        (1) http://www.bverfg.de/entscheidungen/ls20100209_1bvl000109.html

        (2) http://www.bverfg.de/entscheidungen/ls20120718_1bvl001010.html

      • @kolli, sie schreiben:

        >>>“Vielleicht probiert es Frau Hannemann mit ihrer wie auch immer gearteten Einstellung ja mal bei den Samaritern, der Caritas „<<<

        Solche Äußerungen und die gleichzeitige Verächtlichmachung sozialer Einrichtungen macht klar, das sie überhaupt nicht mehr wissen, was die Buchstaben SGB überhaupt heißen. Ganz zu Anfang bedeutet es das Wort "Sozial" und nicht "asozial", wie sich sich hier outen. Für sie und ihresgleichen bedeutet SGB doch längst nur noch Strafgesetzbuch, so wie sie sich gebärden, wie sie die Leute demütigen, am Liebsten unter der Brücke schlafen lassen, Essen sollen die Leute "in der Suppenküche", und die Kleidung gibts beim Roten Kreuz, oder was?

        Alles Sprüche die direkt aus diesen faschistoiden Jobcentern kommen. Sie ganz besonders sind eine Schande für die Menschheit, und ich würde mich über eine Anzeige sehr freuen, weil ich sie dann treffen könnte!!!

    • Kolli was bist den Du für ein Trolli? Ich gebe Dir Recht, Fr. Hannemann hat sich bei ihrer Arbeit an Recht und Gesetz zu halten. Genau das hat Sie getan. Sie hat sich an das GG, die EMRK, die EU-Charta gehalten und nicht an ein nichtiges Gesetz wie das SGB II. SGB II ist nichtig und ungültig, erstens weil es von einem verfassungswidrig zusammengesetzten Bundestag erlassen worden ist, zweitens weil es keinen Geltungsbereich nachweisen kann und drittens das Zitiergebot aus Art. 19 Abs. 2 GG verletzt. Jeder der rigoros Gesetze anwendet die eigentlich ungültig sind und von einem verfassungswidrigen Verbrecherregime erlassen wurden, ist eine Schwerstkkrimineller, Herr Trolli.

    • kolli,

      ich möchte Sie hier nicht mit § zu müllen, schauen Sie sich einmal die GGe an, dort werden sie auch etwas darüber erfahren, wann sich das Volk gegen den Staat auf zu lehnen hat, es zur Bürgerpflicht wird, denn das die Gefahr für das deutsche Volk, aus dem Volk selbst kommt, ist ja nicht neu!
      Man hatte sich aus Erfahrung mit der deutschen Bevölkerung schon etwas dabei gedacht, wie Sie vortrefflich beweisen,!
      Wenn Frau Hannemann dem nicht nach gekommen wäre, hätte sie sich nicht an Gesetze gehalten, sie wäre nicht einmal ihrer Menschenpflicht nach gekommen, womit die meisten SB ja kein Problem haben.!

      • Kolli oder Kollo schreibt: „Das selbe gilt für Sanktionen-die findest du im übrigen durchweg in den Sozialgesetzbüchern I-XII, im normalen Arbeitsvertrag, selbst in der STVO oder im normalen sozialen Miteinander als Reaktion auf Verstöße gegen institutionalisierte Werte-wie zum Beispiel Schwarzfahren mit der Folge des Verweises aus Bus oder Bahn-egal wie Du dann ans Ziel kommst!“

        Das ist, so muß man es leider nennen – völliger M*ll. Du wirfst zwar anderen Halbwissen vor, wirfst aber selber mit Halbwissen um dich. Hast Du die Rechte studiert oder ich? – Na, da siehst Du.

        Den Begriff der „Sanktion“ dürfte es im Bereich des SGB überhaupt nicht geben, denn er stammt aus dem Vertragsrecht. Ich habe aber weder als Mensch noch als Bürger einen Vertrag mit dem Staat, der es ihm erlauben könnte, in dem Sanktionen vorgesehen sind und dem ich zuvor zugestimmt habe. Ich würde einen solchen Vertrag auch nie abschließen. Sollte ich Schwarzfahren, habe ich dagegen konkludent durch mein Verhalten einen Vertrag geschlossen, der ein Strafgeld erlaubt. (Auch diese von der Mehrheit der Juristen vertretene Ansicht wird von einer beachtenswerten Minderheit übrigens nicht geteilt). Sanktionen im Sinne einer Vertragsstrafe im Bereich des Arbeitsvertragsrechts wären mir neu und ich hielte sie auch für unzulässig, weil das Individualarbeitsrecht zum Glück noch immer starke Mechanismen vorsieht, die die Arbeitnehmer vor Übervorteilung durch die, die am längeren Hebel sitzen – die Arbeitgeber – schützen.

        Sanktionen als Überbegriff für Strafen aus dem Bereich des Verwaltungsrechts mit „Sanktionen“ im Bereich des SGB zu vergleichen, ist allzu daneben, denn erstens werden Verwaltungsstrafen nur bei der Übertretung klar geregelter Verwaltungsvorschriften verhängt, sie sind gerichtlich überprüfbar, Widerspruch und Gerichtsverfahren haben aufschiebende Wirkung und sie haben in aller Regel eine Obergrenze, die weit unter einem Maß liegt, welches den Betroffenen in Existenznöte bringen könnte.
        Demgegenüber greifen „Sanktionen“ im Bereich des SGB direkt in das Existenz m i n i u m ein, Gerichsverfahren und Widerspruch haben keine aufschiebende Wirkung und die zugrundeliegenden Normen lassen derartig viel Raum, daß die resultierenden Entscheidungen völlig willkürlich ausfallen können.

        Fazit: Du vergleicht bar jeder Kompetenz Äpfel mit Birnen, wahrscheinlich bist Du einer der willigen Jobcenter-Vollstrecker.

      • Danke CJB. Sehr gut!

    • Also Kolli, wenn du schon meinst alles irgendwie besser zu wissen und hier deinen geistigen Müll ablädst, dann musst du vorher schon mal den Wahrheitsgehalt deiner Aussagen überprüfen.

      Unabhängig davon was die BA schreibt hat Frau Hannemann als einzigste bisser bekannte ihre Remisionspflicht ausgeführt. Schau doch mal bei Wikki was das bedeutet 🙂

      Dann zu deiner Aussage das 1 Euro Jobs so stark nachgefragt werden. Nun es gibt einen einfachen Grund warum das so ist. Die Leute haben nix zu fressen verstehste das ? und 120-160 Euro mehr im Monat zu haben hilft ungemein dabei etwas auf dem Teller zu haben.

      Also überdenke deine Aussagen nochmals

      Diskus

  75. Eine Bitte an alle Mitblogger,
    wenn Kommentare nicht durch kommen, Internetprobleme entstehen und Telefongespräche durch das Auflegen eines 3.Telefons, während des Gesprächs merkwürdig vor kommen, nicht wundern.!
    Wir tun es auch nicht mehr!

    • Es wäre wohl naiv anzunehmen, dass all die früheren Stasi-Mitarbeiter nach der Wende komplett arbeitslos geworden sind.
      Wir leben nicht mehr in einer Demokratie wie zu Bonner Zeiten.

      • Nur heißt es heute „Verfassungsschutz“. Dumm nur, dass diejenigen, die unsere Verfassung wirklich gefährden, NICHT überwacht werden, denn diese sitzen in der „großen Koalition“ aus rot/grün und schwarz/gelb.

      • Humanist,

        Sie irren, diese Vorkommnisse gab es schon lange, dass Ausland geht da nicht anders vor.Heute wird es bei uns nur intensiver betrieben, man übernahm ja nicht nur die Stasi Leute, sondern auch eine Agitarorin und Propagandistin, die sich schon bei Havemann übte!
        Der Staat wird uns noch viele Gemeinheiten auf bürden wollen, weshalb die intensive Vorbereitung, im Punkt Militäreinsatz gegen die deutsche Bevölkerung, mit Zuhilfenahme der franz Polizei(Gendarmerie Normalerweise),zusätzliche Einstellung von Leuten, die sich unter das Volk mischen und die Stimmung nach Oben melden, Karten wo ein Aufstände vermutet werden..etc etc, doch nur der Anfang sind.

  76. Wie mein/e Vorschreiber/in „taspie“ richtig meinte, ist die sachliche Gegendarstellung von Frau Hannemann eine vernünftige Vorgehensweise – für sie selbst –
    Ich selbst habe mir erlaubt, meiner Empörung freien Lauf gelassen und Polemik mit Polemik „quittiert“ – in Form eines offenen Briefes an die BA – s.u.
    Ob polemisch, sarkastisch oder sachlich, hier ist einmal mehr Solidarität gefragt, daher fände ich es gut, wenn die BA noch viel mehr „offene Briefe“ erhielte…

    http://erbendertara.wordpress.com/2013/06/15/emport-bose-und-polemisch-mein-offener-brief-an-die-ba-wg-inge-hannemann/

    • Toller Brief!
      Sofern diese „Herrschaften“ noch zu Emotionen fähig sein sollten, dürften Sie sie getroffen haben.

    • Für heute abend erst einmal – ich auch („me too !!“).
      Liebe Ellen – vielen Dank für Ihre „Polemik“ – die war großartig formuliert, das war so richtig gut. Danke sehr dafür.
      Argumentativ und auch in anderer „gefühlsmäßiger“ Hinsicht, die ebenfalls (Frau Merkel, Frau v.d. Leyen, Sie KeksfabrikantenBahlsentochter) zu uns „Menschen“ paßt – das sind wir, diese komischen Wesen mit den zwei Beinen, Armen, Händen, Augen, Ohren, mit der einen Nase, dem einen Mund und vor allem: Mit dem einen VERSTAND , die auf dieser Erde mit so ganz vielen Gefühlen herumlaufen, arbeiten, wirken und etwas gutes wollen.
      „Jeder ist seines Glückes Schmied“ – o. k. Aber dann laßt uns doch endlich mal schmieden. Ihr elenden saturierten Sozialpolitpappnasen !! Es wäre recht einfach, wenn Ihr denn wolltet.
      Hier noch einmal:

      (Hoffentlich hält sich die GEMA zurück.)

    • hätte ich auch so ähnlich geschrieben. Nur noch schärfer und eindeutiger.
      Hochachtung und hoffe, das sich etwas verändern lässt.

    • „Zunächst einmal bedienen Sie sich eines Duktus’, welcher nach meinem Empfinden dem “völkischen Beobachter” oder dem “Stürmer” durchaus zur Ehre gereicht hätte.“

      Wer in der Lage, fähig ist Menschen zu foltern, ist zu 100% auch ein Nazi – das ist meine Sicht und davon weiche ich kein Jota ab.

      Es dürfte doch allgemein auffallen, daß nicht nur oft ein Naziton, ein Nazigebaren in den Argen herrscht, sondern auch teilweise ein Nazisprachgebrauch und sogar Stellenbeschreibungen die an arge Nazi“behörden“ denken lassen.

      So gibt es den SS Leiter. Der heißt zwar bei der Arge nicht Schutzstaffel Leiter, aber Stabstellenleiter.
      Wer sich solch ein Adjektiv für die Beschreibung einer Arbeit ausdenkt, der hat wohl dabei gedacht…

      „Letztens hatte ich wieder eine Diskussion, diesmal mit einem Stabstellenleiter vom Herrn Weise (also vom Arbeitsamt).“
      http://kritischerkommilitone.wordpress.com/2013/06/09/meinungsfreiheit-oder-doch-lieber-befehl-ausfuhren/#comment-53

      Von Sb (Sach(be)arbeiter zu Sa (Sturmabteilung), ist es – rein Aphabetisch natürlich – auch kein wirklich langer Weg…

      Der Souverän

  77. Nachklapp/ Korrektur: „…die sich auf den Weg macht !“) – gemeint sind natürlich Sie.

  78. Hallo liebe Frau Hannemann,

    zuerst einmal: Ganz ganz großen Respekt und alle Anerkennung von mir für Ihren Mut, Ihre Courage und Ihre Konsequenz, mit der Sie Ihre Auffassungen vertreten. Leider komme ich erst jetzt dazu, Ihnen einmal zu schreiben. Sicherlich sind bzw. haben Sie eine „stabile“ Persönlichkeit, dennoch dürfte es an Ihnen auch nagen – zugleich erhalten Sie völlig zu recht viel Unterstützung von Kollegen und Betroffenen.
    Ich selber bin jetzt 57 Jahre alt, war ehemals über ca. 16 Jahre selbständig und „hartze“ nach einem saftigen „burn out“ (so mein Hausarzt in 2010 – Facharzt nennt es mittelgradige Depression) seit ca. 2 1/2 Jahren vor mich hin und wurde und werde gerade wieder fortgebildet. Große Illusionen über eine irgendwie beruflich strahlende Zukunft habe ich nicht mehr, komme aber gesundheitlich/ psychisch langsam wieder auf die Beine. Bislang habe ich wohl mit meinen „Fallmanagern“ quasi Glück gehabt, wahrscheinlich sind Sie da nicht allein.
    Die Reaktion der BA ist m. E. peinlich und erstaunlich aggressiv, mit Sicherheit haben Sie da so richtig einen Nerv getroffen. Well done !
    Während einer zurückliegenden längeren Förderungsmaßnahme (über fast ein Jahr bei einem der bundesweit vielen Hartz IV-Industrieunternehmen) habe ich viele angenehme und freundliche, herzliche und mittlerweile zum Sarkasmus tendierende Leute kennenlernen dürfen, denen ich hoffentlich auch mit Tips und persönlichem Zuspruch habe ein wenig helfen können. Einige – jetzt private – Kontakte bestehen bis heute über diese Maßnahme hinaus. Es sind „einfache“, freundliche und solidarische Leute (Betroffene), die definitiv nicht dem üblerweise gepflegten Hartz IV-Klischee von BILD, RTL II etc.entsprechen (es sind zum Teil echte Helden/ Heldinnen des Alltages oft auch mit Kindern), sondern viele Talente und Stärken und auch Leistungsbereitschaft aufweisen, für die sich offenbar nur einfach niemand so recht interessiert oder die nicht erkannt werden. Von den etwa 40 Teilnehmern meiner Bespaßungsgruppe (Ü50) haben es in einem Jahr drei in Arbeit geschafft (eine Bürokraft in der privaten Wohnungswirtschaft, ein Maurermeister und ein ehemals selbständiger Kfz-Techniker, der jetzt im Hafen schraubt…).
    Wenn eine Gesellschaft/ ein Wirtschaftssystem meint, dieses Potential brachliegen zu lassen, dann läuft hier einfach etwas böse schief. Eine sehr teure Ignoranz, die einen bzw. den Einzelnen auf Dauer auch demotiviert und nur lebenshemmende Deprimiertheit bis hin zur medizinisch relevanten Depression mit den entsprechenden Folgen hervorruft. Wir/ ich hatten nach einiger Zeit das Gefühl, das Arbeitsmaterial für die Leute zu sein, die wenigstens als Coaches/ Dozenten einen Arbeitsplatz als Honorarkraft mit befristeten Verträgen haben. Bitte nicht falsch verstehen: Einige von ihnen haben sehr engagiert unterrichtet und unterstützt, ohne zugleich Druck auszuüben – etliche von Ihnen haben nach Beendigung des Konzeptes selber Hartz IV beantragen müssen. Was für eine fiese Ironie.
    In meinem Alter wird es mich – zudem mit gegenwärtiger sehr hilfreicher psychotherapeutischer Unterstützung – ohnehin nicht mehr „umbringen“, wenn ich mich in einer Art „Vorruhestand“ wiederfinde. Viele – ich ebenfalls – in ähnlicher (Alters-)Lage regten in Pausengesprächen z. B. an, den Tatsachen ins Gesicht zu blicken und auf Wunsch bzw. mit Zustimmung dann eine vorzeitige Verrentung vorzunehmen, damit dadurch wenigstens dieser so elend unsinnige, sinnfreie und vor allem auch Unternehmen als Adressaten nervende stumpfe Bewerbungsterror (gemäß der verhängten „Eingliederungsvereinbarung“) dann ein Ende hätte. Meine aus früheren Zeiten entstandenen Rentenansprüche bei der BfA liegen zwar unterhalb der späteren Grundversorgung, aber es könnten die Kommunen/ die Länder/ die Stadt Hamburg durch Zahlungen der Rentenversicherer entlastet werden.
    Egal – der Ursprung/ die Quelle des Problems liegt natürlich ganz woanders. Und ich finde, daß es bis zu einer wirklichen Änderung des ganzen, die eine solche Bezeichnung verdient, weiterhin „H.a.r.t.z. IV“ heißen sollte. In biestiger Erinnerung an einen brasilienfixierten Puffgänger aus dem VW AG-Vorstand, der neben anderen seiner feinen persönlichen Umgebung – vor allem auch aus der SPD – diesen Quark zu vertreten hat.
    So – ich höre einmal auf, eine Antwort von Ihrer Seite ist nicht nötig – Sie haben sicherlich wichtigeres zu tun. Ihnen wünsche ich jedenfalls von Herzen alles Gute, viel Kraft für weiteres. Gerne werde ich hier wieder vorbeischauen und ggf. kommentioeren.
    Hail the goer (Gutes der, der sich auf den Weg macht !“) !

    • @Olaf aus HH,

      auch wenn es ein sehr schwacher Trost sein mag, Sie sind nicht der Einzige, der solche „Erfahrungen“
      machen musste und sich nun den „Vorruhestand“ ersehnt um zumindest den Nötigungen und Diskriminierungen des Jobcenters zu entgehen. Meine Geschichte ist sehr ähnlich.
      Danke für Ihre offenen Worte.

      • Hallo Tanguero –
        meinerseits ebenso Dank an Sie für Ihre Worte, ein so „sehr schwacher Trost“ ist es ja gar nicht… 😉
        Ja, es ist wohl wirklich so. Was für ein gegenwärtiger „Sc..iß“. Unsere Republikgründerväter und – mütter (?) haben mit Sicherheit bei der Grundgesetzgebung etc. im Jahre 1949 andere Vorstellungen gehabt. Im Vergleich zu heutigen Zeiten war Ludwig Erhardt (der Dicke in „schwarzweiß“ mit der Zigarre von der damaligen CDU) ja geradezu ein Linksradikaler. Und noch immer halte ich an dieser Grundidee fest. Dieses Land gehört uns – „this land is your land, this land is my land.“ (Woody Guthrie…, tausendfach interpretiert und auch hier und heute gültig !):

        Bleiben wir noch erst einmal cool und warten ab, was da sonst noch so an „Sozialgezappel“ geboten werden wird, bis es hier im Lande mal so richtig knallt. Ich sehe mich schon als alten Opa mit Krücken an brennenden Barrikaden. Und bin mir so sicher, daß ich/ wir nicht alleine da stehen werden. Good things will come to those who wait (and suffer).
        Beste Grüße an Sie und alle anderen !

      • @Olaf aus HH,

        wie recht Sie haben, deshalb hoffe ich nun auch auf die Europäische Kommission
        (siehe hierzu mein Kommentar „Tanguero 14. Juni 2013 um 21:03“).
        Zu verlieren habe ich (fast 55) ohnehin kaum noch etwas und kämpfe nun mit allen rechtlichen Mitteln und setze mich für „Die Linke“ ein, so dass wir hoffentlich keine brennenden Barrikaden brauchen.

      • Tanguero – Hoffentlich landet dieser Kommentar an der richtigen Stelle, nach Ihrer Antwort…… Mal sehen.
        (Liebe Frau Hannemann, es ist ein Dialog unter vier Augen, Sie sind nicht involviert, falls Ihnen jemand einen „radikal orientierten“ Vorwurf machen wollte/ sollte. Das hier geht an Tanguero. Läuft zwischen uns.)
        „Die Linke“ – eine sehr gute Wahl, wie bei mir auch. Wunderbar, wer denn sonst noch in dieser Lage in diesen Zeiten ?.
        Gregor Gysi, Sahra Wagenknecht – seit langem die fast einzigen Redner/ innen, die zu den wirklich wesentlichen Themen richtigen Klartext zu sagen hatten:

        Für heute ist Schluß bei mir. Später wohl weiter.

  79. Ich habe sofort auch meine Meinung geschrieben: http://schnakenhascher.square7.ch/wp/?p=8019

  80. Ich bin z.Z. selber SGB II Bezieher (ü55) und kann das von Frau Hannenmann beschriebene nur bestätigen
    Hatte selber einige Sanktionsanhörungen+Sozialgerichtsprozess am laufen. Trotz korrekter Wahrnehmung aller Einladungen. Das Jobcenter konstruiert in ihrem Brief an sie eine Wirklichkeit die nicht den Erfahrungen von vielen Hartz4 Empfängern entspricht..

  81. Dieses Angstbeißen der Sanktionsanstalt ist ein Erfolg für Frau Hannemann. Eine Behörde (oder: Agentur), die so scharf und polemisch auf Kritik reagiert, stellt sich bloß. Anscheinend weiß man auf den verantwortlichen Etagen genau um die Verwerflichkeit des eigenen Tuns, und um die Fragilität der künstlichen Fassade aus falschen Worten und falschen Zahlen.

    Ich habe mit großem Interesse den Auftritt bei SternTV verfolgt. Es ging mir wie meistens, wenn ich Frau Hannemann sehe oder höre: Sie ist mir viel zu verbindlich. Im Gespräch mit der Berliner Borg-Drohne viel zu freundlich und zu wenig konfrontativ. Als von Harzt-IV gebranntes Kind vermisse ich den Zorn und die Wut.

    Für die Arbeitsagentur und das Ministerium des Eiskalten Engels, stellt diese Verbindlichkeit jedoch die größte Bedrohung dar. Frau Hannemann ist einfach zu nett, zu normal, um sich über die Bildzeitung effektiv entsorgen zu lassen. Mit ihrem Auftreten wirkt sie auf die Mittelschicht, also dorthin, wo die (politische) Mehrheit ist. Ein Hartz-Opfer mit all seinen Traumatisierungen wäre dazu nie in der Lage.

    Am meisten hat mich aber der Film überrascht, den SternTV gesendet hat. Der Haus- und Hofsender der Arbeitsagentur berichtet eindeutig positiv über den Widerstand gegen das Hartz-Regime. Eine Reportage ohne Hetze, ohne subtile Meinungsmache gegen Arbeitslose, in der Frau Hannemann unverfälscht ihr Anliegen darstellt. Ein solcher Film von RTL, also direkt aus dem Enddarm von BDI und IHK – da dürfte in Nürnberg heulen und Zähneklappern geherrscht haben. Die Pressemitteilung macht jedenfalls diesen Eindruck.

    Die Sanktionsanstalt hat ihre Strategie geändert. Vom Totschweigen (was viel gefährlicher war), zum offenen Angriff. Wobei sie als Waffe offenbar den Hammer bevorzugt, und nicht das Florett. Mit so einem Vorgehen macht ein Behördenmoloch sich keine Freunde, sondern angreifbar.

    Frau Hannemann, wenn sie jetzt ruhig und sachlich bleiben – so wie bisher -, und dabei in der Sache unnachgiebig, werden sie neue Sympathien gewinnen, und die Öffentlichkeit wird sich weiter gegen das Hartz-Regime und seine Verantwortlichen wenden. Die Pressemitteilung der Arbeitsagentur war meiner Ansicht nach ein taktischer Fehler, hinter dem ich Hilflosigkeit vermuten würde. Die Sanktionskrieger haben Angst.

  82. Dass dieser „Brief“ eine offizielle Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit ist, ist kaum zu glauben. *kopfschüttel*

    Die Behörde formulieren nun offene Stellungnahmen, in der Art wie Laiendarsteller in den ewig krischenden Scripted-Soaps sprechen. Die Sprache der Bildzeitung. Wahnsinn. In einem schnippischen und zickigem Ton wird Frau Hannemann angegangen, runtergeputzt und diffarmiert. Nun ist Frau Hannemann auch noch eine Gefahr für Leib und Leben. Eine Terroristin, die tausende von Menschenleben gefährdet? Wow! Pschologisch gesehen, verrät dieser Schreibstil sehr viel über die geistige und seelische Verfasstheit der Schreiberin. Ich gehe davon aus, dass es eine Frau ist.

    Haltlose Unterstellungen werden zuhauf abgefeuert. Dem Duktus nach, so erweckt es den Eindruck, wurde dieser Brief von einer sehr frustrierten Frau geschrieben. Aus Karrieregründen oder weil es der innere (vllt narrzistische?) Charaker verlangt?

    Nach einer eingehenden Analyse der Wortwahl, wie auch des Stils ist davon auszugehen, dass die Verfasserin große persönliche, seelische Probleme haben könnte. Wobei ich mich auch wundere, dass keiner der sonstigen Verantwortlichen dieses persönliche, unsachliche Austoben in einer offiziellen Stellungnahme (einer der größten Behörden) als Problem ansah. Man kann jedoch daraus schlussfolgern, welche Charaktere die oberen Positionen, nicht nur deiser Behörde, sondern auch in der Gesellschaft besetzen.

    Kurzum, die offizielle Stellungnahme erinnert mich an hirnlose Kommentare in irgendwelchen Blogs oder bei Nachrichtenportalen.

    Kopf hoch Frau Hannemann, lassen Sie sich nicht beeindrucken oder gar ängstigen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und schicke Ihnen eine herzliche Umarmung.

  83. Um es kurz zu machen: Frau Hannemann verfasst einen Brandbrief an die BA UND erklärt, warum es Missstände gibt. Die BA behauptet einfach mal so, das Gegenteil – OHNE Erklärung ohne Nachweise, warum es nicht so ist.
    Das Gegenschreiben der BA ist damit ziemlich schwach und lieblos.
    Achso, Hartz IV Tote? Die gibt es wohl nicht, stellen sich nur Tot, weil sie zu faul zum Arbeiten sind?
    Hier ein Link, zur HARTZ IV TODESLISTE (die vielen einsam gestorbenen, sind nicht mit enthalten, es dürften etliche fehlen), mit genauer Quellenangabe:
    http://soeckchen.site50.net/soeckchen/?p=5684

  84. Die einfache Antwort auf die drei Fragestellungen:

    Die Finanzämter könnten wesentlich kostengünstiger und unkomplizierter die Existenz von Millionen von Menschen sichern! Die Agressionen entstehen durch die verfassungswidrigen HARTZ IV Gesetze und den Menschenverachtenden umgang mit den Betroffenen durch die Mitarbeiter selbst!
    Die Belegschaft der Jobcenter sichert ausschliesslich die eigene Existenz, da keine anschlussverwendung besteht!

    Die behaupteten Missstände entsprechen alle der Wahrheit! Das können Millionen von Menschen bestätigen!

    „Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten.“

    Das dem nicht so ist, können ebenfalls Millionen von Menschen schriftlich nachweisen!

    „Frau Hannemann hat sich den falschen Beruf ausgesucht.“ Das mag sein, trifft aber auf jeden zu der in einem Jobcenter „Arbeitet“!

    Im übrigen zeigt diese Pressemitteilung, das man wohl langsam begreift, dass die Jobcenter überflüssig sind und eigentlich keine Daseinsberechtigung haben, außer der Politik dabei behilflich zu sein den grösten teil der Bevölkerung zu verarschen und der Industrie billige Sklaven zur verfügung zu stellen!

    Getroffene Hunde!!!

    Man sieht aber auch das selbst einzelne etwas tun können, das sollte vielen Mut machen!!!

  85. Sehr geehrte Frau Hannemann,

    nachdem ich die Pressemeldung der BA als auch Ihre Erwiderung gelesen habe, komme ich zum Schluß, dass nur eine Seite stimmen kann. Entweder verbreitet die BA Unwahrheiten über Sie oder Sie verbreiten Unwahrheiten über die Verhältnisse in den Jobcentern. Da ich schon mehrmals als „Kunde“ ARGE bzw. Jobcenter „erleben durfte“, neige ich stark dazu, Ihre Darstellung für die wahre zu halten. Sie deckt sich mit meinen Erfahrungen.

    Die in der Pressemeldung aufgestellten Behauptungen sind, zumindest teilweise, von einer Art, die, falls sie wahr wären, müssten belegt werden können (Wenn behauptet wird, Sie hätten das und das gesagt, was nicht stimmen würde. etc. ). In der Pressemeldung werden keine Belege angeführt. Wenn es diese Belege nicht gibt, da die Behauptungen in der Pressemeldung unwahr sind, so liegt hier meiner Ansicht nach (ich bin juristischer Laie) üble Nachrede oder gar Verleumdung vor. In diesem Falle frage ich Sie:

    Haben Sie die BA aufgrund dieser Pressemeldung verklagt oder beabsichtigen Sie dies zu tun?

    Falls „Nein“, warum nicht? Es ist meiner Ansicht nach bitter nötig, die Verantwortlichen für solche offensichtliche Rechtsverstöße endlich in ihre Schranken zu weisen. Geschieht dies nicht, so werden sie immer „frecher“ und immer ungenierter Rechtsbrüche begehen. Viel fataler ist noch das Signal, dass damit allen Mitarbeitern in den Jobcentern gesendet wird. Der Sachbearbeiter vor Ort in den Jobcentern „lernt“ so, dass er das Gesetz (SGB-II und andere) beliebig brechen und beugen kann.

    Meiner Erfahrung nach wird beispielsweise der gesetzlich festgeschriebene Sozialdatenschutz in den Jobcentern bestenfalls als eine „Kann-Bestimmung“ angesehen, die nach Belieben nicht beachtet werden braucht. Diese Haltung wird bestärkt und erzeugt, wenn beispielsweise das Vorstandsmitglied der BA, Heinrich Alt, bis heute ungestraft, den Parteichef der Piraten Schlömer anruft, um mit diesem über Herrn Ponaders ALG-II-Bezug zu reden (siehe Berichte dazu in der FAZ). Wenn dies ungestraft geschieht, was erzeugt das für ein Gesetzesverständnis hinsichtlich Sozialdatenschutz bei den Sachbearbeitern in der Behörde? Deshalb ist es unbedingt nötig, in solchen öffentlichen medienwirksamen Fällen, wie Sie es jetzt mit der Pressemeldung erleben, gerichtlich dagegen vorzugehen. Unterbliebe dies, so wäre das ein neuerliches falsches Signal, dass seitens des Jobcenters, sprich, seitens der Mitarbeiter dort, Gesetze nicht beachtet werden müssen. Es wirkte wie ein Freibrief für die Beschäftigten in den Jobcentern, die ihnen Ausgelieferten mit allen Mitteln zu drangsalieren, auch wenn diese weit jenseits des Gesetzes lägen. Wenn Sie zurecht immer wieder beklagen, dass Hartz-IV, dass das Handeln in den Jobcentern gegen das Grundgesetz verstösst, und bekunden dagegen angehen zu wollen, so haben Sie meiner Meinung nach sogar die Pflicht gegen den Verantwortlichen für diese Presseerklärung gerichtlich vorzugehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Mabuse

    P.S.: Ich würde gerne meinen richtigen Namen unter meinen Beitrag setzen. Aber ich fürchte dann bei meiner nächsten Vorladung ins Jobcenter – Vorladung und nicht Einladung ist das treffende Wort! – dafür bestraft zu werden. Ich würde mich allerdings gerne als Zeuge in Ihrem Arbeitsgerichtsverfahren zur Verfügung stellen. Ich könnte zumindest in einer Sache (hinsichtlich Beistand) aussagen, dass den Mitarbeiter des Jobcenters das Gesetz dazu als auch dazu ergangene Gerichtsentscheide „nicht interessiert“. Dies sagte er wortwörtlich im Beisein meherer Personen und handelte auch so. Dieser Mitarbeiter – dieser Scherge! – des Jobcenters war kein kürzlich, nur kurz angelernter Angestellter, also keiner, der sich auf fehlende Gesetzeskenntnisse herausreden kann.

  86. Liebe Inge,

    da ich 2 Tage offline war, habe ich soeben erst Kenntniss erlangt über diese diffarmierende Unsäglichkeit.
    Ich werde es dem Kommentator Chris le Bon gleichtun und meine persönliche Meinung – mittels offenem Brief – an Alt;Weise und Konsorten kundtun.
    Auch habe ich in meinem Blog dazu aufgerufen, dass möglichst viele Betroffene,Unterstützer und Solidarische es uns gelichtun und eben unsere „Stellungnahme“ abgeben.

    Bleiben Sie bitte stark wie bisher
    solidarische Grüße
    Ellen

  87. Diese PM der AA zielt wohl darauf ab, die Berichterstattung in den Mainstream-Medien abzuwürgen:
    eine indirekte Drohung an die Journalisten, ihre eigenen Arbeitsplatz nicht zu gefährden.

  88. Hallo Frau Hannemann,

    mögen Sie mir mal begründen, warum meine Frage an Sie hier nicht veröffentlicht wurde, die ich hier heute morgen eingesetzt habe und als Link noch eine Quelle einsetzte? Ist an der Vermutung des Rechtsanwaltes nun etwas dran oder nicht, was Frau v.d.Leyen und die genannte Absicht angeht?
    Ehrlich gesagt finde ich es schon etwas seltsam das Sie sich dazu nicht äußern und damit doch tatsächlich Informationen vorenthalten, die hier doch sicher auf Interesse stoßen.
    Ein bisschen enttäuscht bin ich deshalb schon.

    • Klaus,

      warten Sie bitte ab, auch von mir sind Kommentare nicht frei gegeben worden, wodran Frau Hannemann keine Schuld traf!
      (Spam-Ordner?)

      • sugar base

        Wenn Sie schon mal Kommentare freigeschaltet bekommen haben – was wohl ganz offensichtlich so ist – landen Sie nicht mehr im Spam. Dort landen in der Regel dann Kommentare die von Bots automatisch generiert und verschickt werden.Das ließe sich umgehen,wenn man eine Bestätigung einer Zeichenkombination einrichten würde. Aber Bots schreiben auch sicher nicht zu dem jeweiligen Thema 😉

  89. Es macht mich wütend, wenn in diesem Staat , Menschen ,die ihre Werte , ihr Engagement einbringen
    und umsetzen wollen ,systematisch bekämpft werden.
    Es ist bezeichnend , dass hier in Deutschland Menschen, die wichtige Leistungen erbringen, so wenig
    wertgeschätzt und entlohnt werden, dafür aber Betrüger und Dummschwätzer Steuergelder und Sub-
    ventionen kassieren.Das ist wirklich peinlich primitiv!!

    • Wundert es da, dass viele Migranten Deutschland wieder verlassen?

    • Naja, alleine schon das die Arbeitsagentur sich die Zeit für eine Stellungnahme nimmt,obwohl sie Mitarbeiterin der Stadt sind, zeigt ja das hier einiges durcheinander gewirbelt wurde

      Wäre ein ALG 2 Empfänger an die Öffenlichkeit gegangen , hätte das niemand interessiert. Da es eine Jobcenter – Mitarbeiterin ist sieht das ganz anders aus, weil Öffenlichkeit hergestellt wurde über etwas worüber nach außen nicht geredet werden soll.Man muß reagieren, egal in welcher Form und das hat auch die BA erkannt

  90. Hat dies auf Erbloggtes rebloggt und kommentierte:
    Erschreckte sich der unbefangene Leser bei der Lektüre dieser scharfen Pressemitteilung gegen eine unbotmäßige Jobcenter-Mitarbeiterin, so erstaunte die detaillierte Widerlegung der einzelnen hanebüchenen Aussagen um so mehr: Die Bundesagentur für Arbeit ist schließlich eine Bundesoberbehörde mit über 100.000 Mitarbeitern und einem Etat von fast 40 Milliarden Euro. Wie kann sie solche Aussagen machen (und solche wahnwitzigen Formulierungen gebrauchen)? Dazu liegt eine Erklärung nahe: Alle Mitarbeiter, die auch anderswo Arbeit finden konnten (z.B. weil sie in der Lage waren, seriöse Pressemitteilungen zu formulieren), haben die Bundesagentur verlassen, weil sie einige Funktionen dieser Einrichtung nach dem Hartz-Konzept „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. Wikipedia schreibt von einem „Konflikt zwischen professionellem Selbstverständnis der Vermittler und bürokratischen Vorgaben der Organisation“.[1]

    Tatsächlich haben die Jobcenter ja in den vergangenen 10 Jahren massenhaft Arbeitslose angeworben und zur Verwaltung der übrigen Arbeitslosen eingesetzt. Der Clou daran war, dass sie allen, die auch nur halbwegs geeignet für eine Anstellung im Jobcenter erschienen, ein Angebot machen konnten und bei Ablehnung mit Sanktionen drohen. Voraussetzung für eine Einstellung als Arbeitsvermittler war keineswegs mehr eine sozialpädagogische oder ähnliche Qualifikation, wie das zuvor üblich war. Es wurden vielmehr „Quereinsteiger“ aus allen möglichen Berufen eingestellt, und zwar häufig in prekäre Arbeitsverhältnisse. Auch die Kündigung von Jobcenter-Mitarbeitern konnte wohl sanktioniert werden. Hannemann kündigte, anders als viele andere, nicht, sondern setzte sich neben ihrer Tätigkeit für Veränderungen ein. Ihr Jobcenter stellte sie daher am 22. April 2013 frei, wogegen sie vor dem Arbeitsgericht Hamburg klagt.

    Besonders interessant im Hinblick auf den hier öfter thematisierten Umgang mit Whistleblowern ist, dass die Bundesagentur Hannemann den Whistleblowerstatus explizit abspricht. (Wikipedia führt sie in einer Liste bekanntgewordener Whistleblower[2] und wird zweifellos über kurz oder lang einen eigenen Artikel zu Hannemann anlegen.)

  91. Find`s klasse das mal jemand offen und klar drüber spricht, vor allen Dingen was die vielen Suizidopfer dieses dumme Systems betrifft. So funktioniert eine Gesellschaft.

  92. Ich würde nach diesem Vorfall mit rtl ,generell keine Aussagen mehr machen gegenüber den offiziell manipulativen Medien wie rtl,bild etc. Das Mobben von Menschen die sich für Menschenrechte einsetzen ,wird durch diese Medien erst ermöglicht.Frau Hanneman hält der Gesellschaft den Spiegel vor ,das find ich klasse .Das sie nur ihre Mitarbeiter in Gefahr bringt und nicht die Gefahr der Hartz4 Empfänger aufzeigt laut rtl ,zeigt doch das Hartz 4 Empfänger garnicht mehr existent sind in der Wertung der zu schützenden Menschen dieser Gesellschaft.Sparzwang statt Menschenrechte ,ist der Anfang einer Entwicklung von der Biophilen zur Nekrophilen Gesellschaftsordnung indem Menschliches und empathisches abgetötet wird.Es ist 5 vor 12.

    • Es ist nicht 5 vor 12 Herr Degenhorst, sondern längst ist es schon 5 nach 12 gewesen!
      Spätestens dann, als der erste Fall des Verhungerns im sattesten Land Europas in den Medien sichtbar wurde!
      http://www.sueddeutsche.de/panorama/speyer-arbeitsloser-verhungert-in-seiner-wohnung-1.666139

      Es gab auch keinen „Vorfall“ mit RTL, sondern eine sachliche Wortmeldung der Inge Hannemann. Den Vorfall leistet sich nunmehr der Vorstand der politisch gewollten Entrechtungsbehörde (BA).
      Wir können davon ausgehen, dass diese Presseerklärung auch vom Hause des BMAS (von der Leyen) abgesegnet wurde. Die Presseerklärung, oder besser das Lügen über die Presse, ist die klare Kampfansage aus dem Ergebnis der Vernichtung des Sozialstaatsgebotes und des Abbaus demokratischer Rechte in Deutschland!

      Grüße aus Kiel,

      Lutz

  93. 19.6.13 12:00 Uhr: Deutschlandweiter Solidaritäts-Flashmob für Inge Hannemann vor den Jobcentern und Arbeitsagenturen! Auch die Mitarbeiter sind aufgerufen sich zu solitarisieren. #flashmobingehannemann https://www.facebook.com/events/497733213629922

  94. Erst ignorieren sie dich, dann machen sie dich lächerlich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

  95. „Ist Inge Hannemann eine Hartz-IV-Rebellin? Kann gar nicht sein.“

    Ein Kommentar unter: http://www.die-keas.org/node/593

  96. Als Betroffene muss ich natürlich reagieren und habe reagiert:
    LOL
    Ich habe mir ursprünglich selbst überlegt, die tatsächliche Faktenlage gegenüber zustellen.
    Nur, um ganz ehrlich zu sein, für die Widerlegung dieses seltsamen Konstrukts, dessen Ausführung offensichtlich von oben nach unten weitergereicht wurde – und dann offensichtlich beim Praktikanten gelandet ist, fehlte mir die Zeit.
    Wer sich nur einigermaßen mit dem Rechtskreis HartzIV auskennt, kommt erst aus dem Staunen und dann aus dem Lachen nicht mehr raus!

  97. Reblogged this on Jasminrevolution and commented:
    Füge hier deine Gedanken hinzu… (optional)

  98. Diese Presseerklärung zeigt mal wieder auf welch einem kriminellen und geistigen Niveau diese Herrschaften der BA agieren. Die BA und auch die Jobcenter sind zwar keine Behörden aber sie gauckeln das ihren Opfern vor. Im Beamtenrecht gibt es eine Remonstrationspflicht, also einen Paragraphen, der besagt, das ein Beamter verpflichtet ist, Anweisungen und Befehle eines Vorgesetzten zu verweigern, wenn er erkennt, das diese Anweisungen gegen Recht und Gesetz verstoßen.

    Hierunter wird die Pflicht des Beamten verstanden, Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen unverzüglich bei dem unmittelbaren Vorgesetzten geltend zu machen. Für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte ist diese in § 63 BBG geregelt. Grundsätzlich trägt der Beamte die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit seiner dienstlichen Handlung. Von dieser Verantwortung wird er freigestellt, wenn er seiner Remonstrationspflicht nachkommt und Bedenken zum Beispiel gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen geltend macht. Die Remonstrationspflicht besteht bereits dann, wenn der Beamte die Weisung als möglicherweise rechtswidrig ansieht. Die Remonstration verläuft in drei Stufen. Zunächst muss der Beamte Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer amtlichen Weisung beim unmittelbaren Vorgesetzten erheben. Bleibt dieser bei seiner Anordnung, hat er sich an den nächst höheren Vorgesetzten zu wenden. Wird die Weisung auch von diesem bestätigt, muss der Beamte diese ausführen. Etwas anderes gilt lediglich dann, wenn die dienstliche Anordnung auf ein erkennbar strafbares oder ordnungswidriges Verhalten abzielt, die Menschenwürde verletzt oder sonst die Grenzen des Weisungsrechts überschreitet. Die Remonstrationspflicht hat eine Doppelfunktion – einerseits dient sie der behördeninternen Selbstkontrolle, andererseits dient sie zugleich der haftungs- und disziplinarrechtlichen Entlastung des Beamten bei rechtswidrigen Weisungen.

    Fr. Hannemann hat genau nach diesem Paragrphen gehandelt und nichts anderes. Das Treiben der Jobcenter verletzt die Menschenwürde, jedes Schreiben passiert auf Nötigung, durch die Drohung mit Sanktionen und ist somit strabar und verletzt alle folgenden Gesetze.

    Hartz IV verstößt in vielfacher Weise gegen das GG, die EMRK, die EU-Charta, gegen die ILO 29 und andere internationale Menschenrechtsabkommen. Dies wollen und können diese Natzischergen nicht einsehen. darum nun dieser Rundumschlag. Fr. Hannemann beleidigt und verleumdet niemand, sondern nimmt nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung war. So etwas können Handlanger eines totalitären Verbrecherregimes schon gar nicht vertragen. Diese schäbigen Kreaturen sollten sich schämen, so etwas zu veröffentlichen.

    • Einmal Klartext
      und was vielsagend ist, SPD, CDU blieben lange still!
      Frau Künast(Grünen), von ihr gibt es nicht Neues!

      Gregor Gysi

      • Nachtrag,
        Dr.Gysis Aussagen von vor 3 Jahren , haben sich zu 100% bestätigt

      • Danke für diesen Link. Ich hoffe, dass dieser Skandal Hartz-IV von ausländischen Journalisten aufgegriffen und verstanden wird.

      • Ich vergaß noch zu erwähnen, dass ich es auch so empfinde, dass man von Hartz-IV auf Dauer nicht leben kann. Wenn man in der glücklichen Lage war, sich zu guten Zeiten auch qualitativ hochwertige Bekleidung gekauft zu haben, kann man zumindest ca. ein Jahr gut über die Runden bekommen. Vorausgesetzt, alle Gerätschaften im Hause funktionieren weiterhin einwandfrei. Aber nach ungefähr einem Jahr fängt nimmt das Drama seinen Lauf. Die Klamotten sehen immer mehr ausgewaschen aus, die Schuhe sehen bescheiden aus, Reparaturen fallen an. Friseurbesuche, Kosmetik, Kino … alles Luxus. Schulgeld für Kinder? Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Irgendwann gibt auch nichts mehr, was man in diversen Internetplattformen verkaufen kann. Und das, obwohl man schon spartanisch lebt, nicht raucht, keinen Alkohol trinkt.Spazieren gehen kostet nichts, ist aber auf Dauer langweilig. Man sieht mehr und mehr verrottet aus. In Städten hat man vielleicht noch Glück, und ergattert in Second-Hand-Läden das eine oder andere gute Stück, obwohl in solchen Geschäften die Preise inzwischen auch immens explodiert sind, wenn man etwas modisch gekleidet aussehen möchte. In der Stadt profitiert auch von der Monatskarte zum Sozialtarif. Aber auf dem Land?
        Ganz schlimm, wenn man zwischendurch auch noch 400,00-Euro- oder andere Jobs als Geringverdiener annimmt. Das Chaos auf dem Konto ist unbeschreiblich. Wovon man die ganze Zeit leben soll, bis irgenwasnn mal die Nachzahlungen eintrudeln, ist mir ein Rätsel. Geld gestrichen ist immer schnell, denn scheinbar steht jeder unter Generalverdacht, Überzahlungen nicht zu erstatten. Und wehe wehe, der Arbeitgeber zahlt die Löhne nicht pünktlich oder gar nicht. Das ist genauso schlimm wie eine Sanktion, denn dem Arbeitgeber muss man 6 Wochen Zeit geben, bis man gegen ihn wegen Lohnausfall vorgehen kann … (so hatte ich es jedenfalls damals gelesen).

        Diese teuflische ReGIERung geht wohl davon aus, dass jeder genügend Verwandte und Freunde hat sowie obendrein noch der Schwarzarbeit frönt.

        Die Steuern zahlen übrigens nicht nur die „Steuerzahler“, sondern Steuern werden ebenso durch Maschinen erwirtschaftet.

      • Und wer meine Fehler im obigen Text findet, kann sie behalten 🙂

      • Das größte Problem stellt sich für die HartzIV Empfänger, dass ihre Kiinder als Aussätzige behandelt werden und sie nach und nach alle angeblichen guten Freunde verlieren.Die soziale Vereinsamung, die oft zu hörende und lesende Diskriminierung von Erwachsenen, lassen sie psychisch furchtbar leiden!

  99. Ich frage mich seit Jahren, was ist uns diese Gesellschaft, der Einzelne, die Familie, die Generationen, Behinderte und Schwerkranke eigentlich noch wert?

    Ein Ausspielen einer Gruppe gegen die Andere oder Verunglimpfen führt zwangsläufig zur Erosion, Apathie und Gewaltanwendung. Wenn der Mensch die Krone der Schöpfung sein soll, dann benimmt er sich seit Jahren immer mehr wie ein Vandale in der eigenen Horde.

    Mitgefühl und Miteinander wird gegen Wachstumswahn und Sparwut eingetauscht.

    Statt ständig steigender Armut ist eine relative Gleichheit für eine Gesellschaft gut und die fördert Engagement, Lebensfreude und Zusammenhalt!

    Als die Mauer fiel, da war ich so voller Freude und Zuversicht, aber diese Gesellschaft hat für mich inzwischen mehr unterdrückende Züge als die DDR.
    Wir haben Bildung, soziale und medizinische Sicherheit gegen Bananen und Autos getauscht, was für ein fataler Irrtum!

    • FK,

      das ist von vielen in der Gesellschaft gewollt.Der Egoismus hat krankhafte Formen angenommen und sofern der Mensch meint, was er äußernd natürlich ablehnt, jedoch vor lebt, dass er es Wert ist sich von anderen abzuheben, muss er seine Mitmenschen treten.
      Am Schlimmsten sind die Menschen, die Getretenen noch den Rest für das eigene Emporkommen geben.
      Von denen gibt s leider immer mehr Vertreter, was unser Personenkult stets auf´s Neue wachsen lässt.
      Die Gier, die Machtbesessenheit, aber auch das falsche Bild, dass sich viele Bürger über sich selbst machen, umschlingt wie eine Krake das Hirn der Menschen, die nicht nach denken, sondern nur blind mit laufen.
      Ob im Job, Vereinen etc etc, überall ist dieses Phänomän zu erleben und deshalb kann es nicht wundern, dass der größte Teil der deutschen Bevölkerung für jeden dankbar ist, über den es sich aus lassen kann, weil man meint , dass man über dem steht, über den man sich menschenunwürdig , herablassend äußer kann und sogar darf!.
      Diese Macht ist heute noch ungebrochen!
      Was das gegenseitige Auspielen betrifft, ist das nur ein Mittel um eigene Vostellungen durch setzen , oder aber um vom Wesentlichen ablenken zu können, was wunderbar funktionier , dieses ist nur der Dummheit der Bevölkerung anzulasten,Mitläufer eben!

  100. Natürlich gibt es Sanktionsquoten, das kann die BA leugnen sooft und so lange sie wollen.
    In Foren wie bei Tacheles hatte man schon mehrmals darüber berichtet.

  101. Sehr geehrte Frau Hannemann

    Die Presseerklärung ist wohl die bislang hilfloseste Aktion der BA, doch bin ich auf etwas gestoßen, wo ich mir nicht sicher bin, was ich davon halten soll. Aufgetaucht ist da etwas auf der Seite von Rechtsanwalt Ludwig Zimmermann, wo es unter anderem heißt:

    „Mit Gutachten will man Hannemann mundtot machen und sie für geisteskrank erklären lassen. Im äußersten Fall könnte das für die Aktivistin eine Einweisung in die Psychiatrie bedeuten“.

    http://sozialrechtsexperte.blogspot.de/2013/05/inge-hannemann-aktivistin-gegen-hartz.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+Sozialrechtsexperte+%28sozialrechtsexperte%29

    Können Sie dazu vielleicht mehr sagen; das wäre wirklich interessant zu erfahren, was im Hintergrund passiert.

    Was ist dran an der Aussage/Vermutung; gibt es da irgendwelche Ansätze aus Richtung Berlin, das man Ihnen das leben so richtig schwer machen möchte? Wir hatten in Hessen ja schon einen ähnlichen Fall mit Steuerfahndern, die einfach nur ihre aufgetragene Arbeit richtig gemacht haben und dabei jemandem kräftig auf den Schlips getreten sein müssen.

    Ein schönes Wochenende

    • Hallo Klaus oder ???

      Das ist eine falsche Darstellung, wie es nun mal in den Medien öfters vorkommt.

      • Ich kann es nicht nachprüfen, woher der tatsächliche Autor seine Informationen hat, somit verlasse ich mich einfach mal darauf was Sie sagen.

        Was mich aber schon irritiert ist, das Sie sich offensichtlich schon von jemandem anstecken lassen.:-(
        Soll mir egal sein, jeder soll glauben was er will. Und da der betreffende so oder so keine anderen Meinungen zuläßt und nur stänkert, um seine eigene Meinung als absolut richtig darzustellen, spare ich mir jeglichen Kommentar in Zukunft.

        Viel Glück noch auf Ihrem weiteren Weg

  102. Verleumdung bedeutet im deutschen Strafrecht, dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen aufstellt, obwohl er weiß, dass sie unwahr sind.

    Prüfungsreihenfolge und Definitionen zu § 187 StGB (deutsches Recht)

    Tatbestand des § 187 StGB
    Objektiver Tatbestand
    Tatobjekte
    lebender Mensch, vgl. § 189
    auch Einzelne unter einer Kollektivbezeichnung
    Personengemeinschaften
    Tathandlung
    Behaupten oder Verbreiten von Tatsachen
    in Beziehung auf einen anderen
    Eignung zur Verächtlichmachung, Herabwürdigung oder Kreditgefährdung
    Subjektiver Tatbestand
    Vorsatz -> objektiver Tatbestand
    Wider besseren Wissens (positive Kenntnis der Unwahrheit)
    Rechtswidrigkeit
    (hM: § 193 nicht anwendbar)
    Schuld
    Strafantrag, § 194
    Straffreiheit gem. § 199
    Qualifikationen
    § 187, 2. Alt.
    § 188 I
    Geschütztes Rechtsgut ist die Ehre als Teilbereich der Personenwürde. In der zweiten Variante wird das Vermögen geschützt.
    Die Tat ist ein konkretes (str., aA: abstraktes) Gefährdungsdelikt.
    Lerntipp: Crashkurs Ehrdelikte
    Siehe auch:
    Beleidigung, § 185
    Üble Nachrede, § 186

    http://juraschema.de/index.php?thema=stgb187

    —————

    Die Üble Nachrede nach § 186 StGB (D) ist eine Art von Ehrdelikt, das sich von der Beleidigung (§ 185 StGB) dadurch unterscheidet, dass nicht die Äußerung eines bestimmten negativen Werturteils unter Strafe gestellt wird, sondern das Behaupten oder Verbreiten ehrenrühriger Tatsachen. Eine Tatsachenbehauptung liegt vor, wenn die Äußerung in ihrem Gehalt einer objektiven Klärung offensteht und damit dem Beweis zugänglich ist. Hierzu zählen nicht nur so genannte „äußere Tatsachen“, sondern auch „innere Tatsachen“ (beispielsweise die Absicht, eine Straftat zu begehen).

    Für die Strafbarkeit wegen übler Nachrede ist entscheidend, dass die Tatsachenbehauptung „nicht erweislich wahr“ ist, d. h. kein Wahrheitsbeweis vorliegt. Ist die Tatsachenbehauptung hingegen „erweislich unwahr“ und weiß der Täter um deren Unwahrheit, so handelt es sich nicht um eine (vermeintliche) üble Nachrede, sondern um eine Verleumdung nach § 187 StGB. Die Verleumdung ist rechtsdogmatisch eine Qualifikation zur üblen Nachrede.

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cble_Nachrede_(Deutschland)

    —————-

    Diskreditierung

    Als Diskreditierung (lat. dis „entzwei“, credere „vertrauen“) bezeichnet man das gezielte Untergraben des in eine Person oder Sache gesetzten Vertrauens in der Öffentlichkeit. Oftmals wird zum Erreichen der persönlichen Ziele das Mittel der Lüge benutzt.

    Mittel der Diskreditierung sind Verleumdung, Indiskretionen oder das Verbreiten von Gerüchten.

    In der Politik wird das Mittel der Diskreditierung verwendet, um Gegnern zu schaden, indem durch den Vertrauensverlust ihre Überzeugungskraft und (in Demokratien) ihre Aussichten auf Wahlerfolg gemindert oder sie zum Rücktritt gedrängt werden. Die politische Diskreditierung gehört zum Instrumentarium verschiedener Geheimdienste und wird insbesondere häufig in autoritär oder diktatorisch regierten Staaten eingesetzt (vgl. den Staatssicherheitsdienst der DDR).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskreditierung

  103. Mit 10 Jahren Jobcenter- Erahrung Nagold-Calw kann ich alle Schilderungen von Frau Hannemann aus meiner Sicht als Betroffener nur bestätigen.
    Ausserdem habe ich einen guten Bekannten, der selbst im Jobcenter Stuttgart als Fallmanager seit 5 Jahren arbeitet und nach denselben internen „rechtswidrigen“ Richtlinien der Bundesagentur genau so leidet, wie Frau Hannemann. – Nur Inge Hannemann hat Zivilcourage und kämpft für die Wiederherstellung und Rettung unseres Rechtsstaates. – Dafür verdient Frau Hannemann Respekt. – Jeder Beamte oder Jobcenter-Mitarbeiter, der im Zweifelsfall nicht für den Schwächeren eintritt verdient Missachtung. – Der Widerstand hat gerade erst begonnen. – Manfred Fröhlich, Calw

  104. Offener Gesprächsabend der LAG Arbeit und Armut
    am 18.06.2013 um 19:00
    im Büro Mitte (DIE LINKE), Borgfelder Str. 83
    ……………….
    Hiermit möchten wir Fachkräfte der Jobcenter sowie der BA (z.B. aus den Bereichen, Arbeitsvermittlung, Leistungsabteilung, Arbeitgeber-Service) als auch Fachkräfte von Beschäftigungsträgern, welche in unserer Partei mitwirken, zu einem offenen Gesprächsabend einladen……………….

    http://www.die-linke-hamburg.de/termine/detail/artikel/offener-gespraechsabend-der-lag-arbeit-und-armut.html

  105. Strafgesetzbuch: Verleumdung

    Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    • Glauben Sie, das man sich bei der BA nicht vorher juristisch absichert und eine solche PE so herausgeben würde?

      • Ja, denn nach meinen Erfahrungen mit dem Jobcenter, wissen die Mitarbeiter nicht was ein Vertrag bedeutet!
        Sie sind so selbstherrlich. das sie über den Gesetzen stehen

  106. Hat dies auf A Hartz Life rebloggt und kommentierte:
    Die Bundesagentur für Arbeit strampelt mit den Füßen und verhält sich wie ein kleines Kind, was beim Lügen erwischt wurde „Es ist aber nicht so!“.

    Frau Hannemann hat endlich erreicht, was solange gebraucht wurde: Eine Stimme für Hartzer und drangsalierte Mitarbeiter, die nicht gleich nach zwei Schlagzeilen verebbt.

    Die BfA selbst gefährdet seine Mitarbeiter, denn wer die Wahrheit nicht sieht, wird irgendwann mit aller Härte mit ihr konfrontiert. Kann denn die BfA dafür sorgen, dass sich die Mitarbeiter dann keine Gedanken um ihre Existenz machen müssen? Ich glaube nicht.

    • @Awadea,

      vergessen Sie bitte nicht, dass tausende von Jobcenter-Mitarbeitern täglich das Leben von
      Millionen ALG II-Empfängern direkt und nachhaltig gefährden!

    • Und Mitarbeiter, die ihre eigene Unzufriedenheit und Unvollkommenheit an Ihren „Kunden“ auslassen, die sich gegenüber ihren „Kunden“ arrogant und herablassend verhalten, gefährden sich selber.

      • der alarmierend hohe krankenstand und häufigen personalwechsel bei den JC lassen darauf schließen, das der arbeitgeber, die BA, ihre arbeitgeberaufgabe „fürsorgepflicht“ grob vernachlässigt und somit die gesundheit der mitarbeiter fahrlässig gefährdet

      • Was für ein Armutszeugnis der BA. Die Lügen der BA um sich Hartz4 schön zu reden, kennen wir ja von der Politik die Arbeitslosenstatistiken schön rechnen und Armutsberichte sich so hinbiegen das auch ja keiner merkt was in diesem Land wirklich los ist!

        Herr Alt in der Maischberger Sendung am 4.12.12 hat gelogen, keiner verliert seine Wohnung, Krankenkasse etc. und hat bis heute noch keine persönliche Stellungnahme dazu abgeben.
        Wessen Brot ich, dessen Lied ich sing!
        Nun solch eine Lügenpressemeldung! Das schlägt dem Fass den Boden aus.

        Gehöre zu den noch Lebenden betroffenen, meine unglaublich Menschenverachtenden Erlebnisse mit dem Jobcenter und der BA Berlin könnte ein ganzes Buch füllen. Und wäre jetzt hier an dieser Stelle einfach zu lang. Nur kurz: hänge als Alleinerziehende schon von Anfang an zum Sklavenpersonal. Ob Aufstockend, für 1 € und auch in der Dienstleistungs- „Gauner“ Abteilung die sich 30% meines Lohnes einsackten. Dafür noch Wohngeld beantragen musste. Damit es überhaupt zum nötigsten reicht.

        Kann also beurteilen wie vor der Agenda2010 und wie heute dort gearbeitet wird.

        Meine letzte Zwangsvollstreckerin hatte keinen Erfolg, zum Glück meiner beiden Kinder.

        Nun wurde diese ausgetauscht und werde in ein paar Tagen auf eine neue Mitarbeiterin treffen.
        Mal sehen ob das ein neues unmenschliches Kapitel wird, oder dort weiter gelogen wird bis sich die Balken biegen. Eine Mitarbeiterin in der Anmeldeabteilung des Jobcenters machte mir unter anderen auch Mut, mir nichts weiter gefallen zu lassen und für mein Bürgerrecht zu kämpfen. Da ich nicht die einzige war die dort Rechtswidrig und unmenschlich behandelt wurde. Es ist traurig und ein Armutszeugnis für Deutschland das man seine Bürgerrechte vor Gericht erkämpfen muss, sofern man noch die Kraft dazu hat. Alle anderen gehen an diesem System zu Grunde. Es gibt genug Fälle von Betroffenen die es nicht überlebten.

        Es liegt am SGB und die grenzenlose Macht die man mit diesen Gesetzen geschaffen hat, das man nicht mehr auf Augenhöhe sitzt. Auch die Mitarbeiter wurden zu Instrumenten des „Zwangs und Unterdrückungssystems“ seit der Agenda2010

        Den SB wurde die macht eines Staatsanwaltes eines Richter und Henkers zugleich in die Hand gegeben. Dort liegt der Fehler im System. Widersprüche werden mit Standard Textbausteinen abgeschmettert.

        Klar gibt es auch „einige Ausnahmen“ diese werden jedoch immer weniger. Weil diese dort auch aussortiert werden wie es auch gerade Inge Hannemann passiert. Die Mensch gebliebenen werden ausgetauscht, weil das nicht gewollt ist!

        Liebe Inge ich hab dich in Berlin in der Danziger gesehen und wir haben vor dem Gebäude nur 1-2 Sätze ausgetauscht, für mich bist du das Licht am Ende des Tunnels.

        Lass dich nicht einschüchtern. Nutze den Rechtsbeistand, denn es ist ungeheuerlich was dort Behauptet „gelogen“ wird.

        Mit dieser Pressemitteilung haben sie sich ihr eigenes „Grab“ geschaufelt. Und solche realitätsfernen Aussagen machen die Betroffenen wütend.

        Nicht Inge macht uns Zornig sondern die LÜGEN der Politiker und der BA!!!

        Nicht Inge ist eine Gefahr für Kollegen, sondern viele teile des Menschenverachtende SGB und wie die Die Leitung ihre Mitarbeiter unter Druck setzt und diese den Druck an die betroffenen weitergeben.

        Es wird von Oben nach Unten getreten, und die BA sollte sich schämen die Handlanger der Politik zu sein.

        Liebe BA Mitarbeiter erkundigt und Informiert euch warum ihr so handeln „müsst“ und „sollt“.
        Behandelt jeden „Kunden“ wie auch ihr behandelt werden möchtet in einer Notsituation die politisch herbeigeführt wurde. Dank Niedriglohn und Sklavenfirmen, 1€ Job sinnlos Maßnahme Träger Subvention. Von unseriöse von der Wirtschaft und Finanzlobby korrumpierte Politiker und Mitwirkende der Agenda 2010 und der SGB Gesetze die gegen das Grundgesetz verstoßen. Selbst einige aus dieser Runde „schämen“ sich heute daran beteiligt gewesen zu sein und was daraus geworden ist.

        Wacht auf!!! Ihr schadet den Menschen denen ihr helfen solltet, denn dafür wurden die Grundgesetze geschaffen damit es nicht nochmal passiert was hier Millionen von Menschen das Leben gekostet hat.
        Nur sind es heute die Armen, Kranken und schwachen dieser Gesellschaft die Aussortiert werden sollen.

        Nicht jeder wurde mit einem Silberlöffel im H…. geboren und mit einem Starken Charakter ausgestattet, diese brauchen eure Solidarität nicht euren Sadismus!

        Niemand soll sagen er hätte es nicht gewusst! Und jeder sollte zur Verantwortung gezogen werden für dieses gedankenlose handeln gegenüber Hilfebedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft!

        Meine Hochachtung gilt Inge Hannemann für ihren Mut das auszusprechen was Millionen von betroffenen erlebt haben am eigenem LEIB!

        Sie bestätigt nur das was hier unter dem Teppich gekehrt werden soll. Weil es ein Armutszeugnis für Deutschland ist wie die verantwortlichen mit dem Eigenen VOLK umgehen. Um bei jeder Möglichkeit den Finger auf andere Länder zu zeigen die Menschenrechte missachten.

        Nie wieder SPD,CDU,FDP und Grüne. Diese können jetzt noch so viel Kreide essen. Sie stürzen Deutschland in die Armut und sehen weg, leugnen und ignorieren solange bis man sie von Ihrem Thron schubst!
        Ziehe den Hut vor dem türkischen Volk, die das friedlich lösen wollen.
        Für Freiheit Demokratie und Menschenrechte!

        Geht Wählen! Unterstützt Inge das ist enorm wichtig für den sozialen Frieden in diesem Land!

        Ich hoffe das noch viele deiner Kollegen endlich mal aufwachen und sich nicht länger benutzen lassen um Menschen nachweislich mit Sanktionen in den Hunger, Obdachlosigkeit und in den Tod zu treiben.

  107. „Eichmann-Syndrom“

    Nennen wir doch beim Namen, um was es sich hier handelt

    Es sind die vielen Schreibmachinen-Seelen, die sich hier zu rechtfertigen suchen. Faktisch werden Leute auf die subtile Todesliste gesetzt, danach geht es zum Kaffeekränzchen zurück zur lieben Familie.

    Deutschland hat sich nicht viel geändert.
    Und es wird schlimmer…

    Die Presseerklärung der BA ist hierzu an Perfidität kaum zu überbieten!

    H.-W.

    • dazu gibt es eine anerkannte Studie, das Milgram-Experiment. Der Psychologe Stanley Milgram wollte nach Ende des 2. Weltkrieges untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass viele durchschnittliche Menschen zu willfährigen Marionetten wurden und Handlungen ausführten, unter denen Dritte leiden mussten, obwohl sie im klaren Widerspruch zu ihrem Gewissen standen.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment

    • Man muss nur die“ Welle“ gelesen haben(gucken)!Zum Schutz der Deustchen hätte es zur Pflichtlektüre in den deutschen Schulen gehört!
      Ein Experiment in Amerika, mit Welchem ein Lehrer den Schülern begreifbar machen wollte, wieso ein Hitler derartige unterstützt werden konnte!.
      Wird es bei HartzIV später auch heissen, ich habe nichts gewusst, oder werden die Wähler wieder dafür sorgen, dass der Staat Menschen weiter in den Tod treiben darf, sie vorher aber psychisch verelenden lässt?
      Wenn ja, dann sind die von den Deutschen getöteten Juden zu beneiden, sie hatten es schneller hinter sich,.
      Dem Fleiss deren Schreibtischtäter, wiederholt sich!

      • http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle_(Roman)

        Das Experiment soll zeigen, wie Menschen durch einfache Methoden manipuliert werden können. „Die Welle“, eine autoritäre Gemeinschaft, für die der Geschichtslehrer seine Klasse zu überzeugen beginnt, stützt sich auf drei in aufeinanderfolgenden Unterrichtsstunden aufgestellte Prinzipien:
        So entschließt sich der Lehrer ein Experiment durchzuführen: die Welle.
        Um Antworten zu finden meinte Ben Ross,
        vielleicht sollte er eine Stunde oder zwei auf ein Experiment verwenden und den Schülern ein Gefühl dafür geben, was es bedeutet haben mochte, in Nazi-Deutschland zu leben? Wenn es ihm gelang, eine treffende Situation zu erfinden, konnte er damit die Schüler wirklich weit stärker beeindrucken als mit allem, was Bücher erklären konnten….

        Später musste ein Abbruch folgen, das Experiment hatte zu gut funktioniert, es wurde gefährlich!

  108. Liebe Inge,
    Ich habe ganz den Eindruck das man dich reizen möchte! Lass dich nicht reizen!!! Lass diese Sache jetzt bitte komplett deine Rechtsanwälte machen!!!!!!!!!!!!
    Es ist sehr Offensichlich das man dich aus der Fassung bringen möchte!!! Liebe grüsse, viel Kraft und Gottes Segen wünscht dir von Herzen Moni aus Konstanz

  109. Folgende Mail reiche ich dann mal für Interessierte weiter…

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchte ich Sie auf eine Veranstaltung zur Frage der Verfassungswidrigkeit von Sanktionen bei Hartz IV hinweisen.

    Es handelt sich um ein juristisches Streitgespräch zwischen MdB Wolfgang Nešković und dem Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht (Prof. Dr. Uwe Berlit), das am 25. Juni in Berlin stattfindet. Voraussichtlich wird zeitnah auch eine Videoaufzeichnung im Internet veröffentlicht.

    Die näheren Infos entnehmen Sie bitte dem Anhang. Eine Weiterverbreitung wäre nett.

    Mit freundlichen Grüßen

    Isabel Erdem

    http://www.wolfgang-neskovic.de/

    Die Frage der Verfassungskonformität der Sanktionsregelungen im SGB II ist seit Jahren umstritten. Während das Gros der JuristIn-nen die Auffassung vertritt, Sanktionen seien nicht zu beanstanden, entscheidend sei „nur“ die verfassungskonforme Anwendung der Regelungen, bestreitet eine Minderheit die Verfassungskonformität vor allem in Teilbe-reichen.

    Wolfgang Nešković ist der Auffassung, schon die gesetzliche Regelung sei verfassungswid-rig. Demgegenüber hält Uwe Berlit sie grund-sätzlich für verfassungskonform, wenngleich er die härteren Regeln gegen Unter-25-Jährige als problematisch ansieht.

    Was ist dran an der Auffassung Neškovićs? Überzeugen die Gegenargumente? Und was folgt aus der konträren Sicht zweier ausge-wiesener, bundesweit bekannter Juristen?

    Den Status Quo einfach hinzunehmen, ganz so, als sei dies eine akademisch-juristische
    Kontroverse, ist nicht akzeptabel. Im Jahr 2012 wurden über eine Millionen Sanktionen verhängt. Kürzungen oder die vollständige Streichung des Alg II gefährden die Existenz der Betroffenen und ihrer Familien.

    Sanktio-nen befördern die Verbreitung von Niedrig-lohn, da schon die Sanktionsdrohung Er-werbslose zwingt, Arbeit zu schlechtesten Bedingungen anzunehmen. Dies sowie die nicht enden wollende Klageflut und der kon-stant hohe Anteil erfolgreicher Widersprü-che und Klagen machen deutlich, warum die Frage der Verfassungswidrigkeit dringend einer Klärung bedarf.

    In dem Streitgespräch soll es nicht um die Alltagspraxis und die Umsetzung der Sankti-onsregelungen gehen. Vielmehr steht die Verfassungskonformität der Sanktionspara-graphen spätestens seit dem Regelsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9.2.2010 grundlegend in Frage.

    Dienstag, 25.06.2013, 17:00 – 20:00 Uhr
    ver.di, Köpenickerstr. 30, 10179 Berlin (S-Ostbahnhof; Busse 140, 147 und 265 bis Bethaniendamm)

    Der Souverän

  110. Hallo Frau Hannemann, ich habe erst gestern abend Ihre 2stündige Erörterung gehört. Wenn ich nicht selber auch – jetzt – Erfahrungen von beiden Seiten des Schreibtisches hätte, hätt ich gedacht, was haben Sie verbrochen, dass Sie sogar über das Berufsverbot der RAF-Terroristen und anderer Linken hinaus jetzt mit einem Maulkorb versehen werden? – Ganz einfach. Das Grundgesetz, wie es jetzt besteht, ist nicht (mehr) das, wofür ich mich einmal stark gemacht habe. Die Würde ist antastbar, anfechtbar und wird von unseren gesetzgebenden Organen mit Füßen getreten, siehe auch die furchtbare Diskussion um die EU-Bürgschaften, für die wir geradezustehen haben, und nicht die Verantwortlichen (die Banken und deren Personal, Habgier-, Neid- und Wollust-gesteuert) und die gesetzgebenden Teile, sprich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier… Herr lass Gras wachsen, damit die vielen Rindviecher um mich rum was zu fressen haben! In diesem Sinne: Wehrt euch, mit Humor, ohne Angst, denn Angst ist das, was Hartz kann.

  111. Nochmal? Mein Kommentar gebe Ich Jetzt Wo anders ab..Es wird von Spinnern immer wieder gelöscht.,

  112. Ich bin auf ihrer seite,alles das was sie verbreiten hat Hand und fuss,traurig das in diesem and das so verharmlost wird von seitens des job centers,es ist nicht nur in Hamburg so,es ist Deutschland weit so wie sie es beschreiben.Ich komme aus Bad Nauheim(hessen) und genau so geht es auch hier ab,und man kehrt gerne mal die eine oder andere akte unter den teppich.Ich bin der festen überzeugung das dies methode at und weniger mit der überlastung der mitarbeiter.Meine Vermittlerin sagte das sie 200 bis 250 menschen zu betreuen hat,das ist relativ wenig,wenn ich aber sehe das man dort nur von 8 bis 12 arbeitet..hmm da macht es sich das amt doch zu einfach mit solchen aussagen.Macht ein harz 4 bezieher nur eine versehendliche falsch angabe wird er sofort sanktioniert,kommt man nicht zu einen termin,habe dazu schon was geschrieben,wird er sanktioniert.Aber wenn man ein termin bekommt für 8 uhr morgens und wird erst um halb neun rein gerufen ist das ok.Man hat ja Zeit,man ist arbeitslos und hat ja nix besseres zu tun.Das Amt bei uns macht was es will mit uns bzw mit mir.Man wird schikaniert und fast schon mit füssen getretten in dem man druck macht und gründe sucht ein das leben schwer zu machen.Spricht man darauf an,ist alles nicht wahr.Ich finde das sehr gut was sie machen und stehe voll hinter ihnen,auch wenn ich aus hessen komme.Es betrifft jeden hartzer.Es ist nur schade das man das thema mehr im internet behandelt als im Tv.Das zeigt mir aber nur wie käuflich doch alles ist.Ich bin kurz davor mir selbst das leben zu nehmen,ich alte das kaum noch aus,ich gehe nur noch zum amt um alles abzunicken,und bin froh wenn ich diese menschen feindliche umgebung verlassen kann.Ich gehe immer mit angst dort hin.Man hat keine rechte mehr,man bekommt keine hilfe.Ich gehe sogar soweit das man nur gelagert wird.Die statistik muss ja stimmen,und so denken fast alle die ich kenne die harzer sind.Ich meine ich gehe zum amt weil ich hilfe brauch,aber genau die bekomme ich nicht,es wird nur druck ausgeübt und man hat nur das zu tun was die wollen.Ich finde das job center egal wo,verbrechen an der menschlichkeit begehen,aber wie alles in diesen land will das niemand sehen geschweige den wahr haben.Schade das sich so weinge menschen das trauen was sie machen.Es gibt nicht umsonst so viele klagen vor gericht,wenn das job center so auf saubere weste macht gäbe es ja nicht so viele klagen und die gerichte hätten weniger zu tun.In diesem land läuft so vieles falsch doch jeder verschlies sich davor,profit ist eben wichtiger als das wohl aller hier lebenden menschen.Ausbeutung und moderne sklaverei,angefangen mit 1 euro jobs bis hin zu unbezahlten praktikas sind nur die spitze des eisberges.Aber davon will niemand was wissen.Es ist gut was sie machen.Eigentlich muss man alle harzer zum streik aufrufen,was will das amt machen,alle sanktionieren,das wäre ein skandal.Man muss wieder mehr menschlichkeit beweisen und sich nicht von statistiken und profit lenken lassen.Ich als opfer spreche aus erfahrung.Nur ein beispiel,bei meiner letzden massnahme die dem steuerzahler 1250 euro pro teilnehmer kostet,ging es um bewerbungstraining,jedoch sass man immer allein vor einem veralteten pc und man bekamm keine hilfe,da die dozenten mit telefonieren beschäftigt waren oder einzellgespräche führten die meistvnichts mit der massnahme zu tun hatten.Dafürvkassieren sie ein haufen gele,und man selber hat nichts davon.Sinnlos werden gelder aus dm fenster geschmissen.Aber auch das will niemand war haben.Mein Respekt vor ihnen,man kann nur den hut ziehen und hoffen das es noch mehr machen und es deutschlandweit zur sprache kommt und nicht unter den teppich gekehrt wird.Es muss was passieren,und ich denke sie haben den stein ins rollen gebracht,in dem sie das aussprechen was jeder harzer schon lange weis und nur aus angst vor sanktionen sein mund hält.Danke

    • Ich entschuldige mich für schreibfehler,ich bin so aufgeregt und nervös,weil es genau so abläuft und man nur wenig dagegen tun kann.Mein Amt hat mir auch schon mündlich gedroht ich solle das was ich hier schreibe unterlassen sonst würde ich die härte des Amtes spüren.Denoch was ich sage sind keine behauptungen das sind tatsachen die ich mit ihrer aussage bestätigt bekomme.Man darf nicht länger weg sehen und schweigen.Nochmal danke und grüsse aus Hessen

    • Mathias Dickenbrock,

      Vielen Dank für Ihren aussergewöhnlichen Mut!

  113. Vieles was Frau Hanneman berichtet kann ich von Berichten eines Betroffenen aus unserer Familie bestätigen. Da verschwinden eingereichte Unterlagen. Diese werden dann angemahnt und es wird gleich mit Leistungskürzung gedroht. Bei Terminen werden Fehler in der Akte festgestellt die unmittelbare Konsequenzen wie z.B. verpasste Fristen etc. haben. Telefonische Mitteilungen fallen öfters mal unter den Tisch. So kann ein „Kunde“ nicht beweisen ob er die Unterlagen abgegeben hat, weil dieses nicht vom Empfang bestätigt wird. Wird ein Mitarbeiter auf eindeutige Fehler hingewiesen reagiert dieser häufig mit arrogantem Verhalten.
    Ich denke das Problem liegt auch an der Überlastung der Mitarbeiter. Zumal auf dem Arbeitsmarkt nicht genügend Stellen vorhanden sind. Also werden viele nur verwaltet.
    Sehr geehrte Frau Hanneman, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und Kraft für ihre Arbeit.

  114. Der brüllende Löwe BfA traut sich erstmals aus seinem Käfig um seine Kundenopfer vor einer Charakterstärke zu verteidigen, die enormen Druck auf die Käfigstangen dieser ehemaligen Anstalt ausübt um die Kundenopfer aus den Klauen des Löwen zu befreien.

    1.Ich bin ein Kundenopfer, habe nachweisliches „Kunden“-Insiderwissen und wurde von der Bundesagentur für Arbeit entrechtet.

    2.Die Bundesagentur für Arbeit hat mein Leben in Gefahr gebracht.

    3.Die Bundesagentur für Arbeit hat mein seelisches Gleichgewicht gänzlich zerstört und noch mal drauf getreten als ich auf dem Boden lag.

    4.Die Bundesagentur für Arbeit ist für mein weiteres Leben in Altersarmut verantwortlich.

    Es wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen, bis die Staatsanwaltschaft und der Verfassungsschutz in Sachen Jobcenter ermitteln wird.

  115. NO Comment

    Deutschland im Juni -2013

  116. Bin ich der Einzige der denkt das diese „Pressemitteilung“ ein Fake ist?
    Wer hat denn dafür gezeichnet? Niemand!

    Niemals würde solch eine Pressemitteilung eine Behörde verlassen wenn sie den Verantwortlichen vorgelegt würde – jemand dessen Job (Pressesprecher o.a.) es ist, würde schon mal gar nicht solch einen Text für die Öffentlichkeit verfassen.

    Das Teil kommt entweder von irgend einer Pappnase die da arbeitet und sich daran ergötzt Menschen zu foltern – wovon ich ausgehe – oder von irgend jemand, egal wo oder was Er/Sie arbeitet oder nicht.

    Das ist ein Fake, hundert prozentig, da verwette ich meine nächste 100% Sanktion drauf – und die kommt ganz sicher und ziemlich schnell, da die letzten fünf 100% Sanktionen alle vom Gericht kassiert wurden.

    Der Souverän

    P.S.
    Macht nicht den Fehler und schickt der Mafiaorganisation irgend welche Haßtiraden die sie eventuell gegen uns verwenden könnten.

    • das ist längst gegengecheckt, ist auch auf der Seite der BA zu lesen….

      • Tatsächlich. Unglaublich!

        Einfach Klasse. Ein weiterer Beweis welch dreister, infamen Lügen sie sich bedienen. Vor allem zeigt der Text wo der Intellekt angesiedelt ist – unterirdisch.

        Ein exorbitant plumper Versuch I.H. zu kriminalisieren.

      • Das Gute ist doch, die Behörde hat sich selbst geschwächt, denn Ihre Taten können millionen -fach widerlegt werden!
        Und jeder der HartzIV Empfänger nur kennt,mit erlebt was ihnen zugeführt wurde, weiß, dass das was geschrieben und gesagt wird, stimmen muss, sonst wären diese offensichtlichen Lügen nicht nötig gewesen!

      • Ok, Du hast meine nächste 100% Sanktion gewonnen. Werd sie dann an Dich weiterreichen…
        🙂

        Der Souverän

      • Bist du jeck? !00%??? Wie kriegst du das denn hin???

        Ich bin nie sanktioniert worden, obwohl ich denen alles vor die Füsse geworfen habe, was die so verbrechen.

        Sag Bescheid, wenn das wieder passieren sollte, dann schreibe ich deine Klageschriften oder komm sogar vorbei, wenns nicht zu weit ist.

        !00%, glaub ich nicht, das die das schaffen! Bei mir waren es seit 2007 genau 0%! Ohne Scheiß! No Pasaran!!!

      • @ Geronimo

        100% Sanktionen – inklusive nichtzahlung der KdU und Abmeldung bei der Krankenkasse natürlich – sind bei mir Standard. Fünf bisher, 4 davon von 2012 bis jetzt. Vier ohne jede Ankündigung, es wurde schlicht nicht mehr gezahlt, auf meine Briefe etc. wurde nicht geantwortet, so daß ich immer nur per Gerichtsbeschluss – das dauert natürlich, auch im Eilverfahren meist über mindestens 3 Monate – an mein Geld kam, und selbst dann hat die Arge noch nicht gezahlt. Erst als ich den Gerichtsbezieher beauftragte kam die Kohle rüber. Nur, NIEMALS die volle Summe, sondern nur ein (teils kleiner) Teil, so daß ich da dann auch wieder klagen muß – eigentlich (rechtlich) unmöglich…

        Hilfe nehme ich gerne an.

        Der Souverän

      • @Souverän, dann scheinst es bei dir eine ganz üble Verbrecherbande zu sein. Bei mir haben sie ja auch immer wieder alles Mögliche versucht, sind damit aber in letzter Instanz dann gescheitert. Wenn das alles nix hilft, musst du zu Strafanzeigen übergehen. Auch wenn die eingestellt werden sollten, ist die Schockwirkung die diese entfalten, nicht zu verachten. Mach dich über die Vefahrensweise dazu schlau und wende dich direkt an die StA und GeneralStA. Selbst wenn die Ermittlungen eingestellt werden sollten zeigst du damit deine Entschlossenheit, und Psychologie ist fast alles, wenn es um den Kampf gegen diese Verbrecher geht. Die können sich ja auch nie sicher sein, das es nicht doch mal einen StA gibt, der diese Machenschaften verfolgt, also sollte man das auch ausschöpfen. Es bleibt dir ja wohl auch nix anderes mehr übrig, oder?

      • @ Geronimo

        Das Dumme ist ja das die von mir Angezeigten von der Anzeige nicht mal erfahren würden. Das Stasianwalt leitet erst gar kein Verfahren ein und schickt mir nen Textbaustein mit blabla. Da kriegen die Angezeigten nichts von gewahr. Warum sollte ich darauf wertvolle Lebenszeit – von der haben wir alle nur eine viel zu kurze – verschwenden…

        Viel interessanter für mich und viel effektiver in der Wirkung auf die Verbrecher wäre, wenn man diese Gesetzesbrecher zivilrechtlich auf Schadenersatz, Schmerzensgeld, Zinszahlung etc. PERSÖNLICH, also das sie selber aus der Tasche fliegen müssten, verklagen würde.

        Ich bin mir sicher, daß es möglich ist. Es wird wegen viel weniger – z.B. Beleidigung und dergleichen Blödsinn – Schadenersatz anerkannt. Das Problem ist wie immer einen GUTEN! Rechtsanwalt zu finden.
        Man findet ja überhaupt keinen Rechtsanwalt, geschweige denn einen Guten. Selbst wenn sich doch einer mal der Sache annehmen würde, verlangte der erstmal eine Vorauszahlung, die wahrscheinlich höher liegt als die Schadenersatzforderung. Sollte man so einen Prozess gewinnen, bleiben die eigenen Anwaltskosten (oft) an einem kleben, die dann noch nicht mal mit dem „gewonnenen Geld“ ausgeglichen werden könnten – so oder so ähnlich würde es wohl ablaufen.

        Der Souverän

      • @ Souverän

        es stimmt definitiv nicht, das Staatsanwälte kein Ermittlungsverfahren einleiten, wenn man fundiert eine Strafanzeige stellt.
        Ich habe erstens den schriftlichen Beweis dafür von der Staatsanwaltschaft bekommen, und die von mir angezeigte Person versuchte sogar mich per Telefon zu überreden, die Anzeige zurück zu nehmen, es täte ihm leid, es sei alles ein Mißverständnis gewesen BlaBlaBla.. ich hab ziemlich schnell gesagt, das ich eine weitere Anzeige stelle, sollte ich weiterhin belästigt werden und hab einfach aufgelegt.

        Außerdem kannst du direkt über das Sozialgericht in deinen Klageschriften eine Strafanzeige formulieren. In meinem Fall hat der zuständige Richter am Sozialgericht die Anzeige anstandslos an die Staatsanwaltschaft weiter geleitet, obwohl ich dem Gericht eigentlich nur mitteilen wollte, das ich Strafanzeige gestellt habe. Plötzlich gab es von mir 2 verschiedene Aktenzeichen und Ermittlungsverfahren zur selben Sache. Es wurde also mindestens 2x im Jobcenter ermittelt, und den betreffenden Personen gingen die Hintern extrem auf Grundeis, davon kannst du ausgehen.

  117. Ich glaube es einfach nicht,eine Pressemeldung die auch aus dem „Völkischen Beobachter“ stammen könnte.Das ist schlichtweg ein Skandal.
    Was kommt noch?

  118. Liebe Inge Hannemann,
    unser Forum ( hartz.info) steht weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln hinter Ihnen, schauen Sie mal wieder rein. Ich würde sagen, sehr aufbauend.
    Wir lassen nicht zu das einer der wenigen Menschen, der in der Öffentlichkeit die Wahrheit sagt, so unverschämt verleumdet wird. Jedenfalls nicht unkommentiert! 🙂

    Übrigens: Man erhält eine Sicherheitswarnung wenn man den blog öffnet :flag:

  119. Zur Hetzschrift der BA: Getroffene Hunde bellen!

  120. Ich habe mich dazu auf facebook und Google plus bereits geäußert:

    „http://www.presseportal.de/pm/6776/2493311/inge-hannemann-gefaehrdet-tausende-mitarbeiter-der-jobcenter
    Guten Tag.
    Jetzt reicht`s mir aber!
    Das bringt das Fass zum Überlaufen, aber ehrlich.
    Ich habe vor 2005 ca. drei Jahre als „Sozialfachkraft“ gearbeitet – das ist eine Vorläufertätigkeit des Fallmanagers beim Sozialamt. Vom 01.01.2005 bis Frühling 2010 arbeitete ich dann als Fallmanager. Dann erkrankte ich an Krebs. Als ich nach 16 Monaten Behandlung ins jobcenter zurückkehren wollte, wurde ich in einer Art und Weise behandelt, die ich eindeutig als ein starkes „bossing“ empfunden habe. Was ich in weiten Teilen auch dokumentiert habe und belegen kann.
    Ab 2012 kehrte ich dann zu meinem ursprünglichen Arbeitgeber (der Stadtverwaltung) zurück. Ich stimme nicht mit jedem wertenden Halbsatz von Frau Hannemann überein.
    Aber überall da, wo sie auf konkrete Gegebenheiten eingeht – spricht sie absolut die Wahrheit. Im Gegenteil – es blieben noch diverse Fakten und Details nach zu tragen …
    Dieses Statement darf man gern weiträumig weiter verbreiten!
    MfG
    Burkhard Tomm – Bub, M.A.
    – Ex – Fallmanager – „

  121. Bei uns in Hamm ist es so das Sachbearbeiter beim Jobcenter lieber zulassen das Jugendliche ihre Ausbildung abbrechen und somit ein Hartz 4 bleiben anstatt diese Jugendlichen darüber zu informieren das Ihnen bei einer Bafög unterstützen Ausbildung ein Unterkunftskosten Zuschuss zusteht , ferner bekommt man auch keine Info darüber das man nicht mehr über dieses Jobcenter krankenversichert ist , Begründung: ( nach erstmal erfolglosen versuchen jemanden zu erreichen , auch auf hinterlassen von Nachrichten auf dem AB wird sich nicht gemeldet , normalzustand in Hamm ) man bekäme ja kein Hartz 4 mehr sondern nur einen Zuschuss und somit hätte das Jobcenter nichts mehr damit zu tun . Wer zahlt denn das Geld ein was Hartz 4 Empfänger bekommen ? doch wohl der Steuerzahlen und wenn man dann unverschuldet in die Situation kommt dort hin zu müssen , das ist echt entwürdigend , was man da alles offen legen muss ist sein ganzen Leben , das einzige was privat bleibt ist der Gang zum Klo , ich kann schon verstehen das sich der eine oder andere da eher auf den Gedanken kommt eher von einem Haus zu springen . Wie weit ist es mit unseren Rechten gekommen ? Einfach nur traurig !

  122. Diese Pressemitteilung der BA ist einfach nur noch peinlch und zeigt, auf welchem intelektuellen Niveau sich die Verantwortlichen dieser Agentur bewegen. Klingt wie die übliche billige Hetze der Bildzeitung und stammt vielleicht auch aus diesem Umfeld. Peinlich peinlich….

    Ich wünschte, mehr Menschen hätten diese Zivilcourage, wie Frau Hannemann. Danke, ich bewundere Sie!

    • Dazu paßt auch, das ich noch einige Leute auf die Sendung aufmerksam gemacht hatte, hinterher war aber die einhellige Meinung dazu, dass die Sendung sehr zerfahren und tendenziös aufgemacht war, eben typisch RTL.

      Und diese Grütze nehmen nun die Herrschaften von der BfA zum Anlass so einen verbalen Amoklauf zu starten?

      Wer so schnell aus der Reserve zu locken ist, hat große Angst um seine Privilegien und sieht wohl schon den Abgrund auf sich zurasen

  123. Super Frau H.
    endlich hat mal jemand den mut das auszusprechen was viele schon lange vermuteten
    machen sie weiter so
    sie haben die unterstützung der vielen millionen harz4’ler

    • NA ! Nun mal vorsichtig mit den jungen Pferden und den Superlativen!!!
      Immerhin gib es doch die vielen Millionen neu geschaffenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze die das Gegenteil behaupten!!!

      Sagt jedenfalls die Regierung – und besonders die blau/gelben.

      Komisch nur, dass mir gerade der Verdacht kommt, dass irgendwann herauskommt, dass diese Statistik gefälscht ist (also über das Maß der bisherigen Änderungen an der Zählweise, wer denn nun in die Statistik kommt und wer nicht), um die Politik gut da stehen zu lassen.

      In Deutschland fehlen ja seit kurzem mehr als 1 Millionen Bürger. Wenn die Arbeitslosenzahlen (sich absolut nicht massiv geändet haben, müssen diese Zahlen sich in der Prozentangabe auswirken. eigentlich – ODER? Die Bemessungsgrundlage hat sich doch verändert.)
      *kopfkratz*

  124. möge ihnen alle kraft der welt zur verfügung stehen, um diese ignoranten kreaturen der bundesargentur für arbeit und den dienern des schlechten in die wüste zu schicken.

    ich spreche aus erfahrungen, wenn ich all die zu 99 % negativen realitäten der jobcenter etc. bestätige, die hier und sonstwo beschrieben werden. das sind keine ausnahmefälle, sondern die regel.
    das die sklaventreiber das anders sehen überrascht dabei kaum. erfreulicher weise stehen diese aber zunehmend mit ihren alpträumen alleine da, denn die masse mensch wird zunehmend wacher ob der desaströsen lage, die durch solchen hirn- und gefühlslosen handlanger überhaupt erst real werden. es kommt der tag, da werden die jäger zu gejagten.
    der visionär

  125. Diese methodischen Verdrehungen seitens der BA kommen mir durch meine Prozesse mit dem JC bekannt vor.

    Im deutschen Recht ist Verleumdung folgendermaßen definiert:
    Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3 StGB) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Nachtreten, besonders nach unten, wohin sie zu sinken drohen.

  126. Ich setze mal hier einen kommentar von einem Forum ein, welches ich geschrieben habe (muss ich nich soviel neu tippern). Mein Vorschlag an die BA zu schreiben wurde von vielen Usern dort in die Tat umgesetzt.
    Auch hier möchte ich an die User appelieren diesem Aufruf folge zu leisten. Schickt Mails bis der Server zusammenkracht:)

    Gruß Diskus

    Zitat Anfang:

    Fakt ist :
    1. Das SGBII ist nicht verfassungswiedrig (auf grund der Tatsache, das dieses Gesetz besteht und nicht vom Bundesverfassungsgericht eine andere Ausage kommt)

    2.Das SGBII ist Verfassungswiedrig (auf Grund der Anwendung des Gesetzes und vielern Menschen die der gleichen Aufassung sind)

    3. Erst wenn das Bundesverfassungsgericht Urteilt, das z.B. §31 und §32 verfassungswiedrig sind, erst dann würde die Behauptung von Inge merkwürdig sein.

    Ansonsten sollte man froh sein, das Sie so einen Mut besitzt und nicht versuchen nun Wortklaubereien zu starten. Helft Lieber dieser Mutigen Frau und achtet nicht auf jedes scheiss (tschuldigung) Wort. So wichtig ist das nicht.

    Als nächstes möchte ich nochmals auf die Pressemitteilung aufmerksam machen von der BA. Da steht ganz unten eine Mail Adresse. Die Leute die hier meckern, können ja mal unter Beweis stellen in wie weit sie Ihrer MITWIRKUNGSPFLICHT nachkommen um den Damen und Herren der Pressestelle mal Dampf zu machen und die aufzuklären das Inge nicht alleine „Lügt“.

    Diskus
    Zitat Ende

    • ich habe an diese Pressestelle geschrieben – das sollten alle tun!

      • @Richie Schwarz Voerde,
        sehr richtig!
        Ich habe bereits entsprechend gehandelt und hoffe viele weitere folgen!

  127. So so, ihr lieben Damen und Herren vom BfA-Propaganda-Team,

    ihr behauptet also, das eine verfassungskonform arbeitende Mitarbeiterin tausende ihrer Mitarbeiter gefährdet, nicht aber die wohl inzwischen abermillionenfachen tagtäglichen Menschenrechtsverletzungen auf Grundlage verfassungswidriger Gesetze mit Namen Hartz IV?

    Diese irrsinige Pressemitteilung zeigt doch nur, wie aus Steuermitteln gut bezahlte Realitätsverweigerer versuchen, ihr zum Untergang verdammtes Repressionssystem aufrecht zu erhalten.

    Wenn es nicht so traurig wäre, wie weit dieses Unrechtsregime bereits betrieben wurde, müsste man lauthals darüber lachen, wie schlecht dieser Schnellschuss geraten ist. Das erinnert an angeschlagene Boxer, die auch nicht mehr gänzlich über ihre Sinne verfügen.

    Die USA stellen Haftbefehle gegen ihre Wistleblower aus, und unsere herzallerliebste BfA ergeht sich in aberwitzigen Diffamierungen gegen eine Frau, die nichts anderes tut, als die Wahrheit zu sagen.

    Interessante Zeiten scheinen das noch zu werden….

  128. Das was das JC ,von sich gibt ist schon lächerlich, denn es beweist täglich das Inge Hannemann im Recht ist.
    Es wird unausweichlich, damit Sie nicht als einsamer Retter in der Wüste weiter eingeschätzt wird,dass Sie endlich einmal Ross und Reiter(Unterstützer aus Politik ect) nennt, sonst wird ihr verzehrtes Bild, als Abgehobene, nicht zu revidieren sein.
    Ebenso dürfen wir nicht vergessen, dass viele GGe, vor Verabschiedung von HartzIV, geändert wurden.
    Die Einhaltung der Menschenrecht und die Unantastbarkeit der Menschenwürde waren und sind nie davon betroffen gewesen

  129. Ich finde sie sehr mutig, danke !

  130. Das Grundgesetz sichert das auch Sozialempfaenger genuegend Geld bekommen soll das die Teilnahme an eine aktives Sozialleben gesichert werden soll. Wenn mehr Geld vorgesehen ist eine Diensthund zu Futtern als einen Mensch dann ich zweifele sehr das diese Ziel erreicht werden kann.

    „Sozialhilfe soll nicht nur ein physisches Existenzminimum, sondern einen soziokulturellen Mindeststandard für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben einschließen“. Para 1. 27a. SGB XII

    Das Arbeitsamt moechte mich bitte schoen erklaeren wo das Teilnahme am gesellschaftlichen Leben durch Hartz IV gewaehrleistet ist.

  131. Eine derartige Pressemeldung, während eines laufenden Arbeitsprozesses, da hat wohl jemand die Nerven verloren! Scheinbar will man mit dieser Veröffentlichung verhindern, dass sich die Mitarbeiter in den Arbeitsagenturen mit Frau Hannemann solidarisieren. Man will der „Schlange“ den Kopf abschlagen und somit ein Zeichen setzen und gleichzeitig eine Warnung aussprechen.

    Was wir für uns selbst tun stirbt mit uns. Was wir für andere tun und für die Welt ist und bleibt unsterblich. Der Einzelne musste schon immer kämpfen, damit er nicht von der Meute überwältigt wird.
    Wacht auf Verdammte dieser Erde!

  132. Ich weiß von einer Freundin aus Kiel, die inzwischen aufgrund ihres schweren Lungenemphysems Frührente bekommt, dass eine auch sehr nette Fallmanagerin des Jobcenters Kiel, die meine Freundin auch als mitfühlend erlebt hat und die Verständnis dafür hatte, dass sie schwer krank ist und deshalb nicht jeden x-beliebigen Job ausüben kann, dass diese Fallmanagerin, die aber wie die meisten wohl aus Angst keinen Namen nennt, wenn es öffentlich wird, wie es mit Frau Hannemann passieren soll, strafversetzt wurde .. weg vom Jobcenter mit der Begründung, dass sie zu human war und eben auch keine Sanktionen verhängt hat, wenn jemand begründen konnte, warum er sich wie meine Freundin eben nicht auf körperliche Schwerstarbeit, was Leiharbeit ja immer ist, beworben hat.

    Ich weiß aus Erfahrung über meinen Ehemann, der die Scheuermannsche Krankheit hat, was Leiharbeit heißt. Als CTA eingestellt, wurde mein Mann nie !!!!! in diesem Beruf verliehen, sondern immer nur als Hilfsarbeiter mit teils extrem schwerer Arbeit … da waren auch Jobs dabei, wo er wochenlang trotz seines Alters und Rückenleidens hat tonnenweise Säcke mit Wachs von Schiffen abladen müssen, die pro Sack 25 kg schwer waren .. war auch oft für körperlich sehr schwere Lagerarbeiten verliehen … zuletzt in einer Fensterfabrik wo er aufgrund mehrfacher Sehnenscheidenentzündung dann entlassen wurde.

    Wir haben drei Kreuze gemacht. Trotzdem versucht man ständig, uns beide in Leiharbeit wieder rein zu schieben .. bei mir hat man das sogar versucht, als ich einen später anerkannten Pflegefall Stufe III (damals noch als II, denn wir mussten das erst einklagen) zu Hause bis zu ihrem Tod gepflegt habe … weil die Statuten ja sagen, bei einem Pflegefall Stufe II kann man noch einen 30-Stunden-Job machen .. wäre undenkbar gewesen, denn meine Mutter war hochgradig dement und ohne Aufsicht in Lebensgefahr.

    Wir sind zwar noch nie sanktioniert worden, aber auch das kenne ich gut von Berichten von Freunden.

    Und ich glaube auf’s Wort, dass die Arbeit der Mitarbeiter in den Jobcentern alles andere als schön ist … und denen hilft Frau Hannemann in meinen Augen, selbst auch wieder eine menschenwürdige Arbeit machen zu können ohne Druck von oben und zu helfen, zu vermitteln, statt zu dransalieren.

    ich glaube nämlich, dass die meisten Jobcenter-Mitarbeiter sicher gern einen konstruktiven Job hätten statt eines Jobs, der wie es heute fast immer der Fall ist, destruktiv ist.

    Und natürlich fühlen sich viele Menschen, die heute Hartz IV erleben, ab und zu so, dass sie am liebsten aus dem Fenster springen würden, damit es endlich vorbei ist.

    Das ist mir selbst auch schon ab und zu so gegangen, habe mich zwar dann wieder aufgerappelt .. aber ich weiß, dass das nicht jeder schafft.

    Da kräht doch kein Hahn nach und wer womöglich obdachlos wird, der kann nichtmal mehr im Internet wo schreiben, was los ist .. schon wenn man ihm den Strom abstellt, kann er keinen Mux mehr von sich geben.

    So ist meine Meinung dazu.

    Frau Hannemann … nein das führt sicher nicht zu Hass und Attacken, das Gegenteil ist der Fall .. es wird dazu führen, dass viele Leute vor dem Schreibtisch begreifen, wie schwer die Fallmanager es haben und so verständnisvoller sein werden.

    LG
    Renate

    • die Fallmanager und Arbeitsvermittler haben „eigentlich“ einen sehr undankbaren Job, denn sie müssen nach unten weiter geben, was ihnen von oben auferlegt wird. Ihr Job ist ja sonst auch nicht sicher.

      Vielleicht sind sie froh, diesen Job überhaupt zu haben, da der Arbeitsmarkt sich auch für sie nicht anders als für die SGB-II-Bezieher darstellt und Stellenangebote, die das Überleben ohne ein zusätzliches Aufstocken gewährleisten, eben nicht mehr in der notwendigen Anzahl vorhanden sind. Was der Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre zu verdanken ist. Aktuelle Zahlen hierzu: in der Jobbörse der Agentur für Arbeit finden sich 726.000 Angebote … ca. 70 % hiervon sind Zeit- und Leiharbeitsangebote ( Niedriglohnsektor). Diese 726.000 Angebote richten sich an ca. 6.000.000 Arbeitsuchende … das darf mal wirken !

      So sitzen sie dann im Jobcenter, die Fallmanager und Arbeitsvermittler, und versuchen sich in dieser unglaublich gnadenlosen Arbeitswelt zurecht zu finden, und haben dann auch nur zwei Möglichkeiten:
      entweder sie buckeln nach oben und treten nach unten, sprich sie erfüllen die Vorgaben, die die Menschen unter das Existenzminimum bringen, sie krank machen oder teilweise sogar in den Suizid treiben …

      sie schaffen sich ein dickes Fell an, trennen sich ab von jeglicher Menschlichkeit und Solidarität und retten ihre eigene Haut, angetrieben von einer Angst, die durch den Arbeitgeber Jobcenter selber geschürt wird …
      wer sich da für die eigene Haut entscheidet, kann nicht verurteilt oder bewertet werden … die Angst ist das Machtinstrument, mit dem die Menschheit manipuliert und regiert wird …

      würden die Menschen verstehen, dass sich solidarisch zusammen zu schließen, gemeinsam auf zu stehen und dann gemeinsam zu agieren, den Manipulatoren die Macht nimmt, wäre viel erreicht und der Weg für ein menschenwürdiges Vorgehen, eine Reformation des zugrunde gerichteten Arbeitsmarktes und das bedingungslose Grundeinkommen wäre frei! Und damit der Weg weg von der 2-Klassen-Gesellschaft hin zur gerechten Verteilung der Gelder, für die viele der nun SGB-II-Betroffenen lange Jahre gearbeitet und eingezahlt haben!

      O-Ton meiner Arbeitsvermittlerin: die eingezahlten Beiträge in die AL-Versicherung haben sie mit ALG I erhalten. Mit Eintritt in SGB II verbrauchen sie (Sozialschmarotzerin) die Steuerzahlungen der arbeitenden Menschen …

      was für eine unverschämte Lüge ! Denn wenn ich über 20 oder noch mehr Jahre eingezahlt habe, ist der Name des Topfes, aus dem die Unterstützung fließt, Makkulatur … lange Jahre war ich zahlendes Mitlied des Systems … warum also soll ich nun ein Sozialschmarotzer sein ?

      darüber hinaus: andere Töpfe, ähnlich gelagert … die Renten …die ja soooo sicher sind … wenn ich heute Rente beziehe, muss ich mich ja auch nicht den derzeit arbeitenden Menschen verantworten, da meine Rente aus deren Einzahlungen in die Sozialversicherung finanziert wird …

      die zweite Möglichkeit für die Jobcenter Mitarbeiter würde bedeuten: ich mache meine Arbeit, gebe so wenig Druck wie möglich weiter, dafür so viel Informationen wir möglich … eine Zeitlang kann ich das halten, ehe ich zur Rechenschaft gezogen werde und dann meinen Hut nehme, oder mich anpasse … die guten Mitarbeiter in den Jobcentern sind leider für die Bezieher nicht von langer Dauer erreichbar … sie werden versetzt oder gehen von selber, weil sie dies Repressalien in beide Richtungen nicht mehr länger aushalten oder tragen und verantworten können!

      Eine dritte Möglichkeit haben die Mitarbeiter der Jobcenter noch … und diese hat Frau Inge Hannemann aufgezeigt ! Aufstehen, die Wahrheit aussprechen, auch um den Preis einer sicheren Arbeitstelle und vermeintlicher Sicherheit … doch für den Preis einer gerechten Reorganisation des Arbeitsmarktes und des Umgangs mit den Rechten der gesamten Bevölkerung!

      • ruschu,

        Sie machen es sich zu einfach!
        Wer beim JC arbeiten wollte, der tat das erst einmal freiwillig und der weiß genau was von ihm verlangt wird.
        Wenn ich, um meine Haut zu retten, freiwillig Menschen ins Unglück stürze, dann ist das purer Egoismus, die Angst vor dem eigenen Jobverlust ,ist immer erst der zweite Schritt!
        Es wird immer wieder verkannt, dass es auch genug SB gibt, die sich an der Verteilung von Elend auf bauen, denn nicht umsonst heisst es, gibt dem Menschen Macht und er zeigt dir seinen Charakter.
        Wäre dem nicht so, dann hätten schon viele Angestellte der JC das Handtuch geworfen.Und wenn wir glauben, dass gerade wir Deutschen die Mitmenschlichkeit erfunden haben, dann sollt man einmal Kommentare gegenüber den Flutopfern lesen(Focus bspw), weil Merkel denen Hilfe zugesagt hat.
        Aber vorsichtig, es kann einma dabei schlecht werden!

      • @sugar base
        Ich stimme Ihnen zu, dass die Deutschen, was die Menschlichkeit angeht, seeeehr weit unten stehen. Gerade die Deutschen sind Weltmeister darin, die Butter vom Brot eines anderen zu vergönnen. Eogismus, Neid und Selbstinszenierung wurde, meiner Meinung nach, von den Deutschen mitentwickelt.
        —-

        Es ist wie überall, bei den Jobcenter Mitarbeitern gibt es genauso schwarze Schafe, wie woanders auch. Und ich denke, es ist wie dieses psychologische Konstrukt bei den Rauchern, die zu Nichtrauchern wurden. Das sind die größten Nörgler und Motzer, gar nicht mal die Menschen, die noch nie geraucht haben, sondern solche, die mit dem Rauchen aufgehört haben. So ist es auch mit den Mitarbeitern im Jobcenter, zumindest stelle ich mir das bei manchen vor. Gerade diejenigen, die mit besonderer Härte gegen einen Bedürftigen vorgehen, haben Selbiges erlebt.

        Am Ende habe ich schon fast Mitgefühl mit diesen armen Seelen. Letztendlich gehen sie gegen sich selbst vor, als gegen andere Menschen. Irgendwann erreichen sie in ihrem Leben einen Punkt, wo sie das begreifen und dann stehen sie alleine da. Sie empfinden schon diese ganzen Emotionen, wie Mitgefühl und sowas. Doch sie empfinden das als Schwäche und ihr Stolz kann keine Schwäche zulassen, deswegen müssen sie mit aller Härte das bekämpfen, was in Ihnen diese Schwäche verursacht. In diesem Fall sind es die Hartz IV Empfänger, darum werden sie mit aller Härte bekämpft.

        Weswegen sonst berichtet Frau Hannemann von Kollegen, die sie belächeln und meiden? Da kommt zusätzlich noch der Neid hinzu, weil sie selbst nicht so einen Schneid haben. Es fast dasselbe Phänomen wie in den Zeiten des zweiten Weltkrieges. Dort haben die Menschen ihre besten Freunde denunziert und verraten, nur um ihre eigene Haut zu retten. Da wurde oftmals weg geschaut, geschimpft und gespuckt – obwohl man vor zwei Wochen noch friedlich miteinander gescherzt hatte. Hier ist es nicht anders. Ein Fallmanager kann ein super netter Nachbar sein, aber wehe man sitzt im Jobcenter vor ihm, dann ist man nur eine Bedarfsgemeinschaft und es ihm eine Freude, diese zu drangsalieren und zu ärgern. Gerade in kleinen Käffern auf dem platten Land ist das der Fall.

        Die Pressemitteilung von der BfA ist einfach nur lustig. Ein motzendes Kind stampft mit den Füßen auf den Boden „Es ist aber nicht so“! Anderes fällt mir hierzu nicht ein, tut mir leid über meinen bitterbösen schwarzen Zynismus, nur, so bin ich halt. Anders kann ich meine Umwelt und mein Leben nicht mehr wahr nehmen als mit dunklem, schwarzen Humor.

        Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. David hat Goliath schließlich auch besiegt und Frau Hannemann ist endlich eine Stimme, die es geschafft hat und erhört wird. Besonders auch von solchen Menschen, die immer nur sagen: „Ich weiß gar nicht was die Hartzer haben, die kriegen doch alles, denen gehts doch Bestens!“ Das hätte ein schmarotzender Hartzer nicht geschafft, außer er wäre vielleicht ein berühmter Hartzer. Plötzlich verarmte Tennisspielerin. Da fällt mir ein, ist nicht ein alter Tennisstar eine „neue“ Abgeordnete der Linken geworden? Sie kennt auch die „Hartzer-Zeiten“.
        Jedenfalls, Ursula Schmidt aus Ober-Kretschichenheim hätte das nicht bewirken können, was Frau Hannemann bewirkt hat: Anhaltende öffentliche Aufmerksamkeit – die nach zwei Schlagzeilen nicht gleich wieder verebbt. Ursula wäre als „durchgedrehte Schmarotzerin“ geendet, eine kurze Infonachricht in einer Klatschzeitung, mehr nicht.

        Hierzu noch kurz: Sollte es wirklich eine Ursula Schmidt aus Ober-Kretschichenheim geben und sollte auch dieser Ort existieren, sie sollten nicht als Beispiel dienen, ich habe wirklich geglaubt das dies meiner blühenden Phantasie entsprungen ist.

        Ansonsten, es ist schön zu sehen, dass die BfA mit den Füßen strampelt – so kann der Dreck nach rutschen und vielleicht wird damit das Denken wieder angeregt, wer weiß?

      • Danke – das ist eine prima Beschreibung der „Mechanik“.
        Selber bin ich (57 Jahre alt, zunächst als Arbeiter/ Angestellter, zuletzt über 16 Jahre ehemals selbständig tätig bis zur ökonomischen Pleite, Rechnungen werden einfach irgendwie sehr ungern bezahlt, ehemalige Kunden tauchen unter, Insolvenzen schwallen auf andere weiter und es sind auch manchmal Betrüger unterwegs) seit ca. 2 1/2 Jahren unfreiwillig „Hartzer“, werde es wohl noch länger bleiben müssen, und habe große Schwierigkeiten gehabt, das vor mir selber und erst recht vor anderen zu „rechtfertigen“ und auf die Reihe zu bekommen. Dann aber die Überlegung: Zeit meines Arbeitslebens ab Ende der 70er Jahre habe ich mit kurzen Unterbrechungen meine Steuern gezahlt und war seit damals – eher „links“, zugleich ohne Probleme auch loyaler Mitmensch und Bürger – Anhänger des Solidarprinzips als Rückversicherung, wenn es für jemanden und/ oder nun auch für mich so richtig „böse“ kommen sollte.
        Die Steuern wurden gern genommen, vieles an Dummsinn wurde damit und bis heute von „der Politik“ veranstaltet. Und nun – leider: Jetzt brauche ich Euch anderen auch einmal.
        „That’s the way, the cooky crumbles.“ („So krümelt dann der Keks.“ – Tom Waits)

  133. Die Stellungnahme des „Arbeits“agentur ist kurz gesagt ein Hammer ohne Stil und Kopf!
    Ziemlich bewusst soll Inge Hannemann als selbstsüchtige, eiskalte Selbstdarstellerin dargestellt werden, die sogar das Wohl ihrer Kolleginnen gefährdet. Außerdem soll sie Lügen erzählen, weil die Hartz IV rechtens ist und die Jobcenter gute Arbeit leisten.
    Das ist doch absoluter Quatsch! Wo bitteschön, ist der Satz ausreichend?
    Wie soll man mit einer Sanktion überleben, wenn es „normalerweise“ schon viel zu knapp ist…?

    • Frau Hannemann gefährdet keine Kolleginnen, dass weiß jeder, ihr Problem ist und das erfährt man nur, wenn man mit vielen Leuten spricht, die Ihre Aussagen lesen, dass sie ein Bild produziert hat, welches sie als Einzelkämpferin dar stellt, die, wenn sie jemanden neben sich duldet, nur Menschen aus der gehobenen Klasse akzeptiert.

      Diesen Vorwurf zu entkräften fällt schwer,mit welcher Argumentation, ja aber, so war zu erfahren, hilft nicht und die Neigung der Linken gegenüber, gibt den Rest, denn man erkennt einfach nicht, die meisten Bürger sind dazu noch nicht bereit.
      Was dadurch entsteht ist Misstrauen…!
      Das allein berechtigt das JC natürlich nicht zu seinen Aussagen, die allesamt falsch sind, jedoch ist Vorsicht geboten, denn wenn man jemanden hängen will, den Strick findet man immer, wenn er nicht sogar selbst geliefert wird.

  134. Die Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit ist ein Zeugnis dafür, daß die Behörde unter Druck gerät.
    Und das ist gut so.
    Aber der Druck sollte noch stärker werden – nein, er muß noch stärker werden.
    Und er sollte so lange anhalten, bis sich die Wahrheit nicht länger vertuschen läßt und sich jeder Bürger völlig im Klaren ist über die schändlichen Vorgänge in der von Wirtschaftslobbyisten gesteuerten bundesdeutschen Sozialpolitik.

    • die Wahrheit lässt sich doch angesichts der massiven unterstützenden Reaktionen auf den mutigen Einsatz von Frau Hannemann, aufgrund der vielen persönlichen Erfahrungsberichte und getoppt durch die mehr als peinliche Presseerklärung der BA überhaupt gar nicht mehr vertuschen!

      Wer jetzt noch glaubt, das System ist gut und richtig, und vor allen Dingen, es würde „noch“ menschenwürdig funktionieren, der glaubt wahrscheinlich auch noch an die Zahnfee …

      dass die BA unter höchsten Druck geraten ist, sehe ich genau so. Sie steht mit dem Rücken an der Wand, kann im Grunde nichts mehr retten und teilt deswegen in übelster Art und Weise aus an die einzige Person, die den Mut hat, für die Menschen und die Würde sowie die Rechte der Menschen unter Gefährdung ihrer eigenen Existenz einzutreten! Was für ein unsagbar ärmliches Zeugnis diese staatliche Institution sich damit selbst ausstellt … und was für ein Erfolg für diese mutige Dame !

      • ruschu,

        Sie glauben gar nicht wie verlogen ein großer Teil des Volkes ist, welches niemals zu geben wird, dass es viele Jahre unberechtigt auf HartzIV Empfänger verbal eingeschlagen hat.
        Dann vergessen Sie die Schwachen dieser Gesellschaft und davon haben wir viele, die Menschen benötigen auf die sie meinen runter gucken zu müssen, damit sie sich selbst stark fühlen können!
        Das betse Beispiel ist Greichenland, wofür die Deutschen sich heute erbärmlich schämen müssen, da jetzt zugegeben wurde, dass deren Hilfen vollkommen falsch angelegt waren, man sie zwang sich kaputt zu sparen…wieder einmal von einer Deutschen!.

  135. Lassen Sie sich von diesen korrupten und verlogenen Staatsdienern in den Führungsetagen, weder einschüchtern noch mundtot machen. Das Gros dieser Liga betrügt und belügt das Souverän, sprich uns das Volk, seit Jahrzehnten offen und ungeniert. Ich wünsche Ihnen Energie, Tatkraft und viele Unterstützer!

  136. Ich kann aus eigener Erfahrung reden, dass, die Jobcenter so reagieren bereits in Stolberg bei Aachen wurden mir z.B. Schuhe größe 50 verwehrt mit dem Hinweis das Bekleidung im Hartz 4 Regelsatz enthalten ist! Dies ist leider auch in Köln nicht anders.

    Doch habe ich, bereits bei meinen Recherchen im Internet Gerichtsurteile gefunden die bereits Schuhgröße 47- 48 als Übergröße ansehen und somit nicht im Harzt 4 Regelsatz mit drin ist.

    So frage ich mich doch wie können dann Schuhe die noch mals 2-3 Nummern Größer sind im Harzt 4 Regelsatz beinhaltet sein?

    Vorallem soll ich ein Praktikum machen habe eine Chance auf eine Ausbildung gefördert von dem Jobcenter aber, wird mir doch von dem selbigen Jobcenter die Schuhe in Größe 50 verwehrt, so das ich mich auch nicht Bewerben kann, da ich schon fast Barfuß laufen kann.

    Meine Schuhe haben schon kein Profil mehr meine Strümpfe gehen dadurch Zu nichte und wenn es regnet habe ich ein gratis wäsche an den Füßen.

    Wenn das dem Artikel 1 des Grundgesetzes entspricht wo, es heißt: die Würdde des Menschen ist unantastbar“

    So finde ich doch die Difination des Jobcenters als sehr frag würde, da meiner Meinung nach der Artikel 1 des Grundgesetzes damit mehr wie angegriffen wird!

    Das die Jobcenter Menschen als zweiterklasse anshenen musste ich durch Stolberger Jobcenter im Kreis Aachen selbst erleben wo man mirt sagte: Zitat: des Stellvertretenden Leiter von dort:“ Sie sind ein Mensch zweiter klasse und Ihnen stehen nur Wahren zweiter klasse zu gehen sie doch zur Tafel“ Zitat 2 des selbigen Mannes: „Sie sind ein ewiger Sozialsmarotzer und werden auch einer bleiben!“

    Nur ein paar Beispiele die ich als Empfänger selbst erleben musste und mit den Schuhen heute noch erleben muss, wobei ich Lieber gestern als heute vom Jobcenter weg wäre, denn wer dort Gesund hin kommt, geht dort wie ein Krank weg.

  137. „Weder widerspricht die Grundsicherung („Hartz IV“) dem Grundgesetz, noch verletzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter durch ihre tägliche engagierte Arbeit die Würde der Kunden.“

    Offenbar kennt keiner in dieser „Organisation“ das Grundgesetz, europäisches oder internationales Recht!
    Meine Würde schon mehrfach durch Jobcenter-Mitarbeiter verletzt, weswegen ich auch schon Eingaben bei der Hamburger Bürgerschaft machen musste.
    Ein Engagement der Mitarbeiter konnte ich seit Jahren lediglich in dem Versuch mich zu Diskriminieren
    und zu Sanktionieren feststellen indem sie mich auch ständig nötigten.
    Dies alles kann ich auch belegen und bezeugen
    (Frau Hannemann kennt meine Identität).

    Deshalb widerhole ich hier auch noch einmal meine Beschwerde gegen die BRD wegen Nichtbeachtung des Gemeinschaftsrecht(europäische Menschenrechtskonventionen), deren Eingang bereits von der Europäischen Kommission bestätigt wurde:

    Die Menschenwürde wird missachtet, denn durch Sanktionen wird das Existenzminimum bis hin zum völligen Wegfall unterschritten. Auch der Zwang zur Teilnahme an oft sinnfreien „Eingliederungsmaßnahmen“ und sonstige Forderungen schränken die Menschenwürde ein.
    Ebenso gilt die derzeitige Höhe des Existenzminimums (Regelsatz) als verfassungswidrig (Klage vor dem Bundesverfassungsgericht liegt vor).

    Ein Verstoß gegen Artikel 1 und 2 der EMRK liegt somit vor.

    Durch die Sanktionspraxis im Rechtskreis des SGB II, können Menschen in den Hunger, in die Obdachlosigkeit, in lebensbedrohliche Krankheitsverläufe bis hin in den Tod getrieben werden.
    Auch die Behandlung der Leistungsberechtigten in Form der erzwungenen Offenlegung sämtlicher persönlicher Verhältnisse und Aufhebung des Bankgeheimnisses bis hin zu den sogenannten „ Pflichten“ , sowie zum Arbeitszwang, bestätigen den Vorwurf unmenschlicher und erniedrigender Behandlung.

    Ein Verstoß gegen Artikel 3 (Verbot der Folter) liegt somit vor.

    Das Recht auf freie Berufswahl wird missachtet, denn es besteht ein Zwang zur Aufnahme jedweder Tätigkeit (auch zeitlich befristete) um den Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und eigener Kraft zu bestreiten.
    Hierzu verweise ich auch auf die vom „Ausschuss für soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte bei den Vereinten Nationen (UN)“ bereits im Mai 2011 ausgesprochene Rüge, in der es heißt : „Der Ausschuss stellt mit Besorgnis fest, dass Regelungen im Rahmen der Arbeitslosen- und Sozialhilfe des Vertragsstaates (der BRD, n.w.) – einschließlich der Verpflichtung für Empfänger von Arbeitslosengeld, “jede zumutbare Arbeit” anzunehmen, was in der Praxis fast als jede Arbeit interpretiert werden kann – sowie der Einsatz von Langzeitarbeitslosen zu unbezahlter gemeinnütziger Arbeit, zu Vertragsverletzungen in Art. 6 und 7 führen könnten.
    Hier wurde keinerlei Abhilfe geschaffen !

    Ein Verstoß gegen Artikel 4 (Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit ) liegt somit vor.

    Die Sanktionen im SGB II sind juristisch als sog. Verwaltungsstrafe zu werten. Diese Strafen werden von Verwaltungsangestellten einer Behörde (hier Jobcenter) verhängt, auch mögliche Widersprüche dagegen werden von den gleichen Behörden beschieden. Diese Behörden erfüllen in keinster Weise die Voraussetzungen für das gebotene Recht auf ein faires Verfahren, sie können die Anfordernisse einer anerkannten Judikatur nicht erfüllen, ihnen fehlt jegliche Tribunalqualität. Dazu müssten die Jobcentermitarbeiter, die Strafen verhängen und das Rechtsmittel Widerspruch bearbeiten, die Befähigung zum Richteramt haben und unabhängig von jeder Weisung sein. Diese zwingenden Voraussetzungen werden aber im Rechtskreis des SGB II nicht einmal im Ansatz erfüllt, von einem fairen Verfahren kann also nicht die Rede sein.
    Zudem haben Widersprüche und Klagen in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

    Ein Verstoß gegen Artikel 6 (Recht auf ein faires Verfahren) liegt somit vor.

    Mit der sog. Präsenzpflicht wird die Bewegungsfreiheit auf ein Minimum beschränkt.
    Zusammen mit den bereits oben genannten Punkten ergibt sich auch:

    Ein Verstoß gegen Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) liegt somit vor.

    Die „Rechtsfolgenbelehrungen“ bestätigen dies eindeutig.

  138. Hallo Frau Hannemann,

    eine Info zu Facebook.

    Ich habe sowohl auf Ihrer Seite, als auch bei „Auf die Straße“ „Gefällt mir“ angeklickt.
    Die Posts erscheinen in meiner Facebook Chronik, alledings taucht weder Ihre Seite noch „Auf die Straße“ in meine „Gefällt mir“ Angaben auf…………….
    Wer also in meinen „Gefällt mir“ Angaben stöbert, finde diese sozialkritischen Seiten nicht.
    Vielleicht fragen Sie mal über Ihre Facebook Seite, ob das auch bei andern so ist.

    1 mal kann passieren, 2 mal ist Zufall, 3 mal ist Feindeinwirkung
    Ian Flemming

  139. Hallo,

    das Bemerkenswerteste dieser öffentlichen Auseinandersetzung ist inzwischen der vorletzte Satz in der Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit:

    „Frau Hannemann hat sich den falschen Beruf ausgesucht.“

    Damit kann das Feld enorm erweitert werden auf die „Berufsberatung“ als eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsverwaltung und natürlich auf die „Mitarbeiterauswahl nach Eignungsgesichtspunkten“. Zwei Eigentore, denn es ist sicher richtig, dass andere Mitarbeiter/innen eher zur Tätigkeit als Hartz-IV-Manager/in „berufen“ sind, als Inge Hannemann.

    Aber wieso will sie in diesen Job zurück, anstatt für neue Wege nach vorne offen zu sein – auf der anderen Seite? Und wo sind die passenden Job-Angebote? Da müsste doch was zu machen sein, zur Not über die Arbeitsagentur oder Zeitarbeitsfirmen!

    Gruß!
    Machts Sinn

    • Hallo Machts Sinn –
      natürlich kann ich Ihre Frage/ Überlegung verstehen, ich hätte womöglich an Stelle von Frau Hannemann irgendwann entnervt aufgegeben und mir etwas anderes, wohl auf der „anderen Seite“ (z. B. bei Sozialverbänden) gesucht. Aber jetzt: Wieviel Energie und Mut, Courage etc. zeigt es denn, daß Frau Hannemann ihre Arbeit weitermachen und ihre Auffassung vom Notwendigen weiter zur Geltung bringen und von den bzw. über die kläglichen Vorhaben aus Insidersicht berichtet bzw. ggf. weiterhin berichten möchte ?
      Ich denke zugleich, daß wir (beide und andere Leser) darin im wesentlichen übereinstimmen.
      Alles Gute an alle.

  140. Da die Sache mit der Suspendierung nicht geklappt hat,kommt jetzt die öffentliche Diffamierung:Dieser Vorgang ist eines demokratischen Rechtsstaats unwürdig.
    übrigens,Todesfälle durch Hartz IV sind hier dokumentiert:
    http://wir-sind-boes.de/todesfaelle-1.html
    Viel Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit,halten sie durch

  141. Ja, da sieht jeder der das von der BA liest, wie sie Mundtot gemacht werden soll. Wieso können die Verantwortlichen nicht zu der Fehlerhaftigkeit dieses Systems stehen, und es in Einklang mit Grundgesetz und Würde bringen. Warum schafft es die Regierung aus CDU und FDP nicht Fordern und Fördern umzusetzen in einem menschenwürdigen Rahmen, und warum sollen H4-Betroffene arm gehalten werden?

    • weil das Ziel dieses Systems die 2 Klassengesellschaft ist, sowie die Menschen unmündig und abhängig zu halten. So sind sie vermeintlich leichter händelbar … aber auch nur solange, bis sie in die Jobcenter ziehen und dort Menschen angreifen oder sogar töten 😦

      • wenn das alles was Frau Hannemann sagt, angeblich so falsch ist, dann frag ich mich warum soviele Klagen über Hartz 4 bei den Gerichten vorliegen….. und im übrigen stimme ich meinem Vorredner zu. Es ist gar nicht beabsichtigt, Menschen wieder einen Job zu vermitteln, der es ihnen ermöglicht, sich alleine durch ihre Arbeit zu finanzieren – oder warum sind 70 % (Minimum) der Job-Angebote immer wieder von Zeitarbeitsfirmen, von denen man weiß daß sie im Niedriglohnsektor angesiedelt sind?… weil dann durch die Agentur für Arbeit durch Aufstockung wieder die Möglichkeit besteht, die Bürger zu kontrollieren, zu sanktionieren und dadurch abhängig zu machen.

    • ich möchte bezweifeln, dass das ein Alleinstellungsmerkmal von CDU/CSU und FDP ist. Ich fürchte, da(ss) das in SPD regierten Ländern ähnlich ablaufen dürfte, dass es eher um die Frage geht:

      WIE KOMMEN SOLCHE MENSCHEN ZU IHREN MEINUNGEN UND EINSTELLUNGEN?
      Wie lernen sie das? Wie bekommen sie das in der Ausbildung (für ihren Beruf) beigebracht?
      UND: Wie werden diese Formen der Meinungsbildung kontrolliert?

      # # #
      Ich möchte einen zunächst abwegig scheinenden Vergleich machen:
      Unser aktueller Verteidigungsminister:
      JA – er ist für die Drohne, sowohl unbewaffnet als auch bewaffnet. Aber darum geht es mir nicht.

      Frage ist: Wie kann es passieren, dass das ganze Ministerium ihn sooo lange vor der Tatsache beschützt (also der Information), dass die Drohne keine Fluggenehmigung bekommen wird.

      Hier geht es um den Wildwuchs in Ministerien, die (zugunsten ihrer eigenen Beförderung) vorwiegend positive Nachrichten nach oben melden und dann schlussendlich den Minister blöd aussehen lassen. Dass der (und auch da ist er nicht der erste) dann noch schlechtes Krisenmanagement macht kommt dann noch dazu. Aber auch da ist er nicht der erste.
      Eventuell kommt noch dazu, dass das Verteidigungsministerium als Monopolist (Nachfrager) bei monopolistischen Anbietern auftritt.

      # # # Vergleich ENDE # # #

      Gibt es in Ministerien / Institutionen und Behörden, die FÜR den Bürger arbeiten sollen so etwas wie Politische Bildung? Oder haben die das alles auch nur aus der täglichen Zeitung?

      Früher gab es mal den Begriff: „Staatsbürger in Uniform“ … war allerdings primär auf Soldaten bezogen.
      Leider hat diese politische Bildung auch bei unseren Innenministerien und Verfassungsschützern auch nur bedingt Erfolg gehabt. Die Kette von Organisation Gehlen bis NSU beweist es….

      – – –

      Wenn Frau Hannemann also vorgeworfen wird, dass sie den falschen Beruf gewählt hat, so ist davon auszugehen, dass innerhalb einer Institution eine gewisse Folgsamkeit / Gelehrigkeit / Indentifikation mit der Institution gefordert wird.

      Nicht mit der politischen Richtung der Regierung, die gerade amtiert, sondern zunächst der ganzen Kette von Vorgesetzen. (Trägheit der Masse.)

      Und DIE werden nicht gewählt, sondern eingestellt und nach „Eignung“ befördert.

      • Es ist kein Alleinstellungsmerkmal einer Partei oder auch zweier … es ist ein sich-selber-ins-Aus-Stellen-Merkmal aller derzeit aktiven Parteien … die der Situation nichts mehr entgegen bringen können … wie auch … das Kind liegt im Brunnen … wir erreichen es nicht mehr !

        ein aktives : Wir werden nicht mehr wieder gewählt Merkmal … ohne dass es ihnen bewusst ist… doch die Menschen werden wach, sprechen und tauschen sich aus … werden wach und fordern neue Wege, und wenn es keine Alternative gibt, kann der Wahlzettel immer noch ungültig durchkreuzt werden …

        Frau Hannemann ist mutig genug, der geforderten Folgsamkeit die Stirn zu bieten. Und genau das ist zeitgemäß und passgenau geschehen! Die Reaktionen zeigen, dass sie am Puls der Zeit ist und die Unterstützung von unzähligen Menschen erhält, die sich alleine durch ihre Handlungsweise unterstützt, verstanden und begleitet fühlen! Was die Tat eines einzelnen Menschen für so viele bis dahin unverstandene Menschen bewirken kann … lassen wir bitte mal Einzug halten in unsere Herzen !

        Seehofer hat es deutlich gesagt … nicht die, die gewählt wurden, haben das Sagen … und die, die das Sagen haben, wurden nicht gewählt! Zu finden auf youtube http://www.youtube.com/watch?v=UBZSHSoTndM

  142. Super Konter Frau H. 🙂

    • Liebe Inge, das ist nur der Versuch der BA, sich herauszureden. Sie wissen, dass ihr Ruf kacke ist, dass sie von Erfolgreichen für inkompetent und von Betroffenen für menschenverachtend gehalten werden.
      Und das nicht nur gefühlsmäßig, sondern durch reale ERlebnisse. Dass sie darauf so PEINLICH primitiv reagieren, lässt Dich leuchtender glänzen!
      Nach Hartz IV wird es nur noch Arbeitsvermittler mit Herz und Sachverstand geben wie Dich.
      Im Blumenladen haut mich ein Verkäufer auch nicht, wenn ich sein Angebot nicht wahrnehme, er weiß dafür, mir die Blumen gut anzupreisen 😉

  143. Hier meine Stellungnahme zu der internen Mitteilung der BA vom 14.06.2013

    Kritik und Lob ausdrücklich erwünscht!!!!

    An die

    Bundesagentur für Arbeit
    Presseteam
    Regensburger Strasse 104
    D-90478 Nürnberg
    E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de

    Betreff: Pressemitteilung der BA für Arbeit zu Inge Hannemann

    BA-Presseinfo Nr. 35: Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anbei übersende ich Ihnen meine Stellungnahme zu ihrer o.g. Pressemitteilung vom 14.06.2013

    „Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter“

    Worin besteht die konkrete Gefährdung durch Frau Hannemann? Hartz IV gefährdet konkret Millionen von „Kunden“ durch die rechtswidrige, verfassungsfeindliche Sanktionspraxis!

    „Angesichts der anhaltenden öffentlichen Attacken der (inzwischen freigestellten) Mitarbeiterin des Hamburger Jobcenters Inge Hannemann sieht sich die Bundesagentur für Arbeit gezwungen, Stellung zu nehmen – allein schon zum Schutz der vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch die Äußerungen von Frau Hannemann beleidigt, herabgewürdigt und in Gefahr gebracht werden.“

    Um welche konkreten Beleidigungen und Herabwürdigungen handelt es sich? Welche konkrete Gefahr ist hier im Verzug?

    „Die Behauptungen von Frau Hannemann sind falsch und führen die Öffentlichkeit in die Irre. Weder widerspricht die Grundsicherung („Hartz IV“) dem Grundgesetz“

    Sie sollten die anhängigen Klagen vor dem BVerfg abwarten und keine unwahren Behauptungen hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit aufstellen.

    „noch verletzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter durch ihre tägliche engagierte Arbeit die Würde der Kunden“

    Ein unter ständiger, rechtswidriger Sanktionsandrohung stehendes, einseitig sanktionierbares Verhältnis, verletzt selbstsverständlich die Würde des „Kunden“.

    „Weder gibt es eine Anweisung oder eine Zielvorgabe, über Sanktionen Geld einzusparen…..“

    Bei dieser Bestimmung des Grundrechts auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums geht das BVerfG gleichzeitig von der Menschenwürde des Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes und dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 Grundgesetz aus.

    Die Sanktionen gegenüber Hartz-IV-Beziehern verletzen die Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Sie sind verfassungswidrig, weil das Existenzminimum das physische Überleben sichern soll, was eine Grundvoraussetzung für die Wahrnehmung aller freiheitlichen und sozialen Rechte ist. Diese werden zu Formalien, wenn das Existenzminimum nicht garantiert ist.

    „….noch gibt es „tausende von Selbstmorden“ unter Kunden der Grundsicherung.“

    Es existiert keine Statistik zu ihrer Aussage. Dieser Satz dient nur der Rechtfertigung u Beruhigung ihrer Mitarbeiter. Die hiesige Presse hat diverse Fälle öffentlich gemacht, wo explizit auch durch „Abschiedsbriefe“ auf die Suizidursache “ Hartz IV“ geschlossen werden kann. Jeder Suizid der auf dieser Ursache beruht, ist einer zuviel, hier darauf zu verweisen daß es keine „tausende von Selbstmorden“ sind, ist menschenverachtend und zynisch.

    „Und in den Jobcentern arbeiten auch keine seelenlosen Maschinen, die nur Zielvorgaben, nicht aber die Menschen im Blick haben“

    Natürlich arbeiten in den Jobcentern keine seelenlosen Maschinen, sondern Menschen. Da Sie hier von Zielvorgaben sprechen, stellt sich mir die Frage inwiefern diese Vorgaben mit dem Anspruch „die Menschen im Blick haben“ kollidiert?!

    Frau Hannemann hat zu diesem Konflikt sehr viel nachvollziehbare Argumente beschreiben und öffentlich gemacht. Die von Ihnen hier zur allgemeinen Beruhigung getätigte Aussage liefert keinerlei Argumente warum dem nicht so sein sollte!?

    Wie passen eine strikte, eng gefasste und die Mitarbeiter unter Druck setzende Zielvorgabe, mit einer engagierten Arbeit, welche die Würde der „Kunden“ berücksichtigt, zusammen?

    „Die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern arbeiten Tag für Tag daran, Menschen in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen.“

    Sie mögen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten daran arbeiten, aber woraus bestehen diese Möglichkeiten? Daran arbeiten reicht leider nicht, die konkreten Förderungen im Sinne von Deutschlands Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit sind relevant. Immer wieder wird/wurde auch gerade in der Presse, die Sinnlosigkeit vieler von den Jobcentern durchgeführten Maßnahmen aufgezeigt. Das xte Bewerbungstraining, der Computerkurs für den Informatiker etc.pp. Viele dieser Kurse kosten den Steurzahler ein Vermögen, es hat sich eine HartzIV-Industrie für Sinnlosmaßnahmen etabliert, welche Unsummen kassiert und abschöpft. Das Ergebnis in Hinsicht auf eine Arbeitsaufnahme des teilnehmenden „Kunden“ ist mehr als zweifelhaft.

    Durch den Druck, jegliche Arbeit annehmen zu müssen wurde ein riesiger Niedriglohnsektor in D geschaffen. Dieser hat den Zweck, einerseits die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen und andererseits Lohndruck auf die Beschäftigten in ganz D auszuüben, um für jeglichen Lohn eine Tätigkeit aufzunehmen. Dadurch wird eine weitere Umverteilung des Geldvermögens von unten nach oben stattfinden, welches auch der Armuts-Reichtumsbericht der Bundesregierung trotz aller Streichungen, Beschwichtigungen und Auslegungen nicht negieren kann.

    Der „Erfolg“ der Vermittlung der „Kunden“ in 1 Euro Jobs, Zeitarbeit, aufstockende Vollzeitarbeit, 400 Euro Jobs etc. löst sich sehr oft nach wenigen Monaten wieder in Luft auf. Laut Statistik landen die meisten Langzeitarbeitslosen nach wenigen Monaten wieder im Leistungsbezug, die wenigsten können sich längerfristig von „HartzIV“ lösen. Viele der Kunden in diesen prekären Beschäftigungen müssen weiterhin aufstockende Leistungen vom Jobcenter beziehen. Allein die Arbeitslosenstatistik profitiert, oberflächlich betrachtet, von diesen Arbeitsverhältnissen.

    „Frau Hannemann missbraucht ihre angeblichen Insider-Ansichten, um sich in der Öffentlichkeit als einsame Kämpferin für Entrechtete darzustellen und behauptet dabei auch noch, für die Mehrheit der Jobcenter-Mitarbeiter zu sprechen. Darüber hinaus gefällt sie sich in der Rolle der Märtyrerin, die von ihrem Arbeitgeber (der Freien und Hansestadt Hamburg) „kaltgestellt“ werden soll.“

    Frau Hannemann besitzt keine „angeblichen Insider-Ansichten“, sie hat durch ihren Beruf selbstverständlich einen tieferen Einblick in die Materie als die Öffentlichkeit. Von einem einsamen Kampf kann nicht die Rede sein, da in diversen TV Magazinen bereits andere Mitarbeiter von Jobcentern/Optionskommunen, (teilweise anonym) die von Frau Hannemann dargelegten Problematiken bestätigt haben. Diese Mitarbeiter haben selbstverständlich Angst vor Repressalien seitens des AGs.

    Wie passt diese Aussage:

    „…Märtyrerin, die von ihrem Arbeitgeber (der Freien und Hansestadt Hamburg) „kaltgestellt“ werden soll.“

    im Hinblick auf die Freistellung von Frau Hannemann und die anhängige Klage vor dem Hamburger Arbeitsgericht zu dieser Ausssage:

    „Frau Hannemann hat sich den falschen Beruf ausgesucht.“

    Also ist die angebliche Behauptung des „kaltgestellt“, eine Aussage welche Sie direkt bestätigen?! Ist daher jeder Mitarbeiter, welcher seinem Gewissen folgt, ein Märtyrer, welcher kaltgestellt werden muss und sich den falschen Beruf ausgesucht hat?

    Diese Aussagen des Verfassers, sind ein Tiefpunkt der Rechtstaatlichkeit, Manipulation der Mitarbeiter und unentschuldbar!

    „Dazu drei einfache Feststellungen:“
    „Frau Hannemann spricht bei ihrer Kampagne gegen die Grundsicherung, die Millionen von Menschen die Existenz sichert, nicht für die Belegschaft der Jobcenter. Im Gegenteil: Sie bringt ihre Kolleginnen und Kollegen in Gefahr, die sich zunehmend Aggressionen von Seiten der Kunden ausgesetzt sehen.“

    Frau Hannemann ist in erster Linie an die Öffentlichkeit gegangen, um über die Misstände, welche in der „HartzIV“ Gesetzgebung bestehen, aufzuklären, nicht um über die Belegschaft der Jobcenter zu sprechen.

    Die Existenzsicherung ist, solange eine rechtswidrige Sanktionspraxis besteht und konsequent angewendet wird, nicht gewährleistet. Solange diese abstrusen „Zielvorgaben“ existieren und unter Druck umgesetzt werden müssen, ist eine Fabulierung über Existenzsicherung für „Millionen von Menschen“ eine Farce!

    „Frau Hannemann ist keine „Whistleblowerin“, die Missstände aufdeckt, denn die behaupteten Missstände gibt es nicht – sie kann daher auch keine „Hartz IV-Rebellin“ sein.“

    Frau Hannemann hat in diversen Interviews, Blogs und öffentlichen Auftritten die Missstände deutlich, klar und nachvollziehbar erörtert! Hier von offizieller Seite, ohne Belege zu behaupten: „die behaupteten Missstände gibt es nicht“ entzieht sich jeglicher Grundlage, Beweisführung und ist eine bloße Schutzbehauptung und Diffamierung einer engagierten Frau.

    „Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten. Es kann nicht sein, dass eine Mitarbeiterin nach Gutdünken handelt und persönliche, politische Vorlieben auslebt.“

    Hier gilt das Motto: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“. Die Verfassungsmäßigkeit von „HartzIV“ ist ständig in Frage gestellt und beschäftigt die höchsten deutschen Instanzen. Trotz der von diesen Organen angemahnten Verfassungswidrigkeit, wird die Sanktionspraxis durch die Jobcenter/Optionskommunen knallhart durchgezogen, allen höchstrichterlichen Warnungen zum Trotz. Hier von Ihrer Seite das „Recht und Gesetz“ heranzuziehen und von „Gutdünken, persönliche, politische Vorlieben ausleben“ zu fabulieren, grenzt an Missachtung der Gerichte und Verfassungsfeindlichkeit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Unterschrift
    ……..

  144. Sehr gut!

  145. Nur mal ein kleiner Link zu einem Video der Dresdner Sozialwacht, sonst nix.

  146. Ihrer Argumentation wird das JC nichts entgegen setzen können, es vergisst sogar, dass ein großer Teil der von Frau Hannemann Behauptungen,millionfach erlebt wurden!.

  147. besser geht kaum! ich würde diesen brief gern 1:1 übernehmen und an die BA schicken..

    darf ich??

  148. Hallo Chris le Bon –

    vielen Dank für Ihren Brief an die BA. Klasse, hiermit unterschreibe ich ihn. Und das sehr gern. 😉

  149. Hallo Gertrud und alle anderen, Sie können den Brief so verwenden, aber bitte immer mit Hinweis auf den ursprünglichen Verfasser bzw. Link hierher! Liebe Grüße

  150. Und dann auch gleich“ Zahltag Joschka Fischer“ lesen,aber vorsicht, es wird einem übel.
    Wer dann noch glaubt andere Parteien wären besser, der muss Fanatiker, oder geistig benachteiligt sein!
    Die Einführung von HartzIV wurde höchstwahrscheinlich auf bräunlich gefärbtes Papier geschieben.

    http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=9661&Itemid=1

  151. „Die Einführung von HartzIV wurde höchstwahrscheinlich auf bräunlich gefärbtes Papier geschieben.“

    Nein, Papier ist unschuldig, es sei denn wir reden von dem ex Verfassungspräsidenten Papier – den trifft sicherlich gehörige Mitschuld.

    Wenn man die braune Soße aus deutschland entfernen würde – und damit meine ich nicht nur die paar Glatzen mit Springerstiefeln – wäre RICHTIG Platz in deutschland. Man glaubt gar nicht wie viele braune es hier gibt, die sich selber nicht mal so sehen, oder/und nicht mal wissen das sie tiefbraun sind.

    Der Souverän

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