Offener Brief an den Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit!

 

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Bundesagentur für Arbeit Bild: privat

 

Verwaltungsrat_innen der Bundesagentur für Arbeit

Gruppe der öffentlichen Körperschaften – Mitglieder

Gretsch, Lothar, minister@wirtschaft.saarland.de

Ministerium Wirtschaft und Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, Dr. Groß, Alexander, info@bmwi.bund.de

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, holger.schlienkamp@bmwi.bund.de

Loth, Barbara, pressestelle@senaif.berlin.de

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin, Dr. Neifer-Porsch, Elisabeth, Barbara.Loth@senaif.berlin.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziale, presse@bmas.bund.de

Prof. Trumpp, Eberhard, trumpp@ landkreistag-bw.de

Landkreistag Baden-Württemberg, langemack@landkreistag-bw.de

Voss, Nikolaus, Nikolaus.Voss@sm.mv-regierung.de

Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern,

Christian.Moeller@sm.mv-regierung.de

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28. April 2013

Sehr geehrter Herr Verwaltungsrat, sehr geehrte Frau Verwaltungsrätin,

die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist eine Anstalt des Öffentlichen Rechtes, sozusagen ja ein Gemeingut unserer Gesellschaft,  die Sozialleistungen am sogenannten Arbeitsmarkt ( den es nicht gibt, sondern eine Arbeitswelt in Unternehmen und Organisationen oder privaten Haushalten) insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen, z. B. das Arbeitslosengeld (wikipedia) und auch HARTZ IV als Grundsicherung „eigentlich“ zum Gemeinwohl der Gesellschaft erbringt.

Damit hat die Bundesagentur für Arbeit eine Vorbildfunktion in der Arbeitswelt, denn sie hat die Interessen sowohl der Arbeitnehmer_innen als auch der Arbeitgeber_innen und der Politik/ der öffentlichen Hand zu berücksichtigen.

Die Bundesagentur für Arbeit bestimmt tagtäglich im Spielraum der Gesetze Wirkrichtungen am sogenannten Arbeitsmarkt und greift zwischenzeitlich auch direkt durch ihre Vermittlungs- und Sanktionspraxis in das Arbeits-und Tarifrecht, in die Tarifhoheit und die freie Vertragsgestaltung der Vertragsparteien Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein.

Dabei scheint immer noch der Ausgangspunkt zu sein, dass Arbeitnehmer NICHT arbeiten wollen, dass Arbeitnehmer, Arbeits-/Erwerbssuchende (dabei bediene ich mich Ihrer internen Sprache „Arbeitssuchende“ – dabei geht es um Erwerbstätigkeit), Ausbildungssuchende sich NICHT engagieren möchten und von Agentur für Arbeit und den JobCentern gesagt bekommen müssen, wie, was und zu welchen Bedingungen sie zu arbeiten haben. Dazu werden noch heute entsprechende Zwangsmittel, welche die Grundrechte der Arbeitssuchenden massiv einschränken,  angewandt.

Schon heute ist nachgewiesen, dass Menschen, die Ihren Traumjob gefunden haben, die Menschen sind, welche am erfolgreichsten in der täglichen Arbeit sind. In der Wirtschaft spricht sich langsam herum, dass das Einstellungskriterium Begeisterung sein muss (fragen Sie Herrn Sattelberger und G. Werner). Diese Menschen benötigt unsere Wirtschaft, um weiterhin innovativ und weltweit anerkannt zu sein.

Die Auswirkungen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen, welche aus dieser Praxis resultieren sind gravierend, die betrieblichen und wirtschaftlichen jedoch auch persönlichen Folgekosten gehen in die Milliarden.

Sehr geehrter Verwaltungsrat, sehr geehrte Verwaltungsrätin,

ist Ihnen bekannt, dass Druck, Zwang und Entmündigung am Arbeitsplatz zu Ohnmacht, innerer Kündigung, Angst und schließlich zu Krankheit und  letztendlich zu (gesellschaftlichen und persönlichen) Burnout führen?!

„Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Zeiten mit Beeinträchtigung der körperlichen Gesundheit, des seelischen Wohlbefindens und der Ausübung der Alltagsaktivitäten bei Unsicherheit der Beschäftigung und mit der Dauer der Arbeitslosigkeit sukzessive zunehmen“, schreiben die RKI-Forscher“ (Quelle: Böckler Stiftung). Dies wird auf prekäre Arbeitsverhältnisse adäquat übertragen.

Ein Großteil der Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit arbeitet mit Zeitverträgen oder kommt selbst aus prekären Arbeitsverhältnissen oder kennt die unmittelbaren Auswirkungen von prekären Arbeitsverhältnissen aus dem täglichen Umgang mit Ihren Kunden. Hier ist Angst und Macht/ Ohnmacht im Arbeitsklima bewusst oder eher unbewusst verbreitet und bestimmt zum Teil die Arbeitskultur im Haus.

Wenn Geschäftsführer und Mitarbeiter_innen öffentlich dazu stehen, dass sie nicht selbst Begeisterung erkennen und sie Kunden  betriebs- und industriereif coachen, ist dies ein alarmierendes Zeichen dafür, welche gravierenden Kompetenz- und Wissenslücken in der Agentur für Arbeit bestehen, welche – zum Teil – menschenverachtenden Zustände als Arbeitsbedingungen an der Basis der Bundesagentur für Arbeit herrschen.

In der Marktwirtschaft gibt es ein einfache Formel:  Zufriedene Mitarbeiter_innen = zufriedene Kund_innen (hier: Arbeits-Erwerbssuchende, Arbeitnehmer, Arbeitgeber im Falle der Bundesagentur für Arbeit)!

Der restriktive Umgang mit Dienstanweisungen zur einseitigen, nachteiligen Auslegung von Gesetzen, die angeordnete Anwendung von Zwangsmitteln gegen Arbeitssuchende durch den Dienstherren, die Anordnung/Zuweisung von Weiterbildung für Arbeits-/Erwerbssuchende greift massiv in die Selbstbestimmtheit Ihrer Mitarbeiter als auch der Kunden der Bundesagentur für Arbeit ein und verschwendet volkswirtschaftliche Ressourcen auf beiden Seiten.

Das Aussperren von Arbeitnehmern, hier von Frau Hannemann, zeigt die Ohnmacht und Angst jedoch vor allem das Unvermögen der Bundesagentur für Arbeit, mit verantwortlichen Mitarbeitern umzugehen, kooperativ mit kritischen Meinungen als notwendiges Korrektiv der eigenen Arbeit, von Fehlentwicklungen zu arbeiten.

Gravierender als die persönlichen Auswirkungen für Frau Hannemann sind die gesellschaftlichen Auswirkungen dieses Unvermögens:

  • für die Unternehmenskultur im eigenen Haus: abnehmende Kritikkultur durch Angst vor Einkommensverlust und vor Repressalien durch die Leitung und Kollegen.
  • Erhöhung des Krankenstandes durch Krankheit als (Aus-) Weg aus einer ausweglosen Situation.
  • für das Ansehen der Bundesagentur für Arbeit als Anstalt des Öffentlichen Rechtes als Ratgeber für Arbeitgeber und Arbeitssuchende.
  • Als Vorstand und Interessenvertreter bitte ich Sie im Interesse des sozialen Friedens unseres Landes:
  • den Einzelfall Hannemann durch eine unabhängige Dienstaufsicht zu prüfen und zu einer einvernehmlichen Lösung zu führen.

Dafür Sorge zu tragen, dass

  • die Aussperrung der Arbeitnehmerin sofort beendet wird:
  • § 612a BGB Maßregelungsverbot „Der Arbeitgeber darf einen Arbeitnehmer bei einer Vereinbarung oder einer Maßnahme nicht benachteiligen, weil der Arbeitnehmer in zulässiger Weise seine Rechte ausübt.“
  • die berechtigte Kritik der Arbeitnehmer_in Hannemann an der Arbeit des eigenen Hauses von einer unabhängigen Kommission aus Vertretern des Aufsichtsrates geprüft und die Resultate in die Dienstanweisungen der Bundesagentur für Arbeit umgehend eingearbeitet werden.
  • die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung – u.a. Prof. Hüther – und innovativer Unternehmenskultur – Götz Werner und Sattelberger in die Dienstanweisungen  und in die Aus- und Weiterbildungskonzeption der Bundesagentur für Arbeit eingearbeitet und angewendet werden.
  • Arbeitsvermittler und Fallmanager umfangreiche Fortbildung zum sogenannten Arbeitsmarkt erhalten – Berufsbilder, Arbeitsplatzbeschreibungen, Kompetenz- und Anforderungsprofile, moderne Arbeitskultur. 
  • Arbeitsvermittler und Fallmanager umfangreiche Fortbildungen des Arbeits- und Tarifrechtes erhalten und zur Einhaltung selbiger angehalten werden.

Zu prüfen, dass

  • der § 33 SGB II (Abtretung von Ansprüchen) i.V.m. §§ 611ff BGB zur Durchsetzung von tariflicher oder ortsüblicher Entlohnung gemäß § 612 BGB i.V.m. § 138 Abs. 1 BGB, § 22 SGB IV (Beitragsansprüche) angewendet wird, um vermittelte Arbeitnehmer zu schützen, prekäre Arbeitsverhältnisse zu vermeiden und Schwarzarbeit gesellschaftlich zu sanktionieren,
  • zu prüfen, in wie weit
  • sich Vorstände, Geschäftsführer_innen und Mitabreiter_innen  durch Anwendung von Zwangsmitteln und Sanktionen bei der Vermittlung von arbeitsuchenden Leistungs-empfängern in prekäre Arbeitsverhältnisse der Anstiftung, Beihilfe oder Mittäterschaft zum Lohnwucher und dem Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt sowie der Steuerhinterziehung schuldig machen bzw. schuldig gemacht haben.
  • § 26, 27 und 30 StGB i.V.m. § 291 StGB, § 266a StGB, § 370 AO i.V.m. § 138 (1) BGB i.Vm. §§ 611ff BGB i.V.m § 22 SGB IV.

Der Straftatbestand der Rechtsbeugung sowie Strafvereitlung im Amt in der einseitigen Anwendung des SGB II ist zu prüfen (§ 339 Strafgesetzbuch (StGB) und § 258a
Strafvereitelung im Amt). 

Im Zuge der Wahrnehmung der Dienstaufsicht ist in allen Fällen Strafanzeige gegen die verantwortlich Handelnden  zu stellen.

  • das Wort Arbeitsmarkt als Unwort abzuschaffen,

da es in fälschlicher Form suggeriert, dass Arbeit als Ware zu Verfügung stehe. Tatsächlich ist dem nicht so: Arbeitgeber suchen in der heutigen Zeit Mitarbeiter_innen, welche sich in ihr Unternehmen durch die Erfüllung eines Vertrages, dem Erbringen einer Dienstleistung durch ziel- und lösungsorientiertes TUN im Sinne des Unternehmenszweckes einbringen. Im optimalen Fall decken sich die persönlichen Ziele der Arbeitnehmer_innen im ArbeitsSinn mit dem Unternehmenszweckes.

Ein von Unternehmen oder Organisationen losgelöster Arbeitsmarkt ist nicht existent.

Ich bitte Sie, mir umgehend, fortlaufend (vierwöchentlich) und öffentlich zu berichten.

Mit freundlichen Grüßen

G. Rößiger



Kategorien:Arbeitsmarktpolitik, Bundesagentur für Arbeit

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44 replies

  1. Weshalb der Lobbyist der Bertelsmann Stiftung „Hüther“ in dem Schreiben empfohlen wird, stimmt mich sehr nachdenklich und misstrauisch.

    War der Konzern an der Installierung vin Hartz 4 beteiligt? Neeeeeiiiiiiiiiiiiiiinnnnnn ganz sicher nicht! 😉

  2. Bei Herrn Professor Hüther wäre ich vorsichtig, er ist ein umstrittener ADHS-Kritiker, Stichwort „Alm-Projekt“. In einem Wiki, dass u.a. vor Esoterikern und Scharlatanen warnt wird Herrn Hüthers Arbeit auch kritisch beäugt. http://psiram.com/ge/index.php/Gerald_H%C3%BCther

    Außerdem wurde in seinem Dunstkreis der Kindesmißhandelung entdeckt:
    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/missbrauch803.html
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/sexueller-missbrauch-auf-adhs-alm-der-sinn-stiftung-a-890741.html
    http://www.taz.de/!113164/

    Ich möchte hier weder für noch gegen Ihn schreiben, nur auf öffentliche Quellen hinweisen.

  3. „Mein Job ist es, Sie hier wegzuekeln.“
    O-Ton mein ehemaliger Arbeitsvermittler.

    Immerhin spielte er mit offenen Karten. Da wußte ich woran ich war.

    • So viel Offenheit und Ehrlichkeit ist selten.

      Übrigens: Das vielbeschworene „fördern und fordern“ entstammt dem englischen „help and hassle“, was nichts anderes als „helfen und schikanieren“ bedeutet. Schon allein daran kann man die ganze Perversität des Hartz-Systems erkennen.

    • Diesen Tenor bekam ich auch immer mit, wenn sich bei drohendem Ende des ALG1-Bezuges die ARGE in einem Info-Meeting präsentierte.
      „Glauben Sie mir, Sie wünschen sich nicht, eines Tages vor meinem Schreibtisch zu stehen …“
      Ich wünschte mir das auch nicht und konnte es bisher immer vermeiden.
      Hartz4 ist „Sozialhilfe für Erwerbsfähige“.

    • Ich schätze, ohne diese „Einstellung“ wäre die Zahl der „erwerbsfähigen Sozialhilfeempfänger (Hartz4) “
      seit 2005 eher gestiegen. De facto ist sie gesunken – siehe dazu :

      http://de.statista.com/statistik/daten/studie/242062/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-und-sozialgeld/

  4. Inge Hannemann neue Bundesministerin für Arbeit und Soziales? – Warum gibt es keine Politiker, keine Gerichte, keine Rechtsanwälte und keine JobCenter-Mitarbeiter Sie, Frau Inge Hannemann? – Bewerben Sie sich doch eben noch schnell zur Bundestagswahl, als parteilose Kandidatin – oder so – ansonsten besteht aus meiner Sicht keine Wahlmmöglichkeit.

    • „Unvermögen der Bundesagentur für Arbeit, mit verantwortlichen Mitarbeitern umzugehen, kooperativ mit kritischen Meinungen als notwendiges Korrektiv der eigenen Arbeit, von Fehlentwicklungen zu arbeiten.“

      Was definiert Frau Hannemann als verantwortliche Mitarbeiterin? Sie begibt sich selbst in eine Sonderstellung, um als Sprachrohr für die durch Sanktionen (und das System im allgemeinen) Betroffenen zu agieren. Dabei lässt sie außer Acht, dass sie auch als „leuchtendes“ Beispiel oder Fürsprecherin innerhalb ihres Arbeitsumfeld tätig sein könnte. Dort sah sie sich wohl zu sehr in der Minderheit und fand trotz aller Argumente vielleicht zu wenig Alliierte. Aus Ihrer Krankmeldung heraus konnte sie sich dann voll und Ganz der Interview- und Blogtätigkeit widmen. Nun scheint sie gänzlich freigestellt, Gründe dafür sind nur Mutmaßungen.

      Ich sollte bisher noch nie sanktioniert werden. Eine harsche Sachbearbeiterin, die meine Frau mehrfach zu Tränenausbrüchen führte, wurde nach (sachlicher) Beschwerde bei ihrem Teamleiter sofort durch eine andere Sachbearbeiterin ersetzt. Diese haben wir seitdem und sie unterstützt uns gut. Meine Frau ist bereits wieder im Job.

      • Heribert K.
        Wenn es Unrecht gibt, man selbst nicht davon betroffen ist, sollen die Anderen ruhig weiter leiden?
        Es ist schon erstaunlich, wie offensichtlich das Problem ist, schön weiter spalten ,Solidarität ausblenden, denn mir geht es ja gut!?
        Aber das dafür über 1Mio Kinder(unsere Zukunft) leiden müssen, sie völlig ohne Chancen bleiben, scheint auch uninteressant zu sein, man hat dann ja noch die Möglichkeit die Schuld des Versagens auf dem Rücken der kommenden Jugend auszutragen. Der Fingerzeig klärt dann alles, wo bleibt eigentlich die Mitverantwortung?
        Vielleicht geht eines Tages eine Krankenschwester mit den Worten aus Ihrem Zimmer:Was soll ich hier, ich bin ja gesund,. Wer wäre wohl der erste, der sich sofort beschweren würde, weil das Gesetz solch handeln verbietet.
        Und nur weil es kein Gesetz gibt, dass zu Mitmenschlichkeit verpflichtet, ist man davon befreit?!

        Ihre Kritik Frau Hannemann gegenüber ist berechtigt, sie wird sich nicht davon frei sprechen können, selbst lange, viel zu lange, Mittäterin gewesen zu sein, was sie aber nicht von ihrer Arbeit ab halten sollte, nicht jeder hat die Möglichkeit seinen Job bewusst auf´s Spiel setzen zu können.Womit ich den Heiligenschein ein bisschen reduziere, denn, so glaube ich, denn bevorzugt sie selbst nicht!.

        ..Aaaber….

        Sie selbst werden moralisch einTäter, wenn Sie sich für das Leid ihrer Mitmenschen nicht interessieren, das kostete schon einmal Mio Menschenleben, schlimm genug dass man daran erinnern muss.!
        Und nun zum Abschluß!
        Es ist auffallend, dass sich immer die Menschen beschweren, die wissen, sie müssten selbst etwas tun, aber ihrer eigenen Bequemlichkeit bewusst sind und weil ihnen das ein schlechtes Gewissen macht, wäre es ihnen lieber niemand würde aktiv werden…denn dann hat die liebe Seele Ruh`!

      • Frau Hannemann ist ein Vorbild und ein Lichtblick – eine bessere Welt ist möglich, wenn Beamte und Sachbearbeiter – im Zweifel für die betroffenen Menschen – entsprechend dem Grundgesetz und den Menschenrechten entscheiden, ohne wenn und aber, ohne Rücksicht auf die Kassenlage – und nicht nach gesetzwidrigen Verordnungen.

        Das ist meine Erfahrung als Betroffener – Die Sachbearbeiter des JobCenters haben mich 10 Jahre meiner Freiheit beraubt und geltendes Recht gebeugt.

        Dank Menschen wie Inge Hannemann, Götz W. Werner, Heiner Geißler und natürlich Hermann Hesse beginne ich jetzt – als Frührentner wider Willen – meine „Kulturarbeit“.

    • Manchmal fragt man sich wirklich, wie oft muss man von Politikern belogen werden, eh man ihnen mißtraut?

  5. Sehr geehrte Frau Hannemann

    Wie Sie Wissen, verfolge ich schon seit lange Ihren Blog. Mir viel jetzt Ihre öffentliche Distanzierung hier auf. Nun stellt sich mir die Frage warum sich Menschen, die sich für die Rechte der Bürger unseres Landes einsetzten, zunehmend von rechten Gedankengut und jeglichen anderen Verschwörungstheorien, immer öffentlich distanzieren müssen.
    Jeder Bürger oder Gruppierung, die Missstände und Menschenrechtsverletzungen unserer Regierung anprangert, sieht sich zunehmend und immer wieder einer Diskreditierung ausgesetzt.
    Dazu möchte ich auf den Eintrag bei Wikipedia verweisen, wo folgender Eintrag zu finden ist.

    Als Diskreditierung (lat. dis „entzwei“, credere „vertrauen“) bezeichnet man das gezielte Untergraben des in eine Person oder Sache gesetzten Vertrauens in der Öffentlichkeit. Oftmals wird zum Erreichen der persönlichen Ziele das Mittel der Lüge benutzt.
    Mittel der Diskreditierung sind Verleumdung, Indiskretionen oder das Verbreiten von Gerüchten.
    In der Politik wird das Mittel der Diskreditierung verwendet, um Gegnern zu schaden, indem durch den Vertrauensverlust ihre Überzeugungskraft und (in Demokratien) ihre Aussichten auf Wahlerfolg gemindert oder sie zum Rücktritt gedrängt werden.

    „Dem Staat ist somit jeden Mittel recht, um Bürgerrechtler schon frühzeitig Mundtot zu machen.

    Die politische Diskreditierung gehört zum Instrumentarium und wird häufig in autoritär oder diktatorisch regierten Staaten eingesetzt.“

    Die derzeitige Regierung rechnet wohl weiterhin mit der Dummheit der Wähler aber:

    Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
    (Malcom Stevenson Forbes)

  6. Ich bin nahezu fassungslos ob ihres offenen Briefes. Ihre Belehrungen an den Verwaltungsrat der BA zeigen das Sie glauben diese Leute wüssten nicht was sie tun.

    Ein Verbrechen muß nur so groß, so gewaltig, so ungeheuerlich und damit fassungslos sein, daß das Volk nicht an ein Verbrechen glaubt.

    „Viele „haben nie (…) geglaubt, dass man mit Monetarismus die Inflation bekämpfen kann. Allerdings erkannten sie, dass [der Monetarismus] sehr hilfreich dabei sein kann, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen.

    Und die Erhöhung der Arbeitslosigkeit war mehr als wünschenswert, um die Arbeiterklasse insgesamt zu schwächen. […] Hier wurde – in marxistischer Terminologie ausgedrückt – eine Krise des Kapitalismus herbeigeführt, die die industrielle Reservearmee wiederherstellte, und die es den Kapitalisten fortan erlaubte, hohe Profite zu realisieren.“ (The New Statesman, 13. Januar 2003, S. 21)
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=9287

    Wie oft hat sich Gerhard Schröder öffentlich in allen Medien damit gebrüstet den größten Niedriglohnsektor innerhalb Europas aufgebaut zu haben?

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    http://de.wikiquote.org/wiki/Jean-Claude_Juncker

    Europaweiter Terror / Operation Gladio

    „Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren. Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um größere Sicherheit zu bitten. […] Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann.“

    – Vincenzo Vinciguerra[15]
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio#Terror_als_politisches_Instrument

    Ich kann es nicht glauben, daß es immer noch so viele blauäugige gibt, oder sind es Verdrängungsweltmeister, Realitätsverweigerer?, die glauben! Erwerbslosigkeit fiele vom Himmel oder wäre gottgewollt.

    Glauben Sie wirklich der Verwaltungsrat der BA wüsste nicht was er tut, was er den Menschen antut, welche höchst negativen Folgen das für die Menschen hat, die oftmals den Freitod als bessere Alternative oder letzten Ausweg aus den Folterkrallen der BA wählen?

    Alle die glauben die Politiker, Verwaltungsräte und wie sie alle heißen, wüssten nicht was sie tun, sollten mal von ihrem hohen Roß steigen und denjenigen ein Maß an Intelligenz und Bewusstsein zutrauen, daß ihnen ermöglicht die Folgen ihrer Handlungen VORHER! zu ermessen und sie deshalb in voller Berechnung handeln.

    Mir fallen ad hoc Arbeiten ein, die dringend gemacht werden müssten und selbst wenn alle hiesigen Arbeitslosen daran arbeiten würden und wir uns noch 10 Millionen ausländische Arbeitskräfte dazu ins Land holten, in Jahrhunderten immer noch nicht erledigt wäre.

    Ein hohes Maß an Arbeitslosigkeit ist von Wirtschaft, Industrie und Politik absolut gewollt.

    Der dümmste Spruch der seit Erfindung des Geldes (oder besser des kapitalistischen Systems) immer wieder von allen – auch dem Volk – gebraucht wird ist: Wer soll das bezahlen?

    Denkt mal drüber nach…

    • Manchmal ist man nur noch entsetzt!
      Weiß man immer noch nicht, dass HartzIV systemrelevant ist, dass man in Nürnberg zielgenau agiert und da soll ein Schreiben Abhilfe schaffen,von einem System, dass fester Bestandteil der Politik ist?.
      Ich denke Nürnberg wird die Wattenbällchen sicher ignorieren.

    • Um Deinen Beitrag für die breite Masse etwas zu verdeutlichen, möchte ich es so formulieren. Unser Arbeitsmarkt war bereits dabei, in die Brüche zu gehen, weil alleine die Tatsache, immer mehr Kinder zu betreuen und so vormals früher als Hausfrauen in der Familie tätige Frauen als Konkurrenz für ihre Männer auf den Arbeitsmarkt zu schien, zu einem Sinken der Löhne geführt hatte … das Gesetz von Angebot und Nachfrage hatte also bereits zugeschlagen …durch Hartz IV wurde es weiter geschwächt, weil so auch noch die Menschen auf den Arbeitsmarkt gezwungen wurden, die sich vorher aufgrund von Arbeitslosenhilfe und ohne die Erfindung der Bedarfsgemeinschaft standhaft dagegen gewehrt haben, präkäre Arbeitsbedingungen zu akzeptieren, sondern nach Arbeit suchten, die ihrer Qualifikation und ihren Neigungen entsprach .. und so sanken die Löhne eben in den Keller .. und natürlich war das vom Staat gewollt, auch wenn wir Wähler .. ich inbegriffen … das erst im Laufe der Jahre begriffen haben. Schade ist, dass nun viele Menschen gar nicht mehr wählen, weil so auch jede Menge Vertrauen in die Politik zerstört worden ist, egal um welche Partei es sich handeln mag.

  7. Sanktionen führen dem, der ohnehin schon unter Druck steht garnichts, außer das er noch Depressionen und nen Haufen Schulden dazu bekommt. Jemand der in der Situation ist, dass er dieses Amt besuchen muss ist ohnehin schon Abseits. Und …meine Sanktion war völlig unberechtigt, nur hatte ich nicht mehr die Kraft dagegen anzugehen. Folge: ich musste Schulden machen. Weitere Folge: Ich habe Panik dieses Amt zu betreten. Ich habe sogar in der Nacht davor schon Herzrasen und das nicht aus schlechtem Gewissen sonder aus Angst das die Macht, die denen gegeben wird wiederum missbraucht wird.

    • Die Erzeugung von Angst ist bei dem menschenverachtenden Hartz IV gewollt, um die Arbeitslosen gefügig zu machen. Sie ist sozusagen die „Philosophie“ oder die „geistige Grundlage“ dieser Erpressungsmaschine. Die Mitnahme eines Beistands nach § 13 SGB X könnte helfen.

    • Versuchen Sie jemanden zu finden, der sich in HartzIV aus kennt und vor allem ein sicheres Auftreten hat, dann ist die Angst auch schnell vorrüber.
      Dennoch muss es auch hier heißen, wer sich informiert, der lebt etwas ruhiger!

  8. Mir ist schon klar warum Personalverantwortliche nur äußerst ungern Hartz-IV-Betroffene einstellen möchten. Wer einmal mit diesem Unrechtssystem in Kontakt kommen musste und keinen anderen Ausweg mehr hatte als sich diesem zu unterwerfen der ist nicht mehr der Staatsbürger und der Arbeitnehmer der er vorher war. Mit jedem Tag als Leistungsberechtigter nach SGBII durchblickt man ein Sytem mehr und mehr das alles vorher erlernte und verstandene von Menschenrechten, Grundgesetz, Sozialstaatlichkeit u.s.w. aus dem Gedächtnis brennen will und bestrebt ist nach möglichst kurzer Zeit menschliche und ethische Wracks zurück zulassen.
    Dieses so geschaffene Menschenmaterial wird ängstlich, willig in die Gruppe der prekär Beschäftigten zu pressen sein doch für einen echten sog. Arbeitsmarkt der nach Fachkräften mit Format verlangt werden derart kaputt gefolterte Erwerbslose wohl verloren sein. Deutschland kann mit einem Heer von Billigarbeitern allein nicht bestehen. Immer mehr Menschen geraten in den Sog von Hartz-IV und durchlaufen oft eine destruktive Phase weil sie zeitweise unter die Knute der Sanktionspraxis geraten. Es wird immer wahrscheinlicher dass jeder irgendwann einmal in die Verlegenheit gerät sich diesem Martyrium stellen zu müssen. Mehr und mehr wird so die deutsche Arbeiterschaft untauglich gemacht für die realwirtschaftlichen Prozesse.
    Meine persönlichen Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt kenne ich genau. Gerne würde ich einmal frei redend darüber berichten welche Lügengebäude man aufbauen muss um nach längerer Zeit ohne Beschäftigung auch nur ansatzweise noch für Arbeitgeber atraktiv zu erscheinen damit dieser dann eventuell – sowieso – mit Magenschmerzen eine Vakanz mit dem ungeliebten ‚Hartzer‘ besetzt. Das Entsetzen wäre mehr als groß wenn alle Welt gewahr würde wie es in diesen von mir umschriebenen Menschen wirklich aussieht und in der Langzeitfolge, immer aussehen wird.

    Die Wirtschaftsbosse glauben anscheinend dass sie mit 5% der Arbeiterschaft die sie als ‚Patrizier‘ belassen den Weltmarkt bestreiten und regieren können. Für alles andere sind die 95% der Niedergetrampelten schon tauglich. Wenn diese Rechnung mal so stimmt und ihr Begehren und Streben nicht vielleicht genau das Gegenteil dessen bewirkt was sie sich erträumten und schon sicher glaubten.

    • Keinen anderen Ausweg?
      Man gesteht den Menschen zu, keinen anderen Ausweg gefunden zu haben,.außer andere Menschen zu drangsalieren, eventuell auf der Straße leben zu lassen??
      Verständnis für Schreibtischtäter, die nichts Anderes im Sinn haben außer Menschen zu quälen,eventuell quälen müssen, wie großzügig wir doch sind.
      Und da beginnt der selbstgemachte Fehler, wir haben zu viele Menschen die gern bereit dazu sind, andere zu drücken, verbal und auch handelnd und wenn man für solche Menschen noch Verständnis auf bringt, sollten wir alle Bemühungen in die Tonne kloppen!

      • ulysses,

        hier muss ich einmal korrigierend ein greifen, meinem 17.jährigen Neffen sind die Nerven durch gegangen, er interpretierte Ihren Kommentar falsch.
        Sehe Sie es ihm bitte nach, er kommt gerade in die Mühle der JC, es will doch nur seinen Beruf erlernen und versteht nun gar nichts mehr!!

    • „Das Entsetzen wäre mehr als groß wenn alle Welt gewahr würde wie es in diesen von mir umschriebenen Menschen wirklich aussieht und in der Langzeitfolge, immer aussehen wird.“

      – Wie wahr. Ich weiß es aus eigener Erfahrung.

      Vielen Dank für Ihren sehr gelungenen Kommentar zur Innenwelt der durch die Hartz IV-Mühle gedrehten Menschen.

  9. Perspektive Qualität
    Diskussionspapier,
    Nürnberg im Oktober 2Ol2

    „Wenn wir auf diesem Weg unsere Arbeitsvermittlung weiter entwickeln, wenn wir Qualität und den nachhaltigen Kundennutzen zur Leitlinie unserer Dienstleistungsarbeit machen, dann werden wir eine stabile Basis für die Zukunft der BA und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen. Dafür müssen wir eingefahrene Wege verlassen. Wir sind dabei.“

    http://www.bg45.de/wp-content/uploads/2012/12/bfa-analyse-2007-bis-2011-Teil-1.pdf

    Kommentar:
    Verlassen Sie zu allererst den eingefahrenen Weg der Sanktionsandrohungen. Sie nutzen dem Kunden nicht, sondern schädigen ihn nachhaltig. Schaffen Sie diese Sanktionspraxis in einem ersten Schritt durch eine interne Dienstanweisung ab. Kommen Sie CDU/FDP/SPD/Grüne zuvor. Lehren Sie diesen Parteien, was es heißt, endlich Verantwortung für Ihre Kunden zu übernehmen. Sind Sie dabei!

    Und weiter:

    Zitat:
    „Vollbeschäftigung
    Statt Leute wie Inge Hannemann freizustellen, sollte man versuchen, mehr Leute wie sie zu finden und für den Job in der Arbeitsvermittlung zu interessieren. Und das Management der Arbeitsbehörden, allen voran Ursula von der Leyen, Weise und Alt sollten wenigstens ein wenig von ihr lernen. Das hätten sie bitter nötig.“
    Zitat Ende:

    http://www.flegel-g.de/2013-04-28-Vollbeschaeftigung.html

  10. Wie meine Spione mir berichten ist der Rößiger früher schon auffällig geworden.

    *lachmichtot*

    • DER „Rößiger“ ???
      Man sollte sich selbst nicht wichtiger nehmen als man ist!!!
      Wie dem auch sei, der offene Brief war nicht von schlechten Eltern.

  11. Ich bin G. Rößiger, Betriebs- und Volkswirtin, in der Personal – und Organisationsentwicklung tätig. Ich bin keine Autorin und habe mit diesem Brief meine Betroffenheit und meine Sorge im Umgang mit Menschen beiderseits der Schreibtische im JobCenter als auch der Agentur für Arbeit zum Ausdruck gebracht. Durch meine Arbeit mit Menschen erschließen sich mir die Zusammenhänge von Angst, Mangelt, Macht und Ohnmacht, welche allein durch eine Prüfung der Umstände und der angeregten Veränderungen nicht behoben werden. Daher setze ich mich neben diesen Dingen für BGE und die Gemeinwohlökonomie ein.

    Der Brief ist offen, damit mir Menschen meinem Beispiel folgen und ihn an die Verwaltungsräte der Bunddesagentur für Arbeit senden. Dieser ist das Kontrollorgan die Selbstverwaltung der BA und setzt sich paritätisch aus Vertetern der Arbeitsgebern, der Arbeitnehmer und der öffentlichen Hand zusammen.

    Der Brief kann auch an den Vorstand der Bundesagentur für Arbeit über zentrale-VA@arbeitsagentur.de an den Vorstand Herrn Becker, Weise und Alt direkt gesandt werden.

    Bitte benutzt dann eure eigenen Signaturen.

    „Ich bitte mir zu berichten“ ist VERWALTUNGS / Amtsdeutsch und leicht ironisch gemeint.

  12. Einem Gesellschaftssystem wie dem momentanen, das Kritik nicht verträgt (nur Diktaturen unterbinden Kritik) und Menschen mundtot macht, verweigere ich mich. Ein Gesellschaftssystem, das mehr Geld für kriegerische Einsätze und Rüstung ausgibt, als für Soziales ist für mich kein System, in dem ich gern arbeiten möchte.

    Außerdem verschwindet die Arbeit sowieso: http://schnakenhascher.square7.ch/wp/?p=2924

  13. Es fehlt leider noch der Hinweis auf Artikel 20 GG

  14. Grundgesetz
    II.
    Der Bund und die Länder
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum
    Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    sehe ich nach wie vor bei der Aufführung verletzter Gesetze für angebracht.

  15. Kann man sich irgendwo eintragen, um die Fortsetzung der Geschichte nicht zu verpassen?

  16. Hoffentlich ist dieser offene Brief nicht allein im Blog veröffentlicht, sondern auch klassisch postalisch und dokumentierbar an den aufgeführten Empfängerkreis versendet worden!
    Ein wenig redigieren, kleine Fehlerchen ausmerzen – Konsistenz und Logik der Ausführungen verbessern, Quellenangaben konkret, vollständig und richtig setzen – Dokumentation von Versand und Rücklauf – und diese Dokumentation pflegen und veröffentlichen, ggf. in einer gesonderten Sparte des Blogs. Dann wird’s richtig gut! …und hoffentlich in der mittelbaren Nachwirkung für alle Betroffenen auch „gut, zumindest etwas besser“ werden!
    Und zur Frage eines Gerhard Hallstein („wer ist..“ Gerhard Hallstein?!):
    als Blog-Betreiber(in) haben Sie (Frau Hannemann) sehr wohl das Recht, externe Beiträge und Meinungen zu veröffentlichen (oder eben auch abzulehnen), sofern die urheberrechtlichen Belange mit dem „Fremd(?!)“-Autoren geklärt sind, eben das Einverständnis der Verwertung gegeben ist – was ja wohl zweifelsfrei der Fall ist.
    Eine „Verantwortlichkeit im Sinne des Presserechts“ mit hieraus abzuleitenden Obliegenheiten erschließt sich im vorliegenden Falle nicht!
    Ihnen, Frau Inge Hannemann, wünsche ich viel Kraft und Unterstützung, ich danke für Ihr persönliches, ja selbstloses und vorbildliches Engagement!

    • @ Günther:

      Und zur Frage eines Gerhard Hallstein (“wer ist..” Gerhard Hallstein?!):
      als Blog-Betreiber(in) haben Sie (Frau Hannemann) sehr wohl das Recht, externe Beiträge und Meinungen zu veröffentlichen (oder eben auch abzulehnen), sofern die urheberrechtlichen Belange mit dem “Fremd(?!)”-Autoren geklärt sind, eben das Einverständnis der Verwertung gegeben ist – was ja wohl zweifelsfrei der Fall ist.

      Wenn Du meinen Namen anklickst, kommst Du auf mein Blog und erfährst dort sehr viel von mir.

      Ich finde schon, dass Frau Hannemann G. Rößiger kurz hätte vorstellen sollen. Ohne eine solche Vorstellung ist sein offener Brief für mich wenig aussagekräftig – vor allem frage ich mich, wer der Autor ist, dass er sich anmaßt und meint, er könne diese Forderung

      Ich bitte Sie, mir umgehend, fortlaufend (vierwöchentlich) und öffentlich zu berichten.

      in dieser Form stellen. Sie klingt für mich einfach nur reißerisch.

      Letztlich überlasse ich es Frau Hannemann, ob sie Fremdautoren (kurz) vorstellt. Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob G. Rößiger sich hier öffentlich vorstellen wird.

      • @ Gerhard Hallstein

        Vielen Dank für Deine Antwort, Gerhard,
        Danke auch für Deinen Hinweis auf Dein Blog, das ich soeben mit Interesse, auch mit wachsender Zustimmung überflogen habe. Das Du nehme ich somit gerne auf und erwidere es hiermit gerne und im positiv stimmenden Sinne.
        Die in meinem Posting Dir gegenüber aufkommende „Schärfe“ möchte ich daher zurücknehmen, Dich entsprechend um Verzeihung bitten.
        Ich reagierte „empfindlich“ auf Deine so an Frau Hannemann gestellten Fragen, da ein solches „rhetorisches Stilmittel“ allzu oft und gerne genutzt wird, durch Ablenkung auf Nebenschauplätze eine im Grunde stimmige und richtige (wenn auch sicherlich noch verbesserungswürdige) Hauptsache zu relativieren und abzuschwächen, dieser den Boden zu entziehen – damit das Gegenüber „mundtot“ zu machen [soweit mein Rechtfertigungsversuch].
        G. Rößiger hat sich erfreulicherweise zwischenzeitlich zu Wort gemeldet.
        Abschließend wünsche ich allen eine jetzt hoffentlich gute Nacht, sodann eine bestmögliche neue Woche.
        LG, Günther

  17. Ein schöner Beitrag. Ich freue mich schon darauf, weitere Infos darüber zu bekommen, wer der Autor oder die Autorin ist.

  18. Sie schreiben uns aus der Seele..
    In der meisten Fällen, kommt es noch härter..
    Es ist an der Zeit, was dagegen zu unternehmen..
    DAS VOLK LEIDET.

  19. Genauso stelle ich mir das vor – in der Sache knallhart – aber nüchtern, sachlich, emotionslos!

  20. Sehr geehrte Frau Hannemann,

    dieser Brief veranlasst mich zu den zwei folgenden Fragen:

    1) Wer ist G. Rößiger? Fremdautoren sollten sich auch vorstellen.
    2) Darf auf Ihrem Blog jeder Artikel schreiben?

    Mit freundlichem Gruß
    Gerhard Hallstein

    • Sehr geehrter Herr Hallstein

      Werde ich an Autor weiterleiten. Dieser Brief wurde mir zugespielt, Rücksprache mit Schreiber für Veröffentlichung eingeholt, da ich fand, dass er durchaus lesenswert ist. Dieses stellt allerdings eher eine Ausnahme dar, da er aktuell sehr gut zum Thema passt.
      LG Inge Hannemann

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