Bundesagentur für Arbeit zweifelt Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von Erwerbslosen und Ärzten an

Jobcenter Bild: privat

Jobcenter Bild: privat

Nun hat es auch die „Bild“ via Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 8. April 2013 aufgelesen und die Katze aus dem Sack gelassen. Die Jobcenter dürfen seit dem 1. April 2013 eingereichte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von gesetzlich Versicherten in Frage stellen und den Medizinischen Dienst der Krankenkassen zur Glaubwürdigkeit dieser hinzuziehen. Wird dieses seit 2009 bei den Erwerbstätigen durchgeführt, betrifft es nun auch die Leistungsberechtigten von Hartz IV. Aus dem Blickwinkel heraus, dass bei den Erwerbstätigen gerade die „Montag und Freitag-Blaumacher“ entlarvt werden sollen, sehe ich diese neue Maßnahme aus dem Blickwinkel, dass Hartz IV-Empfängern von vornherein Misstrauen entgegen kommt. Misstrauen, das ab sofort nun jede Krankmeldung in Zweifel gezogen werden kann und darf! Eine weitere gesetzliche Legalisierung der Jobcenter-Mitarbeiter zur Stigmatisierung der „faulen Hartzer“. Und ein Bild der Erwerbslosen, was auf diesem Wege nicht aus dem Weg geräumt wird.

Die Intention

Worin liegt nun die Intention dieser Vorschrift? Laut dem „Geheimpapier“ von dem die „Bild“ mysteriös schreibt, liegt die Intention in der Frage, ob ein wichtiger Grund im Rahmen der Sanktionsprüfung anerkannt werden kann. So schreibt das Papier aber auch, dass eine ordnungsgemäße ausgestellte ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit einen hohen Beweiswert hat und bezeichnet diese als den gewichtigsten Beweis dafür. Jedoch können im Einzelfall Zweifel an der Erkrankung bestehen. Gerade wenn es um die Wahrnehmung von Terminen im Jobcenter oder den Antritt einer Maßnahme geht. Aber auch wenn ein Zwist mit dem Mitarbeiter des Jobcenters besteht oder eine geplante Ortsabwesenheit, Urlaub nicht gewährt wird.

Über die Verfahrensweise und den Folgen habe ich bereits im März 2013 hier anhand des mir vorliegenden „Geheim“-Papieres berichtet.

Wahrheitsgehalt der Ärzte wird beschnitten

Neben den insistierenden (standhaft, zielstrebig) Zweifeln bei den Jobcenter-Mitarbeitern, wird jedoch auch den Ärzten ihr Beurteilungsvermögen oder Wahrheitsgehalt der Krankmeldung in Frage gestellt. So John-Philip Hammersen (Leiter Presse & Marketing) der Bundesagentur für Arbeit bei Radio Hamburg: „ Das geht jetzt zunächst mal darum, dass ein Arzt der Krankenkasse einen neutralen Blick auf den Patienten wirft. Denn wir sehen natürlich aus der Erfahrung heraus, das es auch einige Ärzte gibt, die da aus einer gewissen Gefälligkeit heraus vielleicht auch krankschreiben.“ Gut, da ist mit Sicherheit ein Stückchen Wahrheit enthalten. Diese Ärzte gibt es und wird es immer geben – für Erwerblose aber auch für Erwerbstätige. So sind meine Erfahrungen aus dem Jobcenter heraus, dass gerade an den Montagen und den Freitagen die Zahl der abwesenden Kollegen weitaus höher ist, als zwischen den Tagen einer Woche. Ein Phänomen, welches sich mit Sicherheit bundesweit in Unternehmen und Behörden wieder findet.

Misstrauen vs. Ursachenfindung

Lass ich mich von den eigentlichen Gesetzgebungen nach §56 Abs. 1 Satz 5 SGB II davontreiben und sehe mir die eventuellen Gründe der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen an, muss ich als Mitarbeiterin in einem Jobcenter diese evaluieren. Unabhängig davon, ob sie wahr oder unwahr sind. Das gleiche gilt für mich auch bei Erwerbstätigen. Und hier spreche ich nicht davon, wenn jemand mal wegen Lustlosigkeit „blau“ macht. Ein schwindend kleiner Anteil und somit in meinen Augen nicht relevant. Warum legt ein Erwerbsloser bei Terminen gehäuft eine Krankmeldung vor? Auf Nachfragen bei meinen jungen Menschen, aber auch bei Erwerbslosen über 25 Jahre ergab, dass sehr oft Ängste bestehen, ein Jobcenter zu betreten. Werden diese Ängste hinterfragt, so liegen diese oftmals in der Person des Jobcenter-Mitarbeiter begründet. Weitere Gründe sind, dass die Leistungsberechtigten keinen Sinn in den Gesprächen mit dem Jobcenter sehen. Sie erhalten keine Hilfe. Stattdessen wird mit Sanktionen oder sinnlosen Maßnahmen gedroht. Aber auch ein oftmals vorhandener Geldmangel spielt eine große Rolle. Fahrkarten zu den Terminen können nicht bezahlt werden. Die Jobcenter lehnen oftmals die Übernahme dieser Kosten ab. Von Vollsanktion Betroffenen wird ebenfalls erwartet, dass diese erscheinen. Nur lässt sich mit einem Lebensmittelgutschein kein Fahrschein bezahlen. Und oftmals sitzen die Ärzte um die Ecke, so dass dieser zu Fuß erreicht wird.

Hartz IV macht krank

Erwerbslose sind von psychischen, physischen oder psychosomatischen Erkrankungen betroffen. Es ist kein Geheimnis, das Druck und Fremdbestimmungen krank machen. Langanhaltende Erwerbslosigkeit ist gesundheitsbeschwerend und die Zunahme von psychischen Erkrankungen wie Depressionen kann beobachtet werden. Sie leben in ständiger Angst vor willkürlichen und fehlerhaften Entscheidungen durch die Behörde. Aufkommende Existenzängste, hervorgerufen durch den geringen Leistungsbezug und Sanktionen sind verstärkend. Das niedrige Wohngeld generiert schlechte Wohnverhältnisse und ebenso fehlt das Geld für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Chronisch Erkrankte erhalten oftmals nicht den ihnen zustehenden Mehrbedarf für Sonderernährung. Die mangelnden beruflichen und menschlichen Kompetenzen in Folge einer fehlenden adäquaten Ausbildung der Sachbearbeiter in den Jobcentern ist ein weiterer Punkt, der krank machen kann.

Faktoren, die unbedingt gehäuften Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen evaluiert werden müssen. Nicht der vorausgeschickte und gewollte Zweifel durch die Jobcenter ist maßgeblich, sondern die Suche nach dem Warum. Warum schützen sich Leistungsberechtigte mit Krankmeldungen vor dem Jobcenter? Ist nicht vielleicht das Jobcenter und der Umgang mit den Erwerbslosen die Ursache?

Weiterführende Links zum Verfahren: Auftragsformular an die Krankenkasse, Auszahlungsauftrag an die BA-Service

Quellen: HEGA 03/13, §56 Hinweise – Bundesagentur für Arbeit; Negative psychische Auswirkungen durch den Bezug von Hartz IV – qualitative und quantitative Umfrage 2012 – Inge Hannemann



Kategorien:Arbeitsmarktpolitik, Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter

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42 replies

  1. Ich verstehe den Ansatz nicht. Ist ein ärztlich Attest nicht ausreichend? Wieso kann das angezweifelt werden? Diese Tatsache setzt voraus, dass man weder dem Arzt noch dem Patient vertraut. Ich finde man sollte an eine ärztliche Unterschrift glauben.

  2. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich diesen „Uralt“-Artikel ausgegraben habe. Ich könnte auch verstehen, wenn Sie das Kommentar nicht mehr veröffentlichen wollen und ablehnen. Damit Sie mein Kommentar nachvollziehen können, möchte ich kurz etwas ausholen.

    Ich habe mittlerweile das 30. Lebensjahr erreicht und habe dem Tod zweimal in die Augen geschaut. Mittlerweile habe ich die Diagnose: ADHS im Erwachsenenalter, emotional-instabile Persönlichkeitsstörung, zwanghafte Persönlichkeistsstörun und habe seit meiner Kindheit schwere depressive Phasen. Für mich sind das Schubladen, damit die Gutmenschen einen Grund haben, mir einen Stempel aufzudrücken. „Die ist eh Bekloppt, die braucht man nicht ernst nehmen.“ Für mich hat sich nicht viel an meiner Situation geändert, außer das ich endlich die Hilfe bekomme, die ich seit meiner Kindheit benötigt hätte. Zweimal die Woche gehe ich zur Ergotherapie, einmal die Woche zur Psychotherapie, nehme 7 Tabletten pro Tag und versuche meinen Alltag einigermaßen strukturiert auf die Reihe zu bekommen. Vor dem 16. Juni 2011 waren mir solche Dinge fremd. Freilich, Schwierigkeiten hatte ich schon immer. Irgendwie habe ich immer das geschafft, was ich wollte, nur langsamer als die „normalen“ Menschen. Es war für mich nun einmal so,

    Das Leben ist hart, Du bist geboren um zu Arbeiten. Freizeit, Persönlichkeit und die Freiheit sein Leben so zu Gestalten wie Du möchtest hast Du in Deutschland nicht. Das habe ich 2005 gemerkt, als Hartz IV eingeführt wurde. Ich wollte nach zwei abgebrochenen Studiengängen, aber einem IQ von 130 ein Fernstudium machen. Das deutsche Bildungssystem war noch nie mein Ding, darum konnte ich mit dem Studium nicht wirklich etwas anfangen. Das Fernstudium mit IHK-Abschluss hätte die damalige ARGE etwas über 1000 Euro gekostet. Was machte mein SB? Es gibt in unserer Stadt viele Bildungsträger, die Dasselbe Angebot haben. Damals wurde vielen Hartzern die Ausbildung zur Mediengestalterin FR Non-Print, kurz Web-Design, aufgedrückt, da sie auf dem Arbeitsmarkt gesucht waren. Mein SB entsendete mich zu dieser Ausbildung, mit demselben Abschluss und denselben Lerninhalten, der einzige Unterschied lag darin, dass ich eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro bekam und die ARGE über 7000 Euro pro Teilnehmer bezahlte. Ich freute mich nicht, denn ich wusste aus Erfahrung, dass mein Abschluss mehr als schlecht sein würde. Mittlerweile weiß ich, woran es gelegen hat. Nun ja, es gibt leider immer noch Menschen, die ADHS als Modediagnose ansehen. Für solche Menschen erscheine ich als Faul, führe absichtlich Fehler herbei und könnte aber will nur nicht.

    Das habe ich 2011 bei meinem ersten Arbeitgeber zu spüren bekommen. Zuerst war auch alles wunderbar, weil ich ehrlich gesagt habe, was ich kann und was ich nicht kann. Ich kann nunmal nicht Lügen und deswegen hat mich mein Ex-Chef auch eingestellt, das schätzte er an mir. Durch die Störung aber verursachte ich Fehler, wie meine ganze Schullaufbahn vorher auch. Dazu wuchs mein innerer Hass gegen Büroarbeit. Verzeihen mir jetzt bitte meine „Umgangssprache“. Mich kotzte dieser Raum an, es nervte mich, den Kunden in den Arsch zu kriechen und Kundentelefonate zu führen. Ich hasste es, wenn mich mein Chef anmotzte, weil ihm wieder ein Fehler aufgefallen war, dabei konnte er mir nix bei bringen. Überhaupt nix wusste er über die Erstellung einer Website, er war eigentlich Pilot! Seine Frau war mit Leib und Seele eine Büromamsell, ich bewunderte sie, weil sie ihre Aufgabe wirklich liebte. Tja und dann war da nur ich, eine Berufseinsteigerin, die von vielen Sachen auch noch keinen Plan hatte. „Da musste durch, andere mussten auch dadurch, das schaffste!“ Selbst meine Schwester konnte meinen Unmut nicht wirklich nachvollziehen, so sei es eben in der Arbeitswelt. So wollte ich es aber nicht! Mittlerweile stellte ich mir die Frage, ob ich nicht einfach nur zu empfindlich sei. Ich gab meinen Widerstand auf, aber der Hass auf Büroarbeit brodelte in mir. Meinen Vorsatz, den ich mit 15 Jahren in einem Büropraktikum geschlossen hatte „Du verendest nicht in einem stickigen Büro!!!“ habe ich vollstens verdrängt.

    Die Erfahrung im Jobcenter bestätigte mir meinen Schwachsinnsvorsatz. In der Arbeitswelt geht es nicht darum was Du willst, sondern darum was Du sollst. Du sollst Deine Freizeit und Deine Arbeitszeit nicht selbst bestimmen. Du sollst nicht machen was Du möchtest, Du musst gefälligst irgendwas arbeiten. Schädigt Dich Deine Arbeit, egal, mach weiter bis Du umfällst, sonst bist Du nichts wert. Du bist krank? Du machst doch nur blau, ab an die Arbeit. Dir läuft die Nase und durch Deinen Kopf geht eine Autobahn? Stell Dich nicht so an, solange Du laufen kannst, bist Du gesund.

    Meine inneren Wünsche habe ich komplett abgestellt. So konnte ich durchhalten, nur auf diese Art, so konnte ich mich bis aufs letzte anstrengen, denn diese Fehler durften nicht sein. Mein Chef war erfreut, seine Frau auch. Nur ich fuhr jeden Morgen weinend an die Arbeit. Ich wurde stiller und stiller. Diese Zustände kannte ich schon, da hatte ich immer besonders kreative Phasen was Gedichte angeht. Jetzt aber war es anders. Dann kam der Knall, meine Chefs flogen in den Urlaub und ich war alleine im Büro. Als Berufseinsteigerin mit 570 Bestandskunden und 270 aktiven Kunden mit Websites, 4 neuen Projekten (das bedeutet 4 verschiedene neue Websiten „erfinden“, die auf die Kunden zugeschnitten sein sollten) und Emailbetreuung, die eigentlich sonst immer mein Chef übernahm. Nun war ich das Mädchen für Alles. Eine Woche habe ich durchgehalten. In der zweiten Woche bin ich nach einem Kundentelefonat zusammen gebrochen. Wie ein kleines Kind habe ich meine Mitbewohnerin angerufen und fragte Sie was ich machen soll, ob ich mich nur anstelle oder ob ich zum Arzt soll und ob ich die Straßenbahn oder mit dem Auto fahren sollte und ob es in Ordnung sei, dass ich von Linkshänderin zu einer Rechtshänderin wurde. Außerdem hatte ich mich dafür entschuldigt, diese Schwäche gezeigt zu haben. Es hat mir schrecklich leid getan so eine schwache Null zu sein. Noch nicht einmal das hatte ich auf die Reihe bekommen. Eine Null, eine mega Null. Das ganze Leben eine Null!

    Heute denke ich nicht anders. Ein Glück hatte ich damals eine Sachbearbeiterin, die meinte es wirklich gut mit mir. Sie war die erste und auch die einzigste freundliche Seele, die ich dort kennengelernt hatte. Sie war mit die erste Person, die ich nach meinem Aufhebungsvertrag angerufen hatte. Ich wusste nicht mehr weiter. Sie machte mir keinen Vorwurf, sondern dem Arbeitgeber und das er unverantwortlich gehandelt hätte. Mir schwirrte Bahnhof und null Plan im Kopf herum. Ich fühlte mich überhaupt nicht wohl, mein Gewissen plagte mich, denn ich habe meine Chefs im Stich gelassen. Ich hätte nicht zum Arzt, sondern weiter arbeiten gehen sollen. Mein neues Ziel war es, endlich die Diagnose ADHS anzugehen und mir meine Vermutung bestätigen zu lassen. Meine damalige SB half mir dabei, sie gab mir verschiedenste Adressen für Menschen mit psychischen Problemen mit und sagte selbst, dass ich das erstmal angehen sollte. Sie wird mir keine weitere Einladung schicken. Sie würde nur gerne eine Email erhalten, wie mein Zustand sei. Ich war ihr dankbar. Nach drei Monaten war ich wieder bei Ihr, mit einem Diagnosetermin und Terminen für Psychotherapie. Sie sprach mit mir darüber, was ich denn gerne machen würde, wenn es mir wieder besser ginge. Ich schaute sie schockiert an und wahrscheinlich sah ich wirklich entsetzlich aus, als ich ungebremst äußerte, dass ich nie wieder in einem Büro arbeiten werde. In so einen Kabuff bekommt mich niemand mehr, wenn ich dazu gezwungen werde, schneide ich mir die Halsader durch. Lieber sterbe ich als in einem Büro zu arbeiten. Ich hatte fast wieder einen Zusammenbruch, weil ich fing an zu weinen. Ganz unfreiwillig, ungebremst. Sie lächelte und meinte nur, dass es dann schwierig für sie sei, für mich etwas zu finden, weil über die Hälfte der Stellen, die sie anzubieten hätte, wären Büroarbeit. Ich war entsetzt. Beim nächsten Termin war sie sehr erfreut darüber, mir mitteilen zu können, dass sie einen kleinen Job gefunden hätte, der draußen wäre und mit Kindern zu tun hätte. Es war eine Tätigkeit in einer Herberge, wo es auch meine Aufgabe gewesen wäre, Aufgaben und kleine Veranstaltungen für die Kinder dort zu planen, diese mit Hilfskräften auch die Beine zu stellen und dann umzusetzen. Das klang toll. Das hätte ich sehr gerne gemacht, aber mein Zustand war noch nicht stabil genug, das hatte sie eingesehen. Das Attest sprach Bände.

    Dann war sie nicht mehr da. Das Projekt Bürgerarbeit war vorüber. Ich kam wieder zurück ins „Haupthaus“. Zurück zu den Hyänen und Zähnefletschenden Bestien, die nur die Statistik schönen wollen. Hauptsache weg mit dem faulen Pack. Meine „neue“ Sachbearbeiterin nahm friedlich die ständigen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen entgegen. Dann kam der erste April und bald darauf der 05.04.2013. Ich erhielt Post. Eine Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt. Abgeschlossen am 15.01.2013 und sollte mich angeblich am 17.01.2013 schon erreicht haben. Per Postzustellungsurkunde. Meine Mitbewohnerin erhielt auch so einen wundervollen Brief. Am 11.04. 2013 hatte meine Mitbewohnerin einen Termin. Am 09.04. hatte ich einen Zusammenbruch, kam in die psychiatrische Notambulanz und bin am 10.04.2013 nach Hause gekommen. Der Arzt meinte, schonen und meine Mitbewohnerin solle mich beobachten und immer in der Nähe sein, er würde mich ungern stationär einliefern lassen. Das wollte ich außerdem auch nicht. Also ist sie am 11. April nicht weiter als auf der Toilette oder in einem anderen Raum gewesen.

    Meine Mitbewohnerin erhielt am 17.04.2011 die Möglichkeit zu einer Anhörung. Diese sendete sie per Fax und wurde sanktioniert. Sie hätte keine Gründe angegeben, der den Vorwurf des Meldeversäumnisses begründen würde. Nix weiter, nur das. Dabei ist sie zu diesem Zeitpunkt schon 3 Mal sanktioniert gewesen. Für den 14.01.2013, obwohl sie da eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
    einsendete. Und für einen Termin am 28. Februar, dessen Einladung sie aber nie erhalten hatte. Das können mehrere Zeugen bestätigen. Ab und an erhalten wir auch vom Jobcenter diese gelben, förmlichen Einladungen. Ohne Datum und ohne Unterschrift drauf, der Versuch zu Klingeln wurde gar nicht erst unternommen. Natürlich sind das alles keine Gründe.

    Meine Mitbewohnerin hätte sich strafbar gemacht, wenn sie keine erste Hilfe geleistet hätte.
    Meine Mitbewohnerin hätte ihre Gesundheit und damit ihr Leben aufs Spiel gesetzt, wenn sie sich nicht hätte krank schreiben lassen.

    Aber das ist dem Jobcenter egal.
    Das ist der Regierung egal.
    Das ist einem Großteil der Gesellschaft egal.
    Und mein Schaden ist, dass ich mir egal bin. Dieser Zustand wünschen sich die regierenden Politiker für alle Hartzer, denn solche Menschen können für sich selbst keinen Widerstand zeigen und das ist wichtig.

    Ich wünsche jedem, der in den und durch die Jobcenter Ähnliches erlebt, dass sie nicht so enden und sich ihr Selbst behalten. Es ist sonst ein langer Weg zurück, ich habe erst angefangen.

    Mein Gerechtigkeitsempfinden sträubt sich gegen diese Zustände, Umstände und Gesetze. Ich möchte kämpfen, die Faust ballen und erheben, aber ich breche schon zusammen, wenn ich das Jobcenter betrete. Ich stehe davor und kehre wieder um, es interessiert niemanden, wenn Du Abschaum bist.

    Geben Sie nicht auf, ich danke Ihnen dafür Frau Hannemann.

    Ich habe noch etwas erschütterndes gefunden.
    [url=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-herzstillstand-nach-arbeitszwang-9001440.php]Herzstillstand nach Arbeitszwang.[/url]

  3. Noch einen Nachtrag…

    Ich habe selbst meinen Widerspruch gegen eine Sanktion i.H.v. 38,20 EUR durch bekommen, wo der Sachbearbeiter diese verhängte trotz der ihm bereits hinlänglich bekannten, fachärztlich gesicherten Erkrankungen meiner Person (Gonarthrose im Knie und Skoliose). Meine Anhörung wurde überheblich abgelehnt, dass meine gesundheitliche Hinderung Grund sei das Jobcenter zu einem persönlichen Gespräch nicht aufsuchen zu können, nicht im widerstreitenden Interesse der Allgemeinheit liegen würde, die Arroganz und Willkür wurden somit deutlich zum Ausdruck gebracht, ich sollte also geknechtet werden trotz chronischer Erkrankungen und mich der Erpressung des Jobcenters beugen, wo dieses die vorliegenden Erkrankungen ganz und gar ignoriert, dass menschliche Leid also völlig ignoriert wird. Aufgrund der durch mich vorgetragenen Sach- und Rechtslage wurde meinem Widerspruch in vollem Umfang entsprochen, ich wies zuvor die Widerspruchsstelle darauf hin unverzüglich diese willkürlich ausgesprochene Sanktion umgehend aufzuheben, andernfalls wird umgehend auf dem Sozialgericht ein Antrag auf Erlasse einer einstweiligen Anordnung auf den Weg gebracht und Strafantrag gegen jenen Sachbearbeiter wegen Nötigung gestellt. Unverzüglich wurde mir dann kurz und knapp schriftlich mitgeteilt, nach „erneuter“ Prüfung der Sach- und Rechtslage wurde die Sanktion aufgehoben und ich erhielt die gekürzten Beträge auf mein Konto überwiesen. Das Fatale an der Sache ist es, als ich den Sachbearbeiter zuvor per Email fragte ob er mir doch den Paragraphen des SGB nennen können, oder ein Urteil aus welchem hervor geht das eine „Wegeunfähigkeitsbescheinigung“ aufgrund der unberechtigten Zweifel an den behandelnden Arzt welcher eine Krankschreibung ausstellte, hierauf antwortete er bloß ich können dies ja recherchieren. Es ist doch sehr bezeichnend wenn ein Leistungsempfänger einen Arbeitsvermittler der angeblich seinen Worten nach studiert hätte, über die Sach- und Rechtslage aufklären muss.

    Hier hoffte man lediglich auf mein Unwissen, diese Hoffnung dürfte ich dem Jobcenter nun gänzlich genommen haben, denn in Folgeeinladungen einer neuen Sachbearbeiterin erfolgte nicht der erneute Hinweis das eine einfache Kranschreibung nicht ausreichen würde, somit dürfte klar sein, dies ist frei erfunden und lediglich dienlich dazu den Leistungsempfänger weiter einzuschüchtern und zu verängstigen.

  4. Hallo,

    hier eine interessante Seite über die Sache mit der absichtlichen Schikane:

    http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=34465&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=2c387b1b3a

    und ich rate hierzu unbedingt folgende Gegenmaßnahme unverzüglich zu ergreifen:

    Als Betroffener solcher Schikanen sind einem allerdings nicht die Hände gebunden und man sollte sich wehren, denn somit wird die Kompetenz von (Fach)ärzten angegriffen, denn wenn mittels schriftlich gesicherter Diagnosen (ärztlicher Bericht) nachgewiesen wurde welche Erkrankungen vorliegen (insbesondere chronisch) und selbst ein Attest als nicht glaubwürdig von nicht Medizin studierten und inkompetenten Angestellten der Jobcenter beurteilt wird, dann ist dies in überheblicher Weise anmaßend und erfüllt was den Arzt angeht den Straftatbestand der Verleumdung nach § 187 StGB http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html

    als auch der Nötigung nach § 240 Abs. 4 Satz 3 StGB http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html

    gegenüber des Leistungsempfängers bei einer dennoch ausgesprochenen Sanktion, entsprechende Strafanträge sollten direkt bei der zuständigen Staatsanwaltschaft unter Angabe der Zeugen (behandelnde Ärzte, etc.) gegen solche willkürlichen Beschäftigten auf dem Jobcenter eingereicht werden, als auch zeitnah auf dem zuständigen Sozialgericht einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, ebenfalls unter Angabe der (behandelnden Ärzte, Zeugen, etc. somit besteht Aussicht auf Erfolg gegen diese Willkür vorzugehen. Auch das Verlangen einer „Wegeunfähigkeitsbescheinigung“, welche von diversen Jobcenter-Angestellten verlangt wird weil die Glaubwürdigkeit der Ärzte angezweifelt wird ist gegenstandslos: Plötzliche Krankheit oder krankheitsbedingtes Unvermögen.

    Eine krankheitsbedingte Verhinderung kann auch ohne Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung etwa durch Zeugenbeweis* nachgewiesen werden (Berlit in LPK-SGB II, 4. Aufl. 2011, § 32 Rn. 13; Sonnhoff in JurisPK-SGB II, 2. Aufl., Stand 24.8.2010, § 32 Rn. 191).

    Ein Attest über die krankheitsbedingte Unfähigkeit, zu einem Meldetermin erscheinen zu können (Wegeunfähigkeitsbescheinigung), bedarf es regelmäßig nicht, wenn sich aus dem Krankheitsbild bereits die Unfähigkeit zur bzw. Unzumutbarkeit der Terminwahrnehmung ergibt (etwa gebrochenes Bein, Bandscheibenvorfall, ansteckende Krankheit, hohes Fieber) und chronische, nachweisbare Erkrankungen in schriftlicher Form vom behandelnden Arzt. Zeugenbeweis, mittels Versicherung an Eides Statt durch Bekannte, Familienangehörige, oder die Angabe des behandelnden Arztes, bzw. der behandelnden Ärzte.

  5. Noch nen Zusatz…. Natürlich werden krankschreibungen auch als letzte Möglichkeit benutzt um sich den zwängen sinnloser Maßnahmen vom Amt zu entziehen… Denn was hat man den noch an Möglichkeiten sich einfach aus ner Affäre zu ziehen ohne Sanktioniert zu werden.. Und wenn man sich nicht zu lange krankschreiben läst dann kommen auch keine Untersuchungen vom Amt ( Medizinische untersuchen) zu normalen Terminen kann man ja auch hingehen auch zu Einladungen zu irgendwelchen Veranstaltungen…. Zeitarbeit oder so. Alles kein Problem.. aber nen 1 Euro Job anzunehmen geht garnicht.. Das würde ja heißen doppelt für seine Steuern für die man schon je Leistung erbracht hatte zu arbeiten.. Hallo geht’s noch ?? Das wäre so als
    Wenn ich beim tanken danach wieder komme und dem tankstellenwart sage.. Wieso ich hab doch letztens schon bezahlt ….. Jetz bekommste nur noch 5 Euro für 60 Liter Super von mir… das ist genau das selbe. Und die bewerbungskurse sind nur bei denen sinnvoll die sich nie bewerben mussten ( auszubildene oder langjährige Mitarbeiter die noch nie arbeitslos waren und dann nach 30 Jahren auf der Strasse sitzen und sich dann nach 30 Jahren Bewerbungen schreiben müssen oder Ausländer die auch erstmal hier klar kommen müssen und sich mit Bewerbungen befassen müssen) dann sind wir bei Bürgerjobs die totaler reinfall waren wo niemand laut Untersuchung in Arbeit vermittelt wurde laut Presse. und was meiner Meinung zu 1 Euro Jobs sind.. Die einzigen die davon profitieren sind die Kommunen und Städte die sich gesund sanieren durch die billigen Arbeitskräfte die dann arbeiten machen müssen für die angeblich kein Geld da ist ( Parkanlagen sauber machen Denkmalpflege nen schulgarten auf Vordermann bringen und so weiter.. In Prinzip ist das nur Ausbeutung.. Zumal man trotzdem noch seinen Jobcenter verpflichtungen nachkommen muss… Also wer sich so was gefallen lässt ist selber schuld……

  6. Hi

    Also in erster Linie geht es bei den krankschreibungen darum sich gegen sinnlose Maßnahmen Zu wehren . Welchen Sinn haben AktivierungMaßnahmen. Warum
    Sollte man aktiviert werden? Ich wurde aktiviert bei meiner Geburt in den Eintritt in dieser Welt. ich habe 2 Facharbeiter und 3 angelernte Berufe . Dazu überall Berufserfahrung und ich weiß wie man Bewerbungen schreibt da ich auf den freien Arbeitsmarkt arbeite und man morgen schon wieder auf der Strasse sitzen kann und deswegen besser sein muss als andere in seinen Bewerbungen.. Deswegen sind auch Bewerbungsmaßnamen sinnlos. Warum es Leute gibt die deswegen noch kein Job haben?? vielleicht weil sie nicht zu lohndumpingpreisen arbeiten wollen und auch weil sie wissen das sie dann später auch keine Rente bekommen wenn sie zu solchen löhnen arbeiten würden. dann kann man auch arbeitslos bleiben und hat zwar weniger Geld aber viel Freizeit die man dann für sich nutzen kann. Viel Sport, treffen mit Freunden, angeln, lesen, was bauen oder einfach was für sich selber was Tuen.. Denn eine Frage sollte sich jeder stellen im Leben. Was würdet ihr machen wenn ihr heute sterben würdet und morgen in einer Welt aufwacht in der niemand arbeiten muss oder es keine Arbeit gibt.. Dann muss man sich Gedanken machen was man mit der vielen Freizeit macht.. dann lebt man für sich selber und um sich selber weiter zu entwickeln.. Für mich ist harz4 brutale Sklaverei und ich werde nie mich zwingen lassen zu lohndumpingpreisen arbeiten zu gehen.. Und ich werde auch nicht wegen nen Job von Berlin nach München ziehen nur wegen 2 Euro oder 4 Euro mehr die Stunde.. In München hab ich keine Freunde keine Familie und ich kenne mich nicht aus in der Stadt und wenn es mir dreckig geht weiss ich nicht wie ich da überleben kann.. Aber in Berlin kenn ich mich aus und weiss wie ich überleben kann auch wenn ich mal kein Geld hab.. Ich weiss wo ich ohne angelschein angeln kann und frischen fisch jeden Tag auf den Tisch habe ich weiss wo Obst Bäume stehen ich weiß wo was angebaut wird egal ob Kartoffeln oder sallat oder Erdbeeren oder spargel .. Das ist der Grund warum ich nie wegziehen würde es sei denn es würde sich finanziell für mich lohnen und das natürlich mehrere jahre.. Nicht der Mensch muss sich den Markt anpassen sondern der Markt den Menschen.. Und letztendlich fragt dich keiner nachher auf den sterbebett oder mach dir Vorwürfe.. Du hättest so leben sollen wie der Staat das wollte. Da steht keiner und richtet über dich. Wichtig ist das man lebt und das so frei wie möglich und Freiheit war schon immer schwieriger als in die Sklaverei zu gehen.. Wenn man frei sein wollte Stand man immer mit ein Bein im Knast, früher wie heute… aber solche Menschen Sind dem Staat ein Dorn im Auge.. Menschen die hinterfragen oder rational denken oder vieles anders machen als die 95 Prozent der Menschen in Deutschland.

  7. Diese Zuschriften sind depressive.
    Ist man sich bewußt das diese Entwicklung nicht zufällig ist.
    Ihr werdet systematisch zerstört und so ist es gewollt.
    Es scheint daß man die Symptome schmerzlich erlebt und reflektiert, über die Ursachen aber nicht sehr viel oder gar nicht spricht.
    Ich möchte hier nicht zu tief gehen; höre daß wirklich freie Lesermeinungen entweder dem Betreiber Berger bringen oder durch Schubladendenken mißverstanden werden.

    Drum dreht sich in der BRDGmbH alles im Kreise bis der zentrale Strudel alles hinabreißt.
    Ein Ende mit Schrecken oder wie jetzt ein Schrecken ohne Ende.
    Absehbar für mich vor vielen Jahren als die Sonne des Wirtschaftswunders gerade den Zenit überschritten hat.
    Was sich besonders in den letzten zwanzig Jahren oder so abgespielt hatte hat meine Befürchtungen weit in den Schatten gestellt.
    Ihr lieben Deutschen seit wirklich zu nett
    To be or be nice ,
    oder wie mein Großvater es mir vor vielen Jahren sagte:“wer überleben will muß kämpfen“

  8. genau so, Ihrem Kommentar ist nichts hinzuzufügen! Aber so ist das, es muss ja immer Leute mit Arbeit geben die steuerpflichtig sind, so wie es immer Kranke geben muss, damit Big Pharma lebt!

  9. Gier frisst Hirn
    Solange sich die Bosse weiterhin wider besseren Wissens von ungehemmten Wachstumsphantasien leiten lassen wird auf keine Besserung zu hoffen sein. Im Gegenteil, sie werden weiter und weiter pressen bis allem Guten der Nährboden entzogen ist und nur noch Bruch übrig bleibt. Von allein werden sie ihr Tun nicht stoppen. Die Gier ist zu groß.

    Die durchführende Gewalt in den jobcentern sollte eigentlich schlauer sein denn sie werden am Ende nicht bei den Gewinnern sein. Statt Verantwortung zu übernehmen und sich dem Untergang aller abendländischen Werte entgegen zu stellen vermitteln sie den Eindruck sich eigener niederer Instinkte und Begierden hin zu geben um sich für kurze Jahre ein befriedigendes Gefühl von Macht und allumfassendem Wissen vorzugaukeln.

    Es wird die geben die Verursacher waren und die Betroffenen. Viele werden nichts gewusst haben von alledem und dann werden da noch die sein die das alles erst ermöglicht haben durch ihr gehorsames Mittun. Diese letzteren wird der Hauptteil der Schuld treffen denn ohne Erfüllungsgehilfen ist der schlimmste Tyrann machtlos. Der Schrecken kann also am Besten genau von dort aus gestoppt und beendet werden von wo aus er umgesetzt wird.

  10. Dieser Staat ist seit vielen Jahren krank. inzwischen mache ich mir Sorgen, wie lange er noch lebt.

    inzwischen glaube ich, dass es bei den Beamten Leute gibt, die zumindest im Arbeitsbereich das „Arbeit macht frei“ wieder forcieren wollen. Dies ist ein weiterer Schritt!

    Mich kotzt dieses Land, auf dass ich mal stolz war, immer mehr an.

  11. Das Hartz IV Unrechtsystem soll Menschen, die nicht von Hartz IV betroffen sind, suggerieren, es gäbe noch genug bezahlbare Arbeit für alle. Die gibt es aber nicht mehr in diesen Breitengraden und wird es auch in Zukunft nicht mehr geben bis zum „Neuanfang.“
    Jeder Arbeitslose, der über Jahre zig Bewerbungen geschrieben hat, – und das ist die Mehrheit unter den Arbeitslosen, ob nun freiwillig oder unter übel erbrechenden faschistischen Sanktionszwang -, und zudem noch alles getan hat, um über mehrere 1 Euro-Jobs, „gemeinnützige Arbeiten“, Bürgerarbeit – oder wie die Arbeitslosenstatistik aufhübschenden Sanktionsstellen alle heißen- wieder auf dem 1.Arbeitsmarkt Fuß fassen zu wollen, oder eben als Jugendlicher überhaupt erstmals auf diese Weise auf eine Festanstellung vergeblich gehofft hatte, weil er keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, der sollte sich vor seinen immer noch sanktionsandrohenden Fallmanager stellen und ihm eine Frist von 4 Wochen einräumen, in der er den Arbeitsuchenden in eine, seinen Fähigkeiten und Neigungen, unbefristete Stelle oder Ausbildung mit solidem Einkommen / Ausbildungsvergütung vermittelt, die keiner Aufstockung auf die Grundsicherung bedarf.
    Sollte der Fallmanager/Arbeitsvermittler in dieser Frist seinen Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen sein, sollte er vom Kunden insofern sanktioniert werden, indem der Arbeitsuchende Herrn Rösler von der FDP, das ist diese Partei:

    anschreibt und ihn bittet, diesen Fallmanager/ Arbeitsvermittler wegen Inkompetenz in eine „Anschlussverwendung“ (Schlecker!) zu überführen. Die Sanktionsquote der Fallmanager sollte von der Bundesregierung und dem Männchen machenden Mainstream der Öffentlichkeit vorgestellt werden um aufzuzeigen, dass nicht mehr genügend bezahlbare Arbeitsplätze in Deutschland für alle vorhanden sind.
    Wenn noch genügend bezahlbare Arbeit für alle vorhanden wäre, warum dann die seit Jahren andauernde Diskussion für ein bedingungsloses Grundeinkommen?
    Und warum wurde dann nicht schon vor Jahren der flächendeckende Mindestlohn eingeführt, wo doch in Deutschland angeblich Fachkräfte fehlen?
    Lassen Sie sich nicht verarschen. Wir haben in Deutschland genügend Fachkräfte.
    Nur gibt es inzwischen immer mehr Unternehmen (komme mir keiner mit Einzelfälle)
    die die Sanktionsmaschinerie der BfA als willkommene staatliche Lohnkostensubvention sehen.
    Und das ist im Interesse der Steuer zahlenden Leistungsträger, sagt die Bundesregierung. Das sind übrigens die CDU und die FDP.
    Was ist das?
    Ein Kunde steht zwischen einer Sanktionsandrohung der Bundesagentur für Arbeit und einem Arbeitgeber, der diese Sanktionsandrohung ausnutzt. Richtig, das ist Sklaverei. Und wenn der Sklave krank wird, kann er nun mitten in Deutschland gefoltert werden. Eine Dienstanweisung. Man merkt: Die Einschläge Merkels Europapolitik nehmen zu.

  12. Diese menschen verachtende Weisung der Bundesagentur für Arbeit wird die Mehrheit der Sachbearbeiter/innen in den Jobcentern umsetzen und sich damit weiterhin zu willigen Gehilfen des faschistoiden Hartz VI Systems machen.

    • (…) In was für Zeiten leben wir eigentlich ,wo ein Sacharbeiter über die Krankheit eines Erwebslosen zu entscheiden ?Seit wann sind Jobcenter Ärzte ?
      Krankes Deutschland .

      • Was sagt der Ärzteverband dazu? Es wird an den Fähigkeiten der Ärzte gezweifelt und sogar von Gefälligkeitskrankschreibungen geredet. Der behandelnde Arzt sollte das letzte Glied in der Kette sein und sich nicht auch noch überprüfen lassen von einem MDK-Arzt, dem man auf Grund seiner Nähe zu den Krankenkassen eine verzerrte Wahrnehmung vorwerfen kann.

        Der deutsche Michel ist in allen Belangen zum Melkvieh geworden, welches kein Recht auf ein würdiges Leben hat, sondern einfach nur funktionieren soll…

  13. Zwei Gedanken:

    Zum einen ist es ja nichts Neues, dass Armut krank macht, bzw zumindest das Risiko erhöht, krank zu werden und früher zu sterben. Das alleine ist schon eine Schande für unsere Gesellschaft.
    Den betroffenen Menschen diese erhöhte Krankheitsanfälligkeit aber noch zum Vorwurf zu machen und sie als Anlass zu nehmen, Misstrauen, Kontrolle und Gängelung noch weiter zu erhöhen, kann ich nur als äußerst inhumane Chuzpe empfinden, die von mir als zunehmend unerträglich erlebt wird.

    Und dankn ist da auch noch das alte Argument gegen ein allgemeines BGE, nämlich dass eine solche Grundabsicherung viel zu kostspielig sei und der Staat sich das nicht leisten könne.

    Leisten kann sich der Staat aber offensichtlich ein sehr teures und umfangreiches Kontroll-System, das den Regelsatz pro Kopf gerechnet um einiges übersteigen dürfte.

    Anders gesagt: Lassen wir doch einfach das ineffektive und teure Überwachungssystem weg, das nicht nur für die Beschäftigungslage wenig bringt, sondern die Menschen auch noch krank macht, sondern zahlen wir den Menschen ein zum Leben ausreichendes BGE. Die in den Jobcentern freiwerdenden Energien könnten dann genutzt werden, den Arbeitssuchenden wirklich bei der Suche nach einer sinnerfüllten Tätigkeit zu helfen, die dank BGE ja nicht unbedingt eine Lohnarbeit sein müsste.

    Alleine schon der Wegfall des krankmachenden Drucks und der allgegenwärtigen Unsicherheit wäre einen solchen Versuch wert, von dem meiner Meinung nach alle Seiten profitieren würden.

    • Ihr müsst begreifen, dass die Krankheit, Lethargie und Agressionen gewollt sind! Morgenthau-Plan – es gehört alles dazu!

  14. Ich habe dazu auf meinem Blog auch meinen Senf geschrieben: http://schnakenhascher.square7.ch/wp/?p=7354 und hier: http://schnakenhascher.square7.ch/wp/?p=7358

  15. Armes Deutschland, wer als Arbeitnehmer hin und wieder mal krank ist, verliert seinen Job. Wer dann als „Hartzi“ krank ist, verliert demnach bald ALLES: Wo soll das noch enden????

  16. Ist schon spassig, für die Repression von Erwerbslosen ist immer plötzlich Geld da, was dann *Schupp* woanders fehlt.

    Im Übrigen, AU hat oft auch einen Ventilcharakter, weiss nicht, ob es so erstrebenswert wäre, dieses „Blaumachen“ auf „Null“ zu reduzieren.
    Die Menschen machen das ja nicht, weil ihnen ihr Job, oder ihr Umgang mit ihrem prima qualifizierten Sachbearbeiter im „Job“Center so viel Spass macht.
    Sondern weil in manchen Fällen eine AU dafür herhalten muss, schlimmeres zu vermeiden, weil Betroffene mit der Arbeitsüberlastung im Job, dem Druck und der Existenzangst, ihrer Wut im Amt nicht anders fertig werden.

    Würde mich nicht wundern, wenn noch mehr Ausraster und Todesfälle der „Erfolg“ dieser menschenverachtenden Handlungsanweisung wären.

    Druck in einem Kessel, kann man eine gewisse Zeit lang steigern, irgendwann fliegt einem dann aber der Kessel um die Ohren!

  17. Ich habe meine Angsstörungen und die daraus entstandenen schweren Depressionen auch durch mein Jobcenter bekommen. Jede „Einladung zum Gespräch“, die ich jedesmal als bedrohliche VORLADUNG wahrgenommen habe, weil sie mit einer Drohung des Enzuges des Existenzminimums bei Nichterscheinen versehen ist, löst bei mir Magenbeschwerden und einen schweren Depressionsschub aus. Und das, obwohl ich immer meine Eigenbemühungen nachweisen kann. Es ist einfach die Angst, jederzeit wieder eine dieser sinnlosen Maßnahmen aufgedrückt zu bekommen oder dass man mir nahelegt, meine pflegebedürftige todkranke Mutter in ein Heim anzuschieben, um damit ein „Vermittlungshemmnis“ abzubauen.

    • ja, die Depressionsschübe kenne ich auch! nur ein kleines Beispiel: ich war jetzt seit 3,5 Jahren nicht mehr unter Leuten, habe sämtliche Kontakte abgebrochen bzw. weil ich keine Einladung mehr annahm brachen viele Bekannte den Kontakt zu mir ab!

    • Das kann man alles unterstreichen.
      meiner Tochter ging/geht es ebenso.Sie, als Alleinerziehende mit Kindern und dem Druck noch die Wohnung(zumal noch Plattenbau!) zu verlieren, halten die stärksten Nerven nicht aus.
      damit wird sogar ganze Famlie in Mitleidenschaft gezogen und in diesen Strudel gerissen.
      Da geht es doch vielen Migranten tausendmal besser. Das ist Fakt.

      Danke SPD, ihr Arbeiterverräter!

  18. mit dieser Maßnahme soll auch ganz bewusst ein weiterer Keil zwischen die SGB II Bezieher und den „ehrenwerten“ Rest dieser „feinen Gesellschaft“ getrieben werden.

    Schon vorher war es doch so, dass „Hartz IV Empfänger“ mindestens Patienten 2.,3. oder 4. Klasse bei den meisten Ärzten waren.

    Muss die Ärzteschaft nun damit rechnen, dass ihre Gutachten und Atteste in Bezug auf Hartzies angezweifelt werden könnten, werden sich diese Herrschaften wohl noch distanzierter bis diskriminierender den sozial Schwachen gegenüber verhalten. Schon jetzt ist man doch derart benachteiligt auch bei der Gesundheitsvorsorge wenn keine Geldmittel zur Verfügung stehen, das man schon behaupten kann, in den paar Minuten pro „Arzttermin“ bekommt man als Hartz IV Empfänger gar keine adäquate Behandlung mehr, ganz zu Schweigen davon, dass man viele Medikamente aus der eigenen Kasse gar nicht zahlen kann.

    Das Unrechtsregime wird weiter ausgebaut und wo das endet möchte ich ehrlich gesagt nicht wissen (werde es aber wohl noch erleben, wenn ich alt genug werde)

    • Die Erfahrung habe ich nie machen müssen, ein Patient 2.,3., oder gar 4. zu sein. Dann heißt es den Arzt zu wechseln.

      Was die Zahlung der Medikamente angeht, so stell doch bitte einen Antrag auf Befreiung der Zuzahlungspflicht bei deiner KK.. Ab ca. 40,- € erhälst du von deiner KK eine Befreiungskarte. Ich denke 40,- € pro Jahr sind zumutbar selbst zu zahlen.

      Alles Liebe & Gute! 🙂

      • Ich weiß zwar nicht wie Sie rechnen, aber bei einem Alleinstehenden Hartzer, liegt die Belastungsgrenze zur Befreiung bei 2% und somit muss ich erst einmal rund 90.-€ im Jahr als eigener Tasche bezahlen um eine Befreiung von der Zuzahlung zu bekommen.

      • @Anonymous
        Wenn Du diese Erfahrung nie machen musstest, ein Patient 2.,3., oder gar 4. zu sein, scheinst Du eine Ausnahme zu sein und des Weiteren über ein sehr gutes Gebiss zu verfügen. Denn auch beim Zahnarzt gibt es als Hartz VI Empfänger nur eine minimale Behandlung, also schlechten oder gar keinen Zahnersatz, weil Du nichts dazu bezahlen kannst, da nützt auch kein Antrag.Was das für wirklich Betroffene in der Realität bedeutet, dürfte bekannt sein. Im Übrigen klagen Ärzte selber darüber, dass es in der BRD mittlerweile ein 3 Klassen Gesundheitssystem gibt.

      • Zitat Anonymus:
        „Dann heißt es den Arzt zu wechseln.“

        Ja doch, super Vorschlag das 😦 (nicht wirklich hilfreich)

        Was glaubst du, wie oft man in seiner Umgebung den Hausarzt wechseln kann, ohne nachher 10, 20 oder 30km fahren zu müssen?
        Und ist dir noch nie zu Ohren gekommen, das arme Leute und gerade auch Hartz IV Leute von Amts wegen ghettoisiert werden, und dass es in ärmeren Stadtteilen und auf dem Land immer weniger Allgemeinmediziner gibt? Und bleiben tun in solchen Gegenden eigentlich auch nur die Inkompetenten und die, die es nicht schaffen sich in eine bessere Gegend einzukaufen.

        Was ich mit Ärzten erlebe und was ich von anderen Leuten höre, machen die Ärzte eigentlich nur noch Dienst nach Vorschrift mit unsereinem, die Wenigsten machen sich überhaupt mal schlau, was Hartz IV für „ihre Patienten“ überhaupt bedeutet, und wenn jetzt auch noch der MDK Druck aufbaut, wird das Verhältnis alles andere als positiv befördert.

      • @norbert

        wenn du als chronisch krank eingestuft bist, musst du nur 1% aus eigener Tasche zahlen – demnach 45€

    • Ein paar Fälle aus meinem Bekanntenkres, bis 2002 alle gearbeitet, alle über 40 Abitur, grafische oder EDV Ausbildung , Gesundheitsenschränkungen wie Bandscheiben, Missbildungen der Wirbelsäule ,Allergien etc. Also keine Menschen die in der Altnpflege oder im Lager arbeiten könnten nicht ohne Grund haben sie damals einen Beruf erlernt der zu ihnen passt.
      Firmrnpleiten eine nach der anderen.

      Die Arbeitslosigkeit haben sie noch gemeistert mit freiwiligen , gemeinnutzigen Tätigkeiten, Gartenarbeiten Minijobs etc.
      Aber der Geldmangel und vor allem die Schikanen der Jobcenter haben den einen in den Suizid getrieben , den anderen in die Psychiatrie, mehrere wussten sich nicht anders zu helfen als das Land zu verlassen die gewohnte Umgebung , Familie, eine hat Frührente wegen Depressionen bekommen.
      Nach 10 jahren habe ich 2 von denen getroffen fast ohne Zähne im Mund. Einer Freundin ist die Gebärmutter entfernt worden weil sie die 35 Euro nicht hatte für Ultraschall Untersuchungen ohne die die Tumore unbemerkt blieben bis sie eine grösse erreichten das das Organ entfernt werden musste.
      Der Arzt wollte unbedingt die 35 Euro kassieren und da sie keine Schmerzen hatte gab es keinen Grund für ihn.

      Eine andere Freundin ist gehbehindert weil sie keine orthopädischen Schuhe bewilligt bekommen hat. Der Arzt hat sie noch angepöbelt, sie werden doch irgendwelche Schuhe haben. Hatte sie nicht , sie bräuchte welche für mind 130 Euro + 29 Euro für Einlagen. Schuhe für einen Hartz IV Empfänger für 160 .- Euro unmöglich, die teuersten dürfen höchstens 30 .- Euro kosten und da hat man schon Schulden.

      Die Kosten der nachfolgenden Operationen , Renten , ärztlichen Behandlungen sind alle durch das dämliche H IV Gesetzt verursacht. Ob das wohl auf die dauer billiger wird
      Die Jobcenter sollte man völlig abschaffen, total sinnlose Arbeit die da gemacht wird , das kostst auch Geld . Leute in Minijobs z vermitteln , wie : „durch die Stadt laufen und schauen on alles Ok ist, Bäume auf dem Friedhof zählen, Fahhräder reparieren für Leute mit Rheuma, Puzzle spielen, wände immerwieder mit einer anderen Farbe bemalen und weitere debile Tätigkeiten.

      Schon ein Englischkurs war unmöglich zu bekommen den ich wirklich brauchte, den ich könnte die Sprache ja privat benutzen.

  19. Diese neuerliche Steigerung des absolut Sinnlosen in realitätsverneinender Rundumschlags-Manier deutet das Ende dieses kriminellen Systems an – wir dürfen frohlocken!

    • und sie haben die Hosen schon voll! und: lasst Euch bitte nicht von dem Theater Boston oder Hoeneß beeinflussen. Das sind Ablenkungsmannöver und dahinter finden ganz andere Schweinereien statt!

  20. Ich weiß nicht ob es hilfreich ist!
    Ich weis nicht ob diese Informationen schon bekannt sind!
    Ich weis auch nicht ob Sie etwas damit anfangen können oder wollen!
    Aber ich verlinke hier trotzdem mal zwei Dokumente die Sie vielleicht bei Ihrer absolut sinnvollen Arbeit als Argumentationshilfen verwenden können.
    „vielmehr seien drei Faktoren hervorzuheben, die am stärksten mit dem Auftreten psychischer Probleme korrelierten: wenn Aufgaben selten bewältigbar seien, wenn sie selten als sinnvoll empfunden werden oder wenn die Wertschätzung durch den Vorgesetzten oder Kunden fehle.“

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Belastung_%28Psychologie%29

    und die Originalquelle:

    http://www.bkk.de/fileadmin/user_upload/PDF/Arbeitgeber/gesundheitsreport/BKK_Gesundheitsreport_2010.pdf#page=74

    Vielen Dank für Ihre Arbeit

    Klaus

  21. Auf G+ wurde schon vermutet, daß es halt wieder Wahlkampf ist, und Zwangsverarmte sind doch ein hervorragendes Mittel, um vom Versagen der asozialen Bundesregierung abzulenken, egal ob es nun um Bankenrettungen, Steuerkriminelle, Panzerverkäufe an Diktatoren oder sonstwas geht. Lieber auf die Hartzer einprügeln, das ist doch viel einfacher.

    Meine eigene Einschätzung: http://blog.atari-frosch.de/2013/04/08/das-jobcenter-und-die-blaumacher/

  22. Zum einen ist das der Druck von den Mitarbeitern und die Angst, mit noch weniger in der Tasche, dazustehen. Angststörungen, Borderline-Störungen, Depressionen oder Neurodermitis, was bei mir der Fall ist, wird gerne drauf gehauen oder letzteres, man wird mit einer Ignoranz behandelt, es wäre ja ansteckend… Da ist nix mehr mit Menschlichkeit und dann sollen die sich nicht wundern, wenn der Bezirk Harburg mehr arbeitslose hat.

  23. Die Frage ist doch, wie lange dauert es noch, bis den Leistungsempfängern vorgeschrieben wird, das Sie bestimmte, von den Arbeitsagenturen und den Jobcentern vorgegebene „Ärzte“ zwingend aufzusuchen haben und wie lange es dauert bis die Selbstmordrate in Höhe schnellt, denn bisher sind derartige „Rettungen“ in die Krankschreibung, doch die ersten Anzeichen von Verzweifelung und die letzte Hoffnung zugleich gewesen.Die Frage ob uns der Untergang des Abendlandes bevorsteht möchte ich verneinen, wir sind mittendrin,Hurra!

    • Ja wir sind mittendrin und alle machen die Augen zu!

    • Ich, bis dahin normal 20 Jahre gearbeitet, bekam immer Panikattacken als ich den Jobcenter verliess,
      ich hatte das Gefühl Deutschland ist ein Irrenhaus und ich komme da nicht raus. Hatte ja nicht mal Geld für eine Fahrkarte.

      Erst ein Psychiater hat mir geholfen weil ich mir schon die paasenden Bahngleise gesucht habe um aus dem Irrenhaus rauszukommen.

      Jetzt bin ich mit Hilfe von Feunden im Ausland den das war die einzigste Möglichkeit und habe einen Job.

      Ich rate jedem der noch etwas Kraft hat und irgendwo Geld für eine Lidl Fahrkarte auftreiben kann, der noch körperlich nicht ganz vor die Hunde als Hartzter in Deutschland fekommen ist der noch etwas Kraft hat irgendeinen Job zu machen dringend das Land zu verlassen. den es war schon immer Pervers, Nazis, Stasi und jetzt nach dem selben Motto Arbeit macht frei die Hartz Schickanen.

      Viele Harzter sind krank und werden von Menschen die gar keine Ausbildung haben schickaniert und noch kränker gemacht und das von Steuerngeldern.

      Das Geld könnten sie wie von einer Versicherung bekommen auf einen Antrag per Post. die Jobcenter sind völlig überflussig und schädigen die Menschen nur.

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