Happy Birthday! altonabloggt!

HappyBirthdayaltonabloggt

„Ein Aufruhr ist die Sprache der Ungehörten.“

Martin Luther King jr., US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler

15.01.1929 in Atlanta (Georgia), USA

† 04.04.1968 in Memphis (Tennessee), USA

Happy Birthday, altonabloggt! Nun begleitest du mich im April ein Jahr. Ein Jahr mit zartem und leisem Beginn, wellenartigen Ausschlägen bis hin zum derzeitigen Sturm. Vieles hast du erlebt, durchlebt und überlebt. 365 Tage voller Neugierde, Spannung und Erwartungen. Vielleicht kommt es dir so vor, als wärest du, wie ein Gewitter, aus der Taufe gehoben. Aber hier muss ich dich enttäuschen. Deine Vorbereitung, den Mut dich zu kreieren und dich zu präsentieren, bedurfte eine fast ebenso lange Zeit. Mag es dir scheinen, als würdest du Schriftzeichen wie eine Buchstabensuppe darreichen, muss ich dich erneut enttäuschen. Nur annehmbare Buchstaben ergeben einen Sinn. Aber fange ich mal von vorne an.

Der Start

Am 14. April 2012 schrieb ich meine erste kritische Beobachtung über das willkürliche Abschleppen in Altona durch das Unternehmen „Aktiv Transport“ in Hamburg. Ein Artikel, der inzwischen weiterhin von Aktualität geprägt ist. Genau dieses willkürliche Abschleppen steht erneut in Kritik und vor Gericht.

Just an diesem Tag postete ich jedoch nur 30 Minuten später den ersten Artikel über kritische Mitarbeiter in den Jobcentern und deren Schutz durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, in welche Richtung du dich orientieren wirst.

Schnell spürte ich, du brauchst ein wenig Pause. So schrieb ich im Mai über den Eingriff in das Versammlungsrecht einer Spontanversammlung. Lange ließ ich dich jedoch nicht verschnaufen. Die Bekanntgabe zur Eröffnung der ersten Jugendberufsagentur durch die Agentur für Arbeit, Jobcenter und anderen Akteuren, weckten meine Neugier. Aber auch meine offene Kritik und deren Umsetzung. Leider muss ich damit bis heute mehr oder weniger festhalten.

Der Sommer 2012

Der Frühsommer kam und ich berichtete über „Hamburg bekennt Farbe“ – eine Demonstration gegen Rechts. Nein, du hast nicht gespürt, wie ich während der Sammlung von Eindrücken und Atmosphäre unbeabsichtigt in den Strudel von Wurfstücken zwischen den Fronten der Linksautonomen und den Rechten geraten bin. Vermutlich rettete mich eine blaue Uniform vor einem K.O.

Der Juli kam, der Alltag im Jobcenter ebenso und währenddessen bemerkte ich bei mir, als auch bei den Kollegen, dass immer weniger Mitarbeiter Zugriff auf Google hatten. Eine sukzessive Steigerung war deutlich zu erkennen. Eine offizielle schriftliche Anfrage bei der Bundesagentur für Arbeit bestätigte dieses. Inzwischen ist ein beschränkter Zugriff möglich. Jedoch zum Teil nicht auf Firmen- oder Bildungsträgerseiten. Die automatische Firewall macht es möglich. Nun ja, auch die BA muss sich vor Angriffen schützen.

Der Sommer wurde bestückt mit kleineren Hinweisen auf den tödlichen Angriff einer Jobcenter-Mitarbeiterin aus Neuss und einer Studie über den fehlenden Respekt in den Jobcentern durch die Diakonie Hamburg.

Der Herbst 2012

Der Herbst schlummerte mit kleineren Artikeln vor sich hin.

Es war der 29. Oktober 2012 als ich durch einen gewollten Zufall erfahren habe, dass du in starker Kritik meiner Jobcenter-Zentrale gekommen bist. Meine damalige Ansprechperson als Vorgesetzte, hatte offizielles Verbot mich darüber zu informieren oder geschweige mit mir darüber zu sprechen. Gut, auch Hamburg ist ein Dorf. Um dieses bekannt zu machen, habe ich dich mit dem Hinweis „Warnschuss-Rückzug“ versehen. Aber du kennst mich ja. Meine Gedanken kreisten und ich stellte einen Forderungskatalog für die Jobcenter-Mitarbeiter ein. Von meinen Forderungen hat sich bisher nichts realisiert. Nur damit du auf dem Laufenden bist.

Im November schrieb ich über meine Einstellung anhand eines damaligen Plakates im Kaufhof Lörrach „Was ist ein Kunde“. Dieses Plakat habe ich vor rund 30 Jahren entdeckt, abgeschrieben und bis heute schleppe ich diese Sätze mit mir rum. Inzwischen spreche ich auch nicht mehr von „Kunden“ in den Jobcentern. Keiner kommt freiwillig. Ein Kunde kommt jedoch freiwillig. Trotzdem finde ich die Ansätze bis dato empfehlenswert und bin mir bewusst, dass die Sätze sehr oft in den Jobcentern Hieroglyphen sind. Schade.

Die Vorweihnachtszeit und Dezember 2012

Die Vorweihnachtszeit und Silvester prägte das Sanktionshungern von Ralph Boes und das kritische Betrachten des Hauptpersonalrats Eberhard Einsiedler der Bundesagentur für Arbeit. Auch er stellt kritisch die unwahrscheinlich hohe Zunahme der Vermittlung in den prekären Arbeitsmarkt fest, das Vermitteln ohne Zielführung durch die Jobcenter und fordert ein Umdenken. Ergebnis: Null.

Das Jahr 2013 beginnt

Die Auseinandersetzung mit dem Bundesverfassungsurteil aus dem Jahr 2010, bezogen auf die Unterschreitung des Existenzminimums durch Sanktionen und die Einteilung der Mitarbeiter im Konstrukt der Jobcenter zwischen Linientreuen und Widerspenstigen folgte im Januar 2013. Hier hast du bestimmt schon gemerkt, dass ich so langsam zornig werde. Zornig über die doktrinären Vorgehensweisen in der „Hartzmaschine“ für Betroffene aber auch Mitarbeiter.

Die Evaluierung der extrem hohen Sanktionsquote in Hamburg des Jahres 2012 erschreckte mich dermaßen, dass ich den sogenannten „Brandbrief“ – „Und die Bundesagentur für Arbeit schaut zu“, schrieb. Ein Schreiben, was nun rund eine Leserschaft von 50 000 Menschen erreicht hat. Das war am 19. Februar! Und ein Schreiben, was die BA und meine Jobcenter-Zentrale team.arbeit.hamburg so gar nicht mögen. Der Ärger folgte bei Fuß: die angesetzte Vorladung zur Anhörung meiner Behörde (Basfi) wurde aufgrund der Angst vor der großen Solidaritätswelle einer evtl. Spontandemo kurzfristig abgesagt und die „Spielchen“ der Behörden laufen weiter. Solidaritätsbekundung durch einen Ex-Personalrat einer Jobcenter-Optionskommune folgten. Ebenso der Tatsachenbericht eines gebrochenen Hartz IV-Empfängers und weitere Unterstützungsschreiben nach Berlin im März.

Jobcenter Hamburg-Altona U25 Bild: Frank Schwarz

Jobcenter Hamburg-Altona U25
Bild: Frank Schwarz

Wer du bist …

Du bist inzwischen zu einem Widerstandsblog im politischen System Hartz IV geworden. Berlin, Nürnberg, Bundesländer, Verbände, Gewerkschaften, Initiativen und viele Menschen diskutieren über dich. Du hast viele Anhänger, aber auch Ablehner und noch immer spüre ich deine Lust zur weiteren Existenz.

Deine Bekanntheit geht weit über Deutschland hinaus. Insbesondere lieben dich unsere Nachbarländer, die USA sowie rund weitere 50 Länder. You’re an international blog. Happy Birthday! Und Danke, Thanks, Merci, Grazie, Tack, Dank u wel, Kiitos, Gracias und wie die Schweizer gerne sagen: „Alles tip top“.



Kategorien:Arbeitsmarktpolitik, Berlin, Bundesagentur für Arbeit, Hamburg, Jobcenter, Kurioses in Altona

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20 replies

  1. Sehr geehrte Frau Hannemann,

    wie heute schon in Ihre Gästebuch auf Ihrer Website und per eMail möchte ich auch in Ihren Blog wie folgt mitteilen:

    Obwohl ich als selbst von Hartz-IV Betroffener lange an Ihnen als immerhin langjähriger Mitarbeiterin eines Jobcenters auch öffentlich gezweifelt habe, möchte ich Ihnen nun mitteilen, daß ich Ihnen und Ihrem Wirken mittlerweile glaube und Ihnen daher bestes Gelingen und alles Gute wünsche.

    Freundliche Grüße
    Thomas Kallay, Eschwege

  2. Liebe Frau Hannemann, bin heute über Ihren Blog gestolpert, einfach großartig, was Sie machen. Ich habe gerade vor 2 Tagen erfahren müssen wie respektlos mit Menschen in Deutschland durch das JobCenter umgegangen wird, einfach nur wiederlich! Danke für Ihren Mut und Ihr Engagement, ich wünsche Ihnen, dass viele Ihnen folgen, JobCenter-Mitarbeiter und auch andere, die es noch nicht verstanden haben, was es heißt, in Würde zu leben und zu arbeiten. Danke schön!

  3. Ja Grundtechte werden aber nicht nur von den job centern missachtet.Sonder auch von jugendämtern usw.Das geht hin bis zur Kriminalisierung.Und das bei diesen Ämtern absprachen laufen ist wohl jrdem bekannt.Unsere älzeste Tochter noch zu Hause bekam am 6März 2013 ein Baby..Einen Tag später war das Jugendamt im Krankenhaus und setzte meine Tochter Unter dermaßen maßiven Druch fas ihr keine andere Wahl blieb als in ein Mutter Kondheim zu gehen.Meine Tochzer ist 18 !!!. Begründung als erstes : Weil wir schon mal kein Heizöl hatten also somit kalte Wohnung.Damit nicht genug .Es wurde von Kindeswohlgefährdung dadurch Ausgegangen.Als das nicht fruchtetet ein tag später war das Haus wieder Warm stand die Arge pet Haus besuch vor der Tür und Kontrolierte wie warm wir es hsnben.Wir hatten nur in einem Raum mehr als 20 Grad der Rest ear nur bei 16 Grad.Ineresant ist das ich die angebliche Hilfe beenden wollte was zur folge hatte das wir auf dem Familiengericht erscheinen Mußten.Dort wurde mir als Vater Gewalt vorgeworfen obwohl ich das gar nicht kann .Auf Grund meiner OP (Rückenversteifung) kann ich so etwas gar nicht ausführen.Habe noch eine Op im Halsberreich c1bis C7 vor mir .Es Reicht schon aus das ich mich nur verkehrt Bewege und ich sitze im Rollstuhl.So viel zum Kinderschänder.Und rs geht noch weiter.Durch die Herrausnahme unsere Tochter sind wir an dem punkt angekommen wo die Arge sagen wird Haus zu groß eas anderrs suchen.Ich frage mich nur a warum sind dann meine kinder noch hier b warum verhindert die Behörden in Altenkirchen den Berifswinsch meiner Tochter in dem Sie mit allen Mittel ais der Familie Entfernt wutde.So wer jetzt noch mehr wissen möchte der kann sich ja mal Melden.Detlef Weiss 57539 Bruchertseifen,Postweg 4 Tel.02682 9658336Zum Schluß seit vorsichtig Rechtsanwälte haben Angst wenn nur das woet Petitionsausschuß fällt.Unsere haben sich Reihenweißeverabschiedet.MFG Detlef Weß

  4. Liebe Frau Hannemann, liebes Blog 😉
    Auch von mir vielen Dank für die Beiträge und Euer Schaffen und Eure Unermüdlichkeit.
    Als einem JC-Mitarbeiter schreibt Ihr mir aus dem Herzen, während mein Verstand ab und
    zu noch überlegt …
    Bitte, mach’t weiter, viele / immer mehr (?) JC-MitarbeiterInnen aus Jobcentern folgen Euch,
    im Geiste zumindest.
    Mit den besten Wünschen
    Rainer

  5. Liebe Frau Hannemann, es ist sehr schön zu sehen, dass es tatsächlich noch Menschen/Jobcenter-Mitarbeiter, wie Sie einer sind, gibt. Es wäre schön, wenn es mehr davon geben würde. Schließlich kann es ja jeden treffen, dass er irgendwann einmal auf Hatz IV angewiesen ist. Ein herzliches Dankeschön für Ihre Bemühungen und Unterstützungen und Ihre Fähigkeit die Menschen als Mensch, hinter dem ein individuelles Schicksal steht, und ihn nicht als Sache zu sehen.Bitte machen Sie weiter so. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Mut weiterhin für das, wofür Sie sich zum Wohle der Ihnen Anvertrauten einsetzen.
    Liebe Grüße
    Sabine

  6. Hier eine Kritik zum Geburtstag.

    „……Angesichts der seit 2005 ungeminderten, sogar noch deutlich gesteigerten willkürlichen
    Schikanen in den Jobcentern gegenüber Menschen, die die Rot-Grünen Hartz IV-Gesetze – selbst
    mit allerbester Ausbildung und größtem Arbeitswillen – überhaupt erst in Armut getrieben
    haben, ist der von Ralph Boes initiierte Aufruf zur Solidarisierung, gar Demonstration für
    Arbeitsvermittlerin Hannemann blanker Hohn…….“
    Dazu mehr:
    Quelle: http://www.hartz4-plattform.de/pdf/ralph-boes-spd-buendnis-wahlkampf-04-04-2013.pdf

    • An all jene, die hier in größter Euphorie sich über diese Seite freuen:

      Es ist wie immer größtes Mßtrauen anzuraten, wenn es um den Themenbereich „Hartz IV“ geht!

      Wer sagt uns denn, das dieses (ich nenne es jetzt mal so) „Hannemann-Projekt“ nicht mal wieder ein mehr oder weniger geschicktes Propaganda-Manöver seitens der BA ist?

      Jeder der sich mal etwas genauer mit dem sog. „Case-Management“ der BA beschäftigt hat, sollte allergrößte Vorsicht beim Umgang mit diesem Themenkreis und vor allem den handelnden Personen gegenüber walten lassen, und ich muss hier ja wohl niemandem davon erzählen, zu was für abartigen Lügenmärchen z.B. allein schon der Vorstand der BA fähig ist.

      Ich gebe der Kritik meines Vorredners insofern recht, weil wir Betroffenen uns tunlichst um unsere dringlicheren Probleme kümmern sollten, als uns mit angeblich abtrünnigen BA-Mitarbeitern so überschwenglich und kritiklos zu solidarisieren.

      Was mir hier außerdem aufstößt, wie sich eine Mitarbeiterin über ihr freiwillig abgelegtes Gelöbnis gegenüber diesem Terrorregime aufregt und auch noch davon schreibt, wie schön kuschelig Hartz IV doch angeblich zu Anfang mal war.

      Entschuldigung, aber bei solchen Texten kommt mir echt alles hoch!

      Entweder man versucht hier etwas schön zu reden, was von Anfang an der reinste Terror war (und nichts anderes war es für die Betroffenen von Anfang an!!!), oder man sucht eine Entschuldigung für die eigene Naivität, jahrelang nicht gesehen zu haben, was wirklich los ist.

      • „Wer sagt uns denn, das dieses (ich nenne es jetzt mal so) “Hannemann-Projekt” nicht mal wieder ein mehr oder weniger geschicktes Propaganda-Manöver seitens der BA ist?“ – Der gesunde Menschenverstand sagt uns das. Nichts von dem, was Inge Hannemann tut und sagt (aus welchen Motiven auch immer, die natürlich unsichtbar sind), ist im geringsten im Sinne der allgegenwärtigen BA-Propaganda, die sich in allen ihren Verlautbarungen stets bemüht, der Öffentlichkeit vorzugaukeln, daß sie sowohl ihre sogenannten Kunden wie ihre Mitarbeiter stets fair, gerecht und gut behandle. Beschwerden von Hartz-IV-Empfängern lassen sich abtun als Klagen ewig Unzufriedener oder als Genöle von „Arbeitsunwilligen“, die es übel nehmen, daß ihnen dann auch mal eine „feste Hand gezeigt“ wurde.

        Doch die sachlich begründete Kritik einer Insiderin, einer Mitarbeiterin, die mit einer Beschwerde nichts zu gewinnen, sondern im Gegenteil viel zu verlieren hat, paßt überhaupt nicht in das geschönte Bild, das die BA von sich vermitteln will. Und das auch noch so kurz vor der Bundestagswahl. Sehr peinlich… 😉

  7. Liebe Inge und liebes Blog – Euch beiden den herzlichsten Glückwunsch! Und möget ihr weiter entschieden für die Wahrheit eintreten und eure Verbindung segensreich für uns alle sein. Euer Ralph

  8. Herzlichen Glückwunsch!!!!

    Ich vertrete als Anwältin „Hartz IV“ – Betroffene und wundere mich seit Jahren, warum das Personal in den Jobcentern sich nicht mit den Menschen auf der anderen Seite des Schreibtisches solidarisiert. Schließlich könnte man das ganze System auch menschlich und entsprechnd erfolgreicher fuer alle betreiben.

    Bitte machen sie weiter ! Es geht auch anders, Sie sind der Anfang.

    Herzliche Grüße aus Berlin
    Judith Brandner

    • Liebe Inge!

      Erst mal herzlichen Dank für Deinen Einsatz, Deine Ehrlichkeit, und Deinen Mut…

      und an Judith Brandner: Solidarisierung ist wichtig.
      Meine Erfahrung als Recht-Beistand, und auch Teilnehmer von Familienstellungen etc:
      Im Rahmen des selbst auferlegten Zwanges, und auch seiner Ohnmacht gegenüber Vorgesetzten (als Behördenmitarbeiter) und als Leistungsberechtiger oder Anspruchsteller gegenüber Behörden ist jeder in einer gewissen Ohnmachtsrolle… Aber die Angst vor Arbeitsplatzverlust führt bei Amtsträgern, nicht nur bei Jobcentern, zu menschenverachtenden Handlungen bis zur Obdachlosigkeit oder Toten im Extremfall…

      Hammer, wenn die Einhaltung Grundrechte systematisch auf Gerichte verlagert wird, diese unter der Last fast zusammenbrechen, und selbst vor Gericht nur eingeschränkt Recht zu bekommen ist. Mir wurde rechtliches Gehör unter Beweislastumkehr verweigert, ich soll beweisen, ein Schreiben nicht bekommen zu haben… ???

      Ach ja: Sozialabgaben pro Person laut Wolfgang Schäuble, Jan. 2010, bei 12500 Euro im Jahr… Also Potential für Grundeinkommen, und Abschaffung des rechtswidrigen Jobcenter-Systems!

      Ich setzte mich hier gerade in Göppingen für eine menschenwürdige Kommunikation und Willkürabschaffung und auch ein Durchbrechen dieser Opfer-Täter-Mittäter-Spirale ein.

      Bleibt engagiert und liebevoll!

      Herzliche Grüße,
      Thilo

  9. !!Kein Anlass zum Feiern!!

    Das Interview von Detlev auf wakenews.net mit Inge
    http://mywakenews.wordpress.com/2013/03/19/jobenter-entblosst-inge-hannemann-bei-wake-news-radiotv/
    habe auf meiner Webseite noch einmal bearbeitet und mit Links versehen.
    So hat man zu bestimmten Aussagen vertiefende Informationen, die geeignt sind, unsere Mitstreiter besser mit notwendigen Argumenten für die Sache und gegen die Ursachen zu versehen.
    Leider eine etwas aufwendige Arbeit und wird sicher noch ein paar Tage dauern.
    http://www.nojobfm.de/13/03/inge/

    Sanktionen lassen sich nur bekämpfen, wenn ein vernünftiger gesetzlicher Mindestlohn erstritten wird, der nur mit den Erwerbstätigen erreicht werden kann.
    Schön wäre eine effektive Gewerkschaftsarbeit von Erwerbslosen, Prekären und NochNichtPrekärBeschäftigten.
    Sinnvoller als eine bessere Bewaffnung im Aus- und Inland.
    Kopf hoch – noch schießt man im Inland nicht scharf.

  10. altonabloggt, herzlichen glückwunsch zum ersten jahr!
    viel mehr glückwunsch aber für deinen großen mut, deine offenheit, deinen wachen und klaren blick.

    Ferdinand Lassalle (der auch in einem april geboren wurde) schrieb: „Alle große politische Aktion besteht im Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und bemänteln dessen, was ist.“
    (Rosa Luxemburg machte daraus das berühmt gewordene: „Wie Lassalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer ‚das laut zu sagen, was ist‘.“)

    altonabloggt ist heldin in einer kalten deutschgrauen welt.

    vom „Büro für besondere Maßnahmen“ ein großes danke fürs ‚laut aufschreiben, was ist‘.
    sehr von herzen!

  11. Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Geburtstag, altonabloggt.

    Prächtig hast du dich entwickelt und stehst doch erst am Anfang. Mögest du weiterhin so wachsen und gedeihen. Ein Jahr, in dem schon so viel passiert ist. Langsam und vorsichtig begannst du, die Welt zu entdecken. Mittlerweile hast du schon sehr viele Freunde gewonnen, lernst, daß dir nicht alle Menschen wohlgesonnen sind. Doch unbeirrt gehst du deinen Weg.

    Deine Mutter kann zu Recht sehr stolz auf dich sein. Mach weiter so. Ein Lichtblick in dieser manchmal ach so grauen Welt.

    Ich wünsche euch beiden alles Gute und freue mich auf die nächsten Jahre.

    Liebe Grüße

    Klaus

  12. Ich bin jetzt nicht so der der viele Worte macht, schon gar nicht wegen eines Geburtstages. Allerdings möchte ich in Anbetracht der allgemeinen Thematik und des Schwerpunktes dieser Seiten die Gelegenheit nutzen um einmal meine Freude, meinen Dank und die tiefe Zufriedenheit auszudrücken die die Existenz dieses bloggs bei mir hervorrufen.
    Bar jeglicher objektiv und korrekt auslobender Umschreibungen des Geburtstagskindes habe ich mir als einzige Preisung und Wertschätzung aus der Masse der möglichen Varianten zum Wiegenfest folgendes ausgesucht:

    Herzlichen Glückwunsch !

  13. Vielen Dank für Ihren couragierten Einsatz und das informative Weblog.

  14. Herzlichen Glückwund und mach weiter so …

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