Respekt – Fehlanzeige? Diakonie veröffentlicht Studie zur Verwaltungspraxis Jobcenter Hamburg

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Diakonie Hamburg veröffentlicht qualitative Studie

Am 30. August 2012 lud die Diakonie Hamburg zur Veröffentlichung ihrer qualitativen Untersuchung „ Einspruch SGB II (Hartz IV) zur Verwaltungspraxis in den Jobcentern von Hamburg“ vom Herbst 2011 sowie Frühjahr 2012 Interessierte ein. Rund 80 Interessierte, Betroffene, Vertreter Politik und des Senats sowie Experten von öffentlichen Trägern folgten der Einladung. Die nicht repräsentative Studie, geleitet von vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, befragte 19 unmittelbar betroffene SGB II-Bezieher (Sozialgesetzbuch II) und zehn Experten zu problematischen Erfahrungen mit den Jobcentern. Dabei waren junge Erwachsene (U25), Leistungsberechtigte mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, ältere Leistungsberechtigte, Bezieher mit gesundheitlichen Einschränkungen, Wohnungslose sowie Aufstocker. Die Befragung wurde durch leitfaden-gestützte Interviews in Form von Befragungen und Gruppendiskussion durchgeführt. Die Expertenrunde bestand aus Berater/innen der Sozialberatung, Jugendsozialarbeit, Migrationssozialarbeit, psychosoziale Beratung, Beratung für Alleinerziehende, Wohnungslose, Schuldnerberatung, Ämterbegleitungen sowie Rechtsanwälte.

Nach Aussage der Diakonie, ergeben die Ergebnisse einen vertiefenden Einblick in den Alltag der Verwaltungspraxis im SGB II, die über die Betrachtung von Einzelfällen hinausgeht und Strukturprobleme dieser Praxis aufzeigt.

Respektlos, Entwürdigend, Inkompetent

Nach einer kurzen Begrüßung durch Gabi Brasch (Vorstand Landesverband 1 Diakonie) schlugen einem zunächst Begriffe unter anderem wie respektlos, entwürdigend, inkompetent, unpersönlich, unkooperativ und bedrückend um die Ohren. Die Bezieher von Hartz IV Leistungen fühlen sich in keiner Weise wie Kunden/innen der Jobcenter, sondern als Hilflose, Bedürftige, Bittsteller oder Menschen zweiter Klasse. Ein Interviewpartner drückte es so aus: „(…) als Ware, wie ein Karton, der einfach nur bearbeitet wird“. So fühlen sich viele Bezieher häufig nicht als Bürger, die einen Rechtsanspruch auf Existenzsicherung haben, sondern als Almosenempfänger, die als faul und unwillig gelten und sich ihre Leistungen gewissermaßen erst durch ein möglichst wohlfeiles, bescheidenes Auftreten verdienen müssen.

Anhand von 19 Aussagen, die allesamt negativ erklingen, fragt sich die Studie und deren Teilnehmer/innen wie es zu einer solch eklatant negativen Einschätzung der Verwaltungspraxis der Hamburger Jobcenter kommt.

Drei Ebenen geben Aufschluss

Neben der Kritik der architektonischen Gestaltung (Ebene) der Innenräume, wie fehlende Sitzplätze, Poster der Sachbearbeiter, offene Gesprächsräume, Datenschutzverletzungen beim Empfang und die ständige Präsenz von Sicherheitsbeamten wird auf drei weiteren Ebenen unterschieden:

  •  Interaktionsebene
  • Bürokratische Abwicklung
  • Materiell-rechtliche Ebene

Auf der Interaktionsebene manifestiert sich das asymmetrische Verhältnis zwischen den Leistungsbeziehern und den Jobcentern insbesondere auf das persönliche Verhalten der Mitarbeiter gegenüber den Beziehern. Sie können sich nicht darauf verlassen, dass ihnen dort Respekt oder eine Höflichkeit entgegengebracht werde. Als unhöflich, frech oder pampig wird es von Seiten der Bezieher beschrieben. „Trotz Termin muss man warten, es wird einem nicht zugehört oder Aussagen werden nicht ernst genommen“, sind weitere Kritikpunkte an die Mitarbeiter der Jobcenter. „Die wissen gar nicht, dass wir noch’n Sozialstaat sind“, fasst eine Expertin zusammen. Äußerungen wie „Passen Sie auf, Sie kriegen jetzt so lange von uns Geld und es ist an der Zeit, der Gesellschaft auch was zurück zu geben“ (Jobcenter-Mitarbeiter/in) wird in der Studie als ein übergriffiges Verwaltungshandeln bewertet und stellt eine Grenzüberschreitung dar. Die Folge daraus sei, dass immer mehr Arbeitslosengeld-II-Bezieher ihre Termine nur noch in Begleitung wahrnehmen.

Bei der bürokratischen Abwicklung stehe besonders die lange Bearbeitungszeit von abgegebenen Unterlagen oder Formularen im Mittelpunkt. Eingeworfene Post im Briefkasten der Jobcenter komme nicht an. Empfangsbestätigungen bei der persönlichen Abgabe werde nicht ausgestellt. Leistungen werden gar nicht oder zu spät geleistet. Der Aufbau von Barrieren und Verzögerungen bei gleichzeitiger Missachtung der krisenhaften Lebenssituationen präge die bürokratische Abwicklung.

„Es ist (…) Kalkül, durch Nicht-Informationen Kosten zu sparen“

Mangelnde Beratung oder Auskünfte über Ansprüche aus dem SGB II spiegeln das Bild in der Leistungsberatung wider. Dadurch entgehen vielen Leistungsberechtigten Ansprüche, die ihnen normalerweise zustehen. Es scheint jedoch, dass sich die Mitarbeiter der Jobcenter durch fehlendes Wissen auszeichnen. Bescheide sind fehlerhaft, Berechnungen falsch oder fehlen ganz, Ansprüche werden nicht aufgeführt und die Bescheide sind für Laien kaum verstehbar. Vermutet wird, dass die Mitarbeiter keine Schulungen erhalten, um das nötige Wissen zu erhalten.

Was tun? Lösungsansätze?

Die Bezieher von Hartz IV-Leistungen fordern:

  • Die Abschaffung des SGB II
  • Die Abschaffung der Eingliederungsvereinbarung
  • Die Abschaffung der Ein-Euro-Jobs
  • Die Abschaffung der Sanktionen
  • Einführung von Mindestlöhnen
  • Vollständige Aufklärung über Rechtsansprüche durch die Jobcenter
  • Kostenlose kompetente externe Rechtsberatung
  • Einen Obman / internen Ansprechpartner in jedem Jobcenter
  • Verständliche Formulare sowie Hilfestellung
  • Schnellere Beantragung von Prozesskostenbeihilfe
  • Freundlicher Behandlung auf Augenhöhe
  • Einzelfallbezogene Beratung
  • Bessere Schulung der Mitarbeiter – inhaltsbezogen sowie kommunikativ
  • Qualifiziertes und erfahrenes Personal
  • Keine prekäre Beschäftigung von Personal (keine Fremdqualifizierten)

Die Experten/innen fordern:

  • Abschaffung der Sanktionen
  • Stärkung des Prinzips der Freiwilligkeit
  • Schriftliche, rechtskräftige Begründung bei den Änderungsbescheiden
  • Informationen an die Bezieher von Alg II über Abzüge bei den Leistungen
  • Bereitschaft zur mündlichen Erklärung der Bescheide
  • Wiedereinführung der Gerichtskostenpauschale in Hamburg
  • Prozesskostenbeteiligung durch die Jobcenter
  • Externe Einigungs- und Mediationsstelle
  • „bessere“ Behandlung der Bezieher
  • verpflichtende Schulungen für alle Mitarbeiter
  • Rechtsanspruch auf Dolmetscher
  • Gesprächsprotokolle über die Eingliederungsvereinbarung

Einseitige Darstellung?

Als Arbeitsvermittlerin in einem Jobcenter sehe ich diese Studie als sehr ambivalent an. Auf der einen Seite sticht die Diakonie mit ihrer Studie und deren Aussagen in ein Wespennest, welches zum Teil die Realität wiederspiegelt. Auf der anderen Seite stehen 19 Befragten rund 50 400 weiteren Hartz IV-Beziehern in Hamburg gegenüber, welche nicht befragt wurden sind. Ebenso wurden Teilnehmer befragt, welche sich mit Problemen an die Diakonie gewandt haben. Hier steht grundsätzlich schon mal ein negatives Bild gegenüber den Jobcentern im Raum. Von Objektivität kann nicht gesprochen werden. Interessant wäre zu wissen, wie oft Kunden eingeladen waren, bis eine Sanktion ausgesprochen wurde. Der Grundsatz „Fördern und Fordern“ ist beidseitig zu sehen. Wie soll jemand gefördert werden, wenn kein Erscheinen für notwendig gehalten wird? Wie ist es zu sehen, wenn eine 100 % Sanktion ausgesprochen wird und selbst dann keine Meldung durch den Bezieher erfolgt?

Auf der Basis der offenen, freundlichen und vor allem empathischen Kommunikation durch die Jobcenter-Mitarbeiter kann noch viel getan werden. Eine gewisse Lebensreife, um arbeitslose Menschen kompetent zu beraten, sollte überlegt werden. Und die Vermittlung in lohnenswerte Arbeit halte ich für mehr als notwendig. Hier reichen keine 7,89 Euro brutto die Stunde oder unregelmäßige Arbeitseinsätze durch die Zeitarbeitsfirmen aus, um eine Familie zu ernähren.

Im Übrigen gibt es ebenso Mitarbeiter der Jobcenter, welche aufstockend Hartz IV beziehen müssen, weil der Lohn als mangelhaft bezeichnet werden kann.

Das Angebot der Schulungen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Ebenso aber auch die ständigen kurzfristigen Änderungen von Gesetzen oder Handlungsanweisungen. Tägliche verbale oder körperliche Übergriffe durch die Alg II-Bezieher auf die Mitarbeiter machen das Sicherheitspersonal notwendig. Begleitende Angst in der täglichen Arbeit eines Sachbearbeiters gehört genauso dazu wie motivierte, freundliche und kompetente Tätigkeit. Die Reduzierung der Fallmanager sehe ich als einen Schuss nach hinten. Und sollte ein Arbeitsvermittler/in nicht gleichzeitig auch Fallmanager sein? Mit dem entsprechenden Fachwissen und vor allem der nötigen Zeit?

Nichtsdestotrotz: „Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es heraus“ und zwar auf beiden Seiten. Es gibt viel zu tun, packen wir es an …

Die Studie kann über das

Diakonisches Werk Hamburg

Referat Arbeitslosigkeit und Existenzsicherung

Wolfgang Völker

Königstraße 54

22767 Hamburg

Tel. 040 30 62 0-325

sowie unter www.diakonie-hamburg.de

bezogen werden.



Kategorien:Jobcenter

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11 replies

  1. Viele Maßnameträger prüfen leider nur die Anwesenheit ihrer Kunden. Hauptsache morgens aufgestanden 30 min. im Bus verbracht, 8 Stunden irgendwie selbstbeschäftigt, und wieder 30 min. im Bus.
    Da nützt die schönste Maßname nichts, außer das man nicht mehr als Arbeitsuchend in der Statistik steht. Und bei nicht erscheinen ein Sanktionsgrund vorhanden ist. Diese Erfahrung hab ich nicht nur selbst machen müssen, das wurde mir auch mehrfach von Teilnehmern bei anderen Trägern berichtet. Nur wen die Teilname freiwillig ohne Sanktionsdrohung und jederzeit kündbar wäre, würden sich die Anbieter der Maßnamen bemühen was Sinnvolles anzubieten. Denn ohne Teilnehmer gibt es ja auch kein Geld. Mich würde mal interessieren wie viele Gelder des Jobcenters und anderer Fördertöpfe hier sinnlos verschwendet werden.
    Ich finde es nicht notwendig den Jobcenter Kunden ein reines 6 Uhr Morgens Aufstehtraining aufzuzwingen. Sollte es aber nur darum gehen kann man das bestimmt billiger haben.

  2. Ich teile die Ambivalenz zu dieser Studie. Seit mehreren Jahren begleite ich ehrenamtlich Hartz IV EmpfängerInnen zu Terminen im Jobcenter über ein Projekt der Diakonie. Meinem Erleben nach sind oftmals beide Seiten nicht unschuldig am Misslingen der Kommunikation. Meine „KlientInnen“ sind häufig extrem empfindlich und kaum noch fähig und willens sich auf die MitarbeiterInnen des Jobcenters einzulassen. Andererseits erlebe ich auch immer wieder einen unschönen Umgang der Jobcenter-MitarbeiterInnen mit den KundInnen, m. E. nach oft bedingt durch Stress und/oder eigene Hilflosigkeit.
    Ein(e) außenstehende(r) Dritte(r) kann helfen, das Gespräch für beide Seiten erträglicher und damit auch gelungener zu machen. Und, es sei ausdrücklich betont, ich erlebe auch oft ganz wunderbare und sehr hilfreiche MitarbeiterInnen in den Jobcentern, die sich viel Mühe geben und manchmal sogar Erfolge feiern können.

  3. Achso, wieder die alte Leier….Die Kunden kommen entweder zu spät oder eben gar nicht.

    Deswegen werden sie auch nicht gefördert, nicht etwa weil es GAR KEINE FÖRDERMITTEL gibt.

    Umschulungen oder sonstige Weiterbildungen, an derem Ende VERWERTBARE Qualifikationen stehen,
    sind schon für ALG1 kaum zu bekommen, für Hartzianer sind sie schlichtweg nicht vorgesehen, aller Propaganda zum Trotz.

    Ausser natürlich Statistikbereiniger wie Ein Euro Jobs mit Juteflechten oder Duschkurse mit Wellnesseinlage und Motivationspackung vom Positivguru…dafür ist immer unbegrenzt Geld da.

    Dafür immer wieder der selbe Schnack „Sie müssen sich erst bewähren, und einen EEJ machen, mit dem sie beweisen das sie früh aufstehen können und so…..ist ja Geld des Steuerzahlers“

    Das ist nicht nur ermüdend, sondern auch beleidigend, für wie dumm man offenkundig gehalten wird.

    Und trotzdem statt der Wahrheit immer wieder und wieder und wieder…….Lügen!

    So kann man sich die „mangelnde Objektivität“ natürlich auch immer schön hinbiegen.

    Es gibt ja tatsächlich Kollegen von ihnen, die unmittelbar nach erfolgter Nullsanktiion von ihrer „Sozialen Berufung“ halluzinieren…..

    • Hallo
      Schauen Sie einfach unter Kursportal – u.a. auch Hamburg nach wie viele Angebote es für Hartz IV- Bezieher es gibt. Bis hin zu kompletten und hochwertigen Ausbildungen resp. Umschulungen. Diese werden über den Bildungsgutschein gefördert. Und davon wird zum Glück auch reichlich Gebrauch gemacht. Nur was sollen die AVler machen, wenn die Leute nicht kommen? Mir ist bekannt, dass viele meiner Kollegen nicht über ihr System und Alternativen schauen – aber es gibt durchaus aktive und engagierte Mitarbeiter der JC. Und immer zwei Seiten. Sind Sie nicht zufrieden mit ihrem AV so lohnt sich manchmal ein Wechsel des AV. Das können Sie jederzeit beantragen.
      Liebe Grüße
      Bloggerin

      • Klar doch, Maßnahmen wie Ganzil, Tertia, Biq, was für eine perfide Geschäftsidee, ein moderner Sklavenmarkt. Die Arbeitsvermittlerin in den Jobcentern haben eine Quote zu erfüllen und zwingen Menschen an diesen sinnlosen Maßnahmen teilzunehmen.
        Die Tertia ist nur ein Beispiel, sagt Stefan Sell. Laut dem Wirtschaftswissenschaftler steckt hinter solchen Kursen eine ganze Industrie, die an den Hartz-IV-Milliarden verdient..
        Und jeder, der an einer solchen Maßnahme teilnimmt, taucht nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auf.

        Ihre Behauptung, sind Sie nicht zufrieden mit ihrem AV so lohnt sich manchmal ein Wechsel des AV. Das können Sie jederzeit beantragen ist schon dreist, denn sie wissen ganz genau, dass ein Hartz 4
        Empfänger rechtlich nicht die Möglichkeit hat einen AV abzulehnen, außer über eine begründete
        Dienstaufsichtsbeschwerde und wie diese ausfallen wissen sie ja am besten.
        Das es auf begründeten Wunsch eines Betroffenen zu einem Wechsel des AV gekommen ist,
        gibt es in der Realität wohl kaum, ganz im Gegenteil, dafür gibt es genügend Beispiele.

      • Etwas spät hier meine Antwort:

        Ein Wechsel des AV beabtragen?

        Mit Verlaub, ich bin nicht bescheuert.
        Da kann ich mit der selben Erfolgsaussicht beantragen das mein Regelsatz erhöht wird.

        „Komplette und hochwertige“ Ausbildungen?

        Daran kann man glauben, wenn man bodenlos naiv ist.

        Oder sich mal fragen was eine „Ausbildung“ von Dekra und Konsorten wert ist, insbesondere wenn es sich um lustige Berufsbilder wie „Logistiker“ (nannte man früher mal schlicht Malocher) oder „Systemgastronom“ handelt.
        Besonders geil natürlich die diversen Hilfspflegeberufe, die zb. Asklepios anbietet, weil ihnen das wirkliche
        Fachpersonal in Scharen davonläuft.
        Das man nach erfolgreicher „Ausbildung“ vom Hungerlohn gar nicht leben kann….geschenkt, dafür gibts ja
        den Aufstocker.
        Die wenigen wirklichen Ausbildungen bzw. Umschulungen setzen den Bezug von ALG1 voraus und sind daher für Hartzer gar nicht zugänglich…..dazu muss man nur die plakativen Schlagzeilen ignorieren und mal das kleingedruckte lesen……

        Aktiv sind alle Mitarbeiter, wenn es um die durchaus hingebungsvolle Massenproduktion von Sanktionstatbeständen, Zuweisungen in Leihbuden oder sinnfreie Massnahmen geht.

        Geht es allerdings um sinnvolle Unterstützung, die den Aspiranten wirklich weiterbringt, sollte man sich erst einmal eine gute Lupe zulegen um den Heuhaufen zu durchstöbern…..und unendlich viel Geduld.

        Nur was sollen die AVler machen, wenn die Leute nicht kommen?

        Das was sie in 99% ihrer Arbeitszeit machen:

        Sich die Hände reiben und eine Sanktion verhängen…..und am besten sofort die nächste
        „Einladung“ raushauen…..

        Das sorgt für angenehmen Gesprächstoff in der Kaffeestube und versüsst den Tag.

        Der beste Kunde ist immer noch der dem man gar nichts mehr zahlen muss.

        Die Nullsanktion, das kleine Glück des Sachbearbeiters.

        Liebe Grüsse

  4. „m Übrigen gibt es ebenso Mitarbeiter der Jobcenter, welche aufstockend Hartz IV beziehen müssen, weil der Lohn als mangelhaft bezeichnet werden kann.“

    Dann sollen die sich doch einen Job suchen, von dem man leben kann. Das bekommen die Aufstocker ja auch gesagt.

    • Hallo Mono
      Da gebe ich Ihnen recht. Das ist mitunter ein Grund der erhöhten Fluktuation in den Jobcentern und ein großes Anliegen der Gleichstellungsbeauftragten.
      Liebe Grüße
      Bloggverwalterin

  5. GREAT publish and impressive in turn …will bear a try all the tips..Thanks……

    • Nur die Realität sieht anders aus, dass müssten sie als Jobcentermitarbeiterin
      ganz genau wissen.Sie können gar nicht eigenständig handeln, weil sie perfide
      Befehle von Oben bekommen. Was versuchen sie hier schön zu schreiben?
      Wie viele Sanktionen gehen auf ihr Konto?
      Wer Sanktionen verteilt unterstützt auf perfideste Weise das mörderische Hartz 4
      System.
      Wie viele Menschen wurden von ihnen in sinnlose Maßnahmen und 1 Euro Jobs
      gepresst.
      Denken sie darüber nach und suchen sie sich einen weniger faschistoiden Job,
      auch wenn das Gehalt dann etwas niedriger ausfällt.
      Niemand hat das Recht , Menschen zu erniedrigen, auch sie nicht

      • Guten Tag
        Wenn Sie den Text richtig gelesen haben, geht es hier um die fehlende Objektivität dieser Studie. Und wenn Sie weiterlesen, werden durch meine Person durchaus auch kritische Töne zum Umgang mit den Arbeitslosen in den Jobcentern erwähnt. Beide Seiten werden teilweise in Frage gestellt.
        Freundliche Grüße
        Bloggerin

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